Weltweit

Klare Worte - In Solidarität mit den am 16. Juni 2026 verhafteten anarchistischen Mitstreiter*innen

Im Morgengrauen des 16. Juni 2026, fand unter der Führung der Staatsanwaltschaft und der Digos von Rom die jüngste repressive Operation gegen Anarchist*innen statt. Dabei wurden mehrere Wohnungen von Mitstreiter*innen sowie besetzte Räume auf der gesamten italienischen Halbinsel durchsucht, von Bologna über Rom, Turin und Neapel bis nach Forlì. Neben den Durchsuchungen wurden fünf Untersuchungshaftanordnungen sowie zwei Hausarreste mit elektronischer Fussfessel und Kommunikationsverbot verhängt. Die Anklage betrifft den mittlerweile bekannten Straftatbestand der „Vereinigung mit terroristischer Ausrichtung“ (Art. 270 bis). 

 

[Italien] 10.-12. Juli – Internationale Tage der Solidarität mit den Verhafteten und Verfolgten der Operation vom 16. Juni

EINIGE ÜBERLEGUNGEN UND EIN AUFRUF ZUR MOBILISIERUNG IN SOLIDARITÄT MIT DEN MITSTREITER*INNEN, DIE IM RAHMEN DER AKTION VOM 16. JUNI VERFOLGT UND VERHAFTET WURDEN

In den Tagen vom 10. bis 12. Juli, im Vorfeld der Haftprüfungen, wollen wir unsere Solidarität mit unseren Mitstreiter*innen, die Geiseln des Staates sind, lautstark zum Ausdruck bringen!
Wir rufen zu internationalen Tagen der Solidarität auf!

 

Erinnerung an einen Gefangenenausbruch vor 50 Jahren

In der Nacht vom 7. auf dem 8. Juli 1976 gelang den Gefangenen aus RAF und Bewegung 2. Juni Monika Berberich, Inge Viett, Juliane Plambeck und Gabriele Rollnick die Flucht aus der JVA Lehrer Straße in Westberlin. Damals feierten alle Teile der außerparlamentarischen Linken den Knastausbruch. Warum wollten wir 50 Jahre spter wollen wir daran erinnern?

Free Mumia: Berliner Soli-Dinner mit Bericht aus den USA

Am 4. Juli fand in dem Berliner Statteilladen Lunte ein 4-Gänge Soli-Menu für den seit 1981 (!) gefangenen Journalisten und Black Panther Mumia Abu-Jamal statt. Zum einen ist es der 44. Jahrestag des politisch motivierten Urteils gegen ihn und zum anderen eine Erinnerung an die kolonialen Verbrechen des Ethnozids und der Sklaverei im nördlichen Amerika, auch wenn der Tag staatlicherseits anders gefeiert wird.

Komitee kollektive Konfrontation 2

Auf unserer letzten Sitzung hat sich das "Komitee kollektive Konfrontation" mit der Frage
beschäftigt, wie der Aufrüstung und Militarisierung entgegengetreten werden kann, mit der sich die
BRD als aufstrebende Führungsmacht Europas der kapitalistischen Kriegsdynamik der
imperialistischen Großmacht USA anschließt, die ihren hegemonialen Niedergang auf der
Weltbühne durch Angriffskriege gegen Palästina, Iran, Venezuela, Kuba u.a. zu verzögern versucht.

[Übersetzung] Bekennerschreiben zum Angriff auf die Verräter der ARAS im Politechnikum der Aristoteles-Universität Thessaloniki (12.05.2026)

 

Am 15. November 2025, wenige Tage vor dem Jahrestag des Aufstands an der Politechnischen Universität Athens, 17. November 1973, der das Ende der Militärdiktatur in Griechenland einläutete, kam es zu einem Angriff von etwa 150 Mitgliedern der linksradikalen K-Gruppe „ARAS“ auf ca. 30 Personen aus dem anarchistischen Spektrum. Die Folge waren, neben einigen Verletzten bis Schwerverletzten, die Verurteilung der Aktion und Aufkündigung der Zusammenarbeit mit der ARAS durch viele antiautoritäre bis linksradikale Gruppen und Parteien (Bspw. durch die Partei MERA25 von Yanis Varoufakis). Eine Übersicht der Reaktionen (auf Griechisch) findet sich im Anhang.

Von: https://athens.indymedia.org/post/1641851/

 

Feine Risse oder nur den Kompass verlegt? Über die temporären Auswirkungen des medialen-repressiven Angriffs auf unsere Köpfe und Herzen. Zum Blackout im Autonomen Blättchen#64

Feine Risse oder nur den Kompass verlegt?
Über die temporären Auswirkungen des medialen-repressiven Angriffs auf unsere Köpfe und Herzen
Zum Blackout im Autonomen Blättchen#64
Wir veröffentlichen unseren kritischen Beitrag auf verschiedenen Plattformen, weil die Widersprüche innerhalb der Redaktion des Autonomen Blättchens exemplarisch für viele linke Gruppen stehen könnten. Wir haben ein Diskussionsbedürfnis über die Reichweite des Autonomen Blättchen hinaus.

Einleitung:

„Bei ehrlicher Betrachtung entlarvt sich das kapitalistische Paradigma des technologischen Fortschritts und des grenzenlosen Wachstums derweil als das, was es eigentlich schon immer war; das Festklammern der Herrschenden an ihre Macht und ein System, das längst zum Scheitern verurteilt ist!“
macchie nr.2: Magazin gegen Ökozid und das Fortbestehen der techo-industriellen Zerstörung

„Der bizarre Punkt an dem wir uns heute befinden, ist jener, dass eine Unterbrechung dieses Netzes der Herrschaft weitläufig als etwas lebensgefährliches dargestellt wird. […] das Blackout wird zum Synonym für den Kollaps der heutigen Gesellschaftsordnung.“
antsistema

„Aber wenn für 60 Stunden [Anschlag 8.6.2025 Technologiepark Adlershof Berlin mit Auswirkung auf anfänglich 43.000 Haushalte] den Fortschrittfans und Waffenschmieden der Strom abgeklemmt wird, ist die Aufregung groß. […] Es aufzuzeigen und in Relation zu setzen, scheint trotzdem wichtig, weil viele ( auch vermeintlich Antiautoritäre) äußerst empfänglich für staatliche Propaganda zu sein scheinen. Dabei geht es nicht darum, das eine gegen das andere aufrechnen zu wollen, sondern zu verstehen, wie es zueinander im Verhältnis steht. Die Erkenntnis daraus ist so simpel wie aufschlussreich – der Wohlstand der einen erzeugt das Elend der anderen. Sowohl auf lokaler Ebene wie auch im globalen Umfang. Abgesehen davon braucht es in einer Welt, in der Geld mehr Wert ist als ein Menschenleben, keinen Blackout, um tragische Geschichte zu schreiben.“
macchie nr.2: Magazin gegen Ökozid und das Fortbestehen der Techno-industriellen Zerstörung

„Wenn du Verzweiflung empfindest, wenn du dich besiegt fühlst, wenn du dich dabei ertappst, dass du dich distanzierst oder dich darauf konzentrierst, was unsere Unterdrücker tun, anstatt darauf, was du selber tun könntest – dann ist das ein Gebiet in dir drin, das der Feind erobert hat.“
Crimethinc

Zu den deutschen Befindlichkeiten des Editorials im Autonomen Blättchen#64 März-Mai 26 haben wir einige Fragezeichen.

Geht es nur uns so, oder lesen auch andere Menschen euer Editorial als Distanzierung?

 

Hungerstreik erfolgreich – Chatzis auf der Intensivstation

Der Hungerstreik von Aristotelous Chatzis und Souzon Doppagne zur Verteidigung des Prosfygika ist beendet. Die Besetzergemeinschaft wurde nach einer Initiative des Athener Bürgermeisters durch die Stadtverwaltung anerkannt, was einer der wichtigsten Forderungen der Gemeinschaft der Prosfygika entspricht. Die Deeskalation im Kampf um die Nachbarschaft im Zentrum Athens folgt auf die rapide Verschlechterung des Gesundheitszustands von Chatzis nach 138 Tagen Hungerstreik und einer sich damit anbahnenden Zuspitzung auf der Straße.

 

Bannerdrop in Hamburg! Stoppt die Hinrichtungen in Iran!

 

Heute, am 24. Juni, haben wir, an die Fußgängerbrücke in der Nähe des Bahnhofs Dammtor, ein Transparent aufgehangen, welches auf die massive Repression des islamischen Regimes im Iran, gegen die Bevölkerung aufmerksam machen soll. Gleichzeitig wollen wir damit für eine anstehende Kundgebung, am kommenden Freitag, mobilisieren.

 

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