Ulm

Keine Bühne den Rechten – Rückblick auf Proteste gegen die AfD in Ulm & Neu-Ulm

In der letzten Woche wurde in Ulm und Neu-Ulm dem Wahlkampf der AfD zweimal laut und deutlich widersprochen und gestört.

Einmal mit einer Demo von 200-300 Leuten, das andere mal spontan mit 30-50 Leuten.

Hier ein kurzer Rückblick:

Keine Bühne der AfD - Gegenprotest am 15.09. in Neu-Ulm

Die AfD will am 15.09 mitten in der Neu-Ulmer Innenstadt eine Kundgebung durchführen.

Kommt zum antifaschistischen Gegenprotest

Treffen von "Ungeimpft Ulm" bekannt gemacht

Das erste Treffen einer neuen Gruppe aus dem Telegram Sumpf der Verschwörungsfans wurde heute in Ulm ein wenig genervt.

Stattfinden sollte es um 20:00 in der Weststadt Georgstraße 2 in einem esoterischen Massage Laden Namens Tayoling.

Dellmensingen Prozess abgeschlossen – Ende Gut, Alles gut?

Letzte Woche wurde das Urteil im Dellmensinger Fackelwurf Prozess bestätigt und der SSV Ulm positionierte sich öffentlich gegen die Tat und das Soli-Transpi für die Täter in ihrem Stadion. Link Der Prozess fand dieses Jahr zwischen Mai und September statt und behandelte einen antiziganistischen Fackelwurf, der als versuchter Mord angeklagt wurde. Er sorgte für viel, zum Teil bundesweite, Medienberichte und scheint nun abgeschlossen.

Wir haben diesen Prozess kritisch begleitet und wollen hier unsere Gedanken dazu nochmal erweitert darlegen, nachdem Urteil am 23.09. hatten wir schonmal was dazu geschrieben: https://kollektiv26.blackblogs.org/2020/09/23/prozessende-des-antiziganistischen-mordversuchs/#more-1023 

Wald statt Asphalt!

In den letzen Tagen haben wir ein Banner in den Ehinger Anlagen aufgehangen. Zum einen als kleine Zeichen der Solidarität aus dem nebligen Ulm für alle Menschen die im Dannenröder Forst gegen die Rodung aktiv sind und dort Polizeigewalt und Repression ausgesetzt sind. Zum anderen als lokales Zeichen gegen einen geplanten achtspurigen Ausbau der Adenauer Brücke.

Wald statt Asphalt! System change not climate change!

IB Aktion in Ulm verhindert

Versuchte Aktion der IB in Ulm auf einer Querdenken Kundgebung erfolgreich gestört

Rafael Blumenstock; gegen das Vergessen

Vor 30 Jahren, am 4. November 1990, wurde in Ulm der damals 28-jährige Rafael Blumenstock ermordet. Dieser Mord ist bis heute nicht aufgeklärt. Wir halten eine rechte Tatmotivation, z. B. schwulenfeindlichen, antisemitischen und antilinken Hass, für naheliegend. Um an Rafael zu erinnern und um die Aufklärung voranzutreiben, haben wir uns auf eine Spurensuche begeben: Siehe abgefügte Datei.
[Bild: Archiv Robert Andreasch]

Neues aus Ulm

Was geht in Ulm?

- Friedenswochen Und Stadt bieten christlichem Fundamentalist eine Bühne (antifeministisch, homophob und mehreren Stimmen nach auch antisemitisch)

- Nazi wurde im Gleis 44 trainiert

- Toller Vortrag Einführung in die kritische Theorie

Solidarische Grüße an die R94 und L34 aus Ulm!

In Solidarität mit dem bedrohten queer-feministischen Hausprojekt Liebig 34 und der Rigaer 94 haben wir gestern ein Banner in der Ulmer Innenstadt aufgehängt!

gescheiterte Großdemo & Recherche-Artikel zu den Corona Protesten

Seit Anfang April finden in Ulm Samstags Proteste zum Thema Corona statt. Gestern organisierten die sogenannte Querdenken731 Gruppe eine "Großkundgebung" in der Friedrichsaue.

5000 waren angemeldet, unter 1000 tauchten auf, obwohl in Augsburg, Stuttgart und vielen anderen Städten dazwischen mobilisiert wurde nach Ulm.

Zeitgleich fand eine Black Lives Matter Demo auf dem Münsterplatz statt, die medial deutlich mehr Aufmerksamkeit bekommen hat und laut Berichten über 2000 Teilnehende hatte obwohl nur ein paar hundert angemeldet waren.

Die sinkenden Zahlen von den Corona Protesten können als Zeichen der Auflösung dieser gesehen werden. Dennoch sollte klar sein, dass die dort entstandenen Netzwerke und Strukturen nicht einfach verschwinden werden. In Ulm selbst gibt es laut Angaben von Querdenken731 weitere Anmeldungen für Demos, vermutlich für Ende Juni / Anfang Juli. Ob diese nachdem Misserfolg gestern stattfinden werden bleibt abzuwarten.

Ungeachtet davon müssen Antifaschist*innen diese Proteste weiterhin kritisch begleiten.

Das zeigt auch ein am Freitag veröffentlichter Artikel von der Recherchegruppe Rechte Umtriebe Ulm. Darin wird ausführlich auf die verschiedenen beteiligten Organisation / Personen sowie immer wieder anwesende extrem rechte Gruppen in Ulm eingegangen:

 

http://rechteumtriebeulm.blackblogs.org/2020/06/20/grundrechte-versammlungen-ulm/

Wer aktiv solchen Gruppen und Personen Plattformen baut, auf jeder Veranstaltung verschiedene Verschwörungskonstrukte von sich gibt, die einzelne Personen oder Gruppen für alles Schlechte verantwortlich machen, der verbreitet rassistische und antisemitische Inhalte.

 

 

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