Antifa

Enterprise Leihwägen verschönert und tiefergelegt - STOP ICE - Halle (Saale)

Ein PKW und ein Transporter des Konzerns Enterprise; mit roter Farbe ist Fuck Ice darauf zu lesen

In der Nacht vom 22. auf den 23. März haben wir 13 Leihwägen der Firma Enterprise - welche in den USA stark mit der rassistischen Abschiebebehörde ICE zusammenarbeitet - visuell aufgepeppt und teilweise in ihrer Fahrtüchtigkeit eingeschränkt.

Ab 24.03.26 Castor Transport nach Ahaus verhindern

Ab 24.03 wird es ernst. Der erste Castor nach Ahaus kommt. An dem Tag wo der Castor rollt, wird es in Jülich und Ahaus Demonstrationen jeweils um 18 Uhr geben. 

Bleibt wachsam, entschlossen und reagiert angemessen auf Provokationen.

Achtet auf Ankündigungen! 

https://castor-stoppen.de/ticker/

https://sofa-ms.de/

Freiheit für alle Antifas und Unterdrückten - Nachtrag zum 18.03.2026

Potsdam sendet solidarische Grüße an alle gefangenen Antifas und alle von Repression Betroffenen. Solidarität heißt für einander da sein. Solidarität heißt niemanden vergessen.

Macht Aktionen! Bis alle frei sind und die Gesellschaft befreit ist. 

Drei Teslas und drei Bullenwagen sabotiert (Video)

Aus Wut haben wir drei Bullenwagen und drei Tesla sabotiert. Wir scheißen auf diesen Staat, seine Politik und seine Schergen in Uniform.

15.Prozesstag gegen die 6 ageklagten Antifaschist:innen im OLG Düsseldorf - Tag gegen politische Gefangene!

15. Verhandlungstag – 18.03.2026Mar 20, 2026

 

Am heutigen Prozesstag nahm die Verteidigung das Gutachten des Sachverständigen Prof. Labudde auseinander, der Emmis Beteiligung am Angriff auf zwei Nazis im Januar 2023 als „sehr wahrscheinlich“ und auf den Thor-Steinar-Laden 2022 als “äußerst wahrscheinlich” bezeichnet hatte. „Das Gutachten ist für die Tonne“, konstatierte Rechtsanwalt Dietrich.

 

14.Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist:innen im OLG Düsseldorf

14. Verhandlungstag – 17.03.2026Mar 20, 2026

 

Heute war der Gutachter Dirk Labudde erneut geladen und zeigte die Präsentation zu seinem Gutachten. Obwohl er wieder 2 Stunden redete, blieben erneut viele Fragen offen.

 

„Spätestens da war für mich Schluss“ - Über Spaltungen, Austritte und Streit der AfD (im Kreisverband Reutlingen)

 

Die Geschichte der AfD kann nicht ohne Austritte und Spaltungen erzählt werden. Lagerbildungen und Fraktionierungen sind seit der ersten Stunde Thema und auch heute noch von Bedeutung. Nach der Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg ist das im hiesigen Landesverband, aber auch im Kreisverband Reutlingen, erneut klar geworden. Dieser Text fasst die Ereignisse und Spaltungen aus antifaschistischer Perspektive zusammen. 

Grüße zum 18.03. Hamburg

Grüße in Untergrund und Knast

2018 is calling: Geschichte der Auswirkungen von Postones Thesen in der radikalen Linken

Neulich bin ich im anarchist-archive (https://anarchist-archive.org/) auf einen Text von 2018 gestolpert:

'Geschichte der Auswirkungen von Postones Thesen in der radikalen Linken und These für neue Taktik gegen den Rechtsruck'

Diesen gibt es auch schon auf indymedia (https://de.indymedia.org/node/25373) oder im revolt-magazine https://revoltmag.org/articles/die-post-antideutsche-hegemonie-muss-fallen/

Hier also nur der Lesehinweis und ergänzende Gedanken dazu.

 

 

Die post-antideutsche Hegemonie muss fallen

2019

 

Die ausserparlamentarische Linke hat in den letzten Jahrzehnten die Fähigkeit verloren, mit der breiten Masse der Prekarisierten und Ausgebeuteten zu kommunizieren und sie für das Projekt der Befreiung zu begeistern.

Gründe, warum das so ist – und was es braucht, um dem Rechtsruck entgegenzutreten. 

Der Rechtsruck in Deutschland möchte einem Angst einjagen. Auf der diskursiven Ebene verbreitet sich der Gedanke, „uns Deutschen“ fehle es, „weil den Flüchtlingen zu viel gegeben wird“. Aus dieser Hetze gegen geflüchtete Menschen folgt eine Verschärfung der nationalen Sicherheitspolitik und eine Abdichtung der EU-Aussengrenzen. Das führt auch zu einer Zunahme der indirekten Morde im Mittelmeer und zur gesteigerten Hetze gegen Geflüchtete im Land. Was kann dem diskursiv entgegengesetzt werden?

Die radikale Linke versucht seit Jahren mit einer komplexen Kapitalismusanalyse darauf zu antworten, welche aber fast nur unter Studierenden in der linken Szene ankommt, nicht aber in der breiten Bevölkerung. Das ist auch der Grund, warum der Ruf nach einer „populären Linken“ [1] lauter wird. Einer wachsenden Gruppe prekär Lebender, beispielsweise Arbeitslose, Leiharbeiter*innen, prekäre Selbstständige, Angestellte mit befristeten Verträgen, Eingewanderte oder von Altersarmut Betroffene, muss eine verständliche linke Welterklärung angeboten werden. Das könnte ihnen das Gefühl zurück geben, in der Politik repräsentiert zu sein.

 

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