Im Februar 2025 startete die Antimilitaristische Initiative (AMI) eine öffentliche Spendenaktion für Deserteure und Kriegsflüchtlinge. Ein Jahr nach Bekanntgabe der Spendenaktion führen wir eine Reflexion ihrer Wirkung und des größeren Kontexts durch.
von: Netzwerk Sicherheit ohne Überwachung am: 23.05.2026 - 12:19
Aufruf zum breiten Widerstand gegen die Überwachungs-Gesetze der Bundesregierung
Die massiven Grundrechtseinschränkungen, die mit den erweiterten digitalen Ermittlungsbefugnissen und der Änderung der Strafprozessordnung kommen sollen, könnten nun als besonders eilbedürftig noch vor dem Sommer beschlossen werden. An den Bundesrat gingen angeblich am 1. Mai bereits die Drucksachen für die drei Gesetzesentwürfe. Nun sind sie öffentlich einsehbar und der Bundesrat ist angehalten, bis zum 12.6. Stellung zu beziehen. Die Innen- und Rechtsausschüsse beschäftigen sich am 27. und 28. Mai damit. Warum jetzt so schnell?
Gestern wurde KALEB- Region Chemnitz e. V. zum dritten Mal eingefärbt, diesmal großflächig! Es gibt viele gute Gründe die rechten Fundamentalisten von KALEB anzugreifen. Etwa die anhaltende staatliche Finanzierung einer Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle, die allerdings keine Beratungsscheine ausstellt. Wichtig anzumerken: Aus rein christlich-fundamentalistischer Überzeugung. Mit dem Ziel gar keine Abtreibungen mehr stattfinden zu lassen. Oder das unter Druck setzen und ausnutzen der emotional zermürbenden Lage Schwangerer, die eine Abtreibung in Betracht ziehen, indem bei „Beratungsgesprächen“ überemotionalisiert wird, anstatt sachlich aufzuklären (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=T947Y_xl6KQ). Was das wohl mit Betroffenen macht können Sie sich selbst denken.
Nachdem unsere letzte Aktion gescheitert ist, haben wir nachts am 21.5.26 ein Plakat des extrem rechten Tätowierer und AFD-Anhängers Didi H. Mit Hilfe von farbbomben etwas verschönert
Zum diesjährigen Christopher Street Day in Saarbrücken rufen erneut Neonazis der Gruppierung „Kollektiv Saarpfalz“ um den stadtbekannten Jungfascho Nils Wagner zu einer Gegenveranstaltung auf. Als wäre dieser Umstand nicht schon schlimm genug, versuchen sich nun Personen aus dem Umfeld des sogenannten „collectif antifaciste sarrebruck“ (CAS) als Helden und Beschützer der Parade zu inszenieren und damit erneut allen einen Bären aufzubinden.
Gestern Abend haben wir 3 lokale Afdler*innen an der Uni Regensburg geoutet. Lukas Daiser (Stadtrat & Jura-Student), Anna Ruf (Mitglied der Generation Deutschland & Englisch-Philosophie-Studentin) und Jakub Jarczok (AfD Straubing, Generation Deutschland, zeigte öffentlich White Power, (vmtl. ehemaliger) Student). Haltet gerne die Augen offen und zeigt Ihnen bei jeder Gelegenheit, dass Sie & Ihr menschenverachtendes Gedankengut nicht willkommen sind an unserer Universität!
In der Woche vom 11.-17. Mai 2026 haben wir Antisemitismuskritk praktiziert; wir haben die Statue von Karl Lueger in einer Werkshalle südlich von Wien aufgespürt und angegriffen.
Wenn in "Vorkriegszeiten" wirksame antimilitaristische Strategien erprobt werden, lohnt sich der genaue Blick in tatsächliche Kriegsgebiete.
Wie dort gegenseitige Hilfe gelebt wird - oder wie vereinzelt Menschen kämpfen müssen, wenn diese kollektiven Möglichkeiten nicht sichtbar sind.
Wer vereinzelt kämpft, wird fast immer vom Staat gefunden und verhaftet. Erst der Zusammenschluss der Menschen ermöglicht kraftvolle und sichere Aktionen.
Kommt heute Abend (20.05.26) ab 19:30 Uhr an die Kreuzung Schorlemer Straße/Schöppinger Straße bei Teppich Janning. Dort ist auch eine Kundgebung angemeldet. Von dort aus wird es weitere Aktionen in verschiedener Form geben.
Alle oben genannten Proteste sind angemeldet und fallen unter das Versammlungsrecht, die Polizei muss euch also Zugang gewähren! Bei Stress mit der Polizei ruft den Ermittlungs-Ausschuss an, egal ob Platzverweise, Identitätskontrollen oder Festnahmen. Erreichbar ab Mittwoch, ca 15 Uhr unter 0151-51402319
Anlaufpunkte:
Kommt am besten direkt und zeitig zu den Mahnwachen/ Demos, bei späterer Anreise haltet euch über den Castor-Ticker auf dem Laufenden. Im Wahlkreisbüro von Mareike Hermeier soll es abends/ nachts Tee zum aufwärmen geben.
Die Firma PSS Security aus Aue war bei der als „Familienfest der ESN-Partei“ getarnten Wahlkampfveranstaltung der AfD am 1. Mai in Schönebeck (Sachsen-Anhalt) im Einsatz und war dort u.a. für den Ausschluss der Presse von der als Privatveranstaltung angemeldeten Wahlkampfveranstaltung verantwortlich.
von: Autonome Studis Bolschewik am: 19.05.2026 - 12:32
Der Text ist in Zeiten der Heinz-Schenk Debatte Anfang der 90er Jahre aufgekommen.1 Leider wird er aufgrund der Menge an Beiträge gern übersehen. Er liefert aber auch heute noch treffende Analysen der Theorielosigkeit und damit einhergehenden Beliebigkeit und Bedeutungslosigkeit der Szene.
Danke für die Genoss*innen vom Themenkollektiv, dass Sie im Februar die Initiative einer Link-Liste ergriffen haben (https://de.indymedia.org/node/707966). Auch wir denken, dass es hunderte Websites mit wunderbaren Inhalten gibt, die nur zu wenig Verbreitung erfahren. Aus diesem Grund haben wir die Linkliste erweitert, insbesondere im Antifa-Kontext. Bitte ergänzt weitere Links in den Kommentaren, es gibt noch so viel mehr! Antifaschistische Recherche Allgemein:
In der Nacht vom 17. auf den 18.05. haben wir bei der "IT-Kooperation der Polizei" in der Notke Straße 13-15 in Hamburg die Scheiben mit Hämmern eingeschlagen.
Die "IT-Kooperation der Polizei" ist ein Zusammenschluss von fünf Landespolizeien, die gemeinsam Software für die tägliche Polizeiarbeit entwickeln und Schnittstellen zu nationalen und europäischen Datenbanken zur Verfügung stellen. Auch andere Landespolizeien, Bundespolizei und BKA nutzen die Software. Es geht dabei um den digitalen, KI unterstützten Ausbau des polizeilichen Kontroll- und Überwachungssystems zur Durchsetzung der herrschenden Ordnung, in dessen Folge unter anderem Abschiebungen, Zwangsräumungen und Repression gewaltvoll durchgesetzt werden.
Verschwört euch für eine Welt in der alles anders und alles möglich ist! Gegen die Polizei und ihre Gewalten! Liebe und Kraft in Untergrund und Knast!
Ermutigt durch den Grapple&Strike Outcall (zum Nachlesen hier: https://de.indymedia.org/node/713430) habe ich mich nach langer Zeit dazu entschlossen zu veröffentlichen, was Jan Henning Bode (im Folgenden nur Henning) getan hat und werde nicht länger schweigen.
Auf einer vom "Komitee kollektive Konfrontation" einberufenen außerordentlichen Versammlung haben die Anwesenden einstimmig beschlossen, ein Tribunal einzuberufen mit der Aufgabe, die zunehmende Willkür von Repressionsstrategen der Strafverfolgungsbehörden in der BRD, mit der Genoss*innen, die Widerstand gegen das unterdrückende und ausbeuterische System leisten, verfolgt, kriminalisiert und sanktioniert werden, festzustellen. Weiterhin soll festgestellt werden, dass selbsternannt Ermächtigte ihre Verfahrensweisen, Gesetze und Klassengerichtsurteile eben nicht im Namen des Volkes durchführen, erlassen und fällen, sondern sie ausschließlich als Handlanger*innen des Machtapparates fungieren und dessen uneingeschränkten Machterhalt sichern und ausbauen.
Für die Nebenklage waren: RA Thomas und Rain Schneiders wieder anwesend.
Für den Tag waren drei Zeug:innen geladen, alle zum Tatkomplex "Erfurt": Angriff auf die Neonazis Florian Rassbach und Pierre Beuthe am 12. Januar 2023.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (15./16. Mai) haben wir einen in Connewitz abgestellten Transporter der Firma KONE einige Dellen verpasst, die Scheiben eingeschlagen, die Reifen zerstochen sowie die Parole "Gegen Knäste" hinterlassen. Der Aufzughersteller KONE beteilig sich am Bau von Knästen und profitiert damit direkt vom unmenschlichen Gefängnissystem.
Artur Finn Thum und Tony Kraft sind seit langer Zeit Teil der Identitäten Bewegung. Zusammen oder einzeln nehmen sie an verschiedenen Veranstaltungen Teil, treten in Videos auf und können zur Kerngruppe der Rechtsextremen Identitären Bewegung in Chemnitz gezählt werden. Sie leben in einer Wohngemeinschaft auf der Richard-Wagner-Straße 13 in 09119 Chemnitz. Wir haben uns dazu entschlossen, dass es sicherer für die Nachbar*innen ist, wenn sie erfahren, wer da unter ihnen wohnt.
von: Gruppe: Solidarität mit Daniela am: 16.05.2026 - 12:04
Hallo,
anbei das Plädoyer von Daniela, welches sie am 12. Mai 2026 im Prozess gehalten hat.
Die Urteilsverkündung ist am 27. Mai um 10.30 Uhr.
Während der Urteilsverkündung findet eine Kundgebung in unmittelbarer Nähe des Eingangsbereiches (Weitzmühlener Straße 48, Verden-Eitze) mit anschließender Demo in die Innenstadt von Verden statt.
von: Gruppe: Solidarität mit Daniela am: 16.05.2026 - 09:31
allo,
anbei ein Artikel, den die junge Welt mal wieder nicht – wie so oft in den letzten Monaten – nicht veröffentlicht hat.
Das Grußwort war bestimmt für die Kundgebung am Prozesstag, d. 12. Mai, die buchstäblich ins Wasser fiel, als Daniela ihr Plädoyer vorgetragen hatte. Ihr Plädoyer werden wir im nächsten Info am kommenden Samstag veröffentlichen.
Die Urteilsverkündung ist am 27. Mai um 10.30 Uhr.
Während der Urteilsverkündung findet eine Kundgebung in unmittelbarer Nähe des Eingangsbereiches (Weitzmühlener Straße 48, Verden-Eitze) mit anschließender Demo in die Innenstadt von Verden statt.
Der Zentrale Generalstab der FARC-EP unter dem Oberkommando Iván Mordisco hat gestern eine vorübergehende Waffenruhe mit den staatlichen Sicherheitskräften im gesamten Land angekündigt.