Bochum

Bovhum: In eigener Sache - Bo-Alternativ belügt und versucht uns zu manipulieren

Während/nach der Hitzewelle Ende Juni haben wir ein Plakat zur Klimakatastrophe im Ruhrgebiet veröffentlicht.
Es ging auch darum die Verbindung mit der Geschichte der Region, ökologischer Zerstörung, Klasse, Aufstandsbekämpfung Kapitalismus und Staat aufzuzeigen. U. a. schickten wir das Plakat und dessen Text auch zur Veröffentlichung an Bo-Alternativ. Bo-Alternativ ist nach eigenen Angaben „Sprachrohr und Orientierungspunkt für Initiativen und Gruppen der links-alternativen Szene in Bochum.“ Faktisch handelt es sich um die größte „alternative“ Nachrichten-Seite in Bochum - einschließlich eines Veranstaltungskalenders.
Wir rechneten gar nicht sicher mit einer Veröffentlichung. Womit wir aber noch weniger rechneten war, dass versucht wurde uns dreist anzulügen und versuchen zu manipulieren was die Gründe der Nicht-Veröffentlichung angeht. Alles weitere im Artikel.

Plakat: Die Klimakatastrophe ist seit 200 Jahren hier

Plakat A3 quer - Überschift in Dripping Schrift mit Tropfe: Die Klimakatastrophe ist seit 200 Jahren hier. Hintergrund weiß. Links ein Zechenförderturm. Rechts Text und unten Url. Text kann hier gelesen werden fannysandfanyas.noblogs.org/post/2026/06/27/die-klimakatastrophe-ist-seit-200-jahren-hier/ .

Wir haben eine kleines Plakat zur Klimakatastrophe erstellt. In diesen geht um den die geschichtlichen Zusammenhang der Klimakatastrophe mit dem Ruhrgebiet, denn diese seit über 200 Jahren hier präsent. Außerdem um die Rolle von Staat und Kapitalismus. Wenn ihr auch eine anarchistische Gruppe/Projekt aus dem Ruhrgebiet seid und das Plakat benutzten wollt schreibt uns gerne eine Mail (fannysandfanyas@riseup.net) und wir können uns URL gegen eure austauschen. Gerne auch Fehler schicken, Hitze und so.

Eine Warnung: Der CSD Bochum und sein Bolschewismus

In wenigen Tagen findet wieder der CSD Bochum statt. Der CSD prahlt mit seinem „Politisch-sein“ und gibt nach außen hin damit an wie radikal und implizit links er ist. Doch was steh inhaltlich eigentlich dahinter?

Eine Version mit Screenshots findet ihr auf unserem Blog: boautoritaer.noblogs.org

1. Mai - Die Revolutionäre Vorabenddemo in Bochum: Machtkämpfe und Vereinnahmung

Ein paar Worte bezogen von uns auf den 1. Mai bzw. die "revolutionäre" Vorabenddemo in Bochum.

8. März in Bochum: Mit sexarbeiter*innenfeindlichen Gewaltphantasien und akademischen Rumgemackere in den feministischen Kampf

Inhaltshinweis: Macker(*innen), Sexarbeiter*innenfeindlichkeit, Eugenik, Transfeindlichkeit, Sexualisierte Gewalt, Diktatur, Mord, Folter, linke Menschenfeindlichkeit

Weil der nachfolgende Text recht lang geworden ist, wurden wir von einer Testleserin gebeten eine Kurzzusammenfassung vorweg zu stellen. Wir würden trotzdem bitten ihn vollständig zu lesen, aber hier ein schnelle Zusammfassung. Die Quellen finden sich in der Hauptversion.

Die feministische Gruppe Furore, welche die feministischen Wochen und den 8. März in Bochum organisiert, hat am 19.02 ein Mobivideo zum 8. März veröffentlicht (Gesichert hier, falls es nicht lädt per Save Page runterladen). In diesem Video werden mehrere Mordversuche dargestellt und es schließt ab mit dem Satz „Ermorde den Hurensohn….“

Das Video basiert auf einem Lied der Rapperin Ikkimel. Die Fremdbezeichnung „Hurensohn“ insbesondere zusammen mit dem Mordaufruf ist stark Sexarbeiter*innenfeindlich. Außerdem kommt im Gesamt-Lied noch Ableismus, Transfeindlichkeit, Eugnik, Verherrlichung sexualisierter Gewalt vor.

Nun könnte davon ausgegangen werden das Ganze sei ein Ausrutscher der Gruppe Furore, doch diese macht während feministischen Wochen eine Veranstaltung, wo sie ohne irgendeine kritische Einordung einen zentralen Text von Alexandra Kollontai liest.

Kollontai hat gefordert Sexarbeiter*innen in Arbeitslager zu stecken und das wahrscheinlich auch umgesetzt. Außerdem war sie als hochrangige Funktionärin an der Niederschlagung der Russischen Revolution, den bolschewistischen und stalinistischen Regime beteiligt.

Im weiteren des Textes beschäftigen wir uns damit warum Sexarbeit ein menschliches Grundbedürfnis befriedigt, aber akademisches (feministisches) Rumgemackere nicht, sowie mit den Hintergründen von Kollontai und Ikkimel einschließlich der Menschenfeindlichkeit und ihres Versuches sich als Teil der Arbeiter*innenklasse zu vermarkten/darzustellen, obwohl beide es nicht sind.

 

 

 

 

 

Allianz Filiale in Bochum attackiert #RiseUp4Rojava, Frauen Revolution verteidigen! Heraus zum 8. März! Free Maja! Free all Antifas!

Wir haben in der Nacht auf den 24. Februar 2026 die Allianzniederlassung (Prinz-Regent-Strasse 7) in den Farben Rojavas besucht und verwüstet zurück gelassen.

Allianz ist eines der größten Finanzunternehmen Deutschlands und zieht Profit aus der weltweiten Aufrüstung und Kriegsgefahr. Die Allianz unterstützt seit Jahren das türkische Militär. Die Allianz finanziert mehrere Rüstungsunternehmen, welche unter anderem den Leopard 2 Panzer bauen (z.B. Rheinmetall). Auch das israelische Rüstungsunternehmen Elbit gehört zu den Unternehmen, bei denen sich die Allianz betätigt. Damit ist sie Profiteur des Völkermordes der IDF in Gaza. Gerade die Bevölkerung im Gaza leidet doppelt unter der Terrorherrschaft der klerikal-faschistischen Hamas und unter dem Terror der faschistischen israelischen Regierung. 

Nebenbei ist die Allianz natürlich auch im autoritären Ungarn, wo die Antifaschist*in Maja im Knast sitzt, aktiv.

Ableismus kann tödlich sein – Zu den Polizeischüssen in Bochum

 

Es ist schon wieder passiert. Die Polizei schoss in der Nacht auf Montag, dem 17.11., in Bochum auf ein 12-jähriges, gehörloses Mädchen. Sie überlebte nur knapp dank einer Notoperation. Die Polizei rechtfertigt den Schusseinsatz damit, dass das Mädchen mit zwei Messern attackiert habe. Zuvor war sie aus einer betreuten WG abgehauen, und suchte Zuflucht bei ihrer Mutter, die ebenfalls gehörlos ist. Mitten in der Nacht kreuzte dann die Polizei in der Wohnung von der Mutter auf. Diese wollte zuerst die Tür nicht öffnen, weswegen ein Schlüsseldienst gerufen wurde. Schlussendlich wurde die Türe doch geöffnet, die Mutter wollte jedoch die Beamten nicht in die Wohnung lassen. Deswegen wurde sie in den Hausflur gezogen und dort fixiert. Als zwei Polizisten die Wohnung betreten wollten, ging die das Mädchen mit zwei Messern auf die Männer los. Der eine schoss mit einem Taser, der andere mit einer scharfen Waffe. Er traf sie in der Bauchgegend und verletzte sie lebensgefährlich.

1. Mai: Antifaschismus oder Anarchismus? Gegen die Auslöschung der anarchistischen Geschichte

 

 

 

Gestern war ich kurz bei der „revolutionären“ Vorabenddemo in Bochum. Zur Veröffentlichung hat ich vor der Demo einer neuen anarchistischen Zeitung in Dortmund und Bochum den nachfolgenden Text geschickt.

 

 

 

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