Antifa

Hasi lebt, Scheiß SPD!

Am 21.11.2018 sollte die Hasi in Halle durch 700 Bullen geräumt werden. Aufgrund eines Formfehlers wurde dieser gewaltsame Einsatz abgebrochen, es lagen keine ausreichenden Räumungstitel vor.

Dennoch hat die in Halle regierende SPD, auf deren Anweisung die HWG die Räumung erließ, in dieser Sache einmal mehr gezeigt, wo sie steht. Während in Halle die Identitäre Bewegung eine Art Deutschland Zentrale unterhält, zerstört die SPD Räume antifaschistischer Selbstorganisierung und emanzipatorischer Subkultur.

Auch in Berlin setzt die SPD Interessen eines kapitalistischen Immobilienmarkts durch, indem sie linke projekt räumen lässt, wie beispielweise die "Borni", ein am 20.5.2018 besetztes Haus in Neukölln.

Darüber sind wir wütend und haben deshalb heute ein Büro der SPD in Berlin Neukölln besucht und ihm eine farbliche Ohrfeige in Form einer eingefärbeten Fassade, verpasst und den Text "Hasi lebt, scheiß SPD!" hinterlassen.

Das Gefangenen Info 419 ist erschienen!

Liebe Leserinnen und Leser,

 

wir wollen diese Ausgabe zunächst mit einigen erfreulichen Mitteilungen beginnen.

 

Am 23. Oktober 2018 wurde Andrea aus der JVA Köln entlassen und draußen freudig in Empfang genommen! Auch Winter und Jazzy befinden sich wieder auf freiem Fuß.

 

Drei Gefangene, die wegen des Widerstands gegen die Abholzung und Räumung des Hambacher Forsts weggesperrt waren, sind ebenfalls wieder frei!

 

Zudem ist der No G20-Aktivist Max aus Bern frei. Gleich beim ersten Prozesstag, der am 7. November stattgefunden hatte, konnte für ihn durchgesetzt werden, dass die U-Haft gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wird. Der Prozess gegen Max geht allerdings weiter.

 

Anquatschversuch in Salzwedel

Anquatschversuch in Salzwedel

Kurz nachdem Anfang November in Magdeburg eine Genossin vom Innenministerium ein „Angebot“ bekommen hat, wurde nun auch gestern, am 20.11.2018, in Salzwedel versucht, an Informationen über die dortige linksradikale und linke Szene zu kommen.

Die Beamten – einer ca. 1,65 m groß, brauner haare, kräftig und ein anderer ca. 1,90m groß, schlank, blond und mit Brille, hat sich vorgestellt als Martin Steffens – beide versuchten zunächst am Vormittag an einer Wohnung in Salzwedel den Genossen anzutreffen. Dort trafen sie eine Angehörige und fragten nach der Person und nach deren Handynummer. Die Angehörige gab die Handynummer nicht weiter, erzählte allerdings den Verfassungsschützer, dass der Genosse in der Schule sei.

Daraufhin tauchten die Beamten schnell in dem Schutzraum Schule, in welchem Schüler*innen normaler Weise sorglos sein sollten, auf. Sie fragten dort offen nach dem Genossen ohne Rücksichtnahme auf eventuelle Mithörer*innen und gaben so die politische Einstellung der Person preis.

Die „Verfassungsschützer“ holten ihn aus dem Unterricht und versuchten diesen zunächst in ein Gespräch zu verwickeln. Rasch unterbreiteten sie ihm ein Angebot. Er beendete darauf das Gespräch und ging entschlossen.

Die Tatsache, dass der Verfassungsschutz in einer Schule Personen nachstellt und befragen will, ist für uns unerträglich und skandalös. Hier zeigt sich die Dreistigkeit der Beamten und die Schule macht sich zum aktiven Mittäter der staatlichen Repressionsbehörden.

Dieser Anquatschversuch reiht sich besonders in Salzwedel in immer offensivere Versuche, staatlicherseits Linke und Antifaschist*innen mundtot zu machen und ihre Strukturen zu schwächen sowie auszuspähen, ein.

Die Kriminalisierung linker Strukturen hört weiterhin nicht auf!

Lassen wir uns nicht durch solche Anquatschversuche einschüchtern. Schreibt Gedächtnisprotokolle, sprecht mit euren Freund*innen darüber und macht es öffentlich.

Kein Wort zu Repressionsbehörden!

Am Ende bleibt nur zu sagen, dass unser Kampf für eine emanzipatorische Gesellschaft weiter gehen wird und es gilt weiterhin, Verfassungsschutz abschaffen!

Mit entschlossen libertären Grüßen

Antifaschist*innen aus der Altmark.

#VSabschaffen

Falls ihr euch vorbereiten wollt oder fragen habt – schaut auf jeden Fall in die Broschüre der Roten Hilfe „Anquatschversuch – Was tun?“ (https://www.rote-hilfe.de/downloads/file/22-anquatschversuch-was-tun-inf...)

 

 

 

MORGEN HASI RÄUMUNG VERHINDERN

++HASI RÄUMUNG MORGEN ERWARTET ++ KOMMT VOR UND IN DIE HASI ++ DEN GANZEN TAG ++

Es ist soweit, eine Gerichtsvollzieherin hat sich für den 21.11.2018 um 16:00 Uhr angekündigt. Sie möchte im Auftrag der HWG das Haus und das Gelände der Hasi räumen. Der Brief ging zwar an die falsche Person und die Voraussetzung für eine Vollstreckung sind laut unserem Anwalt nicht erfüllt, von solchen Kleinigkeiten lässt sich die HWG aber nicht abschrecken – sie kann es sich ja leisten. Außerdem ist die Polizei nicht dafür bekannt, dass sie in solchen Situationen genauer nachfragt.

Wir dürfen also davon ausgehen, dass tatsächlich an diesem Tag versucht wird, Haus und Gelände vollständig zu räumen.

Aber wir sind immer noch hier und wir bleiben auch! Warum? Weil uns keine*r einen triftigen Grund nennen konnte, warum wir das, was wir machen, nicht in der Hafenstraße 7 tun sollten. Wir bleiben auch, weil wir denken, dass es wichtig ist, nicht nur von Widerständigkeit zu sprechen, sondern sie zu leben. Wir sehen in ihr Perspektive und hatten damit die letzten 3 Jahre ganz schön viel Erfolg. Zumindest mehr, als die anderen Projekte in Halle, die in der Hoffnung auf ein Ausweichobjekt enttäuscht wurden, wie zum Beispiel das LaBim oder die Rockstation. Wir bleiben auch, weil wir verdammt viele Menschen sind, die so denken, weil wir zusammen viel erreicht haben und noch mehr erreichen werden.
Wir wollen nicht geräumt werden.

Die Cops, die HWG, die SPD, die AFD, die CDU, die FDP, die NPD, die Nachbar*innen, die uns fotografieren und anzeigen, die Faschos, die vorbeikommen und das Haus mit Steinen bewerfen, uns mit Messern bedrohen, die rechten Spießbürger*innen, die Internettrolle, die Eigentumsbesessenen. Sie alle wollen dass wir gehen, doch das werden wir nicht!

Ihr könnt uns aus dem Haus, mit der ach so hässlichen Fassade rausschmeißen, ihr könnt uns rausprügeln und raustragen – doch brechen werdet ihr uns damit nicht!
Ihr werdet unverhältnismäßige Gewalt verüben, damit ein Haus, welches davor mit Menschen und viel Leben gefüllt war, wieder leer steht. Damit es verfällt oder an irgendwelche Investor*innen verkauft wird, um teure Eigentumswohnungen zu bauen. Dafür werdet ihr zuschlagen, ihr werdet Pfefferspray einsetzen, ihr werdet beleidigen, versuchen uns psychisch fertig zu machen und dann werdet ihr uns Anzeigen. Wir kennen das Spiel.

Doch wir sind davon überzeugt, dass wir legitim handeln und sehen es nicht ein, die Hafenstraße 7 zu verlassen. Denn wir haben die Idee und die Überzeugung, dass die Häuser in einer Stadt all denen zur Verfügung stehen sollten, die in dieser Stadt leben. Dass wir zusammen entscheiden können, wie wir diese Häuser nutzen. Wir möchten unseren Alltag nicht nach Profitstreben und Konkurrenz, Geschlecht oder Hautfarbe strukturieren und wir finden es wichtig, dass es Orte gibt, an denen ein solches Miteinander gelebt werden kann. Wir brauchen dafür keine Erlaubnis von Politik oder Polizei!

Wir rufen dazu auf, am 21.11.2018 mit uns zusammen die Räumungstage der Hafenstraße zu gestalten und unsere Wut auf die Straße zu tragen! Bauen wir Druck auf,zeigen wir, dass wir viele sind.

Wir laden ab jetzt dazu ein, in die Hafenstraße zu kommen und sich an den Vorbereitungen zu beteiligen. Jeden Tag ab 11 Uhr wird sich dafür getroffen. Am 21.11 wird es Kundgebungen am Markt und unweit der Hafenstraße geben. Außerdem wird ein Blockade- und ein Repressionsdokumentationskonzept erarbeitet. Wir rechnen mit Schikanen, also passt auf Euch auf!

Falls Ihr Pennplätze braucht, meldet euch bei uns: hasi_sc[ät]riseup.net

Schaut auf unseren Blog und informiert euch!

Nazioutings in Hessen

Während die Nazischweine von der NPD vergangenes Wochenende ihren Bundesparteitag in ihrer hessischen Hochburg Büdingen abhielten haben wir uns dazu entschlossen 2 von ihnen zu outen. Einer von Beiden hat auf der Liste der NPD für die vor kurzem stattfindenden Landtagswahlen kanidiert, der Andere ist durch Teilnahme an Naziaufmärschen und an Aktionen der NPD Jugendorganisation JN in Erscheinung getreten. In ihrer Unmittelbaren Nachbarschaft wurden die Neonazis durch das Verteilen von Flyern vorstellig gemacht. Wir hoffen natürlich das die Anwohner*innen diese Informationen verwerten, jeglichen Kontakt zu diesen Menschenfeinden abrechen, und im besten Fall noch schlimmeres. Auch wenn die Ergebnisse der NPD bei der hessischen Landtagswahl erfreulich beschissen waren haben wir es uns zum Ziel gesetzt auch die außerparlamentarische Arbeit, wie Beispielsweise europaweite Vernetzung von gewaltbereiten Neonazis oder das Veranstalten von Nazikonzerten, sabotieren und verhindern zu können. Wir finden es weiterhin wichtig diese Schweine im Auge zu behalten und dafür zu sorgen das sie sich niemals sicher oder wohl fühlen können!

Schlagt die Faschisten wo ihr sie trefft!

La Parilla – AfD-Location in Berlin-Mitte

Front des La Parilla

<p style="margin-bottom: 0in; line-height: 150%;">Antifaschismus wirkt – die Berliner AfD hat seit langer Zeit große Schwierigkeiten, in Berlin passende Räume für ihre Veranstaltungen und Treffen zu finden. Das Steakhaus La Parilla, Albrechtstraße 11, in Mitte ist einer der letzten verbleibenden Räume für Stammtische und andere Treffen. Dem Betreiber ist bewusst, wer hier bewirtet wird und welche Politik damit unterstützt wird.</p>

Keine Lesung zur Bücherschau mit dem neurechten Ahriman-Verlag im Regierungspräsidium Karlsruhe!

Am 24.11.2018 findet im Rahmen der Bücherschau eine Veranstaltung mit dem Titel „Die Rechts/Links-Verwirrung“ statt. Geladen ist der Kopf und Gründer der Politsekte „Bund gegen Anpassung“ (BgA) und Autor der Ahriman-Verlags, Fritz Erik Hoevels.

Der „Bund gegen Anpassung“ aus Freiburg, sieht sich selbst als Marxistisch-Reichistische-Initiative in der Tradition der materialistischen Aufklärung. Der Bund verfolgt dabei drei Leitziele, “Geburtenkontrolle”, “Arbeitszeitverkürzung” und “Gleichheit weltweit”. In der Öffentlichkeit fällt dieser jedoch überwiegend durch seine menschenverachtenden Thesen,Verschwörungstheorien und der Zusammenarbeit mit der Neuen Rechten auf.

(B) Kein Raum der AfD! Rechte CDU Hardliner und AfD Hand in Hand (UPDATE)

CDU und AfD mobilisieren zur Kundgebung gegen das rechte Restaurant Maestral am 20.11.2018 um gemeinsam Flagge gegen "die Antifa" zu zeigen.

Wir werden das rechte Treiben im Maestral trotzdem beenden. Kommt zur Kundgebung und unterstützt die Antifaschist*innen vor Ort.

Kein Raum der AFD! Maestral dicht machen!

Kundgebung: 20.11.2018 | 18.00 Uhr | vor dem Maestral
(Eichborndamm 236, U Rathaus Reinickendorf)

Vortreffpunkt für gemeinsame Anreise: 20.11.2018 | 17.30 Uhr | Gesundbrunnen (An der U8 Richtung Wittenau)

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