Antifa

Eine schrecklich deutsche Familie - Die Neuköllner AfD zwischen biedermeiernden Handwerkern, neurechten Lehrkräften und Nachwuchs auf der schiefen Bahn

In ihnen allgemein eher weniger wohlgesonnenen Kiezen zwingen Wahlkämpfe rechte Akteur_innen immer wieder dazu, sich verstärkt in die Öffentlichkeit zu wagen und im Buhlen um die Wähler_innenstimmen Präsenz und auch Gesicht zu zeigen. Auch die Neuköllner AfD macht dabei keine Ausnahme. Die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus und den Bezirksverordnetenversammlungen am 20. September 2026 soll dabei Anlass sein, um aus antifaschistischer Perspektive einen Blick auf die aktuellen Strukturen, neue Treffpunkte und das Wirken der im Alltag eher unauffälligen rechtsextremen Partei in Neukölln zu werfen.

Die Berliner AfD vor der Wahl

Am 20. September soll in Berlin das Abgeordnetenhaus (AGH) und in den Bezirken die Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) gewählt werden. Die AfD tritt mit insgesamt 222 Kandidierenden an - alle Namen und Portraits sind zu finden auf https://noafd.info. Das sind rund zehn Prozent ihrer Mitglieder in der Hauptstadt. Aktuelle Umfragen sehen für die AfD im Schnitt fast 18 Prozent der Stimmen voraus (1). Das wäre eine Verdoppelung im Vergleich zur Wiederholungswahl 2023. Damals haben sie 17 Personen ins AGH und insgesamt 64 in die zwölf Bezirksparlamente geschickt.

Rote Hilfe gewinnt nach Kündigung ihres Bankkontos auch vor dem OLG

Ein weiterer Sieg für die Rote Hilfe und zugleich eine bemerkenswerte Entscheidung darüber, dass politische Entscheidungen der USA in Deutschland von den Gerichten nicht widerspruchslos akzeptiert werden. Rechtsanwalt Dr. Jasper Prigge, der die Rote Hilfe vor Gericht vertreten hat, erklärt nach Bekanntwerden der Entscheidung „Die Rote Hilfe hat sich nichts zuschulden kommen lassen. Die Kündigung des Kontos hat zu großer Verunsicherung bei zivilgesellschaftlichen Organisationen geführt“, aber das Oberlandesgericht (OLG) habe, so Prigge weiter, „willkürlichen Kontenkündigungen eine klare Grenze“ aufgezeigt.

 

 

 

 

Razzia in Sachsen: Gericht verurteilt Razzia in linkem Wohnprojekt als verfassungswidrig!

 

Vor vier Jahren wurden im sächsischen Erzgebirge die BewohnerInnen des Projekts von rund 200 Polizist:innen aus dem Schlaf gerissen. 14 Durchsuchungsbeschlüsse sollten vollstreckt werden. Nun entschied das Bundesverfassungsgericht, dass die Razzia bei einem der Bewohnenden verfassungswidrig gewesen sei.

 

Café No Pasaran: Analoger Treffpunkt gegen digitale Angriffe

 

Mit der Entscheidung, das Tech-Kollektiv Autistici/Inventati auf die US-Terrorliste zu setzen, hat die Trump-Administration einen Angriff auf linke Infrastruktur gestartet. Mit noblogs.org hostete das Kollektiv mehrere hundert Blogs weltweit, die auch vielen emanzipatorischen, antifaschistischen Gruppen und Kollektiven die Möglichkeit boten, der rechten Diskursverschiebung entgegenzuwirken.

 

 

Angriff auf AfD Veranstaltungsort in Solingen!

Dadurch, dass das Restaurant Alt Ketzberg für die AfD Faschos im und ums Bergische, wie unter anderem dem Nazibullen Dietmar Gedig, einen Wohlfühlort schafft und es ihnen so gerne für „bergische Vortragsabende“ und Stammtische der AfD zur Verfügung stellt, hat sich das Gasthaus Alt Ketzberg in unserem schönen Solingen Gräfrath für eine nächtliche Aktion bei uns beworben. Da konnten wir einfach nicht „Nein“ sagen. Deshalb haben wir in der Nacht auf den 14.9.2026 kurz vorbei geschaut und den Laden mit Steinen und Farbe amtlich demoliert.

Wir sehen, wie die AfD überall stärker wird. Wie jetzt auch in Sachsen-Anhalt. Als kleines Geschenk gab’s hierzu den Besuch von uns. Wir werden nicht aufhören, euch anzugreifen. Auch wenn CDU, SPD, FDP, Grüne und manchmal auch die Linkspartei mit ihrer jahrzehntelangen Politik des Sozialabbaus und der rassistischen Stimmungsmache den Weg für euch fleißig mitbereitet haben.
Aber genau deshalb wollen wir nicht einfach tatenlos zusehen und in Schockstarre verfallen.
Wir sehen bereits große Demos und Blockaden von Parteitagen und anderen Naziaufmärschen. Aber das reicht leider nicht. Und ja, auch unsere Intervention beim Restaurant Alt Ketzberg ist natürlich auch nicht das alleinige Mittel, dass uns von Faschisten befreit.
Wir freuen uns über die letzten Aktionen in Klötze, Köln und Solingen gegen Nazis und schließen uns hiermit an. Aber es gibt eben gerade nicht genug Angriffe auf die AfD, ihre Räume und ihre Strukturen, weshalb sie sich viel zu oft einfach ungestört weiter betätigen kann. Deshalb schließt euch ebenfalls an, recherchiert Orte, in denen sich Nazis wohlfühlen und greift sie an. Auch wir haben uns an den Klassikern des autonomen Antifa-Werkzeugkasten bedient. Dieser gehört mit unter anderem Steinen und Farbe zu den schönsten und manchmal auch zu den effektivsten Dingen, die der politische Kampf zu bieten hat. Also schnappt euch wieder die altbewährten Dinge und schließt euch an! 
Keine Ruhe für die AfD Faschisten und ihren Unterstützer*innen! Keine Ruhe für die CDU+SPD Bande an der Regierung, die uns unablässig mit ihren feindlichen Angriffen auf Geflüchtete und auf alles Soziale zusetzt!

Grüße gehen an das AZ Aachen, das von den Bullen nach einer Antifa-Demo zu den Wahlen in Sachsen-Anhalt angegriffen wurde. 

Freiheit für alle Antifas! Freiheit für Maja! Keine Auslieferung von Gino und Zaid! 

Für den Kommunismus. Für die Freiheit! 
Ein Hoch auf die Autonome Antifa!
ACAB

Klare Ansage: Wer AfD wählt, macht sich mitschuldig

Dieser Text ist als kurzer Verteiler gedacht – für Verwandte, Nachbarn und Nachbarinnen, Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schüler, Kommilitoninnen und Kommilitonen und alle, mit denen man im Alltag zu tun hat. Besonders jetzt, kurz vor den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und zur Abgeordnetenhauswahl in Berlin am 20. September 2026. Einfach weiterreichen, ausdrucken, schicken oder vorsprechen. Die Botschaft muss ankommen. Ein Versagen, wie in Sachsen-Anhalt, darf sich nicht noch mal wiederholen!

Anti-CSD Banner geklaut

Wir haben das Banner vom Anti-CSD Protest geklaut und fordern nun die Auflösung des Anti-CSD Zusammenhangs in Nordhausen!

[K] "Gemeinsam Deutschland Gestalten" Lokal angegriffen

In der Nacht von Freitag auf Samstag markierten und entglasten Antifaschist:innen das Stammlokal der GDG Köln - das Sion Bräues in Köln-Deutz. 

Durchnässt und trotzdem da: lautstarke Soli-Demo für das AZ Aachen

Trotz strömenden Regens haben sich am Sonntag, den 13. September über 400 Menschen versammelt, um für den Erhalt des Autonomen Zentrums und anderen linken Freiräumen zu demonstrieren.

Seiten

Antifa abonnieren