Antirassismus

Free Adel - Free all Antifascists

https://freeadel.blackblogs.org/

 

Im März 2021 in Berlin tausende Menschen unter dem Motto "Frieden - Freiheit - Souveränität" zu einem "Marsch" gegen die staatlichen Coronamaßnahmen. Darunter auch viele Verschwörungenstheoretiker*innen, Coronaleugner*innen und Neonazis. Im Rahmen dieser Demonstration kam es im Tiergarten zu einem ernsten Zwischenfall zwischen Antifaschist*innen und rechten Demoteilnehmer*innen. In Folge dessen wurde unser Freund und Genosse Adel sowie andere Personen von der berliner Polizei plötzlich mit einem massiven Aufgebot verhaftet. Adel musste stundenlang, ohne zu wissen was ihm überhaupt vorgeworfen wird, in einer kleinen engen Zelle im Gefangenentransporter ausharren. Auf fragen reagierten die Bullen genervt und gaben mehrfach rassistische Bemerkungen gegenüber ihm von sich.

Als Adel wissen wollte welcher tag denn heute sei entgegnete ein Bulle: "Heute ist der Tag an dem du in Untersuchungshaft kommst!"

So ein Kommentar zeigt klar, dass die Schweine Adel psychisch schikanierten und in Haft sehen wollten. Diese Aussage wurde getroffen noch bevor irgendeine Haftrichter*in darüber entscheiden konnte. Von Unschuldsvermutungen kann hier überhaupt keine Rede sein. Es zeigt außerdem wie die deutsche Polizei sich migrantischen Aktivist*innen gegenüber verhält: Scheiße!

Es ist an der Zeit, den strukturellen Rassismus in den Berliner Ermittlungsbehörden offen zulegen und zu bekämpfen. Es ist für Adel nicht das erste mal, dass er von rassistischer Polizeischikane und -gewalt betroffen war. dazu werden wir uns in den kommenden Wochen expliziter äußern.

Nach stundenlanger Ungewissheit wurde Adel mit den anderen Verhafteten in die GeSa (Gefangenensammelstelle) am Tempelhofer Damm verfrachtete. Dort begann eine mehrstündige, unmenschliche Tortur. Adel wurde in eine Zelle gebracht, in der er die nächsten 18 Stunden ohne Decke und Kissen auf einer Holzpritsche verbringen musste. Das grelle Licht wurde auch zur Nachtruhe nicht ausgemacht. So saß Adel die ganze Zeit über im Unklaren über seine Zukunft wach in der Zelle.

Seine Anwältin, die Umgehend nach seiner Verhaftung kontaktiert wurde, bemühte sich derzeit angestrengt um seine Freilassung.

Am darauf folgenden Sonntag wurde nur Adel (er war unter den Verhafteten zudem der einzige Migrant) einer Haftrichterin vorgeführt, die sofort entschied Adel in die JVA Moabit zu überstellen. Grund für den Haftbefehl war ein fadenscheiniges Konstrukt um den Tatbestand der "Fluchtgefahr". An Absurdität nicht zu übertreffen, wenn man bedenkt, dass zu diesem Zeitpunkt der Coronapandemie jegliche Reisemöglichkeiten soweit eingeschränkt waren, dass mensch kaum das Haus verlassen konnte. Außerdem verfügte adel zudem über einen festen Wohnsitz, eine Meldeadresse, und ein stabiles soziales Umfeld. Es ist anzunehmen, dass die Behörden nach ihrer monatelangen Überwachung darüber auch gut Bescheid wussten. Nebenbei bemerkt hat sich Adel bis heute jedem Verfahren gestellt. Dies lässt die "Befürchtungen" der Haftrichterin noch einmal unrealistischer wirken.

Adel hat sich seit jeher nicht brechen lassen, weder vom rassistischen Repressionsapparat in Berlin, noch von der systematischen Einschüchterung seiner Familienmitglieder, welche bei ihm an der Tagesordnung standen

Als Beispiel: Seine Mutter wurde an jenem Sonntagmorgen von szenekundigen Beamten des polizeilichen StaatSSchutzes zu Hause aufgesucht, die ihr die Worte so im Mund verdrehent, wie es diesen Schweinen passte. Wenn sich also eine*r fragt, wieso der Fluchtgrund "Fluchtgefahr" aufrecht erhalten wurde, dann ist einzig das Lügenkonstrukt anzuführen, welches sich die Bullen mit ihrer, unter unzumutbaren Umständen getätigten Aussage zusammenbastelten.

Es ist klar das auch diese Intervention als Versuch den genossen einzuschüchtern und zu brechen gewertet werden muss.

Adel ist unser Freund und ein Genosse mit geradem Rücken, den wir niemals im Stich lassen werden. Koste es was es wolle! Der Staat hat Adel und allen Antifaschist*innen einen Krieg erklärt, der nicht unbeantwortet bleiben wird!

Repression gegen antifaschistische Aktivist*innen und Linke im allgemeinen ist in Berlin und der gesamten BRD seid jeher gängige Praxis. Auch im 19. Jahrhundert, in den 20ern als der deutsche Faschismus aufkam, in den 60ern und 70ern, in den autonomen 90ern oder heute!

Solidarische Grüße gehen dabei raus an Lina, Findus und allen anderen, die direkt oder indirekt von staatlicher Gewalt betroffen sind. Mit Adels Solidaritätskampagne möchten wir uns nicht nur für Adel stark machen, sondern genauso für alle anderen, deren Stimme nicht gehört wird. Falls solidarische Strukturen uns helfen möchten, sehen wir das gerne und Adel freut sich auch darüber. Weitere Informationen wie Kontakt oder Spendenkontodaten bekommt Ihr über die Soli-Seite.

Free Adel - Free all Antifascists!

++++++++++English++++++++++

In March 2021, thousands of people gathered in Berlin under the motto "Peace - Freedom - Sovereignty" for a "march" against the state's corona measures. Among them were many conspiracy theorists, corona deniers and neo-Nazis. In the context of this demonstration, there was a serious incident between antifascists and right-wing demonstrators in the Tiergarten. As a result, our friend and comrade Adel and other people were suddenly arrested by the Berlin police with a massive posse. Adel had to wait for hours in a small, cramped cell in the prison van without knowing what he was being accused of. When asked, the cops were annoyed and repeatedly made racist remarks towards him.

When Adel wanted to know what day it was, one cop replied: "Today is the day you're going into custody!

Such a comment clearly shows that the pigs were psychologically harassing Adel and wanted to see him in custody. This statement was made before any magistrate could decide on it. There is no question of presuming innocence here. It also shows how the German police behave towards migrant activists: Shit!

It is time to expose and fight the structural racism in the Berlin investigation authorities. This is not the first time Adel has been affected by racist police harassment and violence. We will be more explicit about this in the coming weeks.

After hours of uncertainty, Adel was taken with the other detainees to the GeSa (detention centre) at Tempelhofer Damm. There began an inhuman ordeal lasting several hours. Adel was taken to a cell where he had to spend the next 18 hours on a wooden cot without a blanket or pillow. The bright light was not turned off even for the night's rest. So Adel sat awake in the cell the whole time, unsure of his future.

His lawyer, who was contacted immediately after his arrest, was currently making strenuous efforts to secure his release.

On the following Sunday, only Adel (he was the only migrant among those arrested) was brought before a magistrate, who immediately decided to transfer Adel to Moabit Prison. The reason for the arrest warrant was a flimsy construction of the offence of "risk of absconding". This was absurd, considering that at the time of the corona pandemic all travel possibilities were restricted to such an extent that it was hardly possible to leave the house. Moreover, adel had a permanent residence, a registered address and a stable social environment. It can be assumed that the authorities were well aware of this after their months of surveillance. As a side note, Adel has faced all proceedings to date. This makes the "fears" of the magistrate seem even more unrealistic.

Adel has always refused to be broken, neither by the racist repressive apparatus in Berlin, nor by the systematic intimidation of his family members, which was the order of the day for him.

For example, his mother was visited at home on that Sunday morning by police officers who knew the scene and who twisted her words to suit the pigs. So if anyone wonders why the reason for the escape, "risk of absconding", was upheld, then the only thing that can be cited is the construct of lies that the cops concocted with her statement, which was made under unreasonable circumstances.

It is clear that this intervention must also be seen as an attempt to intimidate and break the comrade.

Adel is our friend and a comrade with a straight back whom we will never abandon. Whatever the cost! The state has declared a war on Adel and all antifascists that will not go unanswered!

Repression against anti-fascist activists and leftists in general has always been common practice in Berlin and the entire FRG. Also in the 19th century, in the 20s when German fascism arose, in the 60s and 70s, in the autonomous 90s or today!

Solidarity greetings go out to Lina, Findus and all others who are directly or indirectly affected by state violence. With Adel's solidarity campaign, we don't only want to stand up for Adel, but also for all others whose voice is not heard. If solidarity structures would like to help us, we would like to see that and Adel would be happy about that too. You can get further information such as contact or donation account details on the solidarity page.

++++++++++FRENCH++++++++++

En mars 2021, des milliers de personnes se sont rassemblées à Berlin sous la devise "Paix - Liberté - Souveraineté" pour une "marche" contre les mesures corona de l'État. Parmi eux se trouvaient de nombreux théoriciens du complot, des négateurs de l'affaire Corona et des néonazis. Dans le cadre de cette manifestation, un incident grave a eu lieu entre des antifascistes et des manifestants de droite dans le Tiergarten. En conséquence, notre ami et camarade Adel et d'autres personnes ont été soudainement arrêtés par la police de Berlin avec un posse massif. Adel a dû attendre pendant des heures dans une petite cellule exiguë du fourgon pénitentiaire sans savoir de quoi on l'accusait. Lorsqu'on leur a demandé, les policiers se sont montrés agacés et ont fait des remarques racistes à plusieurs reprises à son égard.

Lorsqu'Adel a voulu savoir quel jour on était, un policier lui a répondu : "C'est aujourd'hui que tu vas être mis en garde à vue !

Un tel commentaire montre clairement que les porcs harcelaient psychologiquement Adel et voulaient le voir en détention. Cette déclaration a été faite avant qu'un magistrat ne puisse en décider. Il n'est pas question de présomption d'innocence ici. Il montre également comment la police allemande se comporte à l'égard des activistes migrants : Merde !

Il est temps d'exposer et de combattre le racisme structurel au sein des autorités d'investigation de Berlin. Ce n'est pas la première fois qu'Adel est victime de harcèlement et de violences policières racistes. Nous serons plus explicites à ce sujet dans les semaines à venir.

Après des heures d'incertitude, Adel a été emmené avec les autres détenus à la GeSa (centre de détention) de Tempelhofer Damm. Commence alors un calvaire inhumain de plusieurs heures. Adel a été emmené dans une cellule où il a dû passer les 18 heures suivantes sur un lit de camp en bois, sans couverture ni oreiller. La lumière vive n'a pas été éteinte, même pour le repos de la nuit. Adel est donc resté éveillé dans la cellule pendant tout ce temps, incertain de son avenir.

Son avocat, qui a été contacté immédiatement après son arrestation, déploie actuellement des efforts considérables pour obtenir sa libération.

Le dimanche suivant, seul Adel (il était le seul migrant parmi les personnes arrêtées) a été présenté à un magistrat, qui a immédiatement décidé de le transférer à la prison de Moabit. Le motif du mandat d'arrêt était une construction peu convaincante de l'infraction de "risque de fuite". C'était absurde, étant donné qu'à l'époque de la pandémie de corona, toutes les possibilités de déplacement étaient limitées à tel point qu'il n'était guère possible de sortir de chez soi. En outre, Adel avait une résidence permanente, une adresse enregistrée et un environnement social stable. On peut supposer que les autorités en étaient parfaitement conscientes après leurs mois de surveillance. Par ailleurs, Adel a fait face à toutes les procédures jusqu'à présent. Les "craintes" du magistrat semblent donc encore plus irréalistes.

Adel a toujours refusé d'être brisé, ni par l'appareil répressif raciste de Berlin, ni par l'intimidation systématique des membres de sa famille, qui était à l'ordre du jour pour lui.

Par exemple, sa mère a reçu la visite chez elle, ce dimanche matin, de policiers qui connaissaient la scène et qui ont déformé ses propos pour les adapter aux porcs. Donc si quelqu'un se demande pourquoi le motif de l'évasion, "risque de fuite", a été retenu, alors la seule chose que l'on peut citer est le tissu de mensonges que les flics ont concocté avec sa déclaration, qui a été faite dans des circonstances déraisonnables.

Il est clair que cette intervention doit également être considérée comme une tentative d'intimider et de briser le camarade.

Adel est notre ami et un camarade au dos droit que nous n'abandonnerons jamais. Quel que soit le coût ! L'Etat a déclaré une guerre à Adel et à tous les antifascistes qui ne restera pas sans réponse !

La répression contre les militants antifascistes et les gauchistes en général a toujours été une pratique courante à Berlin et dans toute la RFA. Également au 19e siècle, dans les années 20 lorsque le fascisme allemand est apparu, dans les années 60 et 70, dans les années 90 autonomes ou aujourd'hui !

Des salutations de solidarité vont à Lina, Findus et tous ceux qui sont directement ou indirectement affectés par la violence d'Etat. Avec la campagne de solidarité d'Adel, nous ne voulons pas seulement défendre Adel, mais aussi tous ceux dont la voix n'est pas entendue. Si des structures de solidarité veulent nous aider, nous aimerions le voir et Adel en serait heureux aussi. Vous pouvez obtenir de plus amples informations, telles que les coordonnées ou les détails du compte de don, sur la page de solidarité.

++++++++++DANISH++++++++++

I marts 2021 samledes tusindvis af mennesker i Berlin under mottoet "Fred - Frihed - Suverænitet" til en "march" mod statens korona-foranstaltninger. Blandt dem var der mange konspirationsteoretikere, korona-benægtere og nynazister. I forbindelse med denne demonstration var der en alvorlig episode mellem antifascister og højreorienterede demonstranter i Tiergarten. Som følge heraf blev vores ven og kammerat Adel og andre mennesker pludselig arresteret af politiet i Berlin med et massivt opbud. Adel måtte vente i timevis i en lille, trang celle i fængselsvognen uden at vide, hvad han blev anklaget for. Da han blev spurgt, blev betjentene irriterede og kom gentagne gange med racistiske bemærkninger til ham.

Da Adel ville vide, hvilken dag det var, svarede en betjent: "I dag er dagen, hvor du skal i forvaring!

En sådan kommentar viser tydeligt, at svinene psykisk chikanerede Adel og ønskede at se ham i forvaring. Denne erklæring blev fremsat, før en dommer kunne træffe afgørelse om den. Der er ikke tale om uskyldsformodning her. Den viser også, hvordan det tyske politi opfører sig over for indvandreraktivister: Pis!

Det er på tide at afsløre og bekæmpe den strukturelle racisme i Berlins efterforskningsmyndigheder. Det er ikke første gang, at Adel er blevet ramt af racistisk chikane og vold fra politiets side. Vi vil være mere eksplicit om dette i de kommende uger.

Efter flere timers uvished blev Adel sammen med de andre tilbageholdte ført til GeSa (detentionscenter) i Tempelhofer Damm. Der begyndte en umenneskelig prøvelse, der varede flere timer. Adel blev ført til en celle, hvor han måtte tilbringe de næste 18 timer på en træseng uden tæppe eller pude. Det skarpe lys blev ikke slukket, heller ikke for at få nattesøvn. Så Adel sad vågen i cellen hele tiden og var usikker på sin fremtid.

Hans advokat, som blev kontaktet straks efter anholdelsen, var i øjeblikket i gang med at gøre en ihærdig indsats for at få ham løsladt.

Den følgende søndag var det kun Adel (han var den eneste migrant blandt de anholdte), der blev stillet for en dommer, som straks besluttede at overføre Adel til Moabit-fængslet. Årsagen til arrestordren var en tynd fortolkning af lovovertrædelsen "risiko for at forsvinde". Det var absurd, når man tænker på, at alle rejsemuligheder på tidspunktet for koronapandemien var begrænset i en sådan grad, at det næsten ikke var muligt at forlade huset. Desuden havde adel en fast bopæl, en registreret adresse og et stabilt socialt miljø. Det må antages, at myndighederne var klar over dette efter måneders overvågning. Som en sidebemærkning kan det nævnes, at Adel har været under alle procedurer indtil nu. Dette får magistratens "frygt" til at virke endnu mere urealistisk.

Adel har altid nægtet at lade sig knække, hverken af det racistiske undertrykkelsesapparat i Berlin eller af den systematiske intimidering af hans familiemedlemmer, som var dagens orden for ham.

For eksempel fik hans mor besøg hjemme den søndag morgen af politibetjente, der kendte stedet, og som fordrejede hendes ord, så de passede til svinene. Så hvis nogen undrer sig over, hvorfor grunden til flugt, "risiko for at flygte", blev opretholdt, er det eneste, der kan nævnes, den konstruktion af løgne, som betjentene udtænkte med hendes erklæring, der blev afgivet under urimelige omstændigheder.

Det er klart, at dette indgreb også skal ses som et forsøg på at intimidere og knække kammeraten.

Adel er vores ven og en kammerat med en ret ryg, som vi aldrig vil forlade. Uanset hvad det koster! Staten har erklæret Adel og alle antifascister en krig, som ikke vil forblive ubesvaret!

Undertrykkelse af antifascistiske aktivister og venstreorienterede i almindelighed har altid været almindelig praksis i Berlin og i hele Tyskland. Også i det 19. århundrede, i 20'erne, da den tyske fascisme opstod, i 60'erne og 70'erne, i de autonome 90'ere eller i dag!

Solidaritetshilsner går ud til Lina, Findus og alle andre, der er direkte eller indirekte berørt af statslig vold. Med Adel's solidaritetskampagne ønsker vi ikke kun at stå op for Adel, men også for alle andre, hvis stemme ikke bliver hørt. Hvis solidariske strukturer ønsker at hjælpe os, vil vi gerne se det, og det vil Adel også være glad for. Du kan få yderligere oplysninger, f.eks. kontaktoplysninger eller oplysninger om donationskonti, på solidaritetssiden.

++++++++++SPANISH+++++++++++

En marzo de 2021, miles de personas se reunieron en Berlín bajo el lema "Paz - Libertad - Soberanía" para una "marcha" contra las medidas estatales de la corona. Entre ellos había muchos teóricos de la conspiración, negadores de la corona y neonazis. En el marco de esta manifestación, se produjo un grave incidente entre antifascistas y manifestantes de derechas en el Tiergarten. Como resultado, nuestro amigo y camarada Adel y otras personas fueron detenidos repentinamente por la policía de Berlín con un pelotón masivo. Adel tuvo que esperar durante horas en una pequeña y estrecha celda del furgón de la prisión sin saber de qué se le acusaba. Al preguntarles, los policías se molestaron y le hicieron repetidos comentarios racistas.

Cuando Adel quiso saber qué día era, un policía le respondió: "¡Hoy es el día en que vas a ir a la cárcel!

Este comentario demuestra claramente que los cerdos estaban acosando psicológicamente a Adel y querían verlo detenido. Esta declaración se hizo antes de que cualquier magistrado pudiera decidir sobre ella. Aquí no se trata de presumir la inocencia. También muestra cómo se comporta la policía alemana con los activistas migrantes: ¡Mierda!

Es hora de denunciar y combatir el racismo estructural de las autoridades de investigación de Berlín. No es la primera vez que Adel se ve afectado por el acoso y la violencia racista de la policía. Seremos más explícitos al respecto en las próximas semanas.

Tras horas de incertidumbre, Adel fue llevado con los demás detenidos al GeSa (centro de detención) de Tempelhofer Damm. Allí comenzó un calvario inhumano que duró varias horas. Adel fue llevado a una celda donde tuvo que pasar las siguientes 18 horas en un catre de madera sin manta ni almohada. La luz brillante no se apagó ni siquiera para el descanso nocturno. Así que Adel estuvo despierto en la celda todo el tiempo, inseguro de su futuro.

Su abogado, con el que se puso en contacto inmediatamente después de su detención, está haciendo grandes esfuerzos para conseguir su liberación.

El domingo siguiente, sólo Adel (era el único inmigrante entre los detenidos) fue llevado ante un magistrado, que inmediatamente decidió trasladar a Adel a la prisión de Moabit. El motivo de la orden de detención fue una endeble construcción del delito de "riesgo de fuga". Esto era absurdo, teniendo en cuenta que en la época de la pandemia de la corona todas las posibilidades de viajar estaban restringidas hasta tal punto que apenas se podía salir de casa. Además, Adel tenía una residencia permanente, una dirección registrada y un entorno social estable. Es de suponer que las autoridades eran muy conscientes de ello tras sus meses de vigilancia. Como nota adicional, Adel se ha enfrentado a todos los procedimientos hasta la fecha. Esto hace que los "temores" del magistrado parezcan aún más irreales.

Adel siempre se ha negado a dejarse doblegar, ni por el aparato represivo racista de Berlín, ni por la intimidación sistemática de sus familiares, que estaba a la orden del día para él.

Por ejemplo, su madre fue visitada en su casa aquel domingo por la mañana por agentes de policía que conocían la escena y que tergiversaron sus palabras para adaptarlas a los cerdos. Así que si alguien se pregunta por qué se mantuvo el motivo de la fuga, "riesgo de fuga", lo único que se puede citar es la construcción de mentiras que los policías urdieron con su declaración, que se hizo en circunstancias poco razonables.

Está claro que esta intervención debe considerarse también como un intento de intimidar y doblegar al compañero.

Adel es nuestro amigo y un camarada con la espalda recta al que nunca abandonaremos. Cueste lo que cueste. El Estado ha declarado una guerra a Adel y a todos los antifascistas que no quedará sin respuesta.

La represión contra los activistas antifascistas y los izquierdistas en general siempre ha sido una práctica habitual en Berlín y en toda la RFA. También en el siglo XIX, en los años 20 cuando surgió el fascismo alemán, en los 60 y 70, en los 90 autónomos o en la actualidad.

Un saludo solidario para Lina, Findus y todos los demás afectados directa o indirectamente por la violencia estatal. Con la campaña de solidaridad de Adel, no sólo queremos defender a Adel, sino también a todos los demás cuya voz no se escucha. Si las estructuras solidarias quieren ayudarnos, nos gustaría verlo y a Adel también le gustaría. Puede obtener más información, como los datos de contacto o de la cuenta de donaciones, en la página de solidaridad.

 

Belarus – EU refugee war

For many years authoritarian regime of Lukashenko was providing EU with border security. The deal was simple - dictator prevents refugees going through Belarus to EU and for that get's money and trainings for the border guards. Despite sanctions from 2011 to 2015 Frontex was actively supporting belarusian border regime.

Autonomes Blättchen Nr 46 erscheinen

Die neue Ausgabe des Autonomen Blättchens erhaltet ihr als gedrucktes Heft (wie immer) in eurem Infoladen, in gut sortierten linken Buchläden und digital auf autonomesblaettchen.noblogs.org. Und hier im Anhang. Viel Spaß beim Lesen.

Mit Obdachlosen reden, statt über sie

Neumarkt in Köln. Durch Steinplatten versiegelter Platz, umgeben von Bäumen an dessem Rand.

Warum man in Köln mit der Bekämpfung der Ursachen der Obdach- und Wohnungslosigkeit von Menschen scheitern wird? Oder anders formuliert. Statt mit Obdach- und Wohnungslosen als Expert*innen in eigener Sache zu sprechen, zuzuhören welche Anregungen, Verbesserungsvorschläge, Wünsche sie haben, erfindet man (Interessengemeinschaften, Verwaltung, Politik) das Rad, schon wieder, neu.

Wohnungslosen_Stiftung - Sei dabei!!!!

Hans Tombrock - Servus 1929

Wohnungslose, ehemals wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen sagen, was sie brauchen, um sich selbstbestimmt zu Wort melden zu können. Das können ganz einfache Dinge sein wie Kopierkosten für ein Flugblatt, eine Powerbank, damit das Smartphone länger durchhält, aber auch eine Fahrt zu einer Tagung oder Gelder für die Organisation eines Treffens, um sich auszutauschen und Forderungen festzuhalten. Kosten für eine Kundgebung oder Mahnwache, oder später auch Ideen für ein selbstbestimmtes Wohn- oder Hausprojekt oder was auch immer vorgetragen wird.

 

Menschen, die es wichtig finden, etwas gegen Wohnungslosigkeit zu unternehmen, spenden Geld oder aber bieten eine konkrete Unterstützung an. Die Stiftung bringt die Menschen zusammen und macht es möglich, gemeinsam konkrete Anliegen ganz unkompliziert umzusetzen. Die Stiftung wird organisiert von Menschen, die Lust haben, diese Arbeit zu machen. 

Ahaus 16.09.21 Gegen Querdenker Demo beim CDU Kreisparteitag mit Jens Spahn

Querdenker und rechte Gruppen rufen zu Protesten gegen den Besuch von Jens Spahn beim Kreisparteitag am kommenden Donnerstag 16.09.21 um 19:30 Uhr in Ahaus auf. Dagegen regt sich auch antifaschistischer Protest.

Das Programm für Libertäre Tage ist in gedruckter Form und online verfügbar

In den letzten Monaten haben wir hart gearbeitet, um Libertäre Tage 2021 zu ermöglichen. Wir haben alle Herausforderungen überstanden. Die endgültige Version des Programms finden Sie auf unserer Website: https://a-dresden.org/lita2021/

(Berlin) Kundgebungsbericht: Free Leonard Peltier – Free Them All!

Freiheit für Leonard Peltier - Freiheit für alle!

Am Sonntag, den 12. September 2021 versammelten sich solidarische Menschen vor der US-Botschaft in Berlin. Mit der Kundgebung wollten wir an den indigenen kämpfenden Gefangenen Leonard Peltier erinnern, der heute seinen 77. Geburtstag hat. In Redebeiträgen wurde auf seine 45 Jahre Haft, die fabrizierte Anklage und Verurteilung und die tatsächlichen Gründe der Inhaftierung hingewiesen.

Wernigerode: AfD-Kandidat verschickt ungefragt Nacktbilder an junge Frauen

Der Wernigeröder AfD-Kandidat für den Bundestag, Sören Stefanowicz, verschickte ungefragt Nacktbilder von sich an junge Frauen. Dies wiederum nahmen offenbar Harzer Antifaschist_innen zum Anlass, um in Halberstadt und Wernigerode über das Frauenbild der AfD und des auch als "DJ Sören" auftretenden Stefanowicz aufzuklären.

[LE] Aufruf zur bundesweiten Demonstration am 18.09.2021

Wir haben allen Grund zur Sorge: Seit Jahren lässt sich eine gesamtgesellschaftliche Tendenz nach rechts beobachten. Rassistische Hetze, rechter Hass und faschistische Ideologie sind in den Strukturen von staatlichen Behörden, besonders bei der Polizei und dem Verfassungsschutz, salonfähig. So wurde den bundesweiten Querdenken-Protesten gut sichtbar, dass antidemokratische Einstellungen auch in der sogenannten Mitte vorherrschen. In kürzester Zeit wurde eine braune Zivilgesellschaft aktiv, die auch mit Faschist:innen auf die Strasse geht. Neofaschistische Einstellungen machen darüber hinaus auch im Arbeitsalltag und vor betrieblichen Gremien, wie etwa in Großbetrieben in Sachsen und Baden-Württemberg nicht halt. Dies wird mitunter am Beispiel der rechten Betriebsratsliste Zentrum Automobil deutlich.

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