Soziale Kämpfe

Fotos: Revolutionäre 1. Mai Demonstration 2026 in Berlin

Revolutionäre 1. Mai Demonstration 2026 in Berlin

Mehrere 10.000 Menschen beteiligten sich an der revolutionären 1. Mai-Demonstration in Berlin, die dieses Jahr vom Oranienplatz startete und mit einigen Hinternissen zu kämpfen hatte.

Theodor Heuß-Kaserne markiert

 

Letzte Nacht haben wir der Theodor Heuß-Kaserne der Bundeswehr in Canstatt einen Besuch abgestattet. Die Kaserne wurde schon für die vergangenen zwei Weltkriege genutzt und steht nun auch für die zukünftigen deutschen Kriegspläne zur Verfügung. Massive Aufrüstung und die immer näher rückenden Zwangsrekrutierung von uns Jugendlichen? Dem haben wir was entgegenzusetzen!

 

Das haben wir klar gemacht und die Bundeswehrkaserne mit Farbe markiert sowie die Schriftzüge „Stoppt die Wehrpflicht“ und „Krieg dem Krieg“ hinterlassen.

 

Während Deutschland Krieg und Genozid mitfinanziert und durch Waffenlieferungen vorantreibt, stellen wir uns klar gegen den Kriegskurs des deutschen Staates.

Ein Staat, der seinen Rüstungswahn damit finanziert, an Sozialem zu sparen und uns möglichst bis zum Umfallen schuften zu lassen. Das ist keine Zukunftsperspektive für uns!

Noch weniger wollen wir an Orten wie dieser Kaserne in Zukunft von irgendwelchen Bundeswehrleuten begafft, begrabscht und begutacht werden um dann anschließend für Deutschlands Großmachtpläne irgendwo auf der Welt zu Töten und zu Sterben.

Die Pläne aller Parteien, die sich einzig darin unterscheiden wer oder wie lange oder wann genau in der Bundeswehr „dienen“ muss, zeigen uns die Begrenztheit dieses ach so tollen demokratischen Systems.

 

Wir werden das alles nicht einfach über uns ergehen lassen! Wir rufen alle dazu auf, sich gegen die Kriege von Morgen zu vernetzen und sich für einen Systemwechsel zu organisieren! Den während die Reichen für uns keine Perspektive bieten, können wir uns sehr wohl gemeinsam eine erkämpfen!

 

Morgen ist Tag der Befreiung vom Faschismus und zudem bundesweit Schulstreik gegen die Wehrpflicht. Nutzen wir diesen Tag um klar zu machen, dass wir nicht für Deutschland in den Krieg ziehen werden!

 

Frieden wird erkämpft! Krieg dem Krieg – Überall!

 

Video: https://streamable.com/2e197t

 

19. Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist:innen im OLG Düsseldorf

19. Verhandlungstag – 28.04.2026May 3, 2026

 

Am 19. Prozesstag standen Zeugenaussagen, die Abwesenheit zentraler Beteiligter sowie die Bewertung ungarischer Beweismittel im Mittelpunkt. Zudem wurden Videoaufnahmen eines mutmaßlichen Angriffs in Budapest und fragwürdige polizeiliche Auswertungen präsentiert.

 

20. Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist:innen im OLG Düsseldorf

20. Verhandlungstag – 29.04.2026May 3, 2026

 

Heute sagte Sabine Brinkmann als Zeugin aus, die mit ihrem Nazi-Freund Robert Fischer aus Melle/Niedersachsen beim so genannten „Tag der Ehre“ in Budapest war. Außerdem wurden zahlreiche Videos aus Budapester Straßenbahnen und Fotos aus einem Auftrag des BKA gesichtet.

 

Mahdi ben Nacer: Neuauflage des Mordprozesse - Prozess um mutmaßlich rassistischen Mord beginnt im September!

Am 23.12.2023 starb im südbadischen Rickenbach Mahdi ben Nacer. Erschossen und danach in Teile zerstückelt. Der Täter wurde nach einem schmutzigen Deal zwischen Gericht, Verteidigung und Staatsanwaltschaft wegen Totschlags zu sechs Jahren und zehn Monaten verurteilt. Zouleika Ben Nacer, die Schwester, erzielte vor dem Bundesgerichtshof im Januar dieses Jahres einen Erfolg: Das Urteil wurde aufgehoben.

In wenigen Monaten soll die Neuauflage des Prozesses beginnen.

Prozess gegen anarchistischen Gefährten in Leipzig am 12.05

[english below]

Am 12. Mai und am 2. Juni wird ein weiteres Verfahren gegen einen anarchistischen Gefährten zur „Tag X“-Demo vor dem Amtsgericht Leipzig stattfinden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Landfriedensbruch in Tateinheit mit tätlichem Angriff auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung in 18Fällen in Tateinheit mit Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel vor. Dies ist kein isolierter Fall, das Verfahren ist Teil eines kollektiven Vorwurfs gegen verschiedene Personen – insgesamt wurden 1500 Strafverfahren an besagtem Wochenende eröffnet, wovon bereits 100 Personen verurteilt wurden und 100 weitere Personen noch offene Verfahren haben.

[Anarchist:innen aus Freiburg & Anarchistischer Aufbau] Besetzung von alter Messehalle

Die seit Jahren leerstehende alte Messehalle wurde von autonomen Anarchist:innen besetzt, um auf Leerstand in Freiburg und Umland aufmerksam zu machen. Seit Tagen wohnen dort die Aktivist:innen und gestalten ihren Alltag. 

In den letzten Jahren gab es ähnliche Projekte in denen Leerstand besetzt wurde, wie die Villa in der Maria-Theresia-Straße oder die Villa bei der Haltestelle Mattenstraße. 

Wir kämpfen weiter und besetzen weiter bis es kein Leerstand mehr gibt und der Anarchismus erkämpft wurde! 

Die Häuser denen, die drin WOHNEN!

 

 

„Wir lassen das nicht auf uns sitzen“: Aktionsbündnis Trans* HRT Göttingen protestiert gegen Versorgungslücken an der UMG und fordert Kassenrezepte wieder auszugeben.

TRANS FEINDLICHKEIT IN DER UMG  UMG VERWEIGERT KASSENREZEPTE FÜR HORMONE UND GEFÄHRDET DADURCH DIE GESUNDHEIT VON TRANS* MENSCHEN

PRESSEMITTEILUNG ZUR SOFORTIGEN VERÖFFENTLICHUNG

„Wir lassen das nicht auf uns sitzen“: Aktionsbündnis Trans* HRT Göttingen protestiert gegen Versorgungslücken an der UMG und fordert Kassenrezepte wieder auszugeben.

Göttingen, 05.05. - Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hat die Ausstellung von Kassenrezepten für die Hormonersatztherapie (HRT) bei einem großteil der trans* Patient*Innen eingestellt. Stattdessen werden überwiegend nur noch Privatrezepte ausgestellt, was Betroffene vor massive finanzielle und bürokratische Hürden stellt. Das Aktionsbündnis Trans* HRT Göttingen (athrtgoe) kritisiert dieses Vorgehen als diskriminierend und gesundheitsgefährdend und ruft für den 09. Mai zur Kundgebung an der UMG auf und fordert, dass es für alle gesetzlich versicherten wieder Kassenrezepte gibt.

Etwa 5.000 Menschen nehmen am revolutionären ersten Mai in Nürnberg teil! Nachbericht und Aftermovie

An die 5.000 Personen nahmen in diesem Jahr am revolutionären ersten Mai in Nürnber teil. Damit beteiligten sich etwa dreimal mehr Menschen an der revolutionären Demo als an der sozialdemokratischen Demonstration des DGB.

Aftermovie: https://streamable.com/9wdjif

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