Antifa

Antifa - die größte Schutzstruktur der Welt?!

Zwischenstand zur Diskussion und Bericht vom Berliner Ratschlag 2025

Antifa-Ost-Prozess: trotz Unterbringung in der Psychiatrie verhandlungsfähig?

 

Ein weiterer zäher Prozesstag im Dresdner Antifa-Ost-Komplex fand diesen Mittwoch statt. Es ist schon fast 10:30 Uhr, als die wenigen Zuschauer:innen die sich eingefunden hatten, in den Saal dürfen, denn seit gestern war die Öffentlichkeit ausgeschlossen.

 

 

Plakatlager der Berliner AfD gefunden

Abgewandeltes Logo von "MyPlace Selfstorage" zu "AfD Place Faschostorage"

Schon 2024 zeigt der Social Media Auftritt von Sarah Gröber (AfD Steglitz-Zehlendorf), einen Lagerraum der Storagekette MyPlace am Ostpreußendamm 84a, 12207 Berlin Lichterfelde, in dem Plakate für die Europawahl und sonstige Nazipropaganda gelagert sind.
Dieser wird von der Berliner AfD auch für die aktuelle Landtagswahl 2026 wieder genutzt!

Der Raum befindet sich vermutlich in der oberen Etage und ist mit einem privaten Vorhängeschloss gesichert. Das Gebäude ist für Mieter*innen von 8-22 geöffnet, es gibt nachts eine Alarmanlage mit direkter Verbindung zur Polizei, sowie durchgängige Kameraüberwachung. Die AfD plakatiert seit dem 2.8. bis zur Wahl am 20.9.

MyPlace wirbt mit Werten wie Solidarität und Vielfalt. Über dieses Kontaktformular könnt ihr sie auf ihre Heuchelei hinweisen: https://www.myplace.de/de/kontakt?k_aktion_de=Mail  

Antifa-Ost-Prozess Dresden: ein langer kurzer Prozesstag!

Am 11.08.2026 fand der 55. Prozesstag im sogenannten Antifa-Ost-Verfahren vor dem OLG Dresden statt, es sollte ein Tag mit vielen Prozesspausen werden.

Freiheit für Alfredo – Buttersäure und Farbe für den Staatsschutz Aachen

Am 24. Juli wurde unser Gefährte Alfredo in Zaragoza von den spanischen Behörden aufgrund eines vom Landgericht Aachen erlassenen europäischen Haftbefehls festgenommen und am vergangenen Freitag nach Deutschland ausgeliefert.

[K] NIE WIEDER KRIEG - NIE WIEDER KRISE // SPD ZENTRALE UND KÖLNER RATHAUS ANTIMILITARISTISCH MARKIERT

In der Nacht vom 6. auf den 7. August haben wir die Standorte von zwei akuten Orten des Krieges und der Krise, die SPD Zentrale und das Kölner Rathaus, mit antimilitaristischen Parolen markiert. Trotz den zunehmenden Repressionen und Videoüberwachung, haben wir selbstbestimmte und militante Praxis verfolgt. Das Video findet ihr über den beigefügten Link. 

AfD Bremen Landeswahlversammlung zur Bürgerschaft 15.08.2026

AfD Bremen trifft sich am 15.08.2026 zur Landeswahlversammlung in Bremen Nord 

Farbangriff auf das Arbeitsamt Aachen

In der Nacht zum vergangenen Donnerstag haben sich ein paar stabile Genoss:innen dazu entschieden, die Argentur für Arbeit in Aachen mit Farbe zu verschönern. Dabei handelt es sich sowohl um einen "Farbfleck" über der Eingangstür als auch um einen Schriftzug an der sich auf dem Gelände befindenden Skulptur. Der da lautet "Gegen Soziale Kälte". 

Free Maja, free all Antifas, free all Queers: Stonewall was a Riot!

Anlässlich des Braunschweiger CSD-Wochenendes hat das Autonome-Tat-Kollektiv (ATK) mit Stencils hinter den Schloss-Arkaden an die widerständigen Ursprünge queerer Befreiung erinnert und Solidarität mit Maja sowie allen verfolgten Antifaschist*innen und queeren Menschen ausgedrückt. Die Aktion kritisiert die Entpolitisierung und Vereinnahmung des CSD durch Unternehmen, Parteien und Polizei. Zugleich wendet sie sich gegen die rassistische Instrumentalisierung queerfeindlicher Gewalt und fordert einen antifaschistischen, antirassistischen, klassenkämpferischen und solidarischen Pride: Stonewall was a riot – Pride is a protest.

BGH: Linas Schweigen im Antifa-Prozess wird mit sechs Monaten Beugehaft bestraft!

 

Der Bundesgerichtshof hat am 4. August 2026 (Az. StB 47/26) die Beschwerde von Lina E. gegen die im Juni vom OLG Dresden verhängten sechs Monate Beugehaft zurückgewiesen. Lina E. war selbst bereits wegen mehrerer Taten im Zusammenhang mit dem sogenannten„Antifa Ost“-Verfahren zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Einen Großteil der Strafe hatte sie verbüßt, der Rest war zur Bewährung ausgesetzt worden.

 

Im Juni sollte sie vor dem Oberlandesgericht Dresden als Zeugin aussagen, zu Taten, wegen derer sie bereits rechtskräftig verurteilt worden war. Sie verweigerte dennoch die Aussage vollständig. Das OLG verhängte daraufhin Beugehaft. Der BGH hält in seiner Entscheidung von dieser Woche, die sechs Monate Beugehaft für rechtmäßig (Beschluss als PDF).

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