Soziale Kämpfe

Update Aktionswoche in Solidarität mit dem Biologico - 10. bis 17.1.

Im Zusammenhang mit der Aktionswoche für den geräumten Steki Biologiko in Thessaloniki mal ein kurzes Update über die Ereignisse der letzten Tage in Griechenland.

Solidarität mit Emilio!

Am Freitag, den 3. Dezember 2020, wurde einer unserer Kameraden, Emilio Scalzo, von Italien nach Frankreich ausgeliefert und im Gefängnis von Aix-Luynes inhaftiert.

Kritik am Kollektiv des Køpi Haus während der Räumung des Wagenplatzes von der Interkiezionale / Criticism of the Køp​​​​​​​i Haus collective during the eviction period of the Wagenplatz by Interkiezionale

**** english below ****

Als Interkiezionale, einer Koordination zur Verteidigung bedrohter Projekte, bei der auch Einzelpersonen des Køpiwagenplatzes und der Køpi aktiv sind, wollen wir eine problematische Situation ansprechen, die während der Räumung des Køpiwagenplatzes ihren Höhepunkt erreicht hat, die aber schon seit einiger Zeit spürbar war.

**** english ****

As Interkiezionale, a coordination is defending the threatened projects, where also individuals from Køpi house and Køpi Wagenplatz beeing part of feel the need to address a problematic situation with the Kopi collective that during the Kopiplatz eviction has reached its highest levels, but that had already been felt for some time.

(B) Ende einer Securitas Streife während der Biologico Aktionswoche

securitas

 

Biologico ist eine Besetzung, die seit 34 Jahren in der größten Universität in Thessaloniki bestand und Silvester geräumt wurde. Es wurde zu einer internationalen Action Week vom 10. - 17.01. aufgerufen! Diesem Aufruf folgen wir gerne, denn auch wir sehen die Stadt als Konfliktfeld und erkennen die Notwendigkeit befreite Räume zu schaffen und zu verteidigen.

 

 

[HH]: Observationen gegen Anarchist*innen

Im November 2021 erhielten drei Hamburger Anarchist*innen die Benachrichtigung, in zwei verschiedenen Zeiträumen vom Hamburger Staatsschutz des LKAs observiert worden zu sein. Die Maßnahmen stehen in Kontinuität des sogenannten „Parkbankverfahrens“. Auch ist es wahrscheinlich, dass die Betroffenen von den Behörden als „Gefährder“ betrachtet werden.

[Kolumbien] Konflikt in Arauca durch Angriff des ELN ausgelöst

In einem Interview des Journalisten Álvaro Pérez García mit dem politischen Kommandanten der FARC-EP in Arauca stellt dieser klar, dass der Konflikt zwischen beiden aufständischen Bewegungen durch einen Angriff des ELN ausgelöst wurde.

Gedenkdemonstration zum 17. Todestag von Oury Jalloh in Dessau-Roßlau

Vor 17 Jahren starb Oury Jalloh, an Händen und Füßen gefesselt, in einer Polizeizelle in Dessau. Die einzige mögliche Erklärung dafür: Polizisten haben ihn angezündet, um Mord oder schwere Gewalt an ihm zu vertuschen.

 

Zum Video: https://youtu.be/ZSnQWBnD1Dc

 

Weitere Informationen zu Gedenkkampagnen und -aktionen sowie zu den Hintergründen des Mords an Oury Jalloh findet ihr hier: https://initiativeouryjalloh.wordpress.com/

Nein zur Corona-Impfpflicht!

Mit dem Beginn der Debatte über eine allgemeine Impfpflicht hat sich inmitten der Corona-Pandemie eine neue Dynamik entwickelt. Wöchentlich ziehen mehrere tausend Menschen durch deutsche Städte und bringen so ihren Protest gegen die vermeintliche „Corona-Diktatur“ auf die Straße. Das Land spalte sich an dieser Impffrage, so die mediale und politische Meinungsmache. Der Vorwurf gegen die (vermeintlichen) Impfgegner_innen: „Allgemeiner Bildungs- und Informationsmangel“, „Egoismus“, „Unsolidarisches Verhalten“.

Zwei auf einen Streich! Vonovia-Büros im Leipziger Osten angegriffen

(english version below)

Vergangene Nacht haben wir die Vonovia-Büros in der Gorkistraße sowie in der Baunackstraße im Leipziger Osten entglast. Wir verstehen diese Aktion als Beitrag zur militanten Kampagne gegen Vonovia, zu der kürzlich eine lesenswerte Broschüre erschienen ist, auf die wir hier gerne verweisen. Zudem wollen wir mit dem Angriff einen kleinen Beitrag zur Aktionswoche für das am 31.12.2021 geräumte Squat „Biologico“ in Thessaloniki leisten. Erst gestern drangen erneut Cops in das Universitätsgebäude ein, um eine Neubesetzung zu verhindern. 15 Genoss*innen wurden dabei verhaftet.

Zweites Statement im Bezug zum Outing von Johannes Domhöver. Eure Kritik, unsere Antworten.

Triggerwarnung: dieser Text befasst sich mit sexueller/körperlicher/psychischer Gewalt.

Im Kontext des Outings zu Johannes Domhöver (folglich J.) gab es auf de.indymedia.org viele Kommentare, ebenfalls erreichten uns einige Mails u.a. mit Kritik an unserem ersten Statement. Wir haben folglich versucht, einige vorgetragenen Kritikpunkte, welche uns direkt oder indirekt erreichten, zusammen zu tragen und zu beantworten. Wir wollen in diesem Rahmen auch Bezug nehmen auf die veröffentlichte Kritik der "Antikolonialen Aktion". Leider haben wir ihren Text nicht immer ganz verstanden - viele Fachwörter und eine akademische Schreibweise hinterließen bei uns viele Fragezeichen. Insgesamt konnten wir an dem Text auch nicht so viel Kritik an unser Statement erkennen, wie uns der Text vermutlich vermitteln wollte, weil wir auf einer abstrakten Ebene die Punkte, die aufgemacht worden sind, teilen. Auf der konkreten Ebene, also im Bezug auf das Outing, versuchen wir nun folglich auf einige "Kritikpunkte", die angesprochen wurden (von der "Antikolonialen Aktion" und darüber hinaus) einzugehen.

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