Ökologie

Solidarity with the 9 anarchists persecuted in Italy in the latest operation

Solidarity with the 9 anarchists persecuted in Italy for allegedly sabotaging a high-speed train line during the last winter Olympics and forming an organization with the goal to subvert the state.
From Berlin in solidarity, we send you strength and love!

Feurige Abrüstungsmaßnahme bei der Telekom!

Rüstung sei ein neues Geschäftsfeld, das die Telekom erschließen wolle, und er sehe darin hohes Wachstumspotenzial“

Was der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, Tim Höttges, hier als Wachstumspotenzial bezeichnet, bedeutet nichts anderes als: Krieg ist ein lukratives Geschäft und der Konzern will ein Stück vom Kuchen.

 

Eine Reihe von Sabotagen legt die Produktion bei Rüstungs- und Technologieunternehmen lahm

Während die Polizei in Reutlingen im Dunkeln tappt und nur spekulieren kann, wer das Feuer in einem Umspannwerk gelegt hat, erfahren wir bei einem Blick auf verschiedene Gegeninformations-Blogs, dass es in letzter Zeit in Frankreich und Deutschland eine ganze Reihe von Angriffen auf die Stromversorgung von Rüstungsfirmen und Technologiekonzernen gab, insbesondere auf die Halbleiterproduktion. Für manche dieser Taten ist im Nachhinein ein entsprechendes Bekenner:innenschreiben aufgetaucht, bei anderen bleibt die Urheberschaft ungewiss. Auch wir können nur vermuten, welches Ziel mit diesen anonym durchgeführten Sabotagen verfolgt wurde. Auffällig ist jedoch, dass sich in allen Fällen in unmittelbarer Nähe der Anschlagsorte bzw. in den von den Stromausfällen betroffenen Gebiete Akteure der Kriegs- und High-Tech-Industrie befinden. Dass solche Taten ausgerechnet in Frankreich und Deutschland zunehmend Verbreitung finden, ist auch nicht besonders überraschen. Schließlich sind es diese beiden Länder, die die Militarisierung und Aufrüstung Europas maßgeblich vorantreiben. Gleichzeitig gehören diese zu den größten Exporteuren von Kriegsgerät und profitieren von der Zunahme globaler Kriegsschauplätze.

Deutschland: Über rechte Walrettungsversuche, Unterstützer- und Nutzniesser*innen (Abschluss einer Recherche)

Antifaschist*innen sollte es interessieren, wie es rechten Kreisen gelungen ist, sich ein emotionales Thema anzueignen und erfolgreich zu instrumentalisieren.

Das war der 40. autonome 1. Mai in Wuppertal

Spontandemo zum 40. autonomen 1. Mai in Wuppertal

Der Autonome 1. Mai in Wuppertal startete viel zu früh um 9:30 beim DGB. Dort wurde auf der Demonstration ein lauter und antiautoritärer Block gebildet, aus dem antifaschistische, anarchistische und kommunistische Parolen gerufen wurden. Auf Transparenten wurde „Lifestyle Teilzeit für Alle!“, „Antifaschismus verteidigen“ und „Free all antifas“ gefordert.
Die Demo zog zum Laurentiusplatz, einige Autonome waren jedoch noch nicht fertig mit demonstrieren und so zog eine kleine Sponti direkt weiter durch das Luisenviertel und bis zum Schusterplatz auf den Ölberg. Untermalt wurden die Forderungen mit buntem Rauch und kämpferischen Parolen für den Erhalt des AZ, gegen den sozialen Angriff und für ein besseres Leben für Alle.
Anwohner*innen erzählten später, sie seien kurz danach eine halbe Stunde von Schweinen festgehalten worden.

Um 13 Uhr startete auf der Trasse am Mirker Bahnhof das Autonome Radrennen mit einem glitzernden Startschuss um 13:12h.
Motiviert und kämpferisch radelten einige Autonome in Richtung des Ottenbrucher Bahnhofs. Manche hatten jedoch ihr Fahrrad vergessen und liefen als Demozug mit Transparenten wie „40. Autonomer 1. Mai Wuppertal“ über die Trasse. Zur allgemeinen Freude hingen an diversen Orten weitere Transparente, „Hände weg von unseren sozialen Errungenschaften!“, „Merz leck Eier!“, und „Wir sterben nicht für Deutschland“ wurde darauf gefordert und mit buntem Rauch in Szene gesetzt.

Buchvorstellung: Indigene Kämpfe in den Americas

Radiointerview mit Michael Koch vom Tokata e.V. aus der Rhein/Main Region über Indgene Kämpfe in den Americas

Hambi Update, 30. April 2026 [DEU/ENG]

 

EIN UPDATE AUS DEM WALD:

 

Kürzlich hatte die Besetzung des Hambacher Waldes ihren 14. Geburtstag. Feierlich brannten zu dieser Gelegenheit die Barrikaden und es wurde (wie früher) ein paar Runden „Chaos Ball“ gespielt.

 

Die Geburtstagsfeier fand statt inmitten der Hambi (Re)Building Days. Das 10-tagige Event war ein Anlass der viele von uns zurück in den Wald brachte, lange waren wir hier nicht mehr so viele. Während der Tage wurden Strukturen abgebaut, andere renoviert und ein Container voll Müll entsorgt, der nicht im Wald verbleiben soll. Wir senden einen warmen Dank an alle die auf die eine oder andere Art an diesem großartigem Beitrag beteiligt waren. Vielleicht ist dies der Anfang einer neuen Zeit für diesen Ort.

 

In Zeiten geopolitischer Krisen und einer sich immer weiter zuspitzenden Energiekrise ist die deutsche Ökonomie unter erneutem Druck lokale fossile Energien bereitzustellen. Wir hören also die Regierung (wieder einmal) über das Verzögern des Kohleausstiegs. Die einzig sinnvolle Reaktion darauf ist es die Barrikaden hoch zu stapeln, unsere Baumhäuser dick genug zu dämmen, so dass sie noch viele Winter standhalten. Mit dem Hambi besetzen wir ein riesiges Reservoir Braunkohle und so lange der Kapitalismus andauert wird der Wald niemals sicher sein.

 

Trotz aller Höhen und Tiefen des Ortes ist der besetzte Wald nie einen Kompromiss mit dem Staat eingegangen. Der Wald bleibt eine der größten autonomen Zonen, die wir als antikapitalistische & radikal ökologischen Bewegung ausleben können. Tausende von uns haben über die Jahre für den Hambi gekämpft. Lasst uns immer fortfahren mit dieser einzigartigen Möglichkeit uns hier zu treffen, nah mit den Bäumen zu leben und den Kampf in den kommenden Jahren weiter gehen zu lassen.

 

Mit diesen Worten laden wir euch ein zu den Hambi (Re)Building Days #2, 18.-24. Juni 2026.

 

Lang lebe der Hambi!

Einige Waldwesen

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UPDATE FROM THE FOREST:

 

Recently the occupied Hambacher Forest celebrated its 14th birthday. The occasion was met with flaming barricades and a few rounds of a game which the people here call “chaos ball”.

 

The birthday took place in the middle of the Hambi (Re)Building Days, and there were more of us here during the 10-day event than in quite some time. Structures were deconstructed, others were renovated, and one container was filled with old trash. We extend a warm thank you to everyone who contributed to this great effort in one way or another. Maybe it will be the beginning of a new phase for the place.

 

During times of ever-spiraling energy crises and geopolitical conflicts, the German economy faces renewed pressures for inputs of local fossil fuels. We hear the government talking (yet again) about extending the coal-exit. The only sensible response is to stack our barricades high, and insulate our treehouses thick enough for many more winters to come. Sitting on top of huge reserves of brown coal, the Hambi will never be safe for as long as capitalism continues.

 

Amidst the ups and downs of this place, the occupied forest never compromised with the state. It remains the largest autonomous space which the broader anti-capitalist/radical ecological movement in the German territory has to play with. Thousands of us have fought over the years to defend and maintain the Hambi. Let’s continue to enjoy this precious opportunity to come together, live close to the trees, and keep up the fight for years to come.

 

In this spirit, we invite you to the Hambi (Re)Building Days #2, June 18-24, 2026.

 

Long live the Hambi!

Some forest critters.

Was tun gegen Over-tourism? Teil 5 der BRACELONE-SAGA!

Staffel-Finale bei BRACELONE-DIE SAGA! Wir waren in Barcelona. Auf der "Ban Fossil Ads"-Konferenz. Da sind wir in eine Adbusting-Aktion gegen den Flughafen-Ausbau geraten. Dabei falteten wir mit vielen anderen Menschen Papierflugzeuge aus Werbepostern und platzierten diese in Werbevitrinen. Zwei Leute wurden verhaftet, drei kontrolliert, eine Bar von den Cops gerockt und im Hostel alle Daten der Konferenz-Teilnehmerinnen abgegriffen. Anlass genug, uns und unser Verhalten selbst zu hinterfragen. Bei der Verhaftung fragten die Cops genervt, ob die Betroffenen solchen Unsinn auch zu Hause machen würden (siehe Teil 1 der BRACELONE-SAGA). Hier folgen unsere Gedanken zu Over-Tourism und genervten Cops die wegen Mietenwahnsinn keine Wohnung finden.

Anonymous press release from Malvési

ANONYMOUS PRESS RELEASE FROM MALVÉSI, SUNDAY 26 APRIL 2026 On this Sunday, April 26, 2026, terrible anniversary of the 40th anniversary of
Chernobyl, we came to shout our rage against the industrialists
and the nucleocrats responsible for the disaster, we came
shout our support for the victims of this disaster.

 

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