Militarismus

Programm für die Aktionstage in Berlin veröffentlicht! 10. bis 12. Juli: Gegen den Start der Waffenproduktion bei Rheinmetall in Berlin.

Aktionen. Demonstrationen. Diskussionen. Infoveranstaltungen. Konzerte. Theater. Chöre.

https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/aktionstage#programm

Ab Donnerstag, 9. Juli, werden wir unsere Infrastruktur auf der zentralen Wiese des Volkspark Humboldthain aufbauen – keine 500 Meter entfernt vom Rheinmetall‑Werk. Die zentralen Orte werden das Zirkuszelt und unser Workshopzelt sein. Es wird auch Infotische geben, um mit den Nachbar*innen ins Gespräch zu kommen. Einer der Infotische wird rund um die Uhr besetzt sein.

Schlafplätze

Bitte meldet euch unter folgender E‑Mail-Adresse bbgw_bettenboerse@proton.me, falls ihr in Berlin einen Schlafplatz benötigt. Wir vermitteln euch dann passende Unterkünfte. Auch wenn ihr selbst Schlafplätze anbieten möchtet oder Fragen zur Übernachtung habt, schreibt uns gerne an diese Adresse.

Kinderbetreuung

Während der Aktionstage gibt es am 10. und 11. Juli eine Kinderbetreuung vor Ort. Diese gestalten wir gemeinsam mit KiKo Berlin. Wir würden uns wünschen, dass ihr euch vorher bei uns per E‑Mail anmeldet für eine bessere Einschätzung unserer Kapazitäten.

Essen

Wir laden zum gemeinsamen Essen ein:

  • Freitag um 9:30 Uhr Frühstück
  • Freitag um 13:30 Uhr Mittagessen
  • Samstag um 13:00 Uhr Mittagessen 

Ausstellungen

Es wird verschiedene mobile Ausstellungen vor Ort geben. Unter anderem zu Zwangsarbeit bei Rheinmetall im Zweiten Weltkrieg.

Das Programm wird laufend erweitert.

Achtet auf weitere Ankündigungen.

https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org

Şehîd namirin - Azad Şergeş - Asya Kanîreş - Koçer Medya

Vor drei Jahren, am 15. Juni 2023 sind die drei Freund:innen Azad Şergeş, Asya Kanîreş und Koçer Medya im Kampf für ein Leben in Freiheit gefallen. Als Teil der kurdischen Befreiungsbewegung waren sie auf dem Rückweg von einer erfolgreichen militärischen Aktion gegen die türkische Armee als sie durch feindliche Angriffe in der Region Xakurkê gefallen sind.

Thomas, bevor er seinen Kampfnamen Azad Şergeş angenommen hat und sich den Reihen der PKK anschloss, verbrachte seine Kindheit und Jugend hier in Süddeutschland. Als Teil der Revolutionären Bewegung kämpfte er gegen faschistische Umtriebe und die deutsche Kriegspolitik. 

Thomas war ein Mensch der Tat. Mit tiefer Überzeugung das eine andere Welt möglich ist. Ein Mensch der Initiative. Jemand der nicht lange zu redet sondern handelt. Immer auf der Suche nach Wegen und Mitteln im revolutionären Aufbau voranzukommen. Und immer das Ziel einer sozialistischen Gesellschaft vor Augen.

Wir sind Thomas tief verbunden. Seinem Leben, seinem Mut, seiner Entschlossenheit, seiner Entscheidung dort hin aufzubrechen, wo die Revolution pulsiert, an die Frontlinie des Krieges für ein freies Leben für alle Menschen. Wenn man sich fragt, was die tiefe Bedeutung von Internationalismus und Genossenschaftlichkeit ausmacht, dann steht Thomas Leben dafür: Den Kampf für eine freie Gesellschaft als einen globalen Kampf zu begreifen, der nicht gebunden ist an die Grenzen von Familie, Freund:innen, Ländern oder Kontinenten. Füreinander einzustehen. Die Bereitschaft aufzubrechen und Wagnisse einzugehen, selbstlos zu sein, Solidarität und Menschlichkeit zu leben – selbst unter Einsatz des eigenen Lebens. Angetrieben von der Wut auf die Verhältnisse und Sehnsucht nach einem Leben in Freiheit.

Mit den Wandplakaten in Stuttgart wollen wir an Azad, Asya und Koçer erinnern. Sie und alle anderen Şehîds werden uns immer begleiten und uns Kraft geben auf unserem Weg des Kampfes, wo immer wir ihn gehen, wo immer wir uns aufhalten. Die Gefallenen sind unsterblich. Şehîd namirin.

Gedenkbroschüre Download

 

Stellungnahme zu den aktuellen Debatten rund um das AZ und Positionierung im sogenannten Israel-Palästina-Konflikt

Im und um das AZ herum haben in den letzten Monaten viele Konflikte stattgefunden. Uns war es wichtig, die Geschehnisse, in deren Rahmen sich mehrere Gruppen aus dem AZ zurückgezogen und es schlussendlich verlassen haben, erstmal intern aufzuarbeiten. Zudem wollten wir nicht mehr als nötig zu einer seit Monaten und weiter fortlaufend stattfindenden Spaltung der linken Szene (in Aachen) beitragen, indem wir uns öffentlich äußern und kritisieren. Leider hat dies aber auch dazu geführt, dass der gesamte Diskurs sehr einseitig skizziert wurde. Unsere Besucher*innen und politische Gruppen beschäftigen diese Konflikte weiterhin und dementsprechend fühlen wir uns verantwortlich, uns doch dazu zu äußern.

Feurige Abrüstungsmaßnahme bei der Telekom!

Rüstung sei ein neues Geschäftsfeld, das die Telekom erschließen wolle, und er sehe darin hohes Wachstumspotenzial“

Was der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, Tim Höttges, hier als Wachstumspotenzial bezeichnet, bedeutet nichts anderes als: Krieg ist ein lukratives Geschäft und der Konzern will ein Stück vom Kuchen.

 

Wir sehen rot! Ausstellung

Im Widerstand gegen ihre Kriege

 

Unsere Ausstellung geht in die zweite Runde.
Das Eröffnungswochenende ist vom 24.–26. Juli 2026.
In der Maigalerie der Jungen Welt, Torstraße 6, 10119 Berlin

Programm folgt auf der Website.

https://rotesatelier.de/uncategorized/austellung-wir-sehen-rot/

Zelt für Propagandaevent der Bundeswehr antimilitaristisch markiert

In der Nacht vom 9. Juni auf den 10. Juni haben wir das Messezelt für das Propagandaevent der Bundeswehr im Zuge einer Berufsmesse an der TH Köln (Deutz) mit einer antimilitaristischen Parole markiert. Daran konnte uns der abgestellte Security auch nicht hindern. Das Video findet ihr über den beigefügten Link. 

Eine Reihe von Sabotagen legt die Produktion bei Rüstungs- und Technologieunternehmen lahm

Während die Polizei in Reutlingen im Dunkeln tappt und nur spekulieren kann, wer das Feuer in einem Umspannwerk gelegt hat, erfahren wir bei einem Blick auf verschiedene Gegeninformations-Blogs, dass es in letzter Zeit in Frankreich und Deutschland eine ganze Reihe von Angriffen auf die Stromversorgung von Rüstungsfirmen und Technologiekonzernen gab, insbesondere auf die Halbleiterproduktion. Für manche dieser Taten ist im Nachhinein ein entsprechendes Bekenner:innenschreiben aufgetaucht, bei anderen bleibt die Urheberschaft ungewiss. Auch wir können nur vermuten, welches Ziel mit diesen anonym durchgeführten Sabotagen verfolgt wurde. Auffällig ist jedoch, dass sich in allen Fällen in unmittelbarer Nähe der Anschlagsorte bzw. in den von den Stromausfällen betroffenen Gebiete Akteure der Kriegs- und High-Tech-Industrie befinden. Dass solche Taten ausgerechnet in Frankreich und Deutschland zunehmend Verbreitung finden, ist auch nicht besonders überraschen. Schließlich sind es diese beiden Länder, die die Militarisierung und Aufrüstung Europas maßgeblich vorantreiben. Gleichzeitig gehören diese zu den größten Exporteuren von Kriegsgerät und profitieren von der Zunahme globaler Kriegsschauplätze.

Berlin unter Überwachung – Neue Polizeigesetze [D+EN]

+++english version below+++

Aufruf zur Demo am 13. Juni gegen die digitale Aufrüstung der Polizei

In den letzten Monaten wurde nach unzähligen Neuauflagen in seiner 50-jährigen Geschichte das nächste “Allgemeine Sicherheits - und Ordnungsgesetz” (ASOG) in Berlin verabschiedet und umgesetzt. Mit diesem Gesetz eskaliert die generelle autoritäre Entwicklung weiter. Es gibt der Polizei und anderen repressiven Behörden wieder mal zusätzliche Befugnisse zur Überwachung, Datenerhebung und präventiven Polizeiarbeit. Gleichzeitig, während Milliarden für Militarisierung, Überwachung und neue Sicherheitsinfrastruktur ausgegeben werden, verschärfen sich soziale Krisen zusehends und es werden immer größere Teile der Gesellschaft als Sicherheitsbedrohungen behandelt. Die neuen Gesetze erlauben es der Polizei zu überwachen, auch wenn “kein konkreter Verdacht” besteht. 

 

Berliner Ostermarsch 2026: Querfront, Antisemitismus, Nationalismus

Ostermärsche sind wichtige Veranstaltungen der Friedensbewegung, mit denen sich auch viele Linke identifizieren. Nachdem das Umbruch-Bildarchiv hier auf indy seine Fotostrecke mit einem affirmativen Text beworben hat, der die antisemitische Querfrontveranstaltung der Berliner Friko normalisiert, wollen wir einiges geraderücken – wenn auch mit einiger Verspätung:

[HRO] Sponti zum Tag der Jugend

Zum Tag der Jugend haben sich junge Antifas aus Rostock selbstbestimmt die Straße genommen, um gegen Militarisierung und Rentenkürzung, für eine bessere Zukunft zu demonstrieren.

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