Antifa

[LE] Kurzbericht zur Kundgebung vom 09.11.2025 im Gedenken an das Novemberpogrom 1938

Auch in diesem Jahr hatten wir für den 9. November zu einer antifaschistischen Kundgebung in Erinnerung an das Novemberpogrom 1938 aufgerufen. An der Kundgebung nahmen ca. 150 Leute teil. Eröffnet wurde die Kundgebung mit einem Redebeitrag von uns, der sich mit dem Novemberpogrom in Leipzig und dem Schicksal der Familie Joske beschäftigte. Der zweite Beitrag von disput kritisierte, dass die radikale Linke hinter einer antideutschen Kritik von Staat, Kapital und Antisemitismus zurückfalle. Im dritten Beitrag einer Genossin aus der translib wurde beleuchtet, wie gegenwärtig Antisemitismus von der Politik verhandelt wird: nicht um Jüdinnen:Juden zu schützen, sondern um „die eigene politische Heimat zu markieren“. Der vierte Beitrag kam vom Bündnis Reclaim Antifa und thematisierte, dass Antisemitismus eher mit einem brüchigen Tabu belegt und von einer oberflächlichen Erinnerungskultur begleitet ist, statt ernsthaft aufgearbeitet zu werden. Der letzte Beitrag von einigen Genossen von alea beschäftigte sich mit dem Verhältnis des gegenwärtigen Antizionismus und Antisemitismus. Beendet wurde die Kundgebung mit dem ersten Satz von Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitschs 13. Sinfonie, dessen Grundlage das Gedicht „Babi Jar“ von Jewgeni Alexandrowitsch Jewtuschenko ist.

Wir freuen uns, dass so viele unserem Aufruf folgten und dokumentieren hier alle Beiträge.

Bäckerei von AFD Stadtratsabgeordneten markiert

 

Wir haben die Bäckerei der AFD - Stadtratsabgeordneten in Leipzig, Alexandra Hachmeister, markiert. Sie ist Inhaberin der Filiale in der Zweinaundorfer Straße 9. Die AfD inszeniert sich als Stimme des 'kleinen Mannes' – ihre Politik ist das Gegenteil: Steuererleichterungen für Konzerne, Hetze gegen Geflüchtete, Kürzungen für Familien und Rentner*innen. Gegen den Rassismus und Sozialabbau - Kein Cent für Nazisemmel!

Video: https://sendvid.com/nifapllr

 

 

Warum die „Jugend Antifa Rostock“ gar keine antifaschistische Gruppe ist

Mit großem Getöse und wenig Inhalt hat die Rote Jugend Rostock (RJR) vor einiger Zeit eine neue Tarnstruktur präsentiert: Die „Antifa Jugend Rostock“. Von tatsächlichem Antifaschismus ist sie jedoch so weit entfernt wie von glaubwürdiger Solidarität mit Palästina.

Währenddessen hat sich in vielen linken Gruppen der Stadt längst die Einschätzung durchgesetzt, dass die RJR keinen emanzipatorischen Anspruch verfolgt. Stattdessen reproduziert sie autoritäres Denken, männliches Dominanzgebaren und gefährdet linke Strukturen, um ihren eigenen Machtphantasien nachzueifern. Nicht zuletzt häufen sich Berichte, dass Mitglieder der RJR andere Linke bedrohen, die diesen Phantasien im Weg stehen oder schlicht nicht ihrer Meinung sind. Dieses Verhalten unterläuft damit jeglichen Kern antifaschistischer Arbeit.

Recherche - Interne Gedenkveranstaltung der AfD am Volkstrauertag- Stuttgart

Am vergangenen Sonntag 16. November 2025 fand sich die AfD auf dem Stuttgarter Waldfriedhof zusammen um den “Deutschen Helden“ zu gedenken.

Doch sie waren nicht alleine ... hier die Kennzeichen, mit den die AfD'ler nach dem Gedenken weggefahren sind.

ALERTA: Kriegskonferenz - heute in Berlin!

Heute findet die Krigeskonferenz "Berlin Security Conference" in Berlin statt. / Kommt zur Gegenkundgebung von 18.00 bis 19.30 Uhr vors Andels Hotel am S-Bhf. Landsberger Allee

Vorsicht vor unkritischer Verbreitung fragwürdiger Narrative

Die jüngsten Entwicklungen rund um Erik „Andrew" Ahrens zeigen ein besorgniserregendes Muster: Selbst etablierte Medien, einschließlich des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, scheinen anfällig für manipulative Strategien zu sein, bei denen durch provokante Selbstinszenierung und schnelle „Identitätswechsel" Aufmerksamkeit generiert wird.

Was passiert hier?

Es zeichnet sich ab, dass hier jemand mit kalkulierten Provokationen und einer inszenierten „Wandlung" mediale Aufmerksamkeit auf sich zieht – während gleichzeitig wichtigere gesellschaftspolitische Themen in den Hintergrund geraten. Die Strategie erinnert an bekannte Muster aus der Vergangenheit, nur modernisiert durch Social-Media-Codes und Shitposting-Ästhetik.

Warum ist das problematisch?

  • Unkritische Multiplikation: Linke und progressive Medien verbreiten teilweise unreflektiert Inhalte, ohne die Mechanismen dahinter zu hinterfragen
  • Ressourcenverschwendung: Öffentlich-rechtliche Sender mit Bildungsauftrag investieren Sendezeit in Personen, deren Authentizität zweifelhaft ist
  • Ablenkungsmanöver: Während solche Figuren Aufmerksamkeit binden, bleiben strukturelle Probleme unbeachtet

Was können wir tun?

1. Kritische Medienrezeption

  • Hinterfragt schnelle „Konversionsnarrative"
  • Prüft Quellen und Motivationen
  • Vermeidet unkritisches Teilen ohne Einordnung

2. Demokratische Kontrolle nutzen

  • Nutzt die Gremien des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Rundfunkräte, Programmbeschwerdeverfahren)
  • Fordert journalistische Sorgfalt statt Quote durch Provokation
  • Macht von Petitionsrechten Gebrauch

3. Eigene Standards setzen

  • In linken/progressiven Räumen: Qualität vor Reichweite
  • Faktenbasierte Auseinandersetzung statt emotionaler Empörungsdynamiken
  • Fokus auf strukturelle Analysen statt Personenkult

Konkrete Schritte

  • Programmbeschwerde: Wenn öffentlich-rechtliche Sender unkritisch berichten → formelle Beschwerde einreichen
  • Rundfunkräte kontaktieren: Diese Gremien haben Aufsichtsfunktion und sind für zivilgesellschaftliche Anliegen zugänglich
  • Alternative Medienarbeit: Unterstützt Projekte, die investigativ und kritisch arbeiten

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat einen Bildungsauftrag. Wir als Beitragszahlende haben das Recht und die Pflicht, auf dessen Einhaltung zu pochen. Lasst uns die demokratischen Instrumente nutzen, statt nur zu lamentieren.

Solidarität bedeutet auch: kritische Wachsamkeit.

 

Extrem rechte Burschen am Volkstrauertag

Am 16. November 2025 war der sogenannte "Volkstrauertag". Wie jedes Jahr betrauern und gedenken Faschos den "gefallenen Helden".

AfD-Zahnarzt Im Frankfurter Gallus geoutet

foto von hauk

Dr. Clemens Hauk war direktkandidat der AfD für den bundestag im wahlbezirk hochtaunuskreis/weilburg für die bundestagswahl 2025. für den AfD Kreisverband Hochtaunus war er als schatzmeister tätig und im Usinger Stadtverodnetenrat.

er ist außerdem zahnarzt mit eigener praxis im frankfurter gallusviertel. Im "bürgerdialog" der AfD am 15.02.2025 in Runkel (bei Limburg/Lahn) beklagte er sich bitterlich, dass seine zwanzigjährige "standespolitische karriere" als zahnarzt abrupt beendet wurde: "als nämlich in den gremien bekannt wurde, der hauk ist mitglied der afd. kolleginnen und kollegen, die 20 jahre und länger mit mir in der kammer, in der kassenzahnärztlichen vereinigung, in der hessischen zahnärzteversorgung, engstens mit mir zusammengearbeitet haben, und auch im freien verband der deutschen zahnärzte (...) diese menschen haben mich eiskalt fallengelassen wie eine heisse kartoffel."

an diesen erfolg wollen wir anschliessen und haben seine patient:innen informiert. dazu haben wir im eingangsbereich seiner praxis leicht verständlich über seinen politischen hintergrund aufgeklärt sowie seine praxisfenster umdekoriert.

 

frankfurt bleibt antifa und antifa bleibt handarbeit.

am 29.11. alle nach gießen, die neugründung der afd-jugend verhindern!

Antifa-Sponti 15.11 (jetzt mit Video-Link)

 

Sponti für die inhaftierten Antifaschist*innen

 

 

 

Am Samstag Abend haben wir uns die Kastanienallee im Prenzlauer Berg genommen, um unserer Wut ausdruck zu verleihen.

 

Trotz schlechtem Wetter waren wir viele, die lautstark und kämpferisch durch die Straßen zogen. Ausgiebig Pyro, Wurfzettel und weiterer Aktionen prägten das kraftvolle Auftreten dieser Sponti.

 

Derartige Aktionen sind, aufgrund der weltweit zunehmenden Kriminalisierung, wichtiger denn je.

 

Berlin Antifa-Sponti 15.11

 

Sponti für die inhaftierten Antifaschist*innen

 

Am Samstag Abend haben wir uns die Kastanienallee im Prenzlauer Berg genommen, um unserer Wut ausdruck zu verleihen.

 

Trotz schlechtem Wetter waren wir viele, die lautstark und kämpferisch durch die Straßen zogen. Ausgiebig Pyro, Wurfzettel und weiterer Aktionen prägten das kraftvolle Auftreten dieser Sponti.

 

Derartige Aktionen sind, aufgrund der weltweit zunehmenden Kriminalisierung, wichtiger denn je.

 

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