Repression

(Italien) Rom, Operation "Bialystok", ein weiterer Schlag gegen die anarchistische Bewegung

Gestern erreichte uns die Nachricht das sieben anarchistische Gefährt*innen in Rom verhaftet worden sind, sitzen auch in U-Haft und der Bildung einer „subversiven und terroristischen Vereinigen, mit den Zielen des Terrorismus und der Untergrabung der demokratischen Ordnung“ beschuldigt werden. Weitere Infos werden folgen.

Lügen haben kurze Beine – Prozess gegen einen Aktivisten endet mit Einstellung

Im März 2019 demonstrierten in Nürnberg hunderte Menschen gegen eine geplante Abschiebung. Einem Demonstrationsteilnehmer wurde im Nachgang fälschlicherweise ein Verstoß gegen das Versammlungsgesetz vorgeworfen. Er erhielt dafür einen Strafbefehl über 120 Tagessätze und legte selbstverständlich Einspruch dagegen ein.

[B] Die drei Heinis - Endlich Berufung, die Erste

Heute erlebten wir (mal) wieder ein Schauspiel sondergleichen.
Früh morgens ging es los. Unser Ziel war es nicht, das Strafmaß zu verringern, sondern was auszuprobieren, Neues für uns mitzunehmen und uns das Gericht anzueignen.
In diesem Sinne haben wir sowohl Beweisanträge vorbereitet, als auch Befragungen für die Cops. Der 2. Heini stand diesmal mit Unterstützung einer Laienverteidigung vor Gericht. Er hat wieder nichts zur Sache gesagt, aber es sich nicht nehmen lassen, auch selbst die Bullenzeug*innen zu befragen und mithilfe von Beweisanträgen unter anderem auf die Verknüpfung von Polizei- und Nazistrukturen hinzuweisen. Die Beweisanträge waren dabei das Tool der Wahl, um die Spielregeln des Gerichts zu testen und die Brauchbarkeit von Bullenzeug*innen zu hinterfragen.

Blog „Forum gegen Polizeigewalt und Repression“ online

Bündnis „Forum gegen Polizeigewalt und Repression NRW“

Mit der Koalition von CDU und FDP nach der letzten Landtagswahl 2017 ist das Thema „Sicherheit“ in NRW wieder einmal ins Zentrum der Politik der Landesregierung gerückt. Innenminister Reul präsentiert sich der Öffentlichkeit als starker Law and Order Mann, der vorgibt, endlich hart durchzugreifen und kompromisslos gegen angebliche rechtsfreie Räume vorzugehen.

Für die Betroffenen dieser Politik hat das Handeln der Sicherheitsbehörden oft gravierende bis fatale Auswirkungen. Um diese Folgen öffentlich zu thematisieren und inhaltlich zu verbinden, verschiedene Spektren von Betroffenen miteinander bekannt zu machen und  und der aggressiven Sicherheitspolitik des NRW Innenministeriums die angemessene Kritik  entgegen zu setzen, fand sich Anfang 2020 das Bündnis „Forum gegen Polizeigewalt und Repression NRW“ zusammen.

Wuppertal: Bosch Fahrzeug geplättet Solidarität mit den von Razzien Betroffenen in Leipzig

In den Morgenstunden des 12.06. haben wir die vier Reifen eines Bosch Firmenfahrzeuges platt gestochen und das weiße Auto mit schwarzer Farbe versaut.

Brief aus der sozialen Quarantäne

22.03.2020 - Die folgenden Zeilen sind lediglich eine Momentaufnahme, verfasst am Sonntag, den 22.03. im Untersuchungsgefängnis Holstenglacis in Hamburg. Vieles wird sich geändert haben, wenn ihr diese Worte lest, manche Einschätzung und Information wird überholt sein. Ich habe aber nicht die Möglichkeit in „Echtzeit“ zu kommunizieren – deswegen jedoch nicht zu kommunizieren kann auch keine Option sein.

Brief aus dem Knast

Das Lachen ist im Knast nicht selten auch ein Ventil, ein Reflex nah am Zynismus, den die kafkaeske Realität hier drinnen unweigerlich provoziert. Doch vielmehr ist der Humor, das Lachen für mich auch ein Weg der Selbstbehauptung und ehrlicher Ausdruck meiner Freude über die Erkenntnis, dass die repressive Mühle sich an meiner Würde und meinem trotzigen Stolz abarbeitet ohne mich brechen zu können.

 

Noch ein Brief aus der UHA Holstenglacis - Über Suizide im Knast

!! ACHTUNG: Wie im Titel angekündigt, handelt folgender aufschlussreicher Bericht insbesondere von Suiziden im Knast !!
Wir sollten niemals diejenigen vergessen, die weggesperrt werden. Wir dürfen nicht aufhören, gegen die Knäste zu kämpfen sowie die Welt, die sie braucht.

Australische Polizisten töten unbestraft Aborigines

Seit 1991 starben in Australien 437 Aboriginal Ureinwohner in Polizeigewahrsam oder Gefängniszellen. Kein einziger Polizist oder Gefängniswärter wurde jemals dafür zur Rechenschaft gezogen. Und keiner braucht zu fürchten, dass er das jemals würde, denn drei von vier Australiern sind negativ gegenüber den Ureinwohnern eingestellt, wie die Australian National University in einer neuen Studie berichtet. Unabhängig von Alter, Geschlecht, Bildung, Beruf, Religion, Einkommen oder politischer Einstellung.

[DAN] Hermann-Löns-Straße in Oury-Jalloh-Straße umbenannt

Protest gegen rassistische Polizeigewalt Samstag, 10:30 Uhr, Lüchow

 

Wir haben in der Nacht zum Freitag anlässlich des globalen Widerstands gegen rassistische Polizeigewalt die Lüchower Hermann-Löns-Straße in Oury-Jalloh-Straße umbenannt und fordern von der Gemeinde, diese Umbenennung auch offiziell vorzunehmen.

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