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Rote Hilfe gewinnt nach Kündigung ihres Bankkontos auch vor dem OLG

Ein weiterer Sieg für die Rote Hilfe und zugleich eine bemerkenswerte Entscheidung darüber, dass politische Entscheidungen der USA in Deutschland von den Gerichten nicht widerspruchslos akzeptiert werden. Rechtsanwalt Dr. Jasper Prigge, der die Rote Hilfe vor Gericht vertreten hat, erklärt nach Bekanntwerden der Entscheidung „Die Rote Hilfe hat sich nichts zuschulden kommen lassen. Die Kündigung des Kontos hat zu großer Verunsicherung bei zivilgesellschaftlichen Organisationen geführt“, aber das Oberlandesgericht (OLG) habe, so Prigge weiter, „willkürlichen Kontenkündigungen eine klare Grenze“ aufgezeigt.

 

 

 

 

Razzia in Sachsen: Gericht verurteilt Razzia in linkem Wohnprojekt als verfassungswidrig!

 

Vor vier Jahren wurden im sächsischen Erzgebirge die BewohnerInnen des Projekts von rund 200 Polizist:innen aus dem Schlaf gerissen. 14 Durchsuchungsbeschlüsse sollten vollstreckt werden. Nun entschied das Bundesverfassungsgericht, dass die Razzia bei einem der Bewohnenden verfassungswidrig gewesen sei.

 

Rheinmetall Entwaffnen: »Wir wollen das kriegsunwillige Hamburg«

Regionen: 
Hamburg
Themen: 
Militarismus
Deutschland rüstet auf, zugleich wächst der Druck auf den Sozialstaat. Doch wie hängen Militarisierung, Sozialabbau und Klimakrise zusammen? Ein Gespräch über neuen Antimilitarismus, die alte Friedensbewegung und Proteste gegen die Kriegstüchtigkeit. Tina Reiß von der Interventionistischen Linken, aktiv im Bündnis Rheinmetall Entwaffnen, über die geplanten Aktionstage in der Hansestadt Ende September.

Café No Pasaran: Analoger Treffpunkt gegen digitale Angriffe

 

Mit der Entscheidung, das Tech-Kollektiv Autistici/Inventati auf die US-Terrorliste zu setzen, hat die Trump-Administration einen Angriff auf linke Infrastruktur gestartet. Mit noblogs.org hostete das Kollektiv mehrere hundert Blogs weltweit, die auch vielen emanzipatorischen, antifaschistischen Gruppen und Kollektiven die Möglichkeit boten, der rechten Diskursverschiebung entgegenzuwirken.

 

 

Zürich: Knall bei Drohnenbauer Destinus

 

Krieg dem Krieg – Rheinmetall und Co entwaffnen. In der Nacht des 15.09.2026 haben wir bei Destinus an der Albisriederstrasse in Zürich die Eingangsscheibe gesprengt. Es ist ein militanter Angriff gegen die Aufrüstung der Herrschenden und ein Beitrag zu den zahlreichen Initiativen (wie zuletzt das eminent wichtige Rheinmetall Entwaffnen Camp in Köln), die diese ins Visier nehmen.

 

 

 

 

Angriff auf AfD Veranstaltungsort in Solingen!

Dadurch, dass das Restaurant Alt Ketzberg für die AfD Faschos im und ums Bergische, wie unter anderem dem Nazibullen Dietmar Gedig, einen Wohlfühlort schafft und es ihnen so gerne für „bergische Vortragsabende“ und Stammtische der AfD zur Verfügung stellt, hat sich das Gasthaus Alt Ketzberg in unserem schönen Solingen Gräfrath für eine nächtliche Aktion bei uns beworben. Da konnten wir einfach nicht „Nein“ sagen. Deshalb haben wir in der Nacht auf den 14.9.2026 kurz vorbei geschaut und den Laden mit Steinen und Farbe amtlich demoliert.

Wir sehen, wie die AfD überall stärker wird. Wie jetzt auch in Sachsen-Anhalt. Als kleines Geschenk gab’s hierzu den Besuch von uns. Wir werden nicht aufhören, euch anzugreifen. Auch wenn CDU, SPD, FDP, Grüne und manchmal auch die Linkspartei mit ihrer jahrzehntelangen Politik des Sozialabbaus und der rassistischen Stimmungsmache den Weg für euch fleißig mitbereitet haben.
Aber genau deshalb wollen wir nicht einfach tatenlos zusehen und in Schockstarre verfallen.
Wir sehen bereits große Demos und Blockaden von Parteitagen und anderen Naziaufmärschen. Aber das reicht leider nicht. Und ja, auch unsere Intervention beim Restaurant Alt Ketzberg ist natürlich auch nicht das alleinige Mittel, dass uns von Faschisten befreit.
Wir freuen uns über die letzten Aktionen in Klötze, Köln und Solingen gegen Nazis und schließen uns hiermit an. Aber es gibt eben gerade nicht genug Angriffe auf die AfD, ihre Räume und ihre Strukturen, weshalb sie sich viel zu oft einfach ungestört weiter betätigen kann. Deshalb schließt euch ebenfalls an, recherchiert Orte, in denen sich Nazis wohlfühlen und greift sie an. Auch wir haben uns an den Klassikern des autonomen Antifa-Werkzeugkasten bedient. Dieser gehört mit unter anderem Steinen und Farbe zu den schönsten und manchmal auch zu den effektivsten Dingen, die der politische Kampf zu bieten hat. Also schnappt euch wieder die altbewährten Dinge und schließt euch an! 
Keine Ruhe für die AfD Faschisten und ihren Unterstützer*innen! Keine Ruhe für die CDU+SPD Bande an der Regierung, die uns unablässig mit ihren feindlichen Angriffen auf Geflüchtete und auf alles Soziale zusetzt!

Grüße gehen an das AZ Aachen, das von den Bullen nach einer Antifa-Demo zu den Wahlen in Sachsen-Anhalt angegriffen wurde. 

Freiheit für alle Antifas! Freiheit für Maja! Keine Auslieferung von Gino und Zaid! 

Für den Kommunismus. Für die Freiheit! 
Ein Hoch auf die Autonome Antifa!
ACAB

(KI) War on war - we do not enlist!

Im Zuge der internationalen Mobilisierung „war on war – we do not enlist!“, rund um den 8. Mai 2026, wurde auf dem Exerzierplatz in Kiel eine mehrere Meter große Parole gemalt. Am 8. Mai startete auf dem Platz der Schulstreik gegen die Wehrpflicht.

Video der Parole: https://streamable.com/xux5dx

 

 

 

 

Rückblick: AntiRep-Wochen von Rote Hilfe Leipzig and friends

Von Ende Mai bis Mitte Juli fanden in Leipzig die AntiRep-Wochen statt. Wir haben uns entschieden die Veranstaltungen nochmal Revué passieren zu lassen - auch um Menschen, die es vielleicht nicht zu den Veranstaltungen geschafft zu haben, abzuholen. Wir wollen uns hier auch nochmal bei den Menschen, Gruppen, Strukturen und solidarischen Orten bedanken, die diese Veranstaltungsreihe mit uns aufgezogen haben. Einige der Genoss*innen waren so nett ihre Perspektive auf die vergangene Veranstaltung selbst runter zu schreiben und noch ein paar Materialien zur Ergänzung zu verlinken. 

Vielen Dank nicht zuletzt auch an alle Menschen, die zu den Veranstaltungen gekommen sind. Wenn ihr selbst eine Veranstaltung zum Thema (Anti-)Repression machen möchtet, sprecht oder schreibt uns gerne an - vielleicht kann dann die nächste Auflage der AntiRep-Wochen oder eine einzelne Veranstaltung mit euch gemeinsam stattfinden. 

 

 

Fassadenvorwände in der Gürtelstrasse

Fassadenvorwände in der Gürtelstrasse

 

Eine Meldung wabert durch die Signal- und Telegramgruppen der ausserparlamentarischen Linken. Beim Hugohaus ist eine Gerüstbaufirma mit Polizei im Schlepptau eingetroffen. Die Gerüstbaufirma tut, was eine Gerüstbaufirma tut: Sie baut ein Gerüst. Eine Räumung durch die Hintertür?

[FL] Abtreibungsgegner markiert - heraus zum Safe Abortion Day!

Wir haben vor dem Eingang zur Geschäftsführung des Fördeklinikums am Standort des ehemaligen Diako-Krankenhauses in Flensburg Kleiderbügel und rote Farbe verteilt und den Schriftzug „Selbstbestimmung ist unser Recht“ hinterlassen.

Nachtrag Aussageverweigerung

Eigentlich sollte der ursprüngliche Beitrag für sich stehen. Da die Aussagen in Düsseldorf und die Kritik daran mit dem Artikel in Verbindung gesetzt worden sind, soll noch einmal eine klare Abgrenzung und Einordnung erfolgen – insbesondere da die Diskussion um die Aussagen unvermindert weitergeht. [1]

(LE) Wir können uns nur kollektiv ermächtigen! - Aufruf zum Anarchistischen Block

Alle reden von der Krise. Ob Wirtschaft, Klima oder Krieg. In all den Diskussionen geht es um Machtansprüche von Staaten, das unbedingte Aufrechterhalten des Status quo oder um Geld und Profite. Selten geht es aber um unser Schicksal – das der arbeitenden Menschen, die keine Millionen auf der Bank haben und in den direkt oder indirekt betroffenen Teilen der Welt leben. Das ändern wir!

Wenn wir im internationalen Spiel der verschiedenen Staaten und Anzugträger nicht zermalmt werden wollen, kommen wir nicht darum herum, unsere Position als Abhängige unserer Arbeit zu stärken und weltweit massenhaft einzugreifen!
Um das Potential unserer kollektiven Macht als Lohnabhängige zu stärken, beteiligen wir uns am Anarchistischen Block bei den Sozialprotesten in Leipzig. Am Freitag reihen wir uns in die entstehende Bewegung der Schüler*innen gegen die Wehrpflicht ein, um der Militarisierung in diesem Land noch etwas entgegensetzen zu können. Am Samstag beteiligen wir uns kritisch an den bundesweiten Protesten des DGB gegen die Kürzungspolitik. Dabei lehnen wir die Strategie des DGB ab, immer nur als Bittsteller um ein paar Prozente zu kämpfen und dann doch nachzugeben. Da diese beiden Themen ineinandergreifen und Teil derselben Entwicklung sind, begrüßen wir die Initiative für einen anarchistischen Block an beiden Tagen und rufen dazu auf, mit uns Präsenz zu zeigen.

Am Samstag, dem 26.09., wird Elke Hannack eine Rede halten. Sie ist nicht nur DGB-Vizechefin, sondern auch Mitglied im Vorstand der CDA (Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft) und seit Jahren aktiv an der Politik der CDU beteiligt. Nachdem uns ihr Parteichef und seine Kollegen wöchentlich mit neuen Beleidigungen überziehen, sollen wir uns jetzt auch noch von seiner Delegierten in Sachen Kürzungspolitik verhöhnen lassen? Wer soll einen Aufruf zum Protest von einer CDU-Politikerin schon ernst nehmen? Wer soll diesem Schauspiel noch glauben, wenn wir als Gewerkschaftsmitglieder nur in kontrollierten Bahnen Forderungen stellen sollen, sodass der Unmut eingeplant und von Anfang an ins Nichts gelenkt werden kann? Das werden wir am Samstag nicht einfach hinnehmen!

Klare Ansage: Wer AfD wählt, macht sich mitschuldig

Dieser Text ist als kurzer Verteiler gedacht – für Verwandte, Nachbarn und Nachbarinnen, Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schüler, Kommilitoninnen und Kommilitonen und alle, mit denen man im Alltag zu tun hat. Besonders jetzt, kurz vor den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und zur Abgeordnetenhauswahl in Berlin am 20. September 2026. Einfach weiterreichen, ausdrucken, schicken oder vorsprechen. Die Botschaft muss ankommen. Ein Versagen, wie in Sachsen-Anhalt, darf sich nicht noch mal wiederholen!

Anti-CSD Banner geklaut

Wir haben das Banner vom Anti-CSD Protest geklaut und fordern nun die Auflösung des Anti-CSD Zusammenhangs in Nordhausen!

[K] "Gemeinsam Deutschland Gestalten" Lokal angegriffen

In der Nacht von Freitag auf Samstag markierten und entglasten Antifaschist:innen das Stammlokal der GDG Köln - das Sion Bräues in Köln-Deutz. 

Soildarische Grüße an unsere Gefährt*innen nach Aachen!

Regionen: 
Rheinland-Pfalz
Themen: 
Antifa
Freiräume
Repression

Durchnässt und trotzdem da: lautstarke Soli-Demo für das AZ Aachen

Trotz strömenden Regens haben sich am Sonntag, den 13. September über 400 Menschen versammelt, um für den Erhalt des Autonomen Zentrums und anderen linken Freiräumen zu demonstrieren.

Soligrüße an unsere Freund*innen in Aachen

nach den Ereignissen vom 6. und 7. September 26 [https://az-aachen.de/az-allgemein/pressemeldung-zu-den-ereignissen-am-6-... [https://az-aachen.de/az-allgemein/pressemitteilung-vom-8-9-26-kriminalpo... denken wir einmal mehr an unsere Mitstreiter*innen. Wir sind fassungslos, dass am Tag, an dem die rechtsextreme AfD in Sachsen-Anhalt zur stärksten Kraft gewählt wird, ausgerechnet diejenigen mit Repression belegt werden, die diese Entwicklung schon lange haben kommen sehen. Ausgerechnet diejenigen, die stetig ihre Energie aufbringen, um zu zeigen, dass es in Deutschland noch Menschen gibt, die an eine bessere Welt glauben. Einer Entwicklung in der antifaschistische Kämpfe illegalisiert und eine Partei wie die AfD zu einem glaubwürdigen und legitimen Akteur transformiert wird, werden Wir uns weiter entgegenstellen! Wir denken vor allem auch an all diejenigen, die am meisten betroffen sein werden von der rechten Hetze und dem widerlichen Narrativ, das mehr und mehr in die Parlamente einzieht. Während der Hass in diesem Land wieder auf dem Vormarsch ist, rücken Wir näher zusammen. Wir denken an Euch und senden euch Kraft! Die aufkommende Kälte wird unser Feuer nicht löschen!

Rückfragen an nazismelden.org

Hallo,

Die Plattform (nazismelden.org) sieht spannend aus und eine niedrigschwellige Möglichkeit, Informationen zu teilen, hat sicher Vorteile. Aber uns stellen sich noch einige Fragen.

Vielleicht die schwierigste von allen:
Wieso sollten wir euch mit diesem doch für viele sehr kritischen und vielleicht auch gefährlichen Wissen vertrauen? Das Wissen in der Datenbank hat das Potential, nicht nur die Einreichenden und Auswertenden, sondern am Ende auch Menschen, die basierend auf dem Wissen handeln, zu gefährden. Unserer Meinung nach ist hier mehr als nur eine technisch gute Plattform wichtig, um Vertrauen zu bilden und zu erhalten.

Wir haben im Moment erstmal keine prefekte Idee, wie dieses Vertrauen außer über Vertrauensbrücken oder Bürg*innen etabliert werden kann. Hier sind wir auf jeden Fall für Vorschläge offen.

Brand in Schützenverein Klötze, Sachsen-Anhalt

Keinen Fußbreit dem Faschismus. Keine Vereine der AfD. Auch bewaffneten Nazis läßt sich das Handwerk legen.

Landauer Innenstadt mit Farbe verschönert

Angriffe auf queere Personen, wie kürzlich auf den CSD in Berlin, sind längst keine Einzelfälle mehr. Queerfeindlichkeit wird wieder normalisiert, getrieben durch rechte Hetze und eine allgemeine Rechtsentwicklung. Alle, die nicht ins binäre Geschlechtersystem und das Bild der traditionellen Kernfamilie passen, werden dämonisiert und zum Sündenbock gemacht.

Wir wollen das nicht einfach so hinnehmen!

In der Landauer Innenstadt wurde daher eine Brücke mit einem Regenbogen verschönert und mit Infotexten auf die aktuellen Lebensumstände von Queers aufmerksam gemacht. Dabei wurde unter anderem auf die Angriffe auf die Gesundheitsversorgung für queere Menschen und auf die Gefahren für Queers durch AfD und CDU sowie durch Krieg eingegangen.

Für uns ist klar: Queeres Leben ist wertvoll und muss viel stärker geschützt werden!

Organisieren wir uns zusammen für unsere Befreiung! Alerta!

(Hinweis: das Video zur Aktion kann unter https://archive.org/details/aktion_202609 gefunden und mit https://a2z.tools/archive-video-downloader heruntergeladen werden.)

Berlin: Adbustings und andere Aktionen gegen AfD-Wahlkampfabschluss

Gebustet und ausgebuht: So hatte die AfD sich ihre Wahlkampfabschlussparty sicher nicht vorgestellt. 300-400 Gegendemonstrant*innen machten diese lautstark zum Flop. "Braune Falschen trinken, nicht wählen!" Mit diesem Adbusting-Plakat begrüßten Aktive aus der Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) AfDler*innen bereits auf dem Weg zu ihrer Wahlkampfabschlussparty in Berlin-Charlottenburg. Mehrere antifaschistische Gruppen markierten den Platz bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag mit antifaschistischen Symbolen.

 

Transmisstrauen, Misgendering und die Eskalation im Altdorfer Wald: So geht man nicht mit nicht-binären Autist:innen um!

Wir schreiben diesen Text, um eine massive Grenzüberschreitung öffentlich zu machen, die sich im Altdorfer Wald im Kontext linker Strukturen abgespielt hat. Es ist unerträglich, dass gerade in Räumen, die sich als solidarisch und emanzipatorisch verstehen, ein derartiger Mangel an Sensibilität und grundlegendem Respekt herrscht.Vorsätzliches Misgendering und Outing
In der Kommunikation auf Indymedia wurde eine nicht-binäre Person konsequent mit den Pronomen "er/ihm" bezeichnet – und das, obwohl im Vorfeld unmissverständlich und deutlich kommuniziert wurde, welche Pronomen korrekt sind. Doch damit nicht genug: In den Beiträgen wurde zusätzlich der Anfangsbuchstabe des Deadnames der Person genannt. Das ist kein versehentlicher Fehler, das ist psychische Gewalt, eine bewusste Missachtung der geschlechtlichen Identität und ein strukturelles Outing, das die betroffene Person massiv gefährdet.  Eskalation statt Deeskalation
Anstatt in der aufkommenden Konfliktsituation innezuhalten und Verantwortung zu übernehmen, haben die beteiligten Personen jegliche Deeskalation verweigert. Niemand hat das Ego zurückgeschraubt oder einfach aufgehört, Druck auszuüben. Im Gegenteil: Der emotionale und psychische Meltdown der betroffenen Person wurde von den Beteiligten sehenden Auges auf die Spitze getrieben.Diese rücksichtslose Dynamik führte letztlich zu einer Situation, in der es zu Gewalt gegen Fahrzeuge und zu massiven Androhungen gegenüber Einzelpersonen kam. Diese Eskalation wäre komplett vermeidbar gewesen, wenn die Beteiligten auch nur ein Mindestmaß an Empathie und Konfliktfähigkeit gezeigt hätten.Fehlendes Problembewusstsein trotz "Fachkompetenz"
Besonders bitter und beschämend ist, dass einige der involvierten Personen selbst in sozialen oder heilpädagogischen Einrichtungen arbeiten. Sie müssten durch ihren Beruf genau wissen, wie neurodivergente Menschen in Krisensituationen reagieren, was ein autistischer Meltdown ist und wie wichtig Reizreduktion und Deeskalation sind. Dass dieses Wissen stattdessen ignoriert oder womöglich sogar gegen die Person verwendet wurde, setzt dem Ganzen die Krone auf.Unsere Forderung
So geht man nicht mit nicht-binären, autistischen Genoss:innen um! Wir fordern eine sofortige Löschung bzw. Korrektur der entsprechenden Passagen auf Indymedia, eine ernsthafte Reflexion des eigenen Verhaltens durch die Beteiligten und ein Ende der transfeindlichen und ableistischen Hetze in unseren Strukturen. Solidarität muss praxisnah sein – oder sie ist wertlos. 

 

 


Geht hin und vermehrt euch! Mögen 10 – 100 – 1000 Server entfacht werden

(english below)

12. September 2026

In diesen Zeiten fanatischer, ideologischer und unbegründeter Unterdrückung habt ihr uns oft gefragt: „Wie können wir euch unterstützen?“

Die erste Antwort, die uns in den Sinn gekommen ist, lautet: Wenn ihr helfen wollt, schafft neue Räume im Internet. Es gibt viel zu wenige autonome Server da draußen, sei es für E-Mail und Webhosting oder für andere nützliche Kommunikationsmittel.

Soli statt Repression: Transfeindlichkeit und Cops im Altdorfer Wald stoppen!

Im Altdorfer Wald ist es zu Vorfällen gekommen, die wir als linke und emanzipatorische Struktur nicht unkommentiert lassen können. Eine nicht-binäre Person wird dort aktuell gezielt ausgeschlossen und als „gefährlich“ dargestellt. Dabei wird auf Indymedia sogar der Anfangsbuchstabe ihres Deadnames verbreitet – ein absolut inakzeptables Outing und ein patriarchaler Angriff auf die Selbstbestimmung der Person.Es wird versucht, das Rufen der Bullen als eine angebliche „Notmaßnahme“ oder Tat aus „Verzweiflung“ zu framen. Das ist eine Lüge. In dieser konkreten Umgebung ist es mittlerweile zur Normalität geworden, wegen absoluter Kleinigkeiten die Cops zu rufen. Wer in einem vermeintlich linken oder ökologischen Freiraum die Repressionsbehörden des Staates gegen Gefährtinnen einschaltet, bricht mit grundlegenden anarchistischen und antifaschistischen Prinzipien. Bullen sind keine Konfliktlöserinnen, sondern Handlanger des Systems.Der vermeintliche Konflikt wurde zudem von den anderen beteiligten Personen gezielt befeuert. Statt deeskalierend zu wirken oder einfach mal die Klappe zu halten, wurde permanent weiter provoziert. Besonders perfide: Obwohl die betroffene Person klar und unmissverständlich kommuniziert hat, dass sie keine Pronomen verwendet, wurde sie kontinuierlich misgendert („er/ihm“). Das ist kein Versehen, sondern bewusste psychische Gewalt und transfeindliche Schikane.Wir fordern ein Ende der Hetze, ein Ende des Misgendering und ein klares Bullen-Verbot in unseren Räumen! Solidarität mit der betroffenen Person!

Sozialabbau stoppen – Klassenkampf statt Aufrüstung!

Themen: 
Antifa
Militarismus
Soziale Kämpfe
Wenige Tage vor der Kommunalwahl haben autonome Aktivist*innen am Eingang der SPD Braunschweig mit Stencils gegen Sozialabbau und Aufrüstung protestiert. Die Aktion richtet sich gegen den Widerspruch zwischen Kürzungen und Verschärfungen im Sozialstaat auf der einen und milliardenschweren Ausgaben für Militär und Rüstung auf der anderen Seite. Zugleich kritisiert sie die Rolle der SPD auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene sowie ihren Umgang mit dem Erstarken der AfD. Die Botschaft: Soziale Unsicherheit und Rechtsruck lassen sich nicht bekämpfen, während gleichzeitig Sozialabbau mitgetragen wird – dagegen braucht es Widerstand und Klassenkampf.

Polizeieinsatz im Hambi am 06.09.26 / Police operation in Hambi on September 6, 2026

Im Zusammenhang mit der durch die Hetze verschiedener Medien begleiteten Jagd nach Daniel V. kam es am Sonntag dem 06.09.26 im und um den Hambacher Wald zu einem Großeinsatz der Polizei.

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In the context of the hunt for Daniel V. and the accompanying media campaign there was a large-scale police operation in and around the Hambacher Forest on Sunday, September 6, 2026.

(AC) Aufruf zur Demo: Kein Schritt zurück – linke Freiräume verteidigen!

Kein Schritt zurück!

(english version below)

Wie viele mitbekommen haben, wurde das Autonome Zentrum Aachen in der Nacht auf Montag den 7.9. nach einer antifaschistischen Spontandemonstration von der Polizei gestürmt. Grund für die Demo war der Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt. Am Tag nach der Stürmung wurden unsere Räumlichkeiten von der Polizei beschlagnahmt und durchsucht. Wie wir den Einsatz als AZ einordnen, haben wir bereits in zwei Pressemitteilungen ausgeführt.

Es ist ein deutliches Zeichen, das die Aachener Polizei setzt, wenn sie an dem Tag, an dem eine faschistische Partei in Deutschland auf Landesebene einen Wahlsieg erzielt, Antifaschist*innen kriminalisiert und einen linken Kulturraum stürmt.

 

3 Podcasts der Sendung „Wie viele sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen“ – Ausgabe September 2026

Podcasts der Sendung vom Dienstag, den 8. September von 19-20 Uhr mit folgenden Beiträgen:

Defend the woods in the belly of the beast - come to Hamburg come to "WiWa Stay!" Protest Camp September 25 – October 4

WiWa Stay! Protest Camp September 25 – October 4

From Friday, September 25, to Sunday, October 4, 2026, in the clearing.  Stop the Clearing! The Wilde Wald in Wilhelmsburg has been under threat for years. The so-called Spreehafenviertel is slated to be built where approximately 10 hectares of valuable wilderness currently thrive. The city of Hamburg is sticking to plans that are decades old, even as we experience new heat records every year. We need every square meter of green space in the city. The approximately 100,000 m² of forest make a real difference for the climate and biodiversity.

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