Seit über einem Jahr werden die ULM5 unter unmenschlichen Bedingungen in Untersuchungshaft gehalten, da sie eine Fabrik des Rüstungsunternehmens Elbit Systems angegriffen zu haben.
Der deutsche Staat zeigt somit wieder einmal tatkräftig, das er hinter dem Völkermord in Palästina steht. Er steckt diejenigen, die dagegen aktiv werden in den Knast, kriminalisiert sie, greift sie auf der Straße an und brandmarkt sie als vermeintliche „Antisemit:innen“.
von: von der antifaschistischen Jugend Leipzig am: 20.10.2026 - 16:28
Seit einem Monat kämpfen zehntausende Schüler*innen in Frankreich für eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen und gegen das Schulsystem. Am 17. Oktober waren 900.000 Menschen im ganzen Land auf der Straße. Auch in Spanien, Albanien, Italien, Chile, Mexico, Kolumbien und Belgien protestiert die Jugend! Auch in Deutschland ist das Bildungssystem feindlich, weil es Schüler durch permanenten Konkurrenz- und Leistungsdruck kaputt macht, zu wenig Freizeit lässt, soziale Ungleichheit reproduziert, förderal unfair ist, Schüler auf ihre Verwertbarkeit als Arbeitskraft reduziert, keine Mitbestimmung ermöglicht und echte Bildung durch Ausfall und marode Schulgebäude sabotiert.
Resistance is mounting against data centres and what they stand for. To ensure this resistance carries as far as possible, we believe it is important to discuss three topics:
1) The close connection between data centres and ‘AI’ 2) Joint struggles for climate and social justice, against fascism and militarisation 3) Effective resistance through diversity and unpredictability
In the run-up to the 7.11.26 at Impact Hub Berlin "How Not to Build a Data Centre – Superregional organising against Data Centres" (with Aufständen der Allmende) we publish the following discussion paper …
Es regt sich Widerstand gegen Rechenzentren und das, wofür sie stehen. Damit dieser Widerstand möglichst weit trägt, halten wir eine Diskussion zu drei Themen für wichtig:
1) Der enge Zusammenhang von Rechenzentren und „KI“ 2) Gemeinsam kämpfen für Klima- und soziale Gerechtigkeit, gegen Faschismus und Militarisierung 3) Wirksamer Widerstand durch Vielfalt und Unberechenbarkeit
Im Vorfeld der ganztägigen Veranstaltung am 7.11.26 im Impact Hub Berlin zu "Wie man kein Rechenzentrum baut – überregionalen Widerstand organisieren" (u.a. mit den Aufständen der Allmende) veröffentlichen wir folgendes Diskussionspapier …
Sunday evening, the 18th of October, the german state decided for a new step of escalation in its repression against trans*people, especially trans*femmes and self-organization.
Heute haben wir das Grab von dem NS-Verbrecher Karl Dönitz in Aumühle in der Nähe von Hamburg besucht. Mit Info-Plakaten wurde das unscheinbare Ausflugsziel von Faschos kontextualisiert und antifaschistisch eingeordnet.
von: Autonomes Zentrum Aachen am: 18.10.2026 - 23:16
Am Abend des 6. September stürmte und durchsuchte die Polizei das Autonome Zentrum Aachen nach einer antifaschistischen Spontandemonstration anlässlich des Wahlsiegs der AfD in Sachsen-Anhalt. Am nächsten Tag wurde die provisorisch verschlossene Tür erneut aufgebrochen und das AZ ein weiteres Mal durchsucht. Auch im Inneren des Bunkers wurde eine weitere Tür beschädigt, sowie das Schlüsselsystem unbrauchbar gemacht.
Am 21.10.2026, ab 18h, findet der Stammtisch der AfD Sankt Augustin mit einem Vortrag von Simon Kai Thiele zu "Linksextremismus - Das tiefe linke Netzwerk in Bonn/Rhein-Sieg und was wir dagegen tun können" statt.
Die AfD Sankt Augustin hat die Veranstaltung bislang versucht geheim zu halten, weshlab wir sie hier für die gesamte Öffentlichkeit zugänglich machen.
Solidarität mit Gino – Solidarität mit allen verfolgten und inhaftierten Antifas!
Am Donnerstag hat sich der untergetauchte Antifaschist Gino, der im Rahmen des Budapest-Verfahrens von den Behörden gesucht wurde, in Hannover selbstbestimmt und in Begleitung der Bewegung, den Bullen gestellt.
Die meisten von uns wohnen seit zwei Jahren, manche von uns schon 4,5 Jahre, in der RM16 – einem Projekt des Mietshäusersyndikats. Seit anderthalb Jahren befinden wir uns in einer Situation, die wir uns nicht haben träumen lassen. Sie begann damit, dass wir problematisches Verhalten von zwei alteingesessenen Bewohnenden kritisiert haben. Ihre Reaktion darauf: die Forderung unseres Auszugs, die Kündigung unserer Mietverträge und 6 Klagen vor Gericht.
Gestern hat das Gericht die Räumungsklage bewilligt, die die zwei langjährigen Bewohnenden gegen die restliche Hausgemeinschaft eingereicht haben. Das Gericht hat damit entschieden, 9 Menschen auf die Straße zu setzen, darunter eine Jugendliche. Eine Familie mit Kind ist schon vor ca. einem Jahr woanders untergekommen, da sie ihr Kind schützen wollten.
Ein paar Wochen sind vergangen, seit Öko-Saboteur Daniel bundesweit Angriffe auf das Deutsche Stromnetz durchgeführt hat. Dafür hat er selbst gebaute Raketen über Hochspannungsleitungen geschossen, eine Methode, die er selbst erfunden hat. Bei einem der Angriffe in NRW gingen infolge 5 Kraftwerksblöcke (Braunkohle) für mehrerere Tage vom Netz. Es folgte viel Medienaufmerksamkeit und nach einer bundesweiten Fahndung, wurde Daniel festgenommen. Aktuell sitzt Daniel in U-Haft und es drohen ihm bis zu 10 Jahre Knast.
Letzte Nacht haben wir in Aue die Kneipe zum Kronprinz am Wettiner Platz, betrieben von der Kleinstpartei Freie Sachsen, und in Lauter einen Treffpunkt des Schwarzen Heers sowie das Auto des Neonazis Benjamin Daum mit Buttersäure angegriffen.
Als am 15.10.2022 das leerstehende Gebäude an der Haldenstraße 47 durch uns als junge Aktivist*innen besetzt wurde, konnte schnell eine Einigung mit der Diakonie Ruhr als Eigentümerin gefasst werden: Wir dürfen so lange bleiben und den Leerstand nutzen und gestalten bis der Bau eines neuen Diakonie Wohnheim startet. Nachdem es zu Angriffen durch gewaltätige Neonazis – u.a. durch Steven Feldmann – kam, wurde der Baubeginn für den 01.05.2023 angesetzt. Das beliebte und viel genutzte Freiraum Projekt Haldi 47 wurde deswegen – wie abgesprochen – freiwillig durch die Aktivist*innen geräumt. Heute, 4 Jahre nach der Besetzung in 2022, ist nicht viel passiert. Unsere geliebte Haldi 47 wurde dem Erdboden gleich gemacht, aber ein neues Wohnheim der Diakonie entstand nicht. Stadt Bochum und Diakonie haben ihr Wort gebrochen und uns ohne Alternative auf die Straße gesetzt ohne den Raum selbst zu nutzen. Ob dies mit den Angriffen der Neonazis zusammenhängt bleibt fraglich.
+++ Freiheit für Gino! +++Revolutionäre Demonstration begleitet Genossen bei Selbststellung. Am Donnerstag hat sich unser Freund und Genosse Gino in Hannover gestellt - wir haben ihn als antifaschistische und revolutionäre Bewegung begleitet und bei diesem Schritt nicht allein gelassen.
Im Rahmen einer universitären Veranstaltung wird am 22.10.2026 der SPD-Abgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Dr. Nils Schmid in Freiburg über „Deutschlands Rolle in einer veränderten Sicherheitsordnung“ referieren und anschließend diskutieren.
C the Unseen! Die Kulturhauptstadt hat mit ungesehener Kunst, vielfältigen und internationalen Begegnungen, ihren Festivals und Ausstellungen eine besondere Legacy geschaffen und uns gezeigt: Nachhaltige Veränderungen in der Stadt sind notwendig. Auch nach der Kulturhauptstadt wollen wir unseren Teil beitragen und unser Adressbuch der Welt (Chemnitz) präsentieren - die Performance geht weiter.
Für den 17.10.2026 mobilisiert die Generation Deutschland gemeinsam mit der AfD nach Neumünster. Als Antifaschist:innen ist es unsere Aufgabe sich ihnen militant in den Weg zu stellen, sie anzugreifen und ihren Aufbau zu schädigen. Es zeigt sich immer wieder, Rechte sind angreifbar, egal ob in Neumünster oder vor der eigenen Haustür.
Noch ein kleiner Gruß an die Internetkrieger der GD: Ihr könnt posen wie ihr wollt, am Ende versteckt ihr euch wieder hinter den Bullen. Social Media ist nicht die Straße ;)
Seit September 1935 wurden Jüdinnen und Juden deutscher Staatsbürger:innenschaft durch die Nürnberger Gesetze weitgehend entrechtet. Die Gesetze „zum Schutz des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“ entzogen ihnen nicht nur die Möglichkeit in der Öffentlichkeit frei von Diskriminierung leben zu können, sondern drangen auch tief in die privatesten Bereiche ihres Lebens vor. Ehe, Familie, Liebe und Sexualität; alles sollte unter die staatliche Kontrolle gebracht werden. Die Dimension dieser Maßnahmen war neu. Sie waren Ausdruck eines modernen Antisemitismus, der jedoch insbesondere mit einer sich stets verschärfenden, diskriminierenden Gesetzgebung an eine jahrhundertealte, antijudaistische und antisemitische Tradition anschloss. Viele Jüdinnen und Juden waren von den Gesetzen nicht überrascht, sondern befürchteten die bevorstehenden Verschlechterungen und die drastischen Einschränkungen ihrer Staatsbürger:innenrechte spätestens seit dem ersten Wahlsieg der Nationalsozialisten. Die Schikanen, Drangsalierungen und Boykotte waren ohnehin und auch ohne die Nürnberger Gesetze schon traurige Normalität geworden.
Letzten Donnerstag haben wir das Auto von Oliver Pöhl angezündet. Er ist ein bekannter Kader des Dritten Wegs und treibt sich auch gerne vor Schulen herum, um Jugendliche für seine faschistische Ideologie anzuwerben. Zu seiner Person gibt es hier mehr Infos: https://de.indymedia.org/node/751565
Seit über 11 Jahren befindet sich der örtliche Ableger von Thor Steinar, 'Oseberg', nun in der Oleariusstraße 3, in unmittelbarer Nähe zum Hallmarkt. Seit seinem Umzug an die heutige Örtlichkeit gab es rund um den Nazischuppen ruhigere Zeiten und Zeiten, zu denen den Betreiber deutlich vermittelt wurde: "Verpisst euch!". Schon 2015 wurden die Fenster verschönert und der Laden markiert. Etliche weitere Farbattacken schlossen sich an. Jüngst spielte der Laden wieder eine Rolle: im 129er-Prozess am OLG Düsseldorf.
Auf eine Kontinuität unterschiedlich gearteter Methoden, dem rechten Bekleidungsladen auf die Pelle zu rücken lässt sich also zurück blicken.
So ist es erfreulich, dass eben dieser Laden erneut in den Focus gerückt werden soll.
Und dennoch unterscheide sich die letzte Aktion von allen vorangegangenen.
C the Unseen! Die Kulturhauptstadt hat mit ungesehener Kunst, vielfältigen und internationalen Begegnungen, ihren Festivals und Ausstellungen eine besondere Legacy geschaffen und uns gezeigt: Nachhaltige Veränderungen in der Stadt sind notwendig. Auch nach der Kulturhauptstadt wollen wir unseren Teil beitragen und unser Adressbuch der Welt (Chemnitz) präsentieren - die Performance geht weiter.