Soziale Kämpfe

Loestraße - Endrunde

 

In der Nacht vom 05. auf den 06.11. wurde der Wohnkomplex der Loestraße erneut, vermutlich zum letzten Mal, markiert.

Nachdem vor einigen Monaten die letzten Bewohner*innen des Wohnkomplexes verdrängt wurden, gab es bereits zwei Banner Drops, nun wurde eine Hauswand besprayt.

 

Dies ist ein Soli-Graffiti für die Aktion Nestkampf, die vor einigen Wochen ein Haus in Kalk besetzt hat. Das Kollektiv hat sich aufgrund der zunehmenden Wohnraumproblematik in Köln zusammengefunden und konzentriert sich hauptsächlich auf die rechte Rheinseite, die Schäl Sick.

„Wir sind hier!“, „We see you!“ und „Nestkampf“ verschönern nun das triste Bild eines Hauses, das vor kurzem noch fast hundert Familien, WGs und Alleinlebenden ein Zuhause war.

 

 Dies hier ist nicht mehr nur ein Appell.

Wir hören nicht auf, Widerstand zu leisten gegen die Verdrängung durch Immobilienkonzerne.

Wir sind da, wir sind sauer, wir sehen euch und wir sind mit euren Handlungen nicht einverstanden.

Wir fordern eine Stadt für alle!!!

 

 

United we stand - queer-feminist solidarity

 +++Solierklärung zum Prozesstermin der Liebig34+++

Fotos: Kiezdrache gegen Verdrängung

Es ist schon fast eine Tradition geworden: Auch in diesem Jahr zogen am Samstag, den 16. November, wieder viele Kreuzberger*innen, jung und alt, durch die Straßen und beleuchteten eine Reihe von Orten, die gerade exemplarisch für das Verdrängungsgeschehen, aber auch für den Widerstand in der Stadt stehen.
Fotos unter: https://umbruch-bildarchiv.org/kiezdrache-gegen-verdraengung-2/

[MS] Thunfisch ist wieder draußen

Heute Mittag konnte Thunfisch das Amtsgericht in Münster nach ihrer Haftprüfung ohne Handschellen verlassen.

Knäste sind grundlegend faschistisch – Bericht aus der JVA Bützow und Aufruf, Faschist*innen zu benennen!

Den folgenden kurzen Bericht erhielten wir von Andreas Bach. Er schreibt über einen arabisch sprechenden Gefangenen, welcher alltäglichen institutionellen Rassismus ausgesetzt ist. Den Gefangenen haben wir anonymisiert.

[dortmund] denkmal umgestaltet- solidarität mit rojava

soldatendenkmal auf dem hauptfriedhof umgestaltet anlässlich des volkstrauertags - aktion leider nicht erfolgreich

[B-NK] Rumlungern statt abhängen! Unser Transpi bleibt, Wir bleiben alle!

Als Vorbereitung zur solidarischen Prozessbegleitung bezüglich der drohenden Transpi-Zensur (s.u.)

kamen heute insgesamt etwa 50 Menschen vor der Friedelstraße 54 im Rahmen einer "Unvermietbar"-Kundgebung zusammen.

Inhaltlich ging es neben den Hintergründen zum Prozess am Mittwoch (20.11.) natürlich auch um die brutale Zwangsräumung des Kiezladens vor über zwei Jahren. Außerdem wurde von aktuellen Kämpfen im Kiez und von bedrohten Projekten in Berlin (Potse, Liebig34, Syndikat, Meuterei etc.) berichtet und sich ausgetauscht.

Klar wurde auch während dieser Kundgebung, dass der Kampf um die Friedelstraße 54 und für mehr basisradikale Kiezläden und Hausgemeinschaften noch lange nicht beendet, geschweige denn aufgegeben ist.

#femidarity ruft auf zum 25.11. Alle auf die Straße!

Der 25.11. ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen, erstmals ausgerufen 1981 von lateinamerikanischen und karibischen Feministinnen. Das Datum fällt auf die Ermordung der Schwestern Patria, Minerva und Maria Teresa Mirabel am 25.11.1960, die als Teil der "Movimiento Revolucionario 14 de junio", eine Bewegung zum Sturz des damaligen Diktators der Domenikanischen Republik, umgebracht wurden. Damals wie Heute steht Gewalt gegen Frauen auf jedem Flecken dieser Erde an der Tagesordnung. So wird in Deutschland laut einer Studie jeden Tag eine Frau durch ihren vermeintlichen Partner versucht zu ermorden; jeden dritten Tag gelingt es auch. 2017 gab es 140.000 Fälle sogenannter "partnerschaftlicher" Gewalt in Deutschand.

Athen: 50.000 gegen Junta und die neue neoliberale Rechte

Zum 46. Jahrestag der gewaltsamen Niederschlagung des Studentenaufstandes von 1973 versammelten sich wie üblich zehntausende Menschen in der Athener Innenstadt. Diesmal waren es allerdings wesentlich mehr als in den Jahren zuvor, Schätzungen und Luftaufnahmen zu Folge dürften es um die 50.000 gewesen sein, also kaum weniger als bei den rechts-nationalistischen Protesten im Makedonien-Streit zu Anfang des Jahres. Die griechischen Mainstreammedien schweigen sich über die Zahlen und den Hintergrund weitgehend aus, sie berichten fast ausschließlich über „Krawalle in Exarchia“ und loben das harte Vorgehen der Polizei, welches vor allem als Begründung für die friedlich verlaufende Massendemo gefeiert wird. Auch internationale Medien berichten auf Grund ausbleibenden Massenkrawalls kaum.

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