Berlin

(B) Erklärung zum Angriff auf das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg wenige Tage vor der BVV

 

In der Nacht zum 27. Januar sprühten wir „ Liebig34 bleibt – BVV muss weg“ an die Eingangstür des Bezirksamts in der Frankfurter Allee, bevor wir sie einschlugen und auch noch einige Fenster zerstörten. Die BVV tagt am 29. Januar und ist mitverantwortlich für das kommende Räumungsfestival der spekulativen Immobilienblase.

 

 

[B] Mord an Maria R. - Desinformation geht weiter

Spontandemo am Samstag Abend mit 100 Menschen - Graffiti im Kiez  - Falschmeldungen der Polizei gehen weiter

(B) [FOTOS] Berliner Polizei behindert Holocaust-Gedenken in Marzahn

Einsatzkräfte der Berliner Polizei verhindern am 25.01.2020 ein würdiges Gedenken an die Opfer des deutschen Faschismus auf dem Parkfriedhof Marzahn.

Exekution in Friedrichshain

Am Freitag Morgen hat ein Team aus vier Polizisten Maria in ihrer Wohnung erschossen. In der Presse wird behauptet, sie wäre eine Bedrohung gewesen. Dabei war sie alleine in ihrem Zimmer eingeschlossen und die vier Polizisten hatten die Tür aufgebrochen. Kurz darauf traf sie eine Kugel tödlich. Maria hatte Multiple Sklerose und wog ca. 45 Kilogramm.

Ein Vorschlag zur Demonstration am 31.03. - Die Schafsweide verlassen

Die letzten Jahre waren viel durch Tradition geprägt. Immer wiederkehrende Rituale setzten Zeichen der Demotivation bzw. der Offensivlosigkeit Berliner Demokonzepte und deren Partizipation. Uns, ein Teil der radikalen Linken, ist durchaus bewusst, dass wir nicht 10 Tage vor einer Demo mit Vorschlägen um die Ecke kommen können und die Diskurse der letzten Jahre in einem Zeitraffer auffrischen können. Wir möchten aber einen kleinen Ausblick geben und darauf hinwirken, dass es auch anders laufen kann.

[B] Kein Gedenken mit der AfD - Letzte Updates und Statement des Organisationskreises

Am Samstag, den 25.01., wird die AfD am offiziellen Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz auf dem Parkfriedhof in Berlin-Marzahn teilnehmen. Mit einem antifaschistischen Gedenken werden wir diese Verhöhnung der Opfer des deutschen Faschismus friedlich verhindern! Der Bezirk droht, kritische Antifaschist*innen mit einem massiven Polizeiaufgebot räumen zu lassen. Gewalt gegen Teilnehmende eines Holocaust-Gedenkens lassen wir uns nicht bieten! Kommt am 25.01. ab 11 Uhr zum bezirklichen Gedenken auf den Parkfriedhof Marzahn (Wiesenburger Weg 10) oder zum Vortreffpunkt um 10 Uhr am Bahnhof Ostkreuz (an der S7). Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für einen aktiven Antifaschismus!

Kurze Anmerkung zur öffentlich gemachten gemeinsamen Anreise nach Leipzig

An dieser Stelle wollen wir kurz darauf hinweisen, dass die hier publizierte gemeinsame Anreise ( https://de.indymedia.org/node/60308) zum Tag (((i))) von u.a. Berlin nach Leipzig am 25.01.20 nicht von uns organisiert ist, weil wir als Soligruppe nicht die Kapazitäten sahen, eine gemeinsame öffentlich gemachte Anreise organisatorisch zu gewährleisten. Wir freuen uns natürlich, dass autonome Menschen/Gruppen dafür die Initiative ergreifen, allerdings können wir bei Nachfragen diesbzgl. keine Antworten geben.

Wir sehen uns dann in Leipzig! 25. Januar 2020, 17 Uhr auf dem Simsonplatz vorm Bundesverwaltungsgericht

Route und Aktionskarte für den 25.01.20: https://linksunten.soligruppe.org/route-und-aktionskarten/

Prozessbericht: #borni 20.01.20

Am 20.01.2020 war der dritte Borni-Prozess. Um die 20 Leute kamen, um die angeklagte Person, Leo, solidarisch zu unterstützen.
Nachdem das Recht auf Mitschriften der Öffentlichkeit zunächst unterdrückt wurde, indem uns die Bleistifte abgenommen wurden und die Justizbeamt*innen rumgemuckst haben, bis sie uns endlich neue gebracht haben, hat Leo am Anfang ihre lange, bewegende Prozesserklärung vorgelesen. Dabei ging es um Polizeigewalt, um das Bornikonzept und um queerfeministische und antirassistische Perspektiven auf Wohnungsnot. Nachdem der Widerstandsparagraph §113 2017 vor G20 verschärft wurde, hat sich die Zahl der Widerstandsvorwürfe verdoppelt.

3. Prozessbericht: Wer stoppt die Rüpelkontrolleure? #weilwireuchhassen

Die Besucher*innen dürfen nur noch mit Ausweis und maximal einem einzelnen Taschentuch den Saal betreten. Ein Kaugummi kann nur im Mund transportiert werden. Stifte und Zettel werden durch die Justiz-Angestellten im Raum ausgeteilt. Stifte müssen beim Verlassen des Saals wieder abgegeben werden, Notizen können die Zuschauer*innen mitnehmen. Nur für die Austeilung und die Kontrolle gab es extra zwei weitere Anstellungen. Die Dichte der Angestellten nimmt kontinuierlich zu. Das PMS war heute morgen nicht wie gewohnt vor Ort, vermutlich hatten sie keine Lust auf die Leute in der Kälte zu warten.

[B] Glasbruch bei STADT UND LAND

Vor mittlerweile fast zwei Jahren begann mit der Besetzung der Borni und neun weiteren Häusern (z.T. zum Schein) am selben Tag in Berlin der "Frühling der Besetzungen". Auch wir freuten uns, endlich aus der Defensive der letzten Jahre zu kommen und offensiv neue Häuser anzueignen. Doch das Kapital, in Form der Eigentümer*innen des neuen Lokals der Friedel im Exil und der Staat, in Form von STADT UND LAND ließen sowohl den Laden in der Reichenberger in Kreuzberg als auch die Borni räumen. Und während die Borni weiter leer steht überzieht STADT UND LAND mit seinem Geschäftsführer Ingo Malters die 56 Besetzer*innen mit Strafanzeigen. Wir nehmen das nicht länger hin: Deshalb haben wir in der Nacht vom 21. auf den 22.01. der gläsernen Fassade und dem pseudo-sozialen Image von STADT UND LAND ein paar Risse zugefügt.

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