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Feine Risse oder nur den Kompass verlegt? Über die temporären Auswirkungen des medialen-repressiven Angriffs auf unsere Köpfe und Herzen. Zum Blackout im Autonomen Blättchen#64

Feine Risse oder nur den Kompass verlegt?
Über die temporären Auswirkungen des medialen-repressiven Angriffs auf unsere Köpfe und Herzen
Zum Blackout im Autonomen Blättchen#64
Wir veröffentlichen unseren kritischen Beitrag auf verschiedenen Plattformen, weil die Widersprüche innerhalb der Redaktion des Autonomen Blättchens exemplarisch für viele linke Gruppen stehen könnten. Wir haben ein Diskussionsbedürfnis über die Reichweite des Autonomen Blättchen hinaus.

Einleitung:

„Bei ehrlicher Betrachtung entlarvt sich das kapitalistische Paradigma des technologischen Fortschritts und des grenzenlosen Wachstums derweil als das, was es eigentlich schon immer war; das Festklammern der Herrschenden an ihre Macht und ein System, das längst zum Scheitern verurteilt ist!“
macchie nr.2: Magazin gegen Ökozid und das Fortbestehen der techo-industriellen Zerstörung

„Der bizarre Punkt an dem wir uns heute befinden, ist jener, dass eine Unterbrechung dieses Netzes der Herrschaft weitläufig als etwas lebensgefährliches dargestellt wird. […] das Blackout wird zum Synonym für den Kollaps der heutigen Gesellschaftsordnung.“
antsistema

„Aber wenn für 60 Stunden [Anschlag 8.6.2025 Technologiepark Adlershof Berlin mit Auswirkung auf anfänglich 43.000 Haushalte] den Fortschrittfans und Waffenschmieden der Strom abgeklemmt wird, ist die Aufregung groß. […] Es aufzuzeigen und in Relation zu setzen, scheint trotzdem wichtig, weil viele ( auch vermeintlich Antiautoritäre) äußerst empfänglich für staatliche Propaganda zu sein scheinen. Dabei geht es nicht darum, das eine gegen das andere aufrechnen zu wollen, sondern zu verstehen, wie es zueinander im Verhältnis steht. Die Erkenntnis daraus ist so simpel wie aufschlussreich – der Wohlstand der einen erzeugt das Elend der anderen. Sowohl auf lokaler Ebene wie auch im globalen Umfang. Abgesehen davon braucht es in einer Welt, in der Geld mehr Wert ist als ein Menschenleben, keinen Blackout, um tragische Geschichte zu schreiben.“
macchie nr.2: Magazin gegen Ökozid und das Fortbestehen der Techno-industriellen Zerstörung

„Wenn du Verzweiflung empfindest, wenn du dich besiegt fühlst, wenn du dich dabei ertappst, dass du dich distanzierst oder dich darauf konzentrierst, was unsere Unterdrücker tun, anstatt darauf, was du selber tun könntest – dann ist das ein Gebiet in dir drin, das der Feind erobert hat.“
Crimethinc

Zu den deutschen Befindlichkeiten des Editorials im Autonomen Blättchen#64 März-Mai 26 haben wir einige Fragezeichen.

Geht es nur uns so, oder lesen auch andere Menschen euer Editorial als Distanzierung?

 

Hungerstreik erfolgreich – Chatzis auf der Intensivstation

Der Hungerstreik von Aristotelous Chatzis und Souzon Doppagne zur Verteidigung des Prosfygika ist beendet. Die Besetzergemeinschaft wurde nach einer Initiative des Athener Bürgermeisters durch die Stadtverwaltung anerkannt, was einer der wichtigsten Forderungen der Gemeinschaft der Prosfygika entspricht. Die Deeskalation im Kampf um die Nachbarschaft im Zentrum Athens folgt auf die rapide Verschlechterung des Gesundheitszustands von Chatzis nach 138 Tagen Hungerstreik und einer sich damit anbahnenden Zuspitzung auf der Straße.

 

Bannerdrop in Hamburg! Stoppt die Hinrichtungen in Iran!

 

Heute, am 24. Juni, haben wir, an die Fußgängerbrücke in der Nähe des Bahnhofs Dammtor, ein Transparent aufgehangen, welches auf die massive Repression des islamischen Regimes im Iran, gegen die Bevölkerung aufmerksam machen soll. Gleichzeitig wollen wir damit für eine anstehende Kundgebung, am kommenden Freitag, mobilisieren.

 

[KA] Bundeswehraufmarsch gestört - Video

Hier eine Zusammenfassung einiger Aktivitäten zum Bundeswehrgelöbnis in Karlsruhe https://sendvid.com/buqpndgp. 

Unterstützung der Staatlichkeit?

Wir unterstützen den Kampf des palästinensischen Volkes . . . [und] wir stehen an der Seite der Israelis, die gegen ihre rassistische Regierung protestieren . . .Was wir nicht unterstützen können, ist die Schaffung eines weiteren Staates im Namen der nationalen Befreiung“. 

Schön und gut, aber was passiert in der Zwischenzeit?

[Italien] In Zeiten des Krieges - Über die antianarchistische Razzia vom 16. Juni

IN ZEITEN DES KRIEGES

Über die antianarchistische Razzia vom 16. Juni

Am Dienstag, den 16. Juni, traf in Rom und anderswo eine weitere Razzia die anarchistische Bewegung: sieben Haftbefehle gegen ebenso viele Mitstreiter*innen, mehrere Beschuldigte auf freiem Fuß, Durchsuchungen in halb Italien und die Räumung des besetzten römischen Raums Bencivenga. Die Hauptanklage ist die üblichen „Vereinigung mit dem Ziel des Terrorismus“ (§270‑bis). Außerdem wurden zwei Mitstreiter*innen mit dem neuen Delikt des „Terrorismus der Worte“ (geändertes §270‑quinquies durch das vorletzte Sicherheits‑Paket) festgenommen, wegen des Besitzes einiger bei der Durchsuchung gefundener Flugblätter.

Sexualisierte Gewalt und Folter - Repression gegen Frauen - eine Veranstaltung mit Nekane

Weltweit spielt Repression gegen Frauen eine Rolle, wenn sich kämpfende Bewegungen entwickeln und Frauen sich erheben. Sexualisierte Gewalt und Folter sind dabei Methoden, mit denen Staaten den Willen von Frauen brechen und ihren Widerstand unterdrücken wollen.

 

 

 

 

Das Gefangenen Info #459 ist erschienen!

Liebe Leserinnen und Leser,

das Gefangenen Info ist erschienen. Schwerpunkt ist Aussageverweigerung:

 

Es gab bisher ca. 50 Vorladungen im Zusammenhang mit der Festnahme von Daniela Klette und der internationalen Fahndung nach den Genossen Burkhard Garweg und Volker Staub.

Daraus resultierten viele juristische sowie politische Fragen, Unsicherheiten und Ängste, die wir in diversen Beiträgen thematisieren werden. Deshalb wollen wir auch nochmals auf die Kampagne der Roten Hilfe „Anna und Arthur halten das Maul“ aufmerksam machen. 

 

Şehîd namirin - Azad Şergeş - Asya Kanîreş - Koçer Medya

Vor drei Jahren, am 15. Juni 2023 sind die drei Freund:innen Azad Şergeş, Asya Kanîreş und Koçer Medya im Kampf für ein Leben in Freiheit gefallen. Als Teil der kurdischen Befreiungsbewegung waren sie auf dem Rückweg von einer erfolgreichen militärischen Aktion gegen die türkische Armee als sie durch feindliche Angriffe in der Region Xakurkê gefallen sind.

Thomas, bevor er seinen Kampfnamen Azad Şergeş angenommen hat und sich den Reihen der PKK anschloss, verbrachte seine Kindheit und Jugend hier in Süddeutschland. Als Teil der Revolutionären Bewegung kämpfte er gegen faschistische Umtriebe und die deutsche Kriegspolitik. 

Thomas war ein Mensch der Tat. Mit tiefer Überzeugung das eine andere Welt möglich ist. Ein Mensch der Initiative. Jemand der nicht lange zu redet sondern handelt. Immer auf der Suche nach Wegen und Mitteln im revolutionären Aufbau voranzukommen. Und immer das Ziel einer sozialistischen Gesellschaft vor Augen.

Wir sind Thomas tief verbunden. Seinem Leben, seinem Mut, seiner Entschlossenheit, seiner Entscheidung dort hin aufzubrechen, wo die Revolution pulsiert, an die Frontlinie des Krieges für ein freies Leben für alle Menschen. Wenn man sich fragt, was die tiefe Bedeutung von Internationalismus und Genossenschaftlichkeit ausmacht, dann steht Thomas Leben dafür: Den Kampf für eine freie Gesellschaft als einen globalen Kampf zu begreifen, der nicht gebunden ist an die Grenzen von Familie, Freund:innen, Ländern oder Kontinenten. Füreinander einzustehen. Die Bereitschaft aufzubrechen und Wagnisse einzugehen, selbstlos zu sein, Solidarität und Menschlichkeit zu leben – selbst unter Einsatz des eigenen Lebens. Angetrieben von der Wut auf die Verhältnisse und Sehnsucht nach einem Leben in Freiheit.

Mit den Wandplakaten in Stuttgart wollen wir an Azad, Asya und Koçer erinnern. Sie und alle anderen Şehîds werden uns immer begleiten und uns Kraft geben auf unserem Weg des Kampfes, wo immer wir ihn gehen, wo immer wir uns aufhalten. Die Gefallenen sind unsterblich. Şehîd namirin.

Gedenkbroschüre Download

 

Feurige Abrüstungsmaßnahme bei der Telekom!

Rüstung sei ein neues Geschäftsfeld, das die Telekom erschließen wolle, und er sehe darin hohes Wachstumspotenzial“

Was der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, Tim Höttges, hier als Wachstumspotenzial bezeichnet, bedeutet nichts anderes als: Krieg ist ein lukratives Geschäft und der Konzern will ein Stück vom Kuchen.

 

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