Medien

Der Tod Ferhat Mayoufs in der JVA Moabit

Am 23. Juli 2020 starb der Untersuchungshaftgefangene Ferhat Mayouf an einer Rauchvergiftung infolge eines Zellenbrandes in der JVA Moabit. Wachpersonal verweigerte die Hilfe für den Gefangenen, der ca. 20 Minuten um sein Leben schrie, wie Mitgefangene infolge berichteten. Untersuchungen dieses Todes liefen nur auf öffentlichen Druck hin und schleppend. Bis heute ist der Todesfall nicht aufgeklärt, weitere Zellenbrände in Berliner Gefängnissen folgten, so z.B. bereits 2x im Jahr 2026.

Zur Einschränkung von Meinungsfreiheit in linken Strukturen – Ein Erfahrungsbericht und Appell

Ich bin verzweifelt. Ich fühle mich in meiner persönlichen Freiheit, insbesondere in der Entfaltung meiner Meinungsfreiheit, zunehmend extrem eingeschränkt. Selbst auf Plattformen wie Indymedia, die propagieren, dass Menschen selbst zum Medium werden sollen, anstatt Medien pauschal zu hassen, werde ich rigoros zensiert und gelöscht. Dies geschieht, wenn meine ausführlichen, ausgearbeiteten Texte nicht um das Doxxing vermeintlicher Neonazis kreisen oder oberflächliche Kritik im Stil linkslibertärer Antikapitalisten betreiben, sondern grundsätzliche Kritik an innerlinken Strukturen üben – etwa im Mediensektor.

Ein zentrales Beispiel sind die vielbeschriebenen „Freien Radios“ oder Bürgermedien. Offiziell handelt es sich um unabhängige, öffentlich geförderte Projekte mit Sendelizenz, die Vielfalt und Bürgerbeteiligung fördern sollen. Hinter vorgehaltener Hand weiß jedoch fast jeder Beteiligte: Viele dieser Sender funktionieren als klar ausgerichtete Agitationsmedien mit einer festen politischen Linie. Sie erreichen primär ein bestimmtes linkes Klientel. Ungerechtigkeiten innerhalb der Vereinsstrukturen, Ausbeutungsverhältnisse zwischen Ehrenamtlichen und Geförderten, sowie ein stark beschränkter Meinungskorridor dürfen offenbar nicht thematisiert werden. Das frustriert mich zunehmend. Ich appelliere daher, diesen Text stehen zu lassen, damit sich jede*r eine eigene Meinung bilden kann.

(A-Radio) Libertärer Podcast Mairückblick 2026

Das A-Radio Berlin präsentiert den neuen Libertären Podcast mit dem Mairückblick 2026: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Mit News aus aller Welt, unserer Politik-Satire, einem Beitrag zur Geschichte der Schutzehen, Eindrücke von Widersetzen in Erfurt, Wo herrscht Anarchie, Musik u.v.m.

Deutschland: Über rechte Walrettungsversuche, Unterstützer- und Nutzniesser*innen (Abschluss einer Recherche)

Antifaschist*innen sollte es interessieren, wie es rechten Kreisen gelungen ist, sich ein emotionales Thema anzueignen und erfolgreich zu instrumentalisieren.

Aufruf an die Gefährten und Gefährtinnen der Aufstände unserer Zeit

Dezember 2025

In den letzten Jahrzehnten gab es in vielen Teilen der Welt intensive Kämpfe, weit verbreitete Revolten, Aufstände und Momente, die man in einigen Fällen als aufständisch bezeichnen könnte.

Um nur ein paar zu nennen: Argentinien (2001), Griechenland (2008), dann zwischen 2010 und 2013: Tunesien, Ägypten, Syrien, Libyen, Jemen, Slowenien, Türkei, Bosnien, Brasilien; gefolgt von der Welle zwischen 2018 und 2022: Nicaragua, Frankreich, Sudan, Algerien, Guinea, Irak, Hongkong, Libanon, Ecuador, Chile, Kolumbien, Iran, USA, Belarus, Kasachstan, Sri Lanka, Peru; 2024: Kanaky, Bangladesch, Kenia und schließlich 2025 Serbien, Türkei, Nepal, Indonesien, Philippinen, Madagaskar, Marokko, Ecuador, Peru…

 

Digitaler Überwachungsstaat noch vor dem Sommer?

Aufruf zum breiten Widerstand gegen die Überwachungs-Gesetze der Bundesregierung

Die massiven Grundrechtseinschränkungen, die mit den erweiterten digitalen Ermittlungsbefugnissen und der Änderung der Strafprozessordnung kommen sollen, könnten nun als besonders eilbedürftig noch vor dem Sommer beschlossen werden. An den Bundesrat gingen angeblich am 1. Mai bereits die Drucksachen für die drei Gesetzesentwürfe. Nun sind sie öffentlich einsehbar und der Bundesrat ist angehalten, bis zum 12.6. Stellung zu beziehen. Die Innen- und Rechtsausschüsse beschäftigen sich am 27. und 28. Mai damit. Warum jetzt so schnell?

 

(Ukraine) Der Krieg dauert schon fünf Jahre. Zur Verschärfung der Straßenkämpfe

Wenn in "Vorkriegszeiten" wirksame antimilitaristische Strategien erprobt werden, lohnt sich der genaue Blick in tatsächliche Kriegsgebiete.

Wie dort gegenseitige Hilfe gelebt wird - oder wie vereinzelt Menschen kämpfen müssen, wenn diese kollektiven Möglichkeiten nicht sichtbar sind.

Wer vereinzelt kämpft, wird fast immer vom Staat gefunden und verhaftet. Erst der Zusammenschluss der Menschen ermöglicht kraftvolle und sichere Aktionen. 

 

 

"Merz leck Eier" oder die schrecklich witzge Homophobie der Linken

Die Parole „Merz leck Eier“ wirkt auf den ersten Blick wie eine vulgäre Beleidigung gegen Friedrich Merz. Tatsächlich reproduziert sie jedoch ein homo- und queerfeindliches Sprachmuster.

(A-Radio) Libertärer Podcast Aprilrückblick 2026

Das A-Radio Berlin präsentiert den neuen Libertären Podcast mit dem Aprilrückblick 2026: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Mit Kurznews, unserer Politik-Satire, einem Gespräch zur aktuellen Situation im Iran, Eindrücke einer Buchvorstellung zu Resilienz und Utopien, Wo herrscht Anarchie, Musik u.v.m.

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