In der Nacht vom 7.12.25. haben wir die Fassade des Rüstungszuliefererbetriebs Elcom in Kassel markiert. Elcom produziert seit Jahren zuverlässig Bauteile für Panzer für die Rüstungsindustrie in Kassel. Damit macht sich Betrieb zum beflissenen Gehilfen der deutschen Kriegstreiberei.
Der autoritäre Trend macht auch nicht vor „den“ Linken halt. Linksautoritäre Gruppen – zumeist kommunistische – sind auf dem Vormarsch. Die Website https://redflag.noblogs.org/ leistet dazu entsprechende Aufklärung mit einer Sammlung kritischer Beiträge. Dabei geht es nicht darum für diesen oder jenen Umgang mit Linksautoritären zu argumentieren, sondern dafür ein Problembewusstsein zu schaffen und zu schärfen. #EmanzipatorischStattAutoritär
Der deutsche Staat möchte uns wieder dazu verpflichten auf seinen Wink hin an der Front zu sterben. Die Bundeswehr verschmiert die ganze Stadt und entsorgt ihren Müll in unseren Briefkästen. Heute drehen wir den Spieß um! Wir haben der Kurt-Schuhmacher-Kaserne nach dem durchwinken der Wehrpficht am Freitag einen kleinen Besuch abgesattet und ihnen die Rechnung dafür gegeben.
Das A-Radio Berlin präsentiert den neuen Libertären Podcast mit dem Novemberrückblick 2025: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Mit News aus aller Welt, einem Gespräch zu den Naziaufmärschen in Demmin, einem satirischen Blick auf die Weltpolitik, einem Vortrag zur KI-Kritik, Wo herrscht Anarchie, Musik u.v.m.
Am heutigen Freitag, den 5.12.2025, fand der Schulstreik gegen die Wehrpflicht statt. Um 12:00 war am Halleschen Tor eine Kundgebung der Schüler*innen mit anschließender Demo. Diese führte zum Oranienplatz, wo ab 16:00 eine weitere Kundgebung und Demo nach Neukölln stattfand.
von: Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) am: 05.12.2025 - 13:36
Erst Verhaftung und „Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole“, dann „Leitung einer unangemeldeten Versammlung“, jetzt sang- und klanglose Einstellung des ganzen Verfahrens. Das passiert, wenn man vor einer Berliner Polizeiwache ein Banner mit dem Donut-Cop aus der Fernsehserie „Simpsons“ hält.
der stolperstein, der an den aachener kommunisten arthur may erinnern soll, wurde zerstört aufgefunden. arthur may starb 1931 als eines der ersten opfer der machtergreifung, ihm wurde sehr wahrscheinlich hinterhältig in den rücken geschossen. seine mörder kamen zweimal unbestraft davon. es ist klar das es diesem staat nie im geringsten darum ging die opfer des nationalsozialismus tatsächlich zu würdigen, ein zerstörter stolperstein schlägt jedoch noch den niedrigsten erwartungen direkt ins gesicht. so etwas kann und darf nicht stehen gelassen werden.
Am 5. Prozesstag vorm OLG Dresden ist eine von mehreren Vernehmungen des Neonazis Cedric Scholz geplant. Dieser wird als Zeuge geladen. Vernommen werden soll Scholz, weil er Geschädigter eines Angriffs von Antifas am 20.10.2018 gewesen sein soll.
von: Berlin A-Barrio Assembly am: 04.12.2025 - 14:34
[English below] Mobilisierung für denSchulstreik am 05.12.25 (12 Uhr Hallisches Tor und 16 Uhr O Platz)- für einen kontinuierlichen Kampf gegen die Militarisierung!
Liebe Genoss:innen und Freund:innen, Lieber Paul – Ich hoffe du kannst diese Zeilen hören!
Ein weiteres Mal melde ich mich aus dem Untergrund zu Wort. Diesmal ist der Hintergrund die beginnenden Prozesse in Dresden und Düsseldorf gegen ebenfalls im Antifa Ost Komplex Beschuldigte. Am Dienstag den 27.11.2025 startete der wohl größte Prozess gegen Antifaschist:innen in den letzten 30 Jahren vor dem Oberlandesgericht Dresden. Beschuldigt der Bildung einer kriminellen Vereinigung und diverser anderer Delikte soll nun Paul und 6 weiteren Beschuldigten circa 2 Jahre lang der Prozess gemacht werden.
Stefanie Schneider von der Kampagne „LapCoffeeScheise“: „Das LAP jetzt erste Läden in Berlin schließen muss, dass Geschäftspartner wie Flexvelop mit LAP offenbar nicht mehr in Verbindung gebracht werden wollen, und LAP-CEO Hage zu offenen Lügen greifen muss, zeigt, wie prekär es um LAP derzeit bestellt ist. Wir halten zunehmend für wahrscheinlich, das LAP das zweite Projekt ist, das LAP-Gründer und -CEO Hage gegen die Wand fährt und direkt in die Pleite führt.“
In der kommenden Woche, am Dienstag, den 9. Dezember ist bereits der 44. (!) Haftjahrestag des Radiojournalisten Mumia Abu-Jamal aus den USA. Während dort ein langer Marsch von Philadelphia aus durchs ländliche Pennsylvania zu Mumias Knast stattfindet, sind für den 9. Dezember auch in anderen Ländern Proteste für die Freiheit des ehemaligen Black Panthers geplant.
In Berlin wird am 9. Dezember um 18:00 Uhr eine einstündige Kundgebung vor der US Botschaft am Brandenburger Tor stattfinden. Wir gehen in der heutigen Sendung der Frage nach, wer Mumia Abu-Jamal ist und warum Politik und Justiz in den USA so ein extremes Interesse daran haben, den Journalisten entgegen jeder Vernunft so lange in Haft zu halten.
In den Tagen vom 27.–28.11.25 kam es in der Stadt Aachen zu mehreren Gefährder:innenansprachen auf Grund des anstehenden Protestes gegen die AfD Jugend Neu-Gründung. Die Bullen besuchten mehrere Menschen zu hause, zu dritt oder zu viert, meist in zivil.
Das Verwaltungsgericht (VG) Berlin hat Ende September entschieden, dass die (Berliner) Polizei einem Bürger nicht verbieten durfte, einen Polizeieinsatz zu filmen. Im Zusammenhang mit einer Demonstration im Vorfeld der Urteilsverkündung im „Antifa-Ost-Verfahren-1“ gab es in Berlin-Kreuzberg eine Kundgebung. Nach Ende der Versammlung nahm die Polizei einen Teilnehmer ins Visier- als dies eine andere Person filmte, wurde ihr dies untersagt, die Festnahme angedroht und das Handy nach unten gedrückt. Wie das VG feststellte: rechtswidrig!
Mehrere 10.000 Menschen versperrten am 29. November mit Demonstrationen und Blockaden über Stunden die Zugänge zum Tagungsort der AfD in Giessen. Generation Antifa statt "Generation Deutschland".
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat das Widerstandskollektiv ein rechtsextremes Banner in Seebach (Ortenaukreis) abgehängt. Das Banner versucht den eigenen Unmut über Windkraft mit einen Holocaust-Vergleich kund zu tun. "Auch im Schwarzwald tolerieren wir so eine menschenverachtende Rhetorik nicht.", so eine an der Aktion Beteiligte.
Gestern startete in Philadelphia (USA), der Geburtsstadt des afroamerikanischen Journalisten und langjährigen politischen Gefangenen Mumia Abu-Jamal ein 11-tägiger Marsch zum SCI Mahanoy Gefängnis, wo er seit langem festgehalten wird. Mumia ist inzwischen 71 Jahre alt, leidet unter den Folgen einer unzureichend behandelten Diabetes, Herzinsuffizienz sowie schwindenen Augenlichts. Lediglich vehemente Proteste konnten in den vergangenen Jahren ein Mindestmass an medizinischer Versorgung für „The Voice of the Voiceless“, wie Mumia in den USA von vielen Genannt wird, durchsetzen. Daran waren auch Mitgefangene beteiligt, die Mumias Einsatz gegen die Masseninhaftierung/Gefängnisindustrie ( = Sklaverei unter geändertem Namen) und rassistische Todesstrafe unterstützen.
Der lange Marsch hält täglich an an verschiedenen Orten im US Bundesstaat Pennsylvania an und berichtet über Mumia und das gigantische Gefängnisproblem, dass vor allem das Leben des unteren Drittels der US Gesellschaft terrorisiert. An Mumias 44. (!) Haftjahrestag ist eine Abschlussdemonstration vor dem SCI Mahanoy im ländlichen Frackville geplant.
Adbusting-Alarm in Berlin: Die Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) sich die aktuelle Kampagne der Bundeswehr. Mit Farbe und Sprüdose veränderten sie mehrere sogenannter „City-Light-Plakate“, die in der ganzen Stadt verteilt in Werbevitrinen an Bushaltestellen hängen. Aus „70 Gründe für die Bundeswehr“ machte die antimilitaristische Kommunikationsguerilla „Gründe gegen die Bundeswehr“. „Statt Propaganda für die Bundeswehr zu betreiben, kritisieren die Plakaten nun das deutsche Militär“ freut sich Kai N. Krieger, Sprecher:in der Antimilitaristsichen Aktionswerkstatt (w2a).
Eine neue Ausgabe der antiautoritären Zeitung aus und für Hannover ist raus! Zu lesen auf https://szenerotz.noblogs.org/ oder direkt als PDF im Anhang an diesen Beitrag.
[ENGLLISH BELOW] Mobilisierung zu den A-Barrio Tagen am 12.-14. Dezember - für einen kontinuierlichen Kampf gegen die Militarisierung!
Ende August fand in Köln das Rheinmetall Entwaffnen Camp statt. Nach der Initiative für ein Barrio durch unsere Berliner Versammlung gab es eine organisierte anarchistisch-autonome Beteiligung, die über mehrere Tage eine selbstorganisierte kollektive Struktur im Camp stellte. Es gab eigene Aktionen sowie Teilnahme an gemeinsamen Protesten. In Zeiten der sich schnell ausbreitenden Militarisierung und da junge Menschen mehr und mehr in den Kriegsdienst gezwungen oder manipuliert werden, müssen wir Widerstand fortsetzen und intensivieren. Das bedeutet, zusammenzuschließen, organisieren und von unten aktiv zu sein - das A-Barrio in Köln kann nur ein Teil des Puzzles gewesen sein.