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ATLANTA IS A CITY IN A FOREST (eng)

We refuse to let our forest be bulldozed in favor of the police and sold out to Hollywood. There are many forms of action and advocacy to be taken. This is a broad, decentralized, autonomous movement. Get involved in whatever ways move you. Take a walk in the forest with your friends.

Anmerkungen zu der Begründung der Aktion zur Störung der Grünen Kriegsveranstaltung in Donaueschingen.

 

Vorweg, die Grünen anzugreifen für ihren olivgrünen Kurs ist überhaupt nicht die Frage. Super, richtig und trifft nicht die Falschen.Wir wollen aber ein paar Gedanken loswerden. Weil wir auch schon bei anderen Aktionen ähnliche Begründungen hörten, die sich gegen Krieg aussprechen. Aber uns viel zu kurz greifen. Wir können mehr. Und sollten uns aus dem Fahrwasser sozialdemokratisch, bzw. staatstragendes, kommunistisch angehauchten Politikverständnisses hinaus bewegen.

 

Zum 100. Hungerstreiktag brennt ein italienisches Diplomatenfahrzeug

Mit dem Angriff auf den italienischen diplomatischen Korps in der deutschen Hauptstadt, mit dem gezielten Feuer gegen das Auto Nummer 3 der Botschaft beteiligen wir uns an der Aktionswoche. Es stand in Schöneberg am Barbarossa-Platz und gehörte Luigi Estero, dem ersten Consigliere.

Aktueller Gesundheitszustand von Alfredo Cospito am 99. Tag seines Hungerstreiks bis zum bitteren Ende (26. Januar 2023)

 

Mit der Veröffentlichung des folgenden Berichts - dem gestrigen Update vom 26. Januar und den zwei Auszügen von Radio-Interviews mit der Leibärztin, die auf den 26. und 19. Januar zurückgehen - informieren wir über den aktuellen ernsten Gesundheitszustand des anarchistischen Gefährten Alfredo Cospito 100 Tage nach Beginn seines Hungerstreiks.

Der Vernichtungsversuch an Alfredo wurde vom Staat im Juli und Dezember letzten Jahres ratifiziert. Zu erst kam die Neueinstufung eines Anklagepunktes im Scripta-Manent-Verfahren (durch den Kassationsgerichtshof) als „politischer Massenmord“, dann folgte der Beschluss (durch das Überwachungsgericht in Rom), der seine Inhaftierung im 41bis, dem schlimmsten Haftregime in den italienischen Gefängnissen, bestätigte, in das Alfredo am 5. Mai verlegt wurde.

Angesichts dieses Vernichtungsversuchs ist es von größter Wichtigkeit, dass die Ideen, Taten und Beiträge des Gefährten nicht in Vergessenheit geraten. Denn sie wurden zum Vergessen verurteilt, wie es die Repressionsapparate mit dem „Scripta-Manent“-Prozess, der „Operation Sibilla“ und der Überführung in das 41-bis-Regime versucht hatten. Der Isolierung und Zensur des Staates und seiner Gefängnisse setzen wir heute wie gestern die Hartnäckigkeit und Konsequenz unserer Ideen und Praktiken entgegen.

 

 

 

Erlaubt mir, mit ein wenig Stolz zu sagen, dass mein Leben (wie das Leben eines jeden Anarchisten und jeder Anarchistin, der/die diesen Namen verdient) von dem Versuch geprägt ist, Theorie und Aktion aufeinanderprallen zu lassen. Den DienerInnen der Macht sage ich nur eines: Ihr könnt mich für den Rest meines Lebens ins Gefängnis stecken, aber es wird euch nicht gelingen, mir meine Kohärenz und meine Selbstachtung zu nehmen, geschweige denn die Lust und den Wunsch, euch zu bekämpfen.“

 

(Alfredo Cospito, „Zur Operation Sibilla“, 2021)

 

 

Update about the health condition of Alfredo Cospito on the 99th day of hunger strike (Italy, January 26, 2023)

+++An update on the current health condition: the comrade collapsed, the torturers took him to hospital and then returned him to 41 bis+++

With the publication of the following texts – an update circulated yesterday, January 26th, and two transcripts of as many radio speeches by the trusted doctor, dating back to January 26th and 19th – we provide an update on the current serious health condition of anarchist comrade Alfredo Cospito 100 days after the start of the hunger strike.

Die Apokalypse neu denken

...Dies ist eine Überlieferung aus einer Zukunft, die nicht stattfinden wird. Von einem Volk, das nicht existiert...

 

"Das Ende ist nahe. Oder ist es schon gekommen und wieder gegangen?"

 

Ein Vorfahre

 

Warum können wir uns das Ende der Welt vorstellen, aber nicht das Ende des Kolonialismus?

 

Wir leben in der Zukunft einer Vergangenheit, die nicht unsere eigene ist.

 

Es ist die Geschichte utopischer Fantasien und apokalyptischer Idealisierungen.

 

Es ist eine krankhafte globale Gesellschaftsordnung imaginierter Zukünfte, die auf Völkermord, Versklavung, Ökozid und totaler Zerstörung beruht.

 

Welche Schlussfolgerungen sind in einer Welt zu ziehen, die aus Knochen und leeren Metaphern besteht? Eine Welt der fetischisierten Endzeiten, kalkuliert inmitten der kollektiven Fiktion virulenter Gespenster. Von religiösen Büchern bis hin zu fiktionalisierter wissenschaftlicher Unterhaltung, jede vorgestellte Zeitachse ist so vorhersehbar konstruiert: Anfang, Mitte und schließlich das Ende.

Nichts ist vorbei, es fängt gerade an! Lützerath ist jetzt auch in Wuppertal. Siemens Transporter abgefackelt!

Ein Jahr nach der Osterholz Räumung haben wir am frühen Mittwochmorgen (25.1.23) in der Sperlingsgasse in Wuppertal-Nützenberg einen Siemens Transporter mit Feuer angegriffen. Siemens gehört zu den großen Konzernen, die am Abbau von Braunkohle in NRW und auch in Lützerath beteiligt sind und Profite aus diesem schmutzigen Geschäft ziehen. Für welche Verbrechen Siemens auch noch Verantwortung trägt, ist hier von einer anderen Aktionsgruppe kurz und knapp zusammen gefasst - https://kontrapolis.info/9207
Wir sagen Schluss mit der Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur! Lasst uns weiter mit unterschiedlichsten Aktionsformen für eine bessere Welt streiten! Lützerath kann für die Klimagerechtigkeitsbewegung ein Riesenschritt nach vorne sein. Lasst uns dran bleiben!

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