Feminismus

Alle guten Dinge sind 3 -Am 30.5 nach Annaberg!

 

Gestern wurde KALEB- Region Chemnitz e. V. zum dritten Mal eingefärbt, diesmal großflächig!
Es gibt viele gute Gründe die rechten Fundamentalisten von KALEB anzugreifen. Etwa die anhaltende staatliche Finanzierung einer Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle, die allerdings keine Beratungsscheine ausstellt. Wichtig anzumerken: Aus rein christlich-fundamentalistischer Überzeugung. Mit dem Ziel gar keine Abtreibungen mehr stattfinden zu lassen. Oder das unter Druck setzen und ausnutzen der emotional zermürbenden Lage Schwangerer, die eine Abtreibung in Betracht ziehen, indem bei „Beratungsgesprächen“ überemotionalisiert wird, anstatt sachlich aufzuklären (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=T947Y_xl6KQ). Was das wohl mit Betroffenen macht können Sie sich selbst denken.

 

 

Täterschützer schützen keinen CSD!

Zum diesjährigen Christopher Street Day in Saarbrücken rufen erneut Neonazis der Gruppierung „Kollektiv Saarpfalz“ um den stadtbekannten Jungfascho Nils Wagner zu einer Gegenveranstaltung auf. Als wäre dieser Umstand nicht schon schlimm genug, versuchen sich nun Personen aus dem Umfeld des sogenannten „collectif antifaciste sarrebruck“ (CAS) als Helden und Beschützer der Parade zu inszenieren und damit erneut allen einen Bären aufzubinden.

Täterschaft von Simion Steinwachs, Siegen (NRW)

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Der nachfolgende Brief wurde im Dezember 2025 mit den öffentlich bekannten linken Gruppen in Siegen geteilt:

 

(Diese Veröffentlichung hier geschieht nicht aus dieser Gruppe heraus.)

 

Hallo,
wir als Zytun wenden uns an euch, um euch von der Täterschaft einer Person in eurem Umfeld zu informieren, sowie über eine Täterschutz betreibenden Organisation. Wir bitten euch dies zu beachten und einen angemessenen Umgang damit zu finden.  Vor etwas über einem Jahr kam uns über betroffene Personen aus unserem Bekanntenkreis zu Ohren, dass Simion Steinwachs, ein SDAJ-Mitglied, in zwei Fällen sexuell übergriffig wurde und sexualisierte Gewalt angewendet bzw. angedroht hatte.
Von den betroffenen Personen wurde uns gegenüber das Vertrauen erbracht, mit ihrem Einverständnis und in gemeinsamer Entscheidungsfindung, eine Aufarbeitung anzustoßen.  Wir haben Simion darauf aus unseren Strukturen ausgeschlossen und uns mit der SDAJ in Kontakt gesetzt. Unser Ziel war es einen geregelten Täterprozess durchzuführen, der sich transformativ auswirken sollte. Damit wollten wir die Sicherheit betroffener Personen und unseres politischen Umfelds gewährleisten, und bei Simion eine Auseinandersetzung mit patriarchalen, grenzüberschreitendem und gewaltvollen Verhalten auslösen, im Sinne von „transformative justice“. Die SDAJ zeigte sich zuerst kooperativ. Nach einem Jahr wird nun deutlich, dass Simion Steinwachs keinerlei Einsicht zeigt. Er erkennt sich nicht als Täter an und spricht den betroffenen Personen ihre Gewalterfahrungen ab. Er diffamiert uns, die versuchen den Aufarbeitungsprozess zu führen, als Lügner. Er arbeitet zur Zeit in der Bluebox, einer Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe, einem Schutzraum für vulnerable Menschen. Dort ist er auch mit grenzüberschreitendem Verhalten aufgefallen. Wir finden es überaus erschreckend, dass er dort arbeitet. Wir haben die Bluebox kontaktiert und über die Sachlage informiert. Der Leiter der Bluebox teilte uns aber mit, nichts machen zu können.
Die SDAJ stellt sich nun schützend vor den Täter:
1. Die SDAJ stützt das Narrativ eines grenzüberschreitenden „Spaß“, statt von einem sexuellen Übergriff zu sprechen, und erkennt die Gewalterfahrungen zu Teilen nicht an oder spielt sie runter.
2. Sie haben versucht zu verschleiern, dass Simion keine Einsicht in seine Täterschaft zeigt.  Sie sind intransparent über Maßnahmen, die innerhalb der SDAJ bezüglich des Täter geschehen sind, lokal so wie auf Landes- oder Bundesebene. Sie waren nicht dazu in der Lage uns zu versichern, wie die von der SDAJ ausgewiesenen Strukturen und Prozesse, die
Aufarbeitung unterstützen oder darin involviert sind.
3. Sie haben das Interesse einer betroffenen Person daran, wie sich die Aufarbeitung auf Simions außer-aktivistisches Leben auswirkt, als übergriffig gebrandmarkt. Seine Arbeit in einer Einrichtung für Jugendliche wird weder von ihm noch der SDAJ als unangebracht
betrachtet oder thematisiert. Unsere Forderung, dass die SDAJ uns dabei unterstützt die Gefahr für die Bluebox anzugehen, wurde abgelehnt: mit der Begründung sich „nicht in die Angelegenheiten der Bluebox einmischen zu wollen“.
Wir haben der SDAJ klargemacht, dass der Prozess nun gescheitert ist und wir nun selbstständig zum Schutz von uns selbst, Betroffene wie Unterstützer:innen, und Anderer, Konsequenzen ziehen müssen.
Die SDAJ hat nun mit einem Ausschluss Simions aus der SDAJ geantwortet. Nach dem vorherigen Auftreten der SDAJ, werten wir das als reine pro-Forma-Maßnahme, um sich weiter aus der Verantwortung zu ziehen. Zumal die SDAJ ausdrücklich von einer vorübergehenden
Maßnahme gesprochen hat. Die SDAJ war sich auch nicht zu schade noch einmal zu behaupten, dass Simion „Einsicht und die
Bereitschaft sich zu entwickeln“ zeigt. Alle vorherigen Aussagen der SDAJ und Simions widersprechen dieser Darstellung. Wir haben nun beschlossen aktivistische Strukturen, die mit der SDAJ kooperieren, von diesem Sachverhalt zu informieren. Daten und Details zu den Übergriffen oder Betroffenen werden als vertraulich betrachtet und deswegen nicht mit euch geteilt. Wir halten die geteilten Informationen für ausreichend, um eine energische Reaktion eurerseits zu ermöglichen.
Bei Fragen stehen wir euch natürlich zur Verfügung.
Wir hoffen auf eine angemessene Reaktion eurerseits und entsprechende Schritte im Umgang mit Simion und der SDAJ.
Zaytun

 

 

 

 

Nachtrag: Frauen bildet Banden!

Am Vorabend zum 1. Mai haben wir uns in Heidelberg mit Pyrotechnik und feministischen Parolen selbstbestimmt die Straße genommen.

Zum bisher erschienenen Videobeitrag werden hier noch Bilder nachgereicht.

 

 

 

19. Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist:innen im OLG Düsseldorf

19. Verhandlungstag – 28.04.2026May 3, 2026

 

Am 19. Prozesstag standen Zeugenaussagen, die Abwesenheit zentraler Beteiligter sowie die Bewertung ungarischer Beweismittel im Mittelpunkt. Zudem wurden Videoaufnahmen eines mutmaßlichen Angriffs in Budapest und fragwürdige polizeiliche Auswertungen präsentiert.

 

20. Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist:innen im OLG Düsseldorf

20. Verhandlungstag – 29.04.2026May 3, 2026

 

Heute sagte Sabine Brinkmann als Zeugin aus, die mit ihrem Nazi-Freund Robert Fischer aus Melle/Niedersachsen beim so genannten „Tag der Ehre“ in Budapest war. Außerdem wurden zahlreiche Videos aus Budapester Straßenbahnen und Fotos aus einem Auftrag des BKA gesichtet.

 

„Wir lassen das nicht auf uns sitzen“: Aktionsbündnis Trans* HRT Göttingen protestiert gegen Versorgungslücken an der UMG und fordert Kassenrezepte wieder auszugeben.

TRANS FEINDLICHKEIT IN DER UMG  UMG VERWEIGERT KASSENREZEPTE FÜR HORMONE UND GEFÄHRDET DADURCH DIE GESUNDHEIT VON TRANS* MENSCHEN

PRESSEMITTEILUNG ZUR SOFORTIGEN VERÖFFENTLICHUNG

„Wir lassen das nicht auf uns sitzen“: Aktionsbündnis Trans* HRT Göttingen protestiert gegen Versorgungslücken an der UMG und fordert Kassenrezepte wieder auszugeben.

Göttingen, 05.05. - Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hat die Ausstellung von Kassenrezepten für die Hormonersatztherapie (HRT) bei einem großteil der trans* Patient*Innen eingestellt. Stattdessen werden überwiegend nur noch Privatrezepte ausgestellt, was Betroffene vor massive finanzielle und bürokratische Hürden stellt. Das Aktionsbündnis Trans* HRT Göttingen (athrtgoe) kritisiert dieses Vorgehen als diskriminierend und gesundheitsgefährdend und ruft für den 09. Mai zur Kundgebung an der UMG auf und fordert, dass es für alle gesetzlich versicherten wieder Kassenrezepte gibt.

Fotos: Take back the night 2026

Take back the night - Demo am 30.4.2026 in Berlin

Am Vorabend des 1. Mai beteiligten sich in der Walpurgisnacht am 30. April 2026 rund 3.000 Menschen an einer queer-feministischen Demonstration gegen Patriarchat, Staat und Kapital durch Berlin-Kreuzberg und Neukölln.

Das war der 40. autonome 1. Mai in Wuppertal

Spontandemo zum 40. autonomen 1. Mai in Wuppertal

Der Autonome 1. Mai in Wuppertal startete viel zu früh um 9:30 beim DGB. Dort wurde auf der Demonstration ein lauter und antiautoritärer Block gebildet, aus dem antifaschistische, anarchistische und kommunistische Parolen gerufen wurden. Auf Transparenten wurde „Lifestyle Teilzeit für Alle!“, „Antifaschismus verteidigen“ und „Free all antifas“ gefordert.
Die Demo zog zum Laurentiusplatz, einige Autonome waren jedoch noch nicht fertig mit demonstrieren und so zog eine kleine Sponti direkt weiter durch das Luisenviertel und bis zum Schusterplatz auf den Ölberg. Untermalt wurden die Forderungen mit buntem Rauch und kämpferischen Parolen für den Erhalt des AZ, gegen den sozialen Angriff und für ein besseres Leben für Alle.
Anwohner*innen erzählten später, sie seien kurz danach eine halbe Stunde von Schweinen festgehalten worden.

Um 13 Uhr startete auf der Trasse am Mirker Bahnhof das Autonome Radrennen mit einem glitzernden Startschuss um 13:12h.
Motiviert und kämpferisch radelten einige Autonome in Richtung des Ottenbrucher Bahnhofs. Manche hatten jedoch ihr Fahrrad vergessen und liefen als Demozug mit Transparenten wie „40. Autonomer 1. Mai Wuppertal“ über die Trasse. Zur allgemeinen Freude hingen an diversen Orten weitere Transparente, „Hände weg von unseren sozialen Errungenschaften!“, „Merz leck Eier!“, und „Wir sterben nicht für Deutschland“ wurde darauf gefordert und mit buntem Rauch in Szene gesetzt.

Buchvorstellung: Indigene Kämpfe in den Americas

Radiointerview mit Michael Koch vom Tokata e.V. aus der Rhein/Main Region über Indgene Kämpfe in den Americas

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