Newswire

[KA] Unsere Wahl? Frauenkampf! Alle auf die Straße am 8. März!

Auch wenn die bürgerlichen Parteien dieses Jahr wieder auf Wählerstimmenfang gehen und uns Frauen erzählen wollen, dass ihnen etwas an der Überwindung unserer Unterdrückung und Ausbeutung liegt, ist uns klar: Frauenbefreiung lässt sich nicht wählen, nur erkämpfen! 

Armutsstrafrecht in Aktion: Amtsgericht verhandelt wegen 180gr Cannabisblüten

Es ist ein sonniger Märzmorgen als wir zu zweit auf den Zuschauer:innen-Stühlen von Saal 6 im Freiburger Amtsgericht sitzen. Ein Rechtsreferendar, der zur Zeit bei einem Anwalt seine Praxisstation absolviert und ich. Sonst interessiert sich scheinbar niemand für Demba Kamaras Prozess. Unerlaubtes Handeltreiben mit Cannabis wird ihm vorgeworfen.

Absperrungen Görlitzer Park: Gravierender Pfusch am Bau

Dass Berlin sich bei größeren Bauprojekten gerne zum bundesweiten Gespött macht, ist bekannt. Auch beim offenbar weitgehend beendeten und mittlerweile wohl abgenommenen Bau der Absperrungen rund um den Görlitzer Park wurden diverse gravierende Baufehler gemacht.

Klandestines Kino zum feministischen Kampftag: Frauen bildet Banden: Eine Spurensuche zur Geschichte der Roten Zora

Frauen bildet Banden – Eine Spurensuche zur Geschichte der Roten Zora
DE 2019, FrauenLesbenFilmCollectif lasotras/ Christine Lamberty, Maria Baumeister, 75 min.

 

 

Unsere Kämpfe sind verbunden. Unsere Solidarität auch. Am 8. März auf die Straße!

Am 8. März nehmen wir uns die Straßen – gemeinsam, entschlossen und solidarisch. In einer Zeit, in der feministische Kämpfe weltweit unter Druck stehen, ist unser Zusammenkommen notwendiger denn je. Der feministische Kampftag ist ein Moment der Sichtbarkeit, des Widerstands und der Verbindung: ein kämpferischer Aufschrei gegen patriarchale Gewalt, Ausbeutung und Ausschlüsse – hier in Hamburg und weltweit.

Anarchistische Vorabenddemo zum feministischen Kampftag

FLINTA* only Anarchistische Vorabenddemo zum feministischen Kampftag

 

19:00 Uhr - Max-Brauer-Allee Mitte - Flinta* only

Gegen die Gesamtscheiße! Rein in den antiautoritären Block!

Gegen die Gesamtscheiße

Wir feiern das Leben, die Rebellion und die Befreiung

Heraus zum Revolutionären 1. Mai 2026, 18 Uhr, O-Platz, Berlin-Kreuzberg

 

„Die Bullenschweine verlassen nicht den Park,

sondern ihr, weil es ist nach 22 Uhr."

[LE] Spontandemo gegen die Wehrpflicht in Solidarität mit dem Streik der Schüler*innen

Um unsere Solidarität mit den streikenden Schüler*innen und unsere Wut auf die Militarisierung unserer Gesellschaft auszudrücken sind wir am Abend des Streiktags laut und selbstbestimmt durch den Stadtteil Reudnitz gezogen.Hiermit wollen wir erklären, warum wir das getan haben und warum das auch dich betrifft.

 

Lüneburg: Bundeswehr-LKW Typ „Elefant“ abgebrannt - Solidarität mit den streikenden Schüler*innen!

Schüler*innen! Ihr seid auf der Straße, weil ihr kein Kanonenfutter sein wollt.
Der „Schulstreik gegen Wehrpflicht“ mobilisiert Tausende.
Solidarisch mit eurem Streik haben wir in der Nacht auf den 05. März 2026 einen Transport-LKW des Typs „Elefant“ der Bundeswehr auf einem Werkstattgelände in Lüneburg abgefackelt.

 

 

Anquatschversuch in Nordbrandenburg

Hier veröffentlichen wir den Bericht eines Anquatschversuches durch den Verfassungsschutz am 25.02.2026

Am 25.02.2026 kam es zu einem Anquatschversuch durch den Verfassungsschutz in Nordbrandenburg bei den Eltern eines Genossen. Um circa 16:50 klopfte es mehrmals an der Haustür des Einfamilienhauses. Ein älterer und ein jüngerer Mann fuhren mit einem Auto vor (Kennzeichen beginnt mit K), stellten sich als „vom Verfassungsschutz“ vor, inklusive Vorlage eines Ausweises, und wollten mit dem Bewohner über eines seiner (erwachsenen) Kinder sprechen. Sie seien gerade in der Gegend gewesen. Auf Rückfrage sagten sie, sie kämen aus Berlin und hießen Herr Kölsch (der ältere) und Herr Struckhoff. Herr Kölsch übernahm weitestgehend die Gesprächsführung. Die Nachfrage, ob dem Genossen etwas passiert sei, wurde verneint, aber es wurden vermeintliche Details seines vergangenen politischen Wirkens benannt mit dem Zusatz, das sei ja „nicht ganz ohne“. Weiter fragten sie nach dem Wohn- und Aufenthaltsort des Genossen, welcher ihnen nicht genannt wurde, und insistierten, sie wären an einem Gespräch sehr interessiert, dafür wollten sie sich gerne verabreden. Der Vater fragte nach einer Visitenkarte und Telefonnummer (hatten sie nicht) und sie fragten nach der Festnetznummer der Eltern. Da diese öffentlich einsehbar ist, verwies der Vater des Genossen darauf.

 

Anquatschversuche in Heide

Geheimdienstler

Im neuen Jahr geht es gleich weiter mit den Rekrutierungsversuchen des Geheimdienstes, diesmal gleich bei drei Personen rund um und in Heide, im westlichen Schleswig-Holstein. Wir vermuten, dass dies mit antifaschistischen Protesten rund um AfD-Veranstaltungen zusammen hängt.Zuletzt hatte der VS noch in Kiel im Herbst bei einem Aktivisten geklingelt. Ein Gespräch würde hier aber abgelehnt.

 

Stuttgart – Schulstreik: Schultore zugekettet gegen Wehrpflicht

 

Die Wehrpflicht:

 

Das Thema, welches die Jugend seit nun etwa einem Jahr stark beschäftigt. Denn für die Interessen und den Profit der Reichen zu kämpfen und mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zu sterben, ist für die Jugend keine Option. Doch trotz den Protesten, führt die Politik ihre Kriegstreiberei fort. Am 5.12.2025 gingen zehntausende Jugendliche auf die Straße, um Merz, Pistorius und co. zu zeigen „Wir sterben nicht für eure Kriege.“

 

 

Ein Leuchtfeuer! Den Herrschenden den Saft abdrehen! Über den Blackout vom 3.1.2026:

Ein Leuchtfeuer erhellt eine Kabelbrücke, um ein fossiles Kraftwerk vom Stromnetz zu trennen. Mit beachtlicher Reichweite. Wirkungsvoll und polarisierend. 
Als „Vulkangruppe : Den Herrschenden den Saft abdrehen“ wenden wir uns mit einer dritten Erklärung an euch. Wir wollen ein paar Dinge klarstellen. Wir äußern uns auch zu den bezüglich der Aktion aufgetretenen Widersprüchen.

Während die Brücke noch nicht erkaltet war, wurden von der EU bereits zwanzig neue Gaskraftwerke für Deutschland bewilligt.
Das ist der verheerende Normalzustand, der sich zum dauerhaften Ausnahmezustand entwickelt.
Wir können nicht warten. Bald könnte jeder Widerstand aussichtslos sein.
Wir handeln in Notwehr! Die Zerstörung der Erde mit ihrer Artenvielfalt muss gestoppt werden. Das Leiden ist jetzt schon unvorstellbar.
Wir handeln auch, weil Widerstand ein Lebenselixier ist, angesichts der aussichtslos erscheinenden globalen Katastrophen. 

Die Aktion vom 3.1.2026 wird wahrscheinlich erst in ein paar Jahren in seiner politischen Bedeutung erkannt und ihren Platz im Repertoire notwendiger Interventionen finden. Noch herrscht einige Verunsicherung hinsichtlich der politischen Einordnung und der praktischen Schlussfolgerungen. Wir wünschen uns jetzt (!) eine Debatte dazu. Wir wünschen uns, dass eine traditionelle, auf den Erhalt des Status-Quo bedachte Linke, sich endlich den fundamentalen Problemen unserer Zeit stellt.
Ob von dieser noch eine Bedrohung für die Tech-Faschisten und deren autoritäre Träume ausgehen wird, halten wir für fraglich. 
Viele Linke sind mittlerweile so stark in die hegemoniale imperiale Lebensweise eingewebt, dass weder politisch noch sozial der eigene Status erkannt und hinterfragt wird. Alternativen können so weder gedacht, vermittelt noch erkämpft werden. 

Auch wir kennen keinen geraden Weg in eine von aller „Herr“schaft befreite Gesellschaft. Wir wissen aber, dass es einer mit vielen Abzweigungen, Irrtümern, Niederlagen und Schmerzen ist. Und vielleicht gibt es auch Momente des Glücks, der Hoffnung und der Zuversicht. Ganz sicher ist, wir wollen und können ihn nicht alleine beschreiten. Deshalb wenden wir uns an euch, die ihr die Offenheit und Bereitschaft nach grundsätzlicher Veränderung habt.

Anarchie heißt Solidarität

Wir erklären unsere Solidarität mit Ronja und wenden uns gegen die Art und Weise, wie ihr Rauswurf aus dem EKH Wielandgasse abgelaufen ist. Die Ereignisse der letzten Wochen haben deutlich gemacht, wie verletzend und spaltend Ausschlüsse wirken können, wenn sie ohne transparente Kommunikation und ohne Rücksicht auf die betroffene Person durchgesetzt werden.

In den vergangenen Tagen haben wir Ronja dabei unterstützt, ihr finanzielles Auskommen für das kommende Jahr abzusichern. Für uns war das ein Akt gegenseitiger Hilfe – ein Prinzip, das in selbstverwalteten Strukturen nicht nur propagiert, sondern auch gelebt werden sollte. Solidarität endet nicht an der Tür eines Hauses, und sie endet auch nicht, wenn Konflikte entstehen.

Die Resonanz auf unsere Unterstützung war größer als erwartet. Viele Menschen haben deutlich gemacht, dass sie Ronjas Situation nicht gleichgültig lässt und dass sie sich eine andere Konfliktkultur wünschen – eine, die nicht auf Ausschlüsse setzt, sondern auf Gespräch, Verantwortung und gemeinsame Lösungen.

Wir möchten klarstellen, dass es derzeit keine weiteren Aktionen im Umfeld des EKH geben wird. Die Situation ist komplex, und wir sehen es als notwendig an, Raum für Reflexion und Austausch zu lassen, statt die Spannungen weiter zu erhöhen. Unser Ziel war und ist es, Ronja zu unterstützen – nicht, bestehende Konflikte zu eskalieren.

Wir hoffen, dass dieser Moment genutzt wird, um über Strukturen, Entscheidungsprozesse und solidarische Praxis nachzudenken. Selbstverwaltung lebt davon, dass Menschen füreinander einstehen – gerade dann, wenn es schwierig wird.

[Mülheim a.d.R. + Essen] Antifaschistische Interventionen vor dem Landesparteitag der AFD NRW

etwas fluffige Farbe am Firmensitz von Solutions 4 Security GmbH

Pünktlich vor dem anstehenden Landesparteitag der AFD in Marl am 07.03.26 wurden zwei unmittelbar in Verbindung stehende Unternehmen in Essen und Mülheim von Antifaschist:innen besucht und farblich markiert.

Laut Augenzeug*innenberichten traf es in der Nacht vom 3. auf den 4. März die Jahn Vermögensverwaltung in der Adlerstr. 15 in Essen. Hier haben Antifas besseren Geschmack bewiesen und kurzerhand das Interieur farblich umgestaltet und mal ordentlich gelüftet. In der Nacht vom 4. auf den 5. wurde die Geschäftsadresse von Solutions 4 Security GmbH in der Hans-Sachs-Str. 8 in Mülheim an der Ruhr mit marl mehr, marl weniger fluffigen Farben verschönert. Was ist also noch alles möglich, wenn sich die private AFD-Sicherheitsfirma nicht einmal selbst schützen kann?

[KA] Ausländerbehörde markiert! Frauensolidarität aufbauen!

Im Vofeld des 8. März haben wir die Ausländerbehörde mit der Parole "Abschiebungen stoppen" verschönert und ein Wandzeitung mit folgendem Inhalt angebracht:  

Fundis das Handwerk legen – Evangelikales Gemeindezentrum markiert

 

Am Sonntag den 01.03. haben wir die Fassade des Hauses der freien evangelikalen Gemeinde Kassel Ost mit einer Menge Bitumen gedeckt. Eine hervorragende Grundierung für weitere Verschönerungen.

Debanking Rote Hilfe: Sparkasse Göttingen zieht vor das Oberlandesgericht!

Hatte im Januar 2026 noch Jubel geherrscht, nachdem das Landgericht Göttingen der örtlichen Sparkasse Grenzen aufzeigte und die Kündigung des Bankkontos der Roten Hilfe vorläufig außer Vollzug setzte, zieht nun das Bankinstitut vor das Oberlandesgericht Braunschweig.

Fotos: Görli zu - Rave against the Zaun

Rave against the Zaun am 1. März 2026 im Görlitzer Park

Am 1. März 2026 ist der Görlitzer Park das erste Mal nachts abgeschlossen worden. In den letzten Wochen wurde der Görli – gegen den Widerstand der Anwohner*innen und des Kreuzberger Bezirks – für teure 1,5 Millionen Euro eingezäunt. Zuvor feierten am Sonntag mehrere Hundert Menschen mit einem „Rave against the Zaun“ gegen die nächtliche Schließung.

neun Tesla stillgelegt

Vor Rage und aus Wut hat die antifaschistische Zulassungsstelle neun Tesla außer Betrieb genommen.

Internationaler Frauenkampftag 2026 Saarbrücken

Heraus zum internationalen Frauenkampftag!

Frauen organisiert euch! Gegen jeden Antifeminismus und für die Emanzipation!

 

Demo am 08.03.26, 16 Uhr, Max-Ophüls-Platz, Saarbrücken

 

Gegen die Wehrpflicht: Nächtlicher Besuch bei Bundeswehr in Kassel

In der letzten Nacht haben wir zwei Niederlassungen der Bundeswehr in Kassel besucht. 

Am neuen "Karrierecenter" in Kassel-Marbachshöhe haben wir großflächig die Parolen "Nie wieder Wehrpflicht" und "Stop War" angebracht. Im Eingangsbereich des Gebäudes in Kassel-Waldau, in dem auch die Bundeswehr einige Büros hat, haben wir rote Farbe und zerbrochene Scheiben hinterlassen. 

[HAL] Rechte Einschüchterungsversuche in Halle (Saale) vor dem 7.3.26

In Halle wird fleißig für Demonstrationen am 7. & 8. März plakatiert und das ist gut so. Dieser Artikel ist ein Hinweis an alle Plakatkleber_innen, denn den rechten Arschlöchern gefällt das gar nicht!

Outcall Grapple&Strike

Im folgenden Text möchten wir FLINTA*-Personen vor der Grapple & Strike (G&S) Kampfsportschule in Bremen sowie vor den mit ihr in Verbindung stehenden Personen Jan Henning Bode (Inhaber und Trainer), Jan-Ole Röbbeling (Trainer) und Arne Schlichting (Trainierender), auf Grundlage unserer Erfahrungen, warnen.

AfD-Hetze wirkt: Linke Buchläden von Buchhandlungs-Preis ausgeschlossen

Der konservative Kulturstaatsminister Weimer hat den permanenten Angriffen seitens der AfD und rechter Medien nachgegeben. Drei linke Buchläden, die dieses Jahr eigentlich hätten ausgezeichnet werden sollen, wurden wegen „verfassungsschutzrelevanter Erkenntnisse“ von der Preisträger:innen-Liste gestrichen.

 

(B) Plakatieren für die Totalverweigerung

Wir sind gestern abends losgezogen und haben an den Eingängen der Oberschulen in Kreuzberg 61 das Plakat vom provisorischen anarchistischen Antikriegsrat Berlin (siehe Bild) geklebt.

11. Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist:innen im OLG Düsseldorf

Thema ist weiterhin der Überfall auf Beuthe und Raßbach am 12.1.2023

10. Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist:innen im OLG Düsseldorf

Es sind heute drei Zeuginnen geladen, die damals Schülerinnen waren und auf ihrem gemeinsamen Schulweg den Überfall auf die Nazis Beuthe und Raßbach am 12.1.2023 gesehen haben. Ihre Erinnerungen und damaligen Aussagen scheinen stark von Handyvideos und Nachrichten in einem Whats-App-chat geprägt zu sein.

110. Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist:innen im OLG Düsseldorf

Heute: Von der Axt, über die alle reden, die aber niemand gesehen hat

Seiten

Newswire abonnieren