Bochum

8. März in Bochum: Mit sexarbeiter*innenfeindlichen Gewaltphantasien und akademischen Rumgemackere in den feministischen Kampf

Inhaltshinweis: Macker(*innen), Sexarbeiter*innenfeindlichkeit, Eugenik, Transfeindlichkeit, Sexualisierte Gewalt, Diktatur, Mord, Folter, linke Menschenfeindlichkeit

Weil der nachfolgende Text recht lang geworden ist, wurden wir von einer Testleserin gebeten eine Kurzzusammenfassung vorweg zu stellen. Wir würden trotzdem bitten ihn vollständig zu lesen, aber hier ein schnelle Zusammfassung. Die Quellen finden sich in der Hauptversion.

Die feministische Gruppe Furore, welche die feministischen Wochen und den 8. März in Bochum organisiert, hat am 19.02 ein Mobivideo zum 8. März veröffentlicht (Gesichert hier, falls es nicht lädt per Save Page runterladen). In diesem Video werden mehrere Mordversuche dargestellt und es schließt ab mit dem Satz „Ermorde den Hurensohn….“

Das Video basiert auf einem Lied der Rapperin Ikkimel. Die Fremdbezeichnung „Hurensohn“ insbesondere zusammen mit dem Mordaufruf ist stark Sexarbeiter*innenfeindlich. Außerdem kommt im Gesamt-Lied noch Ableismus, Transfeindlichkeit, Eugnik, Verherrlichung sexualisierter Gewalt vor.

Nun könnte davon ausgegangen werden das Ganze sei ein Ausrutscher der Gruppe Furore, doch diese macht während feministischen Wochen eine Veranstaltung, wo sie ohne irgendeine kritische Einordung einen zentralen Text von Alexandra Kollontai liest.

Kollontai hat gefordert Sexarbeiter*innen in Arbeitslager zu stecken und das wahrscheinlich auch umgesetzt. Außerdem war sie als hochrangige Funktionärin an der Niederschlagung der Russischen Revolution, den bolschewistischen und stalinistischen Regime beteiligt.

Im weiteren des Textes beschäftigen wir uns damit warum Sexarbeit ein menschliches Grundbedürfnis befriedigt, aber akademisches (feministisches) Rumgemackere nicht, sowie mit den Hintergründen von Kollontai und Ikkimel einschließlich der Menschenfeindlichkeit und ihres Versuches sich als Teil der Arbeiter*innenklasse zu vermarkten/darzustellen, obwohl beide es nicht sind.

 

 

 

 

 

Allianz Filiale in Bochum attackiert #RiseUp4Rojava, Frauen Revolution verteidigen! Heraus zum 8. März! Free Maja! Free all Antifas!

Wir haben in der Nacht auf den 24. Februar 2026 die Allianzniederlassung (Prinz-Regent-Strasse 7) in den Farben Rojavas besucht und verwüstet zurück gelassen.

Allianz ist eines der größten Finanzunternehmen Deutschlands und zieht Profit aus der weltweiten Aufrüstung und Kriegsgefahr. Die Allianz unterstützt seit Jahren das türkische Militär. Die Allianz finanziert mehrere Rüstungsunternehmen, welche unter anderem den Leopard 2 Panzer bauen (z.B. Rheinmetall). Auch das israelische Rüstungsunternehmen Elbit gehört zu den Unternehmen, bei denen sich die Allianz betätigt. Damit ist sie Profiteur des Völkermordes der IDF in Gaza. Gerade die Bevölkerung im Gaza leidet doppelt unter der Terrorherrschaft der klerikal-faschistischen Hamas und unter dem Terror der faschistischen israelischen Regierung. 

Nebenbei ist die Allianz natürlich auch im autoritären Ungarn, wo die Antifaschist*in Maja im Knast sitzt, aktiv.

Ableismus kann tödlich sein – Zu den Polizeischüssen in Bochum

 

Es ist schon wieder passiert. Die Polizei schoss in der Nacht auf Montag, dem 17.11., in Bochum auf ein 12-jähriges, gehörloses Mädchen. Sie überlebte nur knapp dank einer Notoperation. Die Polizei rechtfertigt den Schusseinsatz damit, dass das Mädchen mit zwei Messern attackiert habe. Zuvor war sie aus einer betreuten WG abgehauen, und suchte Zuflucht bei ihrer Mutter, die ebenfalls gehörlos ist. Mitten in der Nacht kreuzte dann die Polizei in der Wohnung von der Mutter auf. Diese wollte zuerst die Tür nicht öffnen, weswegen ein Schlüsseldienst gerufen wurde. Schlussendlich wurde die Türe doch geöffnet, die Mutter wollte jedoch die Beamten nicht in die Wohnung lassen. Deswegen wurde sie in den Hausflur gezogen und dort fixiert. Als zwei Polizisten die Wohnung betreten wollten, ging die das Mädchen mit zwei Messern auf die Männer los. Der eine schoss mit einem Taser, der andere mit einer scharfen Waffe. Er traf sie in der Bauchgegend und verletzte sie lebensgefährlich.

1. Mai: Antifaschismus oder Anarchismus? Gegen die Auslöschung der anarchistischen Geschichte

 

 

 

Gestern war ich kurz bei der „revolutionären“ Vorabenddemo in Bochum. Zur Veröffentlichung hat ich vor der Demo einer neuen anarchistischen Zeitung in Dortmund und Bochum den nachfolgenden Text geschickt.

 

 

 

Fuck Democracy – lets fight for Freedom instead

Faschismus und Demokratie lassen sich nur gemeinsam bekämpfen!

 

Viele von euch stehen vielleicht gerade unter Schock und haben große Angst oder gar Panik. Wir veröffentlichen daher dieses kurze Statement, damit ihr euch nicht allein fühlt. Denn das was wir gerade jetzt nicht tun dürfen, ist uns zu von einander zu Isolieren und in Resignation zu verfallen.

 

Vorab, wenn ihr Englisch lesen könnt, lest bitte auch dieses sehr gute Statement der Gefährt*innen von CrimethInc. (Deren Äußerungen zu Israel-Palästina am Ende wollen wir hier nicht bewerten.)

 

Bochum: Über das "Neuland", fehlende Verantwortung und sexuelle Gewalt

Für die Betroffenen 

 

Dieser Text entstand nach dem Bekanntwerden schwerer Übergriffe und Gewalttaten im Umfeld des Neulands in Bochum, welches durch den Wostspitze e.V. und die Mitglieder in Leitungsfunktionen beauftragte Personen getragen wird. Grundlage des Textes sind zahllose Gespräche mit Betroffenen und der Austausch mit verschiedensten emanzipatorischen Akteur:innen. Aufgrund des Ausmaßes und der Schwere der Taten bildete sich im Frühsommer 2024 der Solidaritätskreis „Sichere Theke“. Ziel der Arbeit war und ist der Versuch, den Betroffenen Gehör zu verschaffen, FLINTA* vor diesen Tätern und Strukturen zu warnen und eine ehrliche Aufarbeitung anzuregen. Es geht auch um Gerechtigkeit, soweit dies vor dem Hintergrund der Taten und des Verhaltens der Täterstrukturen überhaupt möglich erscheint.

 

 !Warnung: Es geht im Folgenden auch um sexuelle Übergriffe und um schwere sexuelle Gewalt.

 

BOCHUM: Aufruf/Call Anarchistisch/Anti-Autoritäre Anti-Patricharle Wochen - Anarchist/Antiauthoritarian Anti-Patricharl Weeks

Dieses Jahr organisieren wir zum ersten Mal eine kleine anarchistische, antiautoritäre Veranstaltungsreihe rund um den 8. März in Bochum. Warum? Weil es nicht den einen Feminismus gibt, sondern unterschiedliche und teilweise unvereinbar feministische Positionen und Analysen.
This year, for the first time, we are organizing a small anarchist, anti-authoritarian series of events around 8th March in Bochum. Why? Because there isn’t one single kind of feminism, but different and sometimes irreconcilable feminist positions and analyses.

GRUESSE AUS DEM WESTEN IN DEN UNTERGRUND UND IN DEN KNAST!

Liebe Genoss:innen,

wir senden euch kaempferische und solidarische Gruesse aus Bochum. Auch wenn ihr zur Zeit im Untergrund leben muesst oder sogar im Knast sitzt, seid ihr nicht vergessen! Freiheit, Liebe und Gluek fuer euch!

 

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