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[B] Recherche #3: "Deutsche Patrioten Voran" - Neuaufstellung, ideologische Beliebigkeit inklusive Hitler-Verehrung

Ende Januar 2026 veröffentlichten wir den zweiten Recherche-Output zu den "Deutschen Patrioten voran". Damals war wenig Aktivität der Gruppierung zu verzeichnen. Die Inhaftierung von Mandy Gietz im September 2025 hatte die (eigenständigen) Gruppenaktivitäten fast vollständig zum Erliegen gebracht. Stattdessen waren einige Rückzüge von vorher aktiven Mitgliedern zu verzeichnen und die Orientierung an deutlich aktiveren Gruppen wie der "Deutschen Jugend Voran" (DJV). Drei Monate später hat, verbunden mit der Haft-Entlassung von Gietz Anfang März, eine Reaktivierung der Gruppierung stattgefunden. Damit einher geht eine Klärung, wer noch zur Gruppe gehört und wer nicht mehr. Wir zeichnen mit diesem dritten Output die aktuelle Lage der Neonazi-Truppe nach und versuchen uns an einer Bewertung. 

19. Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist:innen im OLG Düsseldorf

19. Verhandlungstag – 28.04.2026May 3, 2026

 

Am 19. Prozesstag standen Zeugenaussagen, die Abwesenheit zentraler Beteiligter sowie die Bewertung ungarischer Beweismittel im Mittelpunkt. Zudem wurden Videoaufnahmen eines mutmaßlichen Angriffs in Budapest und fragwürdige polizeiliche Auswertungen präsentiert.

 

20. Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist:innen im OLG Düsseldorf

20. Verhandlungstag – 29.04.2026May 3, 2026

 

Heute sagte Sabine Brinkmann als Zeugin aus, die mit ihrem Nazi-Freund Robert Fischer aus Melle/Niedersachsen beim so genannten „Tag der Ehre“ in Budapest war. Außerdem wurden zahlreiche Videos aus Budapester Straßenbahnen und Fotos aus einem Auftrag des BKA gesichtet.

 

KRIEG BEGINNT HIER: Protest gegen Rheinmetall-Aktionärsversammlung vor der Berliner Waffenfabrik

Wann: 12.05.2026, 17:00 Uhr
Wo: Rheinmetall, Scheringstraße 2, Wedding

Rheinmetall profitiert weltweit von Krieg, Aufrüstung und Militarisierung – und feiert am 12. Mai wieder seine stetig steigenden Profite. Während Milliarden in Waffen und Kriegsproduktion fließen, fehlen Gelder für Wohnen, Bildung, Gesundheit und soziale Infrastruktur.

Das nehmen wir nicht hin!

Kommt am 12. Mai zur Kundgebung gegen die Aktionärsversammlung von Rheinmetall und gegen den Ausbau der Waffenproduktion in Berlin. Krieg beginnt nicht erst an der Front – er wird auch hier organisiert, finanziert und produziert. Solange mit Menschenleben Kasse gemacht wird, kann es keinen Frieden geben!

Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen gegen Aufrüstung, Kriegsvorbereitung und Profite auf Kosten von Leben.

Geld für Soziales statt für Krieg und Aufrüstung!
Keine Waffenproduktion in Berlin!
Rheinmetall stoppen!

Mahdi ben Nacer: Neuauflage des Mordprozesse - Prozess um mutmaßlich rassistischen Mord beginnt im September!

Am 23.12.2023 starb im südbadischen Rickenbach Mahdi ben Nacer. Erschossen und danach in Teile zerstückelt. Der Täter wurde nach einem schmutzigen Deal zwischen Gericht, Verteidigung und Staatsanwaltschaft wegen Totschlags zu sechs Jahren und zehn Monaten verurteilt. Zouleika Ben Nacer, die Schwester, erzielte vor dem Bundesgerichtshof im Januar dieses Jahres einen Erfolg: Das Urteil wurde aufgehoben.

In wenigen Monaten soll die Neuauflage des Prozesses beginnen.

(R)echte Sicherheit: Analyse zu rechten Securityfirmen in Chemnitz erschienen

Header (R)echte Sicherheit: 2 Mitarbeiter einer rechten Securityfirma auf einer Veranstaltung. Ihre Köpfe sind rot eingekreist.

Chemnitz hat ein strukturelles Problem mit rechten Security-Firmen. Nahezu sämtliche Sicherheitsunternehmen in Chemnitz und Umgebung sind durchsetzt von Neonazis. Für einen Überblick über das Problem wurde die Analyse (R)echte Sicherheit ins Leben gerufen, die nun veröffentlicht wurde.

Prozess gegen anarchistischen Gefährten in Leipzig am 12.05

[english below]

Am 12. Mai und am 2. Juni wird ein weiteres Verfahren gegen einen anarchistischen Gefährten zur „Tag X“-Demo vor dem Amtsgericht Leipzig stattfinden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Landfriedensbruch in Tateinheit mit tätlichem Angriff auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung in 18Fällen in Tateinheit mit Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel vor. Dies ist kein isolierter Fall, das Verfahren ist Teil eines kollektiven Vorwurfs gegen verschiedene Personen – insgesamt wurden 1500 Strafverfahren an besagtem Wochenende eröffnet, wovon bereits 100 Personen verurteilt wurden und 100 weitere Personen noch offene Verfahren haben.

[Anarchist:innen aus Freiburg & Anarchistischer Aufbau] Besetzung von alter Messehalle

Die seit Jahren leerstehende alte Messehalle wurde von autonomen Anarchist:innen besetzt, um auf Leerstand in Freiburg und Umland aufmerksam zu machen. Seit Tagen wohnen dort die Aktivist:innen und gestalten ihren Alltag. 

In den letzten Jahren gab es ähnliche Projekte in denen Leerstand besetzt wurde, wie die Villa in der Maria-Theresia-Straße oder die Villa bei der Haltestelle Mattenstraße. 

Wir kämpfen weiter und besetzen weiter bis es kein Leerstand mehr gibt und der Anarchismus erkämpft wurde! 

Die Häuser denen, die drin WOHNEN!

 

 

„Wir lassen das nicht auf uns sitzen“: Aktionsbündnis Trans* HRT Göttingen protestiert gegen Versorgungslücken an der UMG und fordert Kassenrezepte wieder auszugeben.

TRANS FEINDLICHKEIT IN DER UMG  UMG VERWEIGERT KASSENREZEPTE FÜR HORMONE UND GEFÄHRDET DADURCH DIE GESUNDHEIT VON TRANS* MENSCHEN

PRESSEMITTEILUNG ZUR SOFORTIGEN VERÖFFENTLICHUNG

„Wir lassen das nicht auf uns sitzen“: Aktionsbündnis Trans* HRT Göttingen protestiert gegen Versorgungslücken an der UMG und fordert Kassenrezepte wieder auszugeben.

Göttingen, 05.05. - Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hat die Ausstellung von Kassenrezepten für die Hormonersatztherapie (HRT) bei einem großteil der trans* Patient*Innen eingestellt. Stattdessen werden überwiegend nur noch Privatrezepte ausgestellt, was Betroffene vor massive finanzielle und bürokratische Hürden stellt. Das Aktionsbündnis Trans* HRT Göttingen (athrtgoe) kritisiert dieses Vorgehen als diskriminierend und gesundheitsgefährdend und ruft für den 09. Mai zur Kundgebung an der UMG auf und fordert, dass es für alle gesetzlich versicherten wieder Kassenrezepte gibt.

Fotos: Take back the night 2026

Take back the night - Demo am 30.4.2026 in Berlin

Am Vorabend des 1. Mai beteiligten sich in der Walpurgisnacht am 30. April 2026 rund 3.000 Menschen an einer queer-feministischen Demonstration gegen Patriarchat, Staat und Kapital durch Berlin-Kreuzberg und Neukölln.

Veilchen gegen Nazis!

Regionen: 
Wien
Themen: 
Antifa
Keine Politik in der Kurve? Warum darf Brno in die Kurve? Wir kennen unsere Geschichte, wir vergessen nicht. Veilchen blühen ewig! Walter Nausch

Nazi gig in radolfzell

<p>Aufruf zur Verhinderung des nazi Gigs in radolfzell am Bodensee&nbsp;</p>

Etwa 5.000 Menschen nehmen am revolutionären ersten Mai in Nürnberg teil! Nachbericht und Aftermovie

An die 5.000 Personen nahmen in diesem Jahr am revolutionären ersten Mai in Nürnber teil. Damit beteiligten sich etwa dreimal mehr Menschen an der revolutionären Demo als an der sozialdemokratischen Demonstration des DGB.

Aftermovie: https://streamable.com/9wdjif

Das war der 40. autonome 1. Mai in Wuppertal

Spontandemo zum 40. autonomen 1. Mai in Wuppertal

Der Autonome 1. Mai in Wuppertal startete viel zu früh um 9:30 beim DGB. Dort wurde auf der Demonstration ein lauter und antiautoritärer Block gebildet, aus dem antifaschistische, anarchistische und kommunistische Parolen gerufen wurden. Auf Transparenten wurde „Lifestyle Teilzeit für Alle!“, „Antifaschismus verteidigen“ und „Free all antifas“ gefordert.
Die Demo zog zum Laurentiusplatz, einige Autonome waren jedoch noch nicht fertig mit demonstrieren und so zog eine kleine Sponti direkt weiter durch das Luisenviertel und bis zum Schusterplatz auf den Ölberg. Untermalt wurden die Forderungen mit buntem Rauch und kämpferischen Parolen für den Erhalt des AZ, gegen den sozialen Angriff und für ein besseres Leben für Alle.
Anwohner*innen erzählten später, sie seien kurz danach eine halbe Stunde von Schweinen festgehalten worden.

Um 13 Uhr startete auf der Trasse am Mirker Bahnhof das Autonome Radrennen mit einem glitzernden Startschuss um 13:12h.
Motiviert und kämpferisch radelten einige Autonome in Richtung des Ottenbrucher Bahnhofs. Manche hatten jedoch ihr Fahrrad vergessen und liefen als Demozug mit Transparenten wie „40. Autonomer 1. Mai Wuppertal“ über die Trasse. Zur allgemeinen Freude hingen an diversen Orten weitere Transparente, „Hände weg von unseren sozialen Errungenschaften!“, „Merz leck Eier!“, und „Wir sterben nicht für Deutschland“ wurde darauf gefordert und mit buntem Rauch in Szene gesetzt.

1. Mai: Wir kündigen deine Chefs

Normalerweise sind es die Chefs, die Kündigungen austeilen und abhängige Arbeitnehmer*innen darunter leiden lassen. Doch das muss nicht immer so sein. Am 1. Mai ist schließlich alles möglich.

In und um Leipzig bekamen 5 Chefs, bzw. Vorsitzende von großen Konzernen auf mysteriöse Weise zum selben Datum Kündigungsschreiben ausgestellt. Davon betroffen ist DHL Hub Express in Schkeuditz, das dadurch unangenehm aufgefallen ist, einen gewerkschaftlich aktiven Mitarbeiter, der an einer Demo gegen Waffenlieferungen teilnahm, zu kündigen.
Außerdem betroffen ist der Chef von Porsche Leipzig, der auf dem riesigen Unternehmensgelände Wildpferde hält. #free the ponys, kann mensch da nur sagen. Ein Kündigungsschreiben haben auch der Chef von Amazon in Leipzig und der Vorsitzende der AfD im Leipziger Stadtrat bekommen. Auch Sven Schwarzat, der größte Miethai Leipzigs, wurde zum 1. Mai 2026 gekündigt. Es wird gemunkelt,  dass dieser nun mit weihnachtlichen Pfefferkuchenhäusern statt Immobilien handelt.

Kaum zu glauben und zu schön, um wahr zu sein? Auch die Medienhäuser dürften verwirrt gewesen sein, als sie am 1. Mai reihenweise Pressemitteilungen von gekündigten Chefs bekamen, die die Vergesellschaftung ihrer Unternehmen ankündigten.
Eine Verbindung zu dem Clown Bolkow Brödelshrimp, der dieses Jahr auf der Demo sein Unwesen trieb, ist nicht auszuschließen. Aber vielleicht war es auch einfach der Zauber des 1. Mai… 

Revolutionäre 1. Mai Demo blockiert!

Die 1. Mai Demo in Berlin wurde von besoffenen Jugendlichen blockiert, die nicht einmal gemerkt haben, dass sie mitten auf der Demoroute stehen.

Das Argument ist immer wieder, dass der 1. Mai zu gewaltvoll sei. Migrantifa und mit uns viele andere, die an der Demo teilnahmen, sprechen von „(...)einer der gefährlichsten 1. Mai Demos der letzten fünf Jahre(…)“. Denn wie wir spätestens seit der Loveparade 2010 wissen; einen erstickenden Menschenandrang sollte man nicht unterschätzen. Wer zur Demo wollte, musste durch ein Meer aus besoffenen Vape-rauchenden Tiktok-Teenies und hatte Glück, wenn er noch Luft bekommen hat. Man wurde nicht nur von besoffenen kleinen Jungs angetanzt, sondern hat auch ein Gedränge erlebt, dass gefährlich nah an einem Crowd Crush war.

Während in Palästina und im Libanon im großen Stil mit deutschen Waffen vertrieben und vernichtet wird, die Deutsche Regierung das fleißig unterstützt und nebenbei den „Sozialstaat“ abbaut, Kürzungen im Gesundheitswesen und der Kulturbranche vornimmt und wieder faschistische Ideale in den Vordergrund stellt, meinen viele wirklich es gäbe noch etwas zu feiern. Ein Schlag ins Gesicht für die vielen Palästinenser, für die von den Protesten das Leben ihrer eigenen Familie abhängt. Und für die Menschen aus der Unterschicht und Arbeiterklasse, die sich für Hungerlöhne abschuften. Oder Menschen mit Behinderung und chronischen Krankheiten, die in noch größere Systemlücken fallen.
2003 ging die ganze Scheiße los, mit dem Myfest als Party-statt-Randale-Strategie. Es findet nicht mehr statt, doch die Menschen gehen trotzdem weiter nach Kreuzberg. Es ist halt „angesagt“.

Dieses Jahr hat die Partei Die Linke nicht weit von der eigentlichen Demo Ikkimel und Co. eingeladen und somit die Logik des Myfests übernommen. Kreuzberg wurde im Massensaufen und Techno-Geballer vergraben.
Wir beobachten schon lange eine Institutionalisierung der linken Szene. Die Szene wird absorbiert und assimiliert bis zum geht nicht mehr. Nirgendwo war das bisher so deutlich zu spüren wie beim diesjährigen 1. Mai.

Die Demoteilnehmer saßen stundenlang fest und wurden von Feiernden am Demonstrieren gehindert. Nachdem sich die Blöcke Stück für Stück mühsam durchquetschten, waren sie getrennt und erschöpft. Konterrevolution par excellence. Aber haben sie es jetzt endgültig geschafft?
Nicht wenn wir aus den Geschehnissen lernen und unsere Strategie verbessern. Man sollte mal wieder in einer anderen Gegend laut werden (z.B. Wedding/Mitte). Ihr mögt an die Utopie glauben, diese besoffenen Zombie-Tiktoker noch irgendwo abzuholen und fasst sie lieber mit Samthandschuhen an. Aber sie checken es halt nicht und die Verblödung nimmt zu. Wenn man vor den feiernden auf großer Leinwand Videos von Israelis zeigen würde, wie sie beispielsweise in den Trümmern einer zerstörten Schule in Gaza tanzten (True Story), würden diese Menschen das auch noch feiern. Sind wir doch mal ehrlich; Sie wollen temporäre Freiheit, wir wollen langfristige Befreiung. Sie wollen vor der Realität flüchten, wir wollen uns den Umständen in den Weg stellen. Sie wollen dem Staat gehorchen, wir wollen ihn umkrempeln/abschaffen. Wir müssen niemanden abholen, der die Logik des Staates unterstützt. Abgrenzung ist der letzte Lichtblick.

„Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren“
- Karl Popper -

Klar, die Partei Die Linke, der Senat und die Bullen haben zu dem Chaos beigetragen , aber sie allein dafür verantwortlich zu machen, würde den Menschen die uns blockiert haben ihr eigenständiges Denken und ihre generelle Eigenverantwortung absprechen. Auch dieses Verhalten darf man kritisieren, und es ist sogar wichtig.
Dass die Party-statt-Randale-Strategie nun endgültig funktioniert hat heißt de facto, dass der Staat garnicht mehr selber eingreifen muss, um uns zu repressieren. Er schickt einfach ein paar Marionetten, lässt sie ungestört konsumieren und schon sind wir blockiert. Rechtsgesinnte und Senat lachen sich gemeinsam schlapp.
Die Partei Die Linke ist längst unterwandert, weil sie unfähig ist, sich von neoliberalen, kapitalistischen und rechten Ideologien abzugrenzen. Ist das noch Links oder kann das weg?
Klassenkampf ist gefragter denn je in dieser verrohten Gesellschaft. Bonzen und Spießer haben die Straßen Stück für Stück besetzt und zersetzt als ob die Stadt Krebs hat. Wo früher Grünflächen oder besetzte Häuser standen, steht längst psychisch belastende Architektur. Berliner checken.
Wo wir früher Freunde auf der Straße getroffen haben, sehen wir uns jetzt vor lauter Zugezogenen und Touris garnicht mehr. Orte, wo wir uns getroffen haben, wurden verdrängt. Die Vereinsamung nimmt gewaltig zu.
Und am meisten davon betroffen sind die Unterschicht und die Arbeiterklasse. Vor allen Frauen, BIPOC und Behinderte aus dieser Klasse. Und vor denen jene, auf die mehrere dieser Kategorien zutreffen.
Wir driften auseinander. Diesen 1. Mai literally. Die Demo-Blöcke wurden blockiert und getrennt, ein Sinnbild für unsere Gesellschaft. Auf der einen Seite Kapitalismus, Drogen, Party und TikTok, auf der anderen Menschen, die die aktuellen Zustände nicht länger hinnehmen wollen und btw für ein besseres Leben all derjenigen die im Weg standen kämpfen. Ist unsere Wut so süß und lieb geworden, dass sie sich mittlerweile trauen, saufend im Weg rumzustehen? Oder woran liegt es? Hätten sich letztes Jahrhundert auch Tausende saufende Jugendliche dem schwarzen Block in den Weg gestellt? Und wieso nicht? Den Rest müsst ihr euch denken. Wacht auf.

„Lieber stehend sterben, als auf den Knien leben.“
- Emiliano Zapata -

(Anmerkung:
Wir sind Demoteilnehmer und haben mit anderen Demoteilnehmern gesprochen. )

Sielwallhaus bleibt! - Keine Kürzungen bei der offenen Jugendarbeit! - Gegen den Rechtsruck!

Der rot-grün-rote Senat will das Geld für die offene Kinder- und Jugendarbeit zusammenstreichen. Das bedeutet weniger Angebote für alle. Das selbstverwaltete Sielwallhaus könnte sogar ganz dicht gemacht werden. Dabei ist das Haus ein wichtiger Raum für seine Nutzer*innen: offen, selbstorganisiert und nicht kommerziell. Wir wehren uns gegen die Kürzungen des Senats. Statt Schließung verlangen wir Zukunft.

Kommt mit uns zur Frauen JVA in Chemnitz – Zusammen gegen Knäste, Staat und Patriarchat!

Wir wollen am 31. Mai gemeinsam zur JVA nach Chemnitz fahren, um den Menschen im Knast zu zeigen, dass sie nicht alleine und nicht vergessen sind.

Knast bedeutet Isolation, Fremdbestimmung und Gewalt. Knast soll strafen, abschrecken und disziplinieren, damit Menschen sich wieder in die vorgegebene Gesellschaft einfügen. Knast ist dabei ein Mittel des Staates, die kapitalistische, rassistische und patriarchale Gesellschaftsordnung aufrechtzuerhalten, die soziale Probleme und gewaltvolles Verhalten erst hervorbringt.

Streiken - Desertieren - Sabotieren! Hinein in den Anti-Autoritären Block!

Am 8. Mai ist wieder bundesweiter Schulstreik gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Wir wollen uns als soziale Anarchist*innen und Räte-Kommunist*innen daran beteiligen und rufen zu einem anti-autoritären Block auf. Kommt mit uns um 12 Uhr am Augustusplatz auf die Straße. Wir sammeln uns bei der schwarzen Flagge.

Buchvorstellung: Indigene Kämpfe in den Americas

Radiointerview mit Michael Koch vom Tokata e.V. aus der Rhein/Main Region über Indgene Kämpfe in den Americas

Chaostage Kiel

Das ehemalige MFG 5 Gelände in Kiel Holtenau soll an die Bundeswehr verkauft werden 
Seit rund 12 Jahren ist dieser ort für die Zivilbevölkerung zugänglich und in dieser Zeit ist hier durch Eigeninitiative Ehrenamt und Zusammenhalt etwas anderes entstanden, das Kiel dringend braucht: Freiräume. 

Eine Baumbesetzung. Ein Jugendtreff. Ein Wagenplatz. Ein Skatepark. Orte für Familien, für Geflüchtete, für Jugendliche. 
Rückzugsorte, Safe Spaces, gemeinschaft. Ein stück Stadt, das nicht aus Beton und Konsum besteht, sondern aus Menschen. 

Jetzt muss all dies der Bundeswehr weichen. eigentlich sollten auf diesen Gelände über 2000 wohnungen gebaut werden, die Kiel dringend bräuchte

Die Stationierung von Offensivtruppen und die mitten in der Stadt befindliche Produktion schwerer Kriegswaffen, die immer weiter ausgebaut wird, gefährdet nicht nur die Zivilist*innen in Kiel. Krieg beginnt hier. Während sich Deutschland gegenüber denen abschottet, die vor der mörderischen Gewalt fliehen, töten und bedrohen Waffen aus Kiel Menschen weltweit. Sowohl die Türkei, als auch Israel begehen schwerste Menschenrechtsverletzungen bis hin zum Genozid – und dennoch liefert Deutschland weiter Waffen. 

Kommt nach Kiel am 30.05.2026

Es wird ein Protestcamp geben, organisiert und unterstützt durch ein breites Bündnis.

Werdet kreativ, verteidigt Freiräume, erkämpft ein Christiania 2.0 

Die Fläche liegt übrings dierket am Meer, also ein toller Ort um "Urlaub" zu machen.

Mit kämpferischen Grüßen 
Autonome Antifa 

 

 

 

 

 

Wütende Sponti am Abend des 1. Mai in Hamburg-Altona

Am Abend des 01. Mai ist in Hamburg-Altona eine wütende Spontandemonstration durch die Straßen gezogen.

SPD-Büro in Hamburg-Altona markiert!

Zur Feier des 1. Mai haben wir in Hamburg Ende April der SPD in Hamburg-Altona einen Besuch abgestattet.

Warum engagierst du dich eigentlich politisch?

Auf die Frage des Titels folgen zumeist Antworten wie „Weil der Kapitalismus/ whatever überwunden werden muss!“. Es gibt viele gute Gründe sich politisch zu engagieren, aber wir denken, dass das Wahrnehmen von Missständen wie dem Kapitalismus nur einen Teil der Frage beantwortet. Immerhin gibt es zahllose Menschen, die ebenfalls von dem herrschenden System oder Teilen von diesem abgefuckt sind, aber höchstens Wählen gehen. Was braucht es also noch, um politisch aktiv zu sein? Und warum ist das auch abseits von Mobilisierung und Organisierung relevant?

(B) Angriff auf KI-Überwachungstechnologie

In den frühen Stunden des 28. April besuchten wir den REWE Supermarkt an der Ecke Schönhauser Allee/Milastr. in Berlin und zerstörten mit Hammer und Steinen die Scheiben.

Es ist nicht irgendein Supermarkt, sondern eines der Testlabore des Lebensmittelhändlers REWE, wenn es um die Einführung neuer Kassentechnologien geht. Vor der Tür steht ein Schild mit einer ungewöhnlichen Info: Dieser Markt nutze keine Gesichtserkennung. Im ersten Moment ist nicht klar, warum dieses Schild dort auf der Straße steht, immerhin sollte das bei den meisten Supermärkten der Fall sein. Doch wer in diesem Supermarkt einkaufen geht, wird die Bedeutung des Schildes schnell erkennen.

subMedia

Sub.Media ist ein internationales, anarchistisches Medienkollektiv, das auf mehreren Kontinenten aktiv ist. Mit unseren hunderten Videos, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden, tragen wir dazu bei, Kämpfe weltweit zu verbinden und zugänglich zu machen.

Ab sofort sind wir auch auf Deutsch verfügbar.

Tausende Menschen im antiautoritären/ anarchistischen Block auf der revolutionären 1.Mai Demo 2026 – Widerständige Pyroparty auf der Oranienstraße & regierungsfreundliches Framing in den Medien

 

Heute ist kein Feiertag, heute ist Kampftag! Mit zwei Stunden Verspätung setzte sich der antiautoritäre/ anarchistische Block kraftvoll um 20 Uhr in Bewegung. Es zeigt sich, dass autonome Konzepte ein ungebrochener großer Anziehungspunkt für tausende junge und ältere Menschen sind und eine Alternative zu den dogmatischen Ideologien von K-Gruppen, ethnisch oder religiös geprägten Gruppen bilden. Als es nach langer Wartezeit endlich losging, wurde ein großer schwarzer Block gebildet, der voll vermummt und gut organisiert dem autoritären Normalzustand eine Absage erteilte. Mit Regenschirmen und durchgehenden Seitentransparenten wurde sich erfolgreich vom Partyvolk abgegrenzt, welches zum Teil die Demostrecke blockierte. Auf der Oranienstraße entwickelte sich durch nur ein langsameres Vorankommen eine massive Pyroparty mit dutzenden Bengalos, Rauchfackeln, Silvester-Batterien und Böllern. Als der Block nach 1 ½ Stunden den Rio-Reiser-Platz erreichte, war die Nacht schon hereingebrochen und es gab den ersten Kontakt mit den Polizeischergen der Hundertschaften. Die Bullen wurden mit reichlich Hass empfangen und kurz mit Böllern eingedeckt. Durch die massive Blockierung von Suff- und Partytouristen und Aufziehen eines massiven Polizeispaliers wurde der breite und massive Frontblock auf dem Weg zum Görlitzer Bahnhof in die Länge gedrückt und stand ab dem Görlitzer Bahnhof unter polizeilicher Kontrolle. Die Polizei versuchte hektisch mit Kameras Straftaten einzufangen, scheiterte jedoch an dem professionellen Sichtschutz des Blocks. Durch die starken Verzögerungen wurde die Demoroute durch Neukölln auf dem Weg zum Südstern stark verkürzt. Erst gegen Mitternacht, nach 5 Stunden, erreichte der Block seinen geplanten Zielort. Am Südstern versuchten die Bullen durch den Klau von den Seitentransparenten verzweifelt eine letzte Eskalation hervorzurufen. Vor den Kameras der Medienschaffenden versuchten sie mal eine Rechtfertigung für ihre Gewalt zu provozieren. Die Bullen hatten sich jedoch während der Demo im Vergleich zu anderen Jahren auffällig zurückgehalten. Im Vergleich zu anderen Jahren gab es fast keine Festnahmen. Auch ein auflösender Angriff auf den Frontblock wurde im Gegensatz zu anderen Jahren nicht durchgeführt. Als vorläufige Bilanz kann, gesagt werden, dass die Pyro-Party auf der Oranienstraße und die Zusammenkunft eines so großen schwarzen Blocks ein voller Erfolg waren. Die Szenerie war unglaublich schön und kraftvoll, auch wenn die Hauptstadt-Presse zu beschränkt war, die Bilder angemessen einzufangen. Die Kraft dieses Moments zeigt, dass es möglich ist, sich dem massiven Polizeiaufgebot und polizeistaatlichen Überwachungsmaßnahmen entgegenzusetzen.

STELLT EUCH VOR

Themen: 
Globalisierung
Ökologie
Weltweit

Gefängnis- und Psychiatriekritik gehören zusammen

Österreich steht seit Jahren wegen der Unterbringung im Maßnahmenvollzug (§ 21 StGB) unter massiver Kritik, weil sie nicht menschenrechtskonform ist.

Es muss sich etwas verändern - wir dürfen alle die unter solchen autoritären Institutionen leiden nicht vergessen. Gegen Gefängnisse und eine Gesellschaft die sie benötigt ! Für ein Leben in Freiheit und Solidarität!

Größte revolutionäre 1.Mai Demo in Stuttgart mit 2300 Teilnehmenden

600 bei Antikapitalistischem Block auf DGB-Demo +++ Polizei hält sich mit Großaufgebot im Hintergrund +++ Pyrotechnik am Rande +++ Solidarität mit Cuba, Rojava und Palästina +++ militante Aktionen im Vorfeld

Der Tag begann mit einem kämpferischen antikapitalistischen Block auf der DGB-Demo. 600 Menschen aus verschiedenen Betrieben und Branchen, machten klar dass Sozialpartnerschaft keine Perspektive hat. In kurzen Redebeiträgen berichteten verschiedene Beschäftigte von den Auswirkungen des Sozialabbaus auf ihre Jobs und andere Bereiche des Lebens. Sie verharrten dabei nicht in Zustandsbeschreibungen, sondern zeigten sich kampfbereit: gegen ihre Profite! Klar wurde: trotz der sozialpartnerschaftlichen Führung lohnt es sich, die Gewerkschaften, allen voran die Basis, nicht aufzugeben!

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