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(SH) Nazischweine angreifen – am 17.10. alle nach Neumünster!

Für den 17.10.2026 mobilisiert die Generation Deutschland gemeinsam mit der AfD nach Neumünster. Als Antifaschist:innen ist es unsere Aufgabe sich ihnen militant in den Weg zu stellen, sie anzugreifen und ihren Aufbau zu schädigen. Es zeigt sich immer wieder, Rechte sind angreifbar, egal ob in Neumünster oder vor der eigenen Haustür.

Noch ein kleiner Gruß an die Internetkrieger der GD: Ihr könnt posen wie ihr wollt, am Ende versteckt ihr euch wieder hinter den Bullen. Social Media ist nicht die Straße ;)

 

Soligrüße von Tübingen an das Hugo Haus in Berlin

Solidarität von Tübingen nach Berlin ! Krone 3 loves Hugo Haus

Antifa-Gedenkkundgebung zum 9.11.2026

Seit September 1935 wurden Jüdinnen und Juden deutscher Staatsbürger:innenschaft durch die Nürnberger Gesetze weitgehend entrechtet. Die Gesetze „zum Schutz des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“ entzogen ihnen nicht nur die Möglichkeit in der Öffentlichkeit frei von Diskriminierung leben zu können, sondern drangen auch tief in die privatesten Bereiche ihres Lebens vor. Ehe, Familie, Liebe und Sexualität; alles sollte unter die staatliche Kontrolle gebracht werden. Die Dimension dieser Maßnahmen war neu. Sie waren Ausdruck eines modernen Antisemitismus, der jedoch insbesondere mit einer sich stets verschärfenden, diskriminierenden Gesetzgebung an eine jahrhundertealte, antijudaistische und antisemitische Tradition anschloss. Viele Jüdinnen und Juden waren von den Gesetzen nicht überrascht, sondern befürchteten die bevorstehenden Verschlechterungen und die drastischen Einschränkungen ihrer Staatsbürger:innenrechte spätestens seit dem ersten Wahlsieg der Nationalsozialisten. Die Schikanen, Drangsalierungen und Boykotte waren ohnehin und auch ohne die Nürnberger Gesetze schon traurige Normalität geworden.

Feuer für Dritter-Weg-Nazi Oliver Pöhl

Letzten Donnerstag haben wir das Auto von Oliver Pöhl angezündet. Er ist ein bekannter Kader des Dritten Wegs und treibt sich auch gerne vor Schulen herum, um Jugendliche für seine faschistische Ideologie anzuwerben. Zu seiner Person gibt es hier mehr Infos: https://de.indymedia.org/node/751565

Thor Steinar 'Oseberg' zugemauert - Militante Aktion oder doch nur PR-Stunt?

Seit über 11 Jahren befindet sich der örtliche Ableger von Thor Steinar, 'Oseberg', nun in der Oleariusstraße 3, in unmittelbarer Nähe zum Hallmarkt. Seit seinem Umzug an die heutige Örtlichkeit gab es rund um den Nazischuppen ruhigere Zeiten und Zeiten, zu denen den Betreiber deutlich vermittelt wurde: "Verpisst euch!". Schon 2015 wurden die Fenster verschönert und der Laden markiert. Etliche weitere Farbattacken schlossen sich an. Jüngst spielte der Laden wieder eine Rolle: im 129er-Prozess am OLG Düsseldorf. 

Auf eine Kontinuität unterschiedlich gearteter Methoden, dem rechten Bekleidungsladen auf die Pelle zu rücken lässt sich also zurück blicken. 

So ist es erfreulich, dass eben dieser Laden erneut in den Focus gerückt werden soll. 

Und dennoch unterscheide sich die letzte Aktion von allen vorangegangenen.

Solidarität mit Autistici/Inventati – ein Angriff auf Informations- und Pressefreiheit!

 

Im August 2026 wurde Autistici/inventati von der aktuellen US-Regierung zur globalen terroristischen Bedrohung erklärt. Zu diesem Zeitpunkt stellten sie die Infrastruktur für rund 16 000 Mailadresse, 10 000 Blogs, tausende Mailinglisten und Websites. Über 25 Jahre ist diese Infrastruktur gewachsen, die vor allem sozialen Bewegungen und progressiven Gruppierungen sichere Plattformen geboten hat.

Auf welchen Informationen und Vorwürfen die Verklärung zur Terrorgruppe basiert ist bis heute unklar. Die Folgen hingegen drastisch. Im September wurde die Infrastruktur aufgelöst.

 

AGAINST THE IMPERIALIST WAR MACHINE! Freiheit für die Ulm5

Im September 2025 griffen 5 Aktivist:innen aus der palästinasolidarischen Bewegung den Sitz der deutschen Tochtergesellschaft des israelischen Rüstungskonzerns Elbit Systems in Ulm an. Während Andere das Gebäude von Außen mit Farbe markierten und Pyrotechnik zündeten, drangen die 5 ein, zerstörten Teile der Inneneinrichtung (u.a. Computer, Telefone, Laborausstattung, Messinstrumente) und hinterließen politische Parolen. Sie versuchten nicht zu fliehen, sondern wurden noch vor Ort von der erwarteten Polizei festgenommen.

 

Elbit ist der größte Rüstungsproduzent Israels und einer der wichtigsten Ausstatter der israelischen Streitkräfte: Drohnen, Aufklärungs- und Sensorsysteme, Kommunikations- und Führungstechnik, elektronische Kampfführung, Artillerie- und Landsysteme – alles was das Herz einer genozidalen Besatzungsarmee begehrt. Nebenbei stattet der Konzern auch die deutsche Bundeswehr aus: Vom Kommunikationssystemen bis hin zu elektronischen Komponenten für Transporthubschrauber und zur Cyberabwehr.

 

Die 5 haben mit der Aktion nicht nur gegen den Genozid in Gaza protestiert, sondern die Infrastruktur eines Unternehmens angegriffen, das Teil der israelischen und deutschen Kriegsmaschinerie ist. Dabei richteten sie größeren Sachschaden an und sorgten zumindest Zeitweise dafür, das die Kriegsmaschine Israels praktisch gestört wurde.

 

Seit über einem Jahr sitzen die „Ulm5“ nun in Untersuchungshaft und stehen in Stuttgart-Stammheim vor dem Oberlandesgericht. Ein Verfahren voller völlig überzogener Sicherheitsvorkehrungen und Schikanen gegen die Angeklagten und ihre Anwält:innen. Es soll offensichtlich so wirken, als ginge es hier um die Verurteilung „gemeingefährlicher Terrorist:innen“.

 

Am 24. Oktober findet in Stuttgart eine Demonstration in Solidarität mit ihnen statt. Beteiligt euch und kommt in den Demobereich „Für eine revolutionäre Perspektive!“

 

Meitingen bleibt Antifa!

Wir haben Parolen und Spruchbänder in Meitingen verteilt!

Connewitz: 217 Neonazis vor Gericht – ging mindestens ein V-Mann wieder raus?

Marko Zschörner und Brian Engelmann (mit tätowiertem Hakenkreuz-Muster)

Ein lesenswerter Bericht mit vielen nützlichen Links zu einem der größten Neonazi-Überfälle in Sachsen:

Am 11. Januar 2016 haben bis zu 300 Neonazis, extrem rechte Kampfsportler und „Hooligans“ den als linksalternativ geltenden Leipziger Stadtteil Connewitz überfallen und hatten eine Spur der Zerstörung und Verwüstung hinterlassen. Geschäfte und Kneipen wurden attackiert, Menschen angegriffen und massiv eingeschüchtert. Die Prozesse der Justiz gegen 217 angeklagte Täter zieht sich über ein Jahrzehnt an unterschiedlichen Gerichten in Sachsen hin. Die Verantwortlichen für den organisierten Neonazi-Angriff wurden nie ermittelt, und den Sicherheitsbehörden lagen angeblich keine Erkenntnisse für die Tat im Vorhinein vor.

 

Viel Blaulicht um nichts – Durchsucht, diffamiert, aber immer noch da!

Am Abend des 6. September stürmte und durchsuchte die Polizei das Autonome Zentrum Aachen nach einer antifaschistischen Spontandemonstration anlässlich des Wahlsiegs der AfD in Sachsen-Anhalt. Am nächsten Tag wurde die provisorisch verschlossene Tür erneut aufgebrochen und das AZ ein weiteres Mal durchsucht. Wir möchten euch über den aktuellen Stand der Dinge informieren.

[B]Solidarität mit H.G. und dem M99

Letzte Woche wurde der altbekannte „M99 – Laden für Revolutionsbedarf“ in Kreuzberg mehrfach von antisemitischen Jugendlichen heimgesucht. Die Täter, attackierten den Betreiber, meist nur H.G. genannt, mehrfach mit Pfefferspray und einmal mit einem stumpfen Gegenstand und versuchten die Ladentür einzutreten. Die Jugendlichen sind H.G. teilweise bekannt und bereits mehrfach unangenehm aufgefallen. So fragten Sie ihn in der Vergangenheit in provozierender Absicht ob er „Jude sei“, und versuchten im Laden zu klauen. H.G. geht daher von einem Zusammenhang der Angriffe mit Aushängen wie „Kampf gegen Judenfeindschaft – We will dance again“ aus, die er anlässlich des 7. Oktober aufgehängt hatte.

 

 

Ausblick: Prozesstage 62 und 63 – Ladung von Johannes Domhöver

Für die Prozesstage 62 und 63 (20. und 21. Oktober 2026) ist der als Vergewaltiger, Verräter, Lügner und vermeintlicher Kronzeuge bekannte Johannes Domhöver erneut als Zeuge vor dem OLG Dresden geladen.

15.10. 11am | Meute Lives! Call to support the accused comrades in their court following the reoccupation of Meuterei in May 2025

Tiergarten court, Turmstraße 91, Berlin
Rally in front of the court from 11am
Trial begins at 11.30, Room C109

Internationaler Tag zur Abschaffung der Todesstrafe - Kundgebung in Berlin

 

Am 10. Oktober ist der Internationale Tag zur Abschaffung der Todesstrafe. Ursprünglich 2003 von der Weltkoalition gegen die Todesstrafe ins Leben gerufen, gab es grade in der EU breite politische Unterstützung für das Anliegen. 2007 schlossen sich der Europarat und die EU an, um dieses Anliegen auch staatlicherseits mit Aktionstagen zu verstärken. Inzwischen sind autoritäre Debatten dermaßen bestimmend, dass die grundsätzliche Verteidigung von Menschenrechten zumindest in der Bundesrepublik kein Anliegen von Regierungspolitik mehr zu sein scheint. 2026 fand in Berlin z.B. nur eine einzige Veranstaltung zu dem Thema statt, und zwar als Protestkundgebung vor der US Botschaft, einem der Henkerstaaten in der Welt. Aufgerufen hatte Free Mumia Berlin.

 

 

 

 

Lina ist vorläufig wieder draussen – Verfassungsgericht setzt Beugehaft aus

(ENG below)

Mit Beschluss vom 23.09.2026, hat das Bundesverfassungsgericht überraschend die Beugehaft gegen Lina ausgesetzt.

So wurde sie am 24.09.2026 aus der JVA Chemitz entlassen und befindet sich vorläufig in Freiheit.

 

Lina hat die letzten knapp drei Monate in Beugehaft verbracht, nachdem sie am 30.06.2026 vor dem OLG Dresden keine Aussagen gegen die dort Angeklagten getätigt hat.

Nur fünf Wochen nachdem sie auf 2/3 entlassen wurde, wurde sie vom OLG Dresden geladen, um dort in der zweiten Runde des Antifa Ost-Verfahrens auszusagen.

Sie wurde stark unter Druck gesetzt und ihr wurde mehrfach mit Knast gedroht, davon hat sie sich jedoch nicht einschüchtern lassen und deutlich gemacht, dass sie trotz allem, was der Staat nun schon gegen sie unternommen hat, nicht zur Verräterin wird.

Sie erklärte dem Richter Kubista: "Wenn die Beugehaft der Druck ist, den sie hier aufbauen wollen, werde ich dem standhalten." Genau das hat sie bis zu ihrer Entlassung am 24.09.26 getan.

Demo gegen die Stadt der Reichen - Für mehr Freiräume!

Es reicht! Wir können uns die scheiß Mieten nicht länger leisten!

Wer als Student*in, Azubi oder Mensch mnit niedrigem bis mittlerem Einkommen in München lebt, sieht sich mit unbezahlbaren Mietpreisen und hohen Lebenshaltungs- kosten konfrontiert. Man kann sich glücklich schätzen, wenn man in München überhaupt eine Wohnung zum Leben findet - geschweige eine, die man sich leisten kann.

Mit 850€ für ein WG-Zimmer ist München die teuerste Stadt für Student* innen in Deutschland! In zentralen Vierteln hat sich der durchschnittliche Mietpreis in den vergangenen 15 Jahren auf über 25 € pro m2 verdoppelt. Damit ist es der höchste Quadratmeterpreis in ganz Deutschland und 10€ über dem Durschnitt in Städten wie Berlin oder Hamburg. Und so kommt es, dass Münchner*innen mittlerweile bis zu 40 % ihres Einkommens für das Wohnen zahlen. Für etwas, was eigentlich ein Grundbedürfnis sein sollte!

Gleichzeitig stehen in München 22.000 Wohnungen und 1.800.000 m² Gewerbefläche leer. Das könnte Wohnraum für bis zu 50.000 Menschen bedeuten. Dennoch steigen die Mieten immer weiter. Doch die Politik schaut dabei zu...

Die ganze Scheiße hat System!
Profitieren tun Vermieter*innen, Immobilienkonzerne und Investmentfonds. Wohnungen dienen als Anlageobjekte, Häuser werden Spekulationsmasse und ganze Stadtteile zur Warer während gleichzeitig Steuern, Regulierungen oder andere Verpflichtungen umgangen werden. Die Politik tut nichts, auch wenn alle Parteien yon CSU bis Grünen Wahlwerbung damit machen, dass sie die Mieten senken ond mehr für kulturelle Vielfalt tun würden. Während kaum öffentlich zugängliche Begegnungsorte geschaffen werden, blockiert die IAA (Internationale Automobil-Ausstellung) einmal im Jahr große Plätze in München und zahlt dafür lediglich 30 Cent pro Quadratmeter am Tag.

Auch bei den teuren Wiesn-Besuchen, den unerschwinglichen Konzerten am Königsplatz oder der Silvestermeile auf der Leopoldstraße, wird deutlich: Die Stadt verkauft offentlichen Raum für kommerzialisierte Events, die sich nur noch die Wohlhabenden leisten können. Konzerne und Investmentfonds ohne Bezug zu unserer Stadt bereichern sich, während diejenigen, die hier leben und arbeiten, sich München immer weniger leisten können.

Von der Maxvorstadt, dem Glockenbachviertel und Westend der 90er Jahre ist kaum mehr etwas übriggeblieben. Was als Aufwertung "vermeintlich günstigerer" oder "strukturschwacher" Viertel dargestellt wird, bedeutet in Wahrheit die Verdrängung von Menschen und die Zerstörung von Räumen für Kreativität, Kultur und alternatives Leben. Investor*innen zerstören den Charakter der Stadt mit neuen Luxusbauten an jeder Ecke. Yuppie-Cafes wie LAP, Plex oder sonstige Ketten breiten sich ber die gesamte Stadt aus.

Aus ehemaligen Kneipen werden Bars 15-Euro- Cocktails. Aus Werkstätten werden Lofts. Aus selbstorganisierten Projekten werden kommerzielle iventlächen. Aus Freiräumen werden Grundstücke mit Renditepotenzial. Was nicht ins Bild passt, wird verdrängt! Pseudo-alternative Räume wie das Bahnwärter Thiel bieten dabei nicht die Antwort auf diese Entwicklung, sondern sind Teil des Problems: Den Viehhof als einstige Freifäche für Kreative gibt es so nicht mehr. Stattdessen nutzt der Bahnwärter Thiel seinen äußerlich subkulturellen Charme, um kommerzielle Ziele zu verfolgen.

Und genau dagegen müssen wir uns organisieren!
Denn München ist keine Kulisse für die nächste Luxuswohnung, das nächste Bürogebäude oder den nächsten schicken Concept Store. München sind die Menschen, die hier leben. Diejenigen, die hier studieren, in Kneipen jobben, nachts in Krankenhäusern arbeiten, morgens die U-Bahn putzen, Pakete ausfahren, Kinder betreuen, lernen oder Kunst machen.
Wir sind diejenigen, die diese Stadt am Laufen halten. Und wir sind diejenigen denen sie genommen wird.

Deshalb kommt mit uns auf die Straße, denn: Die Stadt gehört uns!Gegen den Ausverkauf unserer Viertel! Gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn! Für selbstorganisierte und solidarische Räume! Für eine Stadt, in der alle leben können!

Sagt euren Freund*innen Bescheid und lasst uns am 16.10. unserer Wut Ausdruck verleihen.
19 Uhr - Josephsplatz 

 

2026.09.30 / 60. Prozesstag / Antifa-Ost-Komplex

 

Der heutige Verhandlungstag begann wie gewohnt um 09:30 Uhr. Als VertreterInnen der Nebenklage waren Rechtsanwältin Schneiders, Rechtsanwalt Karisch und Rechtsanwalt Thomas anwesend. 

 

2026.09.29 / 59. Prozesstag / Antifa-Ost-Komplex

Der heutige Verhandlungstag begann ohne weitere Begründung erst um 13:30 Uhr. Als VertreterInnen der Nebenklage waren die AnwältInnen Schneiders, Karisch und Thomas anwesend. Im Zuschauer*innen-Bereich nahmen knapp 10 Menschen Platz.

(A-Radio) Libertärer Podcast Septemberrückblick 2026

Das A-Radio Berlin präsentiert den neuen Libertären Podcast mit dem Septemberrückblick 2026: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Mit News aus aller Welt, einem Interview zum Projekt "Hart, aber links", unserer Politik-Satire, einem Beitrag zu Gedenkplätze.info, einem Dokumentations- und Erinnerungsprojekt an die Zeit des Nationalsozialismus, Wo herrscht Anarchie, Musik u.v.m.

2 Podcasts der Sendung „Wie viele sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen“ – Ausgabe Oktober 2026

Aktuelles zu den Antifa-Gefangenen

Gespräch zu folgenden Themen:

 

Lina und ein weiterer Genosse sind der Beugehaft entlassen worden

Zum Revisionsverfahren von Maja

 

Daniel Gierth ist im Offenen Vollzug

Daniel befindet sich jetzt endlich im Offenen Vollzug: Was das für ihn bedeutet und wie seine Bedingungen sind, wollen wir von ihm wissen. Zusätzlich, ob er in zirka 15 Monaten endlich aus dem Knast kommen wird.

 

Daniel Gierth

Robert-von-Ostertag-Straße 2

14163 Berlin

 

Die Sendung wird wiederholt am Donnerstag, den 8.10. von 11-12 Uhr, Dienstag, den 13.10. von 19-20 Uhr, Donnerstag, den 15.10. von 11-12 Uhr und von 22-23 Uhr. Sowie am Dienstag, den 20. und 27.10. jeweils von 19-20 Uhr.

 

Eine neue Sendung wird es am Dienstag, den 3. November 2026 von 19–20 Uhr geben

Zu empfangen nur per Livestream über: www.radioflora.de

 

https://political-prisoners.net/2-podcasts-der-sendung-wie-viele-sind-hi...

Der "Marsch fürs Leben" in Wien Rechte Netzwerke, Adlige und internationale Organisationen

Jedes Jahr aufs Neue versammeln sich am Wiener Karlsplatz selbsternannte „Lebensschützer“ zum sogenannten "Marsch fürs Leben". Auch wenn der "Marsch fürs Leben" online versucht, sich u.a. mit pinken Luftballons als harmlos darzustellen, und kaum Beachtung in der antifaschisischen Szene findet, so zeigt sich auf den Demos und bei genauerem Hinsehen, dass sie Teil rechter bis rechtsextremer Netzwerke sind. Dieser Artikel versucht die Personen und deren Netzwerk die letztes Jahr am Marsch fürs Leben waren , näher zu betrachten.


 

Berliner Versammlungsbehörde beschränkt Anti-Todesstrafen Protest

Ortswechsel: Abschaffung der Todesstrafe überall! Stoppt die Hinrichtung von Keith LaMar!

 

Am kommenden Samstag, den 10. Oktober ist Internationaler Tag zur Abschaffung der Todesstrafe. Nominell setzen sich auch die EU oder die Bundesregierung dafür ein. Praktisch sind dieVerteidigung von grundlegenden Menschenrechten jedoch fast nie erkennbares Merkmal offizieller Äußerungen oder gar Handelns. Ohne den Bogen hier noch weiter zu spannen, geht der grundsätzliche Protest gegen staatliches Morden (nichts anderes ist die Todesstrafe nachjuristischer Betrachtung) oder auch die praktische Unterstützung kämpfender Gefangener jedoch fast immer von Angehörigen, Abolitionist*innen und auch von Gefangenen selbst aus. Die Berliner Versammlungsbehörde vollbrachte am Donnerstag die Leistung, eine seit Monaten angekündigte Kundgebung zur weltweiten Abschaffung der Todesstrafe und Unterstützung des von Hinrichtung bedrohten Gefangenen Keith LaMar (Ohio, USA) auf dem Pariser Platz zu untersagen, wo sich der repräsentative Eingang der US Botschaft unter der Nummer 2 befindet. Als Begründung wurde der zu erwartende Publikumsverkehr für das „Festival of Lights“ angeführt. Zwar ist diese Einschätzung vermutlich nicht ganz falsch, aber warum der Behörde das erst drei Tage vor der Kundgebung auffällt, während am gleichen Tag andere Demos rund um das Brandenburger Tor angekündigt sind, verwundert bei genauerer Betrachtung.

 

 

Aufruf zu dezentralen Aktionen gegen Rüstungsmesse DSEI im März 2027 in Hannover

Vom 9.-12. März 2027 soll in Hannover die Rüstungsmesse DSEI Germany stattfinden. Diese Messe „Defence & Security Equipment International“ (DSEI) existiert seit über 20 Jahren in London und ihr Ableger DSEI Germany wird auf Anhieb die größte Rüstungsmesse Deutschlands.

Neben klassischen Rüstungsunternehmen werden sich auch viele Zulieferer*innen zeigen – man will die “gesamte Wertschöpfungskette abbilden”. Daran wollen auch wir uns orientieren und zu dezentralen Aktionen aufrufen!

Veranstaltungen und Mobilisierung zum Basel18 Prozess

Nach über zehn Jahren geht im November der Prozess gegen die Basel18 weiter – in zweiter Instanz am Basler Appellationsgericht.

Veranstaltungen: Am 29. Oktober in Basel und am 30. Oktober in Zürich (siehe unten)

Mobilisierung zum Gericht: Am 2. November und am 13. November vor dem Appellationsgericht Basel (siehe unten).

 

40.Prozesstag gegen die 6 angeklaten Antifaschist*innen im OLG Düsseldorf

40. Verhandlungstag – 16.09.2026Oct 5, 2026

 

An diesem Tag ging es primär um die Unterstützung der Ungarischen Orbán-Regierung vom Tag der Ehre und um die Hintergründe der Organisatoren der sog. „Wanderung“, die dem Ausbruchsversuch der deutschen Wehrmacht gedenkt.

 

39. Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist*innen im OLG Düsseldorf

39. Verhandlungstag – 15.09.2026Oct 5, 2026

 

Im Mittelpunkt stand heute zunächst die Aussage des sächsischen Polizeibeamten Fritz, der zu den Ermittlungen rund um die Aufenthalte der Angeklagten in Budapest aussagte – zu seiner Rolle bei Majas Auslieferung durfte er schweigen. Später hörte das Gericht eine weitere Zeugin an, es ging außerdem um Schuhspuren, Videoaufnahmen sowie mehrere Beweisanträge und Stellungnahmen.

 

[AC] Die zwanzigste Ausgabe von Tacheles ist da!

Wir feiern die 20. Ausgabe und 6 Jahre Tacheles! Da unser Blog leider mit Noblogs untergegangen ist nur hier oder in Papierform, bei den üblichen Verteilstationen in Aachen erhältlich.

Das Wort „Tacheles“ kommt aus dem Jiddischen und bedeutet so viel wie Klartext reden – genau das ist unser Anspruch als linkes Zeitungsprojekt in Aachen. Wir wollen eine kritische Perspektive auf das Geschehen in und um Aachen werfen und in unseren Beiträgen Menschen zu Wort kommen lassen, die sonst oft nicht gehört werden.

Die Zeitung wird von einem eigenständigen Redaktionskollektiv herausgegeben und erscheint etwa alle drei Monate. Wir verstehen die Tacheles als eine Art Vernetzungsplattform. In unserer Zeitung sollen verschiedene Meinungen und Strömungen innerhalb der (radikalen) Linken Platz haben. Die geäußerten Meinungen entsprechen nicht immer der Meinung der Redaktion, für die Texte und Inhalte sind die jeweiligen Autor*innen bzw. interviewten Menschen verantwortlich. 

Die Zeitung ist kostenlos erhältlich und komplett spendenfinanziert, deswegen ist jede Spende gern gesehen, um unsere Kosten zu decken.

AfD im Bundestag fordert Verbot von „Antifa“, indymedia.de sowie Roter Hilfe!

In einem aktuellen Entschließungsantrag fordert die AfD im Rahmen ihrer „24 Maßnahmen gegen linksextremistische Gewalt und Terror“ unter anderem ein Verbot der „Antifa“ sowie der Roten Hilfe. Hinsichtlich der Antifa, richtet sich der AfD-Antrag exemplarisch gegen die„Antifa Süd“. Ferner wird ein Verbot und Abschaltung der Website de.indymedia.org gefordert. Über den Antrag wird im Bundestag am 08.10.2026 rund eine Stunde lang beraten werden.

 

Blog-Inhalte von Ermittlungsausschuss Leipzig und Rote Hilfe Leipzig

 

Nach den Angriffen auf das Tech-Kollektiv Autistici/Inventati ist unser Blog leider nicht mehr erreichbar. Wir arbeiten gerade an einer Nachfolge-Lösung. Bis das klappt, findet ihr hier alle bisherigen Inhalte: https://web.archive.org/web/20260909195043/https://antirepression.noblogs.org/

 

 

Redo XXL: Neonazi Celine Müller bringt Ihnen Ihr Essen

Ladenfront vom RedoXXL

Gestern Nacht wurde Celine Müller an ihrem Arbeitsplatz dem Burgerladen Redo XXL an der Uber Eats Arena in Berlin Friedrichshain geoutet.

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