Seit dem 10.06.2026 ziert sich die wiener Innenstadt wieder mit einem monströsen Monument für den überzeugten Antisemiten Karl Lueger, diesmal um radikale 3,5° gekippt. Von einer "Neukontextualisierung" wird dabei gesprochen.
Antisenitismus wird achso häufig als Rechtfertigung für Rassimus instrumentalisiert. Und darin ist Österreich seit Beginn des Genozids an den Palästinenser*innen wirklich in Topform.
Den eigenen Antisemitismus zu reflektieren ? Da reicht eine 3,5° Schieflage. Tja, ein schiefer Antisemit bleibt trotzdem ein Antisemit.
Während die Stadt Wien jegliche soziale Initiativen wegkürzt oder gewaltsam räumt und dem Erdboden gleich macht, gehen für diesen Schandfleck über 776.000 Euro drauf.
In der Nacht von 14.7. haben wir uns, wie schon viele vor uns, der autonomen politischen Einordnung angeschlossen. Noch dazu deutlich kostengünstiger. Spraydose und Farbbomben unsere Mittel der Wahl.
Wir sind gespannt auf weiter kreative autonome Einordnungen. Vielleicht wird der Kipppunkt ja bald wirklich überwunden und ein Platzhalter austrofaschistischer Ideologien mit vereinten Kräften zu Boden gebracht. ;D