Soziale Kämpfe

(B) Besetzung auf der Mietenwahnsinndemo

Auf der Demonstration gegen Mietenwahnnsinn und Verdrängung hat es eine Besetzung gegeben...

Sascha Klupp von der Inter Stadt AG - Rechnungen nicht bezahlt?

Wer mit dem selbsternannten "Immobilienexperten" Sascha Klupp (Inter Stadt AG) Geschäfte macht oder plant, welche zu machen, sollte sich das genau überlegen. Denn darunter, dass er sein Geschäft ohne Rücksicht auf andere betreibt, leiden nicht nur die Mieter der von ihm gekauften Häuser. Zur Masche von Klupp gehört es wohl auch, Nachunternehmen zu gründen, die ihrerseits wieder Nachunternehmer beauftragen. Praktisch: So kann er - und zwar offenbar legal (wieder so ein Versagen des Rechtsstaates) - immer behaupten, dass er mit den in der Kette hinter ihm stehenden Unternehmen nichts zu tun hat. Für Geschäftspartner solcher Konstruktionen ist das besonders dann gefährlich, wenn die Nachunternehen insolvent sind - denn vom Ruf eines "Immobilienexperten" allein kann man sich nichts kaufen. Das zeigt wieder einmal: Finger weg von Immobilienhaien!      

(S) VONOVIA Auto angegriffen – Wem das wirklich geschadet hat

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VONVOVIA ist ein profitgieriger Konzern, der den Gewinn durch die Ausbeutung seiner Mieter sicherstellt. Durch drastische Mieterhöhungen und unberechtigte Nebenkosten erwirtschaftet das Unternehmen enorme Summen und konnte sich so zu Deutschlands größten Wohnungs-und Immobilienkonzern hochfressen. So etwas darf nicht geduldet und schon gar nicht akzeptiert werden!

VONOVIA anzugreifen ist daher legitim und nachvollziehbar. Doch die Aktion in Stuttgart hat leider ihr Ziel komplett verfehlt.

 

[LE] Connewitz: Angriff auf Feinde der Emanzipation

Donnerstag Nacht besuchten wir ein bald eröffnendes Etablissment in Connewitz und hinterließen Teerfarbe an der Fassade.
Die Inhaber der zukünftigen Shisha Bar und des Restaurants in der Arno Nietzsche Str. 20 gehören zu dem Umfeld der White Lions. Diese Street Gang, die ihre Base auf der Leipziger Eisenbahnstraße hat, bewegt und verdient sich hauptsächlich mit organisierter Kriminalität. Dabei geben sie sich als Ansprechpartner im Eisenbahnstraßenkiez, als Jungs von der Straße für die Straße. Dieser Habitus enttarnt sich mit der festen Verankerung in Leipziger Milieustrukturen, so arrangieren und arbeiten sie mit den MC's United Tribunes und Hells Angels und verdienen sich u.a. mit der Versklavung von Frauen* durch Zuhälterei und die Unterhaltung von Bordellen. Ihr Quotenrapper Omik K rappt frauenverachtende Texte und trägt gerne mal Thor Steinar, gibt sich jedoch gemäß des Gangkonsenses gekonnt unpolitisch.

Wir sind nicht grundsätzlich gegen "Kriminalität". Im Gegenteil sehen wir Enteignung und Umverteilung als gerechte und geeignete Methode und Alternative zum bürgerlichen Leben um sich sein*ihr täglich Brot zu verdienen. In dieser organisierten Form ist Kriminalität aber eine autoritäre Struktur, welche auf Männlichkeit, Macht und Gewalt, auf Befehlen und Gehorchen, basiert. Diejenigen am unteren Ende der Kette werden ausgebeutet, die Männer am oberen Ende häufen Kapital und Eigentum an. Frauen* stellen in diesen Strukturen lediglich lukrative Sexualobjekte dar oder fungieren als Reproduktionskraft in der Familie. Männer haben die Möglichkeit durch Arbeit oder Status Anerkennung zu erlangen und Teil der Brotherhood zu werden. Dessen zentraler Wert: Loyalität, synonym mit Gehorsam und Unterordnung, dem uneingeschränkten Zusammenhalt, sowie der Anpassung an einen internen Verhaltenskodex verstanden werden kann. Die geschaffenen Milieustrukturen arbeiten zwar abseites des bürgerlichen Staates, reproduzieren jedoch dessen grausam patriarchale und kapitalistische Fratze.

Wir sehen deren Einzug nach Connewitz als Angriff auf unsere Idee eines solidarischen Kiezes, auf die Idee einer befreiten Gesellschaft!

Kampf den Feinden der Freiheit und den Sklaventreibenden dieser Welt!

Video zur Aktion im Gedenken an Jorge Gomondai in Dresden

Video zur Gedenkaktion an den 1991 von Nazis in Dresden ermordeten Jorge Gomondai.

https://streamable.com/p3z54

Aktion im Gedenken an Jorge Gomondai in Dresden

 

Am 04.05.2019 hat der „Aktionskreis zum Gedenken an Jorge Gomondai“ große Aufkleber mit seinem Konterfei an die Heckscheiben mehrerer Straßenbahnen in Dresden angebracht. Jorge Gomondai verstarb am 06.04.1991 in Dresden. Wenige Tage zuvor wurde er von einer Gruppe Neonazis am Albertplatz in der Dresdner Neustadt aus einer fahrenden Straßenbahn geworfen. Er erlag den Folgen des Übergriffes. Gomondai zählt als das erste Todesopfer rassistischer Gewalt in Dresden nach der Wiedervereinigung.

 

 

Farbe für neu(bau) schöneberg

Liebe grüße an die morgige demo in berlin gegen den mietwahnsinn aus schöneberg.

einige feuerlöscher trafen den unglaublich hässlichen grauen neubaukomplex (mieten ab 19 eurom2) in der bautzner straße s yorckstraße

wir setzen damit ein zeichen gegen die stadt der reichen

schon letztes jahr pünktlich zur mietendemo wurden die informationscontainer von neuschöneberg mit farbe faziert da durfte der nun fertige neubau natürlich nicht fehlen

 

liebe und kraft an alle in haft

 

 

[SG] Akteur*innen der Verdrängung angegriffen

Im Rahmen der internationalen „Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn“ Aktionstage haben wir in der Nacht auf den 4.April das Luxus-Immobilienbüro der von Poll-Immobiliengesellschaft in der Brühler Straße in Solingen mit Steinen und Farbe verwüstet. Steine und Farbe trafen auch das Rheinische Immobilien Kompetenz Büro auf der gegenüber liegenden Straßenseite.

[B] Dem Mietenwucher die Zähne zeigen!

english and spanish below
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Wir leben in einer Stadt mit bis zu 50.000 Wohnungslosen, in der jedes Jahr 5.000 Räumungsklagen eingereicht und jeden Tag mehr als 10 Zwangsräumungen vollstreckt werden. Und das während etliche Häuser leer stehen. Wir leben in einer Stadt, in der die Immobilienpreise weltweit am schnellsten steigen. Und das, weil unsere Häuser zum größten Teil Immobilienunternehmen und Privatpersonen gehören, die an unserem Grundbedürfnis nach Wohnen Geld verdienen wollen und dies auch können. Häuser werden totsaniert, um Mieten um ein leichtes verdoppeln und den Umsatz steigern zu können. Was bei alldem ignoriert wird sind die Menschen, die in diesen Häusern, in dieser Stadt leben und auch weiterhin leben möchten. Es wird ignoriert, was Wohnungslosigkeit oder nur die Angst davor mit ihnen macht. Es wird ignoriert wer verdrängt wird und wie sich die selektive Verdrängung von Menschen auf eine Gesellschaft auswirkt. Nicht alle Menschen können und wollen sich einem Lohnarbeits- und Konkurrenzzwang unterwerfen, um in dieser Stadt nicht unterzugehen.

[PK] Mobi-Video: #Mietenwahnsinn stoppen – Heraus zum Revolutionären 1. Mai 2019

Am 6. April findet ein europäischer Aktionstag gegen #Mietenwahnsinn und Verdrägung statt. In Zahlreichen Städten finden Demonstrationen und Aktionen statt. Bundesweit regt sich Widerstand und schließen sich Betroffene in Mieterinitiativen zusammen. Leerstehende Wohnungen und Häuser werden besetzt und wieder mit Leben gefüllt. Großdemonstrationen mit zehntausenden Menschen machen Mut. Perspektive Kommunismus hat ein Mobi-Video zur Mobilisierung auf die #Mietenwahnsinn Demos und den Revolutionären 1. Mai 2019 veröffentlicht.

VIDEO: https://www.youtube.com/watch?v=zuH2jQRXh8Q

 

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