Freiräume

Day 53 of Hungerstrike until Death

Call for actions in solidarity with Prosfygika on the 5th of April for the internationalist defense of the Community of Squatted Prosfygika

Dear comrades,
the following call is in English, German, French, Serbian, Dutch, Italian, Serbian, Polish and Spanish. Please read carefully and spread widely.

TAG 53 des Hungerstreiks bis zum Tod

TAG 53 des Hungerstreiks bis zum Tod

Aufruf zu Solidaritätsaktionen mit Prosfygika am 5. April zur internationalistischen Verteidigung der Community of squatted Prosfygika

Im Juni 2025 genehmigte die Regionalregierung von Attika (zu der Athen gehört) einen programmatischen Vertrag zur „Renovierung“ und damit faktisch zur Räumung der Community of squatted Prosfygika, in der mehr als 400 Menschen leben. Vor 53 Tagen, am 5. Februar, trat unser Genosse Aristotelis Chantzis in einen Hungerstreik bis zum Tod, um die Gemeinschaft und das Leben zu verteidigen.

Malaktion in Gorleben - Soli-Aktion für LA GARE (Bure, FR)

Bure Stop! Solidarität mit dem „französischen Gorleben“

Vor dem Bergwerk, das einst errichtet wurde, um ein „Atommüll-Endlager Gorleben“ zu ermöglichen, demonstrierten heute Atomkraftgegner*innen aus dem Wendland ihre Verbundenheit mit den Menschen im Widerstand gegen das Endlager-Projekt „Cigéo“ in Frankreich.

„Den Bahnhof könnt ihr zerstören – unseren Wiederstand nicht!" – mit leichter Abwandlung senden wir den alten Slogan von der Räumung des Hüttendorfs 1004 als Gruß und Versprechen aus dem Wendland in die Lorraine. Denn Gorleben ist überall – zum Beispiel auch in Bure.“ Anlass für die Malaktion ist das Urteil eines Verwaltungsgerichts. Das gab am vergangenen Montag grünes Licht dafür, einen bedeutsamen Bahnhof mit polizeilicher Gewalt zu räumen.

Der „Alti“ als One-Man-Show: Zwischen High-Tech-Aktivismus und Zersetzungsmethoden

Ein Erfahrungsbericht über hierarchische Strukturen, Denunziation und den Bruch mit dem antifaschistischen Konsens im Altdorfer Wald.

Während der Widerstand im Hambacher Forst (Hambi) auf Basisdemokratie, Anonymität und dem absoluten Ausschluss der Repressionsbehörden fußte, zeichnet sich im Altdorfer Wald („Alti“) unter der medialen Führung von Samuel Bosch ein völlig anderes Bild ab. Was nach außen als „solidarischer Kampf für das Klima“ verkauft wird, entpuppt sich intern zunehmend als ein System aus Kontrolle, technischer Überrüstung und gezielter Ausgrenzung unliebsamer Personen.

High-Tech-Aktivismus statt Verzicht

In den Baumhäusern des Alti findet man keine einfache Lebensweise, sondern eine professionelle PR-Maschinerie. Gefördert durch massives Crowdfunding (allein Anfang 2026 wurden tausende Euro für „Projekte“ gesammelt), wird hier mit Equipment operiert, das für normale Aktivist:innen unbezahlbar ist: Powerstations (Jackery/EcoFlow) für bis zu 1.500 Euro, Profi-Kameras und Teufel-Boxen. Dieser „Lifestyle-Aktivismus“ dient vor allem der Pflege des öffentlichen „Lacks“. Wer diesen Konsum oder die dahinterstehenden Spendenstrukturen hinterfragt, gerät schnell ins Visier der Camp-Leitung.

Bruch des Konsenses: Die Polizei als Türsteher

Der schwerwiegendste Vorwurf betrifft den Umgang mit dem staatlichen Repressionsapparat. Während im Hambi das Rufen der Bullen als ultimativer Verrat galt, scheint es im Alti zum strategischen Repertoire zu gehören:

  • Selektives Hausrecht: Es gibt Berichte über interne „Einlasskontrollen“ via WhatsApp/Signal. Wer nicht ins bürgerfreundliche Medienbild passt, wird aussortiert.

  • Denunziation per Festnetz: In einem konkreten Fall wurde eine Person, die Schutz vor der Kälte in einer Krankenhauskapelle suchte, nach einem Telefonat mit der Camp-Leitung durch die Polizei entfernt. Der Vorwurf: Ein angeblicher „Einbruch“, der von Zeugen beobachtet worden sei – eine glatte Lüge, da die betroffene Person bereits seit Stunden dort saß. Hier wurde die Polizei mittels gezielter Falschinformation als privater Sicherheitsdienst missbraucht.

Zersetzung und psychologische Kriegsführung

Die Methoden im Wald erinnern fatal an historische Zersetzungstaktiken:

  • Die Phantom-Kamera: Um das punktgenaue Auftauchen von „Aufpassern“ (wie dem E-Bike-Typen) zu erklären, wird die Existenz von Wildkameras vorgeschoben. Das erzeugt ein Klima der Paranoia („Gaslighting“), während man gleichzeitig den „Überwachungsstaat“ öffentlich kritisiert.

  • Täterschutz statt Solidarität: Wenn es zu Diebstählen innerhalb des Camps kommt, wird Augenzeugen nicht geglaubt. Statt Aufklärung folgt die Diskreditierung der Zeugen als „verwirrt“ oder „instabil“.

Fazit: Wir brauchen ehrlichen Widerstand, keine Selbstdarsteller

Der Altdorfer Wald darf keine private Bühne für Einzelpersonen sein, die linke Werte wie Solidarität und Hierarchiefreiheit nur als Maske tragen. Wer mit Bullen kooperiert, Lügen über Mitstreiter:innen verbreitet und Diebstähle deckt, hat den Boden des gemeinsamen Kampfes verlassen.

Solidarität bedeutet, aufeinander aufzupassen – nicht, sich gegenseitig bei den Bullen anzuzeigen!

 

Eine Razzia am 24.3.2026 bei einer Erwerbsloseninitiative, warum denn das?

Unsere Aluminiumtüre nach der Razzia. Sinnlos reingeflext.

Am Dienstag den 24.3.26 wurden unsere Räume im Rahmen einer bundesweiten Razzia durchsucht. Schön ist so eine Razzia nicht, denn deutlich wird die kalte Aggression der willigen Vollstrecker.

[LE] 3 auf einen Schlag!

 

„In der vergangenen Nacht kam es in Leipziger Stadtteilen zu Sachbeschädigungen an drei Fahrzeugen einer Immobilienfirma, deren Hintergrund mutmaßlich politisch ist.“ (https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1095875) schrieb die Leipziger Polizei in ihrer Pressemitteliung vom Mittwoch, den 25.03.26.

 

Görli-Schließung: Vielfältige Proteste und Sabotagen gehen munter weiter

Am 1. März war es so weit: 2,5 Jahre nachdem der Berliner Lumpenmeister auf die geistreiche Idee kam, die Umzäunung des Görlitzer Parks zu befehlen, wurde der Görli nun kurzerhand abgeschlossen. Natürlich nicht ohne Begleitung von allerlei Protesten und Sabotagen:

(Bure-FR) Noch ein Aufruf la gare [den Bahnhof] zu verteidigen

 

Im Zuge der Idee, das kleine Dorf Bure in einen großen Atommülleimer zu verwandeln, ist der alte Bahnhof von Luméville auf dem Weg, geräumt zu werden.

 

 

[LE] Knastprofiteur SPIE: Auto abgefackelt

 

In der Nacht von dem 06. auf dem 07. März ging in Kleinzschocher ein Auto des Knastprofiteurs SPIE in Flammen auf.

 

 

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