Weltweit

[KA] Unsere Wahl? Frauenkampf! Alle auf die Straße am 8. März!

Auch wenn die bürgerlichen Parteien dieses Jahr wieder auf Wählerstimmenfang gehen und uns Frauen erzählen wollen, dass ihnen etwas an der Überwindung unserer Unterdrückung und Ausbeutung liegt, ist uns klar: Frauenbefreiung lässt sich nicht wählen, nur erkämpfen! 

Dritter Jahrestag des Tempi-Zugcrashes

Am 28. Februar 2026, dem dritten Jahrestag des Zugcrashs in Tempi, gab es in zahlreichen Städten Griechenlands Demonstrationen. 

Klandestines Kino zum feministischen Kampftag: Frauen bildet Banden: Eine Spurensuche zur Geschichte der Roten Zora

Frauen bildet Banden – Eine Spurensuche zur Geschichte der Roten Zora
DE 2019, FrauenLesbenFilmCollectif lasotras/ Christine Lamberty, Maria Baumeister, 75 min.

 

 

Ein Leuchtfeuer! Den Herrschenden den Saft abdrehen! Über den Blackout vom 3.1.2026:

Ein Leuchtfeuer erhellt eine Kabelbrücke, um ein fossiles Kraftwerk vom Stromnetz zu trennen. Mit beachtlicher Reichweite. Wirkungsvoll und polarisierend. 
Als „Vulkangruppe : Den Herrschenden den Saft abdrehen“ wenden wir uns mit einer dritten Erklärung an euch. Wir wollen ein paar Dinge klarstellen. Wir äußern uns auch zu den bezüglich der Aktion aufgetretenen Widersprüchen.

Während die Brücke noch nicht erkaltet war, wurden von der EU bereits zwanzig neue Gaskraftwerke für Deutschland bewilligt.
Das ist der verheerende Normalzustand, der sich zum dauerhaften Ausnahmezustand entwickelt.
Wir können nicht warten. Bald könnte jeder Widerstand aussichtslos sein.
Wir handeln in Notwehr! Die Zerstörung der Erde mit ihrer Artenvielfalt muss gestoppt werden. Das Leiden ist jetzt schon unvorstellbar.
Wir handeln auch, weil Widerstand ein Lebenselixier ist, angesichts der aussichtslos erscheinenden globalen Katastrophen. 

Die Aktion vom 3.1.2026 wird wahrscheinlich erst in ein paar Jahren in seiner politischen Bedeutung erkannt und ihren Platz im Repertoire notwendiger Interventionen finden. Noch herrscht einige Verunsicherung hinsichtlich der politischen Einordnung und der praktischen Schlussfolgerungen. Wir wünschen uns jetzt (!) eine Debatte dazu. Wir wünschen uns, dass eine traditionelle, auf den Erhalt des Status-Quo bedachte Linke, sich endlich den fundamentalen Problemen unserer Zeit stellt.
Ob von dieser noch eine Bedrohung für die Tech-Faschisten und deren autoritäre Träume ausgehen wird, halten wir für fraglich. 
Viele Linke sind mittlerweile so stark in die hegemoniale imperiale Lebensweise eingewebt, dass weder politisch noch sozial der eigene Status erkannt und hinterfragt wird. Alternativen können so weder gedacht, vermittelt noch erkämpft werden. 

Auch wir kennen keinen geraden Weg in eine von aller „Herr“schaft befreite Gesellschaft. Wir wissen aber, dass es einer mit vielen Abzweigungen, Irrtümern, Niederlagen und Schmerzen ist. Und vielleicht gibt es auch Momente des Glücks, der Hoffnung und der Zuversicht. Ganz sicher ist, wir wollen und können ihn nicht alleine beschreiten. Deshalb wenden wir uns an euch, die ihr die Offenheit und Bereitschaft nach grundsätzlicher Veränderung habt.

[KA] Ausländerbehörde markiert! Frauensolidarität aufbauen!

Im Vofeld des 8. März haben wir die Ausländerbehörde mit der Parole "Abschiebungen stoppen" verschönert und ein Wandzeitung mit folgendem Inhalt angebracht:  

neun Tesla stillgelegt

Vor Rage und aus Wut hat die antifaschistische Zulassungsstelle neun Tesla außer Betrieb genommen.

23. Mai Schanzenfest: Kick off gegen die olympische Katastrophe

Der Senat ballert und trommelt mit Millionenbudgets und Drohnenflugshows für eine Olympiabewerbung. Da wollen wir nicht hintenanstehen, steigen mit in den Ring und kündigen an, das Schanzenfest 2026 ganz dem antiolympischen Gedanken zu widmen. Um rechtzeitig vor dem Referendum ein Ausrufezeichen zu setzen, findet das Fest bereits am 23. Mai statt. Wir laden ein, es als Bühne für eine antiolympische Gala der Widerständigkeiten zu nutzen. In Anlehnung an das Motto der Pro-Olympia-Kapangne stellen wir fest: Keine Schanze für die Spiele!
Wir blicken dabei über den Stadtteil hinaus und haben auch die globalen Verhältnisse im Blick. Denn Olympia wäre nicht nur für Hamburg eine Katastrophe, sondern bedeutet überall Ausgrenzung, Repressionen, gentrifizierungsverwüstete Stadtteile und brachliegende überdimensionierte Sportstätten als Vermarktungsruinen des Sports.

 

Staatskritik zum Nahost-Konflikt: Going to Zion

 Der folgende Artikel, der im August 1982 (!) in der radikal Nr. 107 (S.11) erschien, liest sich insbesondere mit seiner anarchistischen Staatskritik an Israel auch heute noch als ein aktueller Text. Mit den nachfolgenden Anmerkungen könnte er als Beitrag zu (möglicherweise doch noch stattfindenden) Grundsatzdiskussionen über den Nahost-Konflikt geeignet sein.

 

[NBG] Bericht von der Demo Enforce Tac schließen!

Aftermovie: https://sendvid.com/xn0fdi5f

Vom 23.2. bis 25.2. findet in Nürnberg die Kriegsmesse „Enforce Tac“ in der Nürnberger Messe statt. Gegen die Messe, die größte ihrer Art in Deutschland, gibt es in Nürnberg eine antimilitaristische Aktionswoche. Den Auftakt zu den Protesten bildete die heutige Demonstration „Enforce Tac absagen“ initiiert durch die organisierte autonomie. Knapp 500 Menschen fanden sich am Nürnberger Plärrer ein um ihre Ablehnung gegenüber der Kriegsmesse zum Ausdruck zu bringen. Neben vielen Roten Fahnen fanden sich auf der Demo Transparente und Schilder mit Antimilitaristischen Parolen gegen die Kriegsmesse oder Parolen gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht. In Reden wurde die Rolle der Stadt Nürnberg betont. Die Stadt Nürnberg ist neben dem Freistaat Bayern Haupteigentümer der Nürnberger Messe und profitiert so von einer Messe auf der Waffendeals für die Kriege der Welt gemacht werden – während sie gleichzeitig sich den Titel Stadt der Menschenrechte auf die Fahnen schreibt.

Mumia: langfristige Erblindung in Haft verhindern!

 

Aufruf zur Unterstützung des politischen Gefangenen Mumia Abu-Jamal aus den USA

 

 

Im US Bundesstaat Pennsylvania sitzt der afroamerikanische Journalist und politische Gefangenen Mumia Abu-Jamal bereits über 44 Jahre in Haft. Neben der grotesken juristischen Verweigerung eines neuen Verfahrens oder seiner Freilassung häufen sich nun ernsthafte Gesundheutskrisen, denen der 71-jährige größtenteils durch die miserablen Haftbedingungen ausgesetzt ist. Obwohl ihm bereits 2017 Diabetes (Melitus Typ II) diagnostizert wurde, erhält er bis heute keine dem entsprechende Nahrung in Haft. Das führt u.a. zu einer ernsthaften Gefahr des Erblindens für den Autoren und Journalisten. Wir dokumentieren nun einen übersetzten Aufruf von Unterstützer*innen aus den USA.

 

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