Militarismus

Bundeswehrstand bei der Berufsbildungsmesse?! Nicht mit uns!

Auf der Berufs- und Bildungsmesse in Landau hatte die Bundeswehr heute einen Stand, um junge Menschen anzuwerben und von einer Karriere bei der Bundeswehr zu überzeugen. In der öffentlichen Debatte werden Aufrüstung und Wehrpflicht derzeit als alternativlos und notwendig dargestellt.

Totenkopf statt Bundeswehr-Werbung! Adbustings in der TU Berlin

Ein Totenkopf? So hatte sich die Bundeswehr das mit der Werbung in der TU Berlin sicher nicht vorgestellt. Seit Anfang der Woche sucht dort der bundeswehr-eigene IT-Dienstleister BWI mit Plakaten im Hauptgebäude Nachwuchs-Mörder*innen. „Doch nicht mit uns!“ dachten sich einige Aktive aus der Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a). Sie beklebten die Plakate mit einem Totenkopf. Diesen ergänzten sie um einen schwarz-weißen Warnhinweis, wie er auf den Verpackungen von Tabak-Produkten zu finden ist. Der Hinweis lautet: „Militär schadet ihrer Gesundheit und der ihrer Mitmenschen.“ 

We will take back the night together!

Dear Dimitra, dear Marianna,

this October 31st marks one year of your abduction by the state, one year in which we could share our cries of grief and anger only through the small cracks in the prison walls, in which we carry on our lives hurt by death and separation. The tender strength you showed in the face of tremendous hardship has warmed our hearts and while we yearn desperately to walk the streets together, your unbroken resistance fills us with joy and strength. One year of imprisonment has come and we want to tell you that you are not alone.

Plakat gegen jede Wehrpflicht - überall

Wehrpflichtiger wird mit der Waffe gequält - braucht kein Mensch

Wir haben ein neues Plakat.

Gegen jede Wehrpflicht, egal wo. Wir rufen zur Totalverweigerung der Wehrpflicht auf.

Als Anarchist*innen begrüßen wir, wenn die Fragebögen der Bundeswehr (die Menschen ab 18 Jahren ab dem 1.Januar 2025 bekommen) in den Müll gepfeffert werden. Denn die Fragebögen sind der erste Schritt zur Wehrerfasssung. Ohne Wehrerfassung keine Musterung. Ohne Musterung keine Einberufung.

 

Wer jetzt schon verweigert (ohne wehrerfasst zu sein), treibt zwar die Verweigerungszahlen nach oben, legitimiert aber andererseits damit die Wehrpflicht. Denn der Zivildienst wird in militärische Konzepte und zivil-militärische Katastrophenübungen eingebettet. Und sowieso; statt soziale Berufe anständig und würdevoll zu bezahlen, würden Zivildienstleistende als Billiglohnkräfte eingesetzt. Die Fragebögen sind für männlich gelesene Menschen verpflichtend. Hier zeigt sich einmal mehr die Fratze des Patriarchats, die männlich gelesene Menschen zu toxischer Männlichkeit, zur Befehl und Gehorsam, zur Mord und patriarchaler Dominanz und Unterwerfung zwingen will.

 

Feuer und Flamme den Datenzentren! Trafostation auf Baustelle in Brand gesetzt [BERLIN]

Es ist die schöne neue Welt, in der wir heute Leben
Wo digitale Herrschaft wächst und sie von Fortschritt reden

Erschreckend ist, wie schnell es ging, der Mensch und die Maschinen
Wenn er heut vor Problemen steht, traut er nicht seinen Sinnen

Ob Google oder Amazon – Microsoft, ChatGPT
Die Antwort auf so viele Fragen, sucht er nunmehr in der KI

Fr. 7.11. Bielefeld: Workshop zu Adbusting mit Bundeswehr-Werbung! 18h BO-237

Freitag, den 7.11.2025 ist die Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) beim AStA der Universität Bielefeld eingeladen. Um 18h veranstalten wir in B0-237 den Workshop: „Adbusting: Militär-Werbung mit minimalinvasivem Vandalismus bekämpfen“. Der Workshop ist auch eine gute Gelegenheit, die Aktiven der Werkstatt für antifaschistische Aktionen (w2a) und ihre politische Arbeit näher kennen zu lernen, falls du mit Kommunikationsguerilla gegen Militär und Polizei kreativ aktiv werden möchtest.

 

Mi. 12.11. Osnabrück: Workshop zu Adbusting mit Bundeswehr-Werbung! Uni, 18.30

Mittwoch, den 12.11.2025 ist die Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) beim AStA der Universität Osnabrück eingeladen. Um 18.30 veranstalten wir in der Seminarstraße 20, Gebäude 15/113 den Workshop: „Adbusting: Militär-Werbung mit minimalinvasivem Vandalismus bekämpfen“. Der Workshop ist auch eine gute Gelegenheit, die Aktiven der Werkstatt für antifaschistische Aktionen (w2a) und ihre politische Arbeit näher kennen zu lernen, falls du mit Kommunikationsguerilla gegen Militär und Polizei kreativ aktiv werden möchtest.

 

Antimilitaristische Aktion & Demo gegen Kriegs-Propaganda-Show in Hildesheim

Antimilitaristische Aktion & Demo gegen Kriegs-Propaganda-Show in Hildesheim

Die Bundeswehr hat heute ihre Propaganda-Tour in Niedersachsen gestartet. Drei Container sind in der Innenstadt abgeladen und eine große Kriegsmaschine wurde zentral platziert. Bei Schnittchen, Gebäck & Sekt wird Stimmung gemacht und die Präsenz der Kriegstreiber in unserem Alltag normalisiert.
Ein Dutzend Antimilitarist*innen hat dieses Theater heute kurzweilig gestört. „Wir haben keinen Bock auf diesen Scheiß hier in Niedersachsen, nicht in Hildesheim & auch sonst nirgends. Die Bundeswehr muss weg. Keine*r soll Kanonenfutter sein und für dieses marode System verheizt werden.“
Die Kanone wurde mit Klopapier eingedeckt, Parolen gerufen und mit Kreide im Straßenbild ergänzt. Alberne Ansprachen der anwesenden Bullen wurden von der Clowns-Army noch ins Lächerliche gezogen. 

Tagsüber gab es außerdem noch zwei Mahnwachen. Der Tag endete mit einer kraftvollen Demo eines linksradikalen Bündnisses gegen Militarisierung mit einem starken anarchistischen Block.

Wir kommen wieder!

Krieg den Palästen – Friede in den Blocks! Niemand geht zur Bundeswehr – Niemand zu den Cops!

Nächste Stationen der Bundeswehr-Propagandatour ('KA.R.L. - Karriereberatung, Roadshow & Lounge'):
Flensburg, Kiel, Lübeck, Buxtehude, Leer, Aurich, Osnabrück, Braunschweig, Göttingen, Wolfenbüttel und Neumünster.

Veteranentag-Adbustings: Diese Behörden sind stinksauer

Gefälschtes Bundeswehrplakat: "Deutscher Mix: Nazis Patronen Einzelfälle. Nein zum Veteranentag"

Gleich in mehreren Städten schlagen Behörden Alarm wegen bundeswehrkritischer Plakate und verfolgt die angeblichen Übeltäter:innen. Bundesweit kritisierten Aktivist:innen zum ersten „nationalen Veteranentag“ mit sogenannten Adbustings Nazi-Strukturen im  Militär. Nun ermittelt die Polizei in Schwerin, Stralsund, Tübingen und Dresden. Im Mecklenburg-Vorpommern war die Aktion sogar Thema im Innenausschuss des Landtages. „Wir freuen uns, dass die Polizei unseren Plakaten so viel Beachtung schenkt“, sagt Kai N. Krieger, Sprecher:in des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerks: „Schön wäre nur, wenn sie den Inhalt beherzigen und etwas gegen Nazis in Polizei und Militär tun würden. Doch leider verfolgen die Behörden mal wieder lieber Meinungsäußerungen, die ihr nicht passen.“

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