Freiräume

Rechter Undercover Aktivist in NRW

Rechter Aktivist bei Info Veranstaltung in Dortmund

Warnung vor ableistischen und grenzüberschreitenden Verhaltensweisen in FLINTA- und Aktivismus-Strukturen (Köln / Hambacher Forst)*

 Wir möchten mit diesem Beitrag auf eine anhaltende und gefährliche Dynamik in unseren Strukturen aufmerksam machen. In aktivistischen Kontexten im Raum Köln sowie im Umfeld des Hambacher Forsts kommt es systematisch zu ableistischen Übergriffen und psychischer Gewalt gegen autistische FLINTA*.Die Dynamik der Übergriffe:
Eine bestimmte Person innerhalb dieser Räume fällt wiederholt dadurch auf, dass sie neurodivergente und autistische FLINTA* gezielt psychisch fertigmacht, isoliert und ihre Grenzen missachtet. Dieses ableistische Verhalten ist kein Einzelfall, sondern hat System und dauert weiterhin an.Fehlende Solidarität und Täterschutz im Wohnumfeld:
Besonders problematisch ist, dass dieses Verhalten durch das direkte Umfeld gedeckt wird. Anstatt den Betroffenen beizustehen und zu intervenieren, wird bei Mobbing durch Mitbewohnende weggeschaut. Es findet eine Kooperation mit Personen statt, die diese Gewalt verharmlosen, ignorieren oder aktiv mittragen.Verschärfung der Situation und mangelnde Fürsorge:
Die Grenzüberschreitungen gipfelten unter anderem darin, dass eine betroffene Person in einer verletzlichen Situation psychisch und physisch unter Druck gesetzt wurde. Sie wurde ohne ausreichenden Proviant und mit ungenügenden finanziellen Mitteln für die Reise nach Ostdeutschland geschickt. Solche Handlungen nehmen eine akute Gefährdung der betroffenen Person billigend in Kauf und widersprechen jeglichen emanzipatorischen Mindeststandards.Unser Aufruf:
Wir fordern alle Gruppen, Hausprojekte und Aktivist*innen in Köln und im Hambacher Forst auf:

  • Schaut bei Ableismus und Mobbing nicht weg.
  • Hinterfragt kritisch, wer in euren Räumen und WGs agiert und wer geschützt wird.
  • Brecht die Solidarität mit Personen, die Betroffene isolieren und wegschicken.
  • Schafft reale, barrierefreie Schutzräume für autistische und neurodivergente FLINTA*.

Definitionsmacht den Betroffenen! Gegen jeden Ableismus in unseren Strukturen! 

      

Räumung der Bootsbesetzung in Kiel

Am 11.11.26 um 9:00 will die Stadt unsere Besetzung räumen. 
Die Besetzung gibt es bereits seit über 2 Jahren und stellt sich gegen das geplante Vorhaben der Stadt Kiel wieder zu einen Militärstützpunkt zu machen. 
Beschwerde dürfen wir erst dannach einreichen. Die Stadt wird wie geplant räumen. 
Und dies ist erst der Anfang auf den selben Gelände leben 800 Geflüchtete und es gibt noch eine Baumbesetzung und einen Wagenplatz sowie die Schwentineflotte. Auch diese Menschen werden früher oder später von der Stadt beiseite geschafft. 

Ursprünglich war geplant auf diesen Gelände Wohnraum für 2000 Menschen zu schaffen. 

Noch ist die Bundeswehr nicht da und der Verkauf noch nicht abgeschlossen und trotzdem macht die Stadt Kiel schon Nägel mit Köpfen.

Lasst uns zeigen das wir dies nicht einfach hinnehmen. Dafür brauchen wir eure Unterstützung.
Lasst uns ein Zeichen gegen die Bundeswehr und für bezahlbaren Wohnraum setzen.

 

Warnung vor anhaltender Einschüchterung / Observation am EKH (Wien-Favoriten)

Am Ernst-Kirchweger-Haus (EKH) kommt es aktuell zu gezielten Einschüchterungs- und Überwachungsversuchen, die sich gezielt gegen die linke Szene und die dortigen Strukturen richten. Bitte teilt diese Warnung schnellstmöglich über eure Kanäle und bleibt extrem aufmerksam. Lage und Beobachtungen:

  • Verhalten: Ein weißer Mann lungert gezielt vor dem Gebäude herum, um Personen einzuschüchtern. Er nutzt WhatsApp, um weitere Personen aus seinem Spektrum herbeizurufen. Die Aktion ist offenbar organisiert: Es wurde beobachtet, dass sich die Personen untereinander ablösen, um eine durchgehende Präsenz zu zeigen.
  • Zeiten: Die Personen sind zu unregelmäßigen Zeiten aktiv – Sichtungen gab es unter anderem auch mitten in der Nacht gegen 03:00 / 03:30 Uhr morgens.
  • Bewaffnung / Versteck: Die Person hat einen Golfschläger als potenzielle Waffe bei sich. Dieser wird strategisch im Eingangsbereich bei den Mistkübeln versteckt, um bei Bedarf schnell darauf zugreifen zu können.

 Signalement der Hauptperson:

  • Phänotyp: Weißer Mann.
  • Bekleidung: Komplett schwarze Kleidung, trägt einen Rucksack.
  • Ausrüstung: Nutzt auffällig ein großes Smartphone (iPhone).

 Verhaltensempfehlungen für Besucherinnen und Aktivistinnen:  

  • Nicht alleine unterwegs sein: Verlasst oder betretet das EKH nach Möglichkeit nur in Gruppen, insbesondere in den späten Nacht- und frühen Morgenstunden.
  • Eingangsbereich prüfen: Werft beim Verlassen oder Betreten einen vorsichtigen Blick auf das Umfeld und das erwähnte Versteck bei den Mistkübeln.
  • Dokumentieren und Melden: Beobachtet das Geschehen aus sicherer Entfernung. Schaut, ob ihr Schichtwechsel oder Kennzeichen von Fahrzeugen dokumentieren könnt, ohne euch selbst in Gefahr zu bringen.
  • Solidarisch bleiben: Achtet auf Menschen vor dem Haus, die potenziell alleine unterwegs sind, und holt sie gegebenenfalls ab.

Passt auf euch auf und bleibt wachsam!

Fotos: Hugohaus geräumt

Das ehemalige Hostel in der Gürtelstraße 39–41 in Berlin-Friedrichshain hat eine lange Geschichte der Hausbesetzung: 2014 besetzten es Geflüchtete, um für ein Bleiberecht für alle zu demonstrieren. Das Haus stand daraufhin jahrelang leer und verfiel zunehmend, bis es vor 2 Jahren erneut von Punks besetzt wurde. Die setzten Teile wieder in Stand, räumten Müll und Dreck weg, zogen ein und gaben ihrem neuen Domizil den Namen „Hugohaus“. Am 24. September wurden die Bewohner*innen nach einer Auseinandersetzung mit Securities des Investors von der Polizei durchsucht und kalt geräumt.

Spenden-Aufruf: Neue Türen fürs AZ

Am Abend des 6. September stürmte und durchsuchte die Polizei das Autonome Zentrum Aachen nach einer antifaschistischen Spontandemonstration anlässlich des Wahlsiegs der AfD in Sachsen-Anhalt. Am nächsten Tag wurde die provisorisch verschlossene Tür erneut aufgebrochen und das AZ ein weiteres Mal durchsucht. Auch im Inneren des Bunkers wurde eine weitere Tür beschädigt, sowie das Schlüsselsystem unbrauchbar gemacht.

Diakonie und Stadt Bochum setzen Jugendprojekt nach Naziangriffen auf die Straße und brechen ihr Wort

Haldi 47

Als am 15.10.2022 das leerstehende Gebäude an der Haldenstraße 47 durch uns als junge Aktivist*innen besetzt wurde, konnte schnell eine Einigung mit der Diakonie Ruhr als Eigentümerin gefasst werden: Wir dürfen so lange bleiben und den Leerstand nutzen und gestalten bis der Bau eines neuen Diakonie Wohnheim startet. Nachdem es zu Angriffen durch gewaltätige Neonazis – u.a. durch Steven Feldmann – kam, wurde der Baubeginn für den 01.05.2023 angesetzt. Das beliebte und viel genutzte Freiraum Projekt Haldi 47 wurde deswegen – wie abgesprochen – freiwillig durch die Aktivist*innen geräumt. Heute, 4 Jahre nach der Besetzung in 2022, ist nicht viel passiert. Unsere geliebte Haldi 47 wurde dem Erdboden gleich gemacht, aber ein neues Wohnheim der Diakonie entstand nicht. Stadt Bochum und Diakonie haben ihr Wort gebrochen und uns ohne Alternative auf die Straße gesetzt ohne den Raum selbst zu nutzen. Ob dies mit den Angriffen der Neonazis zusammenhängt bleibt fraglich.

Soligrüße von Tübingen an das Hugo Haus in Berlin

Solidarität von Tübingen nach Berlin ! Krone 3 loves Hugo Haus

Viel Blaulicht um nichts – Durchsucht, diffamiert, aber immer noch da!

Am Abend des 6. September stürmte und durchsuchte die Polizei das Autonome Zentrum Aachen nach einer antifaschistischen Spontandemonstration anlässlich des Wahlsiegs der AfD in Sachsen-Anhalt. Am nächsten Tag wurde die provisorisch verschlossene Tür erneut aufgebrochen und das AZ ein weiteres Mal durchsucht. Wir möchten euch über den aktuellen Stand der Dinge informieren.

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