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Erklärung zu den Verhandlunstagen 8. und 9. April 2026

Der 8. und 9. April werden die ersten Hauptverhandlungstage sein, an denen der Verräter und Vergewaltiger Johannes Domhöver beim sog. Antifa-Ost-Prozess in Dresden aussagen wird. 

Wir als Soligruppe Nanuk werden an diesen Tagen dem Gerichtssaal fernbleiben. Wir möchten kurz erklären warum.

 

Zunächst ist uns wichtig zu betonen, dass dies keine Distanzierung von der gemeinsam organisierten Soliarbeit in diesem Prozess ist, und dass wir dankbar sind für die Arbeit welche andere an den genannten Tagen machen werden. Vielmehr ist es uns ein Anliegen, mit dieser Erklärung eine Diskussion zum Umgang mit vermeintlichen Kronzeugen wie Domhöver bei Prozessauftritten zu eröffnen.

Ausblick: Prozesstage 33, 34, 40 (08., 09. und 20.04.26) – Ladung Johannes Domhöver

Im Zeitraum von April bis August diesen Jahres ist der Vergewaltiger, Verräter, Lügner und vermeintliche Kronzeuge Johannes Domhöver vor dem OLG Dresden als Zeuge geladen.

Kiezspaziergang verdrängte Kneipen: Gentrifizierung in Neukölln

Ende März 2026 fand im Neuköllner Weisekiez ein Spaziergang zu Orten verdrängter Kneipen statt. Ca. 120 Teilnehmende erfuhren nicht nur über die Entstehung und große Verbreitung historischer Berliner Eck- und Arbeiterkneipen (meist nur von Männern frequentiert) sondern auch über die aktuelle Gentrifizierung und ihre Folgen für das Leben der Bewohner*innen im Kiez. Denn die Verdrängung von Kleingewerbe ist eng verknüpft mit dem rasanten Mietenwahnsinn, dem die Stadt seit Jahrzehnten unterliegt. Große der Teile der Bevölkerung von Schiller- und Weisekiez wurden in den vergangenen Jahren zu Gunsten zahlungskräftigerer Mieter*innen verdrängt.

Fotos: Kein Abriss! Solidarität mit der Habersaathstraße

"Abriss war gestern schon scheiße!" Solidemo für die Habersaathstraße 40-48 am 28.3.2026 in Berlin

In der Habersaathstraße 40-48 wird seit Jahren versucht, Menschen mit Drohungen und Gewalt aus ihren Wohnungen zu vertreiben. Seit vier Monaten leben die Mieter:innen ohne Heizung und Warmwasser. Leerstehende Wohnungen werden im Auftrag des Vermieters demoliert, Türen eingetreten, Sanitäranlagen zerstört. Schlägertrupps im Haus – Angst gehört für die Bewohner:innen zum Alltag. Der Berliner Mieterverein, das Bündnis gegen Verdrängung & Mietenwahnsinn, das Bündnis gegen Zwangsräumungen und andere organisierten am Samstag, den 28. März eine Soli-Demonstration für die Habersaathstraße.

08. Mai Demmin Nazifrei – Wir feiern Antifaschismus

Auch am 8. Mai 2026 feiern wir in Demmin den Tag der Befreiung – und stellen uns entschieden gegen jeden Versuch, die Geschichte umzudeuten oder die Verbrechen des Nationalsozialismus zu relativieren.

Auch in diesem Jahr werden wir gemeinsam vor Ort sein, um dem geschichtsrevisionistischen Aufmarsch der Nazis etwas entgegenzusetzen. Wir sagen: Nicht in unserem Namen, nicht in unserer Stadt!

Demmin ist bunt. Hier ist jede*r willkommen.
Wir stehen ein für eine offene, solidarische Gesellschaft – ohne Hass, Rassismus oder Ausgrenzung. Der 8. Mai ist ein Tag der Befreiung. Lasst uns gemeinsam daran erinnern – laut, sichtbar und entschlossen.

Notiert euch den Termin im Kalender!

 Auch 81 Jahre später - den Nazis keinen Meter!

Revolutionärer 1. Mai 2026 in Nürnberg: Gegen Krieg, Sozialabbau und Rechtsentwicklung! Kapitalismus überwinden!

Aufruf des revolutionären 1. Mai Bündnis Nürnberg - eine Initiative der Organisierten Autonomie

Raus zum 1.Mai!

Fr, 1.05, 11:30 Uhr, Bauerngasse/Gostenh. Hauptstr.

 

Gemeinsam und entschlossen gegen faschistische Gewalt kämpfen! Demonstration - 05.04.2026 - 16 Uhr - Frankfurter Tor - Berlin

In der Nacht vom 24. auf den 25. März wurden in Berlin zwei antifaschistische Jugendliche von bewaffneten Faschisten unter anderem mit einer Machete angegriffen und zum Teil schwer verletzt. Dieser bewaffnete Angriff reiht sich in eine ganze Reihe von gezielten Angriffen gegen Antifaschist:innen in den vergangenen Monaten ein. Darunter zahlreiche Angriffe gegen linke und selbstverwaltete Jugendzentren, CSD-Veranstaltungen oder auf Antifaschist:innen.

Die gesellschaftliche Rechtsentwicklung, Militarismus, ökonomische Krisen und rechte Wahlgewinne sind auch für die militanten Teile der faschistischen Bewegung ein Klima für das eigene Wachstum und ein offensiveres Auftreten.

 

Antifa Adventskalender Re-Upload (Teil 3)

Outing Adventskalender Nazis Bremen (Re-Upload)

Antifa Adventskalender Re-Upload (Teil 2)

Outing Antifa-Adventskalender Bremer Nazis (Re-Upload)

Antifa Adventskalender Re-upload (Teil 1)

Outing Adventskalender Bremer Nazis - Re-Upload

Aktuelles über Mumia Abu-Jamal

RA Noel Hanrahan and Mumia Abu-Jamal, SCI Mahanoy Prison, February 2026

Hier kommen aktuelle Nachrichten über den seit 1981 (!) inhaftierten Journalisten Mumia Abu-Jamal und aus der länderübergreifenden Solidaritätsbewegung

SzeneRotz Ausgabe 15 ist raus!

Eine neue Ausgabe des antiautoritären Magazins für Hannover und darüber hinaus ist raus! Zu lesen auf https://szenerotz.noblogs.org/ oder direkt als PDF im Anhang an diesen Beitrag.

Feuerwerk zum Geburtstag in Memmingen

Wir haben heute Nacht den Knast in Memmingen besucht.

Johannes Domhöver im Antifa Ost Verfahren Pt. 2

Johannes Domhöver soll erneut im Antifa Ost Prozess aussagen. Er ist für den 8. April und dann weitere Termine bis August 2026 geladen.

 

Day 53 of Hungerstrike until Death

Call for actions in solidarity with Prosfygika on the 5th of April for the internationalist defense of the Community of Squatted Prosfygika

Dear comrades,
the following call is in English, German, French, Serbian, Dutch, Italian, Serbian, Polish and Spanish. Please read carefully and spread widely.

Kennt ihr schon, Marco Rohn...

...Karlsruh's größten Hundesohn

Freiheit - Frieden - Solidarität: Weil wir nicht vergessen haben, wofür der 1.Mai da ist!

Der Bündnisaufruf zur Revolutionären 1. Mai-Demonstration in Berlin ist öffentlicht. Die Demo startet um 18 Uhr am Oranienplatz in Kreuzberg, wird am Görli-Park vorbeiziehen und weiter nach Neuköln, über Sonnenallee und Hermannplatz zum Südstern ziehen. Auch das Bündnisplakat ist gedruckt und wird bald im Stadftbild zu sehen sein. Alle aktuellen Infos gibt es auf der Website https://1maiberlin.noblogs.org

Solifoto in solidarity with the prosecuted comrades in the Ampelokipi case

Ein banner als ein geringfügiges Zeichen der solidaritat mit unseren inhaftierten Gefährt:innen

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A banner as a minimal sign of solidarity with our imprisoned comrades

 

 

 

Outing Marco Rohn - bei Firma "Wibu-Systems"

Soeben wurde eine E-Mail an den Arbeitgeber von Marco Rohn, wibu-systems, gesendet.
Es wurden seine Firma, deren Kunden, Partner und die Presse über ihren Angestellten informiert.
Marco Rohn ist Mitglied in der AfD und deren Jugendorganisation "Generation Deutschland" und Verfechter von "Remigration". Bei der Wahlparty am 08.03. inszenierte er sich auf Instagram (nicht das erste Mal) als "Abschiebepilot". 
In Schnellroda war er auch bei Schulungen von Götz Kubitschek, einem der Vordenker der rechten Bewegung.

Rechte aus der Deckung holen!

Nazi Ben Barnier in Heyersum geoutet

Wir haben am 30.3.26 den Nazi Ben Barnier in seinem Dorf geoutet und über seine Machenschaften aufgeklärt.

Farbe gegen Tierindustrie: Mastanlage vom Präsidenten der Landwirtschaftskammer Niedersachsen bei Wolfenbüttel verschönert.

 

In der Nacht auf den 17.03.2026 haben wir uns Zugang zum Gelände einer Hühnermastanlage in Cramme bei Wolfenbüttel verschafft und mit weißer Farbe „STOP THIS! FÜR NATUR, TIER, MENSCH!“ und „PLANET OVER PROFIT!“ auf eine Außenwand geschrieben. Damit die Forderungen auch von Weitem gut sichtbar sind, haben wir mit dem 1,50 Meter hohen und 30 Meter langen Schriftzug den Platz auf den riesigen Hallen gut genutzt. In der Mastanlage in Cramme sind pro Mastdurchgang 84.000 Tiere (allesamt Qualzucht) auf engstem Raum eingesperrt.

 

 

[KA] Bundeswehrwerbung markiert

 

 

 

 

TAG 53 des Hungerstreiks bis zum Tod

TAG 53 des Hungerstreiks bis zum Tod

Aufruf zu Solidaritätsaktionen mit Prosfygika am 5. April zur internationalistischen Verteidigung der Community of squatted Prosfygika

Im Juni 2025 genehmigte die Regionalregierung von Attika (zu der Athen gehört) einen programmatischen Vertrag zur „Renovierung“ und damit faktisch zur Räumung der Community of squatted Prosfygika, in der mehr als 400 Menschen leben. Vor 53 Tagen, am 5. Februar, trat unser Genosse Aristotelis Chantzis in einen Hungerstreik bis zum Tod, um die Gemeinschaft und das Leben zu verteidigen.

[KA] Kleine A-Tage - 03. - 11.04.2026 in Karlsruhe

03.-11.04.2026 kleine A-Tage

Es gibt schlechte Nachrichten für euch! Wir, der Verein Nägel mit Köpfen eV., haben zum 15.04. unsere Räumlichkeiten in der Kulturdose gekündigt. So wird es auch das Café Noir ab diesem Zeitpunkt nicht mehr geben. Aber keine Sorge! Es gibt schon eine neue Gruppe an Leuten die den Raum bespielen will.

Natürlich werden wir nicht klammheimlich verschwinden. Für den Abschluss haben wir noch einmal ein tolles Programm rund um das Thema Anarchismus geplant. Leider konnten wir nicht für jedes Thema, das relevant wäre oder uns interessiert hätte, etwas organisieren... Es würde auch den Rahmen sprengen. Außerdem steht aktuell noch nicht alles 100%. Aber wir werden euch auf dem laufenden halten.

Wir freuen uns auf eine schöne Woche, in der wir uns mit euch austauschen und vernetzen können. Falls ihr Fragen habt, könnt ihr uns gerne ansprechen oder unter cafe-noir@riseup anschreiben.

ANIKA

anika.noblogs.org cafenoirka.wordpress.com

CAFÉ NOIR

Solifoto in solidarity with the comrades of Prosfygika (ENG+GR)

Dear Comrades of Prosfygika,  We send you this statement in solidarity from Berlin. As anarchists4palestine and KAF we organize together with many others in the belly of the beast, in Germany, against imperialism and for liberation of all people.Also in Berlin the necissity to defend ourselves is growing stronger especially facing the zionist and colonialist complicity of the German State. It becomes visible in the police attacks against our neighborhoods. Additionaly the militarisation is heavily pushing forward national discourses and attacking out struggles for self-organisation, freedom and liberation.

 

Solifoto in solidarity with the Prosfygika (ENG+GR)

Dear Comrades of Prosfygika,  We send you this statement in solidarity from Berlin. As anarchists4palestine and KAF we organize together with many others in the belly of the beast, in Germany, against imperialism and for liberation of all people.Also in Berlin the necissity to defend ourselves is growing stronger especially facing the zionist and colonialist complicity of the German State. It becomes visible in the police attacks against our neighborhoods. Additionaly the militarisation is heavily pushing forward national discourses and attacking out struggles for self-organisation, freedom and liberation.

 

Auto der Bundesfinanzverwaltung lahmgelegt

Aus Wut und Hass gegen Staat, Repression und Debanking, haben wir letzte Nacht bei einem Auto die Luft rausgelassen.

Die Bundesfinanzverwaltung hat das Kennzeichen BD 8. BD steht für Bundesdienst. Die Generalzolldirektion ist Teil der Bundesfinanzverwaltung. Diese macht Vorgaben, was angeblich Terrorismusfinanzierung sein soll. Im Kontext der Einstufung der sogenannten "Antifa Ost", einem Begriff der Repressionsbehörden, als Terrororganisation ist es zum Debanking gekommen. Die Generalzolldirektion ist damit maßgeblich für das debanking linker Organisationen verantwortlich.

Ihre Repressionen kriegen uns nicht klein. Wir sind auf der Straße im Widerstand vereint.

Und wir bleiben unregierbar.

from hambi to berlin

we send love and strength to all the people and projects who had to endure the attack of the state on tuesday

Malaktion in Gorleben - Soli-Aktion für LA GARE (Bure, FR)

Bure Stop! Solidarität mit dem „französischen Gorleben“

Vor dem Bergwerk, das einst errichtet wurde, um ein „Atommüll-Endlager Gorleben“ zu ermöglichen, demonstrierten heute Atomkraftgegner*innen aus dem Wendland ihre Verbundenheit mit den Menschen im Widerstand gegen das Endlager-Projekt „Cigéo“ in Frankreich.

„Den Bahnhof könnt ihr zerstören – unseren Wiederstand nicht!" – mit leichter Abwandlung senden wir den alten Slogan von der Räumung des Hüttendorfs 1004 als Gruß und Versprechen aus dem Wendland in die Lorraine. Denn Gorleben ist überall – zum Beispiel auch in Bure.“ Anlass für die Malaktion ist das Urteil eines Verwaltungsgerichts. Das gab am vergangenen Montag grünes Licht dafür, einen bedeutsamen Bahnhof mit polizeilicher Gewalt zu räumen.

Der „Alti“ als One-Man-Show: Zwischen High-Tech-Aktivismus und Zersetzungsmethoden

Ein Erfahrungsbericht über hierarchische Strukturen, Denunziation und den Bruch mit dem antifaschistischen Konsens im Altdorfer Wald.

Während der Widerstand im Hambacher Forst (Hambi) auf Basisdemokratie, Anonymität und dem absoluten Ausschluss der Repressionsbehörden fußte, zeichnet sich im Altdorfer Wald („Alti“) unter der medialen Führung von Samuel Bosch ein völlig anderes Bild ab. Was nach außen als „solidarischer Kampf für das Klima“ verkauft wird, entpuppt sich intern zunehmend als ein System aus Kontrolle, technischer Überrüstung und gezielter Ausgrenzung unliebsamer Personen.

High-Tech-Aktivismus statt Verzicht

In den Baumhäusern des Alti findet man keine einfache Lebensweise, sondern eine professionelle PR-Maschinerie. Gefördert durch massives Crowdfunding (allein Anfang 2026 wurden tausende Euro für „Projekte“ gesammelt), wird hier mit Equipment operiert, das für normale Aktivist:innen unbezahlbar ist: Powerstations (Jackery/EcoFlow) für bis zu 1.500 Euro, Profi-Kameras und Teufel-Boxen. Dieser „Lifestyle-Aktivismus“ dient vor allem der Pflege des öffentlichen „Lacks“. Wer diesen Konsum oder die dahinterstehenden Spendenstrukturen hinterfragt, gerät schnell ins Visier der Camp-Leitung.

Bruch des Konsenses: Die Polizei als Türsteher

Der schwerwiegendste Vorwurf betrifft den Umgang mit dem staatlichen Repressionsapparat. Während im Hambi das Rufen der Bullen als ultimativer Verrat galt, scheint es im Alti zum strategischen Repertoire zu gehören:

  • Selektives Hausrecht: Es gibt Berichte über interne „Einlasskontrollen“ via WhatsApp/Signal. Wer nicht ins bürgerfreundliche Medienbild passt, wird aussortiert.

  • Denunziation per Festnetz: In einem konkreten Fall wurde eine Person, die Schutz vor der Kälte in einer Krankenhauskapelle suchte, nach einem Telefonat mit der Camp-Leitung durch die Polizei entfernt. Der Vorwurf: Ein angeblicher „Einbruch“, der von Zeugen beobachtet worden sei – eine glatte Lüge, da die betroffene Person bereits seit Stunden dort saß. Hier wurde die Polizei mittels gezielter Falschinformation als privater Sicherheitsdienst missbraucht.

Zersetzung und psychologische Kriegsführung

Die Methoden im Wald erinnern fatal an historische Zersetzungstaktiken:

  • Die Phantom-Kamera: Um das punktgenaue Auftauchen von „Aufpassern“ (wie dem E-Bike-Typen) zu erklären, wird die Existenz von Wildkameras vorgeschoben. Das erzeugt ein Klima der Paranoia („Gaslighting“), während man gleichzeitig den „Überwachungsstaat“ öffentlich kritisiert.

  • Täterschutz statt Solidarität: Wenn es zu Diebstählen innerhalb des Camps kommt, wird Augenzeugen nicht geglaubt. Statt Aufklärung folgt die Diskreditierung der Zeugen als „verwirrt“ oder „instabil“.

Fazit: Wir brauchen ehrlichen Widerstand, keine Selbstdarsteller

Der Altdorfer Wald darf keine private Bühne für Einzelpersonen sein, die linke Werte wie Solidarität und Hierarchiefreiheit nur als Maske tragen. Wer mit Bullen kooperiert, Lügen über Mitstreiter:innen verbreitet und Diebstähle deckt, hat den Boden des gemeinsamen Kampfes verlassen.

Solidarität bedeutet, aufeinander aufzupassen – nicht, sich gegenseitig bei den Bullen anzuzeigen!

 

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