Repression

(A-Radio) Libertärer Podcast Januarrückblick 2026

Das A-Radio Berlin präsentiert den neuen Libertären Podcast mit dem Januarrückblick 2026: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Mit News aus aller Welt, einem übersetzten Bericht aus Minneapolis, unserer Politik-Satire, ein Interview von RDL zur Spitzelenttarnung in Bremen, Wo herrscht Anarchie, Musik u.v.m.

Was lässt sich aus der Studie „Verurteilt für terroristische Mitgliedschaft im Ausland“ für inhaftierte Antifaschist:innen ableiten?

In einer Studie der Friedrich Ebert Stiftung wird von Sofia Koller die strafrechtliche Aufarbeitung, der Strafvollzug sowie die Rückkehr in die Gesellschaft von sogenannten „islamistischen“ Verurteilten analysiert. Ausgangspunkt ist die Phase nach 2014, als sich zahlreiche Personen aus Deutschland dem sogenannten „Islamischen Staat“ anschlossen und später, teils freiwillig, teils durch staatliche Rückholaktionen, nach Deutschland zurückkehrten. Was lässt sich aus dieser Arbeit womöglich über die aktuelle Umgangsweise der Repressionsbehörden mit inhaftierten Antifaschist:innen ableiten, wo gibt es Überschneidungen?

Im Zentrum der Arbeit stehen vier Problemfelder:

    1. Risikobewertung und Sicherheitsmanagement,
    2. Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit,
    3. Übergangsmanagement und Bewährung,
    4. geschlechtsbezogene Besonderheiten, insbesondere bei Frauen und Kindern.

Die Studie bewegt sich dabei im Spannungsfeld zwischen Sicherheitslogik und dem gesetzlichen Resozialisierungsanspruch. 

Webseite mit Prozessberichten aus Düsseldorf

Da wir die Webseite nicht kannten und deswegen die Prozessberichte aus Düsseldorf bisher an uns vorbei gingen wollen wir sie hiermit verbreiten und einem größeren Publikum zugänglich machen:

 

https://bsg-nrw.org/

 

 

Ich schachere nicht um meine Freiheit

Übersetzung aus dem Griechischen einer Stellungnahme, die Dimitra Zarafeta bereits im Oktober 2025 auf athen.indymedia.org veröffentlicht hat.

(Frankreich) Antifademo gegen die "Taverne de Thor" in Lothringen mit internationaler Ausstrahlung

International antifascist demonstration against "Taverne de Thor" nazi-center in eastern France in february 2026 - credits: groupe média fermez-la!

Communiqué des Kollektivs "Fermez-la! (Taverne de Thor)" - 10. Februar 2026  Rückblick auf eine internationale Antifademo gegen die Hammerskins in Ostfrankreich am 7. Februar 2026  Es gibt ein mehrsprachiges FEATURE ZUR DEMO und weitere Bilder der Antifa-Kampagne bei MANIF-EST.INFO und den englischsprachigen REDEBEITRAG BEI RDL.DE

3 Podcasts der Sendung „Wie viele sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen“ – Ausgabe Februar 2026

Sendung vom Dienstag, den 3. Februar 2026 von 19-20 Uhr mit folgenden Beiträgen: Kontokündigung wegen Antifa: Banken vollstrecken US-Politik in Deutschland Zeug:innenvorladungnen im Zusammenhang mit dem Prozess gegen Daniela Klette Der Prozess gegen die Ulm5–Gefangenen beginnt im April

Solidarität mit allen Antifas in Ungarn!

Organisiert Aktionen rund um den 14.02.2026, anlässlich des Verbots aller antifaschistischer Kundgebungen rund um den "Tag der Ehre" in Budapest. Beteiligt euch an den bereits angekündigten Kundgebungen in Deutschland und Österreich. Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

Solidarität mit Daniela Info Nr. 47 / 10.2.2026

  „Die Solidarität lässt für sie, so sagt Daniela, die Sonne aufgehen“

Hallo,

Daniela hatte ein Grußwort für die Rosa Luxemburg Konferenz (RLK) am 10.1.2026 geschrieben, welches Alex und Ariane vortragen sollten. Die Grußbotschaft ist als Brief von Daniela an Ariane geschickt worden, der dann vor dem 10.1.2026 von der Generalbundesanwaltschaft (GBA) als Beweismittel beschlagnahmt wurde. Der Staatsschutz wollte wohl verhindern, dass der Beitrag von Daniela nicht auf der RKL verlesen werden kann, nachdem ihre Grußbotschaft auf der RLK 2025 begeistert aufgenommen wurde. Jetzt endlich ist der Brief angekommen. Die Grußbotschaft veröffentlichen wir hier, ebenso wie die junge Welt auszugsweise in der Printausgabe und vollständig auf der Online-Seite vom 11. 2.2026. 

                                                                                                                                                

 Hier die aktualisierten Prozesstermine im Februar (Prozessort: Weitzmühlenerstr. 48 in Verden-Eitze):

17.2.2026 um 10 Uhr

24.2.2026 um 10 Uhr

25.2.2026 um 9 Uhr

 

Mit solidarischen Grüßen

Gruppe: Solidarität mit Daniela

 

solidarisch-mit-daniela@t-online.de / www.solidarisch-mit-Daniela.de

 

Andreas Krebs befindet sich im Hungerstreik

Seit Montag, den 26.Januar befindet sich der Gefangene Andreas Krebs im Hungerstreik
Nach einer Zellenrazzia wurden bei ihm angeblich Drogen gefunden. Er geht davon aus, dass ihn Drogen wahrscheinlich von Gefangenen untergeschoben worden sind.
Daraufhin wurde er auf die Isolationsstation A9 verlegt.
Seine Bedingungen haben sich dort generell verschlechtert:
Alle Besuche mit Trennscheibe einschließlich der von seiner Anwältin.
Telefonieren sind nur für 6€ monatlich möglich.
Kein TV!
Ausgänge sind alle gestrichen worden.
Studium ist zu Zeit auch nicht möglich.
Also alle Vollzuglockerungen einschließlich von 2/3 sind gestrichen worden.

Er befindet deswegen im Streik und fordert die Rückverlegung auf seine alte Station.
Falls das bis zum kommende Wochenende nicht passiert wird er auch die Einnahme seiner lebendnotwendigen Medikamente verweigern.
Schreibt Andreas :

Andreas Krebs
Seidelstr.39
13507 Berlin

 

In Solidarität mit Maja! „Bauernstube“ in Wesseling besucht - #DankeAntifa

In Solidarität mit Maja! „Bauernstube“ in Wesseling besucht - #DankeAntifa

Wir haben am frühen Morgen des 09.02.2026 die Gaststätte „Bauernstube“ in der Waldorfer Str. 16a in Wesseling besucht und die Fenster mit Steinen und Farbflaschen eingeworfen. Die Gaststätte ist regelmäßiger Veranstaltungsort der AfD Wesseling und Heimat der „FC Bruderschaft“.

In Solidarität mit Maja!

„Freiheit ist für mich etwas anderes. Sie blüht in dem Glauben, dass wir gemeinsam Gerechteres schaffen können als Gefängnisse, Lager und Abschiebezentren, dass wir Friedvolleres schaffen können als Handschellen, Waffen und Panzerdivisionen. Für mich bedeutet dies, zu suchen, was bleiben kann für jene, die nach uns kommen, zu bewahren, was an Freiheiten bereits errungen wurde, und aus jedem Zweifel ein neues Wagnis entstehen zu lassen. Und ich spreche aus Hoffnung, da es so viele Menschen gibt, die der Verachtung nicht gehorchen, die weder Recht noch Pflicht dazu verspüren.“ 
Kein letztes Wort – aus Majas Rede zum Prozessende

Am 4. Februar 2026 wurde die Maja wegen Beteiligung an antifaschistischem Widerstand gegen das jährliche SS-Gedenken in Budapest (Ungarn) zu acht Jahren Haft verurteilt. Maja wurde 2024 in einer Blitzaktion illegal von Deutschland nach Ungarn ausgeliefert und sitzt seitdem dort als non-binäre Person unter menschenunwürdigen Bedingungen in Isolationshaft. Neben Maja wurden auch Gabri zu sieben Jahren Knast und Anna zu zwei Jahren Bewährung in Budapest verurteilt.

Daneben stehen aktuell in Dresden und Düsseldorf im sogenannten Antifa Ost und Budapest-Verfahren weitere Antifaschist:innen vor Gericht. Bereits im September wurde Hanna in München im gleichen Zusammenhang zu fünf Jahren Knast verurteilt.

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