Wendland

Wendland Aktivisten nicht mehr terrorverdächtig

Ein Verfahren wegen angeblicher Unterstützung der kurdischen Arbeiterpartei PKK gegen ein linkes Tagungszentrum im Wendland ist eingestellt worden. Im Februar hatten etwa 80 vermummte und mit Maschinenpistolen bewaffnete Polizisten das Gebäude, ein selbstverwaltetes Tagungszentrum der Anti-AKW-Bewegung in Meuchefitz im niedersächsischen Landkreis Lüchow-Dannenberg, umstellt und durchsucht.

[DAN] Sechs Wochen Angriffe auf Ehrenmäler

In der Nacht auf den 17. November haben wir erneut und vorerst zum letzten mal mehrere sogenannte “Ehrenmäler” im Landkreis Lüchow-Dannenberg mit Farbe attackiert. Vor sechs Wochen fingen wir an, im Landkreis koordiniert Ehrenmäler anzugreifen. Mit einem Aufruf auf de.indymedia.org begründeten wir unsere Aktionen und riefen zu ähnlichen Taten bis zum 18. November, dem sogenannten “Volkstrauertag”, auf. Seitdem hat es allein unserem gesicherten Kenntnisstand nach mehr als ein Dutzend der Steinklötze, Grabimitationen, Schrifttafeln und Plastiken getroffen.

[DAN] Aufruf: Man redet nicht mit Holocaustleugnern!

Für die soziale Isolierung von Wilhelm von Gottberg (AfD), Landkreis Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen

folgender Aufruf erging per E-Mail an Verbände, Institutionen, Zeitungsredaktionen und Funktionsträger der politischen Parteien im Landkreis Lüchow-Dannenberg sowie Lüneburg, einige ausgewählte Journalisten sowie weiterhin zur Kenntnisnahme an die jüdische Gemeinde Hannover und den Zentralrat der Juden in Deutschland. Er ist überdies öffentlich einsehbar auf der Internetseite antifawendland.net bzw. unter folgendem link: http://www.antifawendland.net/2018/11/14/aufruf-man-redet-nicht-mit-holo...
An dieser Stelle folgt eine Dokumentierung des Aufrufs.

[DAN] Polizei verhindert würdiges Gedenken an Sebastien Briat – ein Erlebnisbericht

sebastien briat

 

zum Hintergrund: vor 14 Jahren starb der französische anti-atom Aktivist Sebastien, beim Versuch einen Castortransport nach Gorleben mit einem Lockon zu blockieren. Der tragische Unfall war ein tiefer Einschnitt, auch in die Geschichte des hiesigen Widerstandes gegen das atomare Endlager. Seither treffen sich jährlich am 7. November ein überschaubarer Kreis Menschen aus der anti-atom Bewegung, um gemeinsam dem Tod Sebastiens zu gedenken. Dies geschieht meist in Form einer Mahnwache entlang der Castorstrecke. Auch in diesem Jahr wurde dazu eingeladen, zu einem gemeinsamen Gedenken am Bahnhof Dannenberg(Ost) zusammen zu kommen.

 

 

[DAN] Antifa-Stadtspaziergang durch Lüchow

 

Am Sonntag, dem 28.10., zog ein antifaschistischer Stadtspaziergang durch Lüchow im Wendland und über den Lüchower Flohmarkt. Dort kam es in der Vergangenheit zum Verkauf von Nazi-Krams an mehreren Ständen, worauf durch ein Flugblatt hingewiesen wurde. Wie zuletzt tummelten sich auch heute wieder mehrere Nazis und andere Rechte mit szenetypischer Kleidung und rechten Klamottenmarken vor und hinter den Verkaufsständen. Mit dem Stadtspaziergang sollte auf die immer offensiver auftretenden Neonazis in der Region hingewiesen werden.

 

[DAN] Autos von AfD-MdB von Gottberg angezündet

wir haben in der nacht auf den 2. juli zwei autos des holocaustleugners und im bundestag sitzenden afd-mitglieds wilhelm von gottberg auf seinem grundstück angezündet. der ehemalige cdu-bürgermeister seiner gemeinde schnega im landkreis lüchow-dannenberg/wendland leugnete in der vergangenheit den holocaust und verteidigte den antisemiten martin hohmann.

Die nächste Katastrophe zeichnet sich ab: Aus Zwischenlagerung wird Dauerlagerung

 

Das Atommüllkarussell dreht sich. Die Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Müll wurde gerade „neu“ gestartet. Dass nicht nur Bayern und Sachsen gern am Salzstock Gorleben kleben, ist hier nicht das Thema. Das Thema lautet: Wie die Öffentlichkeit über die Gefahren der Zwischenlagerung hinweggetäuscht wird. Wolfgang Ehmke geht diesen Fragen nach.

[DAN] Nazis blamierten sich bei Kundgebung

 

15 Nazis nahmen am 24.02. in Lüchow an einer Kundgebung „gegen Islamisierung“ teil. Die als Protest einer „neu gegründeten Bürgerbewegung“ vom mecklenburg-vorpommerischen Pegida-Ableger „Mvgida“ angekündigte Kundgebung entpuppte sich schnell als ein vom NPD-Unterbezirk Heide-Wendland eingefädelter stunt. Die Technik wurde aufgebaut mit zwei Autos aus Lüneburg sowie dem weit entfernten Rotenburg (Wümme) (Niedersachsen), außerdem kamen Nazis mit Ludwigsluster Kennzeichen (Mecklenburg-Vorpommern), eines aus Gardelegen (Sachsen-Anhalt) sowie tatsächlich eines mit Dannenberger Kennzeichen.

 

[DAN] Nazis in Lüchow am 24.02. entgegentreten!

Für Samstag, den 24.02., hat die NPD-nahe „Bewegung Mecklenburg-Vorpommern gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Mvgida) zu einer Kundgebung in der Innenstadt von Lüchow aufgerufen. Um 14:30 will man sich am Zentralen Omnibusbahnhof treffen, um dort gegen die Errichtung der ersten Moschee in der Region sowie gegen die „Islamisierung unserer Heimat“ zu demonstrieren.

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