Hamburg

Gemeint sind wir alle: Gegen die Kriminalisierung linker Organisationen – Solidarität mit dem Roten Aufbau Hamburg!

Die Repression gegen den Roten Aufbau Hamburg ist der größte Angriff auf organisierte linke Strukturen seit vielen Jahren. Er reiht sich ein, in den seit dem G20-Gipfel deutlich repressiver gewordenen politischen Diskurs, aus dem u.a. das Verbot von linksunten.indymedia.org und die Verbotsdiskussion um die Rote Hilfe resultierten. Zahlreiche linke Gruppen und Organisationen stellen in einer gemeinsamen Solidaritätserklärung klar, dass wir uns weder spalten noch einschüchtern lassen und immer solidarisch mit den Betroffenen staatlicher Repression sein werden:

Redebeitrag des Schwarz-Roten 1. Mai HH bei #werhatdergibt

Da unser Redebeitrag leider bei vielen Leuten auf der Demo nicht ankam, stellen wir ihn hier nochmal zur Verfügung.

Achtung Neonazi im Phönixviertel!

 

Eine Warnung an alle Menschen, die von Neonazis als Ziel des Hasses ausgewählt wurden, und sich häufiger im Phönixviertel aufhalten.

 

 

 

In der Eddelbüttelstr. 28 wohnt seit geraumer Zeit der Neonazi Klaus-Dieter Möhrling.

 

(HH) Kaputte Scheiben bei Telio. Komplizenschaft mit den Gefangenen

In den Nacht auf den 17.8.20 hat es bei Telio in der Holstenstraße 205 gescheppert.

Telio ist der Monopolanbieter in der Gefängnistelefonie und präsentiert sich auch selbst gerne als den europaweiten Marktführer. Dank dieser Stellung kann Telio Preise festlegen, die man durchaus als Wucher verbuchen kann. Vor 2014 berechnete Telio in der JVA Burg für Ortsgespräche 0,10€, für Ferngespräche 0,20€, für Gespräche ins Mobilfunknetz 0,70€ und für Auslandsgespräche bis zu 2,60€/Minute. Von dem wenigen Geld, was den Gefangenen zur Verfügung steht, streicht Telio einen beträchtlichen Anteil ein, bereichert sich also auf Kosten der gefangenen, die offensichtlich keine andere Wahl haben, als telio zu nutzen. Das betrifft auch die Angehörigen, Freund*innen und Unterstützer*innen von Gefangenen, die oft deren Telio-Konten aufladen und dafür auch noch eine Gebühr zahlen müssen. (Quelle: ggbo.de/telio/)

[HH] DEMO: Solidarität mit den Angeklagten im Elbchaussee-Prozess

 Angemeldete Antirepressionsdemo am 10. Juli: Es muss ein Zeichen gesetzt werden! Solidarität mit den Angeklagten im Elbchaussee-Prozess!

[HH] Kämpferische Solidarität mit den Drei von der Parkbank // Nordelbe Transporter abgefackelt

In einigen Tagen ist der erste Jahrestag der Festnahme der drei Gefährt*innen aus Hamburg, denen die Justiz vorwirft Brandstiftungen an Infrastruktur von Wohnungskonzernen, Immobilienunternehmen und Privateigentum einer Hamburger Senatorin geplant zu haben. Zwei von ihnen sitzen also jetzt bald seit einem Jahr im Knast und wir haben dies zum Anlass genommen um unserer unbändigen Wut darüber einen destruktiven Ausdruck zu verleihen.

Rechte und/oder verschwörungsideologische Youtuber*innen aus Hamburg und Umland

Auf Kundgebungen und Demonstrationen wird immer viel gefilmt, es werden Bilder gemacht und/oder nach Interviews von Teilnehmer*innen gefragt. Es ist auf den ersten Blick nicht gleich zu erkennen, wer gerade filmt oder interviewt. Allerdings zeigt sich, dass sich immer wieder rechte und/oder verschwörungsidelogische Youtuber*innen auf "linken" Demos aufhalten und/oder auf ihren eigenen Kundgebungen oder Demonstrationen auch politische Gegenaktivist*innen abfilmen.

Im folgenden haben wir eine Auswahl von rechten und/oder verschwörungsideologischen Youtuber*innen aus Hamburg und dem Umland mit Bildern und Texten zusammengetragen, die aktuell immer wieder auf verschiedenen Kundgebungen/Demos in Hamburg zu sehen sind und waren.
(Stand der angegebenen Abonnent*innen-Zahlen: 18.06.2020)

(HH) Vonovia Transporter angezündet

Was ist das für ein System, in dem Wohnungen Eigentum von Menschen sein können, die nicht selber in ihnen wohnen? Am Beispiel Vonovia sieht mensch besonders gut, warum wir Kapitalismus und Staat bekämpfen müssen. Dem Konzern gehören über 400 000 Wohnungen. Die Bosse, die den Großteil der Miete abgreifen, lassen viele Menschen für sich arbeiten, die dies nicht tun würden, wenn sie nicht selber Geld für eine Wohnung bräuchten.

(HH) ACHTUNG NAZI! Antifaschist*innen besuchten den NPD-Kader Karel Haunschild

 

Seit einiger Zeit versuchen organisierte Neonazis der NPD im Verbund mit vermeindlichen „Wutbürger*innen“ und der Hamburger AFD ihre rasstischen und menschenverachtenden Parolen auf die Straße zu bringen. Ob auf den sog. „Merkel-muss-Weg“- Kundgebungen des letzten Jahres oder jüngst den „Hygiene-Demos“ versuchen die Faschist*innen auf der Straße Fuß zu fassen. Dabei sind sie aufgrund des Gegenprotestes vieler tausender Antifaschist*innen immer wieder kläglich gescheitert. Eines aber bleibt wichtig: die Menschenfeinde dürfen niemals glauben in Hamburg unbeobachtet zu sein. Ihre Aktivitäten, ihre Gesichter, ihre Namen und ihre Adressen bleiben nicht unerkannt!

Wehret den Anfängen! Ein nazifreies Hamburg ist jawohl das Mindeste! In Gedenken an alle Opfer rechten Terrors! Kein vergeben, kein Vergessen!

 

Wer ist Karel Haunschild?

Karel Haunschild ist seit Jahren fester Bestandteil der Hmaburger Neonazi-Szene. Als stellvertrender Kreisvorsitzender der NPD-Hamburg ist er neben Lennart Schwarzbach das Gesicht neonazistischer Parteistrukturen. Er kandidierte beid er Bürgerschaftswahl für den Bezirk Wandsbek und bei der Europawahl für die NPD-Hamburg.

 

Neben dem Verusch parlamentarisch Fuß zu fassen, trat Karel Haunschild außerdem mehrfach bei den sog. „Schutzstreifen“ in Erscheinung. Als Nazis versuchten am 1. Mai dieses Jahres erfolglos in Hamburg-Harburg zu marschieren, war Karel Haunschild maßbeglich an der Organisation beteiligt.

 

In der Zeit nach dem 1. Mai nahm Karel Haunschild mindestens zweimal bei den verschwörungstheoretischen „Hygiene-Demos“ in der Hamburger Innenstadt teil.

 

Auch außerhalb Hamburgs ist Karel Haunschild aktiv. In den letzten Jahren war er mehrfach auf Veranstaltungen der bundesweiten extremen Rechten. Unter anderem war Karel Haunschild bei der sog. „Wintersonnenwendfeier“ eines bundesweiten Nazi-Netzwerks im niedersächsischen Eschede, sowie beim neonazistischen Sommerfest im „Thingaus“ in Grevesmühlen.

 

Darüberhinaus ist er, zusammen mit Lennart Schwarzbach und anderen norddeutschen Neonazis, regelmäßiger Teilnehmer bundesweiter Naziaufmärsche.

 

Werdet aktiv und zeigt, was ihr von Nazis in eurer Nachbar*innenschaft haltet!

 

 

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