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Solidemo in Düsseldorf mit angeklagten Antifas + Erklärung

Hunderte #Antifa demonstrierten heute in Solidarität mit den Angeklagten im Budapest Verfahren #Düsseldorf. Vor dem ungarischen Konsulat wurde mit einen Rauchtopf Kraft und Solidarität zu #Maya und allen in Haft & im Untergrund gesendet. + Erklärung der Angeklagten

Vulkane und Fakes und zum Anschlag am 3.1.

Vulkane und Fakes

Vulkangruppe „Das Grollen des Eyajfjallajökull“

Wir melden uns aus aktuellem Anlass als Vulkangruppe „Das Grollen des Eyajfjallajökull“ zu Wort. 2011 haben wir in Berlin die Kabelbrücke am Ostkreuz (Markgrafen Damm) angesteckt.

Wir haben die Kabelbrücke am Zugang zur Erde angesteckt. Es gab eine Betonumfassung, die aus der Erde herausragte und offen war. Die Kabel führten unserer Erinnerung nach in diese Umfassung hinein. Sie waren nicht geschützt oder abgesichert und waren für uns zugänglich. Eingefasst von den Betonwänden, aber nicht mit dem Beton verbunden, hatten wir ausreichend Platz, die Brandmittel nah an den Kabeln gut zu deponieren. Weil der Boden in der Mitte aus Sand bestand und um ein Versickern zu verhindern, haben wir eine beträchtliche Menge an Brandmittel verwendet.

Dieses Detailwissen dient der Verifizierung der Authentizität dieses Schreibens. Die Presse hat hiermit die Möglichkeit über die Ermittlungsbehörden die Echtheit dieser Aussagen bestätigen zu können.
Dies ist notwendig, weil nach dem Anschlag am 3.1. am Teltowkanal gefakte Beiträge in Umlauf gebracht wurden.

Ein Post auf Indymedia versucht den Anschein zu erwecken, als spräche er für uns als Vulkangruppe, welche die Kabelbrücke 2011 am Markgrafen Damm in Berlin in Brand gesetzt habe. 
Wir, die Vulkangruppe „Das Grollen des Eyajfjallajökull“, sagen, der Beitrag ist ein Fake.
Auch zwei weitere Beiträge auf Indymedia erklären sich als Vulkane. Auch diese identifizieren wir nach längerer Analyse als Fake. 
Die öffentlichen Presseorgane sind diesen Fakes aufgesessen. Nun sind wir nicht in einem Film von „Monty Python“, sondern in einem Schauspiel mitten in der Realität. Welchem Spektakel wohnen wir bei, wenn sich drei Vulkangruppen in aller Öffentlichkeit bekriegen? Anders kann man das Spektakel nicht beschreiben. Geht es um die Diskreditierung der Vulkane, samt Geschichte? Oder steckt noch etwas anderes dahinter?

Wir sind uns mittlerweile weitgehend sicher: Hier werden Ermittlungsansätze abgearbeitet. Dazu konstruiert man drei unterschiedliche Gruppen und Konflikte, welche einander angreifen.

[Le] Kurzbericht zum Gedenken an Horst K.

Plakat

Am 30.12.2025 gedachten ca. 25 Antifaschist:innen der Ermordung Horst K.s vor dreißig Jahren. Er wurde von zwei jungen Männern, die zufällig in der Straßenbahn auf ihn trafen und die ihn für einen Obdachlosen hielten, angezündet. Das Gedenken fand gegenüber des Straßenbahnhofs Angerbrücke im Leipziger Westen statt. Nach dem Verlesen eines Redebeitrags wurde an der dort befindlichen Haltestelle ein Plakat, das über die Tat informiert, angebracht sowie Kerzen und Blumen niedergelegt.

(LE) Wagenleben statt Müllhalde! Solidarität mit dem Wagenplatz Hasenbau!

hasi gegen xxxlutz (der mit dem roten stuhl)

Der Wagenplatz Hasenbau soll von der ungenutzten Flächte hinter dem verlassenen Praktiker an der Ecke Merseburger-/Schomburgkstraße geräumt werden. Der profitorientierte Konzern XXXLutz verweigert jedwege Nutzungsverhandlungen. Mehrnoch: Am 7.1. stand ein Gerichtsvollzieher vor unserem Wohnzimmer. Es ist jetzt offensichtlich, dass rechtliche Schritte gegen uns unternommen wurden und eine Räumung jeder Zeit möglich ist!

Demoaufruf zu Majas Urteilverkündung – in Jena

Am 24. Januar 2026 nach Jena (14 Uhr – Holzmarkt) zur solidarischen, antifaschistischen Demonstration anlässlich Majas Urteilsverkündung in Budapest!

(A-Radio) Libertärer Podcast Dezemberrückblick 2025

Das A-Radio Berlin präsentiert den neuen Libertären Podcast mit dem Dezemberrückblick 2025: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Mit News aus aller Welt, unserem Audiobeitrag für Silvester zum Knast, einem satirischen Blick auf die Weltpolitik, Gedanken von CrimethInc zum aktiven Widerstand, ein Interview zur Situation in Georgien, Wo herrscht Anarchie, Musik u.v.m.

LLL: Antimilitaristische Aktion gegen Waffenfabrik in Berlin-Wedding

Anlässlich LLL-Wochenende: Werk von Rheinmetall in Berlin-Wedding markiert

2. Erklärung : Offener Brief zum Anschlag am 3.1. auf das Gaskraftwerk und den Folgen - An die vom Stromausfall Betroffenen -An die Linke

 

Dies ist unsere zweite Erklärung.

Verschickt am 8.1. um 16.00 Uhr an RBB24, Radio Eins, RBB Fernsehen, Funke Mediengruppe, Spiegel, taz.

Mehr Erklärungen haben wir nicht veröffentlicht!

Zweiter Beitrag https://knack.news/14834 

Erster Beitrag https://knack.news/14715

 

Wir versuchen auch im Nachhinein der Verantwortung gerecht zu werden, die wir mit der Sabotage des Gaskraftwerkes eingegangen sind. Mit der Aktion haben wir nicht nur der fossilen Wirtschaft und dem Wirtschaftsstandort Berlin ein Problem bereitet, sondern in das Leben vieler Menschen eingegriffen. Die Aktion war kein geplanter Angriff auf die Stromversorgung Berlins. Diese Behauptung ist falsch.
Die Tragweite der Auswirkung auf ungefähr 40.000 private Haushalte war von uns weder beabsichtigt noch einkalkuliert. Den toten Villenvierteln allerdings weinen wir keine Träne hinterher. 
 
Beginnen wir mit dem Vorwurf des Terrorismus:

 

Ausblick: Der 11. Prozesstag (13.01.2026)

Cedric Scholz war eigentlich für den 10. Prozesstag geladen, jedoch wurde im Laufe des 9. Prozesstages mitgeteilt, dass die Befragung nicht wie geplant stattfinden könne.

Nun ist die Fortsetzung der Vernehmung von Scholz für den 11. Prozesstag (13.01.2026) um 9:30 Uhr vorgesehen. Er wird als Zeuge geladen. Scholz wurde bereits am 5. Prozesstag (09.12.2025) vernommen. Die Befragung wurde allerdings aus zeitlichen Gründen unterbrochen. Der Bericht vom 5. Prozesstag mit der Vernehmung von Scholz kann hier nachgelesen werden: https://www.antifaostkomplex.org/2025-12-09-5-prozesstag-bericht/

 

Demo gegen rechte Gewalt

[Es handelt sich hier um eine Kopie vom Instagram-Account zelle79_cb

 

Ihr greift uns an, wir stehen zusammen!
Demoaufruf: 16.01, 18Uhr

Aufgrund der aktuellen Geschehnisse, die in ganz Deutschland stattfinden, wird es Zeit, ein Zeichen zu setzen – ein Zeichen gegen rechte Strukturen und für eine Gesellschaft frei von Diskriminierung und Rassismus!

Brandstiftung am AZ Mülheim

Am Morgen des 24.12.25 gab es eine Brandstiftung an einer Eingangstür des Autonomen Zentrums in Mülheim an der Ruhr. Dabei wurde ein im Gebäude liegender Briefkasten in Brand gesetzt wodurch sich das Feuer auf die Tür und im Vorraum ausbreitete. Zum Glück wurde der Brand schnell bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Die konnte das Feuer löschen und so verhindern, dass es auf weitere Räume übergriff.

 

 

Graffiti in Solidarity with victims of state violence.

 

Call killers by there names, ICE, Frontex, Police.

 

Solidarity with all victims of state violence no matter if they die on the EU-/US Borders or are Shot by ICE or the Police or die and get hurt by them in other ways.

 

 

[K] Freiheit für Clara - Besuch bei der JVA Köln Ossendorf

Wir haben gestern Nacht der JVA Köln-Ossendorf einen Besuch abgestattet und der dort seit neuestem inhaftierten Antifaschistin Clara feurige Grüße gesendet. Gegen Clara und weitere Antifaschist:innen startet kommende Woche in Düsseldorf ein Mammut Prozess. Ihnen wird vorgeworfen am Rand eines Aufmarsches in Budapest Faschist:innen angegriffen zu haben.

Mit dem Feuerwerk schicken wir solidarische Grüße in die JVA und machen klar: Antifaschismus ist nciht kriminell sondern notwendig!

 

Freiheit für alle Antifas vor Gericht - Freiheit und Glück allen Untergetauchten!

Link zum Video der Aktion: https://archive.org/details/video_20260108_1525

Offener Brief zum Anschlag am 3.1. auf das Gaskraftwerk und den Folgen - An die vom Stromausfall Betroffenen - An die Bewegung

Wir versuchen auch im Nachhinein der Verantwortung gerecht zu werden, die wir mit der Sabotage des Gaskraftwerkes eingegangen sind. Mit der Aktion haben wir nicht nur der fossilen Wirtschaft und dem Wirtschaftsstandort Berlin ein Problem bereitet, sondern in das Leben vieler Menschen eingegriffen. Die Aktion war kein geplanter Angriff auf die Stromversorgung Berlins. Diese Behauptung ist falsch.
Die Tragweite der Auswirkung auf ungefähr 40.000 private Haushalte war von uns weder beabsichtigt noch einkalkuliert. Den toten Villenvierteln allerdings weinen wir keine Träne hinterher. 
 
Beginnen wir mit dem Vorwurf des Terrorismus:

ANTWORT AUF DIE „DISTANZIERUNG“ DER EHEMALIGEN Vulkangruppe

Wir haben die Erklärung derer zur Kenntnis genommen, die sich einst Vulkangruppe nannten und nun aus dem Ruhestand heraus versuchen, die Deutungshoheit über einen Kampf zu erlangen, den sie vor über einem Jahrzehnt aufgegeben haben. Dass ihr euch gerade jetzt meldet, nach unserem erfolgreichen Schlag gegen das Gaskraftwerk Lichterfelde, nach den Aktionen gegen Tesla und die Infrastruktur der Zerstörung, ist bezeichnend. Es ist der Reflex derjenigen, die ihren Frieden mit den Verhältnissen gemacht haben und nun fürchten, dass der Ruß unseres Feuers ihre bürgerliche Fassade beschmutzt. Ihr sprecht von „Missbrauch“ des Namens. Wir sprechen von notwendiger Evolution. Ihr sprecht von „Verantwortung“. Wir nennen es Feigheit vor der Konsequenz.

Das Schisma von 2013: Analyse einer Kapitulation

Es ist notwendig, das Gedächtnis aufzufrischen, da ihr euch in neblige Nostalgie flüchtet. Die Trennung im Sommer 2013 war kein Zufall und kein bloßes Auseinanderleben. Es war eine politische Zäsur. Schon damals zeichnete sich ab, dass der isolierte Blick auf „Bundeswehreinsätze“ und „Waffenexporte“ zu kurz greift. Ihr wolltet den Krieg bekämpfen, aber die Maschinerie, die den Krieg erst ermöglicht – den kapitalistischen Normalvollzug, die Energieversorgung, die Logistik, die digitale Überwachung – wolltet ihr unangetastet lassen. Als wir 2013 forderten, den Begriff der „militärischen Infrastruktur“ auf die zivil-militärischen Mischformen auszuweiten – auf die Datenknoten, die Energienetze, die Logistikzentren –, da seid ihr zurückgeschreckt. Ihr wolltet die „reine Lehre“ des Antimilitarismus, sauber getrennt vom Alltag der Menschen. Ihr wolltet „Störung“, aber bloß nicht so sehr, dass es wehtut. Ihr wolltet Applaus aus der linken Szeneblase, aber keine Konfrontation mit der Systemfrage. Die Spaltung war die Folge eurer Weigerung, anzuerkennen, dass der Kapitalismus nicht nur in Panzern an die Front rollt, sondern durch die Stromleitungen, die Serverfarmen und die Pipelines jeden Tag einen Krieg gegen diesen Planeten und seine Bewohner führt. Ihr seid gegangen, um „Bücher zu lesen“ und euch in Diskussionszirkeln zu verstecken. Wir sind geblieben, um die Lunte neu zu legen.

Gegen die Lüge der „Unschuldigen Infrastruktur“

Eure Argumentation, Infrastruktur sei kein „Spielfeld“, sondern müsse geschützt werden, ist naiv und gefährlich. Sie spielt genau jenen in die Hände, die wir bekämpfen. Ihr behauptet, eure Angriffe galten nur dem Militär. Aber wer liefert den Strom für die Kasernen? Wer transportiert die Panzer? Wer liefert die Daten für die Drohnenmorde? Es ist dieselbe Infrastruktur, die auch die Villen in Zehlendorf heizt und die Tesla-Fabrik am Laufen hält. Die Trennung zwischen „ziviler“ und „militärischer“ Nutzung ist im Zeitalter der hybriden Kriegsführung und der totalen Vernetzung eine Illusion von gestern. Das Internet, das Stromnetz, die Verkehrswege – sie sind dual-use. Wer die Infrastruktur des Kapitals schont, schont auch seine Fähigkeit, Kriege zu führen und die Biosphäre zu vernichten. Ihr werft uns vor, wir würden die „gesellschaftliche Grundversorgung“ angreifen. Wir sagen: Eine Gesellschaft, deren „Grundversorgung“ auf der Verbrennung von fossilen Energien, auf der Ausbeutung des globalen Südens und auf der Zerstörung der klimatischen Lebensgrundlagen beruht, hat kein Recht auf ungestörten Schlaf. Die „Normalität“, die ihr bewahren wolltet und deren Störung ihr nur „symbolisch“ meintet, ist genau das Problem. Diese Normalität tötet. Täglich.

Der Ukraine-Vorwand und die Bankrotterklärung der Analyse

Dass ihr den Angriff Russlands auf die Ukraine 2014 und 2022 als Grund anführt, warum Sabotage heute „falsch“ sei, ist der Gipfel der politischen Verwirrung. Ihr übernehmt die Rhetorik der Herrschenden 1 zu 1. Weil Putin Infrastruktur bombardiert, dürfen wir die Infrastruktur des deutschen Imperialismus und der fossilen Zerstörung nicht mehr anfassen? Das ist die Logik des Burgfriedens. Ihr stellt euch schützend vor das System, nur weil es gerade in Konkurrenz zu einem anderen autoritären System steht. Das ist genau die Falle, vor der wir immer gewarnt haben. Wir lassen uns nicht erpressen von der geopolitischen Lage. Der deutsche Standort-Nationalismus, der sich jetzt „Verteidigung der Demokratie“ nennt, ist genauso unser Feind wie der russische Imperialismus. Die Klimakatastrophe wartet nicht, bis der Ukraine-Krieg vorbei ist. Das Artensterben macht keine Pause, nur weil ihr Angst habt, mit Putin verwechselt zu werden. Eure Haltung ist ein Freibrief für RWE, Vattenfall, Stromnetz Berlin und Tesla, weiterzumachen wie bisher, geschützt durch die moralische Erpressung des Krieges. Wir lehnen diese Erpressung ab. Wir sabotieren hier, weil hier die Täter sitzen, die unsere Lebensgrundlagen vernichten. Ob Putin das gefällt oder nicht, ist für unsere Analyse irrelevant. Wir sind keine geopolitischen Schachfiguren, wir sind der Widerstand gegen die Vernichtung.

Warum wir den Namen behalten

Ihr sagt, der Name „Vulkangruppe“ gehört euch? Ein Name gehört niemandem. Ein Vulkan ist kein eingetragener Verein mit Satzung und Vorstandsitzung. Ein Vulkan ist ein Naturereignis, das ausbricht, wenn der Druck zu groß wird. Wir haben diesen Druck 2011 gespürt, wir haben ihn 2013 gespürt, und wir spüren ihn heute, im Jahr 2026, stärker denn je. Ihr habt den Namen abgelegt wie ein altes Kleidungsstück, das nicht mehr passt, weil ihr bürgerlich geworden seid. Wir haben ihn mit neuem Inhalt gefüllt. Wir haben die Analyse geschärft: Vom reinen Antimilitarismus hin zum Kampf gegen die Totalität der Zerstörung – Klima, Kapital, Kontrolle. Wenn heute von der Vulkangruppe die Rede ist, denkt niemand mehr an eure symbolischen Brandplättchen an Bundeswehr-LKWs von 2011. Man denkt an brennende Stromtrassen, an stillgelegte Tesla-Fabriken, an den dunklen Himmel über Lichterfelde. Man denkt an wirksamen Widerstand, nicht an moralische Appelle. Wir haben den Namen nicht gestohlen, wir haben ihn vor der Bedeutungslosigkeit gerettet.

Zurückweisung der Bevormundung

Eure „Distanzierung“ ist uns herzlich egal. Sie dient nur dazu, euer eigenes Gewissen zu beruhigen und euch vor der Repression zu schützen, die ihr so sehr fürchtet. Ihr wollt saubere Hände behalten, während die Welt brennt. Ihr schreibt: „Die Welt wird brennen, langsam, dann schneller.“ Und eure Antwort darauf ist Rückzug? Das ist zynisch. Das ist der Defätismus derer, die ihre Schäfchen im Trockenen haben. Wir akzeptieren das Brennen nicht als Schicksal. Wir legen Feuer an die Zündschnüre dieses Systems, um den großen Brand zu verhindern oder zumindest die Maschinerie zu stoppen, die das Öl ins Feuer gießt. Ihr sprecht von „Sichtbarkeit von Verantwortung“. Wir sprechen von der materiellen Unterbrechung der Zerstörung. Das ist der qualitative Unterschied zwischen euch und uns. Ihr wolltet reden, wir wollen stoppen. Die technische Entwicklung unserer Mittel – von einfachen Brandsätzen hin zu komplexen Sabotagen an 110kV-Leitungen und Kabelbrücken – spiegelt die Notwendigkeit der Zeit wider. Die „Smart City“, die ihr in eurer Erklärung nicht einmal erwähnt, ist der Versuch, jede Regung des Widerstands digital zu ersticken. Wer diese Infrastruktur nicht angreift, hat den Kampf schon aufgegeben. An die Medien, die diese Distanzierung der „Alten“ nun nutzen werden, um uns als „wahnsinnige Abweichler“ darzustellen: Versucht es ruhig. Es ändert nichts an den Fakten. Es ändert nichts an den 64 Rohren unter der Kabelbrücke. Es ändert nichts an der Verletzlichkeit eures Systems.

Schlusswort an die Ehemaligen

Bleibt in euren Sesseln. Schreibt eure Memoiren. Diskutiert in euren Altbauwohnungen über die Moral der Sabotage, während draußen das Wasser steigt und die Wälder sterben. Aber steht uns nicht im Weg. Ihr habt eure Wahl 2013 getroffen. Wir haben unsere getroffen. Wir tragen die Konsequenzen unseres Handelns. Wir verstecken uns nicht hinter einer "früheren Identität". Wir sind die Vulkangruppe. Hier und Jetzt.

Vulkangruppe: Die Glut ist heißer als je zuvor Gegen die Resignation der Alten - Für die Wut der Jungen Kein Frieden mit den Zerstörern - Weder 2011 noch 2026 Infrastruktur ist kein Tabu - Sie ist die Waffe des Gegners Switch off das System der Angst.

Wir machen weiter.

 

(B) Nach erneuten Zaundemontagen: Jetzt Pläne zur Görli-Schließung stoppen!

In diesem Jahr kam es bereits zu mindestens zwei größeren Aktionen gegen die im Bau befindlichen Görli-Absperrungen, die auch durch ein Großaufgebot von Polizei und privatem Wachschutz nicht verhindert werden konnten.

Die vielfältigen Aktionen an Zaun, Toren und Drehkreuzen kommen alles andere als unerwartet. Anwohner*innen und lokale Initiativen sind seit langem sauer darüber, dass der Berliner SPD-CDU-Senat nur auf rassistische, ausschließende, teure und dabei völlig sinnlose Maßnahmen wie die nächtliche Schließung des Görlitzer Parks setzt, anstatt endlich die real existierenden sozialen Probleme anzugehen und zu lösen.

 

Staatliche Überwachung als Normalzustand

Dunkle Collage: zentrales riesiges Auge mit Oberlid als Schwarz‑Rot‑Gold und Bundesadler als Pupille. Vom Auge strahlen Überwachungskameras; Drohnen und Hubschrauber im rauchigen Himmel. Schattenhafte Polizisten und Monitorwände im Vordergrund, Bildschirme zeigen Profil und Daten. Groß „ÜBERWACHUNGSSTAAT / DEUTSCHLAND“. Stadtsilhouette mit Fernsehturm und Brandenburger Tor. Rechts unten Anzugsperson mit Dollar‑Münze als Kopf und Social‑Media‑Icons; sepia‑/schwarz‑/rottonig.

Kritiker und Bürgerrechtsorganisationen konstatieren eine Transformation vom klassischen Rechtsstaat hin zu einem technokratisch-präventiven Sicherheitsstaat. Unter dem Vorwand von Terrorismusbekämpfung, Kinderschutz und digitaler Modernisierung entsteht eine Überwachungsinfrastruktur, die nicht mehr nur konkrete Gefahren abwehrt, sondern eine anlasslose Totalerfassung der Bevölkerung anstrebt.

Da heutzutage nahezu jeder Bundesbürger ein digitales Endgerät mit sich führt, ist die gesamte Bevölkerung potenziell von diesen Maßnahmen betroffen. Dies macht die Situation zu einer der drängendsten gesellschaftspolitischen Herausforderungen der Gegenwart.

Verspätete Neujahrsgrüße für Celine Müller aus Erkner

Outingplakat

Celine Müller (Friedrichstraße 12, 15537 Erkner) bewegt sich seit Längerem im Umfeld der „Deutschen Jugend Voran“. Seit Mitte 2024 tritt sie öffentlich bei extrem rechten Demonstrationen in Erscheinung und versucht sich zu organisieren. Bislang waren ihre Bemühungen weitgehend erfolglos, weshalb sie eigene Gruppen gegründet oder bereits totgesagte Labels wiederbelebt hat. Aktuell tritt sie unter dem Namen „Berliner Jugend“ auf. Besonders viele ihrer Mitstreiter*innen konnte sie allerdings noch nicht für die Gruppe begeistern.

Das Grollen des Sundhnúkagígar

Regionen: 
Berlin & ganz Deutschland
Themen: 
Antifa
Biopolitik
Militarismus
Ökologie
Soziale Kämpfe
Das Grollen des Sundhnúkagígar – Sabotage am Berliner Netz als erster Ausbruch

9. Prozesstag | Bericht | Antifa-Ost-Komplex

Thema des heutigen 9. Verhandlungstages war der Angriff auf 4 Neonazis am Bahnhof Dessau-Roßlau am 19.01.2019. Neben ca. 20 solidarischen Begleiter*innen waren heute noch die Nebenklage-Vertreter*innen Nicole Schneiders, Mario Thomas und Steffen Hammer anwesend.

 

Nach einer halbstündigen Verspätung startete der Verhandlungstag mit einer kurzen Mitteilung des Senates, dass der für den Verhandlungstag am 13.01. geladene Zeuge Steffen Kase kürzlich verstorben sei. Man würde deshalb jetzt die Sterbeurkunde anfordern und werde, sollte sich der Todesfall bestätigen, dessen Vernehmungsprotokoll besprechen.
Im Anschluss wurde der 2019 geschädigte Rene Diedering als Zeuge vernommen.

Antifaschistisch Denken - Handeln - Leben

 

Für den 18.01.2026 ruft das Anarchistische Kollektiv Aachen zur Großdemonstration in Aachen auf.

 

 

 

Genau ein Jahr zuvor, am 18.01.2025, liefen etwa 150, teils sehr junge, Neonazis durch unsere Stadt. Aufgerufen hatte Ferhat Sentürk, Ex-AfD-Mitglied und aktuelles Mitglied im Würselener Integrationsrat. Das Queerreferat Aachen hatte an diesem Tag die “WTF - die Tunten-Show” geplant. Mit ihrem Aufmarsch versuchte die bundesweit erstarkende Szene, auch in Aachen Fuß zu fassen und unsere queeren Freundin*innen zu bedrohen. In dieser Stadt, in der - zumindest im Zentrum - die AfD-Wahlergebnisse konstant unter 10% bleiben und in der, seit der quasi-Auflösung des Syndikat 52, keine öffentlich auftretende Neonazi-Gruppierung mehr existiert, scheiterte der Versuch der Neonazis kläglich. Wir möchten nun, ein Jahr später, an diesen Moment der Stärke anknüpfen.

 

 

 

Ausblick: Der 10. Prozesstag (07.01.2026)

Am 10. Prozesstag (07.01.2026) vorm OLG Dresden ist die Fortsetzung der Vernehmungen des Neonazis Cedric Scholz geplant. Dieser wird als Zeuge geladen. Scholz wurde bereits am 5. Prozesstag (09.12.2025) vernommen. Die Befragung wurde allerdings aus zeitlichen Gründen unterbrochen. Der Bericht vom 5. Prozesstag mit der Vernehmung von Scholz kann hier nachgelesen werden: https://www.antifaostkomplex.org/2025-12-09-5-prozesstag-bericht/

 

Gegen Vereinnahmung und falsche Kontinuitäten - Distanzierung

Diese Erklärung ist notwendig, weil unser Name in einen Zusammenhang gestellt wird den wir nicht tragen. In Veröffentlichungen, Bekennerschreiben und medialen Kurzschlüßen wird eine Kontinuität behauptet, die es nicht gibt. Unser früheres Handeln wird benutzt, um aktuelle Angriffe zu legitimiren, zu erkären oder politisch aufzuladen. Das weisen wir zurück.

Einige Gedanken zum Schreiben einer Vulkangruppe und den Umgang der Szene damit

Manchmal geschehen Dinge, die man nie tun würde.

Dinge, die vielleicht gar nicht so laufen sollten.

Oder Dinge, die genau so laufen sollten und die man selbst gar nicht gut findet, die andere tun.

Selbstverständlich benötigt es Debatten darüber, was man warum wie macht und was man als den richtigen oder nicht richtigen Weg empfindet. Debattenbeiträge sind notwendig für eine Bewegung! Und es gab eine Zeit in der diese Debatten auf Plattformen wie Indymedia, auf denen alle Menschen anonym posten können oder in Zeitschriften wie der Interim, die anonyme Autor:innen hatte, zu finden waren.

Deutschlands Polizei - die digitale Gefahr

Deutschland befindet sich 2026 an einem Scheideweg zwischen digitaler Modernisierung und umfassender staatlicher Überwachung. Unter dem Deckmantel der Sicherheit, Terrorismusbekämpfung und Digitalisierung hat sich in den vergangenen Jahren eine Infrastruktur etabliert, die tief in die Privatsphäre der Bürger*innen eingreift.

B: Einladung zur 3. offenen Versammlung nach der Wiedereröffnung der Meuterei

 

*** English below ***

Nach der kurzzeitigen Wiedereröffnung der Kollektivkneipe Meuterei am 29.5.2025 in Berlin Kreuzberg trafen wir uns bereits mehrfach, um die repressiven Folgen der Aktion, Solidarität zu- und untereinander sowie mögliche Perspektiven zu besprechen.

Die Aktion stellte ein Zeichen in Gedenken an den gefallenen, bewaffneten Kämpfer Kyriakos Xymitiris dar und machte ein mal mehr deutlich, dass wir die Räume, die wir lieben und in denen wir zusammengefunden haben, nicht einfach hergeben und vergessen.

Im Nachgang der Öffnung der, immer noch im Renovierungszustand befindlichen ehemaligen Räume der Meuterei wurden zahlreiche Personen von den Bullen kontrolliert, in Gewahrsam genommen, körperlich angegriffen und teils verletzt.

Schon wenig später trudelten diverse Vorladungen von Bullen bei den kontrollierten Personen ein.

Wir möchten uns ein weiteres mal treffen, um die Aktion nicht im leeren Raum stehen zu lassen und gemeinsam gegen die anhaltende Repression zu stehen.

Fotos: Silvester zum Knast

Wie in mehreren Städten demonstrierten auch in Berlin an Silvester einige Hundert Menschen gegen Knäste und für die Freilassung aller politischen Gefangenen. Vor der JVA Moabit wurden die Gefangenen mit Winken, Wunderkerzen, Feuerwerk und Rufen begrüßt. An mehreren Fenstern grüßten Gefangene zurück.

Nach rechtem Angriff auf Zelle79 in Cottbus - "Wir müssen uns organisieren, um die Rechten zurückzudrängen!" -

Das Jahr 2025 endete für das linke Projekt Zelle79 in Cottbus mit einem großen Schrecken: wieder ein rechter Angriff, diesmal mit Sprengstoff. Auch wenn niemand körperlich verletzt wurde, der Schreck sitzt tief. Radio Dreyeckland sprach mit Lukas Pellio, von der Initiative Sichere Orte Südbrandenburg über den Anschlag, die Folgen und was nun zu tun ist.

[LE] Vonovia Auto angezündet

In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben wir einen Transporter des Mietunternehmens Vonovia im Leipziger Süden mit zeit-verzögerten Brandsätzen angezündet, was laut Presse zur vollständigen Zerstörung des Fahrzeuges geführt hat.

 

Vonovia, Deutschlands größtes Mietunternehmen, treibt in unserer Stadt systematisch Aufwertung und Verdrängung voran: Tochterfirmen führen Luxussanierungen durch, Mieten und Nebenkosten steigen, und günstiger Wohnraum verschwindet. Während die Wohnungen von Arbeiter_innen, Renter_innen, Studierenden und Familien unbezahlbar werden, schreibt Vonovia weiter Rekordgewinne — allein im ersten Halbjahr 2025 vor Steuern 984 Millionen Euro. Das ist kein Versehen, das ist Geschäftsmodell: Wohnraum wird zur Renditequelle gemacht. Vonovia will möglichst viel Profit aus dem Wohnbedürfnis der Mieter*innen schlagen.

Aktion gegen Umspannwerk Erkrath

Bekennerschreiben Nr. 7

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