Freiräume

Zur Praxis von Awareness, Transformative Justice und Umgang mit sexualisierter Gewalt im JuzI Göttingen – eine externe Einordnung

 

Zur Praxis von Awareness, Transformative Justice und Umgang mit sexualisierter Gewalt im JuzI Göttingen – eine externe Einordnung

CN Sexualisierte Gewalt, Täter*schutz, Machtmissbrauch

 

 

Hand in Hand mit CDU und Polizei gegen das La Casa

Am Morgen des 5. Augusts 2026 fand ein geheimes Treffen zwischen dem illegetim übernommenen Vereinsvorstand des Hausprojektes AJZ Kita/ La Casa, der Berliner Polizei und der Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Nadja Zivcovic (CDU), statt.

Bei dem geheimen Meeting im Rathaus dürfte es um die Vorbereitung von Repressionsmaßnahmen gegen die Menschen, die das AJZ Kita nutzen, bewohnen und betreiben, gegangen sein. Eine solche offene Zusammenarbeit von selbsternannten linken Strukturen mit rassistischen Parteien und den Cops ist ein neuer Tiefpunkt.
Wir anonymisieren die Namen im Folgenden Text, um sie nicht in der Öffentlichkeit zu outen.

Unsere Träume sind nicht räumbar!

Hintergründe, Abläufe und Gedanken zu einem Monat Kultursquat, Räumung und Demo.

Keine KI- und Videoüberwachung im Görlitzer Park!

Stell dir vor, du bist im Görli unterwegs: alleine mit einem Buch, spazieren mit dem Hund, verabredet mit deinen Liebsten, zum Frisbee-spielen oder Musikhören oder zum Grillen mit der Familie, oder willst einfach nur mit dem Rad durchfahren… 

"Wenn ihr uns das Sielwallhaus nehmt, machen wir halt Punkcafé im Rathaus!”

Am Samstag sind wir gemeinsam mit 300 Menschen auf die Straße gegangen, um für den Erhalt des Sielwallhauses, gegen jegliche Kürzungen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit und für eine solidarische Stadt zu demonstrieren. Menschen aus über 50 Jahren selbstverwalteter Geschichte kamen zusammen – Vertreter*innen aller Nutzer*innengenerationen.

(B) AJZ KiTa/La Casa - Der Versuch einer Zusammenfassung der Geschehnisse

*an english version is coming soon* 

Am 4. Juli 2026 drangen selbsternannte "Antifaschist*innen" vermummt und bewaffnet in das AJZ KiTa ein, um dieses zu besetzen. Unter dem Vorwand gegen Antisemitismus vorzugehen, übten sie massiv Gewalt aus. Seitdem die selbsternannten "Besetzer*innen" das Haus am gleichen Tag wieder verlassen mussten, verbreiten sie auf ihrem Blog und Insta sowie in Kompliz*innenschaft mit den bürgerlichen Medien hemmungslos Lügengeschichten. Auf diese Weise wollen sie Menschen, die sich gegen den gewalttätigen Angriff auf das AJZ Kita verteidigt haben, als Aggressor*innen darstellen und von der eigenen Gewalt ablenken. Zudem verschleiern sie die Hintergründe der andauernden politischen Auseinandersetzungen im AJZ Kita.

Der Dritte Weg sagt Danke! Anti-Antifa Schläger*innen raus aus der Linken!

Eine erste Einordnung der Besetzer*innen von Reclaim La Casa zur Gewaltsamen Eskalation am 4.7., der zunehmenden Verrohung der innerlinken Auseinandersetzung, sowie der Strategie und autoritären Raumnahme.

An initial assessment by the occupiers of Reclaim La Casa regarding the violent escalation on July 4th, the increasing brutalization of the internal left-wing conflict, as well as the strategy of occupying antifascist space by the authoritarian “Left”

 

 

[B]Bye bye Brauni - Ein Nachruf

Selbst viele Linke Neuköllner*Innen kannten es nicht, das Hausprojekt Braunschweiger Str. 53/55. Gegründet irgendwann um 2010, auf jeden Fall in der Vorgentrifizierungs-Ära, als man in Neukölln noch ein ganzes Gebäude zu akzeptablen Preisen mieten konnte. Geschlossen vor kurzem. Dieser Nachruf soll nicht Nachtreten, sondern nach nachdenklich machen. In Zeiten wo diverse Linke Projekte von autoritären Gruppen bedroht werden, lohnt sich ein Blick auf ein Haus wo diese reaktionäre Raumnahme erfolgreich war.

 

[HAL] Antifa bleiben! - Aufruf Vorabenddemo am 05.09. zur Landtagswahl LSA

In knapp 2 Monaten steht in Sachsen-Anhalt der Wahltag an.  
Die aktuellen Prognosen zur Landtagswahl zeigen relativ klar, dass die Realität einer AfD-Regierung als Ergebnis durchaus ernstzunehmen ist.

Unsere Träume sind nicht räumbar! Communique zur polizeilichen Räumung des ZACK

Es ist der 1. Juli. Um 4 Uhr morgens umstellt ein interkantonales und absolut unverhältnismässiges Grossaufgebot der Staatsgewalt das neue Kulturzentrum ZACK. Da haben die Regierung und SwissLife wohl ordentlich Schiss gehabt, was da auf sie wartet. Gut so. Einsatzkräfte aus Bern, Zürich, Luzern, Aargau, Solothurn und Basel sind vor Ort. Diverse Barrikaden und zwei Besetzende, die sich auf dem Dach des vorderen Gebäudes befinden, machen es unmöglich, das Areal unbemerkt zu räumen und den Leerstand zu verriegeln. Zwar haben Versiegelungsarbeiten auf dem Gelände begonnen, um das Gelände gegen kreative Freiräume und Orte des Miteinanders zu sichern, aber die Solidarität mit dem ZACK überschattet diese Gewalt. Schon um 5 Uhr in der Früh versammeln sich die ersten Nachbar:innen und solidarisieren sich mit den Besetzer:innen des ZACK. Sie hissen Banner, singen Lieder und versuchen im Verlauf des ganzen nächsten Tages die beiden auf dem Dach mit Wasser und Lebensmittel zu versorgen. „Natürlich haben wir uns mit denen auf dem Dach solidarisiert. Schlussendlich hätte es jede:n von uns sein können. Wir alle sind die Besetzer:innen auf dem Dach, wir sind alle das ZACK.“

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