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Politisches Erdbeben: Merz-Union stürzt auf historische 20 Prozent – AfD baut Vorsprung auf Rekordniveau aus

Es sind Zahlen, die in den Berliner Parteizentralen für schlaflose Nächte sorgen dürften. Die Unionsparteien unter Bundeskanzler Friedrich Merz sind in der aktuellen YouGov-Umfrage auf magere 20 Prozent abgesackt – ein Wert, der einem politischen Offenbarungseid gleichkommt. Schlechter stand die selbsternannte Volkspartei zuletzt im September 2021 da, also in jenen düsteren Tagen, als sich die Ära Merkel ihrem ruhmlosen Ende neigte. Wer geglaubt hatte, mit Friedrich Merz kehre die alte Stärke zurück, sieht sich nun eines Besseren belehrt.

Zwei Prozentpunkte weniger – und ein Trend, der nach unten zeigt

Im Vergleich zur Erhebung vom 12. Mai büßt das schwarze Lager satte zwei Prozentpunkte ein. Während die Union also weiter abbröckelt, klettert die AfD munter nach oben. Die Oppositionspartei legt um einen Prozentpunkt zu und erreicht nun 29 Prozent – der höchste Wert, der jemals in einer YouGov-Umfrage für die Partei gemessen wurde. Der Abstand zur Union beträgt damit beachtliche neun Prozentpunkte. Auch institutsübergreifend betrachtet ist dies der bislang größte gemessene Vorsprung.

Neun Prozentpunkte Vorsprung – das ist kein Ausreißer mehr, das ist ein politisches Statement der Wählerschaft.

Die Koalition als Bündnis der Verlierer

Doch nicht nur die Union taumelt. Auch der Koalitionspartner SPD, ohnehin gebeutelt, rutscht von 13 auf nunmehr 12 Prozent ab. Man stelle sich das einmal vor: Die einstmals stolzen Volksparteien CDU/CSU und SPD bringen es zusammen gerade einmal auf 32 Prozent – und damit kaum mehr als die AfD und die Grünen gemeinsam. Die Grünen und die Linke gewinnen jeweils einen Punkt hinzu und liegen bei 14 beziehungsweise 12 Prozent. Selbst die abgeschriebene FDP erreicht erstmals seit Januar 2025 wieder die magische Fünf-Prozent-Hürde.

Ein bundesweiter Trend, der sich verfestigt

Wer nun glaubt, es handle sich um einen statistischen Ausrutscher, der irrt. Auch in der Umfragereihe des Instituts INSA verharrt die AfD seit Wochen stabil bei 29 Prozent. Die 30-Prozent-Marke wurde bundesweit zwar noch nicht durchbrochen, doch der Abstand zur Kanzlerpartei wächst und wächst. Bereits am 6. Juni vermeldete INSA einen Rekordvorsprung von acht Prozentpunkten für die blaue Partei.

Selbst in der Hauptstadt bröckelt das Fundament

Besonders bemerkenswert: Sogar im traditionell linksgrün geprägten Berlin verzeichnet die AfD spürbaren Auftrieb. Laut einer aktuellen Civey-Umfrage für den Tagesspiegel käme die Partei dort auf 18 Prozent und wäre damit zweitstärkste Kraft. Die regierende CDU liegt mit 22 Prozent zwar noch vorn, doch die einst alles dominierende SPD – jahrzehntelang die Herrscherin über das Berliner Rathaus – versinkt in der Bedeutungslosigkeit und kommt nur noch auf klägliche 14 Prozent.

Was sagt uns dieser Wählerwille?

Die Botschaft an die Adresse der Großen Koalition könnte deutlicher kaum ausfallen. Wer einen Wahlkampf mit markigen Worten über Migration, innere Sicherheit und solide Finanzen führt, dann aber im Kanzleramt das exakte Gegenteil praktiziert, der darf sich über schwindendes Vertrauen nicht wundern. Friedrich Merz hatte den Bürgern ein Versprechen gegeben: keine neuen Schulden. Stattdessen wurde ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen aufgelegt und die Klimaneutralität bis 2045 ins Grundgesetz gemeißelt – eine Hypothek, die kommende Generationen über Steuern und Abgaben abzustottern haben. Ist es da ein Wunder, dass die Menschen ihr Kreuz woanders machen?

Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: Das Vertrauen in die etablierten Parteien erodiert in atemberaubendem Tempo. Eine Politik, die an den Sorgen der eigenen Bevölkerung vorbeiregiert, die explodierende Kriminalität ignoriert und stattdessen ideologische Großprojekte vorantreibt, wird vom Wähler abgestraft. Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern die logische Konsequenz einer Regierungspolitik, die viele Bürger schlicht nicht mehr als die ihre empfinden.

Politisches Erdbeben: AfD erobert nun auch die Wählerinnen – Merz wird zum Albtraum der eigenen Partei

Es ist eine Zahl, die in den Berliner Parteizentralen für Schweißausbrüche sorgen dürfte. Eine aktuelle Insa-Erhebung offenbart, was viele Strategen der etablierten Parteien lange für undenkbar hielten: Die AfD ist nicht mehr nur das vermeintliche Phänomen frustrierter Männer im Osten – sie ist mittlerweile auch unter den weiblichen Wählern die mit Abstand stärkste politische Kraft des Landes. Der so oft beschworene "Gender-Gap", der die Partei angeblich klein halten sollte, hat sich in Luft aufgelöst.

27 Prozent bei den Frauen – das Märchen vom Männerphänomen ist zerplatzt

Würde am kommenden Sonntag der Bundestag gewählt, gäben laut der Umfrage 27 Prozent der Frauen ihre Stimme der Partei um Alice Weidel und Tino Chrupalla. Zum Vergleich: Die Union, einst stolze Volkspartei, kommt bei den Damen auf magere 19,5 Prozent. Dahinter folgen die Grünen mit 15,5 Prozent, die SPD mit 14 Prozent und die Linkspartei mit 12,5 Prozent. Die einst staatstragende FDP versinkt mit drei Prozent endgültig in der Bedeutungslosigkeit.

Bei den männlichen Wählern liegt die AfD mit 30,5 Prozent erwartungsgemäß noch etwas höher, die Union erreicht hier 24,5 Prozent. Doch der entscheidende Befund lautet: Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern betragen höchstens fünf Prozentpunkte.Das jahrelang gepflegte Narrativ, wonach Frauen die AfD reihenweise ablehnen würden, ist damit empirisch erledigt.

Ost und West – zwei politische Welten

Während sich Männer und Frauen also kaum unterscheiden, klafft zwischen Ost- und Westdeutschland ein tiefer Graben. Im Westen erreicht die AfD 26,5 Prozent – im Osten dagegen sagenhafte 40 Prozent. Die Union schrumpft im Osten auf 14,5 Prozent zusammen, während sie im Westen noch 24 Prozent hält. Auch die Grünen, im Westen mit 16 Prozent noch halbwegs präsent, werden im Osten mit 8,5 Prozent regelrecht abgestraft. Die Bürger in den neuen Ländern, die jahrzehntelange Erfahrung mit politischer Bevormundung haben, scheinen ein besonders feines Gespür dafür entwickelt zu haben, wann eine Regierung gegen ihre eigene Bevölkerung arbeitet.

Der Kanzler als Klotz am Bein

Besonders bitter dürfte für die Union das Urteil über den eigenen Mann an der Spitze ausfallen. Ganze 60 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Bundeskanzler Friedrich Merz seiner Partei schade. Nur klägliche elf Prozent meinen, er nütze ihr.

Ein Kanzler, dem die eigenen Anhänger mehrheitlich bescheinigen, der Partei zu schaden – das ist kein politisches Detail, sondern ein verheerendes Zeugnis.

Selbst unter den eigenen Unionswählern wird der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst inzwischen als nützlicher eingeschätzt als der Mann, der vollmundig versprach, keine neuen Schulden zu machen – und dann ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen durchwinkte. Wer sich fragt, warum die Wähler scharenweise davonlaufen, findet hier eine Antwort.

Das Vertrauen in die Staatssender bröckelt

Spannend ist auch der Blick auf das Medienvertrauen. Knapp die Hälfte der Bürger – 47 Prozent – hält die öffentlich-rechtlichen Sender noch für vertrauenswürdig, während 35 Prozent sie für unglaubwürdig halten. Wenig überraschend genießt der gebührenfinanzierte Rundfunk vor allem bei Anhängern von SPD und Grünen mit jeweils 74 Prozent hohes Ansehen. AfD-Wähler hingegen misstrauen den Staatsmedien zu 60 Prozent – ein Zeichen dafür, dass ein wachsender Teil der Bevölkerung die mediale Dauerbeschallung satthat.

Was diese Zahlen wirklich bedeuten

Die Umfrage ist mehr als eine Momentaufnahme. Sie ist ein Misstrauensvotum gegen eine politische Klasse, die den Kontakt zur Lebensrealität der Menschen verloren hat. Steigende Energiepreise, eine ausufernde Kriminalität, eine Migrationspolitik ohne Konzept und eine Schuldenpolitik, die kommende Generationen knebeln wird – all das schlägt sich in diesen Zahlen nieder. Dass die AfD nun auch bei Frauen vorne liegt, zeigt: Die Sorge um Sicherheit, wirtschaftliche Stabilität und den Erhalt traditioneller Werte ist längst keine Frage des Geschlechts mehr.

Die Große Koalition unter Merz und Klingbeil hatte angetreten, das Vertrauen zurückzugewinnen. Das Gegenteil scheint einzutreten. Wer Politik gegen die eigene Bevölkerung macht, darf sich über das Ergebnis nicht wundern.

Eine Warnung: Der CSD Bochum und sein Bolschewismus

In wenigen Tagen findet wieder der CSD Bochum statt. Der CSD prahlt mit seinem „Politisch-sein“ und gibt nach außen hin damit an wie radikal und implizit links er ist. Doch was steh inhaltlich eigentlich dahinter?

Eine Version mit Screenshots findet ihr auf unserem Blog: boautoritaer.noblogs.org

Programm für die Aktionstage in Berlin veröffentlicht! 10. bis 12. Juli: Gegen den Start der Waffenproduktion bei Rheinmetall in Berlin.

Aktionen. Demonstrationen. Diskussionen. Infoveranstaltungen. Konzerte. Theater. Chöre.

https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/aktionstage#programm

Ab Donnerstag, 9. Juli, werden wir unsere Infrastruktur auf der zentralen Wiese des Volkspark Humboldthain aufbauen – keine 500 Meter entfernt vom Rheinmetall‑Werk. Die zentralen Orte werden das Zirkuszelt und unser Workshopzelt sein. Es wird auch Infotische geben, um mit den Nachbar*innen ins Gespräch zu kommen. Einer der Infotische wird rund um die Uhr besetzt sein.

Schlafplätze

Bitte meldet euch unter folgender E‑Mail-Adresse bbgw_bettenboerse@proton.me, falls ihr in Berlin einen Schlafplatz benötigt. Wir vermitteln euch dann passende Unterkünfte. Auch wenn ihr selbst Schlafplätze anbieten möchtet oder Fragen zur Übernachtung habt, schreibt uns gerne an diese Adresse.

Kinderbetreuung

Während der Aktionstage gibt es am 10. und 11. Juli eine Kinderbetreuung vor Ort. Diese gestalten wir gemeinsam mit KiKo Berlin. Wir würden uns wünschen, dass ihr euch vorher bei uns per E‑Mail anmeldet für eine bessere Einschätzung unserer Kapazitäten.

Essen

Wir laden zum gemeinsamen Essen ein:

  • Freitag um 9:30 Uhr Frühstück
  • Freitag um 13:30 Uhr Mittagessen
  • Samstag um 13:00 Uhr Mittagessen 

Ausstellungen

Es wird verschiedene mobile Ausstellungen vor Ort geben. Unter anderem zu Zwangsarbeit bei Rheinmetall im Zweiten Weltkrieg.

Das Programm wird laufend erweitert.

Achtet auf weitere Ankündigungen.

https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org

Das Gefangenen Info #459 ist erschienen!

Liebe Leserinnen und Leser,

das Gefangenen Info ist erschienen. Schwerpunkt ist Aussageverweigerung:

 

Es gab bisher ca. 50 Vorladungen im Zusammenhang mit der Festnahme von Daniela Klette und der internationalen Fahndung nach den Genossen Burkhard Garweg und Volker Staub.

Daraus resultierten viele juristische sowie politische Fragen, Unsicherheiten und Ängste, die wir in diversen Beiträgen thematisieren werden. Deshalb wollen wir auch nochmals auf die Kampagne der Roten Hilfe „Anna und Arthur halten das Maul“ aufmerksam machen. 

 

Nachtrag zum Feuer bei Kategorie C

Nachtrag zum Feuer bei Kategorie C

(KI) Nazi Schmierereien gecrossed…

 

In Kiel tauchen vermehrt rechte Schmierereien auf. Dies reiht sich ein in eine zunehmende rechte Raumnahme in unserer Stadt. Ob regelmäßige AfD-Stände in der Innenstadt, Sticker, pöbelnde Rechte oder wohlgemerkt recht peinliche Versuche an der Dose. Der Rechtsentwicklung und dem Erstarken von Faschist:innen müssen wir auf allen Ebenen entgegentreten.

Also auf gehts: Bildet Banden, keine Räume den Rechten! Kiel bleibt rot!

 

 

Fotos: Stop Geas! Bleiberecht für alle!

Kundgebung am 12.6.2026 vor dem Roten Rathaus in Berlin

Seit dem 12. Juni gelten die menschenrechtsfeindlichen Regelungen des „Gemeinsamen Europäischen Asylsystems“ (GEAS). Gegen die massive Verschärfung des Asylrechts demonstrierten an diesem Tag mehrere hundert Menschen vor dem Roten Rathaus in Berlin.

»Das war von Anfang an die Marschrichtung«

Daniela Klette vor Gericht in Verden, Mai 2026

Über die Plädoyers und das Urteil im RAF-Verfahren gegen Daniela Klette wegen der Post-RAF-Raubüberfälle

Şehîd namirin - Azad Şergeş - Asya Kanîreş - Koçer Medya

Vor drei Jahren, am 15. Juni 2023 sind die drei Freund:innen Azad Şergeş, Asya Kanîreş und Koçer Medya im Kampf für ein Leben in Freiheit gefallen. Als Teil der kurdischen Befreiungsbewegung waren sie auf dem Rückweg von einer erfolgreichen militärischen Aktion gegen die türkische Armee als sie durch feindliche Angriffe in der Region Xakurkê gefallen sind.

Thomas, bevor er seinen Kampfnamen Azad Şergeş angenommen hat und sich den Reihen der PKK anschloss, verbrachte seine Kindheit und Jugend hier in Süddeutschland. Als Teil der Revolutionären Bewegung kämpfte er gegen faschistische Umtriebe und die deutsche Kriegspolitik. 

Thomas war ein Mensch der Tat. Mit tiefer Überzeugung das eine andere Welt möglich ist. Ein Mensch der Initiative. Jemand der nicht lange zu redet sondern handelt. Immer auf der Suche nach Wegen und Mitteln im revolutionären Aufbau voranzukommen. Und immer das Ziel einer sozialistischen Gesellschaft vor Augen.

Wir sind Thomas tief verbunden. Seinem Leben, seinem Mut, seiner Entschlossenheit, seiner Entscheidung dort hin aufzubrechen, wo die Revolution pulsiert, an die Frontlinie des Krieges für ein freies Leben für alle Menschen. Wenn man sich fragt, was die tiefe Bedeutung von Internationalismus und Genossenschaftlichkeit ausmacht, dann steht Thomas Leben dafür: Den Kampf für eine freie Gesellschaft als einen globalen Kampf zu begreifen, der nicht gebunden ist an die Grenzen von Familie, Freund:innen, Ländern oder Kontinenten. Füreinander einzustehen. Die Bereitschaft aufzubrechen und Wagnisse einzugehen, selbstlos zu sein, Solidarität und Menschlichkeit zu leben – selbst unter Einsatz des eigenen Lebens. Angetrieben von der Wut auf die Verhältnisse und Sehnsucht nach einem Leben in Freiheit.

Mit den Wandplakaten in Stuttgart wollen wir an Azad, Asya und Koçer erinnern. Sie und alle anderen Şehîds werden uns immer begleiten und uns Kraft geben auf unserem Weg des Kampfes, wo immer wir ihn gehen, wo immer wir uns aufhalten. Die Gefallenen sind unsterblich. Şehîd namirin.

Gedenkbroschüre Download

 

Update im sog. Parkbankverfahren - Bewährung für die dritte Gefährtin

Lange war nichts von uns zu hören und zu lesen, die Jahre ziehen ins Land und vermutlich haben viele gedacht, das Verfahren wäre schon abgeschlossen.
Doch dem war nicht so. 
Heute wurde die Haftstrafe unserer Gefährtin ein weiteres mal zur Bewährung ausgesetzt - hoffentlich wars das nun auch endlich!

Warum wir Waffen tragen

Ein kleiner Text zum bewaffneten Arm der Bewegung und was sein Sinn sein kann.

Ein Himmelstoß für die General-SA – Prozesstermine im Zündlumpen-Verfahren für November/Dezember angekündigt

Man könnte von einem M. C. Escherschen Treppenwitz sprechen, wenn man sich den Gang der Dinge im Münchner Zündlumpen-Verfahren über die letzten vier Jahre ansieht. Ohne jeden Zweifel drehte sich die Justiz das letzte Jahr im Kreise. Endlich jedoch soll voraussichtlich im November und Dezember diesen Jahres, kaum 1 1/2 Jahre nachdem uns Eva Firoozis Typoskript ihres Kammertheaterstücks „Wer das liest ist doof“ in einer Vorabfassung vorgelegt wurde, die Uraufführung des Repressionstheaters rund um den Zündlumpen stattfinden. Mit dem Richter Himmelstoß und seiner richterlichen Vereinigung als Protagonisten auf der Bühne. Jene Darsteller also, die zuletzt, nachdem sie das Machwerk Firoozis mit dem Rotstift zusammengestrichen hatten, ganze Akte entfernt und sogar das Genre geändert hatten, ihre Proben auf Eis gelegt hatten, um Eva Firoozi an das Amtstheater zu verweisen, werden nun also von der obersten Theateraufsicht genötigt, das Stück dennoch aufzuführen.

Stellungnahme zu den aktuellen Debatten rund um das AZ und Positionierung im sogenannten Israel-Palästina-Konflikt

Im und um das AZ herum haben in den letzten Monaten viele Konflikte stattgefunden. Uns war es wichtig, die Geschehnisse, in deren Rahmen sich mehrere Gruppen aus dem AZ zurückgezogen und es schlussendlich verlassen haben, erstmal intern aufzuarbeiten. Zudem wollten wir nicht mehr als nötig zu einer seit Monaten und weiter fortlaufend stattfindenden Spaltung der linken Szene (in Aachen) beitragen, indem wir uns öffentlich äußern und kritisieren. Leider hat dies aber auch dazu geführt, dass der gesamte Diskurs sehr einseitig skizziert wurde. Unsere Besucher*innen und politische Gruppen beschäftigen diese Konflikte weiterhin und dementsprechend fühlen wir uns verantwortlich, uns doch dazu zu äußern.

Feurige Abrüstungsmaßnahme bei der Telekom!

Rüstung sei ein neues Geschäftsfeld, das die Telekom erschließen wolle, und er sehe darin hohes Wachstumspotenzial“

Was der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, Tim Höttges, hier als Wachstumspotenzial bezeichnet, bedeutet nichts anderes als: Krieg ist ein lukratives Geschäft und der Konzern will ein Stück vom Kuchen.

 

+++ Fundi-Karren fahrunfähig gemacht +++

Am 30. Mai 2026 haben wir am Rande des christlich-fundamentalistischen „Schweigemarsch fürs Leben“ in Annaberg-Buchholz mehrere Autos von Jesus-Fans sabotiert.

Der „Schweigemarsch“ wird jährlich vom Lebensrecht Sachsen e.V. organisiert. In Annaberg-Buchholz demonstrieren christliche Hardliner und Faschisten für ein vollständiges Abtreibungsverbot. Abtreibung ist Mord – diese zutiefst antifeministische Erzählung zielt darauf ab, die Körper von gebärfähigen Menschen zu kontrollieren und sie auf ihre reproduktive Funktion zu reduzieren. Frauenfeindlichkeit und Queerfeindlichkeit waren schon immer der kleinste gemeinsame Nenner aller rechten Akteure, und dies gilt es zu bekämpfen!

 

Save the date – Waffenmesse DSEI Germany in Hannover 09.-12.03.2027

Die Waffenmesse „Defence & Security Equipment International“ (DSEI) findet seit über 20 Jahren in London statt und ist eine der größten Europas mit etwa 1.600 Aussteller*innen und 45.000 Besucher*innen in 2025. Neben Tokyo expandiert die Messe jetzt auch nach Hannover und wird vom 09.-12.03.-2027 auf dem Messegelände ausgerichtet.

[HB] Solidarität mit den Betroffenen

  

Knastwerbung auf dem Open Airport Freiburg

Freiburger Gefängnis macht kackdreist Werbung auf örtlichem Flughafenfest!

+++ AKTUELLES: Mahnwache in Brunsbüttel +++

++++ 

Aus Protest gegen den gefährlichen Atommülltransport nach Brokdorf findet heute Vormittag seit 9.30 Uhr in Brunsbüttel eine Mahnwache statt. Treffpunkt ist Hamburger Straße Ecke Fährstraße.

Im Elbehafen von Brunsbüttel, wo das Schiff PACIFIC GREBE seit gestern entladen wird, sind gegen 10.15 Uhr Kranbewegungen sichtbar. In der Nacht haben die Entladearbeiten offenbar pausiert. Wann der Straßentransport mit Ziel Brokdorf abfahrbereit ist, ist derzeit unklar. Das Gelände ist nicht einsehbar und wird von der Polizei abgeschirmt. +

   

Wir sehen rot! Ausstellung

Im Widerstand gegen ihre Kriege

 

Unsere Ausstellung geht in die zweite Runde.
Das Eröffnungswochenende ist vom 24.–26. Juli 2026.
In der Maigalerie der Jungen Welt, Torstraße 6, 10119 Berlin

Programm folgt auf der Website.

https://rotesatelier.de/uncategorized/austellung-wir-sehen-rot/

[LE] +Miethaifahrzeug eingefärbt+

Das Jagdhorn blies vor 2 Wochen zum Start der Jagdsaison zur Bekämpfung der fortlaufenden Gentrifizierung.

Neue Verschärfung gegen den Gefangenen Andreas Krebs

Der Knastrebell Andreas teilte uns am Mittwoch , den 11.Juni mit, dass seine

Post von  dem  Vollzugsdienstleister jetzt selbst kontrolliert wird!

Das  betrifft alle Briefe, die ein- und ausgehen.

Das betrachten wir  als Willkür, Verschärfung  und schlussendlich als Zensur, denn Gefangene haben selbst keinen Zugriff zum Internet, kaum  Zugang zu selbstbestimmten, also staatsfernen Medien.

Was Andreas an Infos jetzt erhält, entscheiden die, die ihn einsperren!

 

Aktion gegen die GEAS-Reform

Regionen: 
Landau
Themen: 
Antifa
Antirassismus
Soziale Kämpfe
Menschen fliehen nicht, weil sie wollen, sondern weil sie müssen. Nein zu GEAS und zur Festung Europa! Heute am 12.06.2026 treten in der Bundesrepublik Deutschland zwei Gesetze in Kraft, mit denen die sogenannte GEAS-Reform (Gemeinsames Europäisches Asylsystem) umgesetzt werden soll. Die verantwortlichen Politiker sprechen dabei von "Steuerung, Ordnung und Begrenzung" aber auch von angeblicher "Verantwortung und Solidarität". Doch diese Gesetze sind ein gewaltvoller Pushback gegen die Rechte geflüchteter Menschen, eine klare Absage an die universellen Menschenrechte und die Würde und den Schutz von Menschen in Not.

2026.06.10./ 50. Prozesstag / Antifa-Ost-Komplex

Schwerpunkt des heutigen Prozesstags war die Vernehmung der Zeugin PKZ 10. PKZ 10 war mit dem Mobilen Einsatzkommando (MEK) Dresden beteiligt an der Umfeldobservation des Brian Engelmann am 08.06.2020 in Leipzig. Der Neonazi und inzwischen rechter Szene-Anwalt hätte laut Anklage durch die vermeintliche Vereinigung angegriffen werden sollen.

München: Polizeigewerkschaft mal wieder Opfer

Angriff auf Gewerkschaftsbüro in Haidhausen: Unbekannte zerstören Fensterscheiben

In Haidhausen haben Unbekannte mehrere Scheiben eines Gewerkschaftsbüros zerstört. Durch die kaputten Fenster warfen sie eine Flüssigkeit ins Innere.

Au-Haidhausen – In Haidhausen haben Unbekannte zwischen Mittwoch, 15., und Donnerstagmorgen, 16. April, 8 Uhr, mehrere Fensterscheiben eines Gewerkschaftsbüros zerstört. Wie das Polizeipräsidium München mitteilt, brachten die Täter durch die kaputten Scheiben eine „übelriechende“ Flüssigkeit in die Räume. Mitarbeiter entdeckten die Beschädigung am Donnerstagmorgen und alarmierten die Polizei über den Notruf 110.

Fensterscheiben zerstört in Haidhausen: Täter bringen übelriechende Flüssigkeit ins Gewerkschaftsbüro

Die Feuerwehr rückte ebenfalls aus und konnte eine Gesundheitsgefährdung durch die Substanz ausschließen. Die Polizei führte umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch. Das Kriminalfachdezernat 4 der Münchner Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des staatsschutzrelevanten Delikts. 

 

Das schrieb die Presse. Dabei kommen die Opfer selbst nicht zu Wort. Wir wollen ihnen endlich eine Stinme geben:

Die Landesgeschäftsstelle der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Bayern ist Ziel eines Anschlags geworden. Bislang unbekannte Täter warfen in der Nacht zum Donnerstag mehrere Scheiben des Verwaltungsgebäudes ein und brachten vermutlich Buttersäure in die Räumlichkeiten ein. Es entstand erheblicher Sachschaden.

Die DPolG Bayern verurteilt diesen Angriff in aller Schärfe. "Gewalt und Sachbeschädigung sind keine Mittel der demokratischen Auseinandersetzung. Wer versucht, durch solche vermutlich politisch motivierte Straftaten Einschüchterung zu erzeugen, stellt sich außerhalb des rechtsstaatlichen Diskurses!" stellt der DPolG-Landesvorsitzende Jürgen Köhnlein klar. "Wir lassen uns von solchen Angriffen auch nicht beeindrucken. Wir sind eine sicherheitsrelevante Einrichtung und damit ist dies ein Angriff auf den Rechtsstaat. Die DPolG Bayern steht für die Interessen der Beschäftigten der Polizei und für einen starken Rechtsstaat. Daran wird sich nichts ändern"!

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an. Die DPolG Bayern setzt auf eine konsequente Aufklärung durch die zuständigen Behörden.

Unabhängig von unterschiedlichen politischen Auffassungen gilt: Der demokratische Diskurs lebt vom Austausch von Argumenten - nicht von Gewalt gegen Sachen oder Personen.

 

Unsere Stimme dazu: ACAB

 

Zelt für Propagandaevent der Bundeswehr antimilitaristisch markiert

In der Nacht vom 9. Juni auf den 10. Juni haben wir das Messezelt für das Propagandaevent der Bundeswehr im Zuge einer Berufsmesse an der TH Köln (Deutz) mit einer antimilitaristischen Parole markiert. Daran konnte uns der abgestellte Security auch nicht hindern. Das Video findet ihr über den beigefügten Link. 

[LE] Halbzeit: Chronik der autonomen Aktivitäten in Leipzig zur Jahreshälfte!

Nach den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 möchten wir im Rahmen der 1. Liga für Autonome veranschaulichen, welche erfolgreichen Aktionen Leipziger Militante bereits umgesetzt haben. Mit diesem indymedia-Post nominieren wir außerdem die Städte Bremen, Hannover, Aachen, München, Berlin und Hamburg, ebenfalls eine Chronik der durchgeführten direkten Aktionen in ihrer Stadt zu veröffentlichen. 

Das sächsische Landesamt für Verfassungsschutz schrieb in seinem Januar-Monatsbericht über das Vorhaben Leipziger Genoss*innen, in diesem Jahr den verliehenen Titel des Randalemeisters (https://de.indymedia.org/node/621749) zu verteidigen, folgendes: "Auch wenn die „Randalemeisterschaft“ als „humoristische“ Aktion verharmlost wird, so ist nach Einschätzung des LfV Sachsen davon auszugehen, dass Leipziger AUTONOME beabsichtigen, sich den „Titel“ mit einem gesteigerten Aktionsniveau auch für 2026 zu sichern. (...) Da Aktionen in das Ranking einfließen, zu denen ein Tatbekenntnis veröffentlicht wurde, ist davon auszugehen, dass in diesem Jahr vermehrt klandestine Aktionen von einem Tatbekenntnis flankiert werden."

Unsere Motivation liegt überraschenderweise weniger im Sieg einer fiktiven Indymedia-Liga, da es für uns doch eine ganze Welt zu gewinnen gibt :^). Jedoch werden Leipziger Autonome die zweite Jahreshälfte selbstverständlich nutzen, um anhaltend zahlreiche direkte Aktionen durchzuführen (und mit etwas Glück erneut zum "Randalemeister" gekürt zu werden..). 

 

Aber scheiß′ drauf - Sponti ist nur einmal im Jahr

Ein anonymer Autor hat eine Kritik an der Sponti-Kultur in Großstädten veröffentlicht und damit aber vorallem Leipzig gemeint. In der Form des Kundenfeedbacks wird sich gewünscht, dass der Adrenalinkick bitte seltener, aber dafür intensiver serviert werden soll. Außerdem wären andere Praktiken deutlich sinnvoller, auch wenn die leider langweilig sind. Nun ist Kritik,  unabhängig von ihrer Form, an sich ja erstmal etwas sinnvolles. Zumal sie nun einmal die Runde gemacht hat und auch in unserem Umfeld nicht nur auf taube Ohren gestoßen ist. Wir nehmen sie hier zum Anlass um miteinzusteigen in die Diskussion um Spontis, den neuen heißen Trend in der radikalen Linken - oder vielmehr was die (angenommenen) 15-30 übriggebliebenen Menschen, die noch an Spontis teilnehmen oder sie organisieren, denn bitteschön besseres mit ihrer Zeit anfangen könnten? Wie auch immer. Die restlichen 200 Autonomen in Leipzig (VS Angaben für 2025)  wollen wohl was geboten bekommen.

Eine Reihe von Sabotagen legt die Produktion bei Rüstungs- und Technologieunternehmen lahm

Während die Polizei in Reutlingen im Dunkeln tappt und nur spekulieren kann, wer das Feuer in einem Umspannwerk gelegt hat, erfahren wir bei einem Blick auf verschiedene Gegeninformations-Blogs, dass es in letzter Zeit in Frankreich und Deutschland eine ganze Reihe von Angriffen auf die Stromversorgung von Rüstungsfirmen und Technologiekonzernen gab, insbesondere auf die Halbleiterproduktion. Für manche dieser Taten ist im Nachhinein ein entsprechendes Bekenner:innenschreiben aufgetaucht, bei anderen bleibt die Urheberschaft ungewiss. Auch wir können nur vermuten, welches Ziel mit diesen anonym durchgeführten Sabotagen verfolgt wurde. Auffällig ist jedoch, dass sich in allen Fällen in unmittelbarer Nähe der Anschlagsorte bzw. in den von den Stromausfällen betroffenen Gebiete Akteure der Kriegs- und High-Tech-Industrie befinden. Dass solche Taten ausgerechnet in Frankreich und Deutschland zunehmend Verbreitung finden, ist auch nicht besonders überraschen. Schließlich sind es diese beiden Länder, die die Militarisierung und Aufrüstung Europas maßgeblich vorantreiben. Gleichzeitig gehören diese zu den größten Exporteuren von Kriegsgerät und profitieren von der Zunahme globaler Kriegsschauplätze.

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