Österreich

Bekenntnis zur direkten Aktion gegen Zwangskollektivierung und Obdachlosmachung

Bekenntnis zur direkten Aktion gegen Zwangskollektivierung und Obdachlosmachung]

Vor 3 Wochen haben wir eine direkte Aktion durchgeführt, um auf die gewaltsame Räumung und Zwangskollektivierung im EKH Wielandgasse aufmerksam zu machen. Die betroffene Person – mit Hund Lina – wurde ohne Vorwarnung aus dem Wohnraum geworfen. Möbel, Kleidung, sogar das Hundefutter wurden beschlagnahmt und „kollektiviert“.Das Schloss wurde zweimal ausgetauscht, um jeden Zugang zu verwehren. Was bleibt: ein Zelt, ein Hund, und die brutale Realität der Obdachlosigkeit.

Wir sagen: Nicht mit uns.

Diese Aktion richtet sich gegen die autoritären Strukturen, die sich hinter vermeintlich linken Projekten verstecken. Gegen die weißen, hetero, cis Männer aus der BRD, die sich in Wien als Kollektivverwalter aufspielen und dabei Existenzen zerstören. Ihr habt euch entschieden, Macht auszuüben – wir haben uns entschieden, Widerstand zu leisten.

Unsere Aktion war gezielt, kreativ und entschlossen. Sie war ein Zeichen der Solidarität mit allen, die von Räumung, Ausschluss und struktureller Gewalt betroffen sind. Sie war ein Statement gegen die Löschung unserer Stimmen, Texte und Geschichten. Ihr könnt unsere Beiträge löschen – aber ihr werdet unsere Wut nicht löschen.

Lina bellt. Wir handeln.

Wir fordern:

  • Sofortige Rückgabe der beschlagnahmten Gegenstände

  • Öffentliche Entschuldigung der Verantwortlichen

  • Strukturelle Aufarbeitung der Machtverhältnisse im EKH

  • Wohnraum für alle – nicht nur für die, die ins Raster passen

Diese Aktion war nur der Anfang. Wir sind viele. Wir sind laut. Und wir kommen wieder.

Für ein solidarisches Wien – gegen autoritäre Kollektivherrschaft.

WIR SIND ALLE ANTIFA GRAZ 2025 - Chronologie der Ereignisse

In Graz (Österreich) sind gerade sieben Antifas von massiven Repressionen betroffen.
Seit Ende Jänner finden überzogene Ermittlungen gegen 7 Antifaschist:innen statt, denen vorgeworfen wird, am Rande des deutsch-nationalen und FPÖ-nahen Akademikerballs einem Burschenschafter die Mütze geklaut zu haben.

Wir wollen hier eine kurze Chronologie der Ereignisse darlegen und auf die politische Dimension der absurden Vorwürfe und Ermittlungen eingehen.

 

GEMEINT SIND WIR ALLE - SOLIDARITÄT NACH GRAZ!

Heute berichteten mehrere Medien über die Festnahmen von sieben Antifaschist*innen in Graz.

INS GEMACHTE NEST DER ZIVILISATION SCHEISSEN für Elfriede Jelinek

Antwortschreiben auf den Blogeintrag von Elfriede Jelinek "Kein Einer und kein Andrer"

 

Wienerwald Grandprix und der KBC Eichgraben haben keine Probleme mit Rechtsextremen und Neofaschisten.

Am 25.05 machte der antifaschistische Account "antifa_w" auf Instagram als auch auf Twitter darauf aufmerksam, dass auf der Fightcard für das Kampfsportevent "2. Wienerwald Grandprix" gleich zwei bekannte rechtsextreme Kader der "Identitären" sind. Diesen Text vom 25.05 hängen wir hier unter diesem Artikel an.

Österreich/Innsbruck/Café Lotta: Wir wollen euch und euer Geld...

Im Moment kämpfen viele Infrastrukturprojekte/selbstverwaltete Cafés usw. mit finanzielen Schwierigkeiten aufgrund der Pandemie, das ist uns bewusst. Auch bei uns im Café Lotta sieht es gerade mager aus.
Das ist auch der Grund, weshalb wir uns mit diesem Text an euch wenden!
Denn auch wenn es uns natürlich anders lieber wäre: wir leben noch immer in einer Welt, in der wir alle Kohle brauchen um unsere Projekte zu finanzieren - der Kapitalismus ist alles andere als überwunden.

Daher hier ein Aufruf zur Unterstützung <3

Silvester beim Frauenknast - Justizanstalt Schwarzau

Um an Silvester solidarische Grüße in den Knast zu schicken, versammelten wir uns am frühen Abend vor der Justizanstalt Schwarzau am Steinfeld (Niederösterreich). Dort sind hauptsächlich Frauen, bzw weiblich gelesene Personen untergebracht, und nur wenige Männer, bzw männlich gelesene Personen. Es gibt dort eine Mutter-Kind-Abteilung mit knasteigenem Kindergarten und sogar einen Streichelzoo. So will sich der Staat und das Knastsystem menschenfreundlich geben.

Fassadengestaltung des Identitären Kellers in Wien

Angriff auf den Vereinskeller der Identitären Bewegung in Wien

Starlink - Die Kolonisierung der letzten Winkel der Welt

12 000 Satelliten sollen bis 2027 für die Betreiber des Projekts „Starlink“ im Erdorbit unterwegs sein. Im Moment sind es „erst“ ungefähr 1700, Tendenz jedoch steigend. Die Erlaubnis zum Start von 30 000 weiteren Satelliten wurde bereits beantragt (bei wem eigentlich? Und wer kann so etwas über die Köpfe von Millionen Anderer hinweg entscheiden?).

Pandemiebekämpfung mit Polizeiknüppel – nur nicht für Schwurbler*innen?

Machen wir uns nichts vor: Wir sind letzte Woche (1) in eine neue Phase der Pandemiebekämpfung eingetreten – jene, die auf Pfefferspray und Polizeiknüppel setzt. In den letzten Tagen und Wochen mehrten sich die Polizeikontrollen von Menschen, die einfach nur am Karlsplatz oder in einem der Beserlparks sitzen. Betroffen sind vor allem marginalisierte Jugendliche. Ein Handyvideo, das die Tage die Runde macht, zeigt, wie die Polizei ohne ersichtlichen Grund einen Mann gegen die Wand knallt und ihn dann fixiert. Es ist nur die Spitze des Eisbergs. Eine Blockade, die eine Abschiebung verhindern wollte, wurde letzten Donnerstag, 28. Januar, hart aufgelöst. In Innsbruck wurde samstags eine antirassistische Demo gekesselt, 15 Menschen wurden tagelang festgehalten. In Wien wurde nahezu alle Demos, die für das Wochenende geplant waren, verboten. Machen wir uns nichts vor: Es wird in Zukunft sehr schwer werden, Demos mit mehr als 100 Teilnehmenden legal zu organisieren.

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