Repression

Berlin: Wieder Störpropaganda gegen die Bundeswehr

Kaum muss die Bundeswehr nicht mehr gegen die Taliban kämpfen, tut sich eine neue Bedrohung auf. Eine Kommunikationsguerilla greift mitten in Berlin am hellichten Tag mit veränderten Werbeplakaten den Ruf des Militärs an. „Das ist Störpropaganda gegen die Bundeswehr!“, befand der Staatsschutz des LKAs und leitete schon im Mai entsprechende Ermittlungen gegen eine andere Aktion ein. Dadurch motiviert hingen Aktivist*innen heute erneut knapp über 30 Poster unerlaubt in Werbevitrinen. „Laut StGB ist 'Störpropaganda gegen die Bundeswehr' geeignet, die Tätigkeit der Bundeswehr zu stören. Wenn man dem LKA glaubt, dass dieses Ziel schon mit unseren Postern erreicht wird, dann sollten wir so oft wie möglich plakatieren“, findet Marcelle Brechbohnert, Sprecher*in der Aktionsgruppe.

[Freiburg] Solidarität mit dem Aufstand im Iran

In Solidarität mit dem maßgeblich von Arbeiter:innen getragenen Aufstand im Iran malten wir in Freiburg diverse Solidaritäts-Graffitis. Nieder mit der Islamischen Republik - für die Soziale Revolution in Iran und weltweit!

Türkisches Inferno

Die Türkei steht in Flammen: Von Corona-Krise über Wirtschaftskrise, machttrunkenem Hochmut, Chaos im Staat und verheerenden Waldbränden bis hin zu Widerstand gegen das politische Regime in der Türkei der letzten Monate berichtet unser Redakteur Alp Kayserilioğlu in einem sehr, sehr langen Essay.

Viaje Por la Vida - Call for the demo in solidarity with the EZLN delegation

Once again Europe is closing its borders. This time against part of the EZLN delegation, that comes on the 500th anniversary of the conquest of Mexico by a Spanish monarchy. But, using the excuse of corona the French state is rejects their arrival. As we know, among others, european states are known for their policy, colonilize as much as possible and, at the same time, secure the national borders. One more time, the refusat of the political and exchanging journey of EZLN shows the racist and sovinist face of Europe.

Athen: Brandanschlag auf FORD Händler in Erinnerung an den George Floyd Aufstand

Am 1. Juli verübten wir im Morgengrauen in der Gegend von Gyzi in der Chaldari-Straße einen Brandanschlag auf das Ford-Autohaus. Dabei wurden mindestens zwei Fahrzeuge und die Fassade des Unternehmens niedergebrannt.

Die Wahl dieses speziellen Ziels war nicht zufällig. Es handelt sich um einen amerikanischen Giganten mit Niederlassungen in der ganzen Welt, der in der globalen kapitalistischen Szene eine dominierende Rolle gespielt hat. Insbesondere sein Gründer Henry Ford führte 1913 ein Modell der Arbeitsorganisation ein, bei dem die Arbeiter eine Reihe von festgelegten Bewegungen ausführen, die sich über viele Stunden hinweg wiederholen.

Nancy/Metz (Lorraine) : Boris ist im Koma!

Unser Gefährte Boris, der seit September 2020 im Gefängnis von Nancy-Maxéville inhaftiert ist, weil er zwei Funkmasten im Jura angezündet hat, liegt derzeit in der Verbrennungsstation des Krankenhauses von Metz im künstlichen Koma. Das Feuer soll am Samstag, den 7. August, gegen 6.30 Uhr in der Zelle [in der er allein inhaftiert war] ausgebrochen sein.

Sicher ist nur, dass das Gefängnis ein System der institutionalisierten Folter ist und dass der Staat - von der Polizei über die Justiz bis hin zum Gefängnis - für diese Situation direkt verantwortlich ist.

Lass Traurigkeit in Wut gegen jede Autorität umschlagen...

Freunde, Komplizen und Weggefährten von Boris,
8. August 2021

[NBG] - Revision im Jamnitzer Prozess abgelehnt – Freiheit für Jan!

Im Berufungsverfahren des Jamnitzer Prozesses in Nürnberg wurde im Januar 2021 einer unserer Genossen zu einer Bewährungsstrafe und einer Geldstrafe, der andere zu einer Haftstrafe von 1 Jahr und 2 Monaten verurteilt. Die Revision gegen die Haftstrafe wurde nun abgelehnt, somit ist sie rechtskräftig. Das Urteil ist ein Skandal – Jan, der Angeklagte, der zur Haftstrafe verurteilt wurde, war an besagtem Abend am Jamnitzer Platz nicht mal vor Ort

3 Podcasts von "Wie viele sind hinter Gittern" der Ausgabe August 2021

Zu folgenden Themen:
-  Venezuela: »Das Komitee« , Aktivist Bernd Heidbreder ist tot
- Bundesdeutsche Flüchtlingspolitik und die tödlichen Folgen
- Jan aus Nürnberg: Drohender Haftantritt

Marseille: Souhil von der Polizei getötet – eine Version der Anwohner:innen ...

"Ici la police a tué Souhil" - "Hier hat die Polizei Souhil getötet"

Am 4. August 2021 wurde Souhil bei einer Polizeikontrolle in Marseille im Stadtteil Belle de Mai brutal getötet. Anwohner:innen berichten detailliert, was geschehen ist und zeigen deutlich, dass es sich nicht um eine Handlung aus "Notwehr" handelte, so wie die Polizeigewerkschaft behauptet. 

Prozessbericht vom achten Verhandlungstag (RAZ-RL-radikal Prozess)

Hier der nächste Prozesbericht zum RAZ-RL-radikal Prozess in Berlin

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