Freiräume

Bericht zur Hausbesetzung in Lübeck

Am 15.05. haben wir ein leerstehendes Haus in der Willy-Brandt-Allee 18 in das legendäre „Pyro-Haus“ (Zitat: Bild) verwandelt.

(RMK) Gegen patriarchale Gewalt und Femizide

 

Gestern gedachten rund 50 Feminist*innen aus verschiedensten Spektren einer von ihrem Freund ermordeten Backnangerin. Dieser Femizid reiht sich ein in über 50 Morden an FLINTA*s allein in diesem Jahr deutschlandweit. Mit Reden, Sprühkreide und Plakat-Aktionen wurde ein vielfältiger Protest gestaltet.

 

Wir beteiligten uns als Libertäres Treffen inhaltlich mit einem Flyer an der Kundgebung, in welchem wir auf die verschiedenen vom Patriarchat diskriminierten Gruppen eingingen. Hier ein kurzer Auszug.

 

Heute wurde das Haus in der Willy-Brandt-Alle 18 in Lübeck von uns besetzt.

Heute wurde das Haus in der Willy-Brandt-Alle 18 von uns besetzt.
Eine Hausbesetzung gab es in Lübeck nun schon länger nicht mehr. Es ist ziemlich ruhig um das Thema Wohnraum in Lübeck geworden. Doch diese Ruhe ist mehr als trügerisch.
Gerade in den letzten Jahren ist das Wohnen auch hier immer teurer geworden.

[ENG] UPDATE AND DEMO CALL 15.05.2021

On the 15th of May, a demonstration organized by Köpi and Rigaer94 will take place in their own defence and in solidarity with the many threatened or yet evicted places. Potse, another youth space, has received an eviction title for the 19th of May after two years of squatting. They are supposed to be kicked out to give space for another one of those smart and posh facilities that destroy cities, neighbourhood by neighbourhood.

Fotos: Köpi Wagenplatz bleibt! Teil 2

Der Wagenplatz der Köpi 137 ist räumungsbedroht. Während draussen solidarische Künster*innen ein neues Fassadenbild malten, gab das Haus Einblick in ihre Räume.
Fotos: https://umbruch-bildarchiv.org/koepi-wagenplatz-bleibt-teil-2/
Am 15. Mai gibt es eine Soli-Demo in Berlin, am 16. Mai eine Kundgebung vor dem Wagenplatz in der Köpi.

Nummernschilder von Zivilfahrzeugen der Hamburger Polizei

Kleine Liste von Nummerschildern von Zivilfahrzeugen der Hamburger Polizei

Solidarität mit der Jagow15!

Wir als Interkiezionale Bündnis erklären uns zu 100% solidarisch mit dem Spandauer Hausprojekt Jagow 15.

Lasst uns den 15. Mai zu einem Kampftag für selbstverwaltete Hausprojekte machen

[H] Spielplätze statt SPD Büros

Seit mehr als 100 Jahren treibt die SPD ihr Unwesen in der deutschen Geschichte. Sei es die Zustimmung zum 1. Weltkrieg, der Verrat der Novemberrevolution 1918, Noskes Schießbefehl auf demonstrierende Arbeiter*innen oder in der jüngeren Geschichte der Jugoslawienkrieg und die Agenda 2010. So hat es uns nicht verwundert zu hören, dass der SPD Bezirksverband Ostadt/List Wohnungslose und Trinker*innen vom Weißekreuzplatz vertreiben will.

[LE] Das Problem heißt Gentrifizierung – Scheinbesetzungen zum 10.5.2021

Um ein Zeichen gegen die gegenwärtige Wohnraumpolitik zu setzen und stattdessen kollektive Formen des Wohnens einzufordern, haben wir in der Nacht zum 10. Mai 2021 zwei Häuser in Leipzig scheinbesetzt – die Ludwigstraße 12 (Eisi-Kiez) und die Dimpfelstraße 50 (Schönefeld). Außerdem ein Banner vor dem Luxus-Neubau auf der Wolfgang-Heinze-Straße gegenüber des LazyDogs gedroppt, welches Bilder einer Gated Community in den Kopf ruft. Denn nicht nur Leerstand an sich ist Teil des Problems, sondern auch das, was mit ihm bzw. unbebauten Grundstücken leider viel zu oft passiert. 

Don’t Wait Until It’s Too Late- Internationaler Aufruf zu dezentralen Aktionen für Køpi Wagenplatz, Rigaer 94 & Potse. 15.5 &16.5

Ein Angriff auf unsere Strukturen und Ideen

Während der globale Kapitalismus eine Krise in Funktion und Legitimität erlebt, versuchen revanchistische und reaktionäre Staaten, ihre bedrohten Machtpositionen zu stärken, indem sie versuchen, Bereiche des Widerstands gegen ihre Agenda zu beseitigen. Von Anti-Protest- und Pro-Polizei-Gesetzen in Griechenland, Großbritannien und Frankreich bis hin zur Dämonisierung der anarchistischen und antifaschistischen Bewegung in den Vereinigten Staaten bemühen sich Regierungen weltweit, den Schaden, der ihrer projizierten moralischen Legitimität zugefügt wird, zu begrenzen und jegliche Bedrohung für ihre Allmacht zu beseitigen. Da autonome Räume eine der offensichtlichsten physischen Manifestationen unserer Politik sind, in der emanzipatorische Ideen verwirklicht, in die Praxis umgesetzt und an eine breitere Gesellschaft weitergegeben werden, sind diese Räume zu offensichtlichen Zielen geworden. Gestützt durch die Coronapandemie, die vom zunehmenden Autoritarismus sowohl ablenkt als ihn auch rechtfertigt, gab es im letzten Jahr weltweit Vertreibungswellen, als die Regierungen versuchten, uns Räume wegzunehmen.

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