Hessen

Kampfsport – Security - Neonazi

Kohl Im C18-Shirt

 

Am 23. Februar findet in Wetzlar das Kampfsportevent „Championsday 2019“ statt. Für die Veranstaltung hat sich auch Kevin Kohl angekündigt, ob als Zuschauer oder Kämpfer war bis zuletzt nicht zu klären.Kevin Kohl fiel zuletzt auf weil er beim Training mit einem „Combat18“-Shirt posierte. Kohl ist kein Unbekannter, er betreibt die Firma „Sense of Security“, welche im vergangen Jahr bei einer Rechtsrockveranstaltung engagiert war.

 

 

Nazioutings in Hessen

Während die Nazischweine von der NPD vergangenes Wochenende ihren Bundesparteitag in ihrer hessischen Hochburg Büdingen abhielten haben wir uns dazu entschlossen 2 von ihnen zu outen. Einer von Beiden hat auf der Liste der NPD für die vor kurzem stattfindenden Landtagswahlen kanidiert, der Andere ist durch Teilnahme an Naziaufmärschen und an Aktionen der NPD Jugendorganisation JN in Erscheinung getreten. In ihrer Unmittelbaren Nachbarschaft wurden die Neonazis durch das Verteilen von Flyern vorstellig gemacht. Wir hoffen natürlich das die Anwohner*innen diese Informationen verwerten, jeglichen Kontakt zu diesen Menschenfeinden abrechen, und im besten Fall noch schlimmeres. Auch wenn die Ergebnisse der NPD bei der hessischen Landtagswahl erfreulich beschissen waren haben wir es uns zum Ziel gesetzt auch die außerparlamentarische Arbeit, wie Beispielsweise europaweite Vernetzung von gewaltbereiten Neonazis oder das Veranstalten von Nazikonzerten, sabotieren und verhindern zu können. Wir finden es weiterhin wichtig diese Schweine im Auge zu behalten und dafür zu sorgen das sie sich niemals sicher oder wohl fühlen können!

Schlagt die Faschisten wo ihr sie trefft!

Wie die Polizei in Hessen zum Geheimdienst wird…

 

Mit dem Einsatz der neuen Analysesoftware “Gotham“ betreibt die hessische Polizei “de facto (...) Rasterfahndung“, sagt der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko (Die Linke)

 

[MR] Till Weckmüller & Moritz Hermann Otto Georg Nieder (Germania Marburg) geoutet

Vergangene Nacht haben wir die beiden Germia-Burschen Till Weckmüller und Moritz Nieder mit mehreren hunder Outingflyern in der Marburger Oberstadt geoutet. Keine Ruhe für Nazis!

Verschiedene Generationen der Germania Marburg und ihr extrem rechtes Netzwerk

Um das Netzwerk von Burschenschaftern in alle Bereiche der extremen Rechten zu belegen, haben wir die Burschenschaft Germania mit ihren neuen und alten Mitgliedern unter die Lupe genommen. In den letzten Jahren waren mehrere Ereignisse, die ein solches Netzwerk zeigen. Das aktuellste Ereignis dieser Art wollen wir im folgenden beschreiben, sowie die Rolle der aktiven und inaktiven Burschen der Germania Marburg innerhalb eines extrem rechten Netzwerkes herausarbeiten.

Von den aktiven und inaktiven Burschen kommen wir zu den alten Herren der Germania Marburg, die den jungen Burschenschaftern in ihren extrem rechten Einstellungen in nichts nach stehen. Nicht nur die aktuelle Aktivengeneration der Germania ist ein Naziproblem, sondern die davor und die davor ebenfalls.

ZENSURWARNUNG: "Ecocrowd" zensiert Umweltaktivist*en

ecocrime

"Ecocrowd" ist eine von der Deutschen Umweltstiftung e.V. betriebene und unter anderem vom Umweltbundesamt geförderte Spendensammelplattform. Wer Spendengelder, etwa für die Begleichung von Fahrtkosten im Zusammenhang mit Umweltschutzaktionen, zusammenbekommen möchte, ohne sich damit von einer Nichtregierungsorganisation abhängig zu machen, könnte "Ecocrowd" auf den ersten Blick für ein geeignetes Werkzeug zu diesem Zweck halten. Doch Vorsicht: Ecocrowd zensiert Aktivist*en!

Beispiel: "Spendenseite zur Finanzierung der Fahrkosten von Aktivisten aus früheren Waldbesetzungen zur An- und Abreise zur aktuellen Waldbesetzung im Treburer Oberwald bzw. Aktionen und Veranstaltungen des damit verbundenen Netzwerks der Bürgerinitiativen gegen die Flughafenerweiterung", beantragt am 10.1.2018, zensiert am 2.2.2018.

8. März ist Frauen*kampftag – Antifeminist*innen aus der Deckung holen!

 

Wir haben den heutigen internationalen Frauen*kampftag zum Anlass genommen, antifeministische Akteur*innen, Organisationen und Institutionen in Frankfurt sichtbar zu machen und zu markieren.

 

Kassel: Solidarität mit Afrin

 

Etwa 400 Personen nahmen am 24. Februar in Kassel an der Demonstration gegen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Türkei auf den nordsyrischen Kanton Afrin teil. Inhaltlicher Schwerpunkt war die Rolle von in Kassel ansässiger Rüstungsunternehmen wie Krauss Maffei-Wegmann oder Rheinmetall, die seit Jahren Kriegsgerät an die Türkei liefern. Das verantwortliche Solidaritätskomitee Rojava Kassel bewertet die Demonstration trotz Flaggenverboten als Erfolg.

 

Stellungnahme B.A.S.H. (Bündnis antifaschistischer Strukturen Hessen)

Das B.A.S.H. (Bündnis antifaschistischer Strukturen Hessen) ist ein überregionales Bündnis von antifaschistischen Gruppen, dessen Ziel es ist eine Vernetzungsplattform zu bieten. Es ist nicht an Parteien und Verbänden orientiert. Zentrales Augenmerk liegt auf der Sammlung von Rechercheergebnissen über faschistische Umtriebe in Hessen. Anlassbezogen werden gemeinsame Kampagnen und Aktionen geplant. Zudem hat das Bündnis zum Ziel, ein jährliches Antifa Sommercamp in Hessen zu organisieren.

Der Kampf gegen Reaktionäres mit seinen verschiedenen Facetten.
Ob Nazis und Faschismus, religiöser Fanatismus und Rechtspopulismus, unsere Gegnerschaft erklären wir all jenen, die der Emanzipation und dem freien Leben aller Menschen ungeachtet von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht und sexueller Orientierung durch Diskriminierung und Verfolgung entgegen stehen. Unser Minimalkonsens baut auf diesem gemeinsamen Interesse. Die konkrete Auslegung in Teilfragen antifaschistischer Politik obliegt den Einzelgruppen. Das B.A.S.H. sieht sich nicht in der Verantwortung hierrüber Rechenschaft abzulegen.

Dem Bündnis wurde deutlich, dass großer Gesprächsbedarf zu einem Phänomen besteht, welches in weiten Teilen der Linken massiv unterrepräsentiert ist und oftmals nicht als linksradikales Themenfeld betrachtet wird. Dabei sollte eigentlich mittlerweile auf der Hand liegen, dass der politische Islam dem Fortschritt ebenso diametral entgegensteht wie der Neonazismus. Wie diese Kritik genau aussehen muss, darüber gibt es keinen Konsens im Bündnis. Es muss vermieden werden die Islamkritik denen zu überlassen, welche offensichtlich nicht an der emanzipatorischen Befreiung interessiert sind.

Konterwahlkampf.Rückblick und Analyse zum Vorgehen gegen die AfD in Mittelhessen

"Nach fast zwei Jahren Arbeit gegen das Netzwerk der "neuen" Rechten in Marburg und Umland, blicken wir auf verschiedene Initiativen, Kampagnen und Aktionen zurück. Nachdem sich die AfD Marburg-Biedenkopf im Herbst 2015 formierte ist viel passiert. Einerseits wurde über verschiedene Akteure der AfD im Landkreis bei Aktionen aller Art aufgeklärt . Im Verlauf dessen haben einige Akteure der Jungen Alternative (JA) und AfD, den Parteiorganisationen im letzten Jahr den Rücken gekehrt. Weiterhin konnte laut lokaler AfD kaum eine Veranstalltung ohne Gegenaktionen durchgeführt werden. [...]"

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