Feminismus

04.06.2026 Aufruf zur solidarischen Prozessbeobachtung nach queerfeindlichem, rechtem Angriff in Schleswig

04.06.2026 Aufruf zur solidarischen Prozessbeobachtung nach queerfeindlichem, rechtem Angriff in Schleswig

Wir rufen für Donnerstag zur solidarischen Prozessbeobachtung im Amtsgericht Schleswig auf:

Gerichtsverhandlung gegen Horst M. wegen Körperverletzung

04.06.2026 ab ca. 09:45 Uhr
Sitzungssaal B, 1 OG, Lollfuß 78, 24837 Schleswig

Niemand ist allein.

Solidarität mit allen Betroffenen rechter und queerfeindlicher Angriffe!

Aufruf zum Boykott des TÜWI: Solidarität gegen Täter-Opfer-Umkehr!

Wir rufen ab sofort zum konsequenten Boykott des TÜWI (Wien) auf. Ein Ort, der sich selbst als linker, emanzipatorischer oder kritischer Freiraum versteht, hat in den vergangenen Vorfällen bewiesen, dass patriarchale Dynamiken und institutionelle Gewalt dort schlussendlich reproduziert werden, anstatt ihnen solidarisch zu begegnen.

Was ist passiert?

Nach einem patriarchalen Übergriff / Männerangriff in den Räumlichkeiten des TÜWI hat sich eine FLINTA*-Person gegen den Angreifer gewehrt. Anstatt der betroffenen Person im Sinne einer konsequenten Awareness-Arbeit beizustehen und den Angreifer zur Verantwortung zu ziehen, passierte das Gegenteil:

  • Täter-Opfer-Umkehr: Gegen die FLINTA*-Person, die sich gegen die Gewalt gewehrt hat, wurde ein Hausverbot verhängt.

  • Falschbehauptungen: Der Vorfall wurde durch maßlos übertriebene und verdrehte Darstellungen im Nachhinein so umgedeutet, dass die Selbstverteidigung als Aggression denunziert wurde.

  • Kooperation mit den Bullen: Als wäre die Ausgrenzung der betroffenen Person nicht genug, zeigt das TÜWI immer wieder die Tendenz, bei Konflikten die Polizei zu rufen. Wer in vermeintlich linken Räumen die Cops ruft, bricht mit den fundamentalsten Prinzipien von Antirepression und kollektiver Selbstorganisation. Die Polizei schützt keine von patriarchaler Gewalt betroffenen Personen – sie gefährdet sie.

Unsere Forderungen und Konsequenzen

Ein Raum, der sich mit linker Kultur schmückt, aber im Ernstfall FLINTA*-Personen kriminalisiert, Falschbehauptungen vorschiebt und die Repressionsbehörden involviert, hat seinen Anspruch als „Safe Space“ oder solidarischer Ort komplett verspielt.

Wer Täter schützt, Betroffene ausschließt und mit staatlichen Organen kooperiert, muss mit kollektivem Widerstand rechnen. Die jüngsten direkten Aktionen gegen dieses täterschützende Verhalten haben gezeigt, dass die Ignoranz der Verantwortlichen nicht unbeantwortet bleibt – und sie waren möglicherweise erst der Anfang, wenn kein radikales Umdenken einsetzt.

Wir fordern:

  1. Die sofortige Rücknahme des Hausverbots gegen die FLINTA*-Person.

  2. Eine öffentliche Richtigstellung der Falschbehauptungen und eine transparente Aufarbeitung des Vorfalls.

  3. Ein klares, verbindliches und konsequentes Bullen-Verbot im TÜWI – Konflikte und Vorfälle müssen intern, emanzipatorisch und ohne staatliche Repressionsorgane gelöst werden.

Boykottiert das TÜWI!

Bis diese Punkte nicht erfüllt sind und ein grundlegendes Umdenken stattgefunden hat, bleibt das TÜWI für uns kein Raum mehr, den wir unterstützen, besuchen oder unkritisch belassen können.

  • Tragt den Protest hinein: Redet mit den Leuten, die dort arbeiten oder verkehren. Macht den Vorfall öffentlich.

  • Meidet den Konsum vor Ort: Unterstützt keine Strukturen, die patriarchale Gewalt durch Hausverbote gegen Betroffene decken.

Solidarität mit allen, die sich gegen patriarchale Angriffe wehren! Gegen Täter-Opfer-Umkehr und Cop-Kooperation in vermeintlich linken Räumen!

Outcall Henning Bode Grapple&Strike Bremen

Ermutigt durch den Grapple&Strike Outcall (zum Nachlesen hier: https://de.indymedia.org/node/713430) habe ich mich nach langer Zeit dazu entschlossen zu veröffentlichen, was Jan Henning Bode (im Folgenden nur Henning) getan hat und werde nicht länger schweigen. 

Henning ist unter anderem in Bremen als Kampfsporttrainer und Inhaber von Grapple&Strike, Referent an der Universität Bremen und als Security tätig.  

 

+++ Banner der Fundis von Lebensrecht Sachsen e.V. abgezogen +++

Im Rahmen des gestrigen 15. sogenannten "Schweigemarschs für das Leben" im sächsischen Annaberg-Buchholz haben die Fundis einige ihrer Banner eingebüßt.

A Year of Fundraising and Practical Solidarity / Ein Jahr Spendenaktion und praktische Solidarität

_____________________________

Românesc / Português / Français / Ελληνικά / Español / Italiano / Русский / український / Česky / Magyar

https://antimilitarismus.noblogs.org/post/2026/03/13/a-year-of-fundraisi...

_____________________________

 

– English below –

Im Februar 2025 startete die Antimilitaristische Initiative (AMI) eine öffentliche Spendenaktion für Deserteure und Kriegsflüchtlinge. Ein Jahr nach Bekanntgabe der Spendenaktion führen wir eine Reflexion ihrer Wirkung und des größeren Kontexts durch.

Alle guten Dinge sind 3 -Am 30.5 nach Annaberg!

 

Gestern wurde KALEB- Region Chemnitz e. V. zum dritten Mal eingefärbt, diesmal großflächig!
Es gibt viele gute Gründe die rechten Fundamentalisten von KALEB anzugreifen. Etwa die anhaltende staatliche Finanzierung einer Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle, die allerdings keine Beratungsscheine ausstellt. Wichtig anzumerken: Aus rein christlich-fundamentalistischer Überzeugung. Mit dem Ziel gar keine Abtreibungen mehr stattfinden zu lassen. Oder das unter Druck setzen und ausnutzen der emotional zermürbenden Lage Schwangerer, die eine Abtreibung in Betracht ziehen, indem bei „Beratungsgesprächen“ überemotionalisiert wird, anstatt sachlich aufzuklären (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=T947Y_xl6KQ). Was das wohl mit Betroffenen macht können Sie sich selbst denken.

 

 

Täterschützer schützen keinen CSD!

Zum diesjährigen Christopher Street Day in Saarbrücken rufen erneut Neonazis der Gruppierung „Kollektiv Saarpfalz“ um den stadtbekannten Jungfascho Nils Wagner zu einer Gegenveranstaltung auf. Als wäre dieser Umstand nicht schon schlimm genug, versuchen sich nun Personen aus dem Umfeld des sogenannten „collectif antifaciste sarrebruck“ (CAS) als Helden und Beschützer der Parade zu inszenieren und damit erneut allen einen Bären aufzubinden.

Täterschaft von Simion Steinwachs, Siegen (NRW)

Simion Steinwachs

Normal
0

21

false
false
false

DE
X-NONE
X-NONE

/* Style Definitions */
table.MsoNormalTable
{mso-style-name:"Normale Tabelle";
mso-tstyle-rowband-size:0;
mso-tstyle-colband-size:0;
mso-style-noshow:yes;
mso-style-priority:99;
mso-style-parent:"";
mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;
mso-para-margin-top:12.0pt;
mso-para-margin-right:4.0cm;
mso-para-margin-bottom:0cm;
mso-para-margin-left:70.9pt;
text-align:justify;
text-indent:35.45pt;
line-height:150%;
mso-pagination:widow-orphan;
font-size:11.0pt;
font-family:"Aptos",sans-serif;
mso-ascii-font-family:Aptos;
mso-ascii-theme-font:minor-latin;
mso-hansi-font-family:Aptos;
mso-hansi-theme-font:minor-latin;
mso-font-kerning:1.0pt;
mso-ligatures:standardcontextual;
mso-fareast-language:EN-US;}

Der nachfolgende Brief wurde im Dezember 2025 mit den öffentlich bekannten linken Gruppen in Siegen geteilt:

 

(Diese Veröffentlichung hier geschieht nicht aus dieser Gruppe heraus.)

 

Hallo,
wir als Zytun wenden uns an euch, um euch von der Täterschaft einer Person in eurem Umfeld zu informieren, sowie über eine Täterschutz betreibenden Organisation. Wir bitten euch dies zu beachten und einen angemessenen Umgang damit zu finden.  Vor etwas über einem Jahr kam uns über betroffene Personen aus unserem Bekanntenkreis zu Ohren, dass Simion Steinwachs, ein SDAJ-Mitglied, in zwei Fällen sexuell übergriffig wurde und sexualisierte Gewalt angewendet bzw. angedroht hatte.
Von den betroffenen Personen wurde uns gegenüber das Vertrauen erbracht, mit ihrem Einverständnis und in gemeinsamer Entscheidungsfindung, eine Aufarbeitung anzustoßen.  Wir haben Simion darauf aus unseren Strukturen ausgeschlossen und uns mit der SDAJ in Kontakt gesetzt. Unser Ziel war es einen geregelten Täterprozess durchzuführen, der sich transformativ auswirken sollte. Damit wollten wir die Sicherheit betroffener Personen und unseres politischen Umfelds gewährleisten, und bei Simion eine Auseinandersetzung mit patriarchalen, grenzüberschreitendem und gewaltvollen Verhalten auslösen, im Sinne von „transformative justice“. Die SDAJ zeigte sich zuerst kooperativ. Nach einem Jahr wird nun deutlich, dass Simion Steinwachs keinerlei Einsicht zeigt. Er erkennt sich nicht als Täter an und spricht den betroffenen Personen ihre Gewalterfahrungen ab. Er diffamiert uns, die versuchen den Aufarbeitungsprozess zu führen, als Lügner. Er arbeitet zur Zeit in der Bluebox, einer Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe, einem Schutzraum für vulnerable Menschen. Dort ist er auch mit grenzüberschreitendem Verhalten aufgefallen. Wir finden es überaus erschreckend, dass er dort arbeitet. Wir haben die Bluebox kontaktiert und über die Sachlage informiert. Der Leiter der Bluebox teilte uns aber mit, nichts machen zu können.
Die SDAJ stellt sich nun schützend vor den Täter:
1. Die SDAJ stützt das Narrativ eines grenzüberschreitenden „Spaß“, statt von einem sexuellen Übergriff zu sprechen, und erkennt die Gewalterfahrungen zu Teilen nicht an oder spielt sie runter.
2. Sie haben versucht zu verschleiern, dass Simion keine Einsicht in seine Täterschaft zeigt.  Sie sind intransparent über Maßnahmen, die innerhalb der SDAJ bezüglich des Täter geschehen sind, lokal so wie auf Landes- oder Bundesebene. Sie waren nicht dazu in der Lage uns zu versichern, wie die von der SDAJ ausgewiesenen Strukturen und Prozesse, die
Aufarbeitung unterstützen oder darin involviert sind.
3. Sie haben das Interesse einer betroffenen Person daran, wie sich die Aufarbeitung auf Simions außer-aktivistisches Leben auswirkt, als übergriffig gebrandmarkt. Seine Arbeit in einer Einrichtung für Jugendliche wird weder von ihm noch der SDAJ als unangebracht
betrachtet oder thematisiert. Unsere Forderung, dass die SDAJ uns dabei unterstützt die Gefahr für die Bluebox anzugehen, wurde abgelehnt: mit der Begründung sich „nicht in die Angelegenheiten der Bluebox einmischen zu wollen“.
Wir haben der SDAJ klargemacht, dass der Prozess nun gescheitert ist und wir nun selbstständig zum Schutz von uns selbst, Betroffene wie Unterstützer:innen, und Anderer, Konsequenzen ziehen müssen.
Die SDAJ hat nun mit einem Ausschluss Simions aus der SDAJ geantwortet. Nach dem vorherigen Auftreten der SDAJ, werten wir das als reine pro-Forma-Maßnahme, um sich weiter aus der Verantwortung zu ziehen. Zumal die SDAJ ausdrücklich von einer vorübergehenden
Maßnahme gesprochen hat. Die SDAJ war sich auch nicht zu schade noch einmal zu behaupten, dass Simion „Einsicht und die
Bereitschaft sich zu entwickeln“ zeigt. Alle vorherigen Aussagen der SDAJ und Simions widersprechen dieser Darstellung. Wir haben nun beschlossen aktivistische Strukturen, die mit der SDAJ kooperieren, von diesem Sachverhalt zu informieren. Daten und Details zu den Übergriffen oder Betroffenen werden als vertraulich betrachtet und deswegen nicht mit euch geteilt. Wir halten die geteilten Informationen für ausreichend, um eine energische Reaktion eurerseits zu ermöglichen.
Bei Fragen stehen wir euch natürlich zur Verfügung.
Wir hoffen auf eine angemessene Reaktion eurerseits und entsprechende Schritte im Umgang mit Simion und der SDAJ.
Zaytun

 

 

 

 

Nachtrag: Frauen bildet Banden!

Am Vorabend zum 1. Mai haben wir uns in Heidelberg mit Pyrotechnik und feministischen Parolen selbstbestimmt die Straße genommen.

Zum bisher erschienenen Videobeitrag werden hier noch Bilder nachgereicht.

 

 

 

19. Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist:innen im OLG Düsseldorf

19. Verhandlungstag – 28.04.2026May 3, 2026

 

Am 19. Prozesstag standen Zeugenaussagen, die Abwesenheit zentraler Beteiligter sowie die Bewertung ungarischer Beweismittel im Mittelpunkt. Zudem wurden Videoaufnahmen eines mutmaßlichen Angriffs in Budapest und fragwürdige polizeiliche Auswertungen präsentiert.

 

Seiten

Feminismus abonnieren