Soziale Kämpfe

BERLIN: Hugohaus Gürtelstr39 bleibt! Hintergrund-Infos zu den beteiligten Terror-Firmen.

Hintergründe zu den beteiligten Firma, die das besetzte Hugohaus in der Gürtelstraße39 räumen wollen. Die dbs Invest GmbH in Berlin macht die Drecksarbeit für die Spekulanten-Firma GSI 2 Entwicklung GmbH in Wien. Eine Baugenehmigung gibt es noch nicht, und die Firma aus Wien versteckt sich hinter einem Konstrukt aus Single-Firmen zur Steuervermeidung.

Die Gürtelstraße39 wurde nach zwei Jahren stiller Bewohnung besetzt, vor einigen Tagen hatte die dbs Invest GmbH per Aushang bekannt gegeben, die Bewohner*innen Anfang September zu räumen. Es gab einiges an Solidarität von Anwohner*innen und Supporter*innen, so daß das Räumungsvorhaben am 1. September 2026 erstmal abgeblasen werden musste. 

Hier der aktuelle Stand Gentrifizierungs-Planung der beteiligten Firmen und welche Konstrukte dahinterstecken.

Informiert euch! Seid solidarisch! Freiräume erkämpfen und verteidigen! Ob in Wien, Berlin, Friedrichshain oder weltweit: alle zusammen gegen Spekulanten!

 

Spekulanten angreifen! Hugohaus bleibt! Alle Häuser bleiben!

In der Nacht vom 1. auf den 2. September wurde der Geschäftstelle der GSI 2 Entwicklung GmbH ein Besuch ausgestattet. Dabei wurde ihr Türschloss verklebt und die Nachbar*innenschaft freundlich auf ihre Verbrechen hingewiesen.

Leipzig: Auto von Immobiliensfirma eingefärbt und tiefergelegt

Wir haben letzte Woche vor dem Sitz der Domus Hausverwaltungs GMBH, in der Ferdinand-Lassalle-Straße, einer ihrer Firmenautos mit Farbe bemalt und die Reifen eingestochen.

Repression gegen Kürzungsprotest: Verfahrenseinstellung erreicht

Am 25. August 2026 wurde am Dresdner Amtsgericht gegen eine Genossin verhandelt. Ihr wurde Versuchte Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorgeworfen. Beides sei im Rahmen der Demonstration des Bündnis gegen Kürzungen am 21. November 2024 vor dem Rathaus passiert.

Mehrere hundert Menschen hatten sich an besagtem Tag vor dem Rathaus eingefunden um gegen die absurden Sparmaßnahmen des Dresdner Stadtrates zu protestieren: Kitas, öffentlicher Nahverkehr, Müllabfuhr und Feuerwehr - egal welcher Posten der öffentlichen Versorgung, überall wird gekürzt. Nachdem die Kundgebung begonnen hatte, gab es eine Kletteraktion durch Aktivist*innen an zwei Fahnenmasten vor dem Rathaus. Dies nahm die Polizei zum Anlass in die Demonstration hinein zu gehen um die Aktion zu unterbinden. Die Folge waren massiver Einsatz von Pfefferspray durch die Beamt*innen, Schläge, Tritte und Schubsereien. Mehrere Menschen wurden festgenommen.

Absurder Weise liegen nach unserer Kenntnis bisher keinerlei Anklagen gegen die Kletterer*innen vor. Alles was verfolgt wurde, sind Widerstandshandlungen, angebliche Körperverletzungen und Landfriedensbrüche.

 

Rechenzentrum? Nein, Danke!

Keine Rechenzentren von Tech Riesen! Geplantes Google Rechenzentrum in Kronstorf besetzt!

Nius in der Kölner Südstadt

 

Seit kurzem gibt es in der Kölner Südstadt eine neue Nachbarin: Melissa Timke (geb. Janetzki) ist als Influencerin beim rechten Internetportal Nius aktiv und hat sich in einer Wohnung Im Ferkulum Nr. 14 eingemietet.

 

 

Berlin-Friedrichshain: Räumung des Hugohaus in stoppen!

In der Gürtelstraße haben jugendliche anarchistische Punks ein Haus in Berlin-Friedrichshain besetzt!

Eigentlich war das Hugohaus, ein leerstehendes Hostel in der Gürtelstraße 39, schon seit zwei Jahren still besetzt. Doch der neue Eigentümer – ein Spekulant aus Wien/Österreich will das Haus nun räumen und abreißen.

Kommt rum um die Bewohner*innen zu unterstützen!

Cicero: Ein bisschen gequirlte Scheiße zu „Linksextremismus“

 

In seiner neusten Ausgabe hebt das rechte Magazin CICERO den „Linksextremismus“ auf die Titelseite: „Blackout- die Rückkehr des Linksterrorismus“. Die Redaktion hat hierfür dem berühmt-berüchtigten Anwalt Butz Peters mehrere Seiten frei geräumt, damit dieser das, was sich in einem Hirn zum Thema „Linksextremismus“ zusammenquirlte, auf Hochglanzpapier verbreiten kann.

 

 

Seiten

Soziale Kämpfe abonnieren