Militarismus

Wegen Kritik an Antisemitismus: Friedensgesellschaft DFG-VK bedroht Mitglied mit rechtlichen Schritten

Wegen Antisemitismus, Sexismus und Rassismus im Verband desertierte das Antimilitaristische Aktionsnetzwerk (AAN) im Februar aus der Friedensgesellschaft DFG-VK. Damit verlor die DFG-VK ihre Jugendorganisation, die ihren Austritt aus der DFG-VK auch noch mitten in der Schulstreik-Mobilisierung öffentlich mit einer Adbusting-Aktion bekannt machte. Der BundessprecherInnenkreis (BSK) der DFG-VK ist sichtlich beleidigt. Statt der Kritik auf einer inhaltlichen Ebene zu begegnen, bedroht er nun ein junges DFG-VK-Mitglied mit rechtlichen Konsequenzen. Der Grund: Das Antimilitaristische Aktionsnetzwerk hatte die jungen DFG-VK-Mitglieder über seinen E-Mail-Verteiler über dessen Austritt aus der DFG-VK informiert. Der abenteuerlichen Ansicht des BSK nach sei das ein Datenschutzverstoß. "So ein Quatsch!" sagt Kai N. Krieger, Sprecher*in des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerkes (a2n).  "Natürlich dürfen wir die anderen jungen Mitglieder mit einer letzten Nachricht darüber informieren, dass alle, die den Jugendverband die letzten Jahre getragen haben, aus der  DFG-VK desertieren."

Audiomitschnitt der Veranstaltung „Nein zum imperialistischen Krieg und zur islamischen Republik“

Am 9. April 2026 waren Mila Mossafer und Mojdeh Arassi bei unserer Veranstaltung im Kiezhaus zum Thema Iran. Sie haben mit uns über die aktuelle Situation und über die gewerkschaftlichen und politischen Bewegungen gesprochen. Beide sind entschiedene Gegnerinnen des iranischen Regimes und stellen sich gleichzeitig gegen den Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran. Sie gehen unter anderem darauf ein wie es Ende Dezember zu den Protesten im Iran gekommen ist, wie das Regime auf die Proteste reagiert hat und welche Folgen der Krieg von USA und Israel für die Bevölkerung im Iran hat und was der Kriegszustand für die Protestbewegung gegen das Regime bedeutet.

 

Fotos: Ostermarsch 2026 in Berlin

In rund 100 Städten gab es über die Feiertage antimilitaristische Aktionen und Demonstrationen gegen Kriege, Aufrüstung und die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft. In Berlin beteiligten sich mehrere tausend Menschen am diesjährigen Ostermarsch durch Prenzlauer Berg. Aufgerufen hatte die Berliner Friedenskoordination (FriKo).

Nachbericht zum zweiten Schulstreik gegen die Wehrpflicht

Am 5. März fand der zweite bundesweite Schulstreik gegen die Wehrpflicht statt.  Die Website https://schulstreikgegenwehrpflicht.com/ berichtete, dass in mehr als 130 Städten 50.000 Schüler*innen am Streik beteiligt waren. Angaben über die Größe und Dynamik der verschiedenen Demonstrationen, die auf verlässlichen Quellen beruhen, waren jedoch schwer erhältlich. Ein kollektives Bild der Ereignisse fehlt wie so oft, wenn es wenig Berichterstattung außerhalb von "sozialen Medien" und Massenmedien gibt. Hier sollen zumindest von anarchstischer Seite ein paar Fragmente des Ganzen zusammengetragen werden. Dies auch um der Entwicklung einer Strategie zuzuarbeiten. Am 8. Mai wird es übrigens wieder einen bundesweiten Schulstreik geben.

Neuer Schulstreik, neuer Tatendrang - Allianz und KPMG angegriffen

In den frühen Morgenstunden des 09.04. haben wir die Eingänge der Allianz-Versicherung und KPMG-Wirtschaftsberatung eingeschlagen und die Parole: "Kein Krieg" hinterlassen.

13 weitere Gründe gegen die Bundeswehr - Kein Werben für das Sterben!

 Wir haben uns sehr gefreut von dem Kampagnenvorschlag "70 Gründe gegen die Bundeswehr" (https://knack.news/15997) zu lesen. Wie passend, dass wir die letzten Tage in verschiedenen Wohnvierteln Leipzigs unterwegs waren und Bundeswehrwerbungen unkenntlich gemacht haben. Wir sollten fürs erste alle noch bestehenden Litfaßsäulen in der Südvorstadt, Westen und im Osten der Stadt erwischt haben. Wenn die Bundeswehr wieder neue Werbeoffensiven startet und an den Plakatwänden und Leuchtreklame-Monitoren der Stadt schaltet, werden wir da sein. Beim Spazieren haben wir 10 Parolen gegen Krieg an den Wändegelassen und eine Reklametafel mit der schrecklichen BILD-Zeitungswerbung kaputt gemacht, weil dieses Schandblatt auch gehörig zum Rechtsruck und der Militarisierung beiträgt

 

Nonsens für common sense: Adbusting-Workshop für Deutsch-Französische Vernetzung

Basteln und Bilder sind leichter zugänglich als viele Worte. Gerade, wenn man unterschiedliche  Sprachen spricht. Das haben wir von der Werkstatt für Antifaschistische Aktion (w2a)bei einem Vernetzungs-Workshop mit Aktivist*innen aus Frankreich gelernt. Eingeladen hatte uns die Organisation Résistance à l’Agression Publicitaire, kurz RAP.  Die Leute von RAP waren in Berlin zu Gast, um die Unterschriftensammlung für das Volksbegehren „Berlin Werbefrei“  zu unterstützen. RAP hatte uns gebeten, einen Adbusting-Workshop zu organisieren. Na klar kein Problem. Die Ergebnisse seht ihr hier. 

Heraus gegen Krieg und Kapitalismus

 

Am 6. April findet in Dresden ein Ostermarsch gegen die aktuellen Kriege statt. Wir rufen auf zu einem eigenen anarchistischen und antiautoritären Block auf der Demonstration! Kommt um 11 Uhr zum Goldenen Reiter!

Freiheit - Frieden - Solidarität: Weil wir nicht vergessen haben, wofür der 1.Mai da ist!

Der Bündnisaufruf zur Revolutionären 1. Mai-Demonstration in Berlin ist öffentlicht. Die Demo startet um 18 Uhr am Oranienplatz in Kreuzberg, wird am Görli-Park vorbeiziehen und weiter nach Neuköln, über Sonnenallee und Hermannplatz zum Südstern ziehen. Auch das Bündnisplakat ist gedruckt und wird bald im Stadftbild zu sehen sein. Alle aktuellen Infos gibt es auf der Website https://1maiberlin.noblogs.org

Seiten

Militarismus abonnieren