Ein Himmelstoß für die General-SA – Prozesstermine im Zündlumpen-Verfahren für November/Dezember angekündigt
Man könnte von einem M. C. Escherschen Treppenwitz sprechen, wenn man sich den Gang der Dinge im Münchner Zündlumpen-Verfahren über die letzten vier Jahre ansieht. Ohne jeden Zweifel drehte sich die Justiz das letzte Jahr im Kreise. Endlich jedoch soll voraussichtlich im November und Dezember diesen Jahres, kaum 1 1/2 Jahre nachdem uns Eva Firoozis Typoskript ihres Kammertheaterstücks „Wer das liest ist doof“ in einer Vorabfassung vorgelegt wurde, die Uraufführung des Repressionstheaters rund um den Zündlumpen stattfinden. Mit dem Richter Himmelstoß und seiner richterlichen Vereinigung als Protagonisten auf der Bühne. Jene Darsteller also, die zuletzt, nachdem sie das Machwerk Firoozis mit dem Rotstift zusammengestrichen hatten, ganze Akte entfernt und sogar das Genre geändert hatten, ihre Proben auf Eis gelegt hatten, um Eva Firoozi an das Amtstheater zu verweisen, werden nun also von der obersten Theateraufsicht genötigt, das Stück dennoch aufzuführen.
Wenngleich bislang unklar ist, inwieweit die Rotstift-Korrekturen der Vereinigung Himmelstoß & Co. sich auf den Plot des Kammerspiels auswirken, weshalb wir eine Darstellung des selbigen auf einen späteren Zeitpunkt verschieben und vorerst lediglich auf frühere Texte verweisen, so lässt sich dennoch ersehen, dass Eva Firoozi für den Stoff ihres Stückes aus zahlreichen anderen Werken kopiert und abgeschrieben hat. Offensichtlich aus der Juristerei kommend hat die junge Debüt-General-Intendantin dabei auch dafür zu sorgen versucht, die Originale gleich verschwinden zu lassen, hat sie einziehen lassen und will sie im Rahmen der Uraufführung ihres Stücks sogar vernichten lassen, um ihre Plagiate zu vertuschen. Da fühlt man sich schon einmal an das Phänomen aus der Juristischen Unibibliothek erinnert, in der den Folianten der Verblödung ganze Seiten herausgerissen wurden, nur damit die Konkurrenz ausgestochen werde.
Dabei munkeln diverse Kritiker auch, dass Eva Firoozi offensichtlich eine KI nutzt, um ihre Stücke abzufassen. Dies machen sie daran fest, dass innerhalb kürzester Zeit mehrere Theaterstücke, vom Genre des Kasperltheaters bis hin zu Sitcom-artigen Kammerspielen, angekündigt wurden, allesamt aus der Feder der jungen Debütantin. Dies scheint sich auch auf die Qualität der Stücke auszuwirken. So urteilte der bekannte Theaterkritiker Martin Bernd Stein, der seither als verschollen gilt, im Vorfeld der dieser Tage anstehenden Uraufführung des Stückes „Kasperl und Seppl vs. Petrosilius Wackermann und Oberwachtmeister Dimpflmeier“ bereits: „Grauenhaft!“
Aber einige unverbesserliche Fans der Generalintendantin wollen sich davon nicht abschrecken lassen und planen dennoch eine Theaterfahrt an das Amtstheater Altötting (Treffpunkt 18.06.2026, 9 Uhr Bahnhof Altötting), auf die wir hier verweisen wollen: https://de.indymedia.org/node/738254
Karten für das für November und Dezember angekündigte Stück „Wer das liest ist doof“ sollen wohl erst im Herbst in den Vorverkauf kommen. Ob es freien Eintritt geben wird, ist derzeit noch unklar. Fest steht jedoch bereits, dass ein weiteres Stück von Eva Firoozi, ein „Die Hunde sind los“-Verschnitt, nicht wie einst in den Raum gestellt, gleich mitaufgeführt wird. Dazu Richter Himmelstoß: „Um Himmels willen, bloß nicht noch mehr Akte(n)! Frau Firoozi, Sie sind nicht Wagner.“
Wir bleiben also gespannt und melden uns wieder, wenn der Vorverkauf startet.
Wir haben übrigens vernommen, dass Veröffentlichungen rund um das Zündlumpen-Verfahren immer kryptischer und unverständlicher werden. Dazu können wir nur sagen: Wir verstehen das alles selbst nicht mehr. Das liegt an der modernen Repressionskunst.
Hier noch eine Liste an vorangegangenen Veröffentlichungen rund um Repression in München und Eva Firoozis Repressionstheaterkunst:
Darüber hinaus in gedruckter Form in allen besser sortierten anarchistischen Buchhandlungen, Läden, etc. zu bekommen:
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Hetzlumpen. Zeitschrift in Solidarität mit den von Repression, Knast und Zensur betroffenen Anarchist:innen und ihren Projekten und Kämpfen in München
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About Munich 2019-2025: Petrol, Printer Ink, and Paranormal Activity
Creative Commons by-sa: Weitergabe unter gleichen Bedingungen
Ergänzungen
B: flomax smears, format perforation; 000.
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