Freiräume

PLⒶTTE: Solidarität ist unräumbar!

Die PLⒶTTE brauchte euren Support und zusammen konnten wir die Räumung verhindern!

„Die Bullenschweine verlassen nicht den Park,

sondern ihr, weil es ist nach 22 Uhr."

[GÖ] Anlässlich des Hoffest der Roten Straße '25: Über zionistische Kreise, das Hoffest und innerlinke Ohmacht

Der folgende Text wurde Ende letzten Jahres nach einem langen kollektiven Schreibprozess fertiggestellt. Dementsprechend wird auf keines der Ereignisse von Jahresbeginn 2026 bis heute eingegangen. Wir bitten darum, dies zu berücksichtigen. Der Schreibprozess hatte ein Statement zum Hoffest der Roten Straße '25 des Hausprojekts in der Roten Straße 3 zum Ausgang. Ihr findet das Statement auf Instagram (https://www.instagram.com/migrantifa_goettingen/p/DNbGtvWsxAJ/). Unseren Text findet ihr hier und angehängt als PDF.

Anarchie heißt Solidarität

Wir erklären unsere Solidarität mit Ronja und wenden uns gegen die Art und Weise, wie ihr Rauswurf aus dem EKH Wielandgasse abgelaufen ist. Die Ereignisse der letzten Wochen haben deutlich gemacht, wie verletzend und spaltend Ausschlüsse wirken können, wenn sie ohne transparente Kommunikation und ohne Rücksicht auf die betroffene Person durchgesetzt werden.

In den vergangenen Tagen haben wir Ronja dabei unterstützt, ihr finanzielles Auskommen für das kommende Jahr abzusichern. Für uns war das ein Akt gegenseitiger Hilfe – ein Prinzip, das in selbstverwalteten Strukturen nicht nur propagiert, sondern auch gelebt werden sollte. Solidarität endet nicht an der Tür eines Hauses, und sie endet auch nicht, wenn Konflikte entstehen.

Die Resonanz auf unsere Unterstützung war größer als erwartet. Viele Menschen haben deutlich gemacht, dass sie Ronjas Situation nicht gleichgültig lässt und dass sie sich eine andere Konfliktkultur wünschen – eine, die nicht auf Ausschlüsse setzt, sondern auf Gespräch, Verantwortung und gemeinsame Lösungen.

Wir möchten klarstellen, dass es derzeit keine weiteren Aktionen im Umfeld des EKH geben wird. Die Situation ist komplex, und wir sehen es als notwendig an, Raum für Reflexion und Austausch zu lassen, statt die Spannungen weiter zu erhöhen. Unser Ziel war und ist es, Ronja zu unterstützen – nicht, bestehende Konflikte zu eskalieren.

Wir hoffen, dass dieser Moment genutzt wird, um über Strukturen, Entscheidungsprozesse und solidarische Praxis nachzudenken. Selbstverwaltung lebt davon, dass Menschen füreinander einstehen – gerade dann, wenn es schwierig wird.

Fotos: Görli zu - Rave against the Zaun

Rave against the Zaun am 1. März 2026 im Görlitzer Park

Am 1. März 2026 ist der Görlitzer Park das erste Mal nachts abgeschlossen worden. In den letzten Wochen wurde der Görli – gegen den Widerstand der Anwohner*innen und des Kreuzberger Bezirks – für teure 1,5 Millionen Euro eingezäunt. Zuvor feierten am Sonntag mehrere Hundert Menschen mit einem „Rave against the Zaun“ gegen die nächtliche Schließung.

[LE] Die PLⒶTTE lebt. Neuer Wagenplatz in Plagwitz!

Hey na!
In Plagwitz gibt’s einen neuen Wagenplatz!

Und welch ein fabulöses Ankommen wir hier hatten! Ein anstrengendes aber vor allem wundervolles Wochenende liegt hinter uns, an dem wir krass was gerockt haben! Wir sind mega beeindruckt, was wir mit eurer Hilfe alles geschafft haben. Hilfe und Unterstützung von euch allen hat es ermöglicht, nicht nur provisorisch hier anzulanden, sondern viele Dinge an ihren neuen Platz zu räumen, eine Terasse, eine Bar, ein DJ*ane Pult mit Musikanlage, Sitzgelegenheiten und wichtige Verstauungsorte und sogar ein richtiges Kompostklo aufzubauen. Darüber hinaus haben uns Menschen unterstützt, indem sie bunte Kunst an unsere Zäune gesprayt haben, Kuchen und Essen bereitet haben, etwas gespendet haben und unsere erschöpften Beine mit fetten Beatz wieder in Schwung gebracht haben oder einfach da waren, um die Wagenplatzgründung mit uns zu feiern.

Mehrere Gebäude in Wuppertal besetzt

Wir haben insgesamt vier leerstehende Gebäude besetzt. Es handelt sich dabei um ein riesiges Krankenhaus in Unterbarmen und drei Wohngebäude in unterschiedlichen Stadtteilen.

Ableismus tötet! Trauern heißt kämpfen!

Ein großes Plakat in schwarz und weiß klebt an einer Hauswand. Die Hauswand ist bunt und vielflächig mit Plakaten und Kunst versehen. Oben hängt eine Lichterkette ins Bild. Der Boden ist angeschnitten zu sehen und besteht aus kleinen Pflastersteinen. Auf dem schwarz weißen Plakat steht oben in einem schwarzen Kasten ‚#AbleismusTötet‘ in weißer Schrift. Darunter steht klein in schwarzer Schrift ‚Unvollständige Liste der Ermordeten 2025-2026‘. Am unteren Rand steht in schwarzer Serifenschrift ‚1. März: Disabi

Heute ist der 1. März 2026. Auf der ganzen Welt findet heute der Gedenktag für im System ermordete behinderte Menschen (Englisch: „Disability Day of Mourning“) statt. Das Wort Ableismus steht für Diskriminierung gegen behinderte Menschen.

In Berlin sind an verschiedenen Orten Plakate in Gedenken an die Ermordeten aufgetaucht.

Görli: Updates zu Schließung & Sabotagen

Laut Senat soll es morgen, 1. März, um 22 Uhr so weit sein: Die Görli-Tore sollen zum ersten Mal um 22 Uhr geschlossen, bis dahin alle Menschen aus dem Park gescheucht sein. Bisher gibt es jedoch vor allem von neuen Sabotage-Aktionen gegen die Görli-Absperrungen zu berichten, und diverse Ankündigung für die nächsten Tage. Unser Görli? Bleibt offen, sowieso!

Ein Schutzraum für die Würde: Warum Schifferstadt ein inklusives Frauenhaus braucht

Initiative Inklusives Frauenhaus Schifferstadt

Ludwigshafen/Schifferstadt/Rhein-Pfalz-Kreis – Gewalt gegen Frauen ist keine Privatsache. Sie ist ein Bruch mit den Menschenrechten, ein Versagen unserer Gesellschaft und – im Falle des Rhein-Pfalz-Kreises – ein völkerrechtliches Defizit, das wir nicht länger schweigend hinnehmen dürfen. Es ist Zeit für ein klares Signal: Wir brauchen ein eigenes, inklusives Frauenhaus in Schifferstadt. Ein Kommentar zur Initiative Inklusives Frauenhaus Schifferstadt bei http://frauenhausschifferstadt.blogspot.com 

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