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Tausende Menschen im antiautoritären/ anarchistischen Block auf der revolutionären 1.Mai Demo 2026 – Widerständige Pyroparty auf der Oranienstraße & regierungsfreundliches Framing in den Medien

 

Heute ist kein Feiertag, heute ist Kampftag! Mit zwei Stunden Verspätung setzte sich der antiautoritäre/ anarchistische Block kraftvoll um 20 Uhr in Bewegung. Es zeigt sich, dass autonome Konzepte ein ungebrochener großer Anziehungspunkt für tausende junge und ältere Menschen sind und eine Alternative zu den dogmatischen Ideologien von K-Gruppen, ethnisch oder religiös geprägten Gruppen bilden. Als es nach langer Wartezeit endlich losging, wurde ein großer schwarzer Block gebildet, der voll vermummt und gut organisiert dem autoritären Normalzustand eine Absage erteilte. Mit Regenschirmen und durchgehenden Seitentransparenten wurde sich erfolgreich vom Partyvolk abgegrenzt, welches zum Teil die Demostrecke blockierte. Auf der Oranienstraße entwickelte sich durch nur ein langsameres Vorankommen eine massive Pyroparty mit dutzenden Bengalos, Rauchfackeln, Silvester-Batterien und Böllern. Als der Block nach 1 ½ Stunden den Rio-Reiser-Platz erreichte, war die Nacht schon hereingebrochen und es gab den ersten Kontakt mit den Polizeischergen der Hundertschaften. Die Bullen wurden mit reichlich Hass empfangen und kurz mit Böllern eingedeckt. Durch die massive Blockierung von Suff- und Partytouristen und Aufziehen eines massiven Polizeispaliers wurde der breite und massive Frontblock auf dem Weg zum Görlitzer Bahnhof in die Länge gedrückt und stand ab dem Görlitzer Bahnhof unter polizeilicher Kontrolle. Die Polizei versuchte hektisch mit Kameras Straftaten einzufangen, scheiterte jedoch an dem professionellen Sichtschutz des Blocks. Durch die starken Verzögerungen wurde die Demoroute durch Neukölln auf dem Weg zum Südstern stark verkürzt. Erst gegen Mitternacht, nach 5 Stunden, erreichte der Block seinen geplanten Zielort. Am Südstern versuchten die Bullen durch den Klau von den Seitentransparenten verzweifelt eine letzte Eskalation hervorzurufen. Vor den Kameras der Medienschaffenden versuchten sie mal eine Rechtfertigung für ihre Gewalt zu provozieren. Die Bullen hatten sich jedoch während der Demo im Vergleich zu anderen Jahren auffällig zurückgehalten. Im Vergleich zu anderen Jahren gab es fast keine Festnahmen. Auch ein auflösender Angriff auf den Frontblock wurde im Gegensatz zu anderen Jahren nicht durchgeführt. Als vorläufige Bilanz kann, gesagt werden, dass die Pyro-Party auf der Oranienstraße und die Zusammenkunft eines so großen schwarzen Blocks ein voller Erfolg waren. Die Szenerie war unglaublich schön und kraftvoll, auch wenn die Hauptstadt-Presse zu beschränkt war, die Bilder angemessen einzufangen. Die Kraft dieses Moments zeigt, dass es möglich ist, sich dem massiven Polizeiaufgebot und polizeistaatlichen Überwachungsmaßnahmen entgegenzusetzen.

Größte revolutionäre 1.Mai Demo in Stuttgart mit 2300 Teilnehmenden

600 bei Antikapitalistischem Block auf DGB-Demo +++ Polizei hält sich mit Großaufgebot im Hintergrund +++ Pyrotechnik am Rande +++ Solidarität mit Cuba, Rojava und Palästina +++ militante Aktionen im Vorfeld

Der Tag begann mit einem kämpferischen antikapitalistischen Block auf der DGB-Demo. 600 Menschen aus verschiedenen Betrieben und Branchen, machten klar dass Sozialpartnerschaft keine Perspektive hat. In kurzen Redebeiträgen berichteten verschiedene Beschäftigte von den Auswirkungen des Sozialabbaus auf ihre Jobs und andere Bereiche des Lebens. Sie verharrten dabei nicht in Zustandsbeschreibungen, sondern zeigten sich kampfbereit: gegen ihre Profite! Klar wurde: trotz der sozialpartnerschaftlichen Führung lohnt es sich, die Gewerkschaften, allen voran die Basis, nicht aufzugeben!

Neurodivergenz im Gespräch mit dem Anarchismus

 Der vor Ihnen liegende Artikel wird aus der Perspektive einer jungen weißen, autistischen, psychisch kranken Trans-Person vorgetragen. Diese Person hat Erfahrungen mit Behindertenfeindlichkeit, Missbrauch und Vernachlässigung in der Kindheit, Queerphobie, etc. Ich bin diese Person, die erklären wird, was Neurodiversität für uns in Gesprächen über neurodivergente Akzeptanz und Behindertenfeindlichkeit bedeutet und warum die Idee des Anarchismus ein möglicher Schlüssel zu einer anti-ableistischen Gesellschaft ist. Ich werde auch die Intersektionalität der Erfahrungen anderer Menschen diskutieren und warum die neurodivergente Erfahrung jedes Mal anders sein wird. In diesem Beitrag versuche ich zu erklären, warum die anarchistische Philosophie das richtige Modell ist, um das ableistische System, in dem wir heute leben, abzubauen, indem ich das Konzept der Neurodiversität erkläre, Beispiele für Behindertenfeindlichkeit und Diskriminierung anführe und dann darstelle, was die Philosophie des Anarchismus wirklich ist.

 

[S] Stadtverschönerung in Stuttgart

Wir haben gestern im Suttgarter Süden auf den 1. Mai aufmerksam gemacht

In Aue stinkt's gewaltig! Immobilien der Freien Sachsen vor dem 1. Mai angegriffen

Gestern Nacht haben wir zwei Immobilien der faschistischen Freien Sachen in Aue mit literweise Buttersäure angegriffen. Unser Hauptziel war die Kneipe "Sachsentreff zum Kronprinz" sowie der anliegende Wettiner Platz, auf dem morgen die Abschlusskundgebung der Nazidemo der Freien Sachsen mit einem Konzert und "Bürgerfest" enden soll. Dabei blieb auch das neue kleine Häuschen der Faschopartei am Brünlasberg nicht verschont.

 

Auf zum anarchistischen 1. Mai!

An vielen Orten wird der 1. Mai von roten Gruppen dominiert, doch dieser Tag ist untrennbar mit der anarchistischen Bewegung verbunden. Es waren Anarchisten, die nach den Haymarket Riots verurteilt und erhängt wurden, weil sie für den 8-Stunden-Tag kämpften. Sie verstanden, was morgen auf vielen Demos wieder vergessen wird: Der Kampf der Arbeiterklasse ist auch unser Kampf! Nur gemeinsam können wir das bestehende System herausfordern und Freiräume schaffen.

[HRO] Nanuk ist frei!

Wir feiern, dass unser Genosse Nanuk vorerst aus U-Haft entlassen wurde.

Was tun gegen Over-tourism? Teil 5 der BRACELONE-SAGA!

Staffel-Finale bei BRACELONE-DIE SAGA! Wir waren in Barcelona. Auf der "Ban Fossil Ads"-Konferenz. Da sind wir in eine Adbusting-Aktion gegen den Flughafen-Ausbau geraten. Dabei falteten wir mit vielen anderen Menschen Papierflugzeuge aus Werbepostern und platzierten diese in Werbevitrinen. Zwei Leute wurden verhaftet, drei kontrolliert, eine Bar von den Cops gerockt und im Hostel alle Daten der Konferenz-Teilnehmerinnen abgegriffen. Anlass genug, uns und unser Verhalten selbst zu hinterfragen. Bei der Verhaftung fragten die Cops genervt, ob die Betroffenen solchen Unsinn auch zu Hause machen würden (siehe Teil 1 der BRACELONE-SAGA). Hier folgen unsere Gedanken zu Over-Tourism und genervten Cops die wegen Mietenwahnsinn keine Wohnung finden.

1. Mai - Die Revolutionäre Vorabenddemo in Bochum: Machtkämpfe und Vereinnahmung

Ein paar Worte bezogen von uns auf den 1. Mai bzw. die "revolutionäre" Vorabenddemo in Bochum.

Bundesregierung äußert sich auf rechtsextreme Anfrage zur Roten Hilfe

Vor einigen Wochen richtete die rechtsextreme AfD-Bundestagsfraktion, vertreten von Martin Hess, Dr. Gottfried Curio, Dr. Bernd Baumann, und anderen, eine „Kleine Anfrage“ an die Bundesregierung zur Arbeit der Roten Hilfe e.V. In 17 Fragen unterteilt, verlangten die AfD-Abgeordneten umfassende Auskünfte zur Mitgliederzahl, der Unterstützung von Gefangenen oder einer etwaigen „aktiv kämpferische(n) und aggressiv-kämpferische(n) Haltung der Roten Hilfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung“. Nun liegt eine Antwort der Bundesregierung vor.

 

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