Ökologie

Takakia #1-3 (English edition)

Takakia is originally published in French — this is a selection from its first year, focusing on texts that are just as relevant outside of the context of France. On the final page, you’ll find a list of the texts which the translators didn’t include, to give you a better idea of what else Takakia has published in its original form. Those who read French can find the unabridged issues on the Takakia website: takakia.noblogs.org

 

Linke Bewegung am Boden – Wege aus dem Scheitern

Vorwort

Wir, die linke Bewegung in Deutschland, scheitern fortwährend. Wir spüren es. Denn was und wen haben wir in den letzten Jahren trotz Blut, Schweiß und Tränen schon wirklich erreicht? Resignation, Frustration, Wut, Verzweiflung, aber auch Selbstverblendung und Selbstbetrug sind häufige Reaktionen. Lasst uns dies überwinden!

Dieser Text liefert mit entsprechenden Analysen, Kritik, alten und neuen Ideen konkrete Anstöße, was wir als Bewegung anders machen können und richtet sich folglich an alle, die sich als Teil dieser Bewegung sehen.

 

Heißer als Atomkraft – für einen schwarzen Frühling 2026! Aufruf zu einer militanten Offensive gegen CIGEO, die Atomkraft und ihre beschissene Welt!

Es scheint, als habe die Anti-Atomkraft-Bewegung in Frankreich und weltweit ihren Höhepunkt längst überschritten. Und doch rückt das Thema Atomenergie heute wieder in den Mittelpunkt des Interesses. Wenn wir auf die aktuellen militärischen Konflikte zwischen verschiedenen Atommächten schauen, die fast bereit sind, den Knopf zu drücken, der das globale Kräfteverhältnis neu ordnen würde; wenn wir uns die Entwicklung des nationalen „zivilen” Atomprogramms (Wiederbelebung der Atomkraft) vergegenwärtigen oder die schrittweise Umsetzung eines völlig unverantwortlichen Konzepts zur Entsorgung radioaktiver Abfälle, dann macht das unseren Blick in die Zukunft noch zusätzlich düsterer.

Wir wollen hier nicht alle Argumente wiederholen, die gegen den Einsatz dieser Technologie zur Beherrschung der Bevölkerung und – aus militärischer Sicht – zur totalen Zerstörung sprechen. Diese wurden in der Vergangenheit bereits ausreichend dargelegt und dokumentiert. Dieser Text konzentriert sich vielmehr auf den aktuellen Stand der Anti-Atomkraft-Bewegung in Frankreich sowie auf die sich daraus ergebenden Handlungsmöglichkeiten aus anarchistischer Sicht.

 

Angriff auf den ÖPNV

Am Wochenende vom 23.01. auf den 24.01. haben wir unter dem Motto "ÖPNV - HEUTE GRATIS" mehrere Ticketautomaten in Hannover sabotiert.

[S] Rojava wird angegriffen – wir schlagen zurück! Farbattacke gegen den Sitz der Allianz

Die Allianz finanziert das türkische Regime schon seit Jahren. Die Unterstützung von deutschen Konzernen und Politiker*innen ermöglicht es den Reaktionären im nahen Osten die Revolution in Rojava anzugreifen.

Für ihre Herrschaft und ihre Profite wollen sie all den Fortschritt den die Selbstverwaltung gebracht hat rückgängig machen und zerstören.

Sie wollen keine Frauenbefreiung, sie wollen keine Demokratie, kein friedliches Zusammenleben der Völker.

Den Kriegstreibern lassen wir hier in den Metropolen kein ruhiges Hinterland für ihre Machenschaften. Als Internationalist*innen wissen wir genau, das wir hier ansetzen können, um Solidarität praktisch werden zu lassen. Gegen die Herrschenden vor unserer Haustüre heißt für die Revolutionär*innen und die Bevölkerung in Rojava!

Wir führen einen gemeinsamen Kampf für einen revolutionären Bruch. Lassen wir Internationalismus praktisch werden – nehmen wir uns die Straßen bei Tag und bei Nacht!

Nussir ist ein Berg, keine Mine! - Aufruf zum Handeln gegen die „Nussir-Mine“ über den liberalen Umweltschutz hinaus im norwegisch besetzten Sápmi

Bild vom Berg Nussir. Die bestehende Mine im Mittelpunkt des Bildes ist mit einem roten X überlagert. Über und unter dem Berg steht: Nussir is a mountain, not a mine!.

Dies ist ein globaler Aufruf mit Hintergrundinformationen zum Handeln gegen die Kupfermine, die derzeit in Riehpovuotna (von den Kolonisatoren „Repparfjord“ genannt) im norwegisch besetzten Sápmi gebaut wird.

Vulkane und Fakes und zum Anschlag am 3.1.

Vulkane und Fakes

Vulkangruppe „Das Grollen des Eyajfjallajökull“

Wir melden uns aus aktuellem Anlass als Vulkangruppe „Das Grollen des Eyajfjallajökull“ zu Wort. 2011 haben wir in Berlin die Kabelbrücke am Ostkreuz (Markgrafen Damm) angesteckt.

Wir haben die Kabelbrücke am Zugang zur Erde angesteckt. Es gab eine Betonumfassung, die aus der Erde herausragte und offen war. Die Kabel führten unserer Erinnerung nach in diese Umfassung hinein. Sie waren nicht geschützt oder abgesichert und waren für uns zugänglich. Eingefasst von den Betonwänden, aber nicht mit dem Beton verbunden, hatten wir ausreichend Platz, die Brandmittel nah an den Kabeln gut zu deponieren. Weil der Boden in der Mitte aus Sand bestand und um ein Versickern zu verhindern, haben wir eine beträchtliche Menge an Brandmittel verwendet.

Dieses Detailwissen dient der Verifizierung der Authentizität dieses Schreibens. Die Presse hat hiermit die Möglichkeit über die Ermittlungsbehörden die Echtheit dieser Aussagen bestätigen zu können.
Dies ist notwendig, weil nach dem Anschlag am 3.1. am Teltowkanal gefakte Beiträge in Umlauf gebracht wurden.

Ein Post auf Indymedia versucht den Anschein zu erwecken, als spräche er für uns als Vulkangruppe, welche die Kabelbrücke 2011 am Markgrafen Damm in Berlin in Brand gesetzt habe. 
Wir, die Vulkangruppe „Das Grollen des Eyajfjallajökull“, sagen, der Beitrag ist ein Fake.
Auch zwei weitere Beiträge auf Indymedia erklären sich als Vulkane. Auch diese identifizieren wir nach längerer Analyse als Fake. 
Die öffentlichen Presseorgane sind diesen Fakes aufgesessen. Nun sind wir nicht in einem Film von „Monty Python“, sondern in einem Schauspiel mitten in der Realität. Welchem Spektakel wohnen wir bei, wenn sich drei Vulkangruppen in aller Öffentlichkeit bekriegen? Anders kann man das Spektakel nicht beschreiben. Geht es um die Diskreditierung der Vulkane, samt Geschichte? Oder steckt noch etwas anderes dahinter?

Wir sind uns mittlerweile weitgehend sicher: Hier werden Ermittlungsansätze abgearbeitet. Dazu konstruiert man drei unterschiedliche Gruppen und Konflikte, welche einander angreifen.

(LE) Wagenleben statt Müllhalde! Solidarität mit dem Wagenplatz Hasenbau!

hasi gegen xxxlutz (der mit dem roten stuhl)

Der Wagenplatz Hasenbau soll von der ungenutzten Flächte hinter dem verlassenen Praktiker an der Ecke Merseburger-/Schomburgkstraße geräumt werden. Der profitorientierte Konzern XXXLutz verweigert jedwege Nutzungsverhandlungen. Mehrnoch: Am 7.1. stand ein Gerichtsvollzieher vor unserem Wohnzimmer. Es ist jetzt offensichtlich, dass rechtliche Schritte gegen uns unternommen wurden und eine Räumung jeder Zeit möglich ist!

Aktion gegen Umspannwerk Erkrath

Bekennerschreiben Nr. 7

Aktion für Lebensmittelrettung

Banner mit der Aufschrift: Netto:*KAmpagne gegen Lebensmittelverschwendung* Auch Netto:*Sabotiert lebensmittelrettung*

In Aachen wurde am 17.12.25 ein Banner an einer Netto-Filliale angebracht. Es zeigt den Schriftzug „ Netto: *Kampagne gegen Lebensmittelverschwendung* Auch Netto: * Sabotiert Lebensmittelrettung*„  Damit soll darauf aufmerksam gemacht werden, wie Netto Lebensmittelrettung kriminalisiert und sabotiert, obwohl sie sich nicht scheuen sich öffentlich mit Kampagnen gegen Lebensmittelverschwendung aufgrund von „Supermarkt-Normen“ zu präsentieren.

Mit dieser Aktion schließen wir uns dem autonomen Advenzkalender aus Freiburg an und wollen zeigen, dass es auch in Aachen viel Bedarf an Umverteilung, Enteignung und zivil Courage gibt!

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