Sachsen-Anhalt

Was passiert, wenn die AfD an die Macht kommt?

Dieser Text ist ein fiktives Szenario. Er beschreibt nicht, was die AfD nach einer Regierungsübernahme zwangsläufig tun würde. Er beschreibt vielmehr, was geschehen könnte, wenn sich die autoritären, völkisch-nationalistischen und rechtsextremen Kräfte innerhalb der AfD politisch durchsetzen. 

Dass dieses Szenario fiktiv ist, bedeutet allerdings nicht, dass die darin beschriebenen Entwicklungen unrealistisch wären.

Die AfD ist längst nicht mehr nur eine Partei des sogenannten Protests, wie manche akademische und bildungsbürgerliche Irrlichter sie darstellen. In ihr haben sich Positionen etabliert, die klar als völkisch, rassistisch und autoritär zurückgewiesen werden müssen. Der Verfassungsschutz beobachtet die Partei bundesweit wegen rechtsextremistischer Bestrebungen. Der AfD-Landesverband Sachsen-Anhalt wird als gesichert rechtsextremistisch eingestuft.

Wer völkisches Denken, rassistische Ausgrenzung, autoritäre Staatsvorstellungen und die Abwertung gesellschaftlicher Minderheiten bekämpfen will, darf nicht erst dann aufmerksam werden, wenn eine rechtsextreme Partei bereits die staatliche Macht übernommen hat.

Faschismus beginnt nicht erst mit Stiefeln vor dem Parlament.

Er kann auch dort wachsen, wo demokratische Institutionen noch funktionieren, Wahlen stattfinden und Regierungen sich weiterhin auf Gesetze berufen.

Das folgende Szenario zeigt deshalb aus ausdrücklich, wie eine demokratisch gewählte AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt Schritt für Schritt versuchen könnte, gesellschaftliche Machtverhältnisse zu ihren Gunsten zu verändern.

Es geht nicht um einen Putsch.

Es geht um den schleichenden Umbau.

Denn die gefährlichste Vorstellung wäre, Faschismus könne man nur dann erkennen, wenn er offen erklärt, dass er Faschismus ist.

Neonazis und NSU-Unterstützer Ralf Wohlleben auf freiem Fuß

Der zu 10 Jahren Haft verurteilte NSU-Unterstützer Ralf "Wolle" Wohlleben ist wieder frei.

PSS-Security setzt Presseausschluss bei AfD in Schönebeck durch - 1. Update (r)echte Sicherheit:

Die Firma PSS Security aus Aue war bei der als „Familienfest der ESN-Partei“ getarnten Wahlkampfveranstaltung der AfD am 1. Mai in Schönebeck (Sachsen-Anhalt) im Einsatz und war dort u.a. für den Ausschluss der Presse von der als Privatveranstaltung angemeldeten Wahlkampfveranstaltung verantwortlich. 

Warum Antifa und linksautoritäre Gruppen nicht zusammenpassen (5): Antisemitismus

Viele junge Antifaschist*innen, die sich in den vergangenen Monaten politisiert haben, taten dies auch unter dem Motto „Nie wieder ist jetzt!“. Der Spruch, der an den Schwur von Buchenwald erinnert, ist im Original eine Absage an Faschismus und Krieg. Im weiteren Sinne meint das „Nie wieder!“ heute aber auch die Konzentrations- und Vernichtungslager des nationalsozialistischen Deutschlands, weil der Schwur von Buchenwald nach der militärischen Befreiung des Konzentrationslagers im thüringischen Weimar geleistet wurde.

Warum Antifa und linksautoritäre Gruppen nicht zusammenpassen (4): Antirassismus & Antinationalismus

Artikelserie: Warum Antifa und linksautoritäre Gruppen nicht zusammenpassen
Teil 4: Antirassismus & Antinationalismus

Antirassismus & Antinationalismus, oder:
Wer ist hier das „Volk“?

Warum Antifa und linksautoritäre Gruppen nicht zusammenpassen (3): Demokratie & Gewalt

Artikelserie: Warum Antifa und linksautoritäre Gruppen nicht zusammenpassen
Teil 3: Demokratie & Gewalt

Autoritäre Linke, Demokratie & Gewalt, oder:
Der Umgang mit anderen Meinungen

 

Warum Antifa und linksautoritäre Gruppen nicht zusammenpassen (2): Queer

Eine neuere Entwicklung innerhalb der autoritären Linken ist, dass diese sich als Speerspitze der queeren und CSD-Bewegung inszeniert. Im Jahr 2025 wurde aus diesen Gruppen heraus etwa die Kampagne „CSD verteidigen“ entwickelt, die bundesweit zur Teilnahme an den Demonstrationen der queeren Community mobilisiert.

 

Warum Antifa und linksautoritäre Gruppen nicht zusammenpassen (1): Feminismus

Immer wieder inszenieren sich autoritäre, sich auf Lenin oder Stalin beziehende linke Gruppen als Speerspitze der Bewegung für die Befreiung von Frauen. Besonders mit dem Label „Frauenkampf“ soll Mädchen und Frauen suggeriert werden: Hier wird nicht nur gelabert, hier wird gemacht. Doch dafür, dass das Etikettenschwindel sein könnte, liefert ein Blick in die Geschichtsbücher erste Hinweise.

Neonazi-Kampfsportler als Sozialpädagoge in Köthen tätig!

Gregor Nebel, Neonazi-Kampfsportler, ist als Sozialpädagoge in Köthen in einer Einrichtung für minderjährige Geflüchtete, betrieben von der BVIKgGmbH, tätig.

Anquatschversuche in Sachsen-Anhalt

Im Abstand von etwas mehr als einem Jahr kam es zu zwei Anquatschversuchen durch eine staatliche Behörde bei einer Genossin im südlichen Sachsen-Anhalt.

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