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Solidarität mit den ukrainischen Soldaten und den ukrainischen Geflüchteten! - Ministerpräsident Schulze, halt's Maul!

Solidarität mit den ukrainischen Soldaten und den ukrainischen Geflüchteten! - Ministerpräsident Schulze, halt's Maul!

Dokumentation der Banner-Aktion zum vierten Jahrestages des russischen Überfalls auf die Ukraine.

Allianz Filiale in Bochum attackiert #RiseUp4Rojava, Frauen Revolution verteidigen! Heraus zum 8. März! Free Maja! Free all Antifas!

Wir haben in der Nacht auf den 24. Februar 2026 die Allianzniederlassung (Prinz-Regent-Strasse 7) in den Farben Rojavas besucht und verwüstet zurück gelassen.

Allianz ist eines der größten Finanzunternehmen Deutschlands und zieht Profit aus der weltweiten Aufrüstung und Kriegsgefahr. Die Allianz unterstützt seit Jahren das türkische Militär. Die Allianz finanziert mehrere Rüstungsunternehmen, welche unter anderem den Leopard 2 Panzer bauen (z.B. Rheinmetall). Auch das israelische Rüstungsunternehmen Elbit gehört zu den Unternehmen, bei denen sich die Allianz betätigt. Damit ist sie Profiteur des Völkermordes der IDF in Gaza. Gerade die Bevölkerung im Gaza leidet doppelt unter der Terrorherrschaft der klerikal-faschistischen Hamas und unter dem Terror der faschistischen israelischen Regierung. 

Nebenbei ist die Allianz natürlich auch im autoritären Ungarn, wo die Antifaschist*in Maja im Knast sitzt, aktiv.

Wilder Wald Bleibt!

❗0 Tage bis zur Rodung!❗

Wir haben heute (23.02.2026) die Info bekommen, dass ab morgen früh Dienstag 24.02.2026 gerodet werden wird! Vorbereitungen dafür werden jetzt gerade getroffen!

Der Moment in den Wald zu kommen um ihn zu verteidigen ist JETZT!

 

Presseerklärung der Soligruppe: Hokuspokus am OLG Düsseldorf

Erfinder Labudde präsentiert Skelettvermessung am kommenden 4. Prozesstag, den 27.1.2026

3.Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist:innen in Düsseldorf OLG

Heute sagten 2 Zeug*innen aus der Naziszene zum Angriff auf ein Thor-Steinar-Geschäft in Erfurt am 23.4.2022 aus. Außerdem forderte die Verteidigung ein Beweiserhebungsverbot gegen das Gutachten des umstrittenem 3D-Modells von Prof. Labudde für die kommende Woche.

2.Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist:innen in Düsseldorf OLG

Die Verteidigung kritisiert die Einlasskontrollen und Durchsuchung von Anwält*innen durch das OLG und hält die ausstehenden Opening Statements.

Gegen 11 Uhr beginnt der zweite Verhandlungstag vorm 7. Strafsenat am OLG Düsseldorf. Wieder sind viele Unterstützer*innen und Angehörige der Angeklagten vor Ort und können durch die Glasscheibe Solidarität und Zuneigung ausdrücken.

 

1.Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist:innen in Düsseldorf OLG

1. Verhandlungstag – 13.01.2026 

 

Der Gerichtsaal bis auf letzten Platz gefüllt, tosender Applaus für die Angeklagten – beim ersten Prozesstag zeigen mehr als 150 Unterstützer*innen ihre Solidarität den Angeklagten, als der vorsitzende Richter Lars Bachler die Verhandlung um 12:05 Uhr eröffnet. Schon ab 8:00 Uhr morgens versammeln sich zahlreiche Menschen trotz strömenden Regens und schwer bewaffneten Cops bei der Kundgebung vor dem Gerichtsgebäude, um den beschuldigten Genoss*innen und ihren Angehörigen beim Prozessauftakt am Oberlandesgericht Düsseldorf im Rahmen des sogenannten „Budapest-Komplex“ beizustehen. Nach stundenlangem Warten und einer Verzögerung des Prozessbeginns um mehr als 90 Minuten werden Clara, Emmi, Paula, Moritz, Luca und Nele in den Gerichtssaal geführt. Das solidarische Publikum jubelt, skandiert mehrfach „Free All Antifas“ und „Ihr seid nicht allein“, bislang geduldet vom 7. Strafsenat und dem Vorsitzenden Richter Bachler. 

7.Verhandlungstag gegen die 6. angeklagten Antifaschist:innen in Düsseldorf OLG

7. Verhandlungstag – 04.02.2026Feb 4, 2026

 

Der Verhandlungstag war überschattet vom Urteil gegen Maja und (in Abwesenheit) gegen Anna und Gabriele in Budapest. Außerdem wurden zwei Zeugen vernommen, die Angaben zur Attacke auf die beiden Nazis am 12. Januar 2023 in der Erfurter Pestalozzistraße machten. Der Prozesstag endete im Tumult. Zahlreiche Menschen im Saal waren nach Bekanntwerden des Urteils in Budapest aufgestanden, hatten „Free Maja, Free all Antifas!“ skandiert, einige trugen T-Shirts mit „Free Maja“ . Der Vorsitzende Richter ließ den Sitzungssaal räumen.

Ein Schutzraum für die Würde: Warum Schifferstadt ein inklusives Frauenhaus braucht

Initiative Inklusives Frauenhaus Schifferstadt

Ludwigshafen/Schifferstadt/Rhein-Pfalz-Kreis – Gewalt gegen Frauen ist keine Privatsache. Sie ist ein Bruch mit den Menschenrechten, ein Versagen unserer Gesellschaft und – im Falle des Rhein-Pfalz-Kreises – ein völkerrechtliches Defizit, das wir nicht länger schweigend hinnehmen dürfen. Es ist Zeit für ein klares Signal: Wir brauchen ein eigenes, inklusives Frauenhaus in Schifferstadt. Ein Kommentar zur Initiative Inklusives Frauenhaus Schifferstadt bei http://frauenhausschifferstadt.blogspot.com 

„Wir sind dann mal weg!“ Warum das Jugendnetzwerk aus der Friedensorganisation DFG-VK desertiert

Rest In Peace, Friedensgesellschaft DFG-VK? Die ohnehin völlig überalterte Organisation verliert nun auch noch ihr Jugendnetzwerk. Denn das Netzwerk desertiert aus der DFG-VK und gründet sich als „Antimilitaristisches Aktionsnetzwerk (a2n)“ neu. Für die Kritik an Sexismus, Rassismus, Antisemitismus und Putin-Propaganda in der Friedensbewegung erfuhren die jungen Menschen stumpfe Abwehrreaktionen und jede Menge Hass. Nur im Berliner Landesverband hatten junge Menschen strukturell etwas zu sagen. Doch wegen dessen Kritik an Antisemitismus hat der Bundesverband den gesamten Berliner Vorstand rausgeschmissen.  „Damit reicht es uns“, erklären nun Mitglieder des Jugendnetzwerks hier exklusiv im Interview: „Für emanzipatorische Friedensarbeit ist in der DFG-VK kein Platz. Dann machen wir sie halt außerhalb!“

Adbustings gegen Antisemitismus: Jugendnetzwerk der DFG-VK desertiert

Die Jugendorganisation der Friedensgesellschaft DFG-VK desertiert – aus dem eigenen Verband! Statt für den erneuten bundesweiten Schulstreik zu mobilisieren, verabschiedete sich das Jugendnetzwerk jetzt aus der Friedensgesellschaft: Mit einer bundesweiten Adbusting-Aktion in ihren Hochburgen. Die Antimilitarist*innen zeigen mit ihrer Aktion Missstände innerhalb der DFG-VK auf, die aktuell bei den Schulstreiks gegen die Wehrpflicht neue junge Leute sucht. Ihr Vorwurf auf den Plakaten im Design der DFG-VK: "Antisemitismus? Für die DFG VK kein Problem!" Kai N. Krieger, Sprecher*in der Gruppe erklärte: "Wir wollen uns gegen Militarisierung einsetzen ohne dabei Antisemitismus, Rassismus oder Sexismus ertragen zu müssen! Deshalb gründen wir jetzt das Antimilitaristische Aktionsnetzwerk (A2N)."

 

Görli-Schließung ab Anfang März geplant! (B)

Der Senat hat breit gegenüber der Presse kundgetan, dass der Görlitzer Park ab 1. März geschlossen werden soll. Wir sind da noch etwas skeptisch angesichts unvollendeter Baustellen, es könnte aber schon demächst so weit sein. Jetzt ist sicher ein guter Zeitpunkt sich mal die verschiedenen Zäune, Tore und Drehkreuze genauer anzuschauen, mit Freund*innen zu quatschen, Ideen auszuhecken, zu streuen oder umzusetzen.

The snow in Berlin has melted – revealing the filth beneath.

 

Dear Readers,

The snow in Berlin has melted – revealing the filth beneath. Yesterday, at the C*U Party Day, we witnessed firsthand the direction our democracy is drifting in. Mandatory real names online? Everyone knows the result: Free exchange is stifled, and citizens are turned into transparent surveillance objects. Dissenting opinions? They're not supposed to emerge in the first place. Berlin has a mayor who exemplifies exactly this with his real name – and engages in some serious Berlin-bashing. For ordinary citizens, this kind of thing usually doesn't end with a well-funded pension. But the problem runs deeper: So-called "raison d'état" is eroding the Basic Law. The rule of law, established by our parents and grandparents, is being dismantled by those who were supposed to protect it. Disagreement? Criticism? Consensus? – All unwelcome.

And so it continues seamlessly: Away with the buildings from the 1950s to the 1980s. Away with everything that doesn't fit the picture. Away with democracy. Away with human dignity. Habersaathstraße in Mitte is a prime example.

Tenants there have been freezing in their apartments for months at six degrees Celsius. The district? Inactive. Despite the law. Despite its own regulations.

The old AV WoAufG Bln – still self-binding – clearly states:
"Non-stationary electric heaters are not considered a proper heating option." (§ 27 para. 5)

Nevertheless, the district office tersely declares in document 2296/VI:

"A heating option exists... because the landlord has provided oil radiators. That is sufficient."

Rule of law? Apparently only for investors. For tenants who have been enduring over 100 days without district heating and hot water, while doors are kicked in and bathrooms are vandalized? Not a chance. The Green-Red coalition-dominated district office looks on – or even supports the situation.

Substitute performance: Cynical platitudes about solidarity.

But: The citizens will soon be able to vote.

And if such people are then ousted from their offices...

...it won't be so bad. It's long overdue.

 

Ergänzendes Video: Bundeswehr Karrierecenter markiert und sabotiert!

Wir haben das sogenannte „Karrierecenter“ der Bundeswehr in München markiert und mit Hämmern und Feuerlöscher sabotiert.

Hier noch ein ergänzendes Video zur Aktion:

https://streamable.com/tn6jhz

Orginaler Artikel + Statement:

https://de.indymedia.org/node/707430

Keine Isolationshaft für Andreas Krebs!

 

Andreas Krebs hat seinen Hungerstreik gegen seine Verlegung in die Isolationshaft (Absonderung) bereits am 12.2. nach 18 Tagen beendet.

 

Aber was ist passiert und warum machte er eigentlich einen Hungerstreik?

 

 

 

 

[B] Autos entlüftet

 Gegen patriarchale Gewalt

Die autonomen Besetzungstage in Leipzig: Ein Rückblick und Fazit

Logo der Abeta

Einige Zeit ist vergangen, seit im Oktober 2025 die Autonomen Besetzungstage in Leipzig begannen. Wir haben uns Zeit gelassen, uns von den Aktionstagen zu erholen und bei den Besetzer*innen trudeln die ersten Vorladungen ein. Wir wollen nun mit etwas Abstand zurückblicken. Was ist eigentlich alles passiert, wie liefen die Aktionen und was können wir für die Zukunft daraus ziehen? In den folgenden Zeilen wollen wir chronologisch die Tage Revue passieren lassen und am Ende noch mal mit einem größeren Blickwinkel und selbstkritisch auf die gesamte Zeit schauen. 

 

Ganz unten haben wir Texte verlinkt.

Bannerdrop für Rojava

Nicht erst seit dem 06. Januar wird die Selbstverwaltung in Rojava angegriffen. Ein Komplott aus der selbsternannten syrischen Regierung (HTS), der Türkei und der internationalen Mächte wie den USA führt derzeit einen der heftigsten Kriege seit 2014.

Das Abkommen vor 2 Wochen wird in der westlichen Presse als Ende des Konfliktes deklariert. Zum einen ist der militärische Konflikt noch nicht komplett vorbei, was wir unter anderem an der weiteren Isolation von Kobane und den vom internationalen Komplott freigelassenen IS-Kämpfern sehen. Außerdem beginnt jetzt die heiße Phase des ideologischen Angriffes auf die Selbstverwaltung, der entschieden zurückgewiesen werden muss. Die Generalmobilisierung und die internationale stark sichtbare Solidarität zwangen die selbsternannte syrische Regierung in das Abkommen. 

(BRB) Wieder AfD Parteitag in Prenzlau

Prenzlau Save The Date

In drei Wochen ist wieder AfD-Parteitag in Brandenburg. Diesmal findet der in der Uckerseehalle in Prenzlau (Uckermarck) statt. Am 14./15. März treffen sich wohl mehr als 300 zum Mitgliederparteitag. Eingeladen wurde nach Prenzlau, auch weil es da 20222 und 2024 keine Proteste gegen die Parteitage gab. Zumindest der Landesvorstand soll an diesen beiden Tagen neu gewählt werden. Lasst uns die erfolgreichen Proteste gegen die regionalen Parteitage in Brandenburg/Havel, Jüterbog und Neubrandenburg anknüpfen. Keine Halle für Nazis!

FÜ/NBG AfD Treffpunkt belüftet

In den frühen Morgenstunden gingen einige Scheiben des AfD- Treffpunktes in Cadolzburg zu Bruch.

Die von der rechten Partei angemieteten Räumlichkeiten in der Erzleitmühle in Cadolzburg bei Fürth dienen nicht nur als Materiallager sondern sind auch seit fast 2 Jahren Austragungsort für interne oder offene Veranstaltungen.

Für heute ist eine Wahlkampfveranstaltung dort geplant und wir hoffen, dass die Rechten ordentlich frieren müssen.

Im voranschreitenden Rechtsruck werden wir wohl in Zukunft noch viel öfters zu militanten Aktionen übergehen müssen.

 

Freiheit für Hanna

Freiheit für alle Antifas

Glück allen Untergetauchten

2026.02.16 / 19. Prozesstag / Antifa-Ost-Komplex

Am Montagmorgen des 20. Prozesstages finden sich circa 12 solidarische Beobachter*innen vor dem OLG Dresden ein, daneben auch zwei Pressepersonen. Der Prozess beginnt mit einer Verspätung von 45min, da sich die erste Zeugin aufgrund des winterlichen Wetters verspätet. 

Für den Tag sind drei Zeug*innen geladen, alle zum Tatkomplex Eisenach I, dem Angriff auf die Nazikneipe Bull‘s Eye. 

 

Eine andere Welt ist möglich: Gespräch über zapatistische Selbsverwaltung in Chiapas

Im Februar 2026 führte Radio Aktiv Berlin ein Gespräch mit Luz von der Gruppe Basta aus Münster über den zapatistischen Aufstand, die Frauenrevolution und die gelebte Selbstverwaltung in Chiapas/Mexiko.

Hanau-Gedenken: Über solidarische Bündnisse und ressentimentgeladene "Antifas"

„Wer denkt, ist in aller Kritik nicht wütend: Denken hat die Wut sublimiert“

(AC) Gedanken zum Angriff der Aachener Bullen auf das AZ

 

In der Nacht vom 24. auf der 25 Januar 2026 kam es in Aachen zu einer polizeilichen Maßnahme gegen die Besucher*innen des Autonomen Zentrums.

 Es sind bereits mehrere Schilderungen des Geschehens online zu finden, darum wollen wir uns weitestgehend auf die Analyse der Situation und ihrer Konsequenzen beschränken.

 Die Personenkontrolle, die von den Cops in der Fußgängerunterführung zwischen Häckländerstr. und Kasinostraße durchgeführt wurde, wurde von Seiten der Polizei massiv eskaliert.

 

Die ersteintreffenden Cops schienen sich von den beobachtenden AZ-Gästen außerhalb der Unterführung so massiv bedroht zu fühlen, das sie alle Einheiten in der Nähe über eine Art Notfallfunktion nachforderten.

Die Hunde sind los … Update zur Repression gegen Anarchist*innen in München

Die Staatsanwältin Eva Firoozi hätte vielleicht lieber Romanautorin werden sollen. Zwar wäre sie dann sicher eine derjenigen "Bestseller"-Autorinnen, die einem mit ihrem Hang zur political correctness und der daraus folgenden völligen Humorbefreitheit jede Lust am Lesen vermiesen, aber sie würde bei weitem weniger Ärger verursachen. Aber es wird schon mehr oder weniger Absicht des Doppelgespanns aus dem Münchner Generalstaatsanwalt (General-SA) Reinhard Röttle, der dieser Tage das Feld räumte und dem ersten Leiter und Mitbegründer der ZET Georg Freutsmiedl, der sich schon im Jahr 2022 in Richtung Landshut trollte, gewesen sein, solches Personal einzustellen. Und auch die neue Chefin der ZET, Gabriele Tilmann wird diese Social-Justice-Warrior*in nicht bloß wegen der Frauenquote behalten haben. Nein, in München, ja in ganz Bayern, da "ist kein Platz für Anarchisten, Hausbesetzer, usw.", das postulierte schon der immer zum Scherzen aufgelegte Franz Joseph Strauß und wenn diese Anarchisten nun nicht von selbst die Stadt verlassen, dann ist kreatives Personal wie Eva Firoozi nötig. Sehr zum Bedauern der Anarchist*innen freilich. Nicht weil wir Eva Firoozi besonders ernst nehmen würden oder gar Angst vor ihr hätten. Nein, wir sind es einfach leid, ihre absurd schlecht geschriebenen Anklageschriften zu lesen. Der Spannungsbogen funktioniert nicht, die Logik der Erzählung hinkt und die Charaktere sind unterirdisch schlecht ausgearbeitet. Man muss wahrlich nicht Literaturwissenschaften studiert haben, um das zu bemerken.
Wäre Frau General-SAin Firoozi also Romanautorin geworden, wir könnten ihre Werke einfach in der Buchhandlung stehen lassen. Als Staatsanwältin jedoch, da ist es ihr nun wieder einmal gelungen, dass wir eines ihrer Machwerke (immerhin nur im Umfang von 31 Seiten) als Gute-Nacht-Lektüre lesen mussten. Denn die General-SA hat entschieden: Sie klagt Manuel wegen Brandstiftung an einem Schienenfahrzeug, an sechs Betonmischern, einem Radlader und einem Förderband mit Silo und versuchter Brandstiftung an einem Windkraftwerk an. Daneben noch wegen mehrerer Diebstähle und wegen Beteiligung am sogenannten "Hetzblatt gegen den Windpark". Auch Nathalie wird angeklagt, jedoch lediglich wegen Diebstahls. Und Eva Firoozi verspricht zudem: Wenn ihre Beschwerde gegen den Nichteröffnungsbeschluss des Landgerichts im "Zündlumpen"-Verfahren nicht scheitert, dann will sie auch dieses Verfahren zu diesem Großverfahren hinzuverbinden. Oder umgekehrt? Egal.
Jaja, mal wieder also jede Menge heiße Luft und viel Blabla. Wir kennen das bereits: Manuel sei "Angehöriger der linksextremistisch-anarchistischen Szene", "lehnt jede Form staatlicher Ordnung ab", usw. Und Primitivist soll er diesmal übrigens auch noch sein. Warum? Das ergebe sich aus dem Umstand, dass er in einem "selbstgebauten Lager im Wald lebte". Nun ja, der wesentliche Plot der Geschichte ist bereits bekannt und kann etwa in dem Text "Rebellion in Zeiten polizeilicher Totalüberwachung" und anderen Veröffentlichungen über die Repression in München nachgelesen werden. Es wäre gewissermaßen Zeitverschwendung das alles hier wiederzugeben.
Aber warum nun Anklage wegen Brandstiftung nur gegen Manuel, nicht auch gegen Nathalie? Warum in diesen drei Fällen und nicht wie bisher in sechs? Schuld daran sind die Hunde. Genauer: sogenannte Geruchsspurendifferenzierungshunde. Und hier wird es wahrhaft kurios.
Wie so viele Ermittlungsmethoden deutscher Bullen hat auch die der Geruchsspurendifferenzierungshunde eine, sagen wir anrüchige, Entwicklungsgeschichte. Nein, diesmal reden wir nicht vom KZ. Geruchsspurendifferenzierung wurde im großen Stil von der Stasi angewandt, um nach Oppositionellen fahnden zu können. Sie zwingen diese beim Verhör mit einem Tuch eine Geruchsprobe im Intimbereich von sich zu nehmen und bewahren diese dann in einer Art Einmachglas auf. Oder sie brechen in deren Wohnungen ein und legen Baumwolltücher auf deren Klamotten. Moment mal, hat das nicht KHKin Wolff zusammen mit dem MEK einst auch an der Waldhütte von Manuel und Nathalie gemacht? Jaja, Pseudowissenschaft nannte man sowas in der BRD. Zumindest bis zum Mauerfall. Vor allem in den letzten Jahren machten immer wieder irgendwelche Pseudowissenschaftler und ihre Hunde mit merkwürdigen Namen von sich reden, indem sie behaupteten, dass ihre Hunde irgendetwas erschnüffeln könnten, wofür es ansonsten keinerlei Beweis gab. Nun sollen es also Körpergerüche von Manuel sein, die an irgendwelchen "Tatmitteln" anhaften würden.
Man kann dazu in den Ermittlungsakten lesen, dass Observationskräfte und die bereits erwähnte KHKin Wolff vom K92, das wohl beim Polizeipräsidium München diese Stasi-Aufgabe übernommen hat, einst irgendwelche Mullbinden, Taschentücher, etc. in Schuhe, Kleidungsstücke, etc. stopften, die sie relativ willkürlich Nathalie oder Manuel zuordneten und die sie an unserem Wohnort vorgefunden haben wollen. Die hätten sie dann irgendwelchen Hunden vorgelegt und diese hätten Übereinstimmung zu angeblichen Gerüchen an "Tatmitteln" von Tatorten "angezeigt". Soweit so bekannt. Als ein sogenannter "Hundeführer" am Tag der Verhaftung von Nathalie und Manuel nun übergriffig mit einem Stück Stoff an ihren Körpern herumwischte, während etwa der danebenstehende Bulle Florian Obermeier dies als "gratis Körperwäsche" ausgab, entstanden also neue Vergleichsgeruchsproben. Und nun wird es kurios. Am 03.03.2025 hätten die Hunde im "Labor" der Diensthundestaffel Mittelfranken "eine geruchliche Verbindung zwischen dem Tatmittel und dem Geruch des Angeschuldigten" hergestellt, schreibt Eva Firoozi in ihrer Anklageschrift, muss dann aber einräumen: "Die Videoaufzeichnung des Einsatzes der Geruchsdifferenzierungsspürhunde ist nicht mehr auffindbar." Das gilt für Manuel. Zu Nathalie können die angeblichen Superspürnasen gar keine Verbindung mehr herstellen. Man kann sich leicht vorstellen, dass General-SAin Firoozi getobt haben muss, als ihr der sonst ganz und gar nicht schüchterne KOK Jochen Meyer sachlich-nüchtern, aber deutlich bescheiden eröffnete, dass die Videos "auf dem Postweg verloren" gegangen sein müssen. Aber zum Glück lässt sich dieses dubiose Verfahren ja wiederholen. Die Ergebnisse sind zwar im Detail unterschiedlich, aber für Eva Firoozi scheinen sie dennoch den Ausschlag zu geben die Klage gegen Manuel zu erheben.
Garniert mit allerhand, teils aus dem Kontext gerissenen Gesprächsfragmenten aus der monatelangen Bespitzelung in Nathalies und Manuels Wohnhütte, sowie Zitaten aus Textentwürfen, E-Mails, etc. wird lang und breit die anarchistische Gesinnung der beiden ausgeführt (ja, Anarchist*innen lehnen den Staat ab, Frau Firoozi). Zuletzt schläft man über die seitenlange Auflistung an Asservaten regelrecht ein.
Seit dem 12.01.2026 liegt diese Anklageschrift nun dem Landgericht München I und dort der 3. Strafkammer unter dem Vorsitz von Richterin Dr. Blaschke vor. Dort muss jetzt entschieden werden, ob das Verfahren zur Hauptverhandlung zugelassen wird. Mit Sicherheit ein Riesenspaß für jene Richterin, die eine richterlich nicht angeordnete akkustische Überwachung von Wohnraum deswegen nicht für rechtswidrig befand, weil dem Hausbesetzer "nach dem Rechtsgrundsatz ex iniuria ius non oritur kein Anspruch auf Genuss des Art. 13 GG zustehen kann" und all jenen, die nicht rechtswidrig bespitzelt werden wollen "eine klare Sperrwirkung gegen den Zugriff staatlicher Organe" empfiehlt, all die Audioaufnahmen durchzuarbeiten, die Nathalies und Manuels Leben zum öffentlichen Interesse und voyeuristischen Staatsangelegenheit gemacht haben. Aber gut, wer sich für die Juristerei entschieden hat, der hat das wohl auch verdient.
Wirauf jeden Fall überlassen den Juristen liebend gerne die Juristerei und bleiben lieber bei der Anarchisterei.

[AC] Plakate in Gedenken an Hanau

In Gedenken an die Opfer des Anschlags in Hanau wurden in Aachen Plakate mit ihren Gesichtern angebracht. Nicht weit weg von der Startkundgebung der jährlichen Gedenkdemonstration sollen sie ein nachhaltiger Ort des Erinnerns schaffen.

Erwiderung: Callout der Person, die den Bremer Verrat jahrelang gedeckt hat

Themen: 
Antifa
Repression
Wir möchten uns an der Debatte über Verrat und Mitwisser*innenschaft beteiligen, nachdem eine Person outgecalled wurde, die den Verrat in Bremen jahrelang gedeckt hat. Wir sammeln politische Gründe für und gegen den öffentlichen Outcall und machen Vorschläge für den Umgang in der Zukunft.

[VS] Hanau – niemals vergessen

Heute vor sechs Jahren, am 19. Februar 2020 wurden in Hanau neun Menschen bei einem rassistischen Anschlag ermordet.

Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili-Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Kaloyan Velko. Ibrahim Akkuş starb Anfang diesen Jahres, am 10. Januar 2026 an den Folgen des Anschlag und seinen Verletzungen. Zehn Menschen kostete der Anschlag von Hanau das Leben.

Hanau werden wir nicht vergessen. Erinnern heißt verändern. Erinnern heißt handeln. Erinnern heißt kämpfen.
In Erinnerung an die Menschen, denen am Abend des 19. Februar 2020 das Leben genommen wurde, haben wir in Villingen-Schwenningen Wandbilder plakatiert, ihre Gesichter und ihre Namen in die Stadt getragen.

 

Der Berufsinformationstag für Berufe in Uniform stinkt

Heute haben die autonomen Stinktiere all ihre Kräfte zusammengenommen und ihre Stinkdrüsen in das Berufsinformationszentrum des Osnabrücker Jobcenters entleert. Denn heute sollte eine Veranstaltung stattfinden, die ihnen nicht gefällt - die Messe: Berufe in Uniform. Die Bundeswehr. die Landes- und Bundespolizei sowie der Zoll wollten in dieser Veranstaltung neue Rekrut:innen gewinnen. Das gefällt den Osnabrücker Stinktieren nicht, deshalb haben sie ihre Stinkflüssigkeit verteilt.

Aktion in Gedenken an die Opfer von Hanau

In Gedenken an den Anschlag in Hanau am 19. Februar 2020 wurden im Kennedypark in Aachen Plakate mit den Gesichtern der Opfer angebracht. Neben einer jährlichen Demonstration eines breiten Bündnisses soll durch die Plakate ein nachhaltiges Erinnern ermöglicht werden.

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