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Aktion gegen die Verdrängungstaktik der Stadt Ulm – Solidarität mit dem Camp unter der Eisenbahnbrücke!

künstlerische Umgestaltung der Fahrradständer

In der vergangenen Nacht auf den 29.08. haben wir obdachlosenfeindliche Architektur unter der Ulmer Eisenbahnbrücke an der Donau entfernt.
Diese wurden dort nach der Räumung des Wohnunglosen Camps von Andrea, Hans und Henry am 20.08 installiert, ausschließlich um ein neues Camp zu verhindern.

Gelöschter Text zur Rigaer 94 (B)

Es stand hier auf Indy gestern ein schöner, ausführlicher Text zur Rigaer 94. Warum wurde dieser gelöscht?

Dass gestern Abend etwa 100 Menschen zur Demo gegen die Bullenschikanen am Morgen kamen, hat alles, was der Text schrieb, bestätigt. "Wenn sie mit 700 Bullen kommen, kommen wir mit tausend zurück!"

Wenn kritische Beiträge und Reflektion hier nicht mehr erwünscht sind und nur noch der Selbstdarstellungs-Schein eine Rolle spielt (Instagram lässt grüßen), kann Indy auch demnächst gleich ganz zumachen.

Schade.

Aktion gegen die Verdrängungstaktik der Stadt Ulm – Solidarität mit dem Camp unter der Eisenbahnbrücke!

Aktion gegen die Verdrängungstaktik der Stadt Ulm – Solidarität mit dem Camp unter der Eisenbahnbrücke!

In der vergangenen Nacht auf den 29.08. haben wir obdachlosenfeindliche Architektur unter der Ulmer Eisenbahnbrücke an der Donau entfernt.

Nachdem am 20.08.2025 das Camp wohnungsloser Personen unter der Eisenbahnbrücke durch die Stadt Ulm geräumt wurde, wurden vom Ordnungsamt 10 Fahrradständer in den Beton geschraubt, mit dem erklärten Ziel, eine erneute Nutzung des Raumes als Camp zu verhindern. Die Ständer wurden genau so angebracht, dass kein Schlafplatz dazwischenpasst. Die Absurdität des Ganzen: Es braucht in dieser Stadt Fahrradständer. Bei den Fahrradständern unter der Eisenbahnbrücke ging es jedoch nicht darum, sondern um Verdrängung.
Verdrängung ist der Lieblingshebel der Stadt, um mit Menschen umzugehen, die nicht in das schwäbische Bild einer “sicheren und sauberen” Stadt passen. Egal ob wohnungslose Menschen oder “zu laute” Jugendliche: das Hauptziel der Stadtpolitik ist das Verdrängen von Platz zu Platz. Ob Karlsplatz, Wilhelmshöhe, Lederhof, Sedelhöfe oder jetzt unter der Eisenbahnbrücke – mit repressiven Maßnahmen (wie bspw. die KI-Überwachung des Lederhofs (https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ulm/ki-macht-problemvie...)) wird alles dafür getan, die “Probleme” woanders hin zu verschieben, anstatt an Ursachen zu arbeiten. Die Räumung sowie die Installierung der Fahrradständer ist hier nur eine weitere Eskalationsstufe.

Um Wohnungslosigleit zu bekämpfen, gibt es eine naheliegendere Lösung als Fahrradständer unter Brücken: menschenwürdigen Wohnraum für alle statt die Verdrängung einzelner.

Häuser denen, die sie benutzen!

Wenn die Fahrradständer wiederkommen, tun wir es auch! Unsere Solidarität mit den von der Räumung Betroffenen bleibt ungebrochen!

- das Ulmer Anti-Verdrängungskomitee

Winter 2030

Hallo, hier ist nicht Captain Future.
Captian Future’s Text hat uns aber sehr bewegt. Hat uns dazu gebracht Gespräche zu führen. Gespräche die weh tun. Gespräche die sich sehr wichtig angefühlt haben.
Gespräche die spätestens jetzt dringend geführt werden müssen.
Gespräche beim spazieren gehen. Gespräche beim essen. Gespräche zu zweit. Gespräche mit vielen. Gespräche mit Freundinnen. Gespräche mit möglichen Verbündeten.
Um die Gespräche zu verbreiten, sie am laufen zu halten und sie um all die fehlenden Perspektiven zu erweitern, bitten wir euch aufzuschreiben was am 23.11.2030, am 25.11. und 26.11. am 28.11. in den Tagen zwischen dem 29.11. und dem 4.12. passiert ist.
Was ist davor und danach passiert?
Bitte verbreitet diesen Text in alle Himmelsrichtungen, in allen Formen, an alle die Interesse haben könnten und an diejenigen, die ihn noch nicht kennen.
Wenn ihr möchtet das die Geschichten des Winters 2030 zurück in die breite Diskussion getragen werden dann erzählt sie uns.
winter2030@systemli.org

Captain Future – Vor dem Krieg

20.11.2030
Die Schlangen an den Supermärkten sind jetzt so lang, dass erste Unruhe entsteht. Die meisten bekommen ohnehin nichts mehr. Viele Regale sind schon leer. Zuerst wieder nur das Klopapier. Jetzt fehlt alles Brauchbare. Dabei hat der Krieg noch gar nicht begonnen. Überall Ungläubigkeit in den Augen; unter der Betriebsamkeit lauert merklich, sich heranschleichend, Furcht, vor dem was kommt. Kein Heldentum außerhalb der Propaganda. Immerhin das. Auch kaum Widerstand.
Wir haben gestern versucht zur Demo nach Berlin zu kommen – keine Chance. Alle Autobahnen sind jetzt erstmal bis zum Ende des Aufmarsches nur fürs Militär nutzbar. Wie soll das erst werden, wenn der Krieg ausbricht?
Auf den Landstraßen stehen jetzt die Heimatschützer vor jeder Brücke. Da sind jetzt viele Nazis dabei. Eben wollten sie noch ein Bündnis mit Russland, jetzt geilen sie sich an ihrer Macht auf. Sie kontrollieren die Straßen.
Aber mit dem Auto kommt man bald sowieso nicht mehr weit. An den Tankstellen bekommen gerade nur noch die Militärkolonnen Benzin und Diesel. Die Tankstellenbetreiber haben schon vor Jahren Verträge mit der Bundeswehr geschlossen. Alles für die Truppen, die jetzt aus Frankreich, Spanien und Portugal Richtung Polen fahren. Auf der Strecke von Mannheim über Frankfurt, Erfurt, Leipzig und Berlin, und zwischen Nürnberg und Dresden geht Richtung Polen gar nichts mehr. Im Süden ist alles für die französischen Truppen aus Metz und Sarrebourg frei gehalten, die über Karlsruhe, Stuttgart und München nach Rumänien fahren. Auf der A20 Stau, weil die Amis über Bremerhaven nach Litauen wollen. Im Osten verstopfen die Soldat_innen aus der Oberlausitz und aus Hohenfels und Grafenwöhr die Straßen. Bis vor ein paar Tagen wusste niemand, wo das ist. Aber jetzt läuft in den Nachtrichten ja nicht nur der Propagandadreck – sie sind zu einer Dauerverkehrsmeldung geworden. Na, dann denken die Leute wenigstens, Krieg sei eigentlich ein Verkehrsproblem. Gute Nacht und bis morgen.

21.11.2030
Heute Nacht haben Leute eine Drohne runtergeholt, die den Hub in Lehrte überwacht hat. Ich glaube nicht, dass es die Russen waren. Schon in den letzten Tagen wurden Drohnen angegriffen. Keine Ahnung, wie die das machen. Aber Drohnen sind jetzt überall. An allen Autobahnen und Schienen wurden auch Sensoren angebracht. Die kriegt man wenigstens relativ einfach ab. Wenn es nur nicht so mühsam wäre, sich unbemerkt zu nähern.
Es fahren jetzt fast nur noch Züge fürs Militär. Alles priorisiert. Es heißt, in zwei bis drei Wochen würde sich wieder alles normalisieren. Wer's glaubt!
Gerade werden die Verstärkungskräfte der Bundeswehr für den NATO-Kampfverband in Litauen aus Standorten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zusammengezogen und das Material wird von Logistikeinheiten aus Delmenhorst und Burg transportiert. Fahrzeuge und Technik werden auf ihrem Weg nach Osten auf den Truppenübungsplätzen Jägerbrück und Lehnin zusammengezogen. Von dort machen sich dann Kolonnen über Tag und Nacht über die Autobahn auf den Weg Richtung Osten. Ein weiterer Transport mit Artilleriemunition macht sich aus dem Munitionslager im saarländischen Eft-Hellendorf Richtung Litauen auf den Weg. Von überall strömen sie heran, um in den Krieg zu ziehen. Angeblich gibt es jetzt immer mehr Freiwillige für den Heimatschutz und die „Hilfsorganisationen". Wir haben heute versucht, Richtung Hamburg zu kommen – keine Chance. Der Blockadeversuch in Unterlüß wurde plattgemacht. Über 200 Leute sitzen jetzt erstmal im Lager. Sie haben es wenigstens versucht. Aber die NATO-Kriegsmaschinerie lässt sich nicht von ein paar Leuten aufhalten. Russland zieht immer mehr Truppen in Belarus zusammen. Putin sagt immer noch, es sei ein Manöver, Vance fliegt zum Papst (was soll die Scheißе?), Weidel droht die Koalition platzen zu lassen – und wir plakatieren gegen Militarisierung. Wie nutzlos ist das denn! Jetzt wird eine befristete Ausgangssperre diskutiert. Nur bis der Aufmarsch abgeschlossen ist. Es nützt nichts. Wir müssen dringend Demos machen, raus auf die Straße!
Aber mit wem? Im Autonomen Zentrum wurde gerade vom Plenum beschlossen, dass man sich an eine Ausgangssperre halten würde, um den Laden nicht zu gefährden – und weil ja wohl niemand unter russischen Verhältnissen leben wolle! Tschüssikowski linke Szene.

24.11.2030
Wir haben jetzt 2 Tage lang versucht ein Krankenhaus zu finden, in das wir Martha bringen können. Sie bekommt immer schlechter Luft – jetzt ist sie wieder zu Hause. Kein Krankenhaus war bereit sie aufzunehmen, weil ja gerade alles auf Verarztung von Kriegsverletzten umgestellt wird. Das ist schon irre: es gibt ja noch gar keinen Krieg! Aber die Vorbereitungen laufen wie am Schnürchen, als gäbe es nur eine Richtung: Weltkrieg. Das ganze Land, ganz Europa wird umgekrempelt, weil die NATO es so will.
Die meisten Verletzten gibt durch Unfälle mit Militärkonvois. Gestern erst bei Wunstorf, wo alle Transportmaschinen stationiert sind.
Die karren da über Schiene und Straße Unmengen an Material hin.
Die Gleise sind voll mit Panzern, Munition und Kerosin. Auf den Straßen das gleiche Bild. Lieferkettensicherung gibt's nur für das Militär. In den Geschäften wird es jetzt sehr knapp. Spahn sagt, es sollen jetzt alle auf ihre Notvorräte zurückgreifen, in 2 Wochen sei der Aufmarsch vorerst abgeschlossen und dann sind die Autobahnen wieder für LKWs benutzbar. Na ja, wenn es wirklich zum Krieg kommt, haben die Leute nichts mehr zu Essen. Die Küfa bekommt jetzt schon Probleme, weil es zu wenig Essen gibt und zu viele Leute was essen wollen.
Mittlerweile werden zwar immer mehr Standorte von Lebensmittellagern bekannt; Aber davor stehen überall die Heimatschutz-Faschos.

27.11.2030
Die Militär-Autobahn A20 ist gestern „abgesackt". Da haben sie extra den Tunnel unter der Elbe gebaut und das Sondervermögen verdoppelt... Die Amis kommen jetzt wieder über die A2.
Aber der Flugplatz des Marinefliegergeschwaders 5 in Nordholz ist genauso abgeschnitten wie der Midgard-Hafen in Nordenham, der Fregattenhafen in Wilhelmshaven und das Bundeswehr-krankenhaus in Westerstede; Rotterdam und Vlissingen sind auch abgeschnitten. Am Bundes-wehrdepot in Hesedorf ist ein Feldwebel Amok gelaufen, weil die A20 nicht mehr nutzbar ist. Es hat überall russische Saboteure gesehen. Sollen sie sich doch gegenseitig abknallen.
Zivile Autos dürfen ab heute, befristet für die nächsten 5 Tage nur noch fahren, wenn sie was mit Arbeit oder der Aufmarsch zu tun haben. Es gibt überall Kontrollen, auch in der Stadt.

In Bayern gab es den ersten Hackerangriff auf ein Wasserwerk. Das hört sich nicht gut an. Wir haben uns zum Glück heute Vormittag noch einen 1000-Liter-Tank besorgt.

Es gab Versuche von Anarchist_innen sich den Protesten gegen die eingeschränkte Bahnnutzung anzuschließen. Das schien erst ganz gut zu laufen. Aber seit jetzt bekannt wurde, dass die Bahn schon 2019 Verträge mit der Bundeswehr abgeschlossen hat, die militärischen Schienentranspor-ten bei Aktivierung der NATO-Eingreiftruppen Vorrang vor zivilen Zügen einräumen, sind viele Bürgerliche weggeblieben und der DGB hat dazu aufgerufen, zu Hause zu bleiben, weil Deutschland jetzt zusammenhalte müsse.

In Berlin haben Leute ne Sponti gemacht. Der Mob hat sie fast gelüncht.

29.11.2030
Das Land steht still. Außer Militär und Heimatschutz bewegt sich nicht nichts mehr. Alle halten den Atem an. Apokalyptisch.

04.12.2030
Russland sagt, seine Übung sei beendet und zieht Truppen ab. Die NATO diskutiert, ob man nicht präventiv handeln müsse. Spahn trägt jetzt auch eine schicke Uniform, Weidel fliegt nach Russland, Vance ist wieder beim Papst, Putin sieht 10 Jahre jünger aus. Vielleicht gibt es Krieg. Morgen graben wir an der A6.

Werkssschließung von Diehl Defence

 

Heute Nacht wurde das Rüstungsunternehmen Diehl Defence besucht. Dort wurde das einzige Werkstor mit einer Kette verschlossen, der Boden mit der Botschaft: “Kriegstreiber” besprüht und ein Transparent mit der Aufschrift: “Krieg Beginnt hier/Werksausweitung stoppen” aufgehangen.

 

 

 

Der neue Zusammenschuss aus Rheinmetall und Diehl Defence plant hier eine massive Werksausweitung.

 

 

 

Schon die Firma Nobel Dynamit, der das Gelände zuvor gehörte und deren Namen noch daran steht, aber auch Diehl Defence beteiligten sich durch Munitionsproduktion an beiden Weltkriegen und zwangen in ihren Werken Kriegsgefangene in ihre Dienste, im zweiten Weltkrieg auch KZ-Häftlinge. Zwischenzeitlich war Nobel Dynamit die größte Munitionsproduktionsfirma Deutschlands und weigerte sich lange Zeit, Schadensersatzzahlungen an die ausgebeuteten KZ-Insassen zu zahlen.

 

Diehl Defence schreibt zu seiner Beteiligung am zweiten Weltkrieg auf seiner Website “Bei der gegebenen Arbeitskräftesituation muss das Unternehmen bald auf den Einsatz von Kriegsgefangenen, später auch von Zwangsarbeitern zurückgreifen. Eine Entwicklung, der sich kein vergleichbarer Produktionsbetrieb dieser Zeit entziehen kann.”. Während das Zitat ihre aktive Kriegsteilnahme relativiert und die Rolle als Profiteur des Kriegs verschleiern soll, zeigt es uns auf, dass ihre Geschäftpraktiken schon immer auf Ausbeutung und menschenverachtenden Werten beruht. Nach dem zweiten Weltkrieg produzierten sie zwischenzeitlich Wecker und Haushaltsgeräte, doch statt dabei zu bleiben wird Diehl “Mit der Gründung der Bundeswehr […] Partner der ersten Stunde.”

 

Heute werden in dem Werk in Troisdorf militärische Zünd- und Anzündmittel, Explosivstoffe und elektronische Zündsysteme und Lenkflugkörper produziert.

 

Und dieses Werk soll nun ausgeweitet werden, obwohl die Stadt das Gelände eigentlich für Wohnungsbau kaufen wollte. Verteidigungsminister Pistorius von der SPD äußert sich “sehr dankbar, dass die Akteure in Nordrhein-Westfalen sich dafür eingesetzt haben”. Er sei erfreut über "das zupackende Reagieren des Unternehmens, hier Fakten zu schaffen, die das Problem lösen".

 

 

 

Wir jedoch sind Solidarisch mit der troisdorfer Bevölkerung, die schon bei Bekanntwerden der Werksausweitung Gegenprotest organisiert hat und mit dem Rheinmetall entwaffnen Camp, das sich aktiv gegen Krieg und Militarisierung einsetzt. Dieses wurde versucht im Vorfeld durch die Polizei zu kriminalisieren. Wir lassen uns von ihrer Repression aber nicht einschüchtern und werden weiter gegen die imperialistischen Interessen des Deutschen Staates kämpfen.

 

 

 

In den letzten Jahren wurde im Namen der Zeitenwende nicht nur außen Abschreckung betrieben sondern auch hier in Deutschland merken wir den neuen Kurs von Aufrüstung:

 

Wir stellen uns gegen Sondervermögen und Wiedereinführung der Wehrpflicht!

 

Wir stellen uns gegen den Ausbau der Rüstungsproduktion!

 

Wir stellen uns gegen den Abbau des Sozialstaates zur Finanzierung des Militärs und seiner benötigten Infrastruktur!

 

 

 

Wir stellen uns nicht gegen die Arbeiter:innen, die in den Fabriken arbeiten. Das ist kein Angriff auf die Kolleg:innen, die durch die Konzernbosse ausgebeutet werden. Diese Aktion richtet sich gegen diejenigen, die durch die Kriege und Aufrüstung immer mehr Geld verdienen.

 

Krieg dem Krieg ist für uns kein leere Parole. Wenn wir Protest gegen Militarisierung organsieren, müssen wir Rüstungsunternehmen direkt angreifen. ob im kleinen oder großen. Militante Aktionen waren und sind immer ein wessentlicher Bestandteil antimilitaristischer und revolutionärer Praxis. International im Kampf gegen Krieg gehen wir raus auf die Straße, bis auch der letzte Panzer Altmetall ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

Antizionistische Schmierereien und Drohungen an der translib – Statement des Plenums

Regionen: 
Leipzig
Themen: 
Weltweit
Am Morgen des 19. Juni 2025 haben wir entdeckt, dass Schaufenster und Eingangsbereich unseres Ladenlokals umfassend mit antiisraelischen Parolen, Symbolen, Stickern sowie mit Gewaltdrohungen gegen die Mitglieder und Nutzer*innen unseres Bildungsprojekts beschmiert wurden. Mit unserem Statement wollen wir diesen Angriff auf uns dokumentieren, politisch einordnen und darstellen, wie wir uns als Bildungsprojekt dazu ins Verhältnis setzen.

[B] Razzia in der Rigaer94 // Raid in Rigaer94

 

Fast vier Jahre ist es her, aber heute war es wieder soweit: morgens um 6 wurden wir von lauten Stimmen, Motorsägen, Trennschleifern und Hämmern an den Türen geweckt. Von scheinbar 200 Bullen in der Straße stürmten etwa 100 das Haus. In der gesamten Stadt sollen 700 Bullen im Einsatz gewesen sein.

 

 

Heute: Solidemo für die Rigaer 94 in Berlin

HEUTE 19:00 Schleidenplatz

(English below)

Solidarität mit der R94!
Während überall Wohnungen fehlen, Mieten explodieren, Sozialleistungen gekürzt werden und wir um jeden verdammten Freiraum kämpfen müssen, fährt dieser Staat seine Repressionsmaschinerie auf, um ein paar Bewohner*innen einzuschüchtern. Das ist keine „Sicherheitsmaßnahme“ – das ist ein Angriff auf uns alle!

Die Botschaft ist klar: Wer sich nicht in die Logik von Profit und Gehorsam fügt, soll verdrängt werden. Während Investorinnen und Spekulantinnen hemmungslos ganze Kieze aufkaufen, während Reiche mit unserem Leben Monopoly spielen, knüppelt die Polizei auf diejenigen ein, die Freiräume schaffen, Schutzräume verteidigen, die einfach nur wohnen wollen.

Das ist Klassenkrieg von oben, aber wir lassen uns nicht einschüchtern!

Unsere Solidarität gilt der Rigaer 94 und allen, die sich gegen diese dreckige Stadt der Profite wehren. Jeder Angriff auf ein linkes Projekt, jede Räumung, jede Repression ist ein Angriff auf uns alle!

Kommt auf die Straße, lasst uns zeigen, dass ihre Gewalt auf unseren Widerstand trifft!
Für Freiräume, für Solidarität, für eine Stadt von unten!
Wenn sie mit 700 Bullen kommen, kommen wir mit tausend zurück!

Schleidenplatz II 19:0
Kommt in Bezugsgruppen, denkt an wasserfeste Kleidung und Regenschirme

[K] Karrierebüro der Bundeswehr in Köln markiert

In der Nacht vom 27. auf den 28.08. haben wir im Zentrum Kölns ein Karrierebüro der Bundeswehr mit roter Farbe markiert und das Türschloss verklebt. Als Kommunist:innen stellen wir uns gegen die Wehrpflicht und die Militarisierung in Deutschland. Zuletzt wurden die Zügel in Bezug auf die Wehrpflicht wieder enger gezogen und vor allem die Jugend soll für die imperialistischen Kriege des deutschen Kapitals an die Front ziehen.

Mit unserer Aktion haben wir ein kleines Zeichen gesetzt, dass wir das nicht unwidersprochen hinnehmen werden.  Es kommt auf uns alle an, den deutschen Imperialismus zu bekämpfen.

Die Aktionstage von „Rheinmetall Entwaffnen” finden aktuell in Köln statt. Beteiligt euch daran und leistet auch darüber hinaus Widerstand gegen Krieg und Militarisierung!

Autonomous anarchist action against complicit and war profiteer companies in Köln (27-08)

Check main posts for context!

Allianz-Versicherung in Köln-Mühlheim markiert!

In den frühen Stunden des 28.08. haben wir die Außenwand eines Büros der Allianz-Versicherung in Köln-Mühlheim mit dem Schriftzug „Kriegstreiber“ markiert. Außerdem haben wir ein Schloss verklebt.

Köln, 28. August 2025 - Protestaktion in Köln: Antimilitaristische Gruppen verteilen Flyer gegen neuen Wehrdienst

Am Donnerstagmorgen haben antimilitaristische Gruppen in Köln vor mehreren Schulen gegen den von der Bundesregierung beschlossenen „neuen Wehrdienst“ protestiert. Aktivist*innen der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), der Gruppe Subversive Theorie sowie Mitglieder der Partei Die Linke und diverse weitere antimilitaristische Gruppen verteilten vor dem Berufskolleg Deutz sowie vor Gymnasien, Realschulen und Gesamtschulen in der Innenstadt, Ehrenfeld, Südstadt, Kalk und Nippes Informationsflyer.

Razzia in der Rigaer 94

 

Die Bullen sind gerade Mittwoch, 28.08. um 06:00 in die Rigaer Straße 94 eingebrochen. In der Straße sind von den Bullen Gitter aufgestellt.

 

Es ist noch kein Heilikopter in der Luft.

 

 

 

Liebe und Kraft an alle im Haus!

 

 

AfD Büro in Villingen-Schwenningen markiert

Wir haben das neue AfD Büro in Villingen-Schwenningen mit Farbe Markiert.

Hammer und Sichel sind kein „süßes Nageldesign“ – Aufruf zur Intervention gegen die Oval Office Bar beim Bochumer CSD

Am kommenden Samstag – den 30.08 ist der Bochumer CSD. An diesem wird sich voraussichtlich wieder die Oval Office Bar/der Kosmopolis e. V. beteiligen mit Reden, einem Stand und vielleicht auch Wagen. Bereits am 28.06 hatten wir den CSD Bochum aufgefordert die Bar als Organisation auszuschließen – mit einer Frist bis zum 01.08. Bis heute haben wir keine Antwort erhalten.

Lap Coffee in die Pleite treiben (B, M, HH)

Innerhalb kurzer Zeit wurden in den letzten Wochen diverse Läden der Firma „LAP Coffee“ in alternativen Bezirken in Berlin und München eröffnet, Hamburg soll bald folgen. Warum ist „LAP Coffee“ ein großer Scheiß und es wäre eine gute Sache, sie in die Pleite zu treiben?

LAP Coffee ist nicht einfach nur eine neue Cafe-Kette. Hinter LAP Coffee stehen widerliche Gründer und genauso ekelhaftes Tech-Kapital.

 

Fotos: Anton-Wilhelm-Amo-Straße

Umbenennung der Mohrenstrasse in Berlin-Mitte  in Anton-Wilhelm-Amo-Straße am 23. August 2025

Nach einem jahrelangem politischem und juristischem Streit wurde am Samstag die bisherige Mohrenstraße in Berlin-Mitte umbenannt. 500 Menschen feierten die neue Anton-Wilhelm-Amo-Straße. Bei einem Fest auf dem Hausvogteiplatz, zu dem Decolonize Berlin und ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis eingeladen hatte eingeladen hatte, wurden die Straßenschilder symbolisch enthüllt.

Linke gegen Linksextremismus?

Die Einstufung des Anarchistischen Netzwerks als „linksextrem“ durch den deutschen Verfassungsschutz wird genutzt, um die Anarchistischen Tage zu sabotieren

Aktualisierung Alfredo Cospito + Vorschlag

Bitte weit verbreiten!

 

Um die Isolation zu durchbrechen, der unser anarchistischer Genosse Alfredo Cospito derzeit durch ein fast vollständiges Postverbot ausgesetzt ist, rufen wir erneut dazu auf, ihm Postkarten und Briefe zu schreiben. Dieser neue Aufruf, ihm zu schreiben, ist auch auf Neuigkeiten aus dem Gefängnis von Bancali zurückzuführen, wo er inhaftiert ist: Alfredo hält es für äußerst opportun, ihm weiterhin Korrespondenz zu schicken, auch unregistriert, auch nur Postkarten, mit oder ohne Absenderadresse... Wenn eine Lawine von Post eintrifft, bedeutet das mehr Arbeit für die Wärter, die in der Gefängnispost arbeiten.

Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es nicht mehr so notwendig ist, ihm eingeschriebene Briefe zu schicken, wie es bisher der Fall war, da über 30 solcher Briefe

blockiert wurden: In dieser Angelegenheit muss der Überwachungsrichter ein

Urteil fällen: Er lässt sich offensichtlich Zeit damit (Anwälte sagen uns, dass dies im Gefängnis von Bancali üblich ist).

Am kommenden 14. September findet eine Anhörung zum „Compliance-Urteil”gegen das Gefängnis von Bancali statt: Der Richter wird gebeten, zu entscheiden, ob die Gefängnisbehörden eine Genehmigung für einen Gefangenen einhalten, in diesem Fall Alfredos Zugang zur Bibliothek, der genehmigt worden war, aber nie wirklich umgesetzt wurde. Wenn der Richter zugunsten von Alfredo entscheidet, muss er einen anderen Beamten benennen, um sicherzustellen, dass die Genehmigung eingehalten wird.

Wir begrüßen auch den Vorschlag der Genossinnen und Genossen von „S’Idea Libera” in Sassari, um den Versuch, eine der gegen Alfredo gerichteten Isolationsmaßnahmen zu sabotieren, weiter voranzutreiben: Nach dem Sommer einen Neuanfang zu machen und die koordinierte Versendung von Briefen und Postkarten langfristig fortzusetzen, damit Alfredos Wärter wissen, dass er niemals im Stich gelassen wird!

Meißner OB-Kandidat Jurisch

Factcheck and personal history of AFD near candidate for our local mayor election.
Faktencheck und persönlicher Hintergrund unseres AFD Kandidaten für die lokale Oberbürgermeisterwahl.

B: Prozess wegen Polizei-Adbustings endet mit Einstellung

Sie sind einfach nicht zu fassen: Die Adbuster:innen, die immer wieder die Werbeplakate der Polizei mit Kritik versehen. Ein 29-jähriger Stundent war heute am Amtsgericht Tiergarten wegen Sachbeschädigung angeklagt. Cops wollten ihn auf Videos erkannt haben, wie er Plakate der Polizei mit Kritik an Gewalt und Rassismus ergänzte. Mit einer Kundgebung unter dem Motto: "110% Rassismus. 0% Kritikfähigkeit" protestierte eine Soligruppe gegen die Kriminalisierung des Betroffenen. Das Gericht stellte das Verfahren nach ca. 90 Minuten Verhandlung nach StPO §153a gegen eine Spende von 900,00 Euor ein. Begründung: Geringer Sachschaden und der Verfolgungseifer der Cops ist irgendwie peinlich. Der Angeklagte freute sich: "Für die Zivilgesellschaft ist dies ein guter Tag; es ist nichts Falsches daran ist, die Polizei wegen Gewalt und Rassismus zu kritisieren!"

 

Pressemitteilung - Aktivist*innen blockieren das Büro von Wadephul in Rendsburg

25.08.2025. Seit 7:45 Uhr blockieren 4 Aktivist*innen der TurboKlimaKampfGruppe Kiel (TKKG) den Eingang zum CDU-Büro von Wadephul in Rendsburg. Mit der Aktion möchten die Aktivist*innen erneut auf die Haftbedingungen der nicht binären Antifaschist*in Maja T. in Ungarn und die Tatenlosigkeit des Außenministers Wadephul aufmerksam machen und sich für die Rücküberführung nach Deutschland einsetzen. Außerdem machen sie dem Auẞenminister ein Gesprächsangebot.

Solifoto und vorläufige Festnahmen wegen Adbusting-Prozess am Mo. 25.8.2025

Anlässlich eines morgen um 13.30 in Berlin am Amtsgericht Tiergarten in Saal A572 stattfindenden Gerichtsprozesses posierten Aktivist:innen aus Solidarität mit dem Angeklagten mit einem Banner vor einer Berliner Polizeiwache.  Auf dem gelben Banner steht „110% Rassismus – 0 % Kritikfähigkeit“.

Aktuelle Information: So spalten VerschwörungstheoretikerInnen unsere Szene

Ich bin Manu, 15 Jahre alt und präsentiere stolz meinen ersten Artikel

Gegen Täterschutz und Machtmissbrauch in Wiesbaden

In Wiesbaden haben Betroffene Machtmissbrauch und Gewalt benannt – doch statt Solidarität erleben sie Druck, Diffamierung und Täter-Opfer-Umkehr. Der AKU Wiesbaden fordert „Selbstkritik“, relativiert Gewalt und sichert sich die Deutungshoheit. Unter dem Vorwand von „guter Kommunikation“ und neuen Gremien wird Täter*innenschutz institutionalisiert, während Betroffene die Szene verlassen.

„Krieg dem Kriege” - und für die soziale Revolution: Der Anarchist und Antimilitarist Ernst Friedrich

Widerrede gegen den Beitrag: "Soziale Revolution statt "Krieg dem Krieg"! Zum Rheinmetall-Entwaffnen Camp" (https://de.indymedia.org/node/531877)

Der Beitrag stellt sehr weit hergeholte Widersprüche her, wo es nie welche gab. Krieg dem Krieg und für die soziale Revolution einzutreten wurde schon seit dem der Slogan auftauchte, gerade von Anarchist*innen, in der Propaganda der Tat als sich bedingende Handlungsfelder gesehen.

Einfach eine ergoogelte schwarze Fahne im Indy Artikel zu verwenden und dann nur knapp was aus Wikipedia zu zitieren über den Autoren und Anarchisten Ernst Friedrich – der mit seinem Buch den Slogan "Krieg dem Kriege" populär machte, zeigt: es ging dem/der Indy-Beitrag-Schreibenden Person wohl doch nicht so sehr um einen Standpunkt von Anarchist*innen, sondern eher um ein bashing von "Roten Gruppen" und nebenbei um ein bashing der "Propaganda der Tat" - also der Militanz.

Alleine ein Blick zb in die Biographie von Ernst Friedrich weist auf einen revolutionär und antiautoritär zu verstehenden aktivistischen Ansatz des damals von Anarchist*innen propagierten Analysen hin.

Werbeplakate gegen militärische Infrastruktur in Tübingen

Militärische Infrastruktur ist überall um uns herum. Einige Werbeplakate an Tübinger Bushaltestellen machen darauf aumerksam.

SzeneRotz – die antiautoritäre Zeitung aus und für Hannover

Endlich ist es soweit. Die erste Ausgabe der SzeneRotz ist raus!

[K] Kämpferischer Aufruf zur Demo gegen das Verbot vom Rheinmetall-Entwaffnen-Camp in Köln am 23.08. // 16 Uhr // Heumarkt (Köln)

 

Polizei und Justiz haben das Rheinmetall-Entwaffnen-Camp verboten. Wir sagen: Jetzt erst Recht! Krieg dem Krieg! Unser Widerstand gegen ihre Repression!

 

 

Link zum Video: https://sendvid.com/df091a6u

 

 

→ Samstag 23.08. // 16 Uhr // Heumarkt (Köln) – Jetzt erst recht! Krieg dem Krieg! Gegen das Camp-Verbot! Versammlungsfreiheit verteidigen!

 

 

 

Das Verbot und die Anwendung des „neuen“ Versammlungsgesetzes sind kein Zufall. Sie sind Symptome der imperialistischen Großmachtbestrebungen der BRD nach außen und die damit einhergehende Stärkung der Repressionsorgane nach Innen. All das ist Teil des voranschreitenden autoritären Staatsumbaus.

 

 

 

Das Rheinmetall-Entwaffnen-Camp stellt mit seiner Diversität an Gruppen und Organisationen nicht nur eine Besonderheit in der deutschen Linken dar. Antiimperialistische, internationalistische und revolutionär-antimilitaristische Ansätze treffen den deutschen Staat genau da, wo es ihm weh tut.

 

 

 

Das Verbot verdeutlicht das nur noch mehr. Dabei stellen Repressionsorgane wie die Polizei und das Verwaltungsgericht nur den verlängerten Arm der Herrschenden Klasse und ihren Interessen dar. In diesem Fall eben Millionenprofite durch Krieg und Genozid, auf Kosten von uns, der arbeitenden Klasse. Ihre einzige Aufgabe besteht darin, diese Interessen, auch gewaltvoll, durchzusetzen.

 

 

 

Wir wollen das nicht hinnehmen. Egal ob die Bullen unsere Grundrechte einschränken oder Gerichte unseren Protest verbieten (das kennen wir ja schon von Palästina-Soli Demos).

 

 

 

Revolutionäre und antimilitaristische Praxis sind und bleiben nun notwendiger denn je! Kommt mit uns auf die Straße, für Versammlungsfreiheit und vor allem gegen das Verbot vom Rheinmetall-Entwaffnen-Camp und ihre Repressionen!

 

 

 

Wir rufen alle Linken und fortschrittlichen Kräfte in Köln und aus dem gesamten Bundesgebiet dazu auf, sich an der Demo zu beteiligen: Ihre Repressionen kriegen uns nicht klein, wir sind auf der Straße im Widerstand vereint!

 

 

 

 

[S] Bundeswehrkarrierecenter markiert - Krieg dem Krieg - #RME

Gestern Nacht wurde das Bundeswehr-"Karriere"-center in Stuttgart von Antimilitarist:Innen besucht. Angesichts der beispiellosen Aufrüstungswelle und der vom deutschen Staat angestrebten zwangsweisen Rektrutierungen für die nächsten großen Kriege fürs Kapital, haben wir uns dazu entschlossen, dem hier in Stuttgart etwas entgegenzusetzen. Wir machten ihr BW-Logo unkenntlich und hinterließen ihnen die Parole "Krieg dem Krieg" und unsere Solidarität mit dem verbotenen Rheinmetall-Entwaffenen Camp.

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