Hessen

[Hessen] Schlitzer, Nazitattoos und „Old Brothers“

In Florstadt in der Wetterau hat vor einigen Monaten ein neues Tattoo-Studio eröffnet. Der Betreiber ist in der Region einschlägig bekannt. Patrick Wolf erlangt vor etwa acht Jahren überregional Bekanntheit, nachdem Neonazis von seinem Grundstück stürmten, einen Nachbarn angriffen und anschließend ein Video davon im Netz kursierte. Hinzu kamen perfide Partys, sowie das martialische Auftreten von Wolfs Gruppe „Old Brothers“. Parallel macht er zu dieser Zeit Geschäfte; verkauft Neonazishirts, betreibt einen Tattoo-Laden, sowie ein Taxiunternehmen. Als dies offenbar nicht ausreicht, versuchte sich Wolf im Drogengeschäft, was ihm schließlich, in Verbindung mit weiteren Taten, eine mehrjährige Haftstrafe einbringt. Nun scheint Patrick Wolf mit der Neueröffnung des Tattoo-Studios in seinem Wohnhaus in Florstadt an sein altes Leben anzuknüpfen. Für Ende des Jahres ist darüber hinaus die Jubiläums-Party der "Old Brothers" angekündigt.

NPD-Funktionär einstimmig zum Ortsvorsteher gewählt

In der hessischen Gemeinde Altenstadt-Waldsiedlung (Wetteraukreis) ist ein NPD-Funktionär, der stellvertretende NPD-Landesvorsitzende Stefan Jagsch, – einstimmig und mit den Stimmen von CDU und SPD - zum Ortsvorsteher gewählt worden. Große Teile der hessischen Politik zeigen sich hierüber empört. Im Zusammenhang mit rechtsextremen Strukturen - und von diesen ausgehender Rechtsextremismus - sei an dieser Stelle noch mal an ein paar „hessische Besonderheiten“ erinnert.

Hessisches Innenministerium generiert Erfolgsmeldungen über Hessendata

Wenn Nachrichten zu erwarten sind, die kritisch ausfallen könnten, greift das hessische Innenministerium (HMdIS) zur Vorwärtsverteidigung: Es generiert dann selbst Meldungen, die nach Erfolg aussehen. So geschehen im letzten Jahr: Da wurde am Tag vor der ersten Sitzung des Untersuchungsausschusses zu den fragwürdigen Vergabepraktiken in Sachen Palantir / Hessendata ein angeblicher VERHINDERTER Terroranschlag vermeldet. Auch zwölf Monate später gibt es für diese Darstellung keine Bestätigung: Vorbeugend für den Fall, dass auch die für Mitte August erwartete Gerichtsentscheidung den angeblichen Terroranschlag gerade NICHT belegen kann, hat das Ministerium kürzlich eine ‚Anti-Terror-Übung‘ abhalten lassen. Die wurde in einer Pressemitteilung als strahlender Erfolg verkauft, an dem – angeblich – auch Hessendata einen erheblichen Anteil hatte. Allerdings erweisen sich bei näherer Betrachtung auch diese Erfolgsmeldungen weitgehend als heiße Luft 

"Fri Rex" - Rechte Bekleidungsmarke aus dem Lahn-Dill-Kreis

Beim Rechtsrockkonzert „Back to the Roots“ am 23.03. in Ostritz waren unter den Anwesenden eine Gruppe um die Ehringshausener Florian Witzani und Rebecca Mathes. Mehrere Personen der Gruppe trugen Kleidungsstücke der Marke „Fri Rex“: eine Marke die von Witzani angemeldet wurde und von Rebecca Mathes vertrieben wird. Witzani ist bereits in der Vergangenheit mehrfach in der extremen Rechten im Lahn-Dill-Kreis aufgefallen.

Problem beim aurufen von Indymedia

 

Guten Morgen,

 

bei mir taucht sehr häufig die Fehlermeldung “502 Bad Gateway“, beim aufrufen von de.indymedia.org auf - und nur bei Indymedia; nur jede 2-3 Anfrage klappt (mit zeitlichem Verzug) problemlos. Liegt dies nun an meinem Rechner oder handelt es hier um ein Server-Problem?

 

Danke im voraus und schönen Feiertag

 

 

 

A. W.

 

Kampfsport – Security - Neonazi

Kohl Im C18-Shirt

 

Am 23. Februar findet in Wetzlar das Kampfsportevent „Championsday 2019“ statt. Für die Veranstaltung hat sich auch Kevin Kohl angekündigt, ob als Zuschauer oder Kämpfer war bis zuletzt nicht zu klären.Kevin Kohl fiel zuletzt auf weil er beim Training mit einem „Combat18“-Shirt posierte. Kohl ist kein Unbekannter, er betreibt die Firma „Sense of Security“, welche im vergangen Jahr bei einer Rechtsrockveranstaltung engagiert war.

 

 

Nazioutings in Hessen

Während die Nazischweine von der NPD vergangenes Wochenende ihren Bundesparteitag in ihrer hessischen Hochburg Büdingen abhielten haben wir uns dazu entschlossen 2 von ihnen zu outen. Einer von Beiden hat auf der Liste der NPD für die vor kurzem stattfindenden Landtagswahlen kanidiert, der Andere ist durch Teilnahme an Naziaufmärschen und an Aktionen der NPD Jugendorganisation JN in Erscheinung getreten. In ihrer Unmittelbaren Nachbarschaft wurden die Neonazis durch das Verteilen von Flyern vorstellig gemacht. Wir hoffen natürlich das die Anwohner*innen diese Informationen verwerten, jeglichen Kontakt zu diesen Menschenfeinden abrechen, und im besten Fall noch schlimmeres. Auch wenn die Ergebnisse der NPD bei der hessischen Landtagswahl erfreulich beschissen waren haben wir es uns zum Ziel gesetzt auch die außerparlamentarische Arbeit, wie Beispielsweise europaweite Vernetzung von gewaltbereiten Neonazis oder das Veranstalten von Nazikonzerten, sabotieren und verhindern zu können. Wir finden es weiterhin wichtig diese Schweine im Auge zu behalten und dafür zu sorgen das sie sich niemals sicher oder wohl fühlen können!

Schlagt die Faschisten wo ihr sie trefft!

Wie die Polizei in Hessen zum Geheimdienst wird…

 

Mit dem Einsatz der neuen Analysesoftware “Gotham“ betreibt die hessische Polizei “de facto (...) Rasterfahndung“, sagt der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko (Die Linke)

 

[MR] Till Weckmüller & Moritz Hermann Otto Georg Nieder (Germania Marburg) geoutet

Vergangene Nacht haben wir die beiden Germia-Burschen Till Weckmüller und Moritz Nieder mit mehreren hunder Outingflyern in der Marburger Oberstadt geoutet. Keine Ruhe für Nazis!

Verschiedene Generationen der Germania Marburg und ihr extrem rechtes Netzwerk

Um das Netzwerk von Burschenschaftern in alle Bereiche der extremen Rechten zu belegen, haben wir die Burschenschaft Germania mit ihren neuen und alten Mitgliedern unter die Lupe genommen. In den letzten Jahren waren mehrere Ereignisse, die ein solches Netzwerk zeigen. Das aktuellste Ereignis dieser Art wollen wir im folgenden beschreiben, sowie die Rolle der aktiven und inaktiven Burschen der Germania Marburg innerhalb eines extrem rechten Netzwerkes herausarbeiten.

Von den aktiven und inaktiven Burschen kommen wir zu den alten Herren der Germania Marburg, die den jungen Burschenschaftern in ihren extrem rechten Einstellungen in nichts nach stehen. Nicht nur die aktuelle Aktivengeneration der Germania ist ein Naziproblem, sondern die davor und die davor ebenfalls.

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