Kolumbien

Die politischen Erklärungen der FARC-EP – Das Manifest der FARC-EP

Im Folgenden gibt es eine kurze Erläuterung zu den politischen Erklärungen der sich wiederbewaffnenden FARC-EP und die Übersetzung des Politischen Manifestes.

[Kolumbien] Weitere Morde an ehemaligen FARC-Kämpfern

Die Gewalt nicht nur gegen die oppositionelle Linke in Kolumbien nimmt weiter zu. Nun wurden erneut zwei Mitglieder der ehemaligen Guerilla FARC ermordet

Bolivarische Bewegung, 19 Jahre Geschichte für das neue Kolumbien

Die Bolivarische Bewegung für das Neue Kolumbien (Movimiento Bolivariano por la Nueva Colombia – MB) lebt, dies zeigt die Erklärung bzw. der Aufruf der MB. Die MB ist keine Partei, sondern eine Plattform von linken Protagonisten, die ihren Ursprung im aufständischen Kampf der FARC, im Bolivarismus sowie in der linken und progressiven politischen Arbeit haben. Trotz Friedensprozess der FARC gibt es weiterhin Strukturen, die diesen kritisch und weiterhin nicht die Bedingungen sehen, um oppositionelle linke Arbeit durchzuführen. Am 29. April des Jahres 2000 wurde die MB gegründet. Hier also Auszüge aus der Erklärung und der Verweis, dass bei älteren Einträgen auf Kolumbieninfo ebenso Darstellungen der MB vorhanden sind.

Koka-Frauen: Zwischen Illegalität und Überleben

Ein kurzer Bericht von Sol Ortega auf Mujer Fariana der FARC, frei übersetzt vom Solidaritätsnetzwerk Kolumbieninfo, über die kriminalisierten Koka-Erntehelfer*innen in Kolumbien, die ein ärmliches aber selbstbewusstes Leben führen. Hier noch einmal unser Hinweis, dass die meisten ein würdiges Leben abseits von Koka wünschen, es die fehlende Präsenz und Infrastruktur des Staates aber nicht zulässt. Auch heute noch, mehr als zwei Jahre nach dem Friedensabkommen zwischen der FARC-EP und der Regierung, wird die in einem zentralen Punkt des Abkommens zugesagte Hilfe zur Substitution von Koka-Pflanzen und integrale Agrarreform vermisst.

Spannungen im Cauca wegen Streik – Angriffe der Guerilla

Seit nunmehr zwei Wochen hält der indigene Streik, Minga genannt, im Südwesten des Landes, vor allem in Cauca, an. Auch die Guerilla weitet ihre Angriffe im Cauca aus. So gab es im Cauca mehrere Anschläge in weniger als 12 Stunden, die mutmaßlich von dissidentischen Personen der ehemaligen 6. Front der FARC-EP verübt worden sind.

Duque und sein Auftraggeber Uribe erstechen das Friedensabkommen

Mit seiner Ankündigung, Einwände gegen das Statutengesetzt zur Friedensgerichtsbarkeit JEP zu erheben, macht Präsident Iván Duque deutlich, dass er zum einen deutlich an der Seite der extremen Rechte und der Partei Demokratisches Zentrum (Centro Democrático) steht und zum anderen, dass der Frieden und die Umsetzung des Vereinbarten keinen Wert für ihn hat.

Caquetá – Das Auf und Ab der Friedensbildung

Die südkolumbianische Provinz Caquetá ist eine der Regionen Kolumbiens, die am schwersten vom bewaffneten und sozialen Konflikt betroffen sind und die wiederum dadurch eine wichtige Funktion mit Symbolwirkung in der Friedensbildung einnehmen könnte. Hier gibt es exemplarische positive und negative Beispiele des Konfliktes und in der Friedensbildung, bzw. in der Umsetzung des Friedensabkommens, die nun kurz umrissen werden sollen.

Der Konflikt ist da – Die Aufarbeitung und der Schutz aber nicht

Der bewaffnete und soziale Konflikt ist also trotz Friedensschluss weiterhin existent, was fehlt ist die Aufarbeitung und der Schutz der Betroffenen und überhaupt eine Umsetzung der vereinbarten Punkte.

Schwerer Schlag gegen Vereinigung der FARC

Rodrigo Cadete, Führungsperson der dissidentischen FARC-Gruppen, stirbt nach einer Militäroperation von Armee und Polizei in Caquetá in der Nähe des Flusses Yarí. So gab es Bombardierungen der Luftstreitkräfte und schwere Kämpfe in der ländlichen Region, die bis jetzt anhalten sollen.

Der Krieg gegen soziale Aktivist*innen in Kolumbien

Am Beispiel der kolumbianischen Bergregion Montes de María zeigen wir mittels historischer Verweise auf den systematischen Krieg gegen soziale Aktivist*innen.

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