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Ungarn 2026: Internationales Nazi-Schaulaufen, während antifaschistische Kundgebungen verboten sind

Am heutigen 14. Februar 2026 findet in Budapest erneut der sogenannte „Tag der Ehre“ statt. Wie erwartet, beteiligen sich an der Veranstaltung wieder internationale, auch deutsche und österreichische Neonazis. Das Programm für ein perfektes rechtes Wochenende

Erneute Stellungnahme

Angesichts der durchschaubaren Reaktionen auf unseren letzten Beitrag sehen wir es als zwingend notwendig an, uns erneut zu Wort zu melden. Die dort aufgestellten unwahren Behauptungen entspringen direkt dem toxischen Narrativ der rechten Szene und sind Teil eines gezielten Versuchs, unseren Widerstand zu brechen, indem man uns diskreditiert. Das lassen wir nicht unkommentiert. 

A complement to the recently published „Critical Thoughts”.

Banner with text "Freedom for the budapests antifascists"

The following text was published on dreiktakcio.noblogs.org (https://direktakcio.noblogs.org/2026/02/09/kiegeszites-a-kritikai-gondol...) as an answer towards a text which was republished on https://feketelobogo.org/2026/01/28/free-maja-critical-reflections-on-th... (The blog isn't the writer of the text.) You can also find it on indymedia (https://de.indymedia.org/node/705006

 

(At the end of January 2026, a text appeared on the website feketelobogo.org that did not fit well with the other texts published on the site, criticizing phenomena experienced by the author in the course of international anti-fascist solidarity. A detailed critique of the text can be read below. The original text was published in English only, but the response here can also be read in Hungarian.

Incidentally, at the time of writing, the slogan rejecting EU colonization found at the end of the text is one of the official slogans of the authoritarian Orbán regime.)

 

Firstly, it is of utter significance to mention that this text represents the opinions of a few people not the whole Hungarian antifascist or anarchist millieu. In addition, it seems that those who had written the text were moderately active in the international antifascist struggle in the recent years. The main mistake of the text is that the author is “prone to universalise his own experiences”, which means he is – allegedly – doing precisely the same as the people he criticize. We’re not arguing that he was confronted with opinions which may have been contradictory to him, but these could have been individual cases which could certainly not describe the entire movement. The publication urges dialogue, but it does not tell what would it say during in a dialogue.

Bundeswehr Karrierecenter markiert und sabotiert!

Heute haben wir das sogenannte „Karrierecenter“ der Bundeswehr in München markiert und mit Hämmern und Feuerlöscher sabotiert.

(A-Radio) Libertärer Podcast Januarrückblick 2026

Das A-Radio Berlin präsentiert den neuen Libertären Podcast mit dem Januarrückblick 2026: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Mit News aus aller Welt, einem übersetzten Bericht aus Minneapolis, unserer Politik-Satire, ein Interview von RDL zur Spitzelenttarnung in Bremen, Wo herrscht Anarchie, Musik u.v.m.

Was lässt sich aus der Studie „Verurteilt für terroristische Mitgliedschaft im Ausland“ für inhaftierte Antifaschist:innen ableiten?

In einer Studie der Friedrich Ebert Stiftung wird von Sofia Koller die strafrechtliche Aufarbeitung, der Strafvollzug sowie die Rückkehr in die Gesellschaft von sogenannten „islamistischen“ Verurteilten analysiert. Ausgangspunkt ist die Phase nach 2014, als sich zahlreiche Personen aus Deutschland dem sogenannten „Islamischen Staat“ anschlossen und später, teils freiwillig, teils durch staatliche Rückholaktionen, nach Deutschland zurückkehrten. Was lässt sich aus dieser Arbeit womöglich über die aktuelle Umgangsweise der Repressionsbehörden mit inhaftierten Antifaschist:innen ableiten, wo gibt es Überschneidungen?

Im Zentrum der Arbeit stehen vier Problemfelder:

    1. Risikobewertung und Sicherheitsmanagement,
    2. Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit,
    3. Übergangsmanagement und Bewährung,
    4. geschlechtsbezogene Besonderheiten, insbesondere bei Frauen und Kindern.

Die Studie bewegt sich dabei im Spannungsfeld zwischen Sicherheitslogik und dem gesetzlichen Resozialisierungsanspruch. 

Aufruf zur Beteiligung am kommenden Schulstreik gegen Wehrpflicht

Am 5. März wird es wieder einen bundesweiten Schulstreik gegen die Wehrpflicht geben. Macht alle mit, auf das es bald Hunderttausende werden, die sich die Straße nehmen und der Kriegstreiberei ein Riegel vorgeschoben wird! Hier ein paar Infos und Anregungen.

 

Webseite mit Prozessberichten aus Düsseldorf

Da wir die Webseite nicht kannten und deswegen die Prozessberichte aus Düsseldorf bisher an uns vorbei gingen wollen wir sie hiermit verbreiten und einem größeren Publikum zugänglich machen:

 

https://bsg-nrw.org/

 

 

Solidarität mit Rojava - YPJ Fahne am Turm heruntergelassen

In Solidarität mit den kämpfenden Frauen in Rojava haben wir eine Aktion auf der Burg Esslingen durchgeführt. Dabei wurde eine riesige YPJ Fahne am Turm heruntergelassen und mit Rauch in den Farben Kurdistans untermalt.

 

Ich schachere nicht um meine Freiheit

Übersetzung aus dem Griechischen einer Stellungnahme, die Dimitra Zarafeta bereits im Oktober 2025 auf athen.indymedia.org veröffentlicht hat.

14.2.,16h KEIN "TAG DER EHRE" - Solidarität mit den antifaschistischen Genoss:innen in Budapest

https://sperrstunde.org/events/2026-02-14-kein-tag-der-ehre-solidaritaet-mit-den-antifaschistischen-genoss-innen-in-budapest

Rund um den 14. Februar versammeln sich in Budapest erneut Neonazis aus ganz Europa, um die Verbrechen von Wehrmacht, SS und ungarischen Faschist:innen zu glorifizieren. Unter dem zynischen Namen „Tag der Ehre“ feiern sie einen im Februar 1945 (gescheiterten) Ausbruchsversuch von Nazis aus einem Kessel der Roten Armee – und damit Mord, Antisemitismus und Faschismus.

 

Während sich etliche Neonazis in der Stadt bewegen können, wird antifaschistischer Protest verboten, kriminalisiert und verfolgt. Solidarische Gegenstimmen sollen zum Schweigen gebracht werden.

Das nehmen wir nicht hin.

 

Keine Baelle, wir schmeissen Steine! Villa der Burschenschaft Arminia Czernowitz in Linz bespielt

Wer hat Spass gehabt am Burschenbundball am 7.2. in Linz? Deutschnationale Burschis! Wer hatte keinen Spass mehr beim nachhause kommen? Deutschnationale Burschis der Arminia Czernowitz!
Tut uns leid um eure Villa.

(Frankreich) Antifademo gegen die "Taverne de Thor" in Lothringen mit internationaler Ausstrahlung

International antifascist demonstration against "Taverne de Thor" nazi-center in eastern France in february 2026 - credits: groupe média fermez-la!

Communiqué des Kollektivs "Fermez-la! (Taverne de Thor)" - 10. Februar 2026  Rückblick auf eine internationale Antifademo gegen die Hammerskins in Ostfrankreich am 7. Februar 2026  Es gibt ein mehrsprachiges FEATURE ZUR DEMO und weitere Bilder der Antifa-Kampagne bei MANIF-EST.INFO und den englischsprachigen REDEBEITRAG BEI RDL.DE

Spendenaufruf GKN For Future (GFF)

Rettet GFF - ein Leuchtturm für die sozial-ökologische Wende von unten!

 

Streik bei Vivantes

Der 9. Februar 2026 war der erste Streiktag der Vivantes Töchter in diesem Jahr. Sie fordern nach dem Tarifvertrag öffentlicher Dienst (TVöD) bezahlt zu werden, - samt den Bestimmungen des Manteltarifvertrages. Fünf Tochterunternehmen sind im Streik: VivaClean (Nord, Süd), die Vivantes Service Gesellschaft (VSG), Speise- und Versorgungslogistik (SVL), Vivantes Reha und Vivantes MVZ. In den Unternehmen arbeiten insgesamt ca. 2.500 Beschäftigte.

3 Podcasts der Sendung „Wie viele sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen“ – Ausgabe Februar 2026

Sendung vom Dienstag, den 3. Februar 2026 von 19-20 Uhr mit folgenden Beiträgen: Kontokündigung wegen Antifa: Banken vollstrecken US-Politik in Deutschland Zeug:innenvorladungnen im Zusammenhang mit dem Prozess gegen Daniela Klette Der Prozess gegen die Ulm5–Gefangenen beginnt im April

SAVE THE DATE: Antifa-Demo am 7. März in Halle/Saale

SAVE THE DATE: Antifa-Demo am 7. März in Halle/Saale

Die Faschos vom Gladiator Gym in Halle wollen sich am 7. März 2026 prügeln und veranstalten eine "Fight Night". 

Die Fight Card ist eindeutig mit rechten Arschlöchern besetzt, das Event eine Gelegenheit zur Vernetzung und zum Kohle scheffeln.

Gründe genug ihnen das Event zu versauen und auf die Umtriebe in der ehemaligen Ladenfläche an der Beethovenstraße Ecke Lutherstraße in der südlichen Innenstadt von Halle aufmerksam zu machen.

Achtet auf weitere Ankündigungen und kommt am 7.3.26 nach Halle! Alerta Antifascista!

Solidarität mit allen Antifas in Ungarn!

Organisiert Aktionen rund um den 14.02.2026, anlässlich des Verbots aller antifaschistischer Kundgebungen rund um den "Tag der Ehre" in Budapest. Beteiligt euch an den bereits angekündigten Kundgebungen in Deutschland und Österreich. Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

Solidarität mit Daniela Info Nr. 47 / 10.2.2026

  „Die Solidarität lässt für sie, so sagt Daniela, die Sonne aufgehen“

Hallo,

Daniela hatte ein Grußwort für die Rosa Luxemburg Konferenz (RLK) am 10.1.2026 geschrieben, welches Alex und Ariane vortragen sollten. Die Grußbotschaft ist als Brief von Daniela an Ariane geschickt worden, der dann vor dem 10.1.2026 von der Generalbundesanwaltschaft (GBA) als Beweismittel beschlagnahmt wurde. Der Staatsschutz wollte wohl verhindern, dass der Beitrag von Daniela nicht auf der RKL verlesen werden kann, nachdem ihre Grußbotschaft auf der RLK 2025 begeistert aufgenommen wurde. Jetzt endlich ist der Brief angekommen. Die Grußbotschaft veröffentlichen wir hier, ebenso wie die junge Welt auszugsweise in der Printausgabe und vollständig auf der Online-Seite vom 11. 2.2026. 

                                                                                                                                                

 Hier die aktualisierten Prozesstermine im Februar (Prozessort: Weitzmühlenerstr. 48 in Verden-Eitze):

17.2.2026 um 10 Uhr

24.2.2026 um 10 Uhr

25.2.2026 um 9 Uhr

 

Mit solidarischen Grüßen

Gruppe: Solidarität mit Daniela

 

solidarisch-mit-daniela@t-online.de / www.solidarisch-mit-Daniela.de

 

Angriff auf unsere Genossen

Am heutigen 10. Februar 2026 kam es zu einem erneuten Angriff auf unsere Genossinnen in Mutterstadt

Andreas Krebs befindet sich im Hungerstreik

Seit Montag, den 26.Januar befindet sich der Gefangene Andreas Krebs im Hungerstreik
Nach einer Zellenrazzia wurden bei ihm angeblich Drogen gefunden. Er geht davon aus, dass ihn Drogen wahrscheinlich von Gefangenen untergeschoben worden sind.
Daraufhin wurde er auf die Isolationsstation A9 verlegt.
Seine Bedingungen haben sich dort generell verschlechtert:
Alle Besuche mit Trennscheibe einschließlich der von seiner Anwältin.
Telefonieren sind nur für 6€ monatlich möglich.
Kein TV!
Ausgänge sind alle gestrichen worden.
Studium ist zu Zeit auch nicht möglich.
Also alle Vollzuglockerungen einschließlich von 2/3 sind gestrichen worden.

Er befindet deswegen im Streik und fordert die Rückverlegung auf seine alte Station.
Falls das bis zum kommende Wochenende nicht passiert wird er auch die Einnahme seiner lebendnotwendigen Medikamente verweigern.
Schreibt Andreas :

Andreas Krebs
Seidelstr.39
13507 Berlin

 

Weichreite auf linken Demos: Rechte Provokation ist keine Pressearbeit

Der rechte Streamer Weichreite taucht wiederholt auf linken Demonstrationen auf, um Menschen vor laufender Kamera mit provokanten Fragen zu belästigen. Mehrfache Hinweise, respektvoll Abstand zu halten, ignorierte er bewusst, wodurch er die kollektiven Grenzen linker Räume missachtet.Gegen seine Strategie der Selbstinszenierung! Oma , Opa und Klaus Peter - Keine Opfer sondern Täter! Weichreite, deine Oma war nicht dein letztes Opfer. Unsere Aktion sollte dir eine letzte Warnung sein!
Wir kommen wieder!

 

05.02.2026 / 18. Prozesstag / Antifa-Ost-Komplex

Der Prozess beginnt um 9:39 und endet ca. 14 Uhr frühzeitig. Es sind ca. 16 solidarische Menschen anwesend, wenig Presse und zwei Neonazis. Bei dem einen handelt es sich um Marvin Wolf, während der andere nicht eindeutig identifiziert werden konnte. Aber es sich wahrscheinlich um Kevin Noeske handelte. Parlamentarische Beobachter*innen waren (zumindest sichtlich) keine vor Ort. Des Weiteren befinden sich im Zuschauer*innenraum rotierend immer ca. 4-5 Justizbeamt*innen. Die Nebenklage ist durch die Anwält*innen Schneidrs, Thomas, Wippert und Hammer vertreten.

26.02.04 / 17.Prozessbericht / Antifa-Ost-Komplex

Die Verhandlung beginnt um 09:35. Zu Beginn wird der Antrag der Nebenklagevertretung auf komplette Akteneinsicht genehmigt. Die Verteidigung legt hiergegen Beschwerde ein. Die Herausgabe der entsprechenden Akten muss warten, bis das Gericht über die Beschwerde entschieden hat. Falls das Gericht wieder zustimmt, besteht die Möglichkeit, eine Beschwerde beim Bundesgerichtshof einzulegen.

In Solidarität mit Maja! „Bauernstube“ in Wesseling besucht - #DankeAntifa

In Solidarität mit Maja! „Bauernstube“ in Wesseling besucht - #DankeAntifa

Wir haben am frühen Morgen des 09.02.2026 die Gaststätte „Bauernstube“ in der Waldorfer Str. 16a in Wesseling besucht und die Fenster mit Steinen und Farbflaschen eingeworfen. Die Gaststätte ist regelmäßiger Veranstaltungsort der AfD Wesseling und Heimat der „FC Bruderschaft“.

In Solidarität mit Maja!

„Freiheit ist für mich etwas anderes. Sie blüht in dem Glauben, dass wir gemeinsam Gerechteres schaffen können als Gefängnisse, Lager und Abschiebezentren, dass wir Friedvolleres schaffen können als Handschellen, Waffen und Panzerdivisionen. Für mich bedeutet dies, zu suchen, was bleiben kann für jene, die nach uns kommen, zu bewahren, was an Freiheiten bereits errungen wurde, und aus jedem Zweifel ein neues Wagnis entstehen zu lassen. Und ich spreche aus Hoffnung, da es so viele Menschen gibt, die der Verachtung nicht gehorchen, die weder Recht noch Pflicht dazu verspüren.“ 
Kein letztes Wort – aus Majas Rede zum Prozessende

Am 4. Februar 2026 wurde die Maja wegen Beteiligung an antifaschistischem Widerstand gegen das jährliche SS-Gedenken in Budapest (Ungarn) zu acht Jahren Haft verurteilt. Maja wurde 2024 in einer Blitzaktion illegal von Deutschland nach Ungarn ausgeliefert und sitzt seitdem dort als non-binäre Person unter menschenunwürdigen Bedingungen in Isolationshaft. Neben Maja wurden auch Gabri zu sieben Jahren Knast und Anna zu zwei Jahren Bewährung in Budapest verurteilt.

Daneben stehen aktuell in Dresden und Düsseldorf im sogenannten Antifa Ost und Budapest-Verfahren weitere Antifaschist:innen vor Gericht. Bereits im September wurde Hanna in München im gleichen Zusammenhang zu fünf Jahren Knast verurteilt.

Veröffentlichung: Eine Person hat den Verrat des Bremer Spitzels DÎlan über Jahre gedeckt

1. Einleitung

Wir sehen uns gezwungen, den Outcall des Verräters DÎlan S. A. (im Weiteren D.) der IL Bremen (https://de.indymedia.org/node/623564) um eine entscheidende Information zu ergänzen, die im Text nicht genannt wird: Eine Person hat über acht Jahre von dem Verrat gewusst. Der Name dieser Person lautet Marlen (im Weiteren M.).

Wir haben von dieser Form des Verrats erfahren und versuchen seitdem, zur Aufarbeitung und Transparenz im Fall von M. beizutragen. Der erste Schritt dazu war ein interner Outcall, den wir zwecks Strukturschutz an alle Kontexte versendeten, mit denen M. politisch in Kontakt gestanden haben könnte. Mit diesem öffentlichen Text wollen wir nun Kenntnisse über M. und ihre Rolle in der Breite transparent machen. Auch um weitere Strukturen erreichen zu können, die diese Information bisher nicht erhalten haben. Gleichzeitig möchten wir Kritik am bisherigen Umgang mit dem Wissen über M.s Rolle üben und eine allgemeine Debatte über das Thema Mitwisser*innenschaft anstoßen.

FREE MAJA-Critical reflections on the campaign from Budapest

Budapest
2026

In the book Filterworld, Kyle Chayka uses a term of “algorithmic homogenization” to describe how interior spaces across different cities, countries and continents start looking the same. Chayka shows that today looking at pictures and short videos of one’s home, one cannot know where this home is located. Chayka argues, because of the global homogenization of interiors. The creators are all chasing the same visual approval over social media; today to be acknowledged and appreciated, one’s home should have a set of elements that could be recognized by others, who probably would never step a foot in that home.

In our globalizing world similar processes take place with many phenomena, and radical left scene is not an exception. Standards and categories of estimating “levels” of fascism, patriarchy or economic exploitation as well as the struggles against them often are not contextualized. Political work, in particular, is often imposed or imported without a hard work of contextualization. However, such work, by obtaining a certain “language” or a recognizable style, has a better chance to be acknowledged by our foreign camaraderie. Following these strategies, the global movement may risk preferring practices and perspectives of more visible– read: bigger and more resourceful – movements over more contextualized categories and practices.

Diversity in strategies and approaches which would be more rooted in historical and political contexts need to lie at the heart at internationalization.
The authors of the zine hope that by writing down our reflections on the “Free Maja” campaign from Budapest — where the campaign has found itself after being organized in Germany by Maja’s family, friends, and comrades— we can contribute to the understanding of complications and challenges of carrying political fights across different places and contexts – if without critically questioning the ground. We hope, therefore, this zine is a contribution to the discussion on what international solidarity looks and may look like in practice.

 

 

Solidaritätserklärung für den Gefangenen Andreas Krebs

Der Knastrebell Andreas, der schon insgesamt 26 Jahre  in deutschen und italienischen Knästen hinter sich hat, wurde auf die Isolationsabteilung A 9 der JVA Tegel verlegt .

Er befindet sich deswegen seit dem 26.Januar im Hungerstreik.

Nach einer Zellenrazzia wurden bei ihm angeblich Drogen gefunden. Er geht davon aus, dass ihm diese Drogen untergeschoben worden sind. Wahrscheinlich mit Unterstützung von Beamten! Alle Vollzuglockerung  einschließlich von 2/3, die er durch diverse Hungerstreiks erkämpft hat, sind gestrichen worden!

Er fordert die Rückverlegung auf seine alte Station.

 

Rache für Maja und Hanna! Free all Antifas! Burn all prisons!

Am 4.2.26 wurde Maja wegen Beteiligung an antifaschistischem Widerstand gegen den jährlichen Naziaufmarsch in Budapest von einem ungarischen Gericht zu acht Jahren Haft verurteilt. Bereits im September 2025 wurde Hanna in München im gleichen Zusammenhang zu fünf Jahren Haft verurteilt. Wir sind nicht überrascht, aber trotzdem wütend!

 Deshalb haben wir gestern Nacht der Geschäftsstelle der Generalstaatsanwaltschaft München einen Besuch abgestattet, den Eingangsbereich mit Buttersäure eingenebelt und die Fassade mit „Free Maja, Hanna & all Antifas“ getaggt.

 

 

Wer nichts wagt, gewinnt? - Jenaer Antifa im Dialog mit der Staatsmacht

An einem kalten und grauen Samstag im Februar parken wir am Stadtrand der mitteldeutschen Studentenstadt. Dem Aufruf der Jenaer Soligruppe folgend reisten wir an, um unsere Wut über das Urteil gegen Maja auf die Straßen zu tragen. Als wir gegen 14 Uhr den Holzmarkt erreichen, machte sich erste Enttäuschung breit. Weit weniger Menschen als erhofft sammelten sich auf dem Platz in der Innenstadt und lauschten bei leichtem Nieselregen den einleitenden Worten der Demoleitung. Deutlich mehr als 1000 Genoss*innen wurden es am Ende nicht, die unter ständiger Bedrängnis durch Züge der Thüringer Bereitschaftspolizei durch Jena demonstrierten. Was vielleicht auch an der szeneübergreifend vergleichsweise schwachen Mobi liegen könnte, ist doch ein Armutszeugnis der antifaschistischen Bewegung angesichts des folgenreichsten Schauprozesses gegen Menschen aus unseren Reihen in der jüngeren Vergangenheit. Doch das sollte nicht die letzte Enttäuschung des Tages bleiben.

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