Militarismus

Adbustings in 3 Bundesländern gegen Tag der Bundeswehr

 

Pünktlich zum Tag der Bundeswehr in Weißenfels hängten Antimilitarist:innen am Freitagabend veränderte Bundeswehrplakate in die Bahnhöfe Jena, Leipzig und Weißenfels. Mit Pinsel und Farbe verwandelten die Aktivist:innen die aktuelle Werbekampagne für den Tag der Bundeswehr in Kritik an Aufrüstung und Militär. Auf den sogenannten Adbustings steht nun  "Unser Auftrag: Töten für den Kapitalismus" statt "Unser Auftrag ist mehr als heisse Luft" oder anstelle von "Unsere Technik muss sich nicht verstecken" heißt es jetzt "Unser Wettrüsten muss sich nicht verstecken".Unten links entstellt der Schriftzug "#Kriegspropaganda" die Militärwerbung. Sprecher:in Rosa Stein findet: "Diese verschwenderische Waffenpropagandashow im Volksfestgewand gehört abgeschafft."

 

Aktionstage 10.–12. Juli 2026: Gegen Rheinmetall in Berlin

Aktionstage
10.–12. Juli 2026
Gegen den Start der Waffenproduktion bei Rheinmetall in Berlin

Im Frühsommer soll bei Rheinmetall in Berlin-Wedding die Waffenproduktion starten. Damit würde zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg wieder Rüstung in Berlin produziert werden.

Das werden wir nicht hinnehmen und rufen alle auf, sich dem Protest anzuschließen und selbst aktiv zu werden!

Ob Gaza, Kurdistan, Jemen: Die Waffen von Rheinmetall bringen für Millionen von Menschen weltweit Leid, Elend und Tod. Wir werden uns dieser tödlichen Produktion hier und überall in den Weg stellen. Vielfältige Aktionen und eine bundesweite Demonstration werden deutlich machen:

Geld für den Kiez, statt Waffen für den Krieg!
Schluss mit der Militarisierung und Kriegsvorbereitung! 

Kommt zu unseren Aktionstagen vom 10.–12. Juli 2026!

Als Anlaufstelle bauen wir auf der zentralen Wiese im Volkspark Humboldthain ein Zirkuszelt auf. Dort gibt es:

  • spannende Vorträge und Ausstellungen
  • Musik- und Theateraufführungen
  • kreative Workshops
  • Möglichkeiten zur Vernetzung

Zusätzlich finden verschiedene Protestaktionen zum Mitmachen überall im Wedding statt. Wir halten euch auf dem Laufenden. Außerdem freuen wir uns, euch am Samstag, den 11. Juli, um 14 Uhr am S+U Gesundbrunnen zur Großdemonstration mit Konzert auf der Straße zu sehen!

Fr–So, 10.–12. Juli 2026
Aktionszelt im Volkspark Humboldthain (zentrale Wiese)

Fr, 10. Juli 2026
Protestaktionen zum Mitmachen überall im Wedding. Achtet auf Ankündigungen

Sa, 11. Juli 2026
Großdemonstration »Wedding ohne Waffen! Gemeinsam gegen Krieg!«
14:00 Uhr, S+U Gesundbrunnen

Beteiligt euch, bringt eure Ideen und euren Mut ein!
Werden wir zusammen aktiv!
Gemeinsam stoppen wir die Aufrüstung

Achtet auf weitere Ankündigungen.

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Webseite:
https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/aktionstage 

Milliarden ins Militär versenken, während das Zivilleben absäuft – Proteste gegen Bundeswehr-Werbeaktion in der Wolfsburger Karriere-Lounge

Wolfsburg. Angesichts der aktuellen Präsenz der Bundeswehr in der Wolfsburger Innenstadt regt sich Protest. Ein lokales antimilitaristisches Bündnis nimmt die jüngsten Rekrutierungsversuche in der „Karriere-Lounge“ zum Anlass, um auf eine fundamentale gesellschaftliche Schieflage aufmerksam zu machen: Während im zivilen Sektor und bei Volkswagen drastische Einschnitte drohen, fließen Milliarden in die Aufrüstung.

[S] Kriegstreiber markieren! Farbe für die SPD!

Fassade des Büros

 

Deutschland ist auf Kriegskurs. Riesige Summen werden für die Rüstungsindustrie, das Militär und die militärische Nutzbarmachung der Infrastruktur ausgegeben. Dazu noch die Wiedereinführung der Wehrpflicht. All dies sind Schritte, mit denen sich Deutschland auf den Krieg vorbereitet. Damit soll Deutschland die Fähigkeit erlangen, sich weltweit militärisch an aufkommenden Verteilungskämpfen zwischen den Imperialisten zu beteiligen. Besonders vorangetrieben wird der Kriegskurs von der Regierung aus CDU und SPD. Prominent vertreten durch den Verteidigungsminister Boris Pistorius von der SPD.

 

 

A Year of Fundraising and Practical Solidarity / Ein Jahr Spendenaktion und praktische Solidarität

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Românesc / Português / Français / Ελληνικά / Español / Italiano / Русский / український / Česky / Magyar

https://antimilitarismus.noblogs.org/post/2026/03/13/a-year-of-fundraisi...

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– English below –

Im Februar 2025 startete die Antimilitaristische Initiative (AMI) eine öffentliche Spendenaktion für Deserteure und Kriegsflüchtlinge. Ein Jahr nach Bekanntgabe der Spendenaktion führen wir eine Reflexion ihrer Wirkung und des größeren Kontexts durch.

Digitaler Überwachungsstaat noch vor dem Sommer?

Aufruf zum breiten Widerstand gegen die Überwachungs-Gesetze der Bundesregierung

Die massiven Grundrechtseinschränkungen, die mit den erweiterten digitalen Ermittlungsbefugnissen und der Änderung der Strafprozessordnung kommen sollen, könnten nun als besonders eilbedürftig noch vor dem Sommer beschlossen werden. An den Bundesrat gingen angeblich am 1. Mai bereits die Drucksachen für die drei Gesetzesentwürfe. Nun sind sie öffentlich einsehbar und der Bundesrat ist angehalten, bis zum 12.6. Stellung zu beziehen. Die Innen- und Rechtsausschüsse beschäftigen sich am 27. und 28. Mai damit. Warum jetzt so schnell?

 

(Ukraine) Der Krieg dauert schon fünf Jahre. Zur Verschärfung der Straßenkämpfe

Wenn in "Vorkriegszeiten" wirksame antimilitaristische Strategien erprobt werden, lohnt sich der genaue Blick in tatsächliche Kriegsgebiete.

Wie dort gegenseitige Hilfe gelebt wird - oder wie vereinzelt Menschen kämpfen müssen, wenn diese kollektiven Möglichkeiten nicht sichtbar sind.

Wer vereinzelt kämpft, wird fast immer vom Staat gefunden und verhaftet. Erst der Zusammenschluss der Menschen ermöglicht kraftvolle und sichere Aktionen. 

 

 

Drohnensymposium sabotiert

Die Messehalle für die Drone Vation and Defence in Wien wurde am 19. Mai entglast und mit Buttersäure verfeinert.

[Kolumbien] FARC-EP mit Waffenruhe zu den Wahlen

Der Zentrale Generalstab der FARC-EP unter dem Oberkommando Iván Mordisco hat gestern eine vorübergehende Waffenruhe mit den staatlichen Sicherheitskräften im gesamten Land angekündigt.

(Bratislava) Unicorn locking the Ukrainian consulate

The gates to the Ukrainian consulate in the city of Bratislava were locked on April 27, 2026 by an angry unicorn in protest against the policies of the Ukrainian government.

 

 

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