Antifa

Das gebrochene Schweigen- und jetzt?

Wie die Berliner Tageszeitung taz berichtet, haben am 14. Juli die sieben vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht angeklagten Antifaschistinnen und Antifaschisten ihr Schweigen gebrochen. Sie haben eingeräumt im Frühjahr 2023 in Budapest gewesen zu sein, wo es dann zu Angriffen auf Neonazis kam. Was bedeuten die Geständnisse für den Grundsatz der Aussageverweigerung?

Identitäre in Wohnumfeld geoutet

 

Wir haben Paul Schäffler, Lucie Vogel und Vincent Schulz in ihrem Wohnumfeld als Rechtsextremisten geoutet.

 

 

 

Antisemitismus und Querfront – Das Zaytoun Kollektiv und ihre falschen Freunde

Seit Sommer 2025 versucht sich das Zaytoun Kollektiv als „feministische“ und „palästinasolidarische“ Gruppe in Dortmund zu etablieren. Das Kollektiv hat nach seiner Gründung versucht politischen Anschluss in offenen Strukturen in Dortmund zu finden. Dort waren sie aber zunächst nicht willkommen, unter anderem auf Grund der Tatsache, dass das Zaytoun Kollektiv mit einer Person bei einem offenen Treffen aufgetaucht ist, die einige Wochen zuvor noch auf Nazidemos mitgelaufen ist.

Seit den Geschehnissen auf der feministischen Vorabenddemo am 07.03.2026 in Dortmund sind die Berührungsängste bei Teilen der Dortmunder Linken allerdings verschwunden, wie man beispielsweise bei der „Kein Dorstfeld den Faschisten“-Demo am 29. Mai 2026 oder durch die Solidaritätsbekundungen auf Instagram sehen kann.

Diese Recherche ist eine Reaktion auf die zunehmend feindliche Stimmung gegenüber antisemitismuskritischen Linken in Dortmund im Allgemeinen und dem antisemitischen Aktivismus der Gruppe Zaytoun Kollektiv im Speziellen. Im Folgenden werden exemplarisch Inhalte und Kooperationspartner*innen der Gruppe herausgestellt.

30.Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist*innen im OLG Düsseldorf

30. Verhandlungstag – 08.07.2026Jul 12, 2026

 

Der heutige Verhandlungstag war unspektakulär. Der geladene Neonazi Liptak ist nicht vor Gericht erschienen. Stattdessen wurden ein BILD-Artikel und weitere Videos ins Verfahren eingebracht.

 

[AC] Bannerdrop in Burtscheid Für echte Alternativen gegen die AFD

 

In der Nacht auf den 10.7. haben wir ein Banner mit der Aufschrift „Echte Alternativen erkämpfen, AFD Zerschlagen, Organisiert euch!“ am Burtscheider Markt aufgehängt. Die Aktion richtet sich gegen den AFD Stand der am nächsten Tag nur ein Stück weiter am Wochenmarkt stattfinden soll und für den Aufbau Solidarischer Strukturen um Selbstorganisiert Freiheit und Alternativen zum bestehenden System aufzubauen.

 

 

29.Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist*innen im OLG in Düsseldorf

29. Verhandlungstag – 07.07.2026Jul 9, 2026

 

Der 29. Verhandlungstag war vor allem durch die Vernehmung eines Polizeibeamten des LKA Sachsen geprägt, der die Videoaufnahmen aus der Kazinczy Utca 8 in Budapest ausgewertet hatte. Anschließend zog sich der Prozesstag durch Mittags- und Beratungspausen bis 15:20 Uhr, ohne dass noch etwas Spannendes passierte.

 

28.Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist*innen im OLG in Düsseldorf

28. Verhandlungstag – 01.07.2026Jul 6, 2026

 

Heute wurde KOK Schiebel vom LKA Sachsen verhört, der für die polizeiliche Tätergrößenbestimmung im Fall des Angriffs auf den Thor-Steinar Laden in Erfurt verantwortlich war. Die von ihm ermittelte Körpergröße passt nicht zu der Körpergröße der Beschuldigten Emmi.

 

27.Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist*innen im OLG in Düsseldorf

27. Verhandlungstag – 24.06.2026Jun 28, 2026

 

Am heutigen Verhandlungstag hat ein weiterer ehemaliger Schüler zu dem Angriff auf Beuthe und Raßbach in Erfurt ausgesagt. Die größte Erkenntnis war dabei die Demonstration, wie wenig belastbar Zeug*innenaussagen 3,5 Jahre nach einem solchen Vorfall sind.

 

26.Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist*innenn im OLG Düsseldorf

26. Verhandlungstag – 23.06.2026Jun 26, 2026

 

Paula ist frei und Anklage wegen versuchten Mordes kann nicht aufrecht erhalten werden

 

Fotos: Afd widersetzen in Erfurt

Protest gegen den AfD-Parteitag in Erfurt am 4. Juli 2026

Über 30.000 Menschen protestieren am 4. Juli 2026 gegen einen AfD-Bundesparteitag in Erfurt. Laut dem Aktionsbündnis „widersetzen“ beteiligten sich 17.000 Menschen mit rund 250 Bussen an über 12 Blockadepunkten. Damit handelte es sich um eine der größten antifaschistischen Mobilisierungen der Bundesrepublik.

Seiten

Antifa abonnieren