Feminismus

Autonomes Blättchen Nr. 63 erschienen

Seit ein paar Tagen in euren Infoläden, in gut sortierten Buchläden und jetzt auch als pdf auf unserem Blog.

 

 

Femizide stoppen – wirksamen Gewaltschutz stärken!

Der Berliner Senat plant, ab 2026 die Finanzierung von Anti-Gewalt-Projekten zu kürzen, was zu massiven Einschnitten bei Frauenhäusern, Zufluchtswohnungen und Beratungsstellen führt. Diese Kürzungen ignorieren die steigende Zahl von Femiziden und die unzureichende Versorgung von Betroffenen patriarchaler Gewalt. Statt auf Repression und Polizeiaufrüstung zu setzen, fordert wir mehr Prävention, Aufklärung und eine angemessene Unterstützung für Frauen, Mädchen und queere Menschen in Gewaltverhältnissen. Deshalb haben wir ein Zeichen gesetzt in Gedenken an alle Betroffenen.

Was im AZ Salzwedel im Monat seit dem Call Out passiert ist: (fast) nichts

Vor genau vier Wochen wurde der Call Out auf Indymedia veröffentlicht, in dem umfassend die entsolidarisierende Gewalt gegen eine betroffene Person sexueller Gewalt aus dem AZ Salzwedel beschrieben worden war (https://de.indymedia.org/node/553862). Über ein Jahr lang hatten Personen aus dem AZ Salzwedel zwei sexuelle Übergriffe „bearbeitet“, die eine langjährige AZ-Mitstreiterin einer nichtbinären Person angetan hatte, die ebenfalls im AZ aktiv war. Dabei produzierten sie viel feministisches Lippenbekenntnis und vermeintliche Solidarität, während sie die betroffene Person tatsächlich weitgehend allein ließen.

Keine Täter auf der Jugger World Club Championship 2026

Keine Täter auf der Jugger World Club Championship 2026!

[DEMO] Schließen wir die Taverne de Thor – Nie wieder Nazismus!

 

Für den 7. Februar 2026 rufen wir zu einer antifaschistischen Demonstration im Département Meuse in Ost-Frankreich auf, um gegen das neonazistische Zentrum der Hammerskins, die Taverne de Thor, in Combres-sous-les-Côtes zu protestieren. Wir wollen eine entschlossene Mobilisierung, die allen offensteht, die sich gegen die Etablierung eines internationalen neonazistischen Netzwerks im Département und darüber hinaus wehren.

 

Stell dir vor.

Triggerwarnung: Der folgende Text enthält die Schilderung einer Situation sexualisierter Grenzverletzung, Machtmissbrauchs und körperlicher Ausgeliefertheit in einem linken Kontext.

Frauen gegen Faschismus - Am 29.11 nach Gießen, die Neugründung der AfD Jugend verhindern!

Anlässlich des 25.11 - dem Tag gegen gewalt an Frauen, haben wir im Stuttgarter Stadtbild klar gemacht: Frauen gegen Faschismus - Am 29.11 nach Gießen, die Neugründung der AfD jugend verhindern!

Wir wissen, dass eine faschistische Partei niemlas fpr unsere Rechte als Frauen einstehen wird. Ihre Politik nützt den Reichen und ist ein Angriff auf uns Arbeiter:innen. Sie stehen für ein Weltbild, in dem Frauen in der Küche stehen sollen und zur Gebutsmaschine für Arbeitskräfte herunterdegradiert werden. Und deshlab:

Fundis Abtreiben !

 

Fundis Abtreiben !

Wir haben anlässlich des Tag gegen Gewalt an Frauen die freie evangelikale Gemeinde in der Sandershäuser Straße 19 im Stadtteil Kassel Bettenhausen besucht und uns zur Wehr gesetzt!

 

Die Räume haben in den letzten Jahren immer wieder als Ort für Veranstaltung der „Treffen Christlicher Lebensrechts Gruppen (TCLG)“ gedient. Ihre sogenannten Lebens Foren fungieren als wichtige Vernetzungstreffen der Bundesweiten Abtreibungsgegner*innen – Bewegung.Deshalb haben wir heute in den frühen Morgenstunden das Gebäude verschönert und Teile der Glasfassade zerstört. Wir wollen damit diesen antifeministischen Akteuren einen Teil ihrer Arbeitsgrundlage nehmen und ein klares Zeichen gegen ihre menschenverachtende und gewaltvolle Haltung setzten.

 

Wir fordern eine sofortige Abschaffung des Paragraf 218 sowie ein Ende der Bevormundung und der systematischen Unterdrückung von Menschen mit Uterus.
Für körperliche Selbstbestimmung und eine komplette Entkriminalisierung von Abtreibung !

 

Das Abwerten von Personen mit Uterus rein auf die ,,Aufgabe“ der Reproduktion ist eine der Grundfeste des kapitalistisch- patriachalen Systems und häufig auch ein verbindendes ideologisches Element.
So stellt TCLG eine Netzwerk Struktur für viele Akteur:innen im In- und Ausland der „Anti – Choice Bewegung“ dar. Darunter findet sich z.B. die Deutsche Evangelische Allianz, dessen Gebäude verschönert wurde, wie auch die ,,Aktion Lebensrecht für Alle“ oder der Bundesverband Lebensrecht (BVL).

 

Weitere bekannte Vertreter der Bewegung sind die „Christdemokraten für das Leben“, eine Organisation innerhalb der CDU, die sich gegen die Selbstbestimmung von Tina* Personen (Trans, Inter, Nichtbinär, Agender) und Frauen stellt. Aber auch die extrem rechte AFD und die Neonazi Szene finden bei diesem Thema einen gemeinsamen Nenner und sind eng miteinander verbunden. Dieserückwärtsgewandte Vorstellung von Geschlechterrollen sind menschenverachtend und gehen ganz klar einher mit Queerfeindlichkeit, Frauenfeindlichkeit und Rassismus. Diese widerlichen Narrative nehmen immer mehr Ausdruck in Form von Gewalt an beispielsweise bei den Angriffen auf CSDs aber auch durch unterlassene Hilfeleistung durch medizinisches Personal bei geforderter Abtreibung. Auch Femizide sind Produkt genau eben jener christlich/religiös-fundamentalistischen Ideologie.

 

Gerade deshalb ist es notwendig, dass wir als feministische Bewegung eine klare und kämpferische Haltung zeigen um uns dieser Gewalt zu widersetzen und gemeinsam für ein selbstbestimmtes und freies Leben kämpfen. Gegen Gewalt an Frauen und Tina Personen*!

 

Am Wochenende vom 29.11.- 30.11.25 in Gießen soll die neue Jugendorganisation der AfD gegründet werden. Es ist davon auszugehen, dass Vertreter:innen der „Anti – Choice Bewegung“ dort aufkreuzen. Außerdem sind viele alte Bekannte die auch schon in der Vorgängerorganisation „Junge Alternative“ aktiv waren vor Ort, welche oft durch extrem frauen- und queerfeindliche Aussagen aufgefallen sind. Auch diesen Faschos müssen wir uns entgegenstellen und klar zeigen, dass wir ihre rechten Ideologien niemals hinnehmen werden. Schließt euch also den Protesten an, macht eigene Aktionen und lasst uns ihrer menschenverachtenden Politik entschlossen entgegen treten!

 

Fundamentalistische und Rechte Arschlöcher abtreiben !!!

 

 

 

 

 

 

Patriarchale Gewalt tötet

Bis zum 24.11. wurden bereits 85 Femizide in Deutschland dokumentiert. (gezählt von der Initiative Femizide stoppen)

In der Nacht zum 25. November, dem Tag gegen Patriarchale Gewalt, haben sich Aktivist*innen zusammen geschlossen um in Tübingen 85 Holzkreuze in einem Stadtpark aufzustellen. 85 Kreuze, um 85 Menschen zu gedenken.

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