Berlin

[B] Die AfD hat mitgeschossen- Antifemisten angreifen

Wir haben uns organisiert und sind in mehreren Nächten los gezogen, um den verantwortlichen Akteur*innen der immer mörderischer werdenden Faschisierung der BRD zu zeigen, dass wir viele sind. Wir haben Orte, an denen Neue Rechte und Alt-Faschos zusammen kommen angegriffen.

Corona und das Praxiskollektiv Reiche 121

Eines der ältesten Praxiskollektive Deutschlands, die Kreuzberger Hausärzt*nnen Praxis Reiche 121 veröffentlicht verharmlosende Informationen über die Corona-Pandemie und stellt sich die an Seite zweifelhafter Expert*innen, die auch in rechten Medien veröffentlichen. Der Artikel beleuchtet die Argumente des Kreuzberger Praxiskollektivs und versucht diese zu entkräften.

[B] Neukölln: AfDler, Neonazis und ihre Räume

Sowohl die antifaschistische Demonstration in Rudow am internationalen Tag gegen Rassismus als auch die Burak-Gedenkdemo am 5.4. fallen aus bzw. sind verboten. Trotzdem wollen wir einige Neuköllner Neonazis und AfD-Kader bekannt machen. Die Mehrheit von ihnen war an Gewalttaten beteiligt, einige waren wichtige Kader beim Aufbau der NPD und des NW Berlin in den 2000er Jahren und nun beim Aufbau der AfD.

(B) Stoppt den Angriff auf das Taxigewerbe! Fight Uber, Freeride & Co!

Am Mittwoch den 19.02.20 und am Dienstag den 03.03.20 kam es in Berlin zu großen Demos, Blockaden und Streiks von Taxifahrer*Innen im Westen der Stadt. Laut Medienberichten beteiligten sich zwischen 1000 und 2000 Fahrer*innen an dem Streik. Auslöser für den Protest ist der drohende Untergang der Taxibranche seit dem Konzerne wie Uber oder Freenow, durch Lohndrückerei und einen drastischen Abbau von Sozial- und Arbeitsstandards, einen zunehmenden Druck auf die Taxifahrer*innen ausüben.

Aus Wut gegen den kapitalistischen Angriff auf unsere Lebensverhältnisse wurden an den Tagen nach den Streiks Uber–Fahrräder und Werbeflächen sabotiert und Parolen in Solidarität mit den Streikenden an Mauern und Häuserwände geschrieben! An den entsprechenden Orten gibt es ein großes Taxiaufkommen, so dass die Solidaritätserklärungen mit Sicherheit von den Richtigen wahrgenommen wurde.
Aktuell hat Uber einen Großteil seiner Fahrräder wegen der Corona-Pandemie selbst aus dem Verkehr gezogen. An ein Uber-freieres Stadtbild, auch in der Zeit nach Corona, können wir uns gewöhnen!

Brand und Toter im Knast Tegel – gemeinsam erinnern, gemeinsam kämpfen!

Mariusz Krischan, ehemaliger Gefangener des Knastes Tegel, ist tot. Während Leitmedien von Suizid sprechen und sich in ihrer Berichterstattung über Sachschäden und Schadenssummen auslassen, wollen wir an dieser Stelle an Mariusz erinnern und die tatsächlichen Hintergründe benennen. Denn auch an seinem Tot wird wieder offensichtlich: Es gibt keinen Selbstmord im Knast! Knast macht kaputt und tötet. Allerdings sind Knäste nicht einfach nur Gebäude, sondern betrieben von Menschen, welche drinnen oder von außen zuarbeiten, Entscheidungen treffen und damit in der Verantwortung stehen für den Tot von Menschen. Im Gegensatz zu den Leitmedien werden wir nicht zulassen, dass sich diese Verantwortlichen anonym hinter ihren Berufsbezeichnungen verstecken können

Feuerwerk an der JVA Lichtenberg, Berlin

Gestern haben wir uns in zweier Gruppen zur JVA Lichtenberg (Frauenknast, Berlin) begeben. "Freiheit für alle Gefangenen" wurde gerufen und ein Feuerwerk entzündet. Zeigen wir den Gefangenen, dass sie nicht alleine sind. Durchbrechen wir die Isolation.

Freiheit für Hülya! Freiheit für die zwei inhaftierten von der Parkbank!

Freiheit für alle Gefangenen - jetzt sofort!

Freiheit für alle

[B] Rechte Netzwerke zerschlagen - Casino am Zwickauer Damm

"Casino am Zwickauer Damm", Straße 231 Nr. 129, 12355 Berlin

Haarscharf an der Grenze zu Brandenburg gelegen, ist das "Casino" das Vereinsheim der Siedlergemeinschaft Am Zwickauer Damm e.V. In dem biederen Ambiente einer 1939 fertiggestellten Stadtrandsiedlung hat die Neuköllner AfD ihren bevorzugten Ort für Veranstaltungen gefunden, die ein größeres Publikum ansprechen sollen. Der Betreiber, der das "Casino" im April 2017 übernommen hat, stellt der Partei den großen Saal mit Bühne für bis zu 150 Personen seitdem regelmäßig zur Verfügung und stellt sich schon mal selbst hinter den Grill, um die Würste für die Rassist_innen zu wenden. Bei so viel Gastfreundschaft nimmt es die AfD gerne in Kauf, die Besucher_innen von einem Schleusungspunkt am nächsten U-Bahnhof mit einem improvisierten PKW-Shuttle zum abgelegenen Veranstaltungsort bringen zu müssen.

Mit Schere, Kleber, Papier und kleinen Anfragen gegen den Geheimdienst

Bis zur Kenntlichkeit entstellte Personalwerbung des Geheimdienst am Bundestag 2020

Teile der Berliner Kommunikationsguerilla haben ein neues Hobby und nutzen zur Zeit ein ungewohntes Kampffeld. Die Soligruppe plakativ um ihre Sprecher*in Klaus Poster überzeugte angesichts der absurden Repression gegen das politisch motivierte Verändern von Werbeplakaten Abgeordnete aus dem Bundestag und Länderparlamenten, Anfragen an die jeweiligen Regierungen zu stellen und verbreiteten die Ergebnisse mittels strategischer Pressearbeit. Hier beschreiben sie ihre Erlebnisse und werten die Ergebnisse aus. Dazu gibts ein Best-Of von Berliner Adbustings gegen Militär, Polizei und Geheimdiensten seit 2015.

Knast Tegel, Zustände durch Corona Pandemie

Gefangene aus dem Knast Tegel wollen die nachfolgend genannten Zustände öffentlich machen – helft ihnen dabei, die Infos zu streuen und werdet praktisch solidarisch!

[B] AFD-Lokal in Rudow angegriffen

Die AFD in Neukölln ist eng mit den lokalen Neonazis vom NW Berlin vernetzt, mehrere AFD-Funktionäre waren sogar an Gewalttaten beteiligt. Ein wichtiger Treffpunkt für die Neuköllner Faschisten ist das "Steakhaus Torero" in Rudow (Neuköllner Strasse 251), wo zweiwöchentlich die Stammtische und Vorstandsitzungen der AFD durchgeführt werden. Heute früh wurde das Torero als das markiert, was es ist: ein Organisierungsort für Faschisten und Neonazis. Die Scheiben wurden mit einem Hammer eingehauen, neben dem Eingang wurde die Ansage "Kein Raum der AfD" hinterlassen.

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