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Politische Repression USA: zwei Freilassungen und die "Mumia Ausnahme"

In den vergangenen zwei Tagen gab es gerichtliche Entscheidungen über drei kämpfende Langzeitgefangene in den USA: David Gilbert, Russell "Maroon" Shoatz und Mumia Abu-Jamal.

Vom Spaziergang in Lützerath am 24.10.21

Wir sind am Sonntag 24.10. von Hamburg nach Lützerath gefahren, um den Widerständischen vor Ort auch mit unserm Transpi unsere Solidarität auszudrücken. Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass Unterstützungsaktionen wichtig sind und den Mut und die Verteidigungskräfte vor Ort stärken.

Terra Incognita [GR-Thessaloniki] - Solidarity with Marbre Squat which is threatened with eviction from the french state

original text: terraincognita.squat.gr/2021/10/23/%ce%b1%ce%bb%ce%bb%ce%b7%ce%bb%ce%b5%ce%b3%ce%b3%cf%8d%ce%b7-%cf%83%cf%84%ce%b7%ce%bd-%ce%ba%ce%b1%cf%84%ce%ac%ce%bb%ce%b7%cf%88%ce%b7-marbre-%cf%80%ce%bf%cf%85-%ce%b1%cf%80%ce%b5%ce%b9%ce%bb%ce%b5/

During October of 2020 people of the anti-authoritarian movement of Paris decide to occupy an old marble factory and bring back life to its ruins. In this way they decided to go against the social norms of the everyday metropolitan routine and live a life based on self-organization against all the parties and institutions. One part of Marbre is used for the housing needs of the people, providing a space of freedom against the gentrification of the Montreuil region (a region of the east suburbs of Paris) where new bio shops open every day, rent prices are rising while they try to cleanse the streets from all of us, the outcasts of this word. Marbre exists against all this status, since if the building has not been occupied it would have already been used as a foundation for new tourist apartments and lofts. It stands against the capitalist lifestyle promoting free contribution instead of standard payment, it fights for the demolition of prisons, speciesism and borders.

We are all Antifa – Solidaritätserklärung mit den verfolgten Genoss:innen in Ostdeutschland und überall

 In den letzten Jahren ist die faschistische Rechte in Deutschland auf dem Vormarsch: Ob im Parlament, auf der Straße oder nachts mit Anschlägen gegen Geflüchtetenunterkünfte. Dabei ist die Rolle des deutschen Staates und seiner Politik eindeutig: Er fördert, finanziert und heißt diese Gewalt von rechts willkommen. Dies verdeutlichen unendliche Skandale – von geleakten persönlichen Informationen von Antifaschist:innen, über Neonazis bei Polizei und Bundeswehr, bis hin zu gedeckten Terrorgruppen wie dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU), der über Jahre ungestört zehn Menschen töten konnte.

Banner for the Comrades DY and JO in Exarcheia Square Athens

Found on https://athens.indymedia.org/post/1614768/

In solidarity with the two comrades DY and JO, we hanged a banner in Exarchia square. Solidarity is our weapon!

Hintergründe um 18.10.1977

1977

Knapp ein Jahr später, im März 1977, etwa einen Monat vor der Urteilsverkündung im Stammheim-Prozess gegen Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe, begannen die politischen Gefangenen den vierten Hungerstreik und forderten die Anwendung der Mindestgarantien der Genfer Konvention für Kriegsgefangene, die Abschaffung der Isolation und der entsprechenden Trakte, und die Zusammenlegung zu Gruppen von mindestens jeweils 15 Genoss*innen. Dem Hungerstreik schließen sich im Laufe der Zeit bis zu 100 Gefangene an.

Die offensichtlich geplante Zerstörung der Gefangenen in den Hochsicherheitstrakten, die absehbaren Verurteilungen zu lebenslänglich bis mehrfach lebenslänglich, und die Tatsache, dass 4 Gefangene den Knast bis zu dieser Zeit nicht überlebt bzw. Ermordet wurden hatten, veranlasst die RAF, die Befreiung der Genoss*innen zum materiellen Ziel der Offensive 1977 zu machen.

Crowdfunding „Unterstützung anarchistischer und antifaschistischer Gefangener in Belarus“

Seit über 10 Jahren unterstützt ABC-Belarus Antifaschist*innen, Anarchist*innen und andere politische Gefangene in ihrem Kampf gegen die Diktatur von Alexander Lukaschenko. Der letzte Aufstand im Jahr 2020 löste eine große Welle von Repressionen gegen Aktivist*innen aller Art aus.

Von Bosnien nach Berlin: Köpi stays!

Von den Außengrenzen der Festung Europa senden wir solidarische Grüße an die Köpi. Der Kampf für Freiheit ist international und allumfassend. Wir stehen an eurer Seite!

EN/GR Exarchia greets to Köpiplatz (Berlin)

The night before the anounced evicton of the occupied Köpiplatz in Berlin, we hung a banner from evicted Gare Squat in Exarchia, which said: DEFEND KOPIPLATZ. Gare was until its eviction a space for the defence of Exarchia and we dont want to give any space to the enemy for free.

 

After this we blocked the traffic on Kallidromiou Street in front of it with a burning barricade of tires and trashbins. This because this street is one of the most used from nearby Policestation to spread terror in Exarchia. With this symbolic gesture - which can be extended in space, time and means of self-defense - we support Köpiplatz because they did not bow their head to the eviction order and decided to resist. Resistance means life.

HANDS OF FROM KOPIPLATZ

FREEDOM TO THOSE WHO ARE IN THE CELLS - STRENGTH AND SOLIDARITY TO THE COMRADE D. CHATIVASILIADIS

SOLIDARITY WITH THE LIBERATED AREAS OF STRUGGLE

Landräuber*innen aus der Deckung jagen!

 

Der Kaffee-Millionär Michael R. Neumann, ehemaliger Chef der Neumann Kaffee Gruppe, ließ 2001 ca. 4000 Kleinbäuer*innen in Uganda von ihrem Land vertreiben, um dort eine Plantage einzurichten. Um das Treiben dieses Bilderbuchkapitalisten öffentlich zu machen, haben wir ihn zu Hause besucht und Flugblätter in seiner Nachbarschaft verteilt.

 

Den entsprechenden Text des Flugblatts inklusive der Adresse von Neumann findet ihr hier.

 

 

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