Stuttgart

[S] Krieg dem Krieg – Free the Ulm5 – Großplakatierung in Stuttgart

Seit über einem Jahr werden die ULM5 unter unmenschlichen Bedingungen in Untersuchungshaft gehalten, da sie eine Fabrik des Rüstungsunternehmens Elbit Systems angegriffen zu haben.

Der deutsche Staat zeigt somit wieder einmal tatkräftig, das er hinter dem Völkermord in Palästina steht. Er steckt diejenigen, die dagegen aktiv werden in den Knast, kriminalisiert sie, greift sie auf der Straße an und brandmarkt sie als vermeintliche „Antisemit:innen“.

AGAINST THE IMPERIALIST WAR MACHINE! Freiheit für die Ulm5

Im September 2025 griffen 5 Aktivist:innen aus der palästinasolidarischen Bewegung den Sitz der deutschen Tochtergesellschaft des israelischen Rüstungskonzerns Elbit Systems in Ulm an. Während Andere das Gebäude von Außen mit Farbe markierten und Pyrotechnik zündeten, drangen die 5 ein, zerstörten Teile der Inneneinrichtung (u.a. Computer, Telefone, Laborausstattung, Messinstrumente) und hinterließen politische Parolen. Sie versuchten nicht zu fliehen, sondern wurden noch vor Ort von der erwarteten Polizei festgenommen.

 

Elbit ist der größte Rüstungsproduzent Israels und einer der wichtigsten Ausstatter der israelischen Streitkräfte: Drohnen, Aufklärungs- und Sensorsysteme, Kommunikations- und Führungstechnik, elektronische Kampfführung, Artillerie- und Landsysteme – alles was das Herz einer genozidalen Besatzungsarmee begehrt. Nebenbei stattet der Konzern auch die deutsche Bundeswehr aus: Vom Kommunikationssystemen bis hin zu elektronischen Komponenten für Transporthubschrauber und zur Cyberabwehr.

 

Die 5 haben mit der Aktion nicht nur gegen den Genozid in Gaza protestiert, sondern die Infrastruktur eines Unternehmens angegriffen, das Teil der israelischen und deutschen Kriegsmaschinerie ist. Dabei richteten sie größeren Sachschaden an und sorgten zumindest Zeitweise dafür, das die Kriegsmaschine Israels praktisch gestört wurde.

 

Seit über einem Jahr sitzen die „Ulm5“ nun in Untersuchungshaft und stehen in Stuttgart-Stammheim vor dem Oberlandesgericht. Ein Verfahren voller völlig überzogener Sicherheitsvorkehrungen und Schikanen gegen die Angeklagten und ihre Anwält:innen. Es soll offensichtlich so wirken, als ginge es hier um die Verurteilung „gemeingefährlicher Terrorist:innen“.

 

Am 24. Oktober findet in Stuttgart eine Demonstration in Solidarität mit ihnen statt. Beteiligt euch und kommt in den Demobereich „Für eine revolutionäre Perspektive!“

 

Antimilitaristische Aktion in Stuttgart

+++Zur Dokumentation des politischen Zeitgeschehens+++

In der Nacht auf Dienstag (29.09.26) führten Aktivisti einen Bannerdrop auf dem ,,Wulle-Steg" in der Stuttgarter Innenstadt durch.  Aus Wahlplakaten verschiedener bürgerlicher Parteien wurde eine Girlande gebastelt, die anklagend mit dem Wort ,,Kriegstreiber" beschrieben war.

,,Iran, Irak, Syrien, Türkei - bei jeder Schweinerei ist die BRD dabei!

14. Jahrestag der Revolution in Rojava

Heute am 19. Juli, haben wir uns die Straße genommen um den 14. Jahrestag der Revolution in Rojava zu würdigen. 

 

Diese Revolution hat gezeigt, dass Menschen sich organisieren und für Freiheit, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung eintreten, auch unter schwierigsten Bedingungen. 

 

Ihr Vermächtnis fordert uns heraus, Ungerechtigkeit nicht schweigend hinzunehmen, sondern entschlossen für Solidarität und die Würde aller Menschen zu kämpfen.

 

Solidarität nach Göttingen - AfD-Politiker Josef Häusel in Stuttgart Giebel geoutet

Als Reaktion auf den lebensgefährlichen, faschistischen Messerangriff auf einen Antifaschisten in Göttingen, haben wir heute Nacht den Nazi Josef Häusel bei sich daheim besucht, seine Nachbar:innen über ihn aufgeklärt und die Wohnung großflächig mit Farbe markiert.

Şehîd namirin - Azad Şergeş - Asya Kanîreş - Koçer Medya

Vor drei Jahren, am 15. Juni 2023 sind die drei Freund:innen Azad Şergeş, Asya Kanîreş und Koçer Medya im Kampf für ein Leben in Freiheit gefallen. Als Teil der kurdischen Befreiungsbewegung waren sie auf dem Rückweg von einer erfolgreichen militärischen Aktion gegen die türkische Armee als sie durch feindliche Angriffe in der Region Xakurkê gefallen sind.

Thomas, bevor er seinen Kampfnamen Azad Şergeş angenommen hat und sich den Reihen der PKK anschloss, verbrachte seine Kindheit und Jugend hier in Süddeutschland. Als Teil der Revolutionären Bewegung kämpfte er gegen faschistische Umtriebe und die deutsche Kriegspolitik. 

Thomas war ein Mensch der Tat. Mit tiefer Überzeugung das eine andere Welt möglich ist. Ein Mensch der Initiative. Jemand der nicht lange zu redet sondern handelt. Immer auf der Suche nach Wegen und Mitteln im revolutionären Aufbau voranzukommen. Und immer das Ziel einer sozialistischen Gesellschaft vor Augen.

Wir sind Thomas tief verbunden. Seinem Leben, seinem Mut, seiner Entschlossenheit, seiner Entscheidung dort hin aufzubrechen, wo die Revolution pulsiert, an die Frontlinie des Krieges für ein freies Leben für alle Menschen. Wenn man sich fragt, was die tiefe Bedeutung von Internationalismus und Genossenschaftlichkeit ausmacht, dann steht Thomas Leben dafür: Den Kampf für eine freie Gesellschaft als einen globalen Kampf zu begreifen, der nicht gebunden ist an die Grenzen von Familie, Freund:innen, Ländern oder Kontinenten. Füreinander einzustehen. Die Bereitschaft aufzubrechen und Wagnisse einzugehen, selbstlos zu sein, Solidarität und Menschlichkeit zu leben – selbst unter Einsatz des eigenen Lebens. Angetrieben von der Wut auf die Verhältnisse und Sehnsucht nach einem Leben in Freiheit.

Mit den Wandplakaten in Stuttgart wollen wir an Azad, Asya und Koçer erinnern. Sie und alle anderen Şehîds werden uns immer begleiten und uns Kraft geben auf unserem Weg des Kampfes, wo immer wir ihn gehen, wo immer wir uns aufhalten. Die Gefallenen sind unsterblich. Şehîd namirin.

Gedenkbroschüre Download

 

[S] Freiheit für Daniela – Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart markiert

Gestern Abend haben wir eine Dienststelle der Klassenjustiz – die Genenralstaatsanwaltschaft Stuttgart – aufgesucht und die Parole „Freiheit für Daniela“ neben den Haupteingang gesprüht. Damit wollen wir unsere Verbundenheit mit Daniela sichtbar machen, die gestern Mittag vom Landgericht Verden im ersten Prozess gegen sie zu 13 Jahren Knast verurteilt wurde.

Die Nacht gehört uns Frauen! Spontane Demo in Cannstatt

Morgen ist der 8. März. Kein Feiertag und Wahltag, sondern der Kampftag für uns Frauen. Millionen Frauen gehen auf die Straße gegen das Patriarchat. Und wir haben uns schon heute Nacht, am 7. März, die Straße genommen. Gemeinsam mit unseren revolutionären Schwestern.

 

 

[S]: Ihr riecht es doch auch… Buttersäure auf AfD-Auto

Ihr riecht es doch auch: Den modrigen, beißenden Geruch der Verwesung und des Faulens – es ist der Geruch des Faschismus, der sich immer weiter ausbreitet und in jeden Winkel auf dieser Welt einsickert. Oft ganz langsam, schrittweise, ohne den großen Knall. Er ist so penetrant, so allgegenwärtig – in den USA, Ungarn, der Türkei, dem Iran, Israel, auf den Philippinen… aber vor allem auch in Deutschland. Hier wurde lang versucht den Geruch zu überdecken, zu leugnen oder zu verstecken. Aber es nutzt nichts. Jede_r kann es riechen und viele auch schon sehen: Was da so stinkt ist das faulende System, die Welt umspannende Ordnung von Konkurrenz, Abwertung, Ausbeutung, Krieg, Herrschaft und Gewalt.

Wie üblich kommen auch hier früher oder später die Kakerlaken. Sie vermehren sich rasant, dringen in alle Räume ein, sie sind omnipräsent und nicht mehr zu ignorieren. Sie tragen das Elend und den Dreck weiter, sie machen alles noch schlimmer, noch extremer, sie wollen endgültig herrschen.

Eine dieser kleinen, gierigen Kakerlaken haben wir letzte Nacht besucht um ihm ein immersives Erlebnis des oben beschriebenen Fäulnisprozesses zu bescheren, der für den Rest von uns schon sehr lange viel zu deutlich wahrnehmbar ist… Dafür haben wir reichlich Buttersäure in die Lüftung seines silbernen Daimlers C180 (S–P–6660) gekippt, den Lack dystopisch umgestaltet und an seiner Hausfassade einen Schriftzug hinterlassen, der auch seine Nachbar_innen aufklärt, dass sie neben einer Nazi-Kakerlake wohnen. Die Karre dürfte wohl erst mal nicht mehr zu fahren sein und lässt alle schon von weit weg riechen, wer oder was da angefahren kommt.

Unser kleiner, umtriebiger Freund heißt Manuel Schneider und wohnt hier:
Unterer Brühl 4 in Stuttgart-Kaltental.

[Stuttgart] Die Frauenrevolution wird uns befreien! Heraus zum 8.März!

Die Landtagswahlen stehen an und die Politiker*innen zeigen sich von ihrer „besten“ Seite. Gegen ihre Propaganda, am 8.März für die Frauenrevolution auf die Straße.

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