Aber scheiß′ drauf - Sponti ist nur einmal im Jahr
Ein anonymer Autor hat eine Kritik an der Sponti-Kultur in Großstädten veröffentlicht und damit aber vorallem Leipzig gemeint. In der Form des Kundenfeedbacks wird sich gewünscht, dass der Adrenalinkick bitte seltener, aber dafür intensiver serviert werden soll. Außerdem wären andere Praktiken deutlich sinnvoller, auch wenn die leider langweilig sind. Nun ist Kritik, unabhängig von ihrer Form, an sich ja erstmal etwas sinnvolles. Zumal sie nun einmal die Runde gemacht hat und auch in unserem Umfeld nicht nur auf taube Ohren gestoßen ist. Wir nehmen sie hier zum Anlass um miteinzusteigen in die Diskussion um Spontis, den neuen heißen Trend in der radikalen Linken - oder vielmehr was die (angenommenen) 15-30 übriggebliebenen Menschen, die noch an Spontis teilnehmen oder sie organisieren, denn bitteschön besseres mit ihrer Zeit anfangen könnten? Wie auch immer. Die restlichen 200 Autonomen in Leipzig (VS Angaben für 2025) wollen wohl was geboten bekommen.
Wie im Text richtig angesprochen trifft man in Leipzig sowohl auf eine reiche Geschichte an unangemeldeten Demonstrationen und randalierenden Black-Blocks, als auch aktuell wieder vermehrt in Erscheinung getretenen kleinen und eher kurzen sogenannten Spontis, also unangekündigte, unangemeldete, mal mehr mal weniger spontane Aufzüge - oft in schwarzer Vermummung. Als Menschen die sich freuen, zu solchen Aktionen eingeladen zu werden, sehen wir ebenfalls das Problem der Begrenztheit dieser Aktionsform und sind unzufrieden, wenn immer weniger Menschen zu solchen Aktionen zusammenkommen, wir stagnieren. Ebenso sind wir uns der Krise der "Autonomen Bewegung" im Klaren, die sich allerdings nicht nur auf die Teilnehmer*innenzahlen von Spontis beschränkt. Es herrscht eine grundsätzliche Krise der radikalen Linken und der Antifa-Bewegung, die um Antworten und Strategien auf die sich verschärfenden globalen Krisen sowie die Repressionen ringt, genau wie wir. Die Schlüsse, die aus diesem Schwund gezogen werden, sind so uninformiert und die Analyse der Strategie "Sponti" so grundlegend missverstanden, dass es notwendig ist dazu eine Antwort zu verfassen. Es muss vielleicht kurz und klar erklärt werden, warum dieses Mittel immer wieder vorschlagen wird. Anzumerken ist allerdings auch die Tatsache, dass alles illegale oder spektakuläre immer mehr auf dem Prüfstand steht, als die hier propagierten langweiligen, aber besonders ernsthaften Arten der Praxis. Wenn diese ihr Ziel nicht erfüllen, der Aufwand sinnlos war oder die Veranstaltungsreihen schlicht nicht besucht werden (alles eher der Standard als die Ausnahme), war der Anspruch meistens gering genug und freudige Selbstermächtigung gar nicht eingeplant, so dass man auch nichts zu kritisieren hat - praktisch!
Bevor wir auf unsere strategische Begründung von (auch kleinen) Spontandemonstrationen eingehen, müssen wir erstmal die faktischen Fehler ausräumen, die hier aus Unwissenheit oder argumentativem Kalkül aufgetischt wurden. Die Teilnahme an einer unangemeldeten Demonstration, die Versammlungscharakter hat und nicht explizit eine reine "gemeinschaftliche Sachbeschädigung" im Sinne einer sogenannten Scherbensponti ist, stellt grundsätzlich erstmal keine Straftat dar. Solange keine konkrete Tathandlung oder "psychologische Unterstützung" nachgewisen werden kann, wird daraus keine Verurteilung folgen. Handschuhe, Vermummung, gut geplante Routen und die Anonymität der Großstadt sorgen dafür, dass auch in der Praxis die Repression bei dieser Aktionsform, im Gegensatz zur potentiell schlecht geplanten Kleingruppenaktion, gering ist. Das maximale an Schikane ist die ED-Behandlung oder sehr selten eine Hausdurchsuchung, bei der in aufgeräumten Wohnungen nichts strafrechtlich relevantes bei rumkommt, außer Stress. Anzeigen oder gar Verurteilungen wegen "schwerem Landfriedensbruch" sind bei Massenmilitanz-Events wie Tag-X/G20 gängig, aber tatsächlich nicht bei einer Spontandemonstration, die weit genug mobilisiert ist, dass sich unerfahrene beteiligen könnten. Die Scherbenspontis, die solche Repression bedeuten könnten, werden nur von Leuten gemacht, die wissen was sie tun. Das weiß der Autor, auch wenn er das hier vermischt.
Auch die Analyse der Teilnehmer*innenzahlentwicklung spricht nicht für eine große Beschäftigung mit unserer kurz- und mittelfristigen Bewegungsgeschichte oder für ein kurzes Gedächtnis. Es ist nicht so, dass wir in Leipzig einfach immer 500 Menschen mehrmals im Jahr waren und dann jetzt das erste mal nur noch 15-30. Die Mobilisierungsfähigkeit unserer Aktionen ist zyklisch und von anderen Faktoren abhängig als in unser Macht steht. Auf dem linksunten.indymedia.org archive kann vieles nachgelesen werden, wenn man keinen Kontakt zu den älteren Genoss*innen hat, die dabei waren. Aus wenigen dutzend Teilnehmer*innen werden plötzlich um 2015 rum konstant einige Hundert durch Legida und Zuzug mit großen Spontis wie am 12.12. auf der Karli, zum G8-Gipfel im Johannaprk oder nach dem Mord an einem Geflüchteten durch die halbe Stadt mit 1500 Leuten. Nach einem erneuten abflauen kommt ein wildes jahr 2020 in dem Besetzungen, autonome Aufbauprozesse und Coronalangeweile zusammenkommen. Spätestens mit der krachenden Niederlage am Tag-X in Leipzig und zum Tag der Ehre in Budapest 2023 fällt es wieder massiv ab. Nichtsdestrotz könnte man behaupten, dass nur durch die unermüdliche Fortführung dieser Spontikultur letztes Jahr überhaupt noch eine "Autonome Linke" existiert bzw. sichtbar ist, die der Autor hier anzusprechen versucht. Erst dieses Jahr waren dafür wieder 150 Leute auf der Vorabendsponti zum feministischen Kampftag, was uns sehr gefreut hat.
Es war definitiv schon mal besser und es war auch schon mal ähnlich düster, aber solange nicht aufgegeben wird, ist es für ein finales Urteil verfrüht.
Aber warum überhaupt an diesem Mittel der Sponti festhalten? Warum grade diese Form des Kampfes retten und was soll die langfristige Strategie dabei sein?
Die politische Strategie der Sponti
Als die Autor*innen dieses Textes teilen wir trotz verschiedener Ideologiefragmente das gemeinsame Ziel der sozialen Revolution. Wir wollen unseren Beitrag leisten den Staat, das Patriarchat, die aktuellen Eigentumsordnung und unser trauriges Schicksal darin zu überwinden. Gegen die kommende gewaltsame Zuspitzung der eh schon brutalen Verhältnisse wollen wir uns zumindest so gut es geht wehren.
Einerseits würden wir auch an Spontis und anderen Krawall-Events teilnehmen, wenn diese keinen langfristigen Sinn darstellen würden, weil wir uns ducken werden und auch kämpfen, wenn die Chancen schlecht stehen. Mit Spontis kann der Mythos einer angriffslustigen Masse aufgebaut und damit Druck auf feindliche Strukturen ausgeübt werden. Je nach dem Stand unserer Bewegung konnten wir damit Themen setzen, Bullenwachen und Räumungen verzögern und Unternehmen durch Sachschaden in ihren Emtscheidungen beeinflussen. Das alles hat aber klare Grenzen wenn man die Aktionsform in sich betrachtet.
Anderseits betrachten wir nach vielen Diskussionen die Methode des Aufstands als absolut notwendig. Keine Version eines Erfolges unserer Seite kommt ohne die Ausbreitung unserer kämpferischen Taktiken aus.
Klassenbewusstsein, Feminismus, politische Wut und der entschiedene Wille nach etwas ganz Anderem sind die notwendigen Bedingungen, damit sich überhaupt etwas ändern kann. Dass das allerdings für sich alleine nicht reicht, haben nicht zuletzt die globalen Aufstände der letzten 15 Jahre gezeigt. Auf viele Faktoren, die zum Erfolg von Aufständen und Revolten führen haben wir keinen Einfluss. Andere Faktoren kann man wiederum zumindest versuchen zu beeinflussen: Netzwerke außerhalb unser Blase knüpfen oder Strukturen aufbauen, die eine revolutionäre Veränderung tragen könnten oder die Verhältnisse auf der Höhe der Zeit analysieren.
Das sollte auch unsere Hauptbeschäftigung sein, aber nichtsdestrotz kommen wir nicht um das Ausprobieren militanter Kampfformen inklusive Spontis herum:
1. Wir müssen unsere Praktiken am Leben halten bis unsere Strukturarbeit Früchte trägt. Jede Bewegung oder revolutionäre Organisierung, die wir aufbauen, muss bereits eine gewisse Erfahrung im Kampf haben, angepasst an die aktuellen Möglichkeiten. Wenn wir damit erst anfangen, sobald wir die Systemfrage stellen, ist es zu spät um das richtige Verhältnis zu unserer Gewalt noch zu lernen.
2. Wir müssen die Fraktion sein, die für die Gesellschaft sichtbar kämpft, damit man uns als Verbündete ernst nimmt, sobald aus den schlechten Verhältnissen ein Aufstand entstehen sollte. Die Bewegungen in Frankreich seit 2016, die Schüler*innenproteste in Chile 2019 oder der 1.Mai in Berlin 1987 wären nicht so verlaufen, wenn nicht allen Beteiligten seit Jahren klar gewesen wäre, dass die "Autonomen/Antagonist*innen" dort vor Ort Verbündete in der soziale Eruption sind.
3. Wir müssen langfristig auf anschlussfähige Formen der Massenmilitanz hinarbeiten, um einen Anlaufpunkt für Alle darzustellen, die anfangen wollen sich gegen die Verhältnisse zu wehren oder zunächst aus vielfältigen Gründen aufrichtig wütend sind. Und auch wenn es in Deutschland zunächst nicht die Wut auf die globale kapitalistischen Barbarei sein wird, die die Menschen auf die Straße treibt - die fortschreitende Faschisierung und ein mögliches Pendant der US-Amerikanischen Abschiebebehörde ICE in Europa könnten auch hier die Verhältnisse zuspitzen. Wenn der Moment kommt brauchen wir neben einer aufnahmefähigen Organisierung vorallem einen Plan, wie wir den Willen zur Veränderung so auf die Straße bringen, dass wir in die Verhältnisse eingreifen können. Für uns bedeutet das den langsamen Aufbau unseres Fähigkeits- und Mobilisierungspotentials, so dass wir wieder offen und glaubhaft zum Straßenkampf aufrufen können, was mühselige Kleinstarbeit ist und wobei nicht jede Aktion ermächtigend ist.
4. Um so mehr Menschen teilgenommen haben an unseren Riots, um so mehr sind bereit wiederzukommen, wenn es wieder um etwas geht. Deshalb lohnt es sich diese Rituale auch für neue, noch nicht gelangweilte Genoss*innen aufzuwärmen. Auch ritualisierte Krawalltage wie der 1. Mai haben einen langfristigen Wert für die Verbreitung unserer Kampfformen, auch wenn es sich manchmal sinnlos anfühlt, das zu organisieren oder sogar die eigene Freiheit dafür zu riskieren.
5. Alle anderen Mittel, die uns aktuell zur Verfügung stehen, also unzugängliche Plena, unbezahlte soziale Arbeit in den Nachbarschaftsvernetzungen oder angemeldete Latschdemos mit großen Bündnissen sind in einer Weise beschränkt, die nicht mal das Potential hat uns effektiv voranzubringen, wenn plötzlich 100.000 teilnehmen - siehe Fridays For Future oder die letzten Aktionen von Wiedersetzen. Das heißt nicht, dass wir solche Ansätze komplett lassen sollten oder sie nicht teilweise absolut notwendige Versuche sind, sich langfristig in der Gesellschaft zu verankern. Wir haben aber das Gefühl, dass daran gerade recht viele Genoss*innen (uns inlusive) arbeiten und auch in diesen Mobilisierungen langfristig nicht auf die eigene Kampffähigkeiten verzichtet werden kann. Da sich aktuell wenige der paar hundert linksradikalen Leipziger*innen dafür Verantwortlich fühlen, halten wir es für notwendig, die Fähigkeit Massenmilitanz, die ja auch im Originaltext propagiert wird, langsam wieder aufzubauen. Denn von nichts kommt nichts.
Wir sind außerdem keine PR-Firma dessen Werte irgendwie schmackhaft gemacht werden müssen für irgendwelche imaginierten normalen Menchen. Die Postautonomen Politgruppenreste scheitern nicht, weil die 15-30 Autonomen ihnen ihr Image versauen, sondern weil sie keine Perspektive des Kampfes überhaupt anstreben. Die selben Rassist*innen und Gesetzestreuen Bürger, die zu tausenden in die Gelbwesten geströmt sind, waren plötzlich bereit mit Autonomen und Banlieu Kids die Prunkstraßen von Paris zu zerstören. Auch wenn sie davor jahrelang wahrscheinlich Knast für Randalierer gefordert haben. Es können neue Verbindungen entstehen, wenn man Erfahrungen teilt.
Wenn die viel beschworenen Massen selbst anfangen etwas zu spüren, werden sie uns verzeihen, dass wir ihre Nachtruhe gestört haben, aber sie werden nicht vergessen, dass wir schon immer Recht hatten, damit dass Bullen Feinde sind.
Wer im Glashaus sitzt ...
Unabhängig ob man nun unserem Verhältnis zu Spontis und deren strategischem Nutzen zustimmen kann oder nicht. Gegen die vorgebrachte Kritik und ihren Alternativvorschlägen sprechen vorallem ihre eigenen Argumente.
Wir können natürlich nicht für Alle sprechen, aber uns gibt es schon ein ermächtigendes Gefühl mit einem Hammer oder Steinen in der Hand durch unsere Kieze zu ziehen. Wenn die Straßen, durch die wir uns sonst nur mit gesenktem Kopf zur Arbeit oder zum Plenum schleppen, mit Rauch und Parolen gefüllt werden, bereitet uns das Freude. Wir haben uns noch nie von einer eingehegten Latschdemo oder den schlecht vorgetragenen Reden so viel Energie mit in den Alltag genommen wie vom Klirren der Scheiben der Bullen, die uns seit Jahren verprügeln oder der Immofirmen, die uns um die Miete betrügen.
Die schlechten Nachrichten prasseln nur so auf uns ein und es tut gut der momentanen Ohnmacht etwas entgegensetzen zu können und dabei mit Gleichgesinnten (und seien es nur 15-30) den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Wenn wir nur wie in dem Text vorgeschlagen auf die Straße gehen sollen, wird das unter 5-10.000 Teilnehmer*innen eh nichts, also kann man darauf warten oder sich im Kleinen mit geringem Aufwand annähern, während man am großen Knall arbeitet.
Wir wollen dir auch dein Gefühl der Angst vorm ersten Blaulicht nicht absprechen, aber man muss nicht rennen you know? Je nachdem wie die Kräftverhältnisse sind, freuen wir uns regelrecht wenn Team Blau auftaucht und wir endlich einen Adressaten für unser steinförmiges Feedbacks zur letzten Hausdurchsuchung zu haben. Auch wenn wir nicht immer wie zu Hochzeiten ganze Trupps zum Umdrehen zwingen werden, haben die Bullen schon länger aufgehört mit nur einem Auto zu kommen, und zwar gerade weil wir nur darauf warten. Generell stellt sich uns die Frage, wie sehr die "ängstlichen anfang zwanzigjährigen" eine projektive selbstbeschreibung von dir war? Angst haben wir alle und müssen damit einen Umgang finden, wenn wir denken dass es sich trotzdem lohnt. Aus der Angst sollte man aber keine politische Strategie ableiten. Anfang zwanzig dagegen wären wir natürlich trotzdem gerne wieder.
Es gebietet auch einer gewissen Ironie die vorsichhergetragene Sorge zu äußern, Menschen könnten nicht vorbereitet sein und das als Bedingung des gemeinsamen Kampfes zu setzen, aber dann von Schüssen auf unsere Fahrzeugbarrikaden zu schwafeln - gibt es dafür auch eine 1x1-Broschüre? Aufstand nur wenn niemand im Knast landet, war schon immer das Motto der Unterdrückten und Ausgebeuteten der Geschichte und hat uns ganz ohne Opfer den Achtstundentag beschehrt - völlig klar!
Was wir natürlich nicht bedacht haben, sind die neuen, revolutionären Vorschläge: Es sollten mehr Flyer verteilt, Demo-1×1-Hefte verbreitet, Veranstaltungsreihen organisiert, Lautis gefahren und Reden gehalten werden. Immer wenn wir auf Arbeit mit unseren Kolleg*innen reden, spürt man förmlich ihr Verlangen danach. Die Leute wollen einfach noch ein wenig mehr vollgelabert werden von den moralisierenden Studis der IL, der 6 Menschen starken revolutionären Politgruppe oder den 9 verschiedenen mal mehr mal weniger offen stalinistischen Parteiaufbauversuchen. Noch ein Vortrag vor 10 Leuten und am besten noch eine Rede in der wir, wie Aliens von außen zum Klassenkampf aufrufen ohne diesen selbst zu betreiben. Bloß nichts an den Szenegepflogenheiten verändern und vorallem bloß keine Selbstermächtigung versuchen, denn die Illusion, das der postautonome Modus Operandi uns aus der Misere rausholt und nicht seit 30 Jahren noch tiefer in die Scheiße reitet, muss aufrecht erhalten werden.
Wir werden weiter versuchen unsere Aktonsformen danach auszuwählen, was wir langfristig strategisch sinnvoll finden. Das heißt wir schreiben weiter Flyer und Demo1x1-Hefte, organisieren Blöcke mit gutem Ausdruck und betreiben Strukturaufbau für die soziale Revolution.
Wir freuen uns natürlich auch, nachdem 30 Jahre lang kreative, neue Aktionsformen gefordert wurden, wenn endlich welche auf magische Weise gefunden werden.
Wir hören aber nicht auf uns selbstbestimmt die Straßen zu nehmen und unsere Art zu kämpfen immer wieder anzubieten, bis die Bedingungen wieder eine größere Beteiligung ermöglichen. Das machen wir auch ohne den Autor, auch wenn natürlich weiterhin jede*r eingeladen ist, Spontis für dieses befreiende Gefühl zu konsumieren. Wir sehen uns dann wenn wir Flyer auf der nächsten Demo austauschen oder wenn du emotionalisiert genug bist, um es mal wieder "scheppern" zu lassen.
Vielleicht gibt es ja doch irgendwann mal einen Aufstand und wir müssen nicht mehr nur dieses Szene-Elend verwalten.
Bis dahin sehen wir uns auf der Straße!
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