Europa

Eine Nachricht an die Klimabewegung

In den letzten zehn Jahren hat eine neue Generation von Aktivist:innen sowohl in Europa als auch darüber hinaus die Klimabewegung sichtbar gemacht. Gruppen wie Extinction Rebellion, Fridays for Future und Ende Gelände ist es gelungen, aus dem Schattendasein hervorzutreten und Millionen von Menschen davon zu überzeugen, sich für den Schutz unseres Planeten einzusetzen. Denn es ist noch gar nicht so lange her, dass nur wenige Menschen sich der Möglichkeit einer Klimakatastrophe bewusst waren – heute ist genau das Gegenteil der Fall. Diese Erfolge möchte ich keineswegs kleinreden. Was ich jedoch aufzeigen möchte, ist, dass der Umweltaktivismus wenig oder gar keinen Einfluss auf etwas sehr Wichtiges hatte, auf das Einzige, was wirklich zählt: die tatsächliche Senkung der von Menschen weltweit verursachten CO2-Emissionen. Diese Emissionen steigen weiterhin jedes Jahr an, genauso wie die globalen Durchschnittstemperaturen, Wetterkatastrophen oder die Anzahl der aussterbenden Arten. Die gesellschaftliche Anerkennung dessen allein reicht nicht aus. In all ihren Kernzielen bleibt die Klimabewegung daher ein deutlicher Misserfolg.

Ich habe eine Vermutung, warum das so ist. Die Klimabewegung ist nämlich immer noch der Auffassung, dass die Herrschenden überzeugt werden müssen, um die notwendigen Veränderungen für uns herbeizuführen. Obwohl sie sich einer Ästhetik von direkten Aktionen bedient, konzentriert sich der Großteil des Klimaaktivismus darauf, die Aufmerksamkeit der Medien (einschließlich der Mainstream-Sozialen Medien, die ebenso wie Fernsehen und Zeitungen eine Erweiterung der kapitalistischen Macht darstellen) zu gewinnen, um gesellschaftliche Anerkennung zu erlangen und letztendlich Einfluss auf Politiker:innen auszuüben. Die politische Elite wird diese Krise jedoch niemals lösen können, denn das System, das ihr Macht verleiht, ist das selbe System, das unmittelbar davon lebt, den Planeten zu zerstören. Was wir als „Wirtschaft“ bezeichnen, ist eine außer Kontrolle geratene Megamaschine, die alles, was nicht unbegrenzte Expansion ermöglicht (ein Prozess, der immer ökologische Zerstörung mit sich bringt), als eine Art Desaster betrachtet. Unabhängig von ihrer Zugehörigkeit oder welche Versprechen sie machen, schwören alle Politiker:innen und Konzerne dieser rückständigen Logik des weltfressenden Monsters die Treue.

Manche würden jedoch argumentieren, dass gewisse Teile der Klimabewegung von dieser Problematik ausgenommen sind. Im Gegensatz zu Extinction Rebellion und Fridays for Future stellen antikapitalistische Gruppen wie Ende Gelände keine expliziten Forderungen an Politik, sondern konzentrieren sich darauf, kritische Infrastruktur direkt zu stören. Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass die friedliche Besetzung einer Kohlemine (oder ihrer Zufahrtswege) für einige Stunden ein realistischer Weg ist, um sie endgültig stillzulegen; vielmehr handelt es sich hierbei lediglich um eine weitere Möglichkeit, das Interesse der Medien zu wecken. Denn solche Aktionen sind nur dann von Nutzen, wenn man bewusst oder unbewusst darauf hofft, dass Politiker:innen dadurch überzeugt werden können, einzugreifen und die Wirtschaft für uns zu reformieren. Andere Massenorganisationen (zum Beispiel Soulevemont de la Terre/Aufstände der Erde) mögen als einen Schritt in die richtige Richtung erscheinen, da sie die Sabotage ökozidaler Infrastrukturen befürworten und in diesem Sinne etwas fördern, das einer direkten Aktion ähnelt (wenn auch unter der Führung einer geheimnisvollen Avantgarde). Aber auch dies könnte nur ein weiterer verführerischer Weg sein, die Aufmerksamkeit der Medien zu gewinnen, denn solche Angriffe wären weitaus wirkungsvoller, wenn sie von kleinen, autonomen Gruppen durchgeführt würden, die im Schutz der Dunkelheit zuschlagen, insbesondere dort, wo die Behörden nicht damit rechnen.

Kurz gesagt, der Großteil der Klimabewegung fokussiert sich darauf, Hilfe von einem System zu fordern, das von seinem Wesen her unfähig ist, darauf zu reagieren. Dies begünstigt ein Gefühl der Machtlosigkeit und Bevormundung und suggeriert, dass normale Leute nicht in der Lage seien, die Klimakrise selbst zu bewältigen. Aber eigentlich ist es genau umgekehrt. Wir werden alle verbrannt sein, bevor die Regierungen das Notwendige tun. Es liegt daher an den nicht spezialisierten, aber entschlossenen Rebell:innen, unmittelbar mit der Lösung der Krise zu beginnen. Doch wie könnte das aussehen? ...Indem wir unverzüglich die notwendigen Maßnahmen ergreifen, die die Herrschenden niemals ernsthaft in Betracht ziehen würden. Konkret heißt das, Kraftwerke, Flughäfen, Autobahnen und Fabriken stillzulegen und gleichzeitig dezentrale (und damit ökologisch orientierte) Möglichkeiten zu schaffen, um uns ohne sie zu versorgen. Dieser Vorschlag bedeutet zweifellos eine massive Eskalation der Strategie. Angesichts der Ernsthaftigkeit der Lage und der Tatsache, dass sich die derzeitigen Methoden als unzureichend erwiesen haben, halte ich es jedoch für angebracht, eine radikale Überprüfung unseres Ansatzes in Betracht zu ziehen.

Inspiration dafür gibt es bereits. Die Kampagne „Switch Off!“ (die 2022 in Deutschland ins Leben gerufen wurde und sich seitdem über Europa hinaus verbreitet hat) etwa verzichtet darauf, den Kapitalismus reformieren zu wollen und hat stattdessen zum Ziel, die Infrastruktur, die für die Zerstörung des Planeten verantwortlich ist, direkt außer Gefecht zu setzen. Insgesamt nehmen solche Sabotageakte zu, unabhängig davon, ob sie mit dem oben genannten Slogan, einem anderen oder gar keinem Bekenntnis in Verbindung stehen. Um nur einige der vielen bedeutsamen Aktionen zu nennen: Im September 2023 wurde das Schienennetz außerhalb Hamburgs an mehreren Stellen sabotiert, wodurch einer der größten Häfen Europas erheblich gestört wurde; Im März 2024 führte ein Brandanschlag auf das Stromnetz in der Nähe von Berlin dazu, dass die riesige Tesla-Gigafactory für mehrere Tage lahmgelegt wurde; Im Mai 2025 verursachte eine doppelte Brandstiftung in einem Umspannwerk und an einem Hochspannungsmast einen Stromausfall im Südosten Frankreichs, wodurch ein Flughafen, verschiedene Fabriken und das Filmfestival von Cannes ohne Strom waren. Außerdem sei daran erinnert, dass der Flughafen London Gatwick 2018 für mehrere Tage geschlossen wurde, angeblich (und aus ungeklärten Motiven), weil eine Handdrohne über den Start- und Landebahnen geflogen war. Trotz massiver polizeilicher Ermittlungsmaßnahmen konnten die Täter:innen dieser leicht reproduzierbaren Tat nie gefunden werden; und auch die anderen hier erwähnten Taten haben bislang zu keinen Festnahmen geführt. Im Gegensatz dazu wird bei den herkömmlichen Taktiken von Klimaaktivist:innen (z. B. Einsatz von Lock-ons, Tripods, Sekundenkleber) eine Verhaftung als selbstverständlich vorausgesetzt, wodurch unsere Mitstreiter:innen den Gerichten, dem Gefängnis und einer ständigen Überwachung ausgeliefert werden. Dies ist ein hoher Preis für Aktionen, die abgesehen davon, dass sie eine unterwürfige Haltung gegenüber den Behörden fördern, wenig oder gar keinen Einfluss auf die Funktionsfähigkeit klimaschädlicher Industrien haben.

Um ein Problem von der Tragweite des Klimawandels anzugehen, müssen die Angriffe auf umweltzerstörerische Infrastrukturen jedoch weit umfassender werden. Dies könnte so aussehen, dass wir uns nicht mehr nur auf bestimmte Industriezweige fokussieren, sondern die industrielle Zivilisation als Ganzes ins Visier nehmen. Das heißt, auf die relevanten Produktions-, Extraktions- und Forschungszentren ebenso zu zielen, wie auf das Stromnetz, das sie miteinander verbindet. Also genau das Netzwerk, das dem System der Zerstörung überhaupt erst seine Power (im doppelten Sinne des Wortes) gibt. Eine solch kühne Vision mag vielen vielleicht unpassend erscheinen. Aber allzu oft wird vergessen, dass der Klimawandel und die industrielle Zivilisation in Wirklichkeit ein und dasselbe Problem darstellen. Denn der vom Menschen verursachte Klimawandel ist kein sehr altes Phänomen, sondern erst so alt wie die Industrialisierung selbst. Seit etwa 150 Jahren ist das menschliche Leben zunehmend auf die Nutzung von Maschinen ausgerichtet, die fossile Brennstoffe in Energie umwandeln und dabei Kohlendioxid ausstoßen. Mit anderen Worten: Die menschliche Kultur wurde in eine Abhängigkeit von einer sich ständig ausweitenden Infrastruktur gezwungen, die nicht funktionieren kann, ohne das Klima zu vergiften. Die industrielle Revolution liegt zwar erst wenige Generationen zurück, doch ihre Folgen haben bereits viele dazu veranlasst, die Lebensfähigkeit über dieses Jahrhundert hinaus in Frage zu stellen. Es könnte keine vernichtendere Anklage gegen diesen relativ jungen technologischen Wandel geben.

Manche werden natürlich entgegnen, dass die industrielle Zivilisation nicht zwangsläufig umweltschädlich ist und sich bereits im Wandel befindet. Die Rede ist hier von der sogenannten „grünen Transformation“, die quer durch das politische Spektrum als Lösung für die Klimakrise angepriesen wird. Es ist jedoch ein weit verbreiteter Irrtum zu glauben, dass Wind-, Solar- oder Wasserkraft echte Alternativen zu herkömmlichen Methoden darstellen, denn in Wirklichkeit werden sie zusätzlich zu fossilen Brennstoffen genutzt, die derzeit in größeren Mengen als je zuvor verbrannt werden. Zu glauben, dass die kapitalistische Wirtschaft jemals akzeptieren würde, unerschöpfte Kohle-, Gas- oder Ölvorkommen im Boden zu belassen, verkennt die Kernlogik eines auf unbegrenztem Wachstum basierenden Systems. Die Rekordinvestitionen in grüne Technologien haben daher lediglich dazu geführt, dass der weltweite Energieverbrauch auf ein noch nie dagewesenes Niveau gestiegen ist.

Darüber hinaus ist die derzeitige wirtschaftliche Umstrukturierung nicht nur kein wirklicher Wandel, sondern auch alles andere als umweltfreundlich. Denn einerseits sind fossile Brennstoffe sehr ergiebige Energiequellen, an die weder Sonnenlicht, Wind noch Wasser auch nur annähernd heranreichen; folglich müssen „erneuerbare Energien“, wenn sie das derzeitige Niveau der Energiegewinnung aufrechterhalten sollen, dafür weitaus größere Flächen beanspruchen als diejenigen, die bereits für die Energieerzeugung genutzt werden. Anderseits hängen die Schlüsseltechnologien dieser Umstrukturierung stark von der Gewinnung von Mineralien ab, insbesondere durch den Bergbau. So werden beispielsweise Nickel und seltene Erden für die Herrstellung von Solarmodulen und Windkraftanlagen benötigt, und Lithium und Kobalt sind wichtige Bestandteile ihrer Batterien, sowie derjenigen von Elektroautos, E-Bikes und Smartphones. Das hat zur Folge, dass die kapitalistische Wirtschaft im Namen des Umweltschutzes jeden Winkel der Erde auf der Suche nach lukrativen Ressourcen plündert, und dadurch ökologische Zerstörung, Zwangsarbeit und geopolitische Konflikte noch weiter voran treibt. Selbst die unerforschten Tiefen der Ozeane werden derzeit dazu durchwühlt, und als Nächstes werden dann Asteroiden und andere Planeten an der Reihe sein. Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass das, was als technologische Lösung für die Klimakatastrophe angepriesen wurde, nichts anderes als eine riesige Lüge ist, welche die weitere Expansion der Megamaschine verschleiern sollte.

In den Äußerungen der meisten Menschen, denen man heute begegnet, ist zwar die Erkenntnis vorhanden, dass die Menschheit die Biosphäre zerstört – und damit zugleich Suizid begeht. Doch die wenigsten davon sind bereit, die Krise als das zu begreifen, was sie tatsächlich ist, nämlich das Ergebnis einer außer Kontrolle geratenen technologischen Entwicklung. Dieses Problem lässt sich nicht durch Wahlen, Petitionen, Proteste, Boykotte oder Investitionen lösen. Die einzige wirkliche Antwort auf die Klimakrise ist es, die industrielle Zivilisation insgesamt anzugreifen. Ich gehe aber nicht davon aus, das dieser Vorschlag viel Zuspruch kriegen wird, schließlich würde das bedeuten, die einzige Welt die wir kennen, grundlegend zu destabilisieren. Viel mehr müssen wir uns wohl damit abfinden, dass viele oder sogar die meisten Menschen für immer darauf bestehen werden, ihre Autos, Kühlschränke und Smartphones weiter zu nutzen – selbst wenn das bedeutet, dafür die Luft opfern, die wir zum Atmen brauchen. Es liegt daher an denjenigen, deren Prioritäten anders gelagert sind, weitere mutige und kompromisslose Taten zu vollbringen.

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Zuerst veröffentlicht auf actforfree.noblogs.org, 15. August 2025.

Übersetzung aus dem Englischen aus Macchie Nr. 2.

Solidaritätsplakate: Freiheit für Daniela Klette

Solidarität mit Daniela Klette! Weg mit den Besuchsverboten und Vorladungen!

Vor uns eine Reihe Plakate an der Hauswand, das Straßenbild verschönernd. Eines mit hervorstechender Knarre hat uns mit einem Staunen an sich gezogen. So stehen wir, unsere Gedanken angeregt, auf dem Gehweg. Über das ein oder andere unserer Gesichter huscht ein Lächeln. Gemeinsam betrachten wir das Gesamtwerk genauer, die Elemente und Farben, die sich auf den nebeneinander hängenden Postern wiederholen, darunter das Symbol einer Befreiung, aus dem Baskenland stammend, das vor 25 Jahren auch in der BRD Verwendung fand.

Schiffbruch lückenlos aufklären, Seenotrettung entkriminalisieren

Bitte verhelft dieser Petiton mittels eurer Unterzeichnungen zum Erfolg.

Fordern Sie mit uns #100AufDerAutobahn! Lassen Sie uns die Sicherheits- und Klimakrise JETZT bekämpfen

https://www.duh.de/tempolimit-jetzt

Jeder eingesparte Liter Kraftstoff hilft die Abhängigkeit von russischem Öl- und Gasimporten zu reduzieren. Wir haben jetzt die historische Chance die Sicherheits- und Klimakrise gleichzeitig zu bekämpfen. Mit Tempo 100 auf der Autobahn, 80 außerorts und Tempo 30 innerorts können wir SOFORT über 9 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Insgesamt wären das bis zu 3,7 Mrd. Liter Benzin und Diesel, die jährlich eingespart werden könnten. Mit der Einführung eines Tempolimits könnten wir damit ab morgen auch unsere Abhängigkeit von den Importen aus Russland reduzieren.

Es reicht nicht den Ausbau der erneuerbaren Energien jetzt mit Hochdruck voran zu bringen. Kurzfristig wirksame Effizienz- und Einsparmaßnahmen müssen unverzichtbarer Bestandteil unserer Sicherheits- und Klimapolitik sein. Der Bau eines Windrades dauert im Schnitt sieben Jahre, das Tempolimit kann innerhalb weniger Wochen umgesetzt werden, ist so gut wie kostenfrei, spart über 9 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr und rettet ab Tag 1 Leben.

Wir freuen uns über die tatkräftige Unterstützung von Martin Hundhausen, Stefan Rahmstorf und vielen weiteren. Fordern Sie gemeinsam mit uns Bundeskanzler Scholz auf jetzt zu handeln und diese historische Chance zu nutzen! Die Ampelregierung darf das Tempolimit nicht länger blockieren. Jeder eingesparte Liter Kraftstoff zählt! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für Klimaschutz und Sicherheit und geben Sie uns Ihre Stimme für ein Tempolimit!

KRIEG DEM KRIEG – GEGEN JEDEN KRIEG – FÜR DIE SOZIALE REVOLUTION

BEITRAG UND AUFRUF AUS ANARCHISTISCHER SICHT

Mit dem bewaffneten Konflikt auf dem Territorium der Ukraine entfesselt sich vor unseren Augen erneut die primitivste und menschenfeindlichste vorstellbare Praxis. Es ist Krieg in bedrohlicher Nähe. Tausendfach töten Menschen Menschen. Wie immer leiden Zivilist*innen am meisten und immer gleiche Mächtige erweitern ihren Einfluss zum Preis von Blut und Tränen. „Krieg dem Krieg“ und „Gegen jeden Krieg“ ist kein Widerspruch. „Krieg dem Krieg“, also die Zerstörung all dessen was Kriege ausmacht, ist richtig. Ideologisch und materiell muss dem Krieg jede Grundlage entzogen werden. „Gegen jeden Krieg“ schlägt sich auf keine Seite einer Kriegspartei. Es ist die Parole einer Fundamentalopposition, eines revolutionären Antimilitarismus, der solidarisch mit den Unterdrückten auf allen Seiten ist.

La Gira Va!

Vor einigen Tagen wurde das Visum für die zapatistische Delegation, die über Frankreich nach Europa einreisen wollte, abgelehnt. Wiedereinmal die Pandemie als Ausrede für die Verbreitung des rassistischen Systems. Die Ankündigung des Besuchs der Zapatisten und ihrer "Reise für das Leben" ist eine Gelegenheit, Kämpfe zu vereinen und politische Verbindungen zu stärken. Dieser Besuch ist als Invasion in Europa proklamiert. Eine Invasion des europäischen Territoriums, eine Entdeckung der Kontinuität und Unversehrtheit der kolonialen Macht. Auf der einen Seite die zapatistischen Compañeras, die Hoffnung auf eine 500 Jahre alte Geschichte des Widerstandes, auf der anderen Seite die Dominanz der europäischen Nationen, der Rassismus und Klassismus in der Form bürokratischer Hindernisse, die das Migrationssystem ungestraft unseren Compas in den Weg legt.

Zur Kritik an #ZeroCovid: Dürfen Linke Forderungen an den Staat stellen?

#ZeroCovid stellt den ersten linken Vorstoß mit potenziellem Massencharakter der, der sich gegen die staatlichen Maßnahmen zur Einschränkung der Pandemie stellt und die Auseinandersetzung in die Betriebe tragen möchte. Es stellt eine zentrale Aufgabe auch der subjektiv revolutionären Linken dar, die Initiative und ihren Erfolg nach Kräften zu stärken und sie politisch zu prägen. Daher unterstützen wir sie kritisch und fordern alle linken und proletarischen Kräfte auf, es uns nachzutun.

Solidarity from Vienna with the Struggle in Belarus, Danni bleibt & NoG20

Solidarity from Vienna with the Struggle in Belarus!

Against the Destruction of the Dannenröder Forst in Germany!

Solidarity with the accused in the Rondenbarg Trial! NoG20!

Solidarity is a Weapon!

Solidarität mit Kurdistan = Kampf dem Krieg um die Ägäis

Oder vielleicht ist der Krieg ja gut, weil dann Revolte und Revolution schlenner kommen?
Krieg ist ja schliesslich gut sein, weil die Armee immer so schöne Sachen wie Internet und Handys erfindet

Wenn Erdogun gegen Mama Märklin oder Jan Dönermann keilt, kommt er immer groß raus, aber wenn es ums östliche Mittelmeer geht, wird sich europaweit eingeschissen, denn schliesslich sind seine Schergen überall.
Zwar sollte man anerkennen, dass die große Mehrheit (der Rechten) mit türkischen Wurzeln sich überwiegend ruhig verhält oder dass es den meisten irgendwie dann doch "egal" ist, weil wir inzwischen in der BRD eine Situation haben, die ähnlich ist wie vor der Zeit als die anatolischen Völkermorde begannen und 25% der Bevölkerung ausradierten: "Türken" und "Griechen" leben nebeneinander und sind oft sogar befreundet, dass fast alle türkischen Geschäfte an Weihnachten aufhatten, ist inzwischen bald 40 Jahre her, wie der integrationssüchtige Pressepöbel formulieren würde "sie sind angekommen", man feiert inzwischen selbst Weihnachten, auch wenn uns Atheisten der Müll am Arsch vorbei geht, na ja L.U.L.L. (siehe das Buch "Berlin Potsdamerstrasse)
https://www.keeptalkinggreece.com/2019/12/16/erdogan-vows-to-drill-off-c...

Nach den Präsidentschaftswahlen werden die ukrainischen Geheimdienste Volksproteste brutal niederschlagen

Nach den Ergebnissen der ersten Wahlrunde werden Wolodymyr Selenskyj und Petro Poroschenko um die Präsidentschaft weiter kämpfen.

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