Antifa

Antifaschistischer Selbstschutz ist notwendig! Die ersten Prozesstage im Antifa-Ost-Verfahren

Ein frostiger Prozessbeginn, in einem Großverfahren gegen Antifaschist:innen. Es ist Dienstag, der 25. November 2025, es hat leicht geschneit, die Schilder, „Im Zweifel für die Antifa“ und andere Aufschriften, stehen in den Schneeresten an dem Fahrradständer vor dem bunkerartigen Prozessgebäude des Oberlandesgerichts Dresden. Viele Menschen wollen zum Antifa-Ost-Prozess. 

Wie verliefen die ersten beiden Prozesstage?

 

Neonazis beim zweiten Antifa Ost Prozess

Zu Beginn des Prozesses ist es auch Zeit über Neonazis im Verfahren zu reden. Einige davon sind bereits im ersten Antifa Ost Prozess beteilligt gewesen, da sich die Vorwürfe teilweise doppeln. Gut aufgearbeitet sind diese Personalien auf der Seite soli-antifa-ost.org.

Nicht mehr in der Anklage enthalten ist Enrico Böhm.

Neben bekannten Beteilligten, die auch schon im ersten Verfahren auftraten, sind neue Gesichter hinzu gekommen. Dazu gehören vier Neonazis aus Dessau-Roßlau, die im Jahr 2019 auf dem Rückweg von einem Naziaufmarsch angegriffen wurden. René Diedering und Alexander Weinert waren am ersten Prozesstag in Dresden mit anwaltlicher Begleitung vor Ort. Und hinzu gekommen sind zwei Mitglieder der neonazistischen Neuen Stärke Partei aus Erfurt, die in der Nähe ihrer Wohnung attackiert wurden.

Zu den bisher bekannten Personen haben wir einige Informationen zusammen getragen.

 

Mi. 17.12. Workshop zu Adbusting an der FU Berlin! 16h GalileA

Mittwoch, den 17.12.2025 ist die Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) vom AStA der Freien Universität Berlin eingeladen. Um 16h veranstalten wir im GalileA, Otto-von-Simson-Str. 26, 14195 Berlin, (erstes Obergeschoss der Silberlaube (über der Mensa)) den Workshop: „Adbusting: Militär-Werbung mit minimalinvasivem Vandalismus bekämpfen“. Der Workshop ist auch eine gute Gelegenheit, die Aktiven der Werkstatt für antifaschistische Aktionen (w2a) und ihre politische Arbeit näher kennen zu lernen, falls du mit Kommunikationsguerilla gegen Militär und Polizei kreativ aktiv werden möchtest.

 

(Marburg) Faschist Nick Schmittberger geoutet

Faschist Nick Schmittberger geoutet

Vergangene Nacht haben wir, in Vorbereitung auf die Neugründung der AfD Jugend in Gießen, den Faschist Nick Schmittberger in Marburg großflächig geoutet

„Fatales Zeichen, wenn Protest verhindert werden soll“

Die Stadt Gießen hat mehrere Gegendemos in der Nähe der Gründungsveranstaltung der rechtsradikalen AfD-Jugend verboten. Die Anmelder wehren sich dagegen vor dem Verwaltungsgericht und kritisieren massive Einschränkungen der Versammlungsfreiheit.

Frauen gegen Faschismus - Am 29.11 nach Gießen, die Neugründung der AfD Jugend verhindern!

Anlässlich des 25.11 - dem Tag gegen gewalt an Frauen, haben wir im Stuttgarter Stadtbild klar gemacht: Frauen gegen Faschismus - Am 29.11 nach Gießen, die Neugründung der AfD jugend verhindern!

Wir wissen, dass eine faschistische Partei niemlas fpr unsere Rechte als Frauen einstehen wird. Ihre Politik nützt den Reichen und ist ein Angriff auf uns Arbeiter:innen. Sie stehen für ein Weltbild, in dem Frauen in der Küche stehen sollen und zur Gebutsmaschine für Arbeitskräfte herunterdegradiert werden. Und deshlab:

Fotos: Kein Vergeben, kein Vergessen!

Kein Vergeben, kein Vergessen! Demo in Gedenken an Silvio Meier und andere Opfer rechter Gewalt

Hunderte Antifaschist*Innen zogen anlässlich des 33. Todestages von Silvio Meier, der am 21. November 1992 auf dem U-Bahnhof Samariterstraße in Berlin-Friedrichshain von Neonazis getötet wurde, mit einer Demo durch Lichtenberg, um allen Opfern rechter Gewalt zu gedenken. Der Protest richtete sich zudem gegen rechte Kiezstrukturen sowie gegen zunehmend aggressiveres Auftreten von Neonazis nicht nur in dem Ostberliner Bezirk Lichtenberg.

Fundis Abtreiben !

 

Fundis Abtreiben !

Wir haben anlässlich des Tag gegen Gewalt an Frauen die freie evangelikale Gemeinde in der Sandershäuser Straße 19 im Stadtteil Kassel Bettenhausen besucht und uns zur Wehr gesetzt!

 

Die Räume haben in den letzten Jahren immer wieder als Ort für Veranstaltung der „Treffen Christlicher Lebensrechts Gruppen (TCLG)“ gedient. Ihre sogenannten Lebens Foren fungieren als wichtige Vernetzungstreffen der Bundesweiten Abtreibungsgegner*innen – Bewegung.Deshalb haben wir heute in den frühen Morgenstunden das Gebäude verschönert und Teile der Glasfassade zerstört. Wir wollen damit diesen antifeministischen Akteuren einen Teil ihrer Arbeitsgrundlage nehmen und ein klares Zeichen gegen ihre menschenverachtende und gewaltvolle Haltung setzten.

 

Wir fordern eine sofortige Abschaffung des Paragraf 218 sowie ein Ende der Bevormundung und der systematischen Unterdrückung von Menschen mit Uterus.
Für körperliche Selbstbestimmung und eine komplette Entkriminalisierung von Abtreibung !

 

Das Abwerten von Personen mit Uterus rein auf die ,,Aufgabe“ der Reproduktion ist eine der Grundfeste des kapitalistisch- patriachalen Systems und häufig auch ein verbindendes ideologisches Element.
So stellt TCLG eine Netzwerk Struktur für viele Akteur:innen im In- und Ausland der „Anti – Choice Bewegung“ dar. Darunter findet sich z.B. die Deutsche Evangelische Allianz, dessen Gebäude verschönert wurde, wie auch die ,,Aktion Lebensrecht für Alle“ oder der Bundesverband Lebensrecht (BVL).

 

Weitere bekannte Vertreter der Bewegung sind die „Christdemokraten für das Leben“, eine Organisation innerhalb der CDU, die sich gegen die Selbstbestimmung von Tina* Personen (Trans, Inter, Nichtbinär, Agender) und Frauen stellt. Aber auch die extrem rechte AFD und die Neonazi Szene finden bei diesem Thema einen gemeinsamen Nenner und sind eng miteinander verbunden. Dieserückwärtsgewandte Vorstellung von Geschlechterrollen sind menschenverachtend und gehen ganz klar einher mit Queerfeindlichkeit, Frauenfeindlichkeit und Rassismus. Diese widerlichen Narrative nehmen immer mehr Ausdruck in Form von Gewalt an beispielsweise bei den Angriffen auf CSDs aber auch durch unterlassene Hilfeleistung durch medizinisches Personal bei geforderter Abtreibung. Auch Femizide sind Produkt genau eben jener christlich/religiös-fundamentalistischen Ideologie.

 

Gerade deshalb ist es notwendig, dass wir als feministische Bewegung eine klare und kämpferische Haltung zeigen um uns dieser Gewalt zu widersetzen und gemeinsam für ein selbstbestimmtes und freies Leben kämpfen. Gegen Gewalt an Frauen und Tina Personen*!

 

Am Wochenende vom 29.11.- 30.11.25 in Gießen soll die neue Jugendorganisation der AfD gegründet werden. Es ist davon auszugehen, dass Vertreter:innen der „Anti – Choice Bewegung“ dort aufkreuzen. Außerdem sind viele alte Bekannte die auch schon in der Vorgängerorganisation „Junge Alternative“ aktiv waren vor Ort, welche oft durch extrem frauen- und queerfeindliche Aussagen aufgefallen sind. Auch diesen Faschos müssen wir uns entgegenstellen und klar zeigen, dass wir ihre rechten Ideologien niemals hinnehmen werden. Schließt euch also den Protesten an, macht eigene Aktionen und lasst uns ihrer menschenverachtenden Politik entschlossen entgegen treten!

 

Fundamentalistische und Rechte Arschlöcher abtreiben !!!

 

 

 

 

 

 

[HB] Naziouting in Walle: Dave Sander

Der Neonazi Dave Sander wurde in Bremen-Walle geoutet.

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