Athen

Hände weg vom besetzten Prosfigika - Wasserversorgung solidarisch sichern!

Der Häuserkomplex von Prosfigika und seine Bewohner*innen sind von einer Reihe von Infrastrukturproblemen betroffen. Das dringendste Anliegen ist das Wasserproblem der Nachbarschaft. Dieses beeinträchtigt das Leben der Menschen hier am stärksten. Eine Lösung dafür muss von aus unserem gemeinsamen, selbstorganisierten Kampf kommen. Aus diesem Grund haben wir in Kooperation mit internationalen Gefährt*innen eine Soli-Kampagne ins Leben gerufen, um Geld zu sammeln und unsere gegenseitige Bezugnahmen auszubauen.

[Athen] Erklärung zur Serie von Angriffen auf Büros von ND und Banken

ND Büro in Pefki

 

Am Sonntag, dem 15. September, griffen wir mit Steinen und Hämmern an:

 

 

Büros der Nea Dimokratia in:

 

 

 

- Zografou, Αφών Πιεράκου Straße
- St. Eleftherios, Petridou Straße
- Ano Glyfada, Athanatou Straße
- Ilioupoli, Marinou Antipa Straße
- Brahami, Aghios Demetriou Straße
- Dafni, Vouliagmeni Straße
- Alimo, Θουκιδίδου Straße

 

 

Athen/Exarchia: Über die Demo vom 14.9. und ihre Interpretation in den sozialen Medien

eine Stunde nach Demoende - alleine mit MAT auf der Platia

 

Am Samstag, 14. September demonstrierten mehrere Tausend Menschen im Zentrum Athens gegen die jüngsten Räumungen von Squats und den staatlichen Terror im Stadtteil Exarchia. Dazu aufgerufen hatte zunächst das Bündnis NO PASARAN, andere Gruppen folgten in den letzten Tagen mit eigenen Aufrufen. Die Demonstration an sich kann als Erfolg bewertet werden, wenn die hohe Zahl der Teilnehmenden, die vielen neuen und jungen Leute, als Beweis der Tatsache angesehen wird, dass die Bewegung noch lebt und sich der Repression entgegen stellen wird.

 

 

Erklärung zum Bullenüberfall auf das von Migrant*innen besetzte Haus Tsamadou 19 in Exarchia

 

In der Nacht zum 1. September hat eine 'Versammlung der Solidarität und der Mocrofonici' im 'Steki der anarchistischen Migrant*innen' stattgefunden (Tsamadou 19).

Nachdem das 'Treffen der Solidarität und der Mocrofonici' zuende gegangen war, gab es in der Nähe des 'Steki' einen militanten Angriff von Leuten gegen den paramilitärischen Kontrollpunkt der Aufstandsbekämpfungsbullen der MAT, bei dem die MAT Bullen mit sehr vielen Molotovs eingedeckt wurden. Nach diesem Angriff zerstörten MAT Bullen die Tür des Stekis, drangen in das Haus ein und begannen, alles zu zertrümmern.

 

Exarchia – Mon amour

 

Die kommenden Wochen werden den umfassenden Angriff des Staates auf Exarchia bringen. Darin sind sich in Athen alle einig. Mit den ersten Räumungen, darunter zwei großen von Migranten*innen und Flüchtlingen besetzen Projekten, mit der ständigen Präsenz von Riotcops und zivilen Aufklärungseinheiten, mit den Angriffen der letzten Tage auf ein Musikfestival und das K*VOX, einem der wichtigsten und legendärsten Besetzungen im Viertel, ist die Linie vorgegeben. Es gibt keine Tabus mehr, der Geist des faschistischen Obristenregimes darf wieder an die Oberfläche. Faschistische Kader, die sich ansonsten nicht einmal in die Nähe von Exarchia wagen, wurde im Viertel in vertrauten Austausch mit Bullen gesichtet. Innerhalb nur weniger Tage haben die Bullen schon zwei Mal die Knarre gezogen.

 

Der griechische Staat greift an. Zeigen wir Solidarität!

Der Angriff auf die Hausbesetzungen im Athener Stadtteil Exarcheia vom 26. August ist vermutlich nur der Auftakt zu weiteren Repressalien. Das Anarchistische Schwarze Kreuz Jena ruft dazu auf, Solidarität und Unterstützung zu organisieren, um die weitere Eskalation der staatlichen Repression gegen die Bewegung zu verhindern.

Athen / Exarchia: Solidarität mit den Besetzungen und allen Orten des Kämpfens

Exarchia Anarchists

Aufruf zur Solidarität der offenen Versammlung von Bezugsgruppen, internationalen Aktivist*innen, Migrant*innen und Geflüchteten der Polytechnischen Universität Athen.

Aufgrund der Dringlichkeit hier die Originalfassung des Beitrags auf englisch.

Erklärung der Besetzer des Spirou Trikoupi Squat in Athen

 

In den letzten Wochen, die auf die Wahlen in Griechenland folgten, konnten wir die Entfaltung eines totalitären und rechtsextremen Staates, der die Existenz unserer selbstorganisierten und freien Strukturen sowie das Leben der ärmsten und unterdrückten Teile dieser Gesellschaft bedroht, beobachten.

 

Neue, alte Herren in Griechenland Teil 2 – Der Widerstand formiert sich

 

Bisher sind auf die Ankündigungen der neuen rechten Regierung in Griechenland (1), Exarchia „aus der Hand der Anarchisten zu befreien“, noch wenig konkrete Taten gefolgt. Zwar patrouillieren in der Innenstadt öffentlichkeitswirksam schwerbewaffnete Bulleneinheiten, ansonsten erfolgten aber bisher noch keine größeren repressiven Operationen. Ob dies der „traditionellen Ruhe“ im heißen Athener Hochsommer geschuldet oder anderer Genese ist, sei an dieser Stelle dahin gestellt.

 

Exarchia/Athen: Syriza-Truppen erobern einen Berg

Lofos Strefi

Gleich dem letzten Sommer hat die Polizei der griechischen Hauptstadt ein Veranstaltungsverbot für den Lofos Strefi in Exarchia erlassen und auch in den letzten Wochen durchgesetzt. Der Berg wird seid Jahren an Wochenenden als Ort für Solipartys und andere Events genutzt. Über die Gründe für dieses Verbot wird spekuliert, sicherlich fühlt sich die gehobene Mittelschicht, die direkt an dem Berg wohnt, von dem Lärm gestört und die Regierung möchte es ihrer Klientel Recht machen.

Allen Umfragen zu Folge wird Syriza am nächsten Sonntag abgewählt und dem Minister für öffentliche Ordnung mag es nach vier Jahren dauernder Angriffe schlau erscheinen, den Belagerungsring um das Viertel zu verstäreken. Der vom prognostizierten Wahlsieger Nea Dimokratia betriebene Diskurs der anarchistischen Gefahr, hat den Konflikt um dieses Territorium verschärft, der Kampf um den Strefi ist vielleicht auch ein Kampf um Wähler*innenstimmen.

 

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