Antifa

THE PRICE FOR OUR FREEDOM! Autonomen Antifaschismus und linke Strukturen verteidigen – 1.000.000€ Trouble

Repression gegen linke Strukturen und autonome Antifaschist*innen hat in den vergangenen Jahren enorm zugenommen. Nach vielen Jahren werden im Antifa Ost – Verfahren in Sachsen höchstwahrscheinlich (vorerst) vier Antifaschist*innen nach § 129 verurteilt werden. Ein Verfahren und Urteil, welches sicherlich auch zukünftig, nicht nur in Sachsen, Anwendung finden wird. Die in Sachsen gegründete „Soko LinX“ hat bspw. schon jetzt einen Ableger in Bremen erhalten.

Bisher gehen die Reaktionen auf diese Repressionswelle unserer Ansicht nach leider - bis auf wenige Ausnahmen - nur selten über Solifotos mit schöner pyrotechnischer Untermalung hinaus.

Wir wollen die Lähmung und Ohnmacht überwinden und schlagen hiermit folgendes vor:

Leipzig, wir müssen reden

Was geschah am Montag den 31. Januar 2023 in Leipzig? Und wie geht es jetzt weiter? Ein (selbst-)kritischer Demobericht.

We kicked them out!

Kurz vor Jahreswechsel war ein angemieteter Transporter mit einigen bekannten IB Mitgliedern vor der Karlstraße 56 in Ulm beim Auszug zu sehen. Der Mietvertag lief zum 31.12.2022 aus.
Damit ist nun klar: Die Faschos sind raus aus dem Raum. Wir haben unser Ziel erreicht und das am Anfang des Jahres gebührend gefeiert.

Hier ein Abschluss und Rückblick auf unsere Kampagne.

 

Carolina Mehrkens geoutet

Wir haben vergangene Nacht Carolina Mehrkens an ihrem Wohnort und der Marburger Uni mit mehreren hundert Plakaten und und Flyern geoutet. Anbei das Outing zur Dokumentation

Solidarität mit den Hausdurchsuchungen

In der Nacht vom 29. auf den 30. Januar haben wir vier Autos aus dem Besitz der Stadt Leipzig zerstört indem wir reichlich Bitumen auf den Frontbereich gekippt haben und die Lüftungsschächte voll gemacht haben.

[LE] Sponsor von „Ostdeutschland kämpft“ angegriffen

Vergangene Nacht haben wir das Tattoo- und Piercingstudio „BEKÖ Art“ in der Leipziger Sternwartenstraße 20 mit Hämmern und Buttersäure angegriffen. Diese sind wiederholt als Sponsor für neonazistisch geprägte Kampfsportveranstaltungen in Erscheinung getreten.

 

 

Aktion gegen Transfeindlichkeit bei der nürnberger CSU

Aktion gegen Transfeindlichkeit bei der nürnberger CSU

In den frühen Morgenstunden haben Aktivist*innen die Türen der nürnberger CSU zugemauert. Die Aktion ist ein Zeichen gegen die Transfeindlichkeit der CSU. Auf Bildern seht ihr die Überreste der Aktion. Für eine Gesellschaft der Freien und Gleichen!

Reichsbürger wegbuttern

In der Nacht vom 29. auf den 30. Januar haben wir die Räumlichkeiten des Reichsbürgervereins „Lebensglück e.V.“ und das dazugehörige Restaurant „Rohkosteria“ im Riederwald in Frankfurt angegriffen. Wir haben die Ladenfenster eingeschlagen und in einen Seiteneingang Buttersäure in den Veranstaltungsraum gespritzt.

Antifaschistisches Memory "...damits die Richtigen trifft" #3

Mit dem neuen Jahr beginnt im Januar in Dresden die fünfte Jahreszeit: Der 13. Februar steht vor der Tür. Nachdem in den ersten beiden Memorys eher parteiunabhängige Nazis vorgestellt wurden, kommen wir nun zur NPD. Sie ist federführend bei der Organisation des Marsches und stellt Ordner und Logistik zur Verfügung. Viele Teilnehmer*innen kommen aus ihren Reihen.

Das Antifa Recherche Team zur Sächsischen NPD: https://naziwatchdd.noblogs.org/post/2019/05/07/hilfe-ich-habe-meine-par...

Memory #1: https://de.indymedia.org/node/251019
Memory #2: https://de.indymedia.org/node/252830

 

Berlin: Zwei Jahre (fast) ohne Polizei-Werbeplakate

2022 ist zu Ende, und damit verstrich das zweite Jahr in Folge, in dem die Polizei Berlin auf Plakatwerbung mit City-Light-Postern verzichtet. Bundespolizei, Zoll, JVA-Vollzugsschläger*innen: Sie allen machten Nachwuchswerbung im Stadtbild. Nur die Landespolizei Berlin nicht. „Die vielen Adbustings in der Stadt scheinen nicht ohne Wirkung zu bleiben!“ freut sich Benjamin Pendro, Sprecher*in der Kommunikationsguerilla-Gruppe „110% subversiv“.  Mit veränderten Werbeplakaten hatten Bürger*innenrechtler*innen immer wieder auf Gewalt, Rassismus und Sexismus in der Polizei aufmerksam gemacht. Deswegen habe die Polizei erfolglos versucht, dem Verändern und Bekleben von Werbepostern mit Hausdurchsuchungen, DNA-Analysen und Meldungen ans Terrorabwehrzentrum Herr zu werden. „Die Cops haben eingesehen: Das einzige Mittel gegen Adbusting ist der Verzicht auf Werbeplakate“, freut sich Benjamin Pendro.

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