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Wir widersetzen uns dem AfD-Bundesparteitag in Erfurt

Beschluss 28 – 2026

Die Linke in Thüringen ist Teil der geplanten Proteste gegen den Bundesparteitag der AfD in Erfurt und ruft ihre Mitglieder und die Zivilgesellschaft auf, sich daran zu beteiligen. Als Partei unterstützen wir die Proteste finanziell und materiell. Bereits Ende November hatte das Bündnis „widersetzen“ angekündigt, den Parteitag am ersten Juliwochenende 2026 in Erfurt zu blockieren. Weitere vielfältige Protestformen sind in Planung.

Die Ortswahl der AfD ist ein Kniefall vor dem Landesvorsitzenden Björn Höcke, den man gerichtsfest als Faschisten bezeichnen darf und der wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen rechtskräftig verurteilt ist. Mit der „Erfurter Resolution“ hatte unter anderem Höcke schon zwei Jahre nach der Parteigründung einen ersten Schritt getan, die Agenda der Neuen Rechten auch offiziell in die AfD zu tragen. Seitdem ist die Partei stetig über den rechten Rand hinaus weiter nach Rechtsaußen gerückt.

Angesichts der aktuellen Situation in Thüringen hat der Protest gegen den Parteitag in Erfurt zudem eine historische Verantwortung. Das Hofieren von Höcke, der Thüringer AfD und ihrer praktizierten Verächtlichmachung der parlamentarischen Demokratie verweist auf das Jahr 1924. Damals hatte sich in Thüringen eine Minderheitsregierung von völkisch-nationalen Kräften abhängig gemacht. Damit wurde Thüringen zum Schutzraum und später zum Sprungbrett der Faschisierung des gesamten Landes.

Die Linke wird dieses Vorhaben nicht widerspruchslos hinnehmen. Gemeinsam mit vielen antifaschistischen Verbündeten werden wir den Widerstand gegen den Bundesparteitag der AfD organisieren und im Zuge dessen auch eine Gesprächsoffensive mit der Gesellschaft starten, um über die gefährlichen Positionen der AfD aufzuklären und gemeinsam mit der Bevölkerung ein starkes Zeichen für Solidarität und gegen die Normalisierung des Faschismus zu setzen.

Doch wir bekämpfen die AfD nicht nur auf der Straße, sondern jeden Tag mit unserer Politik. Wir kämpfen dafür, dass Millionen Menschen mehr Geld haben und die Reichen zu Kasse gebeten werden. Wir streiten für eine glaubhafte und zuverlässige Politik, in den Parlamenten, in Vereinen und in der Fläche mit all unseren Genoss*innen. Damit setzen wir uns gegen die neoliberale Politik ein, die die Faschisten so stark macht. Wir sind die Kraft für einen sozialen Antifaschismus.

Brandanschlag auf das Wohnprojekt “Zelle79” in Cottbus

Cottbus, 02. Juli 2026: In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde ein Brandanschlag auf das alternative Wohnprojekt “Zelle79” verübt. Zwei Angreifer warfen Brandsätze gegen das bewohnte Haus.

AfD-Parteitag nicht mit uns. Offener Demoaufruf und Solidarisierung mit den Bündnissen „Zusammenstehen“ und „Widersetzen“

Am 04.07.2026 möchte die rechtsextreme AfD ihren Bundesparteitag in Erfurt stattfinden lassen. Eine Partei, die mit unseren Grundprinzipien von Demokratie, Menschenrechten, sozialer Gerechtigkeit und Klimaschutz nicht übereinstimmt und aktiv die Glaubwürdigkeit des Staates in Frage stellt. Ihre Politik fördert soziale Spaltung, rechtsextreme Ideologien, Diskriminierung von Minderheiten und die Radikalisierung des politischen Diskurses.

Es ist kein Zufall, dass der Faschist Höcke genau auf den 100. Jahrestag der Gründung der Hitlerjugend auf dem 2. NSDAP-Parteitag 1926 in Weimar erneut nach Thüringen einlädt. In seinen Landesverband, der seit März 2021 als erwiesen rechtsextrem gilt und dessen Parteiflügel im März 2020 durch das Bundesamt für
Verfassungsschutz mit der Begründung, dass dieser „gesichert rechtsextremistische Bestrebung gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung“ verfolge, aufgelöst wurde. Höcke, der als studierter Geschichtslehrer gerne einmal die Geschichte zu Gunsten des Nazi-Regimes des Dritten Reichs verdreht. Höcke, der wegen mehrerer Nazi-Parolen schon öfter verurteilt wurde. Höcke, der unter dem Pseudonym „Landolf Ladig“ in NPD-Zeitschriften die Ideen des NS-Regimes verherrlichte. Höcke, der gerne mit anderen rechtsextremen Gruppen wie dem Pegida-Bündnis, dem Compact-Magazin, der Jungen Freiheit oder der Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck chillt. Und der Björn Uwe Höcke, der seit 2020 vom Bundesamt für Verfassungsschutz als Rechtsextremist eingestuft ist.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Höcke den extremen Rechtsruck der letzten Jahre maßgeblich vorangetrieben hat und die Strukturen der Partei mitgestaltet. So hat er bereits auf dem Bundesparteitag 2022 in Riesa die Satzung so angepasst, dass auch nur eine Person die Führungsspitze bilden kann. Doch bis
jetzt hat er sich noch nie für die Wahl zur Parteispitze aufgestellt. Nach 2 Amtsperioden von Weidel und Chrupalla muss die Bundesspitze der AfD 2026 in Erfurt neu gewählt werden. Wenn Höcke diesen Sommer in „seine“ AfD-Hochburg Thüringen einlädt, dann ist vieles möglich – Höcke möchte ein Heimspiel.

Aus diesen Gründen hat sich, wie bereits in den letzten Jahren in Riesa, Gießen, Essen und Magdeburg ein breites Bündnis von Bürger*innen und Organisationen gebildet. Sie setzten ein klares Zeichen gegen die menschenverachtende Politik der AfD und für Weltoffenheit und Toleranz. Auch in Erfurt hat sich ein solches
Bündnis aus den verschiedensten Organisationen gebildet. Unter dem Motto „Zusammenstehen – vielfältig, solidarisch, weltoffen“ sind Aktionswochen für politische Bildung und Events geplant. In der gesamten Erfurter Altstadt wird ein buntes Stadtfest stattfinden und auf dem Parkplatz vor der Messehalle, in der der Parteitag stattfinden wird, wird eine Großdemo stattfinden.

Doch all das geht nun mal nicht ohne die Hilfe von Hunderten von Freiwilligen. Neben den Organisator*innen braucht es Ordner*innen, Awarenesspersonen, Techniker*innen und unzählig viele mehr. Diese Arbeit ist unverzichtbar für unsere Demokratie.

Die AfD ist eine existenzielle Bedrohung für eben diese Demokratie. Vor diesem Hintergrund ist, wie auch in den letzten Jahren auch, Widerstand in Form von zivilem Ungehorsam angekündigt.
Das Bündnis „Widersetzen“ organisiert auch für den 4.7. großangelegte antifaschistische Proteste und mobilisiert aus ganz Deutschland mit dem Ziel den Parteitag zu verhindern. Diese Form von Protest wirkte. Bundesweit machte das Bündnis letztes Jahr auf die Gefahr durch die neue AfD-Parteijugend aufmerksam und aktivierte Menschen sich dagegen einzusetzen. 15.000 Menschen nahmen bei der Aktion in Gießen teil und der Start des Parteitags der AfD wurde verzögert. „Widersetzen“ hat damit gezeigt, dass eine breite Zivilgesellschaft sich rechtsextremen Strömungen aktiv und wirksam entgegenstellen kann. Das macht Hoffnung! Zu kritisieren ist hier allerdings auch die Rolle der Polizei und die massive Gewalt gegenüber den Protestierenden. Polizeigewalt wurde trotz bunter und friedlicher Aktionsformen eingesetzt. Beim Kampf gegen den Faschismus können wir uns nicht auf den Staat verlassen. Zivilgesellschaftlicher Protest ist vielfältig und wichtig. Beim Kampf gegen den Faschismus müssen wir uns gegenseitig unterstützen.
Wir solidarisieren uns deshalb auch mit dem Bündnis „Widersetzen“ und rufen auch dazu auf.

Als GRÜNE JUGEND Thüringen stehen wir solidarisch an der Seite der Menschen, die am 04.07.2026 gegen die AfD protestieren, sich ihnen widersetzen und für eine offene Gesellschaft in Thüringen und ganz Deutschland
einstehen.

Wir werden die GRÜNE JUGEND Erfurt bei ihren Vorhaben im Rahmen des Stadtfests unterstützen, an den Protesten teilnehmen und dazu aufrufen. Zusätzlich werden wir einen eigenen Infostand auf dem Anger haben. Wir werden in der Zeit bis zum AfD-Parteitag am 04.07. Menschen nach Erfurt mobilisieren und für die Proteste sensibilisieren.

Wir fordern:

Die AfD ist in ihren Grundzügen eine rechtsextreme Partei. Ihr politisches Handel, ihre Ziele und Ideologie sind nicht mit den politischen Überzeugungen und Zielen der GRÜNEN JUGEND vereinbar. Die Ausrichtung des Bundesparteitags vom 03.07. bis 05.07.2026 in Erfurt sehen wir deshalb als nicht als akzeptabel an.
Wir stellen uns solidarisch an die Seite der Bündnisse „Zusammenstehen – vielfältig, solidarisch, weltoffen“ und „Widersetzen“ und unterstützen sie in ihrem Protest.

Beschlossen am 14.06.2026 auf der 1. Landesmitgliederversammlung 2026 in Hütten.

Von Solidarität, Freiheit und dem Schweigen

Kritik an der Roten Hilfe ist weder neu noch illegitim. Jede politische Organisation muss sich fragen lassen, ob ihre Strukturen demokratisch sind, ob Macht kontrolliert wird und ob Solidarität tatsächlich bei den Betroffenen ankommt. Eine Organisation wird nicht dadurch stärker, dass man sie der Kritik entzieht. Das gilt auch für die Rote Hilfe.Wer Freiheit ernst nimmt muss kritisieren und sich der Kritik stellen. Umso wichtiger ist es, Kritik präzise zu halten, wenn sie politische Grundsätze berührt.

Der Diskussionsbeitrag „Eine Kritik der Roten Hilfe – Ein verspäteter Geburtstagsgruß“, vermengt mögliche organisatorische Defizite mit einer ethischen Frage. Er erklärt den Grundsatz der Aussageverweigerung zu einem Ausdruck eines „männlich geprägte(n) Wertesystem(s) von Standhaftigkeit, Opferbereitschaft, Härte und Heroismus“. Diese Deutung scheint zu kurz zu greifen und wesentliches zu übersehen. Denn zu Schweigen ist kein Heldentum. Erst recht ist Schweigen kein Kult um Leid.

AfD Parteibüro in Erfurt markiert

In einigen Tagen findet der AfD Parteitag in Erfurt statt. Im Vorhinein wurde ein Parteibüro der faschistischen Partei in Erfurt markiert.

Solidarische Grüße aus Kärnten/Koroška nach Göttingen und Budapest!

 

Wir schicken solidarische Grüße von unserer Bildungsreise aus Kärnten/Koroška (Österreich) nach Göttingen und Budapest!

 

 

SzeneRotz Ausgabe 18 ist raus!

Eine neue Ausgabe des antiautoritären Magazins für Hannover und darüber hinaus ist raus! Zu lesen auf https://szenerotz.noblogs.org/ oder direkt als PDF im Anhang an diesen Beitrag.

 

Hier gelangst du zur Umfrage der aktuellen Ausgabe:https://cryptpad.fr/form/#/2/form/view/NVx+WC2Razt2753-Sa73y1eNmj7j1CncL...

 

Hitzealarm: Reiche entlassen!

An: An den Bundeskanzler, die SPD-Parteispitze und die sozialdemokratische Bundestagsfraktion
Hitzealarm: Reiche entlassen!

https://weact.campact.de/petitions/hitzealarm-reiche-entlassen

Es reicht! Während die Temperaturen immer neue Extreme erreichen und europaweit Stromnetze zusammenbrechen, Menschen sterben und Wasser rationiert wird, befeuert Wirtschaftsministerin Katherina Reiche die Klimakrise mit ihrer Politik immer weiter.

Als Gaslobbyistin mit Regierungsverantwortung macht sie großzügige Geschenke an dreckige Gaskonzerne und zerstört dabei unser aller Lebensgrundlagen. Wir fordern die sofortige Entlassung der Bundeswirtschaftsministerin!

Warum ist das wichtig?
Großeltern und Kinder mit Hitzschlag, aufgeplatzte Straßen, abgesagte Sportveranstaltungen und Züge, die wegen überhitzter Schienen nicht fahren können: Die vergangenen Tage haben uns allen die katastrophalen Folgen der Klimakrise vor Augen geführt. In weiten Teilen Frankreichs muss das Trinkwasser rationiert und Atomkraftwerke abgeschaltet werden, hunderte Menschen sind bereits an der Hitze gestorben, Kommunen entwickeln Schutzkonzepte und stellen Trinkbrunnen auf.

Überall gilt Alarmstufe Rot! Überall? Nein, in einem Ministerium in Deutschland wird fleißig daran gearbeitet, dass genau diese Extreme zur neuen Normalität werden. Denn die Wissenschaft ist eindeutig: Ohne die Klimakrise hätte es diese Hitzeextreme nicht gegeben.

In den 13 Monaten seit ihrem Amtsantritt hat Wirtschaftsministerin Katherina Reiche bewiesen, dass wir Menschen, unsere Lebensgrundlagen und unser Zusammenleben ihr herzlich egal sind. Katherina Reiche ist und bleibt Gaslobbyistin. Sie ist zum Symbol geworden für eine Politik, der Menschen egal sind, für eine Politik zugunsten der Profite fossiler Konzerne, für Intransparenz und dreckige Gaspolitik mit der Brechstange. Die Konsequenzen dieser Politik bekommen wir jetzt schon alle zu spüren: Reiche zerstört Klima und Energiewende. Als Ministerin arbeitet sie nicht für, sondern gegen die Interessen der Öffentlichkeit.

Wir rufen Sie auf: Schützen Sie uns vor der Hitze – Stoppen Sie die schlechteste Wirtschaftsministerin aller Zeiten! Wir fordern die sofortige Entlassung der Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche.

Während überall in Europa neue Hitzekonzepte diskutiert werden, sabotiert Katherina Reiche im Alleingang jede Anstrengung, Menschen besser zu schützen. Solange fossile Konzerne weiter ungehindert Kohle, Öl und Gas verbrennen, bleiben begrünte Innenstädte und mehr Klimaanlagen ein Tropfen auf die von RWE, Shell und Co. immer weiter aufgeheizte Erde. Diese Hitze ist nicht eine Katastrophe aus heiterem Himmel: Diese Hitze ist das Ergebnis einer Politik, die immer und immer wieder Profite von fossilen Konzernen geschützt und das Verbrennen von Kohle, Öl und Gas zu ihrem obersten Leitsatz gemacht hat.

Indem Katherina Reiche die Wärmewende torpediert, den Ausbau von Wind und Sonne verhindert, mit der Abschaffung von Klimazielen kokettiert und sich Gesetze von Gaskonzernen schreiben, ist sie konkret dafür verantwortlich, dass die tödliche Hitze häufiger und Überschwemmungen verheerender werden. Es ist Alarmstufe Rot: Sehr geehrter Bundeskanzler, sehr geehrte Mitglieder der SPD-Fraktion: Entlassen Sie diese Katastrophen-Ministerin!

https://weact.campact.de/petitions/hitzealarm-reiche-entlassen

[VS] AfD-Büro in der Villinger Färberstraße mit Farbe markiert und Schloss verklebt

Dass rechte Hetze Folgen hat, zeigt sich immer wieder auf der Straße, wie zuletzt bei den Naziangriffen auf Antifaschist:innen in Stuttgart oder ganz aktuell in Göttingen. Diese Angriffe sind keine Einzelfälle. Politische Gegner, Minderheiten und alle, die nicht ins rechte Weltbild passen, werden zunehmend zur Zielscheibe rechter und faschistischer Gewalt.

Diese Entwicklung fällt nicht vom Himmel. Die extreme Rechte wird politisch ermutigt und gestärkt, einen wesentlichen Anteil daran hat die AfD. Sie hetzen in ihren Reden und auf Social Media gegen ihre Feindbilder und schaffen damit den ideologischen Nährboden für rechte Gewalt. Sie sind die geistigen Brandstifter, die den Tätern den Rücken stärken. 

Innnenminister:innen blasen zur Jagd auf indymedia und „Linksextremist:innen“

Nachdem vor einigen Jahren das Bundesinnenministerium schon die Internetseite „linksunten“ verboten und deren angeblichen Betreiber:innen mit massiver Repression überzogen hatte, wird nun die linke Plattform indymedia ins Visier genommen. Zudem sind Reisebeschränkungen für „Linksextreme“ angedacht.

 

Weiteres "Hetzblatt"-Verfahren gegen Geldauflage eingestellt – Bericht über die Theaterfahrt ans Amtstheater Altötting

Eigentlich war der Donnerstag, 18. Juni ein viel zu schöner Tag, um schon früh morgens in einem dunklen Theatersaal zu sitzen. Aber die Stücke der General-Intendantin Eva Firoozi werden eben nicht zur Prime-Time aufgeführt.

Welche Pflanzen gießt das Inihaus? Über politische Verantwortung, das Inihaus und „Flora für Alle“

 

Selbstverwaltete Zentren sind mehr als bloße Veranstaltungsorte. Mit jeder Einladung entscheiden sie mit darüber, welche politischen Projekte wachsen können und welche nicht. Sie stellen nicht nur Räume zur Verfügung, sondern auch Öffentlichkeit, Legitimität und Vertrauen. Anders gesagt: Sie entscheiden mit, welche Pflanzen sie gießen.

Gerade deshalb irritiert uns die Ankündigung des Inihauses Bad Oldesloe, am 9. Juli die Hamburger Kampagne „Flora für Alle“ zu einem Vortrag mit dem Titel „Die politische Raumfrage, Antideutsche Hegemonie und die Obdachlosigkeit der Palästina-Solidaritätsbewegung am Fall Hamburg“ einzuladen.

 

 

[Übersetzung] Bekennerschreiben zum Angriff auf die Verräter der ARAS im Politechnikum der Aristoteles-Universität Thessaloniki (12.05.2026)

 

Am 15. November 2025, wenige Tage vor dem Jahrestag des Aufstands an der Politechnischen Universität Athens, 17. November 1973, der das Ende der Militärdiktatur in Griechenland einläutete, kam es zu einem Angriff von etwa 150 Mitgliedern der linksradikalen K-Gruppe „ARAS“ auf ca. 30 Personen aus dem anarchistischen Spektrum. Die Folge waren, neben einigen Verletzten bis Schwerverletzten, die Verurteilung der Aktion und Aufkündigung der Zusammenarbeit mit der ARAS durch viele antiautoritäre bis linksradikale Gruppen und Parteien (Bspw. durch die Partei MERA25 von Yanis Varoufakis). Eine Übersicht der Reaktionen (auf Griechisch) findet sich im Anhang.

Von: https://athens.indymedia.org/post/1641851/

 

Die R94 ist nicht wehrlos!!!

WIr wehren uns gegen die Räumungsversuche des "Besitzers" der Rigaer94 anlässlich des 5 Jahre Jubiläums der Brandschutzbegehung und rufen euch auf es uns gleich zu tun!

Niemals alleine! Solidarität aus Magdeburg & Leipzig nach GÖ!

Niemals alleine! Solidarität mit dem verletzten Antifaschisten in Göttingen! 

Wie aus so vielen anderen Städten, wollen auch wir unsere vollste Solidarität mit dem verletzten Göttinger Antifa zum Ausdruck bringen! 

Organisiert euch und bildet Banden - Antifa in die Offensive!

BGH bestätigt Beugehaft gegen "Arthur" im Antifa-Ost Verfahren

Im Antifa-Ost-Verfahren verweigerte Arthur Ende März vor dem OLG Dresden die Zeugenaussage und wurde noch im Saal abgeführt, da das Gericht sechs Monate Beughaft anordnete. Mittlerweile hat der Bundesgerichtshof (BGH) seinen Beschluss zur Beugehaft gegen Arthur veröffentlicht.

 

(B) Gewerbefläche von Nudelmann entglast - R94 bleibt

In der Nacht vom 22. Juni haben wir die Glasfassade einer von "Nudelmann & Friends" zu vermietenden (leerstehenden) Gewerbefläche in der Frankfurter Allee 56 mit Hämmern eingehauen und eine Botschaft in Solidarität mit der R94 hinterlassen.

IB-Banner abgezogen

 

Vergangenen Samstag kam es am Startpunkt des Münchener CSD zu einem versuchten Bannerdrop der Lederhosenrevolte (bayrischer Ableger der Identitären Bewegung (IB)). Das Banner hing jedoch nicht mal eine Sekunde, bevor es von motivierten Antifas runtergerissen wurde.

 

Ganz aufgeschreckt von dem unerwarteten Widerstand blieb Pierre-Louis Jean-Ralph Rene Klotz und dem anderen IB- „Aktivisten“ nichts anderes übrig, als ihr 1,99 Euro Lidl Feuerwerk zu zünden und ihre Plastik Deutschland-Fahne aus der Arschtasche zu kramen. Dabei wurden die beiden Lappen von mehreren Flaschen und Wasserbomben getroffen. Im Nachgang trauten sich die zwei Angsthäschen nicht, zu den unten wartenden Antifaschist*innen herunterzukommen und warteten lieber bis die Bullen sie vom Baugerüst eskortierten.

 

Im Nachgang inszenierte die Lederhosenrevolte in gewohnter IB-Manier ihre Aktion auf Social Media als Erfolg. Doch ihre Aktion zeigt das sie abseits des Internets nur kleine Lappen sind.

Ihr habt in München nichts zu suchen, verpisst euch aus unserer Stadt!!

Gegen Homo- und Queerfeindlichkeit - München bleibt Antifa!!

 

*Auch die letzte Aktion der Identitären Bewegung in München auf dem Oktoberfest 2025 scheiterte aufgrund von antifaschistischer Intervention vor Ort - also Augen weiterhin aufhalten! Schlagt die Faschisten, wo ihr sie trefft!

 

Über die Schwierigkeit, im Gerichtssaal zu fotografieren!

 

Pressevertreter:innen machen gerne vor Prozessbeginn das ein oder andere Foto, um ihre Presseberichterstattung bebildern zu können. Nicht immer stößt diese Bedürfnis auf Interesse bei den Gerichten, so verhielt es sich auch beim Amtsgericht Freiburg.

 

ATTACK BER DEPORTATION PRISON

A so-called "entry and exit centre" is to be built on an area of 4 hectares at BER airport, in Schönefeld. What is actually planned here is a deportation centre and a prison. The new plan is the embodiment of the capitalist class working hand-in-hand with the state, as the deportation prison is to be built by the investor Jürgen B. Harder (Harder&Partner) to then be rented back. The deportation prison at BER is the first privately built and owned deportation prison in Germany. 

Here you can find a list of all companies whose involvement in the buiding process of the new deportation prison at BER is (partially) confrimed plus a list of adresses all over Germany.

Just as their attack on freedom of movement and an autonomous life relies upon infrastructural networks of death, our resistance must take the form of a decentralized network of organized defiance, desertion and sabotage.


 

Free all Antifas! Soli-Video zu den Maja Aktionstagen

Große Reden schreiben können andere, dank der Maja Aktionstage ist das Internet wieder voll mit Infotexten, also halten wir es kurz:

Free all Antifas! Soli-Video zu den Maja Aktionstagen

 

Große Reden schreiben können andere, dank der Maja Aktionstage ist das Internet wieder voll mit Infotexten, also halten wir es kurz:

 

Plakat: Die Klimakatastrophe ist seit 200 Jahren hier

Plakat A3 quer - Überschift in Dripping Schrift mit Tropfe: Die Klimakatastrophe ist seit 200 Jahren hier. Hintergrund weiß. Links ein Zechenförderturm. Rechts Text und unten Url. Text kann hier gelesen werden fannysandfanyas.noblogs.org/post/2026/06/27/die-klimakatastrophe-ist-seit-200-jahren-hier/ .

Wir haben eine kleines Plakat zur Klimakatastrophe erstellt. In diesen geht um den die geschichtlichen Zusammenhang der Klimakatastrophe mit dem Ruhrgebiet, denn diese seit über 200 Jahren hier präsent. Außerdem um die Rolle von Staat und Kapitalismus. Wenn ihr auch eine anarchistische Gruppe/Projekt aus dem Ruhrgebiet seid und das Plakat benutzten wollt schreibt uns gerne eine Mail (fannysandfanyas@riseup.net) und wir können uns URL gegen eure austauschen. Gerne auch Fehler schicken, Hitze und so.

Feine Risse oder nur den Kompass verlegt? Über die temporären Auswirkungen des medialen-repressiven Angriffs auf unsere Köpfe und Herzen. Zum Blackout im Autonomen Blättchen#64

Feine Risse oder nur den Kompass verlegt?
Über die temporären Auswirkungen des medialen-repressiven Angriffs auf unsere Köpfe und Herzen
Zum Blackout im Autonomen Blättchen#64
Wir veröffentlichen unseren kritischen Beitrag auf verschiedenen Plattformen, weil die Widersprüche innerhalb der Redaktion des Autonomen Blättchens exemplarisch für viele linke Gruppen stehen könnten. Wir haben ein Diskussionsbedürfnis über die Reichweite des Autonomen Blättchen hinaus.

Einleitung:

„Bei ehrlicher Betrachtung entlarvt sich das kapitalistische Paradigma des technologischen Fortschritts und des grenzenlosen Wachstums derweil als das, was es eigentlich schon immer war; das Festklammern der Herrschenden an ihre Macht und ein System, das längst zum Scheitern verurteilt ist!“
macchie nr.2: Magazin gegen Ökozid und das Fortbestehen der techo-industriellen Zerstörung

„Der bizarre Punkt an dem wir uns heute befinden, ist jener, dass eine Unterbrechung dieses Netzes der Herrschaft weitläufig als etwas lebensgefährliches dargestellt wird. […] das Blackout wird zum Synonym für den Kollaps der heutigen Gesellschaftsordnung.“
antsistema

„Aber wenn für 60 Stunden [Anschlag 8.6.2025 Technologiepark Adlershof Berlin mit Auswirkung auf anfänglich 43.000 Haushalte] den Fortschrittfans und Waffenschmieden der Strom abgeklemmt wird, ist die Aufregung groß. […] Es aufzuzeigen und in Relation zu setzen, scheint trotzdem wichtig, weil viele ( auch vermeintlich Antiautoritäre) äußerst empfänglich für staatliche Propaganda zu sein scheinen. Dabei geht es nicht darum, das eine gegen das andere aufrechnen zu wollen, sondern zu verstehen, wie es zueinander im Verhältnis steht. Die Erkenntnis daraus ist so simpel wie aufschlussreich – der Wohlstand der einen erzeugt das Elend der anderen. Sowohl auf lokaler Ebene wie auch im globalen Umfang. Abgesehen davon braucht es in einer Welt, in der Geld mehr Wert ist als ein Menschenleben, keinen Blackout, um tragische Geschichte zu schreiben.“
macchie nr.2: Magazin gegen Ökozid und das Fortbestehen der Techno-industriellen Zerstörung

„Wenn du Verzweiflung empfindest, wenn du dich besiegt fühlst, wenn du dich dabei ertappst, dass du dich distanzierst oder dich darauf konzentrierst, was unsere Unterdrücker tun, anstatt darauf, was du selber tun könntest – dann ist das ein Gebiet in dir drin, das der Feind erobert hat.“
Crimethinc

Zu den deutschen Befindlichkeiten des Editorials im Autonomen Blättchen#64 März-Mai 26 haben wir einige Fragezeichen.

Geht es nur uns so, oder lesen auch andere Menschen euer Editorial als Distanzierung?

 

Niemals alleine! Solidarität mit dem verletzten Antifaschisten aus Göttingen!

Am Freitag kamen einige Leipziger Antifaschist*innen zusammen, um eine Solidaritätsbekundung an den Antifaschisten aus Göttingen zu senden, der vergangene Woche von einem Neonazi lebensgefährlich verletzt wurde.

Wir wünschem dem Genossen gute und schnelle Genesung und seinen Freund*innen und den antifaschistischen Strukturen in Göttingen viel Kraft!

Niemals alleine. Antifa in die Offensive!

 

Soli nach Göttingen. Liebe und Kraft dem verletzten Genossen!

Menschen halten eine Tapete mit der Aufschrift "Liebe und Kraft  - Solidarität von Bielefeld nach Göttingen". Dazu Pyrotechnik und Antifa-Fahnen, im Hintergrund ein Banner mit "Getroffen ist eine:r, gemeint sind wir alle"

[Solifoto aus Bielefeld]
Liebe & Kraft dem verletzten Genossen <3

Am 20.06. wurde ein Antifaschist in Göttingen angegriffen und dabei mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Wenn Rechte angreifen, stehen wir noch näher zusammen. Wir senden dem verletzten Genossen, seiner Familie und seinen Freund*innen solidarische Grüße. Wir wünschen schnelle Genesung und sind in Gedanken bei euch.
Am Samstag tragen wir dann in Göttingen ab 20 Uhr gemeinsam unsere Solidarität und unsere Wut auf die Straße.

Was tun gegen rechte Streamer:

 

1 – Abweisen

Macht ihnen (besonders wenn ihr Versammlungsleitungen seit), klar das sie als Rechte Aktivistinnen keine Presse sind und somit nicht erwünscht.

 

2 – Abstand

Haltet Abstand zu den Streamern und lasst euch auf keine Diskussionen ein.

 

3 – Abschirmen

Schirme raus und eine Wand bilden. Steamer die nur die Außenseite von Schirmen übertragen sind wenig interessant.

 

4 – Abdrängen 

Streamer haben an und in der Versammlung nichts zu suchen, drängt sie liebe voll ab.

 

5 – Abschalten

Melden oder das Abspielen von geschützten Inhalten (Disney, Sony...) können Streams dauerhaft vom Netz nehmen, oder zumindest ihre Reichweite und Monetarisierung einschränken.

 

6 – Abwatschen

Alles hat seine Grenzen. Rechte Streamer sind eine Bedrohung für alle Versammlungsteilnehmenden. Ihre Videos sind Grundlage für Anfeindungen, Angriffe und Repression.

 

 

Achtet bei allem, was ihr gegen rechte Streamer tut, auf euren Selbstschutz.
1 - Es wird ein Video von der Aktion geben.
2 - Einige rechte Streamer sind bewaffnet oder haben Begleitschutz.
3 - Ihr Ziel ist es, angegriffen zu werden und sich dann in der Opferrolle zu inszenieren.

 

Und bitte versichert euch, dass es sich um einen rechten Streamer und nicht um solidarische Presse oder Hein Blöd vom Regionalblatt handelt.

 

 

Adbusting gegen die Bundeswehr in Gera

Am 06.06. fand, ebenfalls schon begleitet von Adbusting-Aktionen [1] der "Tag der Bundeswehr" unter anderem in Weißenfels statt, bevor die sich die Feierlichkeiten des Mordens am 15.06. mit dem bundesweiten Veteranentag fortsetzten. Am 19.06. wiederum sollte das Luftwaffenmusikkorps der Bundeswehr Erfurt ausgerechnet das Eröffnungskonzert der Fête de la Musique in Gera abhalten und damit weiter an der eigenen Selbstverharmlosung arbeiten.
Genug Anlässe also, um die Bevölkerung daran zu erinnern, was Soldat*in sein eigentlich wirklich bedeutet: Nämlich zur Mörder*in werden oder selbst im Leichensack zu landen (oder beides).

Nächtlicher Besuch bei Uli von der Generation Deutschland Karlsruhe

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag haben wir, Antifaschist:innen aus Karlsruhe, die Firma „BLUM Gebäudereinigung“ angegriffen.

So wurde der heruntergekommene Briefkasten mit Bauschaum unbrauchbar gemacht, die Fassade mit Farbe verschönert und auf dem Container, welcher in der Einfahrt steht, eine kleine Botschaft hinterlassen.

Geschäftsführer und Eigentümer dieser Firma ist Ulrich Blum, aktiver Teil der AfD Karlsruhe und der Generation Deutschland Karlsruhe. Warum auch immer er in seinem Alter Mitglied einer Jugendorganisation ist. 

Die Adresse seiner Firma ist:

Wiesenäckerweg 52,

76229 Karlsruhe-Grötzingen

Ulrich ist in einer Beziehung mit Celine Möckel, welche ebenfalls bei der Generation Deutschland Karlsruhe aktiv ist und darüber hinaus auch Verbindungen zur rechten IB Frauenvorfeldorganisation Lukreta hat. Sowohl Celine als auch ihr Vater Thomas Möckel sind in jüngster Vergangenheit durch Verbindungen zu Martin Sellner und der Identitären Bewegung aufgefallen. 

Erst vor kurzer Zeit waren Celine und Ulrich Teil der CSD Gegendemo in Pforzheim, die von dem bekannten Neonazi Dino Carpione (https://de.indymedia.org/node/518736)organisiert wurde. Ulrich Blum ließ sich dabei auch nicht lumpen und half als Ordner bei dieser Demo mit.

Rechtsextreme und Faschisten, wie Ulrich Blum, Dino Caprione und Celine Möckel vernetzen sich sowohl lokal als auch bundesweit. Die Angriffe auf Linke, Migrant:innen oder auch queere Menschen nehmen aktuell stark zu. Nicht nur quantitativ, sondern auch bezüglich der Brutalität. So gab es beispielsweise erst vor wenigen Tagen einen Angriff des Faschisten Max Dillmann, welcher mit einem Messer einen Antifaschisten aus Göttingen niederstach.

In Zeiten, in denen Rechte wieder zum Messer greifen, und ihrer menschenfeindlichen Ideologie Taten folgen lassen, gilt es auf allen Ebenen unseren antifaschistischen Selbstschutz weiter zu organisieren, Rechte dort anzugehen, wo sie sich ausbreiten und ihr Strukturen zu zerschlagen.

Zwar schützt ein Sachschaden nicht vor offensiven Angriffen auf der Straße, oder macht vergangene wett. Sie können aber ein Teil einer vielschichtigen antifaschistischen Praxis sein, welche Rechte einschränken, sabotieren und zurückdrängen.

Gute Genesungswünsche an den Antifaschisten aus Göttingen!

Rechte Angriffe nicht unbeantwortet lassen!

 

 

 

Broschüre zum PUA Neukölln-Komplex online

Die Broschüre zum Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Neukölln-Komplex wurde von den Beobachter*innen des Parlamentarischen Untersuchungsausschuss „Neukölln-Komplex“ erstellt. Hieran haben sich beteiligt:
ASP – Agentur für soziale Perspektiven e.V. - https://aspberlin.de/
aze (andere Zustände ermöglichen) - https://aze.tem.li/
BASTA Britz - https://basta-britz.de/
Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist*innen - https://berlin.vvn-bda.de/
Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş - https://burak.site36.net/
NSU-Watch Berlin - https://www.nsu-watch.info/category/untersuchungsausschuesse/neukoelln-k...
Claudia von Gélieu u. Christian von Gélieu von Rudow empört sich - https://www.facebook.com/RudowEmpoertSich/ VVN-VdA Neukölln - https://vvn-vda.de/vvn-vda-neukoelln-startseite/

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