Sachsen-Anhalt

Aufruf von …ums Ganze! zur Demo „In Remembrance of Oury Jalloh“ am 7. Januar in Dessau

Black lives matter – Oury Jalloh ist kein Einzelfall!

 

“Die Arroganz und das fehlende menschliche Verständnis, vor allem gegenüber Menschen nicht-europäischer Herkunft, innerhalb der Polizei und in der Gesellschaft im Allgemeinen lassen es zu, dass Menschen wie Oury Jalloh solch grauenhafte Tode sterben müssen.” Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

 

Rassistische Gewalt ist nach wie vor Alltag in unserer Gesellschaft: Angriffe gegen Menschen auf der Straße und auf Flüchtlingsunterkünfte, brutale Abschottung der EU-Außengrenzen oder Gewalt durch Beamt*innen in (Abschiebe-)Gefängnissen und Polizeiwachen. Ebenso alltäglich ist das daran anschließende Leugnen, Relativieren und Verdrängen. Nur so ist es möglich, dass nach wie vor jährlich Tausende von Menschen bei dem Versuch nach Europa zu kommen sterben, dass rechte Terrorist*innen wie der NSU jahrelang unbehelligt morden und dass Oury Jalloh an Händen und Füßen gefesselt in einer Polizeizelle verbrannte — ohne ernsthafte Konsequenzen für die beteiligten Polizist*innen.

Die rassistische Mobilisierung um den Herrenkrug hat gerade erst begonnen

+++ Bürgerinnensprechstunde in der Petrikirche in Magdeburg wird zum Stelldichein bekannter Neonazis +++ Aufgeheizte Pogromstimmung wird vom Podium nicht unter Kontrolle gebracht +++ Bedrohung und Beleidigung am Rande der Veranstaltung +++

 

[Wittenberg] Entrechtung stoppen - Asylgesetz kippen! Kundgebung

Rund 50 Refugee-Aktivistinnen und Unterstützerinnen fanden sich am 16. April 2015 auf dem Marktplatz in Lutherstadt Wittenberg zu einer Kundgebung zusammen. 

„Gegenpart“ zu wem? Der Umgang vom Projekt Gegenpart mit der Oury Jalloh Initiative.

Mit diesem Text wollen wir, das Antirassistische Netzwerk Sachsen-Anhalt, Stellung zu den vor kurzem bekannt gewordenen Informationen beziehen, dass Mitglieder des Projektes Gegenpart Strafanzeigen gegen Mitglieder der Inititiative in Gedenken an Oury Jalloh gestellt haben und Aussagen gegenüber dem Staatsschutz machten.

 

70. Jahrestag der Bombardierung Magdeburgs: "Die Rechte" plant Kundgebung am Samstag

Kurz vor Ablauf der Frist haben Neonazis sowohl für Freitag, als auch für Samstag Kundgebungen in Magdeburg angekündigt. Der AfD-Kreisverband Magdeburg hat sich am Donnerstag außerdem von der illegalen Aktion distanziert, bei der hunderte mutmaßliche Neonazi-Plakate über ehemalige AfD-Plakate geklebt wurden.

Neonazistische Expansionsbemühungen in Sachsen-Anhalt

Seit einem halben Jahr bemüht sich die Partei DIE RECHTE um den Aufbau von Strukturen in Sachsen-Anhalt und hofft bereits auf Erfolge bei der Landtagswahl 2016. Doch auch die ebenfalls neonazistische Partei Der III. Weg will sich weiter ausdehnen.

Suizidversuch einer Flüchtlingsfrau in Annaburg, Landkreis Wittenberg

 

Stellungnahme des Antirassistischen Netzwerk Sachsen-Anhalt und der Gruppe no lager halle

 

 

Eine junge Frau aus Nigeria versucht sich aus Verzweiflung und Angst vor einer drohenden Abschiebung gewaltsam das Leben zu nehmen. Auch zwei ihrer vier Kinder sollten dabei sterben. Der Ehemann kann den Suizid und den Tod der Kinder verhindern. Die Frau muss im Nachgang intensiv medizinisch betreut werden. Der gesamten Familie droht eine erneute Abschiebung nach Italien. In Deutschland wird ihnen aufgrund der Dublin-Verordnung1 ein Asylverfahren verwehrt. Während die ein oder andere Stelle Betroffenheit über die Drastik der Tragödie äußert, wird von den Behörden nach deutscher, bürokratischer Manier die Verantwortung für das Schicksal der Familie von sich gewiesen.

 

1 www.proasyl.de/de/themen/eu-politik/detail/news/ineffektiv_ungerecht_men...

 

Merseburg blockiert

Mehrere hundert Menschen blockieren Neonaziaufmarsch /
Neonazis scheitern bereits am Startpunkt im Bahnhofsbereich /
Gewalttätiger Angriff auf Journalisten /

Fotos: https://www.flickr.com/photos/presseservice_rathenow/sets/72157644878528...

Am 21.6. nach Merseburg - Naziaufmarsch verhindern!

Am 21.6.2014 wollen Nazis durch Merseburg marschieren.
Die Vorfälle aus jüngster Zeit zeigen deutlich, dass sie sich dort scheinbar recht wohl und sicher fühlen. Es lässt sich nicht abstreiten, dass es eindeutig ein Naziproblem gibt.
Dem gilt entschlossen entgegen zu treten!

Am 21.6. nach Merseburg - Naziaufmarsch verhindern!

PM: Neonazipartei gründet Kreisverband im Jerichower Land!

Pressemitteilung (Burg, 31. Mai 2014): Neonazi-Partei gründet Kreisverband im Jerichower Land – Gewaltbereiter und vorbestrafter Neonazi aus Burg zum Kreisvorsitzenden ernannt!

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