Stuttgart

[S] Städtischer Wohnkomplex in Cannstatt besetzt – gegen Wohnungsnot, Mietenwahnsinn und Verdrängung!

 

Nach der Räumung der zwei besetzten Wohnungen in der Wilhelm-Raabe-Straße 4 vor gut zwei Wochen wurden vielfach weitere Besetzungen in Stuttgart gewünscht und angekündigt. Nach einer erfolgreichen Kundgebung des Aktionsbündnisses Recht auf Wohnen auf dem Marktplatz mit mehreren Hundert Menschen, ist es heute so weit. Gerade eben, um ca. 18:45 Uhr haben mehr als 100 Menschen einen Wohnkomplex in Stuttgart-Cannstatt besetzt. Er befindet sich an der Ecke Daimlerstraße/Veielbrunnenweg 23, keine fünf Gehminuten vom Hinterausgang des Cannstatter Bahnhofs entfernt. Er steht seit vielen Jahren leer und wurde im Jahr 2007 von der Stadt Stuttgart gekauft. Mit der Besetzung soll auf die Untätigkeit der Stadt und ihre Möglichkeiten gegen die Wohnungsnot, Mietenwahnsinn und Verdrängung aufmerksam gemacht werden.

 

Die Besetzung wird bis spätestens 24 Uhr wieder freiwillig beendet werden. Derzeit feiern MieterInnen aus Cannstatt und Stuttgart in und vor dem Komplex ein kleines Fest. Polizei ist nicht vor Ort, die Stimmung ist . Kommt vorbei und beteiligt euch!

 

[S] Wir lassen nicht locker und machen weiter! Wohnraum für alle, statt Profite für wenige

Kundgebung des Aktionsbündnisses Recht auf Wohnen:

Donnerstag, 14. Juni | ab 17 Uhr | Marktplatz | Stuttgart


Wir lassen nicht locker und machen weiter!

Wohnraum für alle, statt Profite für wenige

Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum treibt viele in Stuttgart um. 4.300 Haushalte stehen auf Wartelisten für Sozialwohnungen, viele weitere leben jahrelang in beengte Verhältnissen, weil sie keine bezahlbaren Wohnungen finden. Besonders betroffen sind Familien, Geringverdienende und Alleinerziehende. Doch auch NormalverdienerInnen haben mittlerweile in und um Stuttgart oft massive Probleme bezahlbaren Wohnraum zu finden.

[S] Hausbesetzung in Stuttgart geht weiter - Aufruf zur Unterzeichnung der Solidaritätserklärung und Plakataktion bei Eigentümern in London

Nach angedrohter Zwangsräumung haben die BesetzerInnen der besetzten Wohnungen unmissverständlich klar gemacht, dass sie die Besetzung weiterführen werden.
Für diesen Samstag hatten das Besetzungskollektiv und Unterstützer zu einer öffentlichen Veranstaltung ins Alte Feuerwehrhaus in Stuttgart-Heslach eingeladen. Rosevita Thomas und Familie Uda berichteten in der Veranstaltung von ihren Beweggründen für die Besetzung der Wohnungen. Stadtrat Tom Adler und André Kaufmann, Gewerkschaftssekretär und Aktivist der Initiative Klassenkampf, behandelten in ihren Redebeiträgen die Wohnungsnot und auch die Rolle der Stadt für die Wohnungsmisere in der Landeshauptstadt. Das trotz recht kurzfristiger Einladung über einhundert Menschen zu der Veranstaltung gekommen sind und viele Besucherinnen und Besucher ihre Solidarität bekundeten und selbst aktiv werden wollen, zeigt den enormen Handlungsbedarf bei den Themen Mietenwahnsinn und Leerstand.

[S] Bundeswehr Karrierecenter markiert

In der vergangenen Nacht haben sich AntimilitaristInnen auf den Weg zum Karrierecenter der Bundeswehr gemacht, um dieses zu markieren.

 

[S] Polizei stetzt AfD-Kundgebung durch Ausnahmezustand in S-Feuerbach durch

Mit knapp anderthalb Wochen Vorlaufzeit hatte die Stuttgarter Jugendorganisation der AfD zu einem Marsch durch den Stuttgarter Teilort Feuerbach aufgerufen. Nachdem Gerichte die zwischenzeitliche Verlegung der rechtspopulistischen Veranstaltung nach Zuffenhausen aufgehoben hatten, fanden sich am heutigen 12. Mai etwa 100, zumeist angereiste, Rechte zu einer stationären Kundgebung auf dem Wilhelm-Geiger-Platz in Stuttgart-Feuerbach ein. Polizeiführung und Stadt Stuttgart scheuten keine Mühen, die Versammlung der Rechtspopulisten zu ermöglichen.

[S] Revolutionärer 1.Mai - Kurzbericht

 +++ 300 auf Antikap-Block bei der DGB-Demo +++ 800 auf Revolutionärer Demo +++ Farbe auf Dehoga +++ AfD-Outing +++ Pyro & Kurdistan-Soli +++ bis auf kleine Rangeleien zurückhaltende Bullen +++ Internationalistisches Straßenfest +++ Wohnungsbesetzung dauert an +++

 

[S]: 1. Mai-Mobilisierung Infopost #3

 

Morgen ist 1. Mai. In Stuttgart geht ein heißer actionreicher April zu Ende. Es wurde ordentlich geflyert, plakatiert und gesprüht. Auf der Streikdemo des Öffentlichen Dienstes war die 1. Mai-Mobilisierung präsent. Über 30 AktivistInnen nahmen sich am Samstag während einer Stadtralley die Stadt und markierten Orte symbolisch als Angriffsziele der alltäglichen politischen Kampffelder in Stuttgart.

 

[S] 1. Mai 2018 in Stuttgart - Mobivideo #4

Der 1. Mai steht kurz bevor. In den letzten Wochen hatten wir eine eindrucksvolle Mobilisierung in Stuttgart. Die Besetzung von zwei leerstehenden Wohnungen durch BewohnerInnen aus dem Stadtteil Heslach am 28. April war sicherlich ein Höhepunkt. Am selben Tag fand auch eine Aktions-Stadtreally durch die Stuttgarter Innenstadt statt mit mehreren Stationen. Im gesamten Stadtbereich wurde plakatiert, gesprüht und auf den Revolutionären 1. Mai mobilisiert - einige Eindrücke haben wir in Bildern für unser viertes und letztes Mobi-Video eingefangen. Kommt mit uns auf die Straße. Für eine andere, eine klassenlose Gesellschaft!

Mobi-Video Nr. 4: https://youtu.be/5vIcu2XxjFw

Mietenwahnsinn und Leerstand: Das Problem liegt tiefer

 

Die Wohnungen in der Wilhelm-Raabe-Straße 4 sind nun bereits zwei Tage besetzt. Ein durch Polizei und Eigentümer erzwungenes Ende ist nicht in Sicht. Für uns steht fest: Wir bleiben. Bei unserem Hoffest heute waren den Tag über mehr als 150 Nachbarn und solidarische Menschen aus ganz Stuttgart. Es gab eine kleine Jam-Session und Bernd Riexinger, Bundesvorsitzender der Partei „Die Linke“ hat uns besucht, die Wohnungen besichtigt und uns seine Solidarität ausgedrückt.

Bei dieser Gelegenheit kamen wir in Gesprächen immer wieder darauf, was die eigentliche Ursache für die absurde Gleichzeitigkeit von Leerstand und Wohnraummangel ist. Darum wollen wir das hier ein wenig ausführen.

 

[S]: 1. Mai – Mobi – Stadtralley

Die Mobilisierung zum revolutionären 1. Mai läuft in Stuttgart schon seit einigen Wochen auf Hochtouren. Es wurde fleißig geflyert, plakatiert, gemalt und einige Mobivideos veröffentlicht.

 

Um nochmal eine breite Öffentlichkeit auf die Aktionen am 1. Mai aufmerksam zu machen fand am heutigen Samstag (28.4.18) eine Kundgebung mit anschließender Stadtralley statt. Bei bestem Wetter fanden sich 50 TeilnehmerInnen an der Stadtmitte ein.

 

 

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