In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag haben wir, Antifaschist:innen aus Karlsruhe, die Firma „BLUM Gebäudereinigung“ angegriffen.
So wurde der heruntergekommene Briefkasten mit Bauschaum unbrauchbar gemacht, die Fassade mit Farbe verschönert und auf dem Container, welcher in der Einfahrt steht, eine kleine Botschaft hinterlassen.
Geschäftsführer und Eigentümer dieser Firma ist Ulrich Blum, aktiver Teil der AfD Karlsruhe und der Generation Deutschland Karlsruhe. Warum auch immer er in seinem Alter Mitglied einer Jugendorganisation ist.
Die Adresse seiner Firma ist:
Wiesenäckerweg 52,
76229 Karlsruhe-Grötzingen
Ulrich ist in einer Beziehung mit Celine Möckel, welche ebenfalls bei der Generation Deutschland Karlsruhe aktiv ist und darüber hinaus auch Verbindungen zur rechten IB Frauenvorfeldorganisation Lukreta hat. Sowohl Celine als auch ihr Vater Thomas Möckel sind in jüngster Vergangenheit durch Verbindungen zu Martin Sellner und der Identitären Bewegung aufgefallen.
Erst vor kurzer Zeit waren Celine und Ulrich Teil der CSD Gegendemo in Pforzheim, die von dem bekannten Neonazi Dino Carpione (https://de.indymedia.org/node/518736)organisiert wurde. Ulrich Blum ließ sich dabei auch nicht lumpen und half als Ordner bei dieser Demo mit.
Rechtsextreme und Faschisten, wie Ulrich Blum, Dino Caprione und Celine Möckel vernetzen sich sowohl lokal als auch bundesweit. Die Angriffe auf Linke, Migrant:innen oder auch queere Menschen nehmen aktuell stark zu. Nicht nur quantitativ, sondern auch bezüglich der Brutalität. So gab es beispielsweise erst vor wenigen Tagen einen Angriff des Faschisten Max Dillmann, welcher mit einem Messer einen Antifaschisten aus Göttingen niederstach.
In Zeiten, in denen Rechte wieder zum Messer greifen, und ihrer menschenfeindlichen Ideologie Taten folgen lassen, gilt es auf allen Ebenen unseren antifaschistischen Selbstschutz weiter zu organisieren, Rechte dort anzugehen, wo sie sich ausbreiten und ihr Strukturen zu zerschlagen.
Zwar schützt ein Sachschaden nicht vor offensiven Angriffen auf der Straße, oder macht vergangene wett. Sie können aber ein Teil einer vielschichtigen antifaschistischen Praxis sein, welche Rechte einschränken, sabotieren und zurückdrängen.
Gute Genesungswünsche an den Antifaschisten aus Göttingen!
Rechte Angriffe nicht unbeantwortet lassen!