Anarchistische Vorabenddemo zum feministischen Kampftag
FLINTA* only Anarchistische Vorabenddemo zum feministischen Kampftag
19:00 Uhr - Max-Brauer-Allee Mitte - Flinta* only
Der feministische Kampftag hat in Deutschland längst das kämpferische verloren.
Umso wichtiger ist es, sich der Bedeutung dieses Tages wieder bewusst zu machen.
Gegenseitige Solidarität, Unterstützung von feministschen Kämpfen weltweit und das bennen von patriarchalen Strukturen und der Kampf dagegen sind essentiell, um in dieser Welt als FLINTA* Person überhaupt noch zu bestehen und kämpferisch bleiben zu können.
Reproduktive Rechte werden überall auf der Welt in Frage gestellt und gebährfähige Menschen leiden unter dieser Gewalt. Dort wo Abtreibungen illegalisert sind, sterben jährlich fast 40.000 Personen an den Folgen der Schwangerschaftsabbrüche.
Machen wir uns nichts vor:
mit dem voranschreiten autoritärer und reaktionärer Kräfte werden auch hier in Deutschland Abtreibungen schnell von halblegal zu illigal.
Der staatliche Anspruch auf die Körper von Flinta* Personen nimmt wieder weiter zu, minimale “Zugeständnisse” wie das Selbstbestimmungsgesetzt sollen zurückgenommen werden.
Auch Femizide werden noch weiter steigen, denn auch sie sind die direkte Ursache des cis-männlichem Anspruchs über (Frauen- )körper zu bestimmen.
Wir vergessen unsere Genoss*innen in Haft und die, die für den Kampf gegen Faschismus grade vor Gericht stehen, nicht!
Antifaschismus ist ein notwendiger Teil vom Feminismus.
Wir bewundern den Mut und die Entschlossenheit von Clara, Hanna, Maja und allen anderen von Repression betroffenen Antifaschist*innen, die trotz deren aktueller Lage weiterkämpfen. Daraus schöpfen wir Kraft und wir werden weiter für euch kämpfen.
Bis alle frei sind.
Organisiert euch - Tauscht euch aus - Vernetz euch mit weiteren Kämpfen gegen Unterdrückung, auch international.
Plant Aktionen, seid Solidarisch und unterstützt konkrete Aktionen oder Netzwerke wie zum Beispiel den Versand von Abbruchspillen für Abtreibungen in Polen.
Nehmt euch Räume, wie ihr es wollt: laut, leise, wütend, selbstbestimmt. Ob in eurem Wohnumfeld, auf der Arbeit oder auf der Straße.
Kommt zur Vorabenddemo des feministsichen Kampftages. Wir wollen einen intersektionalen Faminismus auf die Straße tragen, der verbindet und nicht spaltet.
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