Militarismus

Freispruch wegen Adbustings gegen Bundeswehr-Naziprepper

 

Soldaten der Bundeswehr als „Nazi-Prepper“ zu bezeichnen? „Ist ok!“ entschied das Amtsgericht Schwerin. Denn die Meinungsfreiheit gelte auch für Adbustings, die die Bundeswehr kritisieren. Die Staatsanwaltschaft zieht nun ihre zuvor eingereichte Berufung zurück. Kai  N. Krieger vom Antimilitaristischen Aktionsnetzwerk (a2n) freut sich: „Zu Recht endet diese Farce eines  Prozesses mit einer Schlappe für die Staatsanwaltschaft. Dieser Kriminalisierungsversuch war skandalös. Ab jetzt sollte sich der Staatsapparat um die Nazi-Prepper kümmern, anstatt diejenigen zu verurteilen, die die Botschaft übermitteln.“

 

 

Das Kölner Forum Nachrichtendienste und die (Re-)Konstruktion eines alten Feindbildes

 

Am 27. August findet in Köln, auf Schloss Wahn, das „3. Kölner Forum Nachrichtendienste“ statt. Das diesjährige Motto lautet: „Linksextremismus: (brand)aktuell“. Schon der Titel macht die politische Ausrichtung der Veranstaltung, in der trotz Erstarkens der Rechten, ein verzerrter Fokus auf die politische Linke gerichtet werden soll, deutlich. Es soll nicht um eine offene wissenschaftliche Auseinandersetzung mit sozialen Konflikten oder politischen Kämpfen gehen. Ziel scheint die (einseitige) Ausrichtung, insbesondere der Wissenschaft, auf einen angeblich existenzbedrohenden „Linksextremismus“, zu sein. Als wäre dieser die zentrale gegenwärtige politische Herausforderung.

 

Die Veranstalter:innen formulieren ihr Ziel deutlich: universitäre Forschung solle mit der „behördlichen Praxis“ verbunden werden. Nachwuchswissenschaftler:innen werden ausdrücklich eingeladen, sich mit Vertreter:innen vom Bundesamt für Verfassungsschutz, Bundeskriminalamt, Militärischem Abschirmdienst, Bundesnachrichtendienst und Bundeskanzleramt zu vernetzen. Das Forum sieht sich nicht als Ort kritischer Wissenschaft, sondern als Schnittstelle zwischen akademischer Ausbildung und Sicherheitsapparat.

 

 

[Kehl] Vertanentag in Kehl gestört

 

Den Veteranentag am 13. Juni in Kehl haben wir genutzt und ihm einen Besuch abgestattet.

 

 

 

Der Veteranentag ist der Versuch Krieg wieder zu normalisieren und zu einem Teil unseres Alltags zu machen, das dass trotz medialem Dauerfeuer und der angeblichen Bedrohung bis jetzt nicht bei den Menschen verfängt hat sich auch in Kehl gezeigt, trotz gutem Wetter, großer Bestuhlung viel aufgefahrener Technik und Bühnenprogramm verirrten sich kaum Leute auf den Platz, die Soldat:innen in Tarnfleck blieben unter sich.

 

 

Fotos: Rheinmetall stoppen. Wedding ohne Waffen!

Aktionstage vom 10.-12. Juli 2026 gegen den Start der Waffenproduktion bei Rheinmetall

Mehrere tausend Menschen protestierten am 11. Juli 2026 gegen den Start der Rüstungsproduktion bei Rheinmetall im Wedding. Im ehemaligen Pierburg-Werk an der Scheringstraße soll ab diesem Sommer wieder Artilleriemunition vom Band laufen – zum ersten Mal seit 1945 in Berlin. Die Demonstration war Teil von Aktionstagen vom 10.- bis zum 12. Juli mit einem antimilitaristischen Protestcamp im Humboldthain, Kundgebungen vor dem Jobcenter, dem Rheinmetall-Werk und dem DRK-Klinikum in Berlin-Mitte sowie weiteren spontanen Protestaktionen.

Vienna shows solidarity with ulm5

Antifa means Antiimp. As we witness the horrendous extends of repression, to what our anti-imperialist comrades, the Ulm5,  are being held to, we come together to show solidarity. We believe fighting genocide should not be a crime but a duty. We applaud the bravery of the 5 and want to show our support in their struggle. 

Power to people - auf allen Wegen, mit allen Mitteln. 

greetings from the people of  vienna <3

 

Besuch bei KI Datencenter in München

Vor Kurzem haben wir dem neuen KI Rechencenter der Telekom in München einen Besuch abgestattet. Dabei wurde plakatiert, Parolen gesprüht und Pyrotechnik gezündet. KI ist in aller Munde, und während in den USA ganze Städte zugunsten von Datencentern geräumt werden, will man auch hier in Europa ein Stück vom Kuchen haben. Ein Beispiel dafür ist etwa das neue Rechencenter der Telekom am Tucherpark, direkt am englischen Garten.

Support Call for the Action Days: 10-12 July in Berlin (de+eng)

From 10 to 12 July, people from Berlin and beyond will come together for days of actions, workshops, discussions and protest.

Join the action tents at Volkspark Humboldthain, and take the streets inside the antifa block on Saturday, 11 July starting at 14:00 from S+U Gesundbrunnen.

More info and actions here:

keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/aktionstage

kontrapolis.info/18223/

Neither with their war nor with their peace.

 

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Vom 10. bis 12. Juli kommen Menschen aus Berlin und anderen Orten zu Aktionstagen mit Workshops, Diskussionen und Protesten zusammen.

Kommt zu den Aktionszelten im Volkspark Humboldthain. Auf die Straße am Samstag, den 11. Juli, im Antifablock der Demo! Start 14:00 am S+U Bahnhof Gesundbrunnen.

Weitere Informationen und das Aktionsprogramm findet ihr hier:

keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/aktionstage

kontrapolis.info/18223/

Weder mit ihrem Krieg noch mit ihrem Frieden.

Kommt zu den Aktionstagen.

 

Support Call for the Action Days: 10-12 July in Berlin (de+eng)

This summer, Rheinmetall AG plans to begin weapons production in Berlin-Wedding. For the first time since the Second World War, weapons are to be manufactured again inside the city. This is not just another factory opening. It is part of a broader process of militarization that reaches into our neighborhoods, our workplaces and our everyday lives.

 

[de]

Diesen Sommer plant die Rheinmetall AG, die Waffenproduktion in Berlin-Wedding aufzunehmen. Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg sollen wieder Waffen innerhalb der Stadt produziert werden. Doch das ist nicht einfach nur die Eröffnung einer weiteren Fabrik. Es ist Teil eines umfassenderen Prozesses der Militarisierung, der bis in unsere Nachbarschaften, unsere Arbeitsplätze und unseren Alltag reicht.

Kriegstreiber-Gipfel im Springer-Tower: Rüstungsmafia, Minister und Medienkonzern schmieden gemeinsam den nächsten Profit aus Blut!

Wieder einmal treffen sich im Springer-Hochhaus die wahren Kriegstreiber*innen zum Gipfel der Toten! Minister*innen, Rheinmetall-Schweine, Palantir und Drohnenbosse feiern unter Chatham-House-Regeln ihr dreckiges Business: Politiker*innen werden gegen Cash an die Rüstungsmafia verscherbelt, während Döpfner & Co. selbst in die Profite investieren. Poschardt und Röpcke pushen die Linie, die Tausende das Leben kostet – alles im Namen von „Sicherheit“. Wer profitiert wirklich vom Massenmord?

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