Leipzig

[Le] Angriff auf Porsche/VW und Archtitekturbüro - Der Wut ihren Ausdruck

 

In der Nacht vom 6. auf den 7. Juni haben wir entschlossen, unserer Wut in Form einer zerstörerischen Handlung Ausdruck zu verleihen: wir haben die Glasfassaden von “GaraGe” und einem Architekturbüro auf der Karl-Heine-Straße zerstört und mit Bitumen für eine aufwändige Reinigung der Fassade gesorgt.

 

Antifa: “Gib mir irgendwas, das bleibt.” – Überlegungen und Reflexionen über die Notwendigkeit, Pogrome zu verhindern

 “Pogrome verhindern, bevor sie passieren!” – So oder so ähnlich waren Aufrufe und Texte noch vor wenigen Jahren überschrieben. Demonstrationen und Interventionen richteten sich richtigerweise gegen die “aktuelle Welle von rassistischer Hetze, Gewalt und Brandanschlägen” [1]. Diese sollten bekämpft und eingegrenzt, Rassismus als Problem erkannt und benannt werden. Der Anspruch, “Gesellschaft so zu gestalten, dass alle Menschen hier ohne Angst und Ausgrenzung leben können” [2], wurde formuliert.

Dabei wurde Heidenau nur als “weiterer dramatischer Höhepunkt” [1] erkannt, neben Schneeberg, Rackwitz, Wolgast, Freital, Clausnitz, Einsiedel, Dresden, Meißen, Bautzen und vielen weiteren Orten, die in den vergangenen Jahren Schlagzeilen machten. Wurzen reiht sich spätestens seit Mitte Januar diesen Jahres in die Aufzählung ein. Die Notwendigkeit des antifaschistischen Eingreifens war klar gegeben. Nach wiederholten Übergriffen auf Geflüchtete im Ort riefen lokale Neonazis für das Wochenende vom 19.-21. Januar 2018 zur Bildung eins Mobs auf. Unter der damaligen Informationslage musste dies als Bedrohung für alle im Ort befindlichen Geflüchteten ernstgenommen werden. Die Möglichkeit eines rassistischen Pogroms stand im Raum, gerade vor dem Hintergrund der rassistischen Mobbildung nach Pfingsten 2017 [3]. Letzter Zeitpunkt für Antifaschist*innen also, um gegenzusteuern.

[LE] Bullen misshandeln und quälen Linke

Am Abend des 25.04. griffen Bereitschaftspolizeieinheiten, die Tag und Nacht den Connewitzer Kiez im Leipziger Süden unter konstanter Beobachtung halten, vier junge Genossen auf. Die allesamt unter 16-Jährigen sollen an diesem Abend mobilisierende Parolen gegen den Naziaufmarsch am 1.Mai in Chemnitz an Wände im Kiez gesprüht haben. Diese Festnahme sollte aber nicht wie die fast schon normalen Gängeleien im Kiez ablaufen. Nach der Festnahme mit Pfeffersprayeinsatz gingen die Bullen mit massiver Gewalt gegen die Genossen vor.

Neue Broschüre: §129 in Leipzig – Linke Politik verteidigen

Ende 2016 wurde bekannt, dass in Leipzig umfangreiche Ermittlungen gegen 14 Personen nach §129 StGB, Bildung einer kriminellen Vereinigung, wegen der angeblichen Bildung einer antifaschistischen Sportgruppe stattfanden.

Hausdurchsuchungen in Leipzig am 27. April

In den frühen Morgenstunden des 27.4. fanden in Leipzig zwei Hausdurchsuchungen statt – eine im Süden, eine in einem Hausprojekt im Westen. Die Beschlüsse richteten sich gegen zwei Einzelpersonen, von denen eine in dem Hausprojekt wohnt. Der Vorwurf bezieht sich auf gemeinschädliche Sachbeschädigung.

[LE] SPD-Besetzung in Solidarität mit Afrin am 22.03. (Video)

Am 22.03.18 haben wir die Leipziger SPD in der
Rosa-Luxemburgstr. 19/21 für drei Stunden besetzt. Wir haben auf die
Rolle der SPD im völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Türkei
gegen Afrîn aufmerksam gemacht.

Bei einer Kundgebung vor dem SPD-Büro haben über 70 Menschen
ihre Solidarität mit der Aktion gezeigt. Nach dem Ende der Besetzung kam
es noch zu einer spontanen Demonstration, um unseren Forderungen
Nachdruck zu verleihen. Leider wurde unser Protest von der Polizei nach
200 Metern unterbunden.

(LE) Angriffe gegen Deutsche Bank, Commerzbank und Allianz: fight4afrin

Wir haben in der vergangenen Woche acht Filialen von drei Unternehmen entglast und eingefärbt: Deutsche Bank, Commerzbank und Allianz, sie alle finanzieren und profitieren vom türkischen Angriffskrieges gegen Efrîn, Nordsyrien.

[LE] Feministischer Kampftag ist jeden Tag!

Erklärung zu den Angriffen auf das CDU-Landtagsabgeordnetenbüro, die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde und die Anwaltskanzlei Ulbrich & Mandic

[LE] Aktion gegen Verwertung und Verdränung: Cornern im Leopoldpark

2 von 139 Bäumen dürften bleiben...

Gestern, am 18.02.2018, hat auf dem Gelände Leopoldstraße 1 eine Versammlung stattgefunden. Das Gelände, bis vor kurzen meist Leopoldpark genannt, wurde Anfang dieser Woche gerodet, um Platz für einen Immobilienneubau zu machen.

Aus Anlass der Rodung und der Zerstörung einer weiteren Freifläche im Leipziger Süden, aber primär Protest gegen Verdrängung, Wohnungsnotstand, und die Verwertung der alternativen Lebensweisen in Vierteln wie Connewitz und Plagwitz auf die Straße zu tragen, haben sich heute über 300 Menschen zusammengefunden. Trotz der hohen Polizeipräsenz konnte die Versammlung nach anfänglichen Einschüchterungsversuchen von Seiten der Polizei gut abgehalten werden.

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