Repression

Das skandalöse Verbot der Demonstration am 22. August 2020 in Hanau

Höhepunkt der bundesweiten Kampagne zur Erinnerung an das rassistische Nazi-Massaker in Hanau vor einem halben Jahr sollte eine Großdemonstration und Kundgebung mit Angehörigen, Freund*innen der Ermordeten in Hanau am 22. August sein. Dazu war seit mehreren Wochen aufgerufen und mobilisiert worden. Bis zu 5.000 Demonstrierende wurden erwartet.

Chile - Ketten in Bruchzeiten schweißen/Anarchische Perspektive auf den Verfassungsprozess in Chile

Hier ein anarchistischer Text aus Chile, der eine Kritik an die Wahlen für eine neue Verfassung in Chile ausübte. Dieser Text wurde vor der Wahl die schon stattgefunden hat, veröffentlicht.

(Spanien) Alles ist verboten, außer zur Arbeit zu gehen.

Hier ein weiterer Text der die Lage der Arbeiter*innen in Spanien in Bezug auf kapitalistischer Ausbeutung und Coronavirus sich bezieht

Anquatschversuch in Karlsruhe

 

Anquatschversuch in Karlsruhe

 

 

Am 26.10.2020 kam es um die Mittagszeit im Karlsruher Umland zu einem Anquatschversuch bei den Eltern eines Genossen. Ein kleiner, sichtlich nervöser Mann mit dunklen Haaren und Kinnbart klingelte am Wohnhaus und stellte sich, mit einem Ausweis herum fuchtelnd, als Mitarbeiter des Innenministeriums vor. Das Gespräch begann er mit einer Frage nach dem Sohn und den Worten „keine Sorge, nix schlimmes“. Er sei hier um über angeblich gewalttätige Auseinandersetzungen in Landau (in der Pfalz) zu sprechen. Und „Rechts-Links…, sie kennen das ja“

(LE) Pressemitteilung zum 4. Silvesterprozess, Tag 2

Am 11.11. fand der zweite Verhandlungstag im vierten Prozess zur Connwitzer Silvesternacht 2019/20 am Amtsgericht Leipzig statt. Dem Angeklagten wird u.a. Körperverletzung gegen Polizeibeamte vorgeworfen.

linksunten-Razzia in der KTS 2017 war rechtswidrig

Katzenlogo des Autonomen Zentrums KTS Freiburg

Es gibt für Linksradikale wenig gute Gründe vor Gericht zu ziehen. Ein Einbruch in unser Autonomes Zentrum auf Befehl des Bundesinnenministeriums, bei dem richtig viel geklaut wurde, gehört vielleicht dazu. Die Hoffnung, einen solchen Prozess zu gewinnen, eher nicht. Und dennoch hat der 1. Senat des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg (VGH) am 12. Oktober 2020 beschlossen, dass die Anordnung des Verwaltungsgerichts Freiburg (VG) vom 22. August 2017 zur Durchsuchung der KTS Freiburg rechtswidrig war (VGH 1 S 2679/19). Die Entscheidung ist unanfechtbar.

[Jena] Sponti Freiheit für Lina, gegen Gentrifizierung und Bullen

Am heutigen Abend, den 11.11. versammelten sich etwa 60 Menschen am Eichplatz um eine Sponti durchzuführen. Die Teilnehmer*innen drückten ihre Wut über die Gentrifizierung in der Stadt aus und zeigten, dass die alltägliche Verdrängung von marginalisierten Gruppen nicht unwidersprochen bleibt. In einer Zeit, in der ein Großbauprojekt nach dem anderen umgesetzt wird und sich die Stadt mit Beton füllt, ist es wichtig nicht zu verstummen und kämpferisch dagegen zu halten und sich die Straßen zu nehmen. Die Scheiben einer Bank sind dabei zu Bruch gegangen und es wurde sehr viel Pyrotechnik gezündet.

In Gedanken sind wir bei unserer Genossin und Antifaschistin Lina, die am 5.11. von den Cops entführt und in U-Haft gesteckt wurde. Ihr wird vorgeworfen Neonazis angegriffen und Mitlglied einer kriminellen Vereinigung zu sein. Die Demo sprach sich solidarisch mit ihr aus indem Sprechchöre wie „Freiheit für Lina“ oder „129 das kennen wir schon, Feuer und Flamme der Repression“ skandiert wurden, sowie mit „Freiheit für Lina“- Schriftzügen welche die Wände entlang der Demo zieren.

Bereits nach kurzer Zeit kamen die Bullen hinzu, welche mit Pyrotechnik beschossen und vereinzelt mit Steinen beworfen wurden. Die Demo löste sich daraufhin rasch auf. Hier hätte viel mehr passieren können und es ist schade, dass die Leute nicht zusammen blieben und einige ihre Genoss*innen im Stich ließen. Die Cops waren uns zu diesem Zeitpunkt unterlegen.

Freiheit für die Danni Aktivist*innen. Freiheit für alle politischen Gefangenen! [ffm]

Der Kampf um den Dannenröder Wald spitzt sich zu und die Bullen versuchen weiter mit einem massiven Aufgebot den Widerstand im Wald zu brechen. Die Aktivist*innen bieten den Cops, den Grünen und der CDU weiter die Stirn und lassen sich von der massiven Repression nicht einschüchtern. Während dessen sitzen jedoch noch sieben Aktivist*innen und Genoss*innen in U-Haft in der Frankfurter JVA in Preungesheim. Unsere Solidarität mit ihnen zeigt sich im Kampf gegen die Rodung und den Ausbau der A49, doch auch praktische Solidarität an und in die Knäste ist jetzt gefragt.

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