Hamburg

QUERFRONT ZERSCHLAGEN – ANTIFA IN DIE OFFENSIVE!

- Organisiert euch und mobilisiert für Samstag den 23.05.2020! -

[HH] Angriff auf Wohnung von AfD-Politiker

Am Morgen des 20.05.20 haben wir die Wohnung des AfD-Politikers Benjamin Mennerich in HH-Billstedt mit Steinen und Farbflaschen angegriffen. An der Fassade haben wir seinen Wohnort für die Nachbar*innen sichtbar gemacht.

Berichterstattung vom 16.05.2020 - Auflauf der Querfront-Bewegung in Hamburg

Berichterstattung vom 16.05.2020 - Auflauf der Querfront-Bewegung in Hamburg

- Vorab möchten wir uns bei allen antifaschistischen Menschen/Gruppen bedanken, die sich gegen die Querfront-Bewegung stellen! Besonders auch bei den Menschen/Gruppen, die von Anfang an auf die Strasse gegangen sind, um gegen die krude Querfront zu protestieren, die auf die Gefährlichkeit der Querfront-Gruppen aufmerksam gemacht haben und/oder in anstrengende Diskussionen verwickelt waren... - Danke!

QUERFRONT ZERSCHLAGEN – ANTIFA IN DIE OFFENSIVE!

QUERFRONT ZERSCHLAGEN – ANTIFA IN DIE OFFENSIVE! - Organisiert euch und mobilisiert für Samstag den 16.05.2020! -

Corona, Grundrechte und linke Perspektiven

Wir sprechen mit Christiane Schneider über Corona in Hamburg. Wie sehr bringt uns, als gesellschaftliche Linke, der Grundrechtsabbau in Gefahr? Wie wird die Last der Krise verteilt? Und was sind jetzt die Themen einer radikalen Linken?

Für ein Ende der Stille: Die Neo-Nazis angreifen

 

 -- Bauunternehmer Manfred Börm zu Hause besucht --

 

In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden die Fahrzeuge des Bauunternehmers Manfred Börm in Handorf (zwischen Hamburg und Lüneburg) mit viel Farbe markiert. Die vor dem Gebäude abgestellten Fahrzeuge des ehemaligen Bundesvorstands der NPD und ein Werbeschild für das Bauunternehmen des Neonazis wurden extrem gut lackiert. Auf diese Weise sind die Nazis und ihre Aktivitäten für die gesamte Nachbarschaft gut sichtbar und können nicht wieder so leicht vergessen oder übersehen werden.

 

 

[HH] Solidarische Grüße an die Liebig34 und alle Rebell*innen - Auto einer Immobilien-Firma brennt auf St. Pauli

 

In Gedanken bei den Rebell*innen und von der Bullenbelagerung Betroffenen im Friedrichshainer Nordkiez übergaben wir in der Nacht zum 30. April ein Auto der Immobilienfirma Pott & Harms den Flammen.

 

Ursprünglich sollte heute der Gerichtstermin für die Räumungsklage gegen das anarcha-queer-feministische Hausprojekt Liebig34 stattfinden. Ein Hausprojekt, dass sich explizit antipatriarchal positioniert und sich ohne cis-Männern organisiert stellt für uns den Versuch dar, einen konkreten Ort zu etablieren der diese Positionen sichtbar macht und sich der Vereinnahmung durch bürgerliche oder patriarchale Einflüsse verwehrt. Damit meinen wir einen Ort der Ideen konkretisiert und dadurch eine besondere Wirkung erzielt.

 

HH: 1. Mai-Demo 12 Uhr Feldstraße: Schon jetzt räumen sie Zellen frei!

Der 1. Mai hat eine lange Tradition: er jährt sich dieses Jahr zum 130. Mal. An diesem Tag wurden in der Vergangenheit unsere demokratischen Rechte und Freiheiten erkämpft. Und jedes Jahr aufs Neue strömen wir auf die Straßen, um das zu feiern und der Ausbeutung etwas entgegen zu setzen. 

1.Mai Nazifrei Hamburg

Am 1. Mai wollen Neonazis in Hamburg aufmarschieren. An einem Tag, an dem weltweit Arbeiter*innen für ihre Rechte und ein gutes Leben für alle auf die Straßen gehen ist dies ein weiterer Versuch, sich als Vertretung von Arbeiter*inneninteressen im Kampf um soziale Gerechtigkeit auszugeben. Dabei gehört der Angriff auf erkämpfte Rechte von Arbeiter*innen und soziale Errungenschaften schon immer zu rechter Politik. Ihr angeblicher Einsatz für soziale Gerechtigkeit funktioniert nur über soziale Ausgrenzung und Ausbeutung mittels rassistischer, antisemitischer, antiökologischer und antifeministischer Argumentationen.

Nicht nur Neonazis…
sind das Problem: sie sind Teil der europaweit erstarkenden rechten Bewegung(en), die in Deutschland mit der AfD inzwischen eine parlamentarische Vertretung hat und die die gesellschaftliche Normalisierung rechter Positionen vorantreibt.
Diese Normalisierung zeigt sich unter anderem in einer kompromisslosen und tödlichen Abschiebepraxis und der Abriegelung des europäischen Kontinents, aber auch in gesellschaftlichen Debatten und alltäglichen rechten, antisemitischen und rassistischen Übergriffen aus der Mehrheitsgesellschaft. Neonazis und Rechte fühlen sich hierdurch ermutigt: Sie erstellen Todeslisten, greifen Menschen an und morden wie in Halle oder Kassel.

Wir treten diesen menschenverachtenden und autoritären Positionen entschlossen entgegen. Rechter Terror und völkische Ideologie müssen als Problem benannt und bekämpft werden. Ihre gesellschaftlichen Ursachen müssen hinterfragt werden.
Wir richten unsere Kritik auch an die Parteien und Institutionen, die antifaschistisches Engagement kriminalisieren, wie beispielsweise durch den Entzug der Gemeinnützigkeit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), die von Überlebenden der Shoah und Widerstandskämpfer*innen gegründet wurde. Politik und Gesellschaft tragen eine Mitverantwortung für das Wiedererstarken der Rechten auf der Straße, in zivilgesellschaftlichen Strukturen, sowie in zahlreichen staatlichen Institutionen.

Unser Ziel ist eine solidarische Gesellschaft
Im Kampf um ein gutes Leben für alle können wir uns nicht auf staatliches Handeln verlassen. Wir fordern alle Menschen auf, sich aktiv einzumischen für eine feministische, antirassistische und klimagerechte Umgestaltung der Gesellschaft. Die Geschichte der Arbeiter*innen- und Gewerkschaftsbewegung, die Kämpfe der Frauen*- und der Klimabewegung und die von Migrant*innen zeigen, dass nur politische Selbstorganisierung, Selbstermächtigung, Solidarität und politischer Druck von der Straße zu politischen Veränderungen führen.

1. Mai Nazifrei!
Wir werden daher gemeinsam mit vielen Menschen den Nazi-Aufmarsch blockieren und angreifen. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, den Aufmarsch zu verhindern.
Wir werden den Nazis auch am 1. Mai keinen Raum für ihre rechte und rassistische Hetze lassen.

Antifaschistisch für eine solidarische Gesellschaft und ein gutes Leben für alle!

Wir sehen uns um 12:00 am Harburger Bahnhof (Südlich von Hamburg) und Abends gibt es eine Aktion von den Genossen des Roter Aufbau Hamburg. 

Daher 12:00 Harburger Bahnhof

Und 20:00 Reeperbahn

Wir lassen uns den 1. Mai in Hamburg nicht nehmen!

 

Nicht nur am 1. Mai kämpfen die Unterdrückten auf der ganzen Welt gegen dieses System, gegen die Ausbeutung und für unsere Freiheit! Trotz und wegen der herrschenden Friedhofsruhe lassen wir uns den Kampftag unserer Klasse nicht nehmen! Wir haben nie darum gebettelt, unseren gerechtfertigten Kampf auf die Straße zu tragen und werden es auch jetzt nicht tun! 

 

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