Antirassismus

Brief aus Connewitz an Anarchists4palestine

Hallo an Anarchists4palestine, 

Kurz und Knapp:

In folgendem Beitrag heißt es:

"Es braucht eine klare Ablehnung der Parlamente, tatsächlich solidarische Strukturen und eine außerparlamentarische Organisation, um den rechten Angriffen zu widerstehen." 
( https://www.anarchistischefoderation.de/ein-anarchistischer-blickwinkel-... )

Warum lasst ihr euch dann vor den Karren von Handala spannen?

Eine wichtige Person bei Handala arbeitet für das BSW und ist zudem beim Staat beschäftigt.

BSW hat zuletzt im Landtag tolle Schritte Richtung Staats-Faschisierung gemacht:

https://netzpolitik.org/2026/polizeirechtsnovelle-in-sachsen-bsw-auf-zus...

K-Gruppen und ähnlichen geht es vorallem nur um Eines: MACHT. 

Es geht nicht um Freiheit, Autonomie - geschweige denn die Möglichkeit gelebter Utopien - sondern um einen widerlichen und in der Konsequenz pro-kapitalistischen Politizismus.

"K-Gruppen leben einen Politizismus aus. Das ist die Verkürzung des Denkens und Handelns auf die politische Dimension, verbunden mit einem Drang zur abstrakten Positionierung und dem voluntaristischen Glauben an die Machbarkeit revolutionärer Bestrebungen allein auf diesem Terrain. Sie empfinden sich damit als wirklich oppositionell, ohne deswegen Selbstreflexion betreiben oder gar das eigene Leben in einer herrschaftsförmigen Gesellschaft verändern zu müssen." 

( https://paradox-a.de/allgemein/zum-charakter-der-k-gruppen-als-verfallse... )

Warum nenne ich das pro-kapitalistisch? Weil durch eben diesen Politizismus eine Vereengung des Politischen betrieben wird, verengt auf Parlamente, Partei und Staatsapparat. Tschüss Freiheit, Hallo Untertanengeist. Die Herrschende Ordnung wird zementiert und nicht zerbröselt.

... apropo zerbröseln:

Die Zerbröselung jeder Herrschaft war und ist die Stärke der autonomen Bewegung. 
Den Tanz zu einer Musik, die schlicht scheiße ist, zu verweigern.

Dafür muss man vor seiner eigenen Haustür kehren - anstatt die Probleme immer nur bei den Anderen zu suchen.

Sonst bleibt alles -mehr oder weniger- beim Alten:

Andere Schweine kommen, die Tröge bleiben die Gleichen.

Ach ja und...
... weil zB auf den Insta Accounts soviel über Antifaschismus geschrieben wird:

Wer von Antifaschismus spricht (wie es Handala und K-Gruppen tun) aber nur auf Demos geht oder für Aktionen mobilisiert, wenn es der EIGENEN Organisation / "politischen Strategie" nutzt, hat Antifaschismus nicht verstanden.

Für mehr Autonomie.

Gegen autoritäres Spektakel. 

Grüße,

Mensch aus Connewitz

Markierung des Waffenproduzenten „Hensoldt“ in München-Taufkirchen in Solidarität mit Rojava

 

Gestern Nacht (27./28.1) sind wir dem Aufruf zum Aktionstag von RheinmetallEntwaffnen gefolgt und haben - in Solidarität mit den kurdischen Autonomiegebieten Nord-Ost-Syriens „Rojava“ - den deutschen Waffenkonzern „Hensoldt“ besucht und in den kurdischen Farben markiert.

Hintergrund ist der Generalangriff der djihadistische Milizen der HTS und SNAgegen die kurdische Selbstverwaltung – einem Projekt, welches beweist, dass auch heutzutage noch aus einer revolutionären Perspektive Realität werden kann, indem es inmitten reaktionärer Kräfte demokratische Rätestrukturen, Frauenbefreiung, Ökologie und ein multi-ethnisches Zusammenleben praktisch macht.

Mit unserer Aktion wollen wir Solidarität zeigen, aber vor allem auch auf die Verstrickungen der deutschen Politik und Waffenindustrie in diesen Kriegaufmerksam machen, sowie einen Teil dazu beitragen reale Gegenmacht im Kampf um das revolutionäres Projekt auch hier in Deutschland mit aufzubauen.

 

Auswärtiges Amt in Solidarität mit Rojava blockiert

Das Auswärtige Amt wurde soeben in Solidarität mii Rojava blockiert. Die Aktivist*innen haben dazu ein Statement abgegeben.

 

Köln: Gegen das Propaganda-Medium „Nius“

Seit einiger Zeit versorgt das rechtspopulistische Onlinemedium Nius die Öffentlichkeit mit zunehmend aggressiven Beiträgen. Wir sind damit in Köln direkt konfrontiert und zur Beschäftigung mit der Frage herausgefordert, was das für ein Publikationsorgan ist.

Gegen die faschistoide Hegemonie in Hamburg - Geflüchtetencamp Schlachthofstraße abschaffen! Against the fascist hegemony in Hamburg - abolish the refugee camp Schlachthofstraße!

Im Hamburger Süden ist mit dem Geflüchtetencamp Schlachthofstraße ein Camp entstanden, in dem menschenverachtende Bedingungen vorherrschen und welches dazu dienlich ist, Menschen, die hier her geflüchtet sind, in großer Zahl zu sammeln. Wir fordern die Schließung des Camps.

In southern Hamburg, a refugee camp, the Schlachthofstraße-camp, with inhumane circumstances for the residents, was built. It only serves the purpose to collect refugees in a large number. We demand the closure of this camp.

Türkische Botschaft angegriffen - RISEUP4ROJAVA!

Samstagabend wurde in Berlin der Türksichen Botschaft ein Besuch abgestattet. Mit ordentlich Feuerwerk wurde eine klare Botschaft hinterlassen: DEFEND KOBANÊ!

Während die HTS Jihadistenbanden mit internationaler Rückendeckung morden und die Revolution in Rojava angreifen, folgt in Europa nun die Antwort der Internationalen Solidarität!

Lassen wir sie aufleben und Folgen dem Beispiel der Genoss:Innen!

RISEUP4ROJAVA!

Auswertung der Diskussionsveranstaltung „Antifa heißt reflektieren, diskutieren und streiten“

Mit dem Anliegen, auf eine sinnvolle  Weise auf das bevorstehende Demogeschehen am 17.01.2026 in Connewitz zu reagieren, luden wir am 15.01. abends zu einer offenen Diskussionsveranstaltung ein. Etwa 50 Menschen kamen zur Veranstaltung, diskutierten schließlich miteinander über die Polarisierung in der linken Szene, Positionen zum sogenannten Nahostkonflikt und wahrgenommene Probleme.
Wir dokumentieren diese Veranstaltung hier, um Genoss*innen aus anderen Städten zu verdeutlichen, dass es in Leipzig verschiedene Sichtweisen gibt. Außerdem gibt es eine Menge Menschen, die sich nicht Staats-verherrlichender, militaristischer und antisemitischer Propaganda beugen.

[LE] Connewitz, was ist aus dir geworden!?

Versuch einer Einordnung der Geschehnisse rund um den 17. Januar 2026 in Leipzig-Connewitz aus autonomer antifaschistischer Perspektive

Seiten

Antirassismus abonnieren